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Die Infrastruktur hat sich nach der Wende sukzessiv negativ verändert. So kam es zur Schließung wichtiger Angebote und Einrichtungen, wie Einkaufsmöglichkeit, Post, Kindergarten und Grundschule. Kultu...

Die Infrastruktur hat sich nach der Wende sukzessiv negativ verändert. So kam es zur Schließung wichtiger Angebote und Einrichtungen, wie Einkaufsmöglichkeit, Post, Kindergarten und Grundschule. Kulturelle- und Freizeitangebote für jung und alt fehlen. Auf Grund des Nichtvorhandenseins von Alternativen ist auch die Qualität des dörflichen Lebens massiv gesunken. Ein Wohnen und Leben in unserem Dorf ist besonders für junge Familien unattraktiv. Die zu DDR-Zeiten in Eigeninitiative der Dorfbevölkerung entstandene Mehrzweckhalle sollte trotz großer Proteste der Westenfelder Bewohner verkauft werden. Hinzu kam die Gefahr eines rechtsorientierten Käufers. Einige engagierte Westenfelder Frauen wollten dieser Entwicklung entgegenwirken. Unter dem Motto "LandFrauen zeigen Flagge" gründeten wir in kürzester Zeit den Landfrauenortsverein Westenfeld, schrieben ein Nutzungskonzept, überzeugten die Stadt Römhild (sind eingemeindet) und erhielten die  Mehrzweckhalle mit leerstehendem Grundschulgebäude zur Nutzung. Mit einer großer Vision, viel Frauenpower, frischen und ungewöhnlichen Ideen, kreativen Landkids und fleißigen Landmännern fürs Grobe bauten wir eine generationsübergreifende Begegnungsstätte auf. Wir möchten das dörfliche Leben wieder attraktiver und vielfältiger gestalten und das Miteinander und den Zusammenhalt aller Generationen fördern. Dabei sollen alle Bürger und ihre Ideen einbezogen werden.

Monatelang entrümpelten wir die vernachlässigte Immobile, erweckten sie aus dem "Dornröschenschlaf" und "hauchten" dem Gebäude wieder Leben ein. Wir verbinden Traditionelles mit dem Modernen, vertreten demokratische Werte und sind weltoffen. Mit unseren flexiblen, inklusiven und nachhaltigen Projekten sind wir in der gesamten Region bekannt. Wir bieten regelmäßige wöchentliche und monatliche Aktivitäten sowie Jahres-Events in den Bereichen Kunst, Kultur, Sport, Natur- und Umwelt, Nachhaltigkeit, Kreativität, Bildung und Beratung für jede Altersgruppe an. Zu jeder Veranstaltung gibt es eine Kinderbetreuung sowie spezielle Aktionen für Kinder. Die Klassenräume der ehemaligen Grundschule wurden renoviert und umfunktioniert. Wir errichteten eine Kreativ- und Fantasiewerkstatt, eine Bibliothek und Lesecafé, einen Landkidsclub und das Dorfümmererbüro , die Küche wurde erneuert. Unter dem Motto "Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!" holten wir uns die Bücher der vor Jahren geschlossen Bibliothek der Stadt Römhild ins Dorf und eröffneten sie wieder in unseren Räumlichkeiten. Zusätzlich finden monatliche Schriftstellerlesungen, Buchvorstellungen und Vorträge statt, Verfilmungen werden gezeigt. Als "Westenfelder Lesemacher- mit dem Lesen fängt es an!" beteiligen wir uns an Aktionen der Stiftung Lesen. So führen wir viele Vorleseaktionen durch, nehmen am "Bundesweiten Vorlesetag" teil und besitzen einen Vorlesekoffer für Familien. Besonders wichtig war uns die Gründung des Landkidsclubs, der regelmäßig geöffnet ist. Die Landkids haben ein Mitbestimmungsrecht und unterstützen uns bei allen Veranstaltungen. Zusätzlich bieten wir verschiedene Projekte, wie "Die kleinen Holzwürmer", "Die Gleichberg-Naturdetektive", "Die Westenfelder Bienenretter", "Westenfeld blüht", "Aus Alt mach Neu", "Kinderkoch- und Backstudio", Graffiti und Ferienfreizeiten an. Im Erwachsenenbereich finden Kreativworkshops, die Lichtstube und Spieleabende statt. Speziell für die Senioren des Ortes veranstalten wir regelmäßig ein Landfrauen- und Landmännerfrühstück. Auch das Dorfkino konnten wir wiederbeleben "Kommt das Dorf nicht ins Kino, kommt das Kino ins Dorf!" mit Filmvorführungen, die von allen Generationen besucht werden. Hierfür gestalteten wir unsere große Halle als "Wohnzimmer" mit vielen Sesseln und Sofas für unsere Senioren, einen Kinderspiel- und Kreativbereich sowie Tischennisplatten im hinteren Sportbereich. Gerade dieses Angebot lockt immer wieder Familien zu unseren Aktionen. In der Halle kann regelmäßig Tischtennis und Badminton gespielt werden. Neu hinzugekommen ist Bogenschießen. Jährlich finden unsere Frauentagsfeier, unser Frühlingsfest "Frühlingserwachen", ein Halloweenfest und ein großer Weihnachtsmarkt in der Halle statt. Seit letztem Jahr beteiligen wir uns auch an Bundesweiten Aktionen, "Tag der offenen Gesellschaft" für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit", "GEO- Tag der Natur", "Weltbienentag" und  "Bundesweiter Vorlesetag". Auf Grund der Corona-Krise suchten wir nach Alternativen mit "Abstand", da wir die Begegnungsstätte schließen mussten. So stellten wir Bastelkisten zusammen, lieferten bestellte Bücher aus, nähten Mundschutzmasken, bastelten vor der Halle mit den Kids Muttertagsgeschenke und kleine Aufmerksamkeiten für die Senioren, belebten die Hexennacht wieder, bauten gemeinsam ein großes Hochbeet und Insektenhotels, legten insektenfreundliche Bereiche und ein Sonnenblumenfeld an und beteiligten uns mit einem Stationsbetrieb am "Tag der Natur". Gemeinsam mit den Landkids rekultivierten wir unseren Turnplatz mit Teich und erneuerten monatelang das Volleyballfeld. 

