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Die Baukultur der vergangenen Jahrhunderte – Mühlen, Bauernhöfe, Bürgerhäuser, Gulfhöfe, Schlösser, Leuchttürme u.v.m. -...

Die Baukultur der vergangenen Jahrhunderte – Mühlen, Bauernhöfe, Bürgerhäuser, Gulfhöfe, Schlösser, Leuchttürme u.v.m. - hat einen besonderen Reiz. Mal ist es der Geist von Geschichte, der in den historischen Räumen nachklingt, mal faszinieren die ungewöhnliche Gestaltung oder die großartigen Handwerksleistungen. Baudenkmäler sind touristische Anziehungspunkte und somit als positive Werbeträger für die Region und als nicht zu unterschätzende Wirtschaftsfaktoren zu bewerten. Mit der Erhaltung eines Baudenkmals leisten die Eigentümer/-innen einen Beitrag von unschätzbarem Wert auch für die Öffentlichkeit. Die gemeinnützige Stiftung Kulturschatz Bauernhof mit dem Monumentendienst als Herzstück setzt sich seit vielen Jahren aktiv für den Erhalt historischer Gebäude ein, indem die Eigentümer/-innen bei der Instandhaltung der Bausubstanz unterstützt und begleitet werden. Gemeinsam mit den Kommunen in der Region Weser-Ems verfolgt die Stiftung Kulturschatz Bauernhof mit dem Monumentendienst das Ziel, die historische Baukultur in der Region zu erhalten.

Wer ein altes Haus besitzt, welches unter Denkmalschutz steht bzw. vor 1945 erbaut wurde, der weiß wie schwer es ist, einen Handwerksbetrieb zu finden, dem man die wertvolle historische Bausubstanz anvertrauen kann. Durch das Aussterben der historischen Handwerkstechniken wird eine fachgerechte Sanierung der historischen Gebäude immer schwieriger, weil es kaum ausgebildete Handwerker/-innen auf diesem Gebiet gibt und das alte Wissen verlorengeht. Mit dem Kooperationsprojekt „Vermittlung von historischen Handwerkstechniken für Handwerker/-innen und Gebäudeeigentümer/-innen“, konnte - coronabedingt mit über einem Jahr Verspätung - an das erfolgreiche LEADER Projekt, welches 2017 im LEADER Fehngebiet umgesetzt wurde, angeknüpft werden. Ermöglicht durch die federführende LEADER Region Östlich der Ems, gemeinsam mit den LEADER Regionen Nordseemarschen und Wattenmeer Achter, konnte das Kooperationsprojekt zur Vermittlung historischer Handwerkstechniken von allen Interessierten in den Regionen von Juli bis Oktober 2021 besucht werden. Ziel ist der Erhalt von aussterbenden Handwerkstechniken, welche für die Sicherung der historischen Bausubstanz in der Region von großer Bedeutung sind. Die Workshop-Reihe beinhaltete vier verschiedene Themen aufgeteilt auf insgesamt 16 Veranstaltungen, die für alle Teilnehmenden kostenlos waren. Im Vordergrund der Workshop-Reihe stand das Selbermachen und Ausprobieren.

In den Workshops "Restaurierung historischer Fenster", "Restaurierung historischer Türen", "Historische Imitationsmalerei" und "Historische Vergoldertechniken" erhielten Denkmaleigentümer die Möglichkeit, sehr viel Wissenswertes über ihr Gebäude und den Umgang mit historischen Baustoffen zu erfahren und zu lernen. Praxisnah, von exzellenten Fachleuten vermittelt, konnten Denkmaleigentümer wertvolle Informationen und Kenntnisse für ihr Gebäude mit nach Hause zu nehmen, um „Hilfe zur Selbsthilfe“ für ihr Gebäude praktizieren zu können und damit Unterstützung beim Erhalt der wertvollen Bausubstanz zu erhalten. Aufgrund der Gemeinnützigkeit des Monumentendienstes erfolgte die Unterstützung frei von kommerziellen Interessen. Die Eigentümer wurden von Fachleuten objektiv und unabhängig beraten.

