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Worum geht es? Im Projekt Stadt-Land-Drohne untersuchen wir als Gemeindeverwaltung, ob der Einsatz von Lieferdrohnen einen Beitrag zur Verbesserung der Nahversorgung in den Ortsteilen unserer Gemeind...

Worum geht es?


Im Projekt Stadt-Land-Drohne untersuchen wir als Gemeindeverwaltung, ob der Einsatz von Lieferdrohnen einen Beitrag zur Verbesserung der Nahversorgung in den Ortsteilen unserer Gemeinde leisten könnte. Um diese Frage zu beantworten, wird sich im Rahmen einer einjährigen Machbarkeitsstudie tiefergehend damit auseinander gesetzt, welche Versorgungsbedarfe durch den Einsatz von Transportdrohnen in sinnvoller Weise adressiert werden können. Zudem wird sich mit dem momentanen Reifegrad der Technologie, sowie mit den aktuellen und künftigen rechtlichen Rahmenbedingungen befasst.


Möglich gemacht wird das Vorhaben durch eine Förderung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft: “Landversorgt- Neue Wege der Nahversorgung auf dem Land”


Das Projekt ist offen für Ihre Mitwirkung. Nachdem bis zum Frühsommer 2021 mögliche Versorgungslinien diskutiert werden, auf denen Lieferdrohnen Waren des täglichen Bedarfs transportieren könnten, sollen diese Routenpunkte anschließend in einem Planungsworkshop (Sommer 2021) mit AnwohnerInnen und Projektbeteiligten diskutiert werden. Später im Projekt soll zusammen mit interessierten BürgerInnen von Wusterhausen/Dosse zudem darüber beraten werden, wie ein mögliches Betriebsmodell ausgestaltet werden könnte. 


Wichtig ist zu betonen, dass im Rahmen dieser Machbarkeitsstudie keine Transportdrohnen im Gemeindegebiet fliegen werden. Es geht darum, erstmalig im nationalen Kontext den technologischen Reifegrad, den gesellschaftlichen und rechtlichen Rahmen sowie die wirtschaftliche Perspektive von Transportdrohnen für die Verbesserung der Nahversorgung im ländlichen Raum zu untersuchen. Dabei ist die Nutzung automatisierter Systeme, wie zuletzt die Erprobung autonomer Busse, ein Thema steigender Relevanz für die Daseinsvorsorge im  ländlichen Raum.


Sind mit Abschluss der Machbarkeitsstudie konkrete Mehrwerte im Einsatz entsprechender Drohnenlieferungen sichtbar, die eine Fortführung des Projektes begründen, kann sich im Rahmen der oben genannten Förderung auf eine Weiterfinanzierung des Projektes beworben werden. 


Die Erstellung der Machbarkeitsstudie verlief sehr vielversprechend und wurde Ende Januar 2022 erfolgreich abgeschlossen. Gegenwärtig arbeiten wir an einer Folgeantragstellung, um die Theorie auch tatsächlich in die Praxis umzusetzen. Sollten weitere Fördermittel für die Umsetzungsphase bewilligt werden, dann könnte das Projekt "Stadt-Land-Drohne" voraussichtlich im Januar 2023 umgesetzt werden.


 


Warum ist dieses Projekt wichtig für unsere Gemeinde?


“Wir wollen gemeinsam mit der Bevölkerung innovative Wege austesten, wie wir die Nahversorgungssituation in unserem Gemeindegebiet verbessern könnten, insbesondere für ältere Menschen.” (Philipp Schulz, Bürgermeister)


Dafür soll die Nahversorgung insbesondere in Ortsteilen mit mangelhaften Strukturen der Daseinsvorsorge durch ein innovatives, mobiles Versorgungsangebot mittels des Einsatzes von Lieferdrohnen verbessert werden. Gleichzeitig sollen durch das Vorhaben noch vorhandene (Lebensmittel-) Einzelhändler in der Gemeinde aufgewertet werden. Mit dem Ziel gleichwertiger Nahversorgungsstrukturen soll durch das Vorhaben die Ungleichheit zwischen den Ortsteilen innerhalb der Gemeinde und zwischen ihren Bewohnern verringert werden. Dabei soll die Verbesserung der Nahversorgungstrukturen die Attraktivität von Wusterhausen/Dosse als Lebens- und Wirtschaftsstandort insgesamt steigern.