Wir verbinden das Traditionelle mit dem Modernen und gehen auf die Herausforderungen des Ortes/Region ein. Wir passten unsere Angebote und Engagementstrukturen den neuen gesellschaftlichen Erfordernissen an. So sind unsere Projekte flexibel, inklusiv und weltoffen gestaltet. Es besteht die Möglichkeit des "Ehrenamtes für einen Tag", da auf Grund des geringen Zeitbudgets junger Eltern, oft die Befürchtung bestand, kontinuierlich mitwirken zu müssen. Wir beteiligen uns zum Teil als einziger Verein/Dorf des Landkreises und der Region an Bundesweiten Aktionen, die gerade für unseren Landkreis von großer Bedeutung sind (z.B. "Tag der offenen Gesellschaft"). Die Halle mit Grundschulgebäude ist eine sehr große und alte Immobilie. Die Heizungsanlage ist alt und funktioniert nicht immer, sodass wir bereits 2 Tage vor einer Veranstaltung anheizen und in der Nacht kontrollieren müssen. Bei Ausfall der Heizung unterstützen uns die Bürger mir Heizlüftern. Des Weiteren sind die Nebenkosten sehr hoch, die wir erwirtschaften müssen. Mit viel Kreativität und Einfallsreichtum schaffen wir es immer wieder, unsere Projekte umzusetzen und erhalten viel Zuspruch und Anerkennung aus der Region. (Herr Ramelow besuchte uns 2019.) Wir überzeugen mit unseren frischen, weltoffenen und zum Teil auch ungewöhnlichen Ideen und beziehen immer die gesamte Familie mit ein. Besonders ist, dass die älteren Senioren zu jeder Veranstaltung erscheinen (womit wir nicht gerechnet hatten) und sich über die Belebung des Dorfes sehr freuen und uns durch Spenden unterstützen. (Wir richteten eine Hol- und Bringdienst für Senioren ein.) Eine weitere Besonderheit ist der Landkidsclub und was sich daraus entwickelte. Unsere Landkids unterstützen uns bei allen Aktivitäten und Veranstaltungen. Gemeinsam mit uns planen sie und haben ein Mitbestimmungsrecht. Viele Aktivitäten wurden durch sie initiiert. Ohne unsere Landkids hätten wir Ideen nicht umsetzen können. Sie übernehmen Verantwortung, packen an und möchten das Dorf mitgestalten. Während der Corona-Krise und dem eingeschränkten Schulbetrieb "eroberten" sie sich mit uns den vernachlässigten Turnplatz mit Teich und arbeiteten mit dem Dorfkümmerer wochenlang fast täglich an der Rekultivierung. Eine Leistung, die von den Bewohnern des Ortes sehr geschätzt wird. Natürliche haben die Landkids und wir Landfrauen noch viele weitere Ideen, um unser Dorfleben wieder lebendig zu gestalten.

"Wir sind eine starke Gemeinschaft mit einer Schwäche fürs Land." 

(Die erfolgreiche Nutzung der großen Immobilie wurde uns Landfrauen von Einigen nicht zugetraut.)

 

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Bewirtschafter von Streuobstwiesen die ihr Obst auf der Wiese nicht selbst ernten und verwerten können markieren mit Hilfe eines "Gelben Band" ihre Bäume. Streuobst-Bäume die mit einem "Gelben Band" m...

Bewirtschafter von Streuobstwiesen die ihr Obst auf der Wiese nicht selbst ernten und verwerten können markieren mit Hilfe eines "Gelben Band" ihre Bäume. Streuobst-Bäume die mit einem "Gelben Band" markiert sind, dürfen von Jeder und Jedem abgeerntet werden.

Die verschiedenen Städte und Gemeinden im Landkreis sind Ausgabestellen für die Bewirtschafter vor Ort.

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Innovative Kleinstadtprojekte gesucht | Bewerbung bis zum 15.09.2020 | Zum zweiten Mal fördern das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das Bundesinstitut für Bau- Stadt- und Ra...

Innovative Kleinstadtprojekte gesucht | Bewerbung bis zum 15.09.2020 |

Zum zweiten Mal fördern das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das Bundesinstitut für Bau- Stadt- und Raumforschung (BBSR) Kleinstadtverbünde, die mit innovativen Vorhaben an der Pilotphase der Kleinstadtakademie teilnehmen möchten.

Mit verschiedenen Forschungsvorhaben und Förderprogrammen haben sich das BMI und BBSR in den vergangenen Jahren verstärkt der Stadtentwicklung kleinerer Städte und Gemeinden zugewendet. Darauf aufbauend erfolgt mit der Pilotphase der Kleinstadtakademie eine vertiefende Forschung zur Unterstützung der zukünftigen Stadtentwicklung dieses besonderen Stadttyps.

Mit dem diesjährigen Projektaufruf "Kleinstadtentwicklung – vielfältig, innovativ und zukunftsfähig!" werden kreative und innovative Projekte rund um das Kernthema Kleinstadtentwicklung gesucht. Welche spezifischen Inhalte und Fragen sie bearbeiten und welche Methoden sie dazu auswählen, ist den Kleinstadtverbünden freigestellt.

Die Teilnahme an der Pilotphase der Kleinstadtakademie erlaubt kleineren Städten und Gemeinden nicht nur, mit kreativen Methoden und strategischer Unterstützung an ihrer Zukunftsfähigkeit zu arbeiten, sie ermöglicht zugleich den intensiven Austausch mit anderen Kleinstädten, den Zugang zu fachlichen Ressourcen, Wissenstransfer sowie eine Vernetzung zwischen den Akteuren vor Ort. Darüber hinaus erhalten die teilnehmenden Projektkommunen die Möglichkeit, die Pilotphase mitzugestalten und aktiv an der Verstetigung der Kleinstadtakademie mitzuwirken.

Die Auswahl der geförderten Projekte erfolgt über eine Jury. Die maximale Zuwendungshöhe pro Modellvorhaben beträgt 400.000 € (brutto).

Weitere Informationen sowie den Projektaufruf und den Bewerbungsbogen finden Sie auf der Webseite des Bundesinstituts für Bau Stadt und Raumforschung

 

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Mit Vuna entwickeln wir Wasser- und Abwassersysteme der Zukunft für einen schonenden Umgang mit den Ressourcen, z.B.: Aus Urin produzieren wir den Recycling-Dünger Aurin Wir schliessen den Wasser-...

Mit Vuna entwickeln wir Wasser- und Abwassersysteme der Zukunft für einen schonenden Umgang mit den Ressourcen, z.B.:

  • Aus Urin produzieren wir den Recycling-Dünger Aurin
  • Wir schliessen den Wasser-Kreislauf: Aus Grauwasser wird wieder brauchbares Wasser
  • Mit Trockentoiletten sparen wir viel Wasser und produzieren Kompost. 
  • Unsere naturnahen Pflanzenkläranlagen lassen sich bestens in die Umgebung einbetten. 
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Dank der innovativen Landwirtschaft (über 90% der landwirtschaftlichen Nutzfläche werden von bio-suisse-zertifizierten Betrieben bebaut), einem starken Lebensmittelveredelungssektor und einer lebendig...

