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Im Projekt „Grenzkultur“ haben sich Akteure aus dem Emsland, der Grafschaft Bentheim und der Provinz Drenthe in den Niederlanden zu gemeinsamen Arbeitsgruppen zusammengeschlossen, um Themen des immate...

Im Projekt „Grenzkultur“ haben sich Akteure aus dem Emsland, der Grafschaft Bentheim und der Provinz Drenthe in den Niederlanden zu gemeinsamen Arbeitsgruppen zusammengeschlossen, um Themen des immateriellen Kulturerbes wie „Raum“, „Sprache“, „Handwerk“ und „Feste“ in grenzüberschreitender Perspektive zu erarbeiten. In unterschiedlichen Formaten werden die Ergebnisse dieser Arbeitsgruppen in gemeinsamen Veranstaltungen einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Die Verbindung von Tradition und Moderne, die Vermittlung immateriellen Kulturgutes, kulturelle Bildung und die Entwicklung gemeinsamer Zukunftsstrategien im Umgang mit dem Kulturerbe stehen im Mittelpunkt des Vorhabens. Die Verbindung von Kulturerbe und Gegenwartskultur, die Nutzung moderner Medien sowie der partizipative Ansatz des Projektes spiegeln eine moderne Auseinandersetzung mit lebendigen Traditionen im Wandel der Zeit wider.

Projektpartner sind die Emsländische Landschaft e.V., Provinz Drenthe, K&C Drenthe und das Emslandmuseum Lingen. Gemeinsam mit vielen Teilnehmern der Region haben sie über 30 grenzüberschreitende interdisziplinäreTeilprojekte im Rahmen von Grenzkultur durchgeführt.

Das Projekt läuft seit 2018 und endet im Juni 2021. Es wird gefördert durch Mittel des Interreg V A-Programms.

 In vier Innovation Labs werden gemeinsam mit interessierten Teilnehmern neue Wege und Mittel der kulturellen Bildung, des Kultur-Marketings und der Kulturvermittlung erarbeitet. Ein Bildungsprojekt für deutsche und niederländische Schüler*innen eröffnet den Blick über die Grenze und ermöglicht die Kultur des Nachbarlandes besser kennenzulernen. Vereine, Künstler*innen, Musiker*innen und Kulturschaffende aller Sparten aus beiden Ländern treffen aufeinander und arbeiten gemeinsam an neuen Startegien für die Bewahrungund Vermittlung des kulturellen Erbes der Region.

 

 

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Die Stiftung Paretz (gegr. 2009) versteht sich als Plattform für Bürgerbeteiligung, Bildung und Kultur und will Raum geben zur Erprobung neuer Ideen. Die Stiftung Paretz soll langfristig dazu beitrage...

Die Stiftung Paretz (gegr. 2009) versteht sich als Plattform für Bürgerbeteiligung, Bildung und Kultur und will Raum geben zur Erprobung neuer Ideen. Die Stiftung Paretz soll langfristig dazu beitragen, dass sich immer mehr Bürger in der Gemeinde Ketzin/Havel als aktive Gestalter ihrer Lebenswelt verstehen und zukunftsfähige Lösungen für die historische Dorfanlage mitgestalten und mitverantworten.

Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Förderung und Durchführung von vorbildhaften Projekten im Dorf Paretz und der Gemeinde Ketzin/Havel, die Kultur, Bildung, Denkmalpflege und Soziales beschäftigungswirksam verbinden und Modellcharakter haben und / oder die im Sinne des Gemeinwohls das Ziel haben, die dörfliche Gemeinschaft zu festigen und zu vertiefen und die Vernetzung und Zusammenarbeit der verschiedenen Paretzer und Ketziner Kulturträger und ihrer Projekte zu unterstützen.

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Seit 1997 wird das über 800 Jahre alte Schloss Hohenerxleben im ländlichen Raum zwischen Magdeburg und Halle von der gemeinnützigen Schloss Theatrum Herberge Hohenerxleben Stiftung wieder aufgebaut un...

Seit 1997 wird das über 800 Jahre alte Schloss Hohenerxleben im ländlichen Raum zwischen Magdeburg und Halle von der gemeinnützigen Schloss Theatrum Herberge Hohenerxleben Stiftung wieder aufgebaut und mit Leben erfüllt. Restaurant, Theater, Hotel, Künstlerwerkstatt und Garten laden zu Entschleunigung, Einkehr & Begegnung, Kultur & Bildung, Genuss & Erholung ein.

Die Stiftung prägt bewusst ein offenes Haus mit sinnstiftenden Inhalten – in der Verbindung aus Ost und West, alter Familientradition und neuen, kulturellen Werten, dem achtungsvollen Zusammenleben verschiedener Kulturen und Genera­tionen.

Dabei ist unter dem Dach der Stiftung eine Vielzahl an lebendigen und selbstständigen Projekten entstanden, die sich am Schloss, aber auch in der Region einbringen, besonders in den Bereichen Teilhabe, Pädagogik, bildende und darstellende Kunst.

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Die Bürgerstiftung Barnim Uckermark startete 2019 das Projekt ZAUNGÄSTE Buschfunk Bäckerwagen in der Nordwestuckermark, einer Gemeinde mit knapp 40 Dörfern im Landkreis Uckermark im Nordosten Brandenb...

Die Bürgerstiftung Barnim Uckermark startete 2019 das Projekt ZAUNGÄSTE Buschfunk Bäckerwagen in der Nordwestuckermark, einer Gemeinde mit knapp 40 Dörfern im Landkreis Uckermark im Nordosten Brandenburgs. Wir laden Alteingesessene und Zugezogene zu Gesprächen und Austausch über das Dorleben, Nachbarschaft, Vergangenes und Veränderung ein. Das zweijährige Modellprojekt befördert neue Verbindungen, Kooperationen und Ideen der Menschen in der Region, inszeniert mit ihnen ungewohnte Kulturorte, verschiedene Kulturarten und fördert die kulturelle Eigeninitiative – die Kultur als Katalysator für nachhaltiges bürgerschaftliches Engagement. Wir thematisieren Landleben auf besondere Weise. Wie kann Kultur das demokratische Zusammenleben auf dem Land fördern? ZAUNGÄSTE wirft einen veränderten Blick auf Gewohntes, bringt Menschen und Dörfer in den Austausch über das Leben im Dorf, das Leben auf dem Land – hier und woanders.