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In Meiringen gibt es einen inspirierenden, lebhaften und demokratischen Ort, der sich als offene, agile Plattform für diverse Nutzungen versteht. Hier kommen Menschen aus nah und fern zusammen zum eff...

In Meiringen gibt es einen inspirierenden, lebhaften und demokratischen Ort, der sich als offene, agile Plattform für diverse Nutzungen versteht. Hier kommen Menschen aus nah und fern zusammen zum effizienten, zeitlich flexiblen Arbeiten, zum Gedankenaustausch, zur gegenseitigen Unterstützung, zur Entwicklung und Umsetzung von Konzepten, zum Genuss, zum Handwerken und zum Gestalten. Der Ort ist auch sinnvoller Treffpunkt und regionales Innovationslabor. Er funktioniert nachhaltig, schöpft und wirkt positiv aus den regionalen Stärken, dem Ideenreichtum der Menschen sowie der Kraft ihrer Zusammenarbeit. So entsteht ein wachsendes, gut vernetztes „Ökosystem“ mit idealen Angeboten für die anvisierten Zielgruppen: Ein Stück kleinstädtische, alpine Heimat mit Zukunft.

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Das Ziel von FluidLife ist es, Nachhaltigkeit einfach umzusetzen. Dazu gehört es auf den CO₂ Verbrauch aufmerksam zu machen, eine Plattform zu bieten, auf denen Ressourcen besser und vor allem effizie...

Das Ziel von FluidLife ist es, Nachhaltigkeit einfach umzusetzen. Dazu gehört es auf den CO₂ Verbrauch aufmerksam zu machen, eine Plattform zu bieten, auf denen Ressourcen besser und vor allem effizienter genutzt werden, in dem sie geteilt werden. FluidLife macht den Schritt zur Umweltschonung und will anderen damit helfen.

Im Mittelpunkt stehen Personengruppen wie Mitarbeiter*innen, Mieter*innen von Immobilien oder Bewohner*innen von Gemeinden. Ihnen können Ressourcen wie Firmenfahrzeuge, Räumlichkeiten oder Werkzeuge zur Verfügung gestellt werden. Mit dem integrierten Routenplaner und Abfahrtsmonitor ist das Navigieren zu den Standorten der Ressourcen oder an jeden beliebigen Ort noch leichter. Wenn man noch eine Fahrkarte braucht, kann dieses auch direkt in der App gekauft werden und sogar mit einem Mobilitätsbudget, das vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt wird, bezahlt werden. Jede Fahrt, die mit dem Routenplaner gemacht wird, kann zu einem Logbuch hinzugefügt werden. Außerdem bietet FluidLife eine Möglichkeit, mit den Usern zu kommunizieren über das Infoportal, durch das man immer up-to-date bleibt.

FluidLife hilft Gemeinden Ihren Wohnort attraktiver zu gestalten, indem zum Beispiel ein am Wochenende leerstehender Turnsaal von den Bewohnern genutzt werden kann. Fluidtime hat mit diesem Konzept etwas Einzigartiges geschaffen, das in vielen Bereichen einsetzbar ist. Sei es eine kleine Gemeinde oder ein riesiges Unternehmen, durch die Personalisierbarkeit ist FluidLife das passende für beide und alles dazwischen.

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Die Folgen des Klimawandels sind längst in Deutschland angekommen und trotz der erfolgreichen Verringerung von CO2-Emissionen und eines steigenden Umweltbewusstseins der Bevölkerung muss die Klimare...

Die Folgen des Klimawandels sind längst in Deutschland angekommen und trotz der erfolgreichen Verringerung von CO2-Emissionen und eines steigenden Umweltbewusstseins der Bevölkerung muss die Klimaresilienz der Städte gestärkt werden, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen. In dieser Hinsicht bietet die Pflanzung von Tiny Forests einen vielversprechenden, ganzheitlichen Lösungsansatz.