Dank der innovativen Landwirtschaft (über 90% der landwirtschaftlichen Nutzfläche werden von bio-suisse-zertifizierten Betrieben bebaut), einem starken Lebensmittelveredelungssektor und einer lebendigen kulinarischen Tradition verfügt die Valposchiavo über eine breite Palette von lokalen Produkten. Ziel des Projekts "100% Valposchiavo" ist es, diesen Standortvorteil für das touristische Angebot und das Marketing nutzbar zu machen. 

Durch die enge Zusammenarbeit von Landwirtschaft, Lebensmittelveredelung und Gastronomie werden im Tal geschlossene Wertschöpfungsketten von der Produktion über die Verarbeitung bis zum Genuss geschaffen. Damit soll der durch den Tourismus generierte Mehrwert erhöht und auf die verschiedenen Wirtschaftssektoren im Tal verteilt werden und so zu einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung der gesamten Region beitragen. 

Im Frühling 2015 wurden zu diesem Zweck zwei Marken hinterlegt: "100% Valposchiavo" für Produkte und Gerichte, die vollständig aus lokalen Rohstoffen bestehen, und "Fait sü in Valposchiavo" für Produkte, die in der Valposchiavo hergestellt werden, wobei min. 75% des Mehrwerts im Tal anfallen müssen. Eine Markenkommission, bestehend aus je einem Vertreter der Bauernverbände von Brusio und Poschiavo, dem Handels- und Gewerbeverband Valposchiavo und der Tourismusorganisation, verfasste in enger Zusammenarbeit mit den einzelnen Wirtschaftssektoren ein Markenreglement und wacht über die Zertifizierung der Produkte. 

Heute verfügt das Projekt über 12 Partner-Restaurants, die die Charta "100% Valposchiavo - Ristoranti" unterzeichnet haben. Auch die 4 Metzgereien im Tal haben sich über eine Charta organisiert. Bisher wurden über 135 Produkte mit der Marke "100% Valposchiavo" und knapp 50 mit der Marke "Fait sü in Valposchiavo" ausgezeichnet. Seit Einführung des Projekts 2015 konnten die Übernachtungszahlen von 45'000 jährlich um 30% auf 60'000 gesteigert werden. 

Seit 2020 wird das Projekt flankiert durch ein Projekt zur Regionalen Entwicklung (PRE) 100% (bio) Valposchiavo, das neben mehreren infrastrukturellen Einzelmassnahmen zur Schliessung von Lücken in den lokalen Wertschöfpungsketten, auch gemeinsame Massnahmen vorsieht, wie z.B. ein gemeinsames Marketing, eine Vertriebsplattform (online und physisch) und der Konvertierung sämtlicher Betriebe auf Bio-Landbau. Dieses Projekt zur Regionalen Entwicklung wird vom Bund und Kanton mitfinanziert. 

 

 

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Bewerbung bis 28.06.20 | Preisgeld: 35.000 € | startsocial vergibt Stipendien, von denen Ihre soziale Initiative wirklich profitiert!startsocial ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des ehre...

Bewerbung bis 28.06.20 | Preisgeld: 35.000 € |

startsocial vergibt Stipendien, von denen Ihre soziale Initiative wirklich profitiert!
startsocial ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des ehrenamtlichen sozialen Engagements und steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ vergibt startsocial jährlich 100 viermonatige Stipendien an soziale Initiativen. Mitmachen können alle, die soziale Probleme oder Herausforderungen mit Hilfe von Ehrenamtlichen anpacken.

Die startsocial-Stipendiaten erwartet eine kostenlose viermonatige Beratung ihrer sozialen Initiative durch jeweils zwei erfahrene Fach- und Führungskräfte. Diese unterstützen die Stipendiaten bei der Verwirklichung oder Weiterentwicklung ihrer sozialen Organisationen, Projekte und Ideen. Darüber hinaus bietet das Stipendium zahlreiche spannende Veranstaltungen, Workshops und Pro-bono-Angebote.

25 herausragende Initiativen werden am Ende des Stipendiums auf einer feierlichen Preisverleihung in Berlin geehrt. Sieben von ihnen erwarten dort Geldpreise im Gesamtwert von 35.000 Euro, darunter ist auch ein Sonderpreis der Bundeskanzlerin.

Lassen Sie sich beim helfen helfen!
Seit fast 20 Jahren beraten und vernetzen wir soziale Initiativen in Deutschland und stehen für die Stärkung des Ehrenamts. Die erfolgreiche Teilnahme am startsocial-Wettbewerb gilt als Gütesiegel freiwilligen Engagements in Deutschland. Schöpfen auch Sie aus unserem Erfahrungsschatz!

 

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Beratungsangebot   Die Pandemie hat unser (Arbeits-) Leben entschleunigt und jetzt haben wir die - wahrscheinlich einmalige - Gelegenheit für einen Reset. Diese Zeit des Nachdenkens und Kräftesammel...

Beratungsangebot

 

Die Pandemie hat unser (Arbeits-) Leben entschleunigt und jetzt haben wir die - wahrscheinlich einmalige - Gelegenheit für einen Reset. Diese Zeit des Nachdenkens und Kräftesammelns ist auch die Zeit, wichtige Entscheidungen zu treffen, gerade auch für die Gesundheit im Betrieb. Niemals zuvor hatte das Thema Gesundheit einen so hohen Stellenwert wie heute. Es gilt also, diese Chance zu nutzen, Gesundheit im Betrieb neu zu denken und #gemeinsam gesundheitsförderliche Angebote und Strukturen zu schaffen. Dabei möchten wir Sie unterstützen.

Und deshalb erhalten bgm21® - Kunden im Zeitraum vom 22. Juni bis 31. Juli 2020 auf das gesamte bgm21® - Beratungsangebot einen Extrabonus von 20 Prozent.

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Bewerbungsschluss: Meldung der Landessieger bis 31.10.2022 | Preis: Bis zu 15.000 € | Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft ruft gemeinsam mit den Ländern und Verbänden zum Wettbewerb...

Bewerbungsschluss: Meldung der Landessieger bis 31.10.2022 | Preis: Bis zu 15.000 € |

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft ruft gemeinsam mit den Ländern und Verbänden zum Wettbewerb um die Zukunft der Dörfer auf

Dieser Aufruf richtet sich an Dorfgemeinschaften, die sich mit Engagement für ein attraktives Leben im Ort einsetzen. Am bundesweiten Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ dürfen alle, die sich auf dem Land für die sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen, ökologischen und baulichen Belange des Dorfes engagieren teilnehmen.

Gemeinsames Handeln ist die Grundlage für ein attraktives Dorfleben. Aufgerufen sind Dorfgemeinschaften und Gemeindevertretungen, die darauf stolz sind, dass

  • ihr Dorf ein guter Ort zum Leben ist: Wir gestalten Heimat!
  • ihr Dorf sich durch Zusammenhalt auszeichnet: Gemeinsam sind wir stark!
  • und ihr Dorf eine Zukunft hat – in der Region, mit der Region, für die Region!