Das Modellprojekt ist dabei nur der Anfang. Wir sammeln weiter, stellen Fragen, hören zu, scheiben auf. Geschichten, Gedanken, Anekdoten, Wünsche und tragen sie auf unterhaltsame Weise von Dorf zu Dorf. Unser Lieblings-Transportmittel ist der Bäckerwagen. Er fährt verlässlich in die Dörfer und bringt neben Brot, Brötchen und Kuchen die neueste Geschichten aus der Nordwestuckermark frisch vertont frei Haus, mal als Lied, mal als Gedicht.

Mit Theater, Kunst- und Kulturaktionen und Gesprächen übern Gartenzaun sind wir in den Dörfern der Nordwestuckermark unterwegs. Auf Dorffesten sammeln Künstler*innen die Geschichten und die Themen der Menschen ein. Wie hat sich Landleben verändert? Was fehlt? Wie sieht das Leben in den Dörfern in 20 Jahren aus? Was könnten gemeinsam mit anderen entstehen? Wie sieht Nachbarschaft aus? Wer sind Held*innen? Was sollte sich verändern? Künstlerische Impulse, wie die zweitägige ZAUNGÄSTE-Landpartie im September 2020, bringen Kultur an ungewohnte Orte, Menschen in den Dialog und laden zur Auseinandersetzung mit den Dörfern ein.

Aus genannten Wünschen entstehen Ideen, wie zum Beispiel das gemeinsam entwickelte Nachbarschafts-Brettspiel "Nordwestuckermark - Das Spiel". Es entstehen Ideen für Gemeinschaftsaktionen, wie zum Beispiel die künstlerische Gestaltung der Dorfbushaltestelle, die coronabedingt alleridngs noch einmal verschoben werden mussten.
Wo die Zaungäste als nächstes Halt machen und Dialog stiften sowie alle aktuellen Termine finden Sie auf www.zaungaeste.org.
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Wie lassen sich junge Menschen dazu ermuntern, ihre Gemeinde aktiv mitzugestalten? Welche Beteiligungsstrukturen sind die richtigen und wie sieht eine jugendgerechte Kommune eigentlich aus? Stark im ...

Wie lassen sich junge Menschen dazu ermuntern, ihre Gemeinde aktiv mitzugestalten? Welche Beteiligungsstrukturen sind die richtigen und wie sieht eine jugendgerechte Kommune eigentlich aus?

Stark im Land – Lebensräume gemeinsam gestalten vereint in der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung unter seinem Dach die bereits bestehenden Programme Hoch vom Sofa! und Jugend bewegt Kommune und das neue Programm Demokratie in Kinderhand. Es verknüpft praxiserprobte Ansätze und Instrumente aus den Programmen, um Kinder- und Jugendbeteiligung im ländlichen Raum voranzubringen. Während Hoch vom Sofa! Jugendprojekte direkt fördert und begleitet, hilft Jugend bewegt Kommune kommunalen Entscheidern echte Mitwirkungsmöglichkeiten für junge Menschen zu schaffen. Demokratie in Kinderhand unterstützt sächsische Kommunen dabei, Kinder zur Gestaltung ihrer Lebenswelt zu ermutigen und sie bei der Umsetzung eigener Ideen zu begleiten.

Ziele von Stark im Land:

  • lokale Netzwerke von Unterstützer/-innen für Kinder und Jugendliche zu entwickeln und diese für jugendrelevante Themen zu sensibilisieren
  • gemeinsam mit kommunalen Akteuren dauerhafte Strukturen für Beteiligung zu schaffen
  • Kinder und Jugendliche dabei zu unterstützen selbst aktiv zu werden

Kinder und Jugendliche:

  • erhalten die Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung ihrer Lebenswelt durch eigene Ideen.
  • sammeln Erfahrungen mit gesellschaftlichem Engagement und in der Mitwirkung an demokratischen Entscheidungsprozessen.
  • mit ihrem Engagement werden sichtbar gemacht und lokal gestärkt.
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Der ländliche Raum steht zukünftig vor der Bewältigung großer Herausforderungen. Das Projekt DSL - Demenz setzt den Fokus auf Demenz und Digitalisierung. Technisch modern organisiert können Potenziale...

Der ländliche Raum steht zukünftig vor der Bewältigung großer Herausforderungen. Das Projekt DSL - Demenz setzt den Fokus auf Demenz und Digitalisierung. Technisch modern organisiert können Potenziale wachsen, digitale Entwicklungen für den ländlichen Raum handhabbar zu gestalten. Mit dem Projektvorhaben möchten wir den entscheidenden Schritt von der wissenschaftlichen Erkenntnis über die technische und organisatorische Entwicklung sowie die Wissensvermittlung hin zu einer Verhaltensanpassung der konkret Betroffenen unternehmen. Wir wollen den tripple-down-Effekt, sowohl was das Wissen um demenzielle Erkrankung und ihre Begleitung durch digitale Assistenz angeht, verstärken, als auch das time-lag zwischen Städten und ländlichem Raum beim Einsatz innovativer Techniken und Verfahren verringern. Es geht um die Herstellung bzw. Verstetigung von digitaler Kompetenz (Digitale Alphabetisierung). Dabei sollen Ängste abgebaut, Kompetenzen erlernt und dann auch tatsächlich im häuslichen Rahmen angewendet werden! 

Das Projekt DSL bietet in diesem Zusammenhang Robotik Workshops in Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner FH Kiel an. Weiter bietet die LEB Tablet-Workshops an, in denen sowohl eine digitale Grundkompetenz, als auch Hilfssysteme für den Alltag vermittelt werden.

Die Besonderheit des Projektes liegt in der Erlebnispädagogik der Workshops. Der Betreuungsroboter "EMMA" macht Digitalisierung anfassbar und hilft so den Teilnehmer*innen Ängste abzubauen und die Chancen der Digitalisierung zu sehen. Dabei spricht das Projekt eine große Bandbreit von Menschen an, von Pflegeheimleiter*innen bis zu den pflegenden Angehörigen sowie natürlich den Senioren*innen selber. Dieses Erlebnisgefühl spiegelt sich auch in den Tablet-Workshops wider.

 

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Teekultur Ostfriesland - Das Projekt startete am 01.10.2020 Das Modellvorhaben zur kulturtouristischen In-Wertsetzung Immateriellen Kulturerbes hat zum Ziel, die Teekultur Ostfriesland sichtbar zu ma...

Teekultur Ostfriesland - Das Projekt startete am 01.10.2020

Das Modellvorhaben zur kulturtouristischen In-Wertsetzung Immateriellen Kulturerbes hat zum Ziel, die Teekultur Ostfriesland sichtbar zu machen.