Zur Pflanzung der Mini-Wälder nutzen wir eine Pflanzmethode nach dem Japaner Akira Miyawaki.
Für diese Methode kommen vor allem Flächen von geringerem ökologischen Wert in Betracht, die durch eine entsprechende Regeneration des Bodens und eine dichte Bepflanzung innerhalb kurzer Zeit in autarke Ökosysteme umgewandelt werden.
Im Kern steht dabei die Partizipation von Kindern und anderen Freiwilligen im Rahmen von Umweltbildungsprogrammen, in den umfangreiches ökologisches Wissen vermittelt wird.
Danach stehen die Miniwälder als "Grüne Klassenzimmer" für Bildungsangebote zu Nachhaltigkeit, Umwelt und Klimaanpassung und als Real-Labore zur Verfügung. Mit einfachen Mitteln lässt sich darin die Entwicklung des Ökosystems Wald miterleben – zum Beispiel indem der Zuwachs der Bäume dokumentiert oder Insekten bestimmt werden.
Wir, der MIYA e.V. nutzen die Tiny Forests als didaktisches Mittel zur Bildung für nachhaltige Entwicklung. Unser Ansatz basiert auf der Erkenntnis, dass die aktuellen ökologischen Herausforderungen, wie z.B. de Klimawandel, einen sozio-ökologischen Hintergrund haben. Deshalb versuchen wir, nicht nur die Symptome der heutigen Krise zu mildern, sondern auf ganzheitliche Art und Weise die Ursachen genauer ins Visier zu nehmen. Dabei ist das Ziel, eine große Bandbreite an Menschen zu erreichen, um ihre persönliche Naturverbindung zu stärken.

In vergangenen Pflanzaktionen wurden bereits mehrere Tiny Forests, also Mini- Waldökosysteme, überregional in ganz Deutschland gepflanzt. Darunter befinden sich auch fünf Tiny Forests auf Kita-Geländen in Brandenburg, bei und mit denen wir weiterführende Umweltbildungsprogramme durchführen wollen. Umfassende Bildungskonzepte wurden dafür bereits in ehrenamtlicher Tätigkeit erarbeitet.

In Potsdam, Frankfurt Oder und Ludwigsfelde wurden jeweils im Herbst 2021 und 2022 in partizipativen Pflanzaktionen gemeinsam mit den Kindergarten- Kindern, Eltern und anderen Freiwilligen Tiny Forests gepflanzt. Die Bildungsangebote sollen dazu dienen, den Kindern auf spielerische Weise, sowie mit einfachen Experimenten und Übungen der Naturerfahrung die Wichtigkeit von gesunden Ökosystemen zu zeigen und dadurch die Naturverbindung zu stärken.

Unser Team bringt dabei seine Erfahrungen aus Wald-, Wildnis- und Erlebnispädagogik ein und begleitet die Kinder für je einen Vormittag in das „Grüne Klassenzimmer“.

Im Sinne der Bildung für Nachhaltige Entwicklung sollen die Kinder durch unsere Bildungsangebote zu zukunftsfähigem Handeln und Denken ermuntert werden, denn Kinder profitieren maßgeblich von den vielfältigen Möglichkeiten, die ihnen naturnahe Spiel- und Lernräume eröffnen. Die durch die Pflanzung der Bäume bereits gestärkte Selbstwirksamkeit wird durch entsprechende Übungen weiter gefördert. Die Kinder entwickeln einen direkten Bezug zu „ihrem“ Wald, lernen über heimische Bäume und Tiere und können ihren Bäumen beim Wachsen zusehen. Durch unsere Übungen und Spiele werden neben dem Naturerlebnis auch kreative und soziale Kompetenzen gestärkt.

Idealerweise werden diese Bildungsangebote jährlich mit den Kindern wiederholt.

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Die Deutsche Buchsbaumgesellschaft e. V. ist 2007 durch die Fusion der Europäischen Buchsbaum-.und Form­schnitt­gesellschaft (EBTS)-Sektion Deutschland mit dem Altmärkischen Freundeskreis Buchsbaum e....