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  • Östlich der Ems, Nordseemarschen, Wattenmeer-Achter im Weltnaturerbe

    Die Baukultur der vergangenen Jahrhunderte – Mühlen, Bauernhöfe, Bürgerhäuser, Gulfhöfe, Schlösser, Leuchttürme u.v.m. - hat einen besonderen Reiz. Mal ist es der Geist von Geschichte, der in den historischen Räumen nachklingt, mal faszinieren die ungewöhnliche Gestaltung oder die großartigen...

    Die Baukultur der vergangenen Jahrhunderte – Mühlen, Bauernhöfe, Bürgerhäuser, Gulfhöfe, Schlösser, Leuchttürme u.v.m. - hat einen besonderen Reiz. Mal ist es der Geist von Geschichte, der in den historischen Räumen nachklingt, mal faszinieren die ungewöhnliche Gestaltung oder die großartigen Handwerksleistungen. Baudenkmäler sind touristische Anziehungspunkte und somit als positive Werbeträger für die Region und als nicht zu unterschätzende Wirtschaftsfaktoren zu bewerten. Mit der Erhaltung eines Baudenkmals leisten die Eigentümer/-innen einen Beitrag von unschätzbarem Wert auch für die Öffentlichkeit. Die gemeinnützige Stiftung Kulturschatz Bauernhof mit dem Monumentendienst als Herzstück setzt sich seit vielen Jahren aktiv für den Erhalt historischer Gebäude ein, indem die Eigentümer/-innen bei der Instandhaltung der Bausubstanz unterstützt und begleitet werden. Gemeinsam mit den Kommunen in der Region Weser-Ems verfolgt die Stiftung Kulturschatz Bauernhof mit dem Monumentendienst das Ziel, die historische Baukultur in der Region zu erhalten.

    Wer ein altes Haus besitzt, welches unter Denkmalschutz steht bzw. vor 1945 erbaut wurde, der weiß wie schwer es ist, einen Handwerksbetrieb zu finden, dem man die wertvolle historische Bausubstanz anvertrauen kann. Durch das Aussterben der historischen Handwerkstechniken wird eine fachgerechte Sanierung der historischen Gebäude immer schwieriger, weil es kaum ausgebildete Handwerker/-innen auf diesem Gebiet gibt und das alte Wissen verlorengeht. Mit dem Kooperationsprojekt „Vermittlung von historischen Handwerkstechniken für Handwerker/-innen und Gebäudeeigentümer/-innen“, konnte - coronabedingt mit über einem Jahr Verspätung - an das erfolgreiche LEADER Projekt, welches 2017 im LEADER Fehngebiet umgesetzt wurde, angeknüpft werden. Ermöglicht durch die federführende LEADER Region Östlich der Ems, gemeinsam mit den LEADER Regionen Nordseemarschen und Wattenmeer Achter, konnte das Kooperationsprojekt zur Vermittlung historischer Handwerkstechniken von allen Interessierten in den Regionen von Juli bis Oktober 2021 besucht werden. Ziel ist der Erhalt von aussterbenden Handwerkstechniken, welche für die Sicherung der historischen Bausubstanz in der Region von großer Bedeutung sind. Die Workshop-Reihe beinhaltete vier verschiedene Themen aufgeteilt auf insgesamt 16 Veranstaltungen, die für alle Teilnehmenden kostenlos waren. Im Vordergrund der Workshop-Reihe stand das Selbermachen und Ausprobieren.

    In den Workshops "Restaurierung historischer Fenster", "Restaurierung historischer Türen", "Historische Imitationsmalerei" und "Historische Vergoldertechniken" erhielten Denkmaleigentümer die Möglichkeit, sehr viel Wissenswertes über ihr Gebäude und den Umgang mit historischen Baustoffen zu erfahren und zu lernen. Praxisnah, von exzellenten Fachleuten vermittelt, konnten Denkmaleigentümer wertvolle Informationen und Kenntnisse für ihr Gebäude mit nach Hause zu nehmen, um „Hilfe zur Selbsthilfe“ für ihr Gebäude praktizieren zu können und damit Unterstützung beim Erhalt der wertvollen Bausubstanz zu erhalten. Aufgrund der Gemeinnützigkeit des Monumentendienstes erfolgte die Unterstützung frei von kommerziellen Interessen. Die Eigentümer wurden von Fachleuten objektiv und unabhängig beraten.

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