2016 setzte die Deutsche UNESCO-Kommission die „Teekultur Ostfriesland“ auf die nationale Liste des Immateriellen Kulturerbes. Sie steht für die Einzigartigkeit einer ganzen Region. 300 Liter Tee trinken Ostfries*innen durchschnittlich jährlich pro Kopf. Damit sind sie die Weltmeister*innen im Teetrinken. Verbunden ist der Genuss des Tees mit der sog. Ostfriesischen Teezeremonie, der eine Abfolge ritueller Handlungen zugrunde liegt. Vom Riechen, Schmecken und Glücklichsein beim Tee trinken; der Teegenuss spricht alle fünf Sinne an:

Das Knacken des Kluntjes (Kandis), wenn er mit Tee übergossen wird = hören

Der Duft von frisch aufgebrühtem Ostfriesentee = riechen

Das Aufblühen der Sahne-Wulkjes (Wolken) = sehen

Das Wärmen der Hände an der heißen Teetasse = tasten

Das genussvolle Trinken des Tees = schmecken

 

Die kulturhistorische Bedeutung der Teekultur beruft sich auf eine rund 400jährige Tradition. Im Rahmen des Projektes soll diese herausragende Historie mit dem heutigen Lebensgefühl der Entschleunigung in Verbindung gebracht werden.

 

Das Projekt hat die Vernetzung aller Akteure aus Kultur, Tourismus und Gastronomie zum Ziel. Das Netzwerk entwickelt ein gemeinsames Güte-Siegel für die ostfriesische Teezeremonie. Damit soll der gelebte Alltag des Immateriellen Kulturerbes in die nächste Generation getragen werden.

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Wir machen Staßfurt bunter – machst du mit? Mit zwei Ferienwerkstätten im Sommer 2017 fing alles an: Staßfurter Kinder gestalteten unter Anleitung der Künstlerinnen Nikoline F. Kruse und Janette Ziege...

Wir machen Staßfurt bunter – machst du mit? Mit zwei Ferienwerkstätten im Sommer 2017 fing alles an: Staßfurter Kinder gestalteten unter Anleitung der Künstlerinnen Nikoline F. Kruse und Janette Zieger riesige Holztafeln mit eigener Malerei für die Fenster eines leerstehenden Kaufhauses in zentraler Lage. Die Staßfurter Straßengalerie war geboren. Die Resonanz bei den Staßfurtern war so positiv, dass im nächsten Jahr zwei weitere Ferienwerkstätten stattfanden: für das gegenüberliegende Gebäude. 2018 wurde "Licht in allen Läden" gemacht: Über 200 Kinder und Jugendliche gestalteten in Ferienwerkstätten, Workshops an Schulen und wöchentlichen Kunstkursen leuchtende Kunstobjekte, die in den Schaufenstern von 26 Läden und Institutionen der Innenstadt von Dezember bis Februar ausgestellt wurden. Für "Licht in allen Läden" wurde ein leerstehender Laden als Projektbüro im Zentrum angemietet: die "Bunte Insel". Seither bieten dort die Künstlerinnen regelmäßige Mal-, Bastel- und Werkenkurse für Kinder an, meist mit einem Bezug zum öffentlichen Raum. 2019 gestalteten Staßfurter Kinder im Rahmen der Kunstaktion "Der Stoff aus dem die Träume sind" 15 Kinderfahnen mit ihren Träumen und Wünschen für die Stadt. Am 1. Juni zum Kindertag wurde die erste Fahne vorm Staßfurter Rathaus gehisst. Weitere Institutionen schlossen sich an und im September wehten für 10 Tage alle Fahnen in Staßfurt und Ortsteilen: Vor der Stadtverwaltung, der Sparkasse, den Stadtwerken, der Wohnungsbaugesellschaft, dem Finanzamt ... Im Ortsteil Hohenerxleben laden Kinder in jedem Sommer die Besucher des verwilderten Schlossparks zum Spielen und Verweilen an besonderen Kunstobjekten ein: Hampeltiere, Vögel aus Fundholz und seit 2020 auch selbstgestaltete Murmelbahntürme locken immer mehr kleine und große Gäste zu "Kunst im Park".

Als Kreativbüro begleiten und entwickeln wir auch Projekte von BürgerInnen: im Moment das "Integrative Kindercafé". Kinder wollen ein eigenes Café betreiben, um einen Ort der Begegnung für alle BürgerInnen zu schaffen – inklusiv und integrativ. In Workshops lernen sie langsam, die Gastgeberrolle einzunehmen, sie lernen Backen und Service, Hygiene und Buchhaltung.

2021 wird die "Bunte Insel" größere Räumlichkeiten beziehen und gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt Salzlandkreis und der Stadt Staßfurt den "Kaiserhof", ein früheres Hotel mit Gaststätte und späteres Kreiskulturhaus, zu einem soziokulturellen Zentrum entwickeln.

Die Bunte Insel Staßfurt ist eine Initiative der gemeinnützigen Schloss Theatrum Herberge Hohenerxleben Stiftung und wird vom Zweckbetrieb Künstlerwerkstatt verantwortet.

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Die Akademie LandPartie bringt Menschen aus Stadt und ländlichem Raum zu Begegnungen und gemeinsamer künstlerischer Arbeit zusammen – auf dem Lande.  Gemeinsam wandern wir als „gemischte Gruppe“ durc...

Die Akademie LandPartie bringt Menschen aus Stadt und ländlichem Raum zu Begegnungen und gemeinsamer künstlerischer Arbeit zusammen – auf dem Lande. 

Gemeinsam wandern wir als „gemischte Gruppe“ durch die Landschaft und die Dörfer. Jeweils etwa zehn bis zwölf „Städter“ sind die ganze Woche mit dabei, während jeweils etwa zehn bis zwanzig Personen aus den Dörfern vor Ort tageweise mitwandern.

wandern & bebildern
Unsere Beobachtungen und Gespräche entlang des Weges wollen wir verarbeiten zu Erzählungen und Bilder und veröffentlichen diese in unserem Blog. Zudem ist zur Dokumentaion der LandPartien für Ende 2020 eine Broschüre und eine Wanderausstellung geplant. Somit wird die Akademie LandPartie nach Außen für die besuchten Regionen wirksam: Wir bringen Aufmerksamkeit und öffentliches Interesse in ansonsten eher abgelegene Orte. Dabei wollen wir authentische, zeitgenössische Bilder aufzeigen. Anleitung für unsere Beschäftigung mit der durchwanderten Landschaft und den Dörfern erhalten wir durch einen eintägigen Workshop. Hierzu wird jeweils eine/e Dozent/in eingeladen, die Landpartie auf einer Etappe zu begleiten. Angedacht sind die Sparten: Fotografie, NatureWriting (Wanderndes Schreiben), Zeichnen, LandArt / NaturKunst, Radio-Feature & Field-Recording, Arte Povera & Assemblage. Wichtig ist uns ausreichend Zeit für Begegnungen an den Orten, für die künstlerischen Arbeitsphasen und für Austausch untereinander. Die Tagesetappen werden daher in der Regel nicht allzu lang gestaltet, durchschnittlich etwa zwölf bis fünfzehn Kilometer.