Die Deutsche Buchsbaumgesellschaft e. V. ist 2007 durch die Fusion der Europäischen Buchsbaum-.und Form­schnitt­gesellschaft (EBTS)-Sektion Deutschland mit dem Altmärkischen Freundeskreis Buchsbaum e.V. entstanden. Unser Ziel ist die Förderung des Interesses an Buchsbaum, die Information über seine Verbreitung und Verwendung, seine Tradition sowie seine über 2000 Jahre alte Geschichte in der Gartenkultur. Der Vereinssitz ist Iden in der Altmark. Der dortige Gutspark der Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau (LLG) ist auch der Standort unseres Projekts Buxarium mit der Nationalen Sammlung Buchsbaum.

Als Liegenschaft des Landes Sachsen-Anhalt hatte sich das 2,5 Hektar große Areal mit seinen stattlichen Bäum­en als ideal für unser generationsübergreifendes Vorhaben empfohlen.

Zwischen 2008 und 2010 wurde mit großem Aufwand der Baumbestand im Park saniert, Wildwuchs beseitigt und die Pflanzflächen vorbereitet. Diese Arbeiten wurden durch Förderung von Lotto Sachsen-Anhalt und Eigenleistung von Vereinsmitgliedern realisiert.

Vor über 30 Jahren hatten Hermann Gallikowski † und seine Frau Helga aus Emden angefangen, weltweit Sorten der freilandtauglichen Buchsbaum-Arten zu sammeln. Ab August 2007 vermehrten wir deren mehr als 200 Sorten und viele weitere aus anderen Sammlungen über Stecklinge und pflanzten ab 2010 jeweils 3 – 10 pro Sorte.

Derzeit umfasst unsere Sammlung in Iden 230 Taxa, darunter ca.100 in den letzten Jahren gespendete ältere Solitäre, und zählt damit  zu den größten Sammlungen der Gattung weltweit.

Die Sammlung selbst ist aufgeteilt in zwei Quartiere. Das kleinere beherbergt fünf freilandtaugliche Arten der Gattung Buxus aus Asien (China, Japan, Korea und nordwestlicher Himalaya) sowie deren Varietäten und Kultivare; dazu kommen Hybriden der asiatischen mit europäischen Arten.

Im größeren Quartier wachsen die beiden in Europa und Kleinasien vorkommenden Arten und Varietäten der Gattung Buxus mit den zahlreichen daraus selektierten Sorten.

Die Gattungen Pachysandra und Sarcococca aus der Familie der Buxaceae sind bisher mit sechs Taxa vertreten.

Ergänzend zur Sammlung der freiwachsenden Buchsbäume entstehen seit 2012 im Eingangsbereich des Buxarium Musterbeete zu Formschnittthemen mit Beispielen von dazu besonders geeigneten Buchsbaumsorten. Die Beete mit den Themen Stammformen, Kugel, Buchstaben, Herz, Pyramide/Kegel/Spirale und niedrige Hecken/Knotenbeet sind fortgeschritten, Pflanzen für Beete zu weiteren Themen befinden sich in der Erziehung.

Wegen der zunehmenden Bedrohung des Buchsbaumbestandes durch den Pilz Cylindrocladium buxicola (jetzt Calonectria  pseudonaviculata) und den Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis) erfüllt die altmärkische Sammlung darüber hinaus eine wichtige Rolle als Genreservat.

Mindestens einmal im Jahr veranstalten wir einen Tag der offenen Tür, bei dem wir unseren Gästen ein umfassendes Informationsangebot zu den Themen Buchsbaum und Formschnitt machen und Führungen durch die Sammlung offerieren.  Außerdem ist eine Öffnung für Gruppen nach Absprache möglich.

Der Erhalt, die Pflege und der weitere Ausbau des Buxarium bilden den Schwerpunkt unserer ehrenamtlichen Arbeit. Dazu kommt die Erweiterung des Förderkreises, der uns Planungssicherheit und den nötigen finanziellen Gestaltungsspielraum dafür bietet.

Dankenswerterweise wird unser altmärkisches Projekt seit 2008 ideell von unserem Schirmherrn Herrn Prof. Dr. Wolfgang Böhmer, Ministerpräsident a. D. von Sachsen-Anhalt, unterstützt!

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Die Jungunternehmerakademie Vulkaneifel ist Teil der demographiezentrierten Wirtschaftsförderung des Landkreises Vulkaneifel (WFG Vulkaneifel mbH). Übergeordnetes Ziel ist es, die Wirtschaft im Landkr...