Prämiert werden Ideen und innovative Vorhaben zur Gestaltung eines attraktiven Lebens in Dörfern mit bis zu 3.000 Einwohnern. Im Wettbewerb zeigen die Dorfbewohner, was sie bewegt und wodurch sich Entwicklung und Zusammenleben in ihrem Dorf auszeichnen. Der Wettbewerb soll Nachahmer anregen, sich zu engagieren und kreative Ideen umzusetzen.

Bewertet wird die ganzheitliche Entwicklung des Dorfes. Wichtig sind Arbeitsplätze und soziale Einrichtungen in und in der Nähe des Ortes, aber auch ein interessantes kulturelles und Vereinsleben sowie eine attraktive Bau- und Grüngestaltung. Für eine erfolgreiche Teilnahme spricht, wenn

  • Bürgerschaft und Verwaltung sich an der Ideenfindung beteiligen,
  • gemeinsam die Dorfentwicklung gestaltet wird und
  • mit konkreten Aktivitäten die Herausforderungen der Zukunft gemeistert werden.

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft ruft die Dörfer gemeinsam mit den Ländern und Verbänden auf, sich am 27. bundesweiten Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ zu beteiligen

Was erwartet die Gewinner? – Medaillen und Preisgelder
Die Teilnahme am Wettbewerb ist eine besondere Motivation für die Dorfgemeinschaft und setzt nachhaltige Entwicklungen in Gang – unabhängig vom Endergebnis.

Als Anerkennung werden den am Bundesentscheid teilnehmenden Dörfern Preisgelder verliehen: Für Gold 15.000 Euro, für Silber 10.000 Euro und für Bronze 5.000 Euro. Außerdem können von der Jury Sonderpreise von je 3.000 Euro vergeben und dadurch Initiativen besonders hervorgehoben werden.

Die Auszeichnung der Dörfer wird mit einem Festakt im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2024 in Berlin gefeiert.

3. Wer kann mitmachen? – Teilnahmebedingungen und Meldefrist

Teilnahmeberechtigt sind Dorfgemeinschaften in räumlich geschlossenen Gemeinden, Ortschaften oder auch Ortsteilen, die überwiegend dörflichen Charakter haben
(allgemein als Dörfer bezeichnet) bis zu 3.000 Einwohnern sowie Gemeinschaften von benachbarten Dörfern mit insgesamt bis zu 3.000 Einwohnern. Die Initiative zur Teilnahme kann von Vereinen oder Gemeindevertretungen ausgehen.

Für Dörfer, die beim Bundesentscheid 2019 mit Gold bewertet wurden, ist die Teilnahme am 27. Bundeswettbewerb nicht möglich.

Im bundesweiten Wettbewerb werden die zukunftsfähigsten Dörfer Deutschlands gesucht. Teilnehmer melden sich zunächst auf regionaler Ebene gemäß Ausschreibung des jeweiligen Bundeslandes an. Auf Landesebene kann der Wettbewerb in mehreren Stufen erfolgen, bevor im Landesentscheid die Teilnehmer des Bundesentscheides ermittelt werden.

Die für die Landeswettbewerbe zuständigen Stellen melden die Landessieger einschließlich deren Kontaktdaten bis zum 31. Oktober 2022 an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

 

Die bundesweiten Sieger werden im Bundesentscheid im Jahr 2023 von einer Bundesbewertungskommission ermittelt. 

Weitere Informationen zum Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" finden Sie auf der Webseite des BMEL

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Der Verein Kitz Agrar ist eine gemeinnützige Einkaufsgemeinschaft von ca. 690 landwirtschaftlichen Betrieben. Viele der Mitgliedsbetriebe produzieren bereits landwirtschaftliche Erzeugnisse für den En...

Der Verein Kitz Agrar ist eine gemeinnützige Einkaufsgemeinschaft von ca. 690 landwirtschaftlichen Betrieben. Viele der Mitgliedsbetriebe produzieren bereits landwirtschaftliche Erzeugnisse für den Endverbraucher, suchen aber nach neuen Wegen der Selbstvermarktung. Mit dem Aufbau der Online Vermarktung soll der Direktabsatz von landwirtschaftlichen Erzeugnissen der Mitgliedsbetriebe gefördert, neue Kunden akquiriert und deren Unabhängigkeit vom Zwischenhandel gestärkt werden. Ebenso soll der Absatz ab Hof gefördert und das steigende Interesse an regional produzierten Produkten seitens der Endverbraucher bedient werden.

 

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Die Akademie LandPartie bringt Menschen aus Stadt und ländlichem Raum zu Begegnungen und gemeinsamer künstlerischer Arbeit zusammen – auf dem Lande.  Gemeinsam wandern wir als „gemischte Gruppe“ durc...

Die Akademie LandPartie bringt Menschen aus Stadt und ländlichem Raum zu Begegnungen und gemeinsamer künstlerischer Arbeit zusammen – auf dem Lande. 

Gemeinsam wandern wir als „gemischte Gruppe“ durch die Landschaft und die Dörfer. Jeweils etwa zehn bis zwölf „Städter“ sind die ganze Woche mit dabei, während jeweils etwa zehn bis zwanzig Personen aus den Dörfern vor Ort tageweise mitwandern.

wandern & bebildern
Unsere Beobachtungen und Gespräche entlang des Weges wollen wir verarbeiten zu Erzählungen und Bilder und veröffentlichen diese in unserem Blog. Zudem ist zur Dokumentaion der LandPartien für Ende 2020 eine Broschüre und eine Wanderausstellung geplant. Somit wird die Akademie LandPartie nach Außen für die besuchten Regionen wirksam: Wir bringen Aufmerksamkeit und öffentliches Interesse in ansonsten eher abgelegene Orte. Dabei wollen wir authentische, zeitgenössische Bilder aufzeigen. Anleitung für unsere Beschäftigung mit der durchwanderten Landschaft und den Dörfern erhalten wir durch einen eintägigen Workshop. Hierzu wird jeweils eine/e Dozent/in eingeladen, die Landpartie auf einer Etappe zu begleiten. Angedacht sind die Sparten: Fotografie, NatureWriting (Wanderndes Schreiben), Zeichnen, LandArt / NaturKunst, Radio-Feature & Field-Recording, Arte Povera & Assemblage. Wichtig ist uns ausreichend Zeit für Begegnungen an den Orten, für die künstlerischen Arbeitsphasen und für Austausch untereinander. Die Tagesetappen werden daher in der Regel nicht allzu lang gestaltet, durchschnittlich etwa zwölf bis fünfzehn Kilometer.