gehen & spüren
Gehen ist einfach und der unmittelbarste Zugang zur Welt. Denn Gehen ist sinnlich. Mit allen Sinnen spürst Du die Natur – und Dich sich selbst, als Teil eben dieser Natur. Je länger Du gehst, um so näher kommst Du dadurch der Natur – beinahe egal, wo dabei der Weg entlang führt. Versprochen! Daher wandert die Akademie LandPartie. Wir wollen für fünf Tage täglich ein paar Stunden gehen. Dabei birgt jeder Anfang zu einer Wanderung die Chance zu einem wirklichen Aufbruch.

gehen & denken
Die Akademie LandPartie folgt der Idee und der Route des DENKWEGs. Dieser führt als (um)weltlicher Pilgerweg einmal quer durch das Land, von Aachen bis Zittau. Sehens-Würdigkeiten reihen sich neben Denk-Würdigkeiten. Gehend stoßen wir auf viele Fragen, quer durch die Land-Themen: Wie zeigen sich die verbreiteten, im Prinzip städtisch geprägten Lebensstile in der Landschaft und den Dörfern? Und was ist das eigentlich, heute: der ländliche Raum? Nur schon darüber kann man lange nachdenken. Gut, wenn da der Weg noch lang ist.

Erfahren Sie mehr über unsere LandPartien und machen Sie mit!

  • Reformland
    So., 5. Juli – Sa., 11. Juli 2020
  • Fieberland
    Sa., 11. Juli – Fr. 17. Juli 2020
  • Naturspaß
    So. 9. – Sa. 15. August 2020
  • Statt Land StadtLand
    So., 23. Aug. – Sa., 29. Aug. 2020
  • Erinnerungslandschaften
    So., 27. Sept. – Sa., 3. Okt. 2020
  • Urwald und gutes Klima
    2021
  • Kohle ohne Ende?
    Wiederholung geplant 2021
  • Durch Wald und über Erz
    Wiederholung geplant 2021

 

Die Akademie LandPartie ist ein Projekt des Vereins Denkwege e.V. und wird gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

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Du rast mit einem Wahnsinnstempo durch die Luft. Der Wald schrumpft unter Dir weg, das Herz macht einen Satz. Die Bäume sehen von oben aus wie Sterne, der Fahrtwind reißt jeden Alltagsgedanken mit sic...
Du rast mit einem Wahnsinnstempo durch die Luft. Der Wald schrumpft unter Dir weg, das Herz macht einen Satz. Die Bäume sehen von oben aus wie Sterne, der Fahrtwind reißt jeden Alltagsgedanken mit sich, während eine ordentliche Portion Adrenalin durch Deine Adern rauscht. So ähnlich würden wir eine Fahrt mit den Hirschgrund Ziplines beschreiben. Auch wenn das zugegebenermaßen nicht ganz stimmt - in Wirklichkeit fühlt sich Ziplinefahren nämlich noch viel besser an. Ein bißchen wie ein guter Actionfilm, in dem Du die Hauptrolle spielst.

 

Der gut zweieinhalbstündige Parcours kann nur mit einem Guide "geflogen“ werden. Das Mindestalter beträgt zwölf Jahre UND das Mindestgewicht 40 kg, das Höchstgewicht 115 kg. Eine Anmeldung unter www.hirschgrund-zipline.de über ein Online-Formular oder Tel. 07422/240693 ist deshalb unerlässlich. Freie Termine unter: http://www.hirschgrund-zipline.de/buchen.html. Preise finden Sie unter: http://www.hirschgrund-zipline.de/Prices.aspx

Die Anlage befindet sich im Heubachtal bei Schiltach im Schwarzwald.
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Das museumspädagogische Projekt "Erlebnis: Steinzeit!" erfolgte mit der Neukonzeption der Archäologischen Dauerausstellung "Das älteste Dorf Thüringens" im Schloss Heringen und steht in Verbindung mit...

Das museumspädagogische Projekt "Erlebnis: Steinzeit!" erfolgte mit der Neukonzeption der Archäologischen Dauerausstellung "Das älteste Dorf Thüringens" im Schloss Heringen und steht in Verbindung mit den umfangreichen Ausgrabungen im Industriegebiet der Goldenen Aue von 2011-2014 durch das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie in Weimar.

Das Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen der Interessengemeinschaft Schloss Heringen 1327 e.V., der Stadtverwaltung Heringen/Helme mit Schloss Heringen und dem E. Reinhold Verlag in Altenburg als externer Projektpartner. Ziel des Projektes „Erlebnis: Steinzeit!“ ist es, neue Formate bei der Vermittlung der regionalen Geschichte zu entwickeln und weit über das Museum hinausreichende authentische Erinnerungsorte zu schaffen. Diese Neukonzeption der Museumspädagogik sieht die Einbeziehung der Menschen in der Region, das Hinaustragen von musealen Konzepten in den Alltag der Gemeinden im Umfeld von Schloss Heringen vor. Die emotionale und inhaltliche Bindung an das Museum wird durch dieses Projekt verstärkt, gleichermaßen wird auch durch die Stärkung des Wissens über die eigene Geschichte die regionale Identität und die Kommunikation vor Ort über Alters- und Sozialgrenzen hinweg gesteigert.

Die Interessengemeinschaft Schloss Heringen 1327 e.V. als Projektleitung sieht hierbei eine verstärkte Vermittlung der Geschichte der Besiedlung der Goldenen Aue über einen Zeitraum von 7.500 Jahren vor. Dies soll nicht nur steril in der Ausstellung gezeigt werden, vielmehr werden die Menschen vor Ort gemeinsam mit den Kindern in den Schulen, über Erinnerungsorte, die in den einzelnen Ortsteilen durch Installationen vor Ort entstehen, durch Präsenz in den digitalen Medien und letztlich durch die Gespräche der Bürger und Bürgerinnen vor Ort, die sich zwangsläufig aus den vielfältigen Aktionen auf einem lokal überschaubaren Raum ergeben, ihre Heimat neu entdecken und eine noch tiefere Verwurzelung aufbauen. 