Die Jungunternehmerakademie Vulkaneifel ist Teil der demographiezentrierten Wirtschaftsförderung des Landkreises Vulkaneifel (WFG Vulkaneifel mbH). Übergeordnetes Ziel ist es, die Wirtschaft im Landkreis Vulkaneifel vor dem Hintergrund einer sinkenden Bevölkerungszahl zu stabilisieren und die vorhandenen wirtschaftlichen Potenziale (endogene Regionalentwicklung) zu stärken. Dabei steht die Jungunternehmerakademie Vulkaneifel in direktem Zusammenhang mit dem Projekt „Gründen auf dem Land“, das seit dem Jahr 2005 Existenzgründer und Gründungsinteressierte mit Angeboten unterstützt und damit zum einen das Gründungsinteresse weckt und zum anderen bestehende Neugründungen positiv beeinflusst. Die Jungunternehmerakademie sieht sich als weiterführendes innovatives Angebot im Anschluss an die Angebote des Projektes „Gründen auf dem Land“ und somit als Maßnahmenpaket für die Unternehmenszyklus-Phasen Bewahrung und Wachstum. Zielgruppe sind Jungunternehmer im Landkreis Vulkaneifel (Gewerbetreibende und Freiberufler), d. h. Personen, deren Unternehmensgründung bzw. -übernahme höchstens fünf Jahre zurückliegt und für die es bislang – auch außerhalb des Landkreises Vulkaneifel – keine besonderen Unterstützungsangebote gibt. Neugründer und Unternehmensnachfolger werden bei der Anmeldung eines Gewerbes direkt in den Adresspool der Jungunternehmerakademie aufgenommen. Nach fünf Jahren endet die spezielle Betreuung im Rahmen der Jungunternehmerakademie und das Unternehmen geht in die allgemeine Bestandspflege der WFG Vulkaneifel über. Der Fokus liegt bei Gründungen von KMU, wobei alle Branchen und Wirtschaftssektoren berücksichtigt werden sollen.

Konkrete Zielsetzung und Aufgaben des Projektes:

Die Jungunternehmerakademie, als Bestandteil der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Vulkaneifel mbH, fungiert als

  • Initiator und Veranstalter für Seminare und Webinare zu den drei Schwerpunkten Führungsfähigkeit, Leistungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit
  • Organisator für Unternehmerstammtische
  • Weiterbildung in den Bereichen Personalführung, Finanzwesen, Kennzahlen, Kalkulation und Vermarktung
  • Vermittler bei Marketing, Steuern, Recht und Fragen der Unternehmensberatung

In den ersten drei Jahren der Projektlaufzeit konnten folgende Bestandteile erfolgreich etabliert werden: 

  • Monatliche NeuUnternehmerTreffs reihum bei den jungen Unternehmen
  • Marketing-Sprechstunde
  • Erste-Hilfe-Sprechstunde
  • Webinare zur Weiterbildung, z.B. zu den Themen Social Media, die eigene BWA lesen und verstehen, Controlling, Selbstpräsentation, Steuerliche Aspekte

Im Aufbau befindet sich aktuell ein Mentoren-Netzwerk aus erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern, die ihr Wissen an junge Unternehmen in der Region weitergeben wollen. 

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  Landkreis-Gutschein "NEA-Taler" Der Betreiber des Landkreis-Gutscheins ist der Verein „Wirtschaftsvereinigung des Landkreises NEA-BW e.V.“. Gründungsmitglieder dieses Gutscheins sind die Werbegem...

 

Landkreis-Gutschein "NEA-Taler"

Der Betreiber des Landkreis-Gutscheins ist der Verein „Wirtschaftsvereinigung des Landkreises NEA-BW e.V.“.

Gründungsmitglieder dieses Gutscheins sind die Werbegemeinschaften und die beiden Städte Bad Windsheim und Neustadt a.d.Aisch, der Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, sowie der Verein Wirtschaftsvereinigung des Landkreises NEA-BW e.V..