gehen & spüren
Gehen ist einfach und der unmittelbarste Zugang zur Welt. Denn Gehen ist sinnlich. Mit allen Sinnen spürst Du die Natur – und Dich sich selbst, als Teil eben dieser Natur. Je länger Du gehst, um so näher kommst Du dadurch der Natur – beinahe egal, wo dabei der Weg entlang führt. Versprochen! Daher wandert die Akademie LandPartie. Wir wollen für fünf Tage täglich ein paar Stunden gehen. Dabei birgt jeder Anfang zu einer Wanderung die Chance zu einem wirklichen Aufbruch.

gehen & denken
Die Akademie LandPartie folgt der Idee und der Route des DENKWEGs. Dieser führt als (um)weltlicher Pilgerweg einmal quer durch das Land, von Aachen bis Zittau. Sehens-Würdigkeiten reihen sich neben Denk-Würdigkeiten. Gehend stoßen wir auf viele Fragen, quer durch die Land-Themen: Wie zeigen sich die verbreiteten, im Prinzip städtisch geprägten Lebensstile in der Landschaft und den Dörfern? Und was ist das eigentlich, heute: der ländliche Raum? Nur schon darüber kann man lange nachdenken. Gut, wenn da der Weg noch lang ist.

Erfahren Sie mehr über unsere LandPartien und machen Sie mit!

  • Reformland
    So., 5. Juli – Sa., 11. Juli 2020
  • Fieberland
    Sa., 11. Juli – Fr. 17. Juli 2020
  • Naturspaß
    So. 9. – Sa. 15. August 2020
  • Statt Land StadtLand
    So., 23. Aug. – Sa., 29. Aug. 2020
  • Erinnerungslandschaften
    So., 27. Sept. – Sa., 3. Okt. 2020
  • Urwald und gutes Klima
    2021
  • Kohle ohne Ende?
    Wiederholung geplant 2021
  • Durch Wald und über Erz
    Wiederholung geplant 2021

 

Die Akademie LandPartie ist ein Projekt des Vereins Denkwege e.V. und wird gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

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Mithilfe einer Progressive Web App (PWA) soll die Stellensuche für Ehrenamtliche und Stellenangebote seitens Institutionen, Verbänden, Vereinen, Kirchen und Initiativen in der Region zukünftig auf ein...

Mithilfe einer Progressive Web App (PWA) soll die Stellensuche für Ehrenamtliche und Stellenangebote seitens Institutionen, Verbänden, Vereinen, Kirchen und Initiativen in der Region zukünftig auf einer Plattform gebündelt und dadurch deutlich vereinfacht werden. Letztere stellen sich durch die PWA, die entsprechende Stellenangebote mit Stellengesuche in einem sogenannten Matching-Verfahren passgenau zusammenbringt, zukunftsfähig auf und knüpfen mit dieser Vorgehensweise an einem Medium an, welches sich mittlerweile großer Beliebtheit sowie Verbreitung erfreut und statistisch von jedem zweiten Bundesbürger genutzt wird.

Ziel ist es, das bürgerschaftliche Engagement und das soziale Zusammenleben in der Region generationsübergreifend zu stärken und durch die Implementierung einer Applikation dauerhaft zu verstetigen. Eine Etablierung einer solchen Plattform für den Landkreis Nordhausen bietet das Potential, die bislang punktuell bestehenden Ehrenamtsstrukturen der einzelnen Gemeinden und Ortschaften gezielt zusammenführen. Somit wird ein Zugang zu Angeboten geschaffen, die in die ländlichen Strukturen des gesamten Landkreises hineinwirken können.

Des Weiteren wird durch eine gemeinsame Plattform die technische Kluft zwischen großen und kleinen Vereinen, sowie städtischen und ländlichen Institutionen, abgebaut, so dass für alle partizipierenden Parteien die Voraussetzungen dieselben sind. Im Vordergrund steht die Entwicklung der PWA. Um diese an die Bedarfe der Zielgruppen zu orientieren, wird diese unter Beteiligung verschiedener Zielgruppen und unter Einbindung regionaler Kooperationspartner partizipativ mit einem externen Dienstleister entwickelt.

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Bewerbungsschluss: 25.10.2020 | Förderung: Bis zu 700.000 € | Das BMI und das BBSR geben den Startschuss für die gemeinsame Förderinitiative "Aktive Regionalentwicklung"! Die Fördermaßnahme "Aktive ...

Bewerbungsschluss: 25.10.2020 | Förderung: Bis zu 700.000 € |

Das BMI und das BBSR geben den Startschuss für die gemeinsame Förderinitiative "Aktive Regionalentwicklung"!

Die Fördermaßnahme "Aktive Regionalentwicklung" möchte Akteure in strukturschwachen ländlichen Räumen bei der Strategieentwicklung und Umsetzung von konkreten regionalen Entwicklungsvorhaben unterstützen. In bis zu zehn Modellregionen fördert das BMI dazu die Erprobung, die Durchführung und die Verbreitung von innovativen, zukunftsweisenden Lösungsansätzen zur Verbesserung der regionalen Arbeits- und Lebensverhältnisse mit jeweils bis zu 700.000 Euro.

Der Aufruf richtet sich an Regionen, die unter Einbeziehung der Träger der Regionalplanung zukunftsträchtige Konzepte ausarbeiten und umsetzen möchten. Teilnehmende Projektregionen identifizieren in einem ersten Schritt individuelle Herausforderungen, angelehnt an die (drohende) Strukturschwäche und leiten daraus für ihre Region strategisch bedeutsame Vorhaben ab. Die Bundesförderung umfasst sowohl die Strategieentwicklung als auch die Umsetzung konkreter Projekte. Alle Projekte sollen so konzipiert sein, dass sie eine Verstetigung in regionaler Eigenleistung erwarten lassen. Dementsprechend sollen vorrangig endogene Entwicklungspotenziale aufgegriffen und Aspekte der Ressourcenvorsorge einbezogen werden, um regionale Prozesse und Strukturen – auch organisatorischer Natur – zu aktivieren, aufrechtzuerhalten und in Vorbereitung auf etwaige Veränderungsnotwendigkeiten sowie Gefährdungslagen (Anpassungsfähigkeit, Robustheit) auszubauen. Erkenntnisse aus den Modellregionen fließen in die Politikberatung ein und tragen zur Heimatpolitik bei.

Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie auf der Webseite des Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

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Im Forschungsprojekt AktVis arbeitete die TU Darmstadt mit dem Fraunhofer-Institut für graphische Datenverarbeitung IGD sowie den drei Projektkommunen und dem Regionalmanagement Darmstadt-Dieburg zusa...