Das Projekt setzt im Kindesalter an, schließt die Generation der Eltern und Großeltern ein und prägt durch die intensive Auseinandersetzung mit der Geschichte der Region vor Ort nicht nur das geschichtliche Bewusstsein des Einzelnen sondern führt darüber hinaus zu einer stärkeren Identifikation mit den Lehrinhalten sowie unmittelbar zu einer emotionalen Verbindung zur Heimat der Kinder.

Im Jahr 2019 wurden die ersten museumspädagogischen Aktionen mit vielfältigen Themenbereichen aus der Steinzeit durchgeführt. Als Einstieg in den Projekttag wird in einer Führung der Inhalt über das Leben im ältesten Dorf Thüringens und somit über die Archäologie in der Goldenen Aue vermittelt. In der daran anschließenden Schlossrallye haben die Schüler die Möglichkeit mit einer ausgehändigten Broschüre selbstständig die Räumlichkeiten des Schlosses und die Exponate in den weiteren Ausstellungen zu erkunden. Fragen, Rätsel und Suchspiele animieren auf spielerische Art das Schloss und seine Geschichte kennenzulernen. Selbstständiges Arbeiten und Erforschen stehen hierbei im Fokus und lockern den Projekttag im Schloss auf. Die praktische Arbeit erfahren die Schüler  im dritten Abschnitt in den Workshops im Milchhaus

Workshop 1 – Der Steinzeitgarten, die Nahrungsmittel und deren Zubereitung Die Schüler lernen den Unterschied zwischen den Nahrungsmitteln der mesolithischen Jäger und Sammler und denen der ersten Bauern kennen. Wovon ernährten sich die Menschen in der Jungsteinzeit? Welche dieser Lebensmittel kennen wir heute noch? Getreidekörner laden hier zum Raten ein. Daneben lässt sich auf Replikate von Reibschalen Getreide zu Mehl verarbeiten. 
 
Workshop 2 – Die Herstellung von Keramikgefäßen und deren Verzierungsarten In diesem Workshop lernen die Schüler anhand von Repliken die Vielfalt der Keramikgefäße und deren unterschiedliche Verzierungsarten in den jeweiligen archäologischen Kulturen kennen. Mithilfe der sogenannten Wulsttechnik und der notwendigen Ausdauer werden Becher, Schalen, kleine Kümpfe oder Krüge geformt und mit verschiedenen Mustern aus der Jungsteinzeit verziert. 
 

Workshop 3 – Die Werkzeugherstellung Die Schüler arbeiten mit Nachbauten aus der Jungsteinzeit. Eine Reibplatte mit einem Reibstein kann ausprobiert werden, ebenso wie ein Steinzeitbohrer für Holzscheiben und Muscheln. Mit Knochenpfriemen werden Löcher in Leder getrieben und mit scharfen Klingen aus Feuerstein das Leder zurecht geschnitten.
 
Workshop 4 – Die Schmuckherstellung Die Schüler können zunächst Schmuckobjekte aus Muscheln herstellen. Manche davon müssen vor dem Auffädeln jedoch erst mühevoll und mit viel Geduld mit einem Steinzeitbohrer durchbohrt werden. Aus Bronzedraht, welcher spiralförmig gedreht wird, oder aus Bronzeblech entstehen schmuckvolle Halsketten und Armreifen. Eigene Muster können in das Blech getrieben und gehämmert werden.
 
Workshop 5 – Die Textilverarbeitung Die Schüler ziehen mithilfe eines Spinnwirtels im Workshop aus Schafswolle Fäden. Weiterhin lassen sich aus Leder kleine Beutel herstellen – zunächst müssen jedoch mit einem Knochenpfriem erneut Löcher gebohrt werden. Webrahmen laden dazu ein bunte Fäden zu Stoffelementen zu verweben. 
 
Die Aufgabe bestand hierbei in der Herstellung eines eigenen Exponates (Lederbeutel, Keramikgefäß, Schmuckobjekt etc.). Die dabei entstandenen Objekte der Schüler zu den einzelnen Themenbereichen wurden anschließend in einer eigens dafür konzipierten kleinen Sonderausstellung der Öffentlichkeit präsentiert.
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Eine verlassene, vandalisierte alte Hofstelle wird grundsaniert und zu einem kulturellen Bildungszentrum für junge Menschen umgebaut. Die Scheune wird zum Werkraum (Holz‑, Töpfer-, Metall- und Papiera...

Eine verlassene, vandalisierte alte Hofstelle wird grundsaniert und zu einem kulturellen Bildungszentrum für junge Menschen umgebaut. Die Scheune wird zum Werkraum (Holz‑, Töpfer-, Metall- und Papierarbeiten) sowie zum Aufführungsraum für Musik, Theater und Tanz umfunktioniert. Im Wohnhaus entstehen Unterkünfte für 24 Jugendliche (4 davon behindertengeeignet) und 4 bis 8 Betreuer/Kursleiter. Der freie Träger „Scheune Fürstenhagen e.V.“ bildet zusammen mit lokalen Bildungs- und Jugendeinrichtungen sowie Musikern, Künstlern und Handwerkern ein neues regionales Bildungsnetzwerk. Ziel der Bildungsarbeit ist, dass junge Menschen die natürlichen und kulturellen Ressourcen der eigenen Region neu entdecken und durch das Erleben der eigenen Fähigkeiten und Chancen neue Perspektiven für ihr (berufliches) Leben entwickeln. In Kursen für bis zu zwei Gruppen von je 12 Jugendlichen werden Workshops mit wechselnden Schwerpunkten aus den Bereichen Musik, Tanz & Theater, künstlerisches & handwerkliches Gestalten, Naturbeobachtung & Abenteuer sowie Sport & Spiel durchgeführt. An den Kursen nehmen auch Jugendliche aus der Großstadt und den europäischen Nachbarländern teil, so dass die lokalen Jugendlichen auch durch diesen (internationalen) Austausch neue Perspektiven gewinnen.