Die Ziele des landkreisweiten Gutscheins sind:

  • Regionale Wertschöpfung
  • Digitalisierung
  • Interkommunale Zusammenarbeit.
  • Stärkung der regionalen Wirtschaft

Der Gutschein wird in digitaler und analoger Form einlösbar und auch erhältlich sein. Eingesetzt kann dieser bei Händlern, Handwerk, Gaststätten und Dienstleistern – im Grunde von jedem, der ein Produkt oder eine Dienstleistung vertreibt. Jeder teilnehmende Betrieb wird mit einer Webvisitenkarte (Logo, Bilder kurze Beschreibung, Öffnungszeiten und Kontaktdaten) auf der Hauptseite www.nea-taler.de vorgestellt. Der Gutschein „NEA-Taler“ kann nur von Firmen mit einem Sitz im Landkreis genutzt werden. Er ist Gegenangebot zu den überregionalen Gutscheinen (z.B. Amazon).

Genutzt soll der Gutschein auch von Unternehmen als „Mitarbeitergutschein“ (Gutscheine gelten als Sachbezüge und sind damit bis zu einem Wert von 50 EUR monatlich je Mitarbeiter steuer- und abgabenfrei, außerdem können die Unternehmen noch 60 EUR steuerfrei für persönliche Anlässe an ihre Mitarbeiter verschenken). Der Einsatz von „Mitarbeitergutscheinen“ wird die regionale Wertschöpfung noch erheblich steigern, da sich dadurch mehr Geld im Gutschein-System befindet und dies muss über die Gutscheine bei den teilnehmenden Firmen ausgegeben werden.

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Kommunikations- und Konversationskurse – kurz KoKo – ist ein Angebot niederschwelliger, praxisnaher Deutschkurse für alle Personen mit nichtdeutscher Muttersprache, die einen Aufenthaltsstatus (auch a...

Kommunikations- und Konversationskurse – kurz KoKo – ist ein Angebot niederschwelliger, praxisnaher Deutschkurse für alle Personen mit nicht
deutscher Muttersprache, die einen Aufenthaltsstatus (auch asyl- und subsidiär schutzberechtigte Personen sowie Personen mit österreichischer
Staatsbürgerschaft mit nicht deutscher Muttersprache) in Österreich haben. Das Projekt dient als Ergänzung zu bestehenden Deutschkursen - was jedoch keine Voraussetzung für den Kursbesuch darstellt - wobei der Fokus auf der Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit im Alltag liegt. Das Angebot gilt für ganz Oberösterreich, wobei primär der Fokus auf ländlichen Regionen, in denen kaum bzw. keine Deutschkurse stattfinden, liegt.

Ziele:
- Befähigung von Migrant*innen zur Artikulation ihrer Bedürfnisse, Empowerment, Stärkung des Selbstbewusstseins
- Verbesserung der Sprachkompetenz in konkreten Alltagssituationen,Vermittlung lebensnaher, praxistauglicher Informationen
- Verbesserung der Integration durch verstärkte Teilhabe

Die Besonderheit bei KoKo ist vor allem der einfache Zugang zum Deutschkrus. Nachdem das Projekt vom 01.01. bis 31.12. läuft und budgetiert ist, ist es für die Interessent:innen auch möglich jederzeit in einen Kurs einzusteigen. Ein Kurs kann bereits ab vier Teilnehmer:innen gestartet werden, die Themen werden abhängig von des Bedarfs der Gruppe festgelegt und behandelt. Der Schwerpunkt dabei ist das Thema zu verstehen, zu lernen sich zu verständigen und dadurch das Gelernte im Alltag anzuwenden.

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Kommunikations- und Konversationskurse – kurz KoKo – ist ein Angebot niederschwelliger, praxisnaher Deutschkurse für alle Personen mit nichtdeutscher Muttersprache, die einen Aufenthaltsstatus (auch a...

Kommunikations- und Konversationskurse – kurz KoKo – ist ein Angebot niederschwelliger, praxisnaher Deutschkurse für alle Personen mit nicht
deutscher Muttersprache, die einen Aufenthaltsstatus (auch asyl- und subsidiär schutzberechtigte Personen sowie Personen mit österreichischer
Staatsbürgerschaft mit nicht deutscher Muttersprache) in Österreich haben. Das Projekt dient als Ergänzung zu bestehenden Deutschkursen - was jedoch keine Voraussetzung für den Kursbesuch darstellt - wobei der Fokus auf der Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit im Alltag liegt. Das Angebot gilt für ganz Oberösterreich, wobei primär der Fokus auf ländlichen Regionen, in denen kaum bzw. keine Deutschkurse stattfinden, liegt.