Im Forschungsprojekt AktVis arbeitete die TU Darmstadt mit dem Fraunhofer-Institut für graphische Datenverarbeitung IGD sowie den drei Projektkommunen und dem Regionalmanagement Darmstadt-Dieburg zusammen. Mehrere Ansätze für eine Forcierung einer Innenentwicklung mit dem Fokus auf kleine und mittlere Kommunen haben sich in der zweijährigen Projektlaufzeit herauskristallisiert. Innenentwicklung muss als Gemeinschaftsaufgabe betrachtet werden, in die der gesamte Ort einzubeziehen ist. Hierbei ist das Zusammenspiel aller Maßnahmen und Projekte entscheidend. Denn Innenentwicklung muss sich mit vielfältigen Interessen und Konflikten auseinandersetzen, die wiederum nur kooperativ und gemeinsam bewältigt werden können. Für drei Kommunen in Südhessen wurden durch das Zusammenwirken von Politik, Verwaltung und Wissenschaft sowie privaten und wirtschaftlichen Akteuren neue Methoden zur Aktvierung von Innenentwicklungspotenzialen erarbeitet und getestet. Dabei sind die Sensibilisierung der Bürgerschaft für die Notwendigkeit und den Mehrwert einer Innenentwicklung vor Ort sowie die Aktivierung der Eigentümer_Innen ausschlaggebend. Eigentümer_Innen von Grundstücken stellen aufgrund ihrer Verfügungsgewalt wichtige Schlüsselakteure dar. Die wechselseitige Abhängigkeit im Bereich Eigentum der öffentlichen Hand und Privaten erfordert eine kommunikative Ausgestaltung. Dafür stehen verschiedene Instrumente und Methoden zur Verfügung, wie zum Beispiel eine intensive Öffentlichkeitsarbeit, Bürgerworkshops oder die Eigentümeransprache.
Die Visualisierung ist eine weitere wichtige Komponente bei der Aktivierung. Durch sie kann der betreffende Raum und dessen Umgebung für die Bürgerschaft räumlich erfahrbar abgebildet werden. Sie präzisiert beispielsweise in Beteiligungsveranstaltungen die sprachliche Darstellung, wirkt anregend und vermag so auf die Problemstellungen der Flächeninanspruchnahme zu lenken. Entscheidend ist, dass eine interaktive Ortsentwicklung mit ihren Werkzeugen zur aktiven Gestaltung und der Verfassung von Anmerkungen die passive Betrachterrolle aufbricht. Dafür wurde ein webbasiertes GIS (WebGIS) entwickelt, das gleichzeitig eine Verknüpfung von Vor-Ort-Beteiligung mit Online-Partizipation ermöglicht. Veränderungen der Siedlungsstruktur mit einem interaktiven WebGIS lassen sich schneller und visuell eindrücklicher vornehmen als bei klassischen Planungsmethoden, wie Holzmodellen oder 2D-Plänen. Digitale 3D-Modelle erlauben einen intuitiven Zugang zum Raum. In Planungsprozessen können durch solche virtuellen Modelle und unterschiedliche Funktionalitäten Bürger_Innen beteiligt, informiert und beraten werden. Ergänzt wurden die Beteiligungsangebote durch ein individuelles Beratungsangebot. Unter anderem wurden hier Baulückenschließungen, Wiederbelebungen von Leerständen sowie Umnutzungen von Nebengebäuden besprochen. In diesen Gesprächen sollten die Eigentümer_Innen ihre Ideen und Wünsche für eine denkbare bauliche Veränderung möglichst konkretisieren. Ziel war es gemeinsam weitere Handlungsschritte im Prozess der baulichen Veränderung mit Fokus auf der Innenentwicklung einzuleiten.
Obwohl die in AktVis angewandten Ansätze grundsätzlich zufriedenstellende Resultate erzielten, zeigte sich, dass eine bloße Erweiterung der Beteiligungs- und Kommunikationsmöglichkeiten nicht ausreichend ist. Der intensive Dialog ist der erste wichtige Schritt und eine mehrstufige Einbindung aller Akteure unter Zuhilfenahme einer 3D-Visualisierung kann die Kommunikation langfristig verbessern. Die Stellschrauben für eine Aktivierung der Innenentwicklungspotenziale liegen jedoch auch an anderen Stellen. Um die Strategien anzuwenden und für eine weitere Unterstützung des Zieles ‚Innen vor Außen‘ sind auf der kommunalen Ebene Veränderung nötig, die die Unterstützung durch weitere politische Ebenen dringend voraussetzt. Innenentwicklung muss als komplexe Managementaufgabe verstanden werden, die im Vergleich zu Aufgaben in der klassischen Außenentwicklung einen erhöhten Planungs- und Abstimmungsaufwand beinhaltet.

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Der Kletterpark Spielmäuer ist ein Projekt der Mariazeller Land GmbH unter Mitwirkung der „Naturfreunde Mariazell“ und befindet sich in Wegscheid, nur 14 Kilometer vom Mariazeller Hauptplatz entfernt....

Der Kletterpark Spielmäuer ist ein Projekt der Mariazeller Land GmbH unter Mitwirkung der „Naturfreunde Mariazell“ und befindet sich in Wegscheid, nur 14 Kilometer vom Mariazeller Hauptplatz entfernt. Hier erlebt man ein faszinierendes Klettererlebnis mitten in der Natur des schönen Mariazeller Landes! Der Kletterpark präsentiert sich mit 3 Klettersteigen und einem Klettergarten. Die gesamte Anlage ist auch für Kletterkurse bestens geeignet.

Die Schwierigkeitsgrade wurden so gewählt, dass sowohl für Anfänger aber auch für Klettersteigprofis das Passende dabei ist. "Oliver´s Mariazeller Steig" B/C, eher gemütlich aber trotzdem nicht zu unterschätzen, mit der Wahlmöglichkeit zum Aufstieg über "Felix´ Himmelsleiter" C/D hat, die schon einen gewissen Nervenkitzel hervorruft da man ja immerhin über eine Strickleiter, das Gesicht dem Abgrund zugewandt, einen gewaltigen Felsüberhang überwinden muß. Der Genußvollste ist wohl "Tristan´s Kirchbogensteig" in den Schwierigkeitsgraden C/(D), bei dem noch eine mystische Höhle zu durchqueren ist, bevor man zur Gipfelwand und dem Ausstieg kommt.

Zwischen den Klettersteigen stehen noch 17 Sportkletterrouten und 2 Mehrseillängenrouten in den Schwierigkeitsgraden UIAA 5 bis 9+ für alle Kletterbegeisterten zur Verfügung.

Für diejenigen die es etwas gemütlicher lieben, empfiehlt sich eine ca. 2 1/2 stündige Wanderung (hin und retour) zum neuen Gipfelkreuz der Spielmäuer, vorbei an der sagenhaften "Teufelsbrücke". Diese kann man auch beim Abstieg von den Klettersteigen "mitnehmen".