Das durch die Kurse wachsende Verständnis von ökologischen Zusammenhängen leistet einen nachhaltigen Beitrag zur Umweltbildung und zum Erhalt der naturnahen Kulturlandschaft. Der Austausch und die Zusammenarbeit mit Gleichaltrigen aus europäischen Nachbarländern, beleben die lokalen Jugendlichen mit neuen Ideen und fördern ihre interkulturelle Kompetenz. Die Aktivierung von älteren Handwerkern, die als Kursleiter Jugendliche für vergessene Handwerkstechniken begeistern, stärkt den generationsübergreifenden Zusammenhalt der Region. Durch die Erlebnisse und Erfolge in den Kursen werden junge Menschen gestärkt, ihrer eigenen Gestaltungskraft zu vertrauen und Verantwortung für das eigene Lebensumfeld zu übernehmen. Derzeit gibt es in der Region Feldberger Seenplatte neben den Schulen nur wenige Jugendclubs, die in der Jugendarbeit aktiv sind. In Zusammenarbeit mit den Lehrern und Erziehern wird der Verein „Scheune Fürstenhagen e.V.“ das kulturelle Bildungsangebot für junge Menschen in der Region erheblich erweitern.

Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und dem Wegzug vornehmlich junger Menschen aus der Region bieten die Angebote des Projekts die Chance, die Attraktivität der Region mit ihren bereits vorhandenen natürlichen und kulturellen Ressourcen zu erhöhen. Die Jugendlichen entwickeln in den mehrtägigen Workshops neue Ideen für ihr eigenes Leben und ihre Region.

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Das Schlaraffenburger Streuobstprojekt ist ein Gemeinschaftsprojekt des Landesbund für Vogelschutz (LBV), der Stadt und dem Landkreis Aschaffenburg  und der Stadt Alzenau und hat das Ziel, unsere Stre...

Das Schlaraffenburger Streuobstprojekt ist ein Gemeinschaftsprojekt des Landesbund für Vogelschutz (LBV), der Stadt und dem Landkreis Aschaffenburg  und der Stadt Alzenau und hat das Ziel, unsere Streuobstwiesen durch eine wirtschaftliche Nutzung zu erhalten. Die ökologische Bewirtschaftung sichert die biologische Vielfalt und eine abwechslungsreiche Landschaft. Aus dem frischen Bioland-Obst entsteht ein urgesunder Saft.
Der "Schlaraffenburger Apfelsaft" steht für mehr Lebensqualität am Bayerischen Untermain.

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Rehkitzrettung Jährlich fallen allein in  Österreich circa 25.000 Rehkitze den Mähmaschinen zum Opfer. In den ersten Lebenswochen bleiben Rehkitze durch den Duckreflex trotz herannahender Gefahr lieg...

Rehkitzrettung

Jährlich fallen allein in  Österreich circa 25.000 Rehkitze den Mähmaschinen zum Opfer. In den ersten Lebenswochen bleiben Rehkitze durch den Duckreflex trotz herannahender Gefahr liegen. Sie flüchten nicht. Großes Tierleid ist die Folge: gemähte Kitze versterben oder müssen getötet werden, weil die Verletzungen durch die großen Mähwerke gravierendst sind. Die betroffenen Mutter-Geißen suchen noch tagelang nach ihren Kitzen.  Gelangt ein gemähtes Kitz unbemerkt in einen Siloballen, was immer wieder vorkommt, entwickelt sich Botulinustoxin. Kühe, die solchermaßen verunreinigtes Futter zu sich nehmen, können daran versterben.

Mit der Wärmebildkamera am Copter werden die Kitze vor der Mahr geortet und in Sicherheit gebracht. Wegen des für die Wärmebildkamera notwendigen Temperaturunterschiedes zwischen Kitz und Umgebung werden die Flächen vor Sonnenaufgang bzw. nach Sonnenuntergang beflogen. Entlaufene Weidetiere orten wir ebenfalls. Die Kitzrettungssaison erstreckt sich von Mai bis Anfang Juli. Wir nutzen den Copter jedoch ganzjährig zum Wohl von Mensch und Tier: 

Bergrettung und Lawinenwarnkommission

Unsere Piloten sind gleichzeitig Mitglieder der Bergrettung Werfen sowie der Lawinenwarnkommission. Damit können sie ihr Fachwissen aus diesen Gebieten mit dem Einsatz des Copters kombinieren. Bei Bergrettungseinsätzen kann je nach Gegebenheiten die Personensuche im alpinen Gelände unterstützt werden. Bei Lawinenabgängen kann der Copter einen Überblick über die Situation verschaffen. Bei der Lawinenwarnkommission hilft das gewonnene Bildmaterial bei der Einschätzung des Gefahrenpotentials von Lawinenstrichen für Verkehrswege, Siedlungsgebiete und Schipisten. Nach Lawinenabgängen generieren wir Bilder für die Analyse. Schützbauten können von der Luft aus überprüft werden. 

Feuerwehr:  Wir können im Bedarfsfall bei Wald- und Latschenbränden angefordert werden. Überblick/ Nachschau sowie das Orten verbliebener (unterirdischer) Glutnester.

 

 

 

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Ein Genusskonzept der besonderen Art geht in die zweite Runde. Das „Tafeln am Hof“ der Agrarmarketing Tirol findet im Jahr 2020 im August und September statt. Es stehen ausgewählte Produkte mit dem Gü...

Ein Genusskonzept der besonderen Art geht in die zweite Runde. Das „Tafeln am Hof“ der Agrarmarketing Tirol findet im Jahr 2020 im August und September statt. Es stehen ausgewählte Produkte mit dem Gütesiegel „Qualität Tirol“ im Zentrum eines besonderen Dinners.

Warum geht es? Direkt am Ort der Erzeugung von landwirtschaftlichen Qualitätsprodukten wird ein besonderer Rahmen für das Erleben und Genießen regionaler Lebensmittel geschaffen. Durch „Tafeln am Hof“ werden hochwertige Tiroler Produkte hochwertig veredelt und inszeniert. Der Hof der „Qualität Tirol“-ProduzentInnen wird zum Mittelpunkt dieser Präsentation. Zu dem exklusiven Abendevent werden ausgewählte VertreterInnen aus Landwirtschaft, Verarbeitung, Vermarktung, Politik und Gastronomie eingeladen. Das Ziel ist es, die ProduzentInnen mit der Gastronomie zu vernetzen und die Regionalität zu schmecken! Serviert werden kulinarische Kreationen, die von ausgewählten Spitzenköchen gezaubert werden. Es spielen auch Transparenz und Ehrlichkeit eine große Rolle. Die Gäste bekommen zudem einen Blick hinter die Kulissen und die Produktion der Lebensmittel am Hof des Produzenten.

„Tafeln am Hof“ – ein besonderer Abend zum Netzwerken, aber vor allem zum Genießen!

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Mit DiANA – die virtuelle Co-Moderatorin wollen wir Euch, die Macher vor Ort, dabei unterstützen, ins Tun zu kommen. DiANA ist ein digitales Tool, das „Dorfentwickler*innen“ mit methodischem Handwerks...