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Das BioFinanz-Projekt analysierte verschiedene alternative Finanzierungsformen entlang der Wertschöpfungskette für ökologische Lebensmittel. Alternativ bezieht sich hier auf Finanzierungsmodelle, die ...

Das BioFinanz-Projekt analysierte verschiedene alternative Finanzierungsformen entlang der Wertschöpfungskette für ökologische Lebensmittel. Alternativ bezieht sich hier auf Finanzierungsmodelle, die eine direkte, finanzielle Beteiligung von Bürger*innen an Unternehmen des Öko-Sektors ermöglichen. Diese erhalten für ihre Unterstützung häufig eine finanzielle Rendite oder eine Gegenleistung in Form von Naturalien. Beispiele für diese bürgerschaftlichen Finanzierungsmodelle sind Crowdfunding, Genussrechte und Bürgeraktiengesellschaften.

Ziel des Projekts war, die Merkmale, Potenziale und Herausforderungen der einzelnen Finanzierungsmodelle herauszuarbeiten und praxisgerecht aufzuarbeiten.

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„AniFair“ ist ein Software-Tool zur Aggregation von Daten, die anhand unterschiedlicher Merkmale erhoben wurden, wie etwa in der Bewertung von Tierwohl. Der Bereich der Entscheidungstheorie, bei dem m...

„AniFair“ ist ein Software-Tool zur Aggregation von Daten, die anhand unterschiedlicher Merkmale erhoben wurden, wie etwa in der Bewertung von Tierwohl. Der Bereich der Entscheidungstheorie, bei dem mehrere Kriterien zur Entscheidungsfindung herangezogen werden, wird Multi-Criteria-Analyse genannt. Hierbei ist nicht grundsätzlich von einer Vergleichbarkeit dieser Kriterien auszugehen. Es kann durchaus vorkommen, dass qualitative Kriterien (z.B. Farbe, Geschlecht, Tierart) gleichzeitig mit quantitativen Kriterien wie etwa Anzahl der Tiere im Versuch, oder gemessene Größen wie Körperlängen oder Körpertemperatur berücksichtigt werden müssen. Schon bei der Verwendung zweier quantitativer aber auf unterschiedlichen Skalen bewerteter Kriterien (z.B. Körperlänge und Körpertemperatur) wird klar, dass als erster Schritt in der Multi-Criteria-Analyse eine Bereitstellung vergleichbarer Skalen stehen muss. „AniFair“ ist ein Software Tool für die Multi-Criteria-Analyse, welches diese Vergleichbarkeit mit Hilfe des MACBETH (Measuring Attractiveness by a Categorical Based Evaluation TecHnique) Ansatzes herstellt. Dieser basiert darauf, für alle Kriterien die Präferenzen des Benutzers durch gezielte Vergleiche je zweier Level (etwa ‚blau‘ und ‚rot‘ beim Kriterium ‚Farbe‘) innerhalb eines Kriteriums in eine Intervall-Skala von 0 bis 100 umzuwandeln. Ist Vergleichbarkeit hergestellt, aggregiert „AniFair“ im nächsten Schritt die Einzelbewertungen zu einer Gesamtbewertung, die alle Kriterien einschließt. Hierbei wird nicht die naheliegende Aggregation anhand des gewichteten Mittelwertes, sondern das Choquet-Integral verwendet. Als Grundannahme hinter dem gewichteten Mittelwert steht eine Unabhängigkeit der Kriterien voneinander, welche in der Realität im Allgemeinen nicht vorliegt. Stattdessen erlaubt „AniFair“ dem Benutzer mittels der Anwendung des Choquet-Integrals Wechselwirkungen zwischen den Kriterien zu modellieren.


 


Das Software-Tool „AniFair“ unterstützt eine mehrstufige Aggregation, d.h die Eingabe von Kriterien mit Unterkriterien, bei denen eine Voraggregation möglich ist. Des Weiteren können in der ‚Mehr-Instanzen-Version‘ mehrere Entscheidungsprobleme simultan bearbeitet und hinterher zusammengefasst werden. „AniFair“ wurde mit einer grafischen Benutzeroberfläche ausgestattet und enthält an den Stellen, an denen eine Aktion des Benutzers erfolgen muss, ‚Hilfeknöpfe‘ die detaillierte Erklärungen bieten.


 


Nach Fertigstellung und einer Testphase von „AniFair“ wurde das Software-Tool auf der Internetpräsenz des Institutes für Tierzucht und Tierhaltung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel bereit gestellt (https://www.tierzucht.uni-kiel.de/de/forschung) und kann seitdem dort dauerhaft und kostenlos erworben werden. Eine entsprechende Presseerklärung wurde verfasst. Der zum Download verfügbare Installer enthält eine vollständige Version der R Software inklusive der für „AniFair“ benötigten R-Pakete, um Versionskonflikte bei der Anwendung von „AniFair“ möglichst zu vermeiden. Zusätzlich können eine ausführliche Installationsanweisung (‚Inbetriebnahme von „AniFair“‘) und eine Dokumentation (‚Dokumentation „AniFair“‘) als pdf Dateien heruntergeladen werden. Zusätzlich enthält der Installer auch Beispieldateien mit denen eine Anwendung von „AniFair“ erprobt werden kann, bevor eigene Daten verwendet werden.

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Bewerbungsfrist: 15.09 | Preis: 1.000 € je Projekte Gesucht werden Nachbarinitiativen, die mit praxisnahen und kreativen Gesundheitsprojekten vorbildhaft kleine und große Netzwerke im nahen Wohnumfel...

Bewerbungsfrist: 15.09 | Preis: 1.000 € je Projekte

Gesucht werden Nachbarinitiativen, die mit praxisnahen und kreativen Gesundheitsprojekten vorbildhaft kleine und große Netzwerke im nahen Wohnumfeld gründen, ausbauen oder neu aufstellen wollen. Die Projekte sollen auch auf die Zukunft ausgerichtet und als Idee übertrag- und nutzbar sein für andere.

Die AOK Rheinland/Hamburg in Kooperation mit Netzwerk Nachbarschaft lobt für diese Initiativen einen Förderpreis in Höhe von 10.000 Euro aus. Mit dem Preisgeld werden zehn nachbarschaftliche Gesundheitsprojekte mit jeweils 1.000 Euro prämiert.

Wer kann sich bewerben?
Alle Nachbargemeinschaften mit mindestens drei Personen, die im Rheinland oder in Hamburg wohnen und aktiv sind – ob als private Initiative oder Verein.

Worauf kommt es an?
Gesucht werden Projekte, die mit neuen, innovativen Ideen in der Planungsphase oder vor kurzem gestartet sind. Ziel des Förderpreises ist es, die Entwicklung und den Ausbau dieser Projekte zu unterstützen, finanziell zu fördern und bekannt zu machen.