Mit DiANA – die virtuelle Co-Moderatorin wollen wir Euch, die Macher vor Ort, dabei unterstützen, ins Tun zu kommen. DiANA ist ein digitales Tool, das „Dorfentwickler*innen“ mit methodischem Handwerkszeug ausstattet.

Ihr kennt das bestimmt: Als Ehrenamtler*in sind Eure zeitlichen und finanziellen Ressourcen limitiert. Gerade da, wo sich Verwaltung und Politik immer mehr zurückziehen und „das Ehrenamt“ in die Presche springen muss, kommt Euch DiANA zur Hilfe. Für die Nutzung von DiANA braucht Ihr keinerlei Vorerfahrungen als Moderator*in.

So funktionierts:
Geratet Ihr mit Eurem Dorfentwicklungsprojekt ins Stocken? Plant Ihr etwas Tolles und Euch fehlen noch Mitstreiter*innen? Die Hürden sind vielfältig und jedes Projektstadium hat seine eigenen Tücken. DiANA bietet Euch folgende Kategorien zur Auswahl an:

  • Unsere Zusammenarbeit verbessern
  • An unserem Konzept arbeiten
  • An unserer Finanzierung arbeiten
  • Unser Vorhaben umsetzen
  • Eine verbindliche Entscheidung treffen

Wenn Ihr Euch dafür entschieden habt, in welche Kategorie Eurer Anliegen am besten passt, bietet Euch DiANA im weiteren Verlauf Unterkategorien an. So könnt Ihr Eurer Anliegen verfeinern. DiANA schlägt Euch dann einen Lösungsvorschlag vor und eine Moderationsmethode wird direkt per Video angeleitet. So könnt Ihr Euch entweder zu Hause auf ein Treffen methodisch vorbereiten oder auch direkt bei Eurem Dorfstammtisch oder in Eurer Gemeinderatssitzung überzeugen.

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LEADER steht für "Liaison Entre Actions de Développement de l'Économie Rurale" (Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft) und ist ein Methodischer Ansatz im Rahmen des Eu...

LEADER steht für "Liaison Entre Actions de Développement de l'Économie Rurale" (Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft) und ist ein Methodischer Ansatz im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) zur Förderung der ländlichen Räume.

Die Europäische Union unterstützt seit 1991 mit dem LEADER-Ansatz modellhafte Projekte im ländlichen Raum. In den sogenannten LEADER-Regionen können die Menschen Prozesse vor Ort mitgestalten. Lokale Aktionsgruppen (LAGs) bestimmen den LEADER-Prozess und sind damit Motor der regionalen Entwicklung.

In der aktuellen Förderperiode gibt es bundesweit 321 LAGs; in ganz Europa sind es rund 2600 Regionen. Die Vernetzung und Kooperation sind zentrale Ziele von LEADER. Sowohl die Vernetzung innerhalb der Region als auch der Blick über den Tellerrand, also in andere Regionen, soll gefördert werden (Quelle: dvs).

 

Wenn du eine Idee für ein Projekt zur Stärkung Deiner Region hast und diese umsetzen möchtest, setze Dich mit dem LEADER-Regionalmager Deiner Region in Verbindung. Eine Karte mit allen LEADER-Regionen in Deutschland findest du hier und eine Übersicht der LAGs geordnet nach Bundesländern hier.

Weitere Informationen zur LEADER-Methode bietet die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume (dvs).

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Ein ganzer Ort als Museum Im Frühjahr 2014 wurde das ungewöhnliche und wohl einmalige Projekt in dem rund 450-Seelen-Ort Kleinsteinach gestartet. Der kleine Ort hat eine reiche jüdische Vergangenheit...

Ein ganzer Ort als Museum

Im Frühjahr 2014 wurde das ungewöhnliche und wohl einmalige Projekt in dem rund 450-Seelen-Ort Kleinsteinach gestartet. Der kleine Ort hat eine reiche jüdische Vergangenheit aufzuweisen und alle Beteiligten des Projekts waren sich einig, dass dies auch entsprechend in einer musealen Präsentation aufbereitet werden sollte. Initiatoren des neu zu gründenden Museums waren die Gemeinde Riedbach und der 2013 eigens zu diesem Zweck gegründete Arbeitskreis Landjudentum Kleinsteinach. Es gab den gemeinsamen Wunsch, die noch greifbaren Spuren jüdischen Lebens zu dokumentieren und einzelne Lebenswege nachzuerzählen. Besucher können neben dem Besuch des Museums mit Hilfe eines Leih-Tablets (GPS-unterstützt) oder einer gedruckten Handreichung für den Ort durch den Rundgang das historische Kleinsteinach entdecken. Sie erfahren, wie das Zusammenleben im Ort funktionierte und an welchen Stellen sich die ehemalige Synagoge oder die Mikwe befanden. Informationen zur ehemaligen jüdischen Schule oder über das Handwerkerviertel warten auf sie. Auf dem Rundgang zum jüdischen Zentralfriedhof, der den ehemaligen Steinbruch mit einbezieht, bekommt der Besucher Informationen zu ausgewählten Grabsteinen.

Dieser Friedhof, der im 16. Jahrhundert angelegt wurde, umfasst insgesamt 12.240 m² und ist mit noch über 1.100 sichtbaren Grabsteinen der größte jüdische Friedhof im Landkreis Haßberge und der zweitgrößte in Unterfranken. Als Besonderheit gilt das gut erhaltene Taharahaus aus dem 18. Jahrhundert.

Das Museum "Jüdische Lebenswege" selbst verkörpert ein modernes und zugleich lebendiges Museum mit vielen Bildschirmen und Medienstationen, das in einem typischen fränkischen Fachwerkhaus aus dem Jahre 1715 untergebracht ist. Das einstige Schulhaus und Lehrerwohnhaus wurde eigens hierfür aufwändig renoviert. Kurz umrissen bestand die jüdische Gemeinde Kleinsteinach fast ein halbes Jahrtausend, von der erstmaligen Erwähnung 1453 bis zur Terrorherrschaft der Nazis im Jahre 1940/42, wodurch die jüdische Bevölkerung in die Emigration getrieben oder grausam vernichtet wurde.

Wie es der Name "Jüdische Lebenswege" schon verrät, möchte das Museum hier bewusst kein Ausstellungsort sein, an dem die Geschichte nur in Vitrinen eingeschlossen und aufbewahrt wird. Das Museum will ein Lern- und Lehrort sein, ein Ort der Begegnung.

Am 30. September 2015 wurde das Museum feierlich eröffnet und wird seitdem in der Bevölkerung regional und auch überregional sehr gut angenommen.