Die Bewerber-Projekte sollen darauf abzielen, Netzwerke aufzubauen, die:

  • den sozialen Kontakt in der Nachbarschaft stärken
  • Gesundheitsversorgung im Wohnumfeld praxisnah umsetzen
  • alle Generationen im Wohnumfeld einbinden
  • Hilfsstrukturen aufbauen oder stärken
  • Stressfaktoren im Wohnumfeld überwinden
  • gesunde Ernährung und Mobilität fördern
  • die Gemeinwohl-Idee mit Leben füllen
  • Patenschaften bilden

Für Ihre Bewerbung stehen drei Kategorien zur Auswahl:

  1. Gesunde Ernährung
  2. Beweglichkeit / Mobilität / Sport
  3. Kommunikation / soziales Miteinander

Weitere Informationen und die Anmeldung zum Wettbewerb finden Sie auf der Webseite der AOK.

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In den letzten Jahren ist die Anzahl der Vor-Ort Apotheken kontinuierlich gesunken und ist mittlerweile auf dem niedrigsten Stand seit 30 Jahren. Durch den Landärztemangel, die Urbanisierung, den Stru...

In den letzten Jahren ist die Anzahl der Vor-Ort Apotheken kontinuierlich gesunken und ist mittlerweile auf dem niedrigsten Stand seit 30 Jahren. Durch den Landärztemangel, die Urbanisierung, den Strukturverlust in ländlichen Regionen und die zunehmende Konkurrenz durch Online Apotheken stehen viele Apotheken insbesondere in ländlichen Regionen vor großen Herausforderungen. Oft ist die Apotheke der letzte Ansprechpartner für gesundheitliche Fragen im Dorf. 

Im Projekt Apotheke 2.0 sind wir davon überzeugt, dass die Digitalisierung nicht nur die Ursache für das Apothekensterben darstellt, sondern auch eine große Chance für neue Servicemodelle darstellen kann. Um die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der Digitalisierung in Apotheken zu untersuchen haben der Apothekerverband Westfalen-Lippe e.V. (AVWL) die Gesundheitsregion EUREGIO e.V. und das Fachgebiet Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik  der Universität Osnabrück sich zusammengeschlossen, um das Projekt Apotheke 2.0 zu initiieren. Mit rund 200.000 Euro wird das neue Forschungsprojekt vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert.

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Ausgangslage  Im Ortsteil Niedermeilingen konnte eine im Gemeindebesitz befindliche, in einem Nebengebäude des Dorfgemeinschaftshauses liegende, historische Mosterei wieder in Betrieb genommen werden...

Ausgangslage 

Im Ortsteil Niedermeilingen konnte eine im Gemeindebesitz befindliche, in einem Nebengebäude des Dorfgemeinschaftshauses liegende, historische Mosterei wieder in Betrieb genommen werden. Dort wird angeboten eigenes Obst zu Apfelsaft/Apfelwein zu keltern. Das Gebäude liegt direkt neben dem Mehrgenerationen-/Spielplatz und verfügt über eine direkte Zufahrt und ausreichend Parkplätze. 

Viele intakte Streuobstbestände, sowie viele 5- bis 20-jährige Bestände, welche aus Ausgleichmaßnahmen der Gemeinde entstanden sind, sind im Gemeindegebiet vorhanden und stehen zur Verfügung. Eine Aktivengruppe  die "Äppler-AG" übernimmt die anfallenden Aufgaben im Rahmen eines Nutzungsvertrages, die Gemeinde hat sich verpflichtet das Projekt durchgängig zu betreuen und weiterhin zu unterstützen. 2018 hat sich zudem der Streuobstverein Heidenrod e.V. gegründet, welcher die "Äppler-AG" als Kooperationspartner ebenfalls umfangreich unterstützt.

 https://streuobstverein-heidenrod.de/

 

Die Idee/Das Angebot 

Interessierte, die den Zuschlag erhalten haben, ernten das Obst, möglichst im Kreise der Familie und Freunde. Das kann schon zum Event werden, insbesondere für Familien und ihre Kinder ein schönes Erlebnis; aber auch für Kita-Gruppen und Schulklassen. Nach der Ernte können die Äpfel nach Terminvereinbarung im Gebäude unter Begleitung eines Vertreters der "Äppler-AG" selbst verarbeitet und der Saft abgefüllt werden. Ein zweites potentielles Event, insbesondere in Verbindung mit dem Mehrgenerationenplatz, der Eltern und Erwachsenen Freiraum zum Arbeiten und ein schönes Umfeld bietet, den Kindern Freiraum und Bewegung ermöglicht und zum zwischenzeitlichen Entspannen einlädt. Die Mosterei steht natürlich für alle Baumbesitzer und Apfelernter, die ihr Obst zu Saft und Wein verarbeiten wollen, zur Verfügung  

 

Informieren Sie sich über die "Äppler-AG" auch auf der Seite der ZEH-Heidenrod, hier finden Sie auch einen direkten Kontakt zu den Ansprechpartnern:  

https://www.zeh-heidenrod.de/newpagede8e586f

 

 

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An der Universität Regensburg wurde von 2017 bis 2018 ein vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördertes Projekt mit dem Titel 'Artenreiche Landwirtschaft auf Kirchengrund' durchge...

An der Universität Regensburg wurde von 2017 bis 2018 ein vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördertes Projekt mit dem Titel 'Artenreiche Landwirtschaft auf Kirchengrund' durchgeführt. 

Die Tatsache, dass die kath. und evang. Kirche in Deutschland über erhebliche landwirtschaftlich genutzte Liegenschaften verfügen, legt es nahe, die christliche Schöpfungsverantwortung gerade auch auf solchen Flächen zu realisieren.

Das Projekt verfolgte das Ziel, die Möglichkeiten einer artenreichen Landwirtschaft auf Kirchengrund zu untersuchen, dafür Anregungen zu geben und Handlungsperspektiven aufzuzeigen. Ein wichtiger Bestandteil war ein Expertenworkshop im Kloster Benediktbeuern, bei dem Vertreter unterschiedlicher Einrichtungen und struktureller Ebenen der katholischen und evangelischen Kirche sowie Vertreter aus den Bereichen Landwirtschaft, Naturschutz und kirchlicher Umweltarbeit zusammenfanden.

Es entstand eine Handreichung, die sich mit den Potenzialen und konkreten Möglichkeiten von Naturschutzmaßnahmen auf kircheneigenem Land auseinandersetzt. Dabei werden Handlungsansätze zur Förderung von Biodiversität auf Kirchenland beleuchtet und die verschiedenen Umsetzungsmöglichkeiten mit ihren Vor- und Nachteilen praxisnah beschrieben. Auch Finanzierungsmöglichkeiten sowie Ansprechpartner lassen sich in der Publikation finden. Außerdem werden Fallbeispiele vorgestellt.

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