Neuerdings hat sich das Museum auch mit ihren museumspädagogischen Angeboten auf der Plattform www.musbi.de  eingestellt. Hier wird den Lehrkräften aller Schularten ermöglicht, zielgerichtet nach qualitätvollen museumspädagogischen Programmen zu suchen und dann frei wählbare Bausteine zu buchen.

 

Erfahren Sie mehr über unser Museum, den Ort, den jüdischen Friedhof und das Hofheimer Land.

Weitere Informationen zu Öffnungszeiten und Führungen finden Sie auf unserer Webseite.

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Potenziale von Kindern und Jugendlichen entdecken, wecken und sichtbar machen Das KulturKloster versteht sich als Förderer und Unterstützer der schulergänzenden kulturellen Bildung im ländlichen Raum...

Potenziale von Kindern und Jugendlichen entdecken, wecken und sichtbar machen

Das KulturKloster versteht sich als Förderer und Unterstützer der schulergänzenden kulturellen Bildung im ländlichen Raum. Wir vermitteln für Schulen und Jugendgruppen, aber auch für Einzelpersonen, Musik-, Tanz- und Theaterprojekte, Auftritts - und Ausstellungsräume, initiieren Themenworkshops und finden Partner für die Umsetzung kreativer Ideen von jungen Menschen.

Unser "Freiraum" im Duderstädter Stadtzentrum steht für diverse Vorhaben zur Verfügung. Wir geben Impulse für verschiedene Blickwinkel, Perspektiven und Perspektivwechsel. Unser Ziel ist, junge Kunst, Kultur und Vielfalt im ländlichen Raum erlebbar zu machen.

Wir schaffen Möglichkeiten für junge Menschen, ihre eigene Kreativität zu entdecken, sich vielfältig auszudrücken - über Kunst- und Körpersprache, Musik und Klangsprache, Literatur, die eigene Fantasie u.v.m.

Wir arbeiten eng mit Schulen zusammen, um Möglichkeiten zu schaffen, neue Projekte, Aufführungen, Ausstellungen und Workshops durchzuführen. Oft ist im schulischen Ablauf dafür wenig Zeit, Material oder Geld vorhanden. Wir machen Kreativität auch außerhalb von Schulen sichtbar, um eine besser öffentliche Wahrnehmung zu erreichen.

Wir schaffen Rahmenbedingungen, damit junge Menschen ihre Kreativität und Potenziale entdecken und zeigen können, was in ihnen steckt. Wir beraten, vernetzen, geben Impulse, vermitteln, begleiten, stärken, stellen Raum und Material zur Verfügung und organisieren Workshops.

Das KulturKloster ist 2017 auf Initiative der Stiftung der Ursulinen und mit Unterstützung der Stadt Duderstadt gegründet worden. Seit 2020 ist die Volkssolidarität Kinder- und Jugendhilfswerk Sachsen-Anhalt gGmbH Träger der Einrichtung.

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Der Marienhof ist der Öko-Bauernhof der Evangelischen Stiftung Neinstedt (ESN). Er liegt am Ortsrand des inklusiven Dorfes Neinstedt und umfasst neben Stallungen, einen Wohnbereich für Menschen mit Be...

Der Marienhof ist der Öko-Bauernhof der Evangelischen Stiftung Neinstedt (ESN). Er liegt am Ortsrand des inklusiven Dorfes Neinstedt und umfasst neben Stallungen, einen Wohnbereich für Menschen mit Behinderungen. Diese arbeiten zum Teil als Beschäftigte der Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM). Die barrierefreie Erreichbarkeit des Marienhofes und des benachbarten Naturschutz- und Wandergebietes „Teufelsmauer“ war unzureichend. Dies beeinträchtigte die Inklusion und die touristische Erschließung für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung.

Mit Hilfe der barrierefreien Fußgängerbrücke sollten die Inklusion und touristische Erschließung des Marienhofes und der Teufelsmauer gefördert werden. Zudem standen die Schaffung und nachhaltige Sicherung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung im Marienhof im Fokus. Damit sollten der Marienhof als inklusiver, generationsübergreifender Treffpunkt gestärkt werden und Touristen insbesondere an die Inklusion sowie die nachhaltige, ökologische Land- und Viehwirtschaft herangeführt werden.

Die Projektidee entstand während eines internen Brainstormingprozesses zur strategischen Entwicklung des Marienhofes in der ESN. Die Fußgängerbrücke war ein erstes Hauptziel des Gesamtvorhabens.

Die Projektumsetzung erfolgte vom 01.08.2017 bis zum 31.10.2018. Während des Projektes wurde die barrierefreie Brücke in Zusammenarbeit mit einer Fachfirma unter Beachtung der genehmigungsrechtlichen Inhalte geplant und umgesetzt. Die verbesserte Erreichbarkeit förderte die Weiterentwicklung des Marienhofes: Ein größerer Hofladen sowie ein Hofcafé mit Bäckerei wurden eröffnet. Ein inklusiver Treff- und Begegnungsort entstand. Zusätzlich wurde die Nahversorgung in der ländlichen Harzregion verbessert.

Mit der Fußgängerbrücke wurden die Gemeinschaft, das Zusammenleben und die Inklusion im Dorf/ Region herausragend gefördert. Inklusion wird hier erlebbar, indem Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen im Marienhof tätig sind, mitwirken und diesen in der Freizeit besuchen. Die Impulsgebung des Projektes initiierte Folgeprojekte, wie die Imkerei, mobile Mosterei, den Gemüseanbau sowie Kooperationen mit regionalen Erzeugern. Mit der zunehmenden Themenvielfalt wurden weitere Zielgruppen erschlossen.

Neben neuen Betriebszweigen entstanden ein Außenterrasse mit Holzbackofen und ein Streichelgehege. Mit dem ersten Abschnitt der inklusiven, generationsübergreifenden Naturerlebnisspiellandschaft „Engelsmühle“ entstehen derzeit Spielstationen, die die Interaktion der NutzerInnen fördern. Für den geplanten Ausbau des Dachgeschosses, u. A. zum „Raum der Begegnung“ mit einer Personanaufzuganlage und die Personalstelle eines ErlebnisGestalters wurden weitere ESF-Fördermittel beantragt. Diese Folgeprojekte sollen die Weiterentwicklung des Marienhofes zum generationsübergreifenden, inklusiven Treffpunkt fördern. Die Verbesserung der Kommunikation zwischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung sowie des ehrenamtlichen Engagements stehen dabei im Fokus.

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