Ziele:
- Befähigung von Migrant*innen zur Artikulation ihrer Bedürfnisse, Empowerment, Stärkung des Selbstbewusstseins
- Verbesserung der Sprachkompetenz in konkreten Alltagssituationen,Vermittlung lebensnaher, praxistauglicher Informationen
- Verbesserung der Integration durch verstärkte Teilhabe

Die Besonderheit bei KoKo ist vor allem der einfache Zugang zum Deutschkrus. Nachdem das Projekt vom 01.01. bis 31.12. läuft und budgetiert ist, ist es für die Interessent:innen auch möglich jederzeit in einen Kurs einzusteigen. Ein Kurs kann bereits ab vier Teilnehmer:innen gestartet werden, die Themen werden abhängig von des Bedarfs der Gruppe festgelegt und behandelt. Der Schwerpunkt dabei ist das Thema zu verstehen, zu lernen sich zu verständigen und dadurch das Gelernte im Alltag anzuwenden.

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Die Michaelshof Community liegt unweit der Elbe am Rand des Wendlandes/Niedersachsen und besteht seit 1985. Der UNESCO-Lernort und Partner des Biosphärenreservates Elbtalaue sowie verschiedener Univer...

Die Michaelshof Community liegt unweit der Elbe am Rand des Wendlandes/Niedersachsen und besteht seit 1985. Der UNESCO-Lernort und Partner des Biosphärenreservates Elbtalaue sowie verschiedener Universitäten ist mit 180 Erwachsenen aus 20 Nationen und 70 Kindern eine der größten und ältesten Gemeinschaften Deutschlands. Sie betreibt biologisch-dynamische Landwirtschaft (160 ha), große Gärten, Gastronomie, ein heilpädagogisches Heim und einen Seminar- und Veranstaltungsbetrieb. Im Volunteering-Programm sind stets etwa 50-100 Menschen aus aller Welt vor Ort. Junge Leute lieben die «Sammatz Bubble», weil hier der Mensch im Mittelpunkt steht und man das spürt – seit dem Start 2016 eine Erfolgsstory, die viele Biographien und den Ort selbst verändert hat.

Ziel: Volunteering für die Generation Z wichtig, um die Welt zu bereisen, neue Kulturen kennenzulernen und vieles mehr. Wir stellen das etwas andere Volunteering in die Welt. Dabei können sich viele junge Menschen handwerklich ausprobieren, knüpfen Netzwerke in die ganze Welt und lernen, was friedliches Zusammenleben heißt. Wir stärken den ländlichen Raum, indem wir die Welt ins Wendland einladen. Als touristischer Hotspot zählt der Michaelshof jährlich etwa 60.000 Besucher, die genauso in Austausch kommen mit dem internationalen Flair des Projektes.

Angebote: Unsere Gästebücher sind voll von Dankeschöns der Volunteers, dass die Zeit am Michaelshof so lehrreich war. Die Inhalte sind ganz verschieden, sie reichen davon, dass junge Menschen gelernt haben, wie man Käse herstellt, Häuser baut oder Brot bäckt, über die Kultur der Völkerverständigung, Achtsamkeit und Offenheit, über die vielen Freunde aus aller Herren Länder, die sie hier kennengelernt haben, bis hin zu konkreten neuen Ideen, was sie in ihrem Leben machen wollen (Konditor*innen, Nachhaltigkeitsstudierende, Biologen, Landwirte, Community-Gründer, hier gibt’s Ideen!). Anderen ist wichtig, dass sie sich selbst besser kennengelernt, Traumata der Vergangenheit bewältigt haben oder im Umgang mit Menschen sicherer geworden sind.

Besonderheiten: Warum treffen sich ein argentinischer Architekt, eine russische Ärztin und eine türkische Ingenieurin – alles junge Menschen – in einem kleinen Dorf in Niedersachsen zum Gemüse-Jäten und Ökohaus-Bauen und erleben dabei Wochen, die ihr Leben verändern? Sie suchen als internationale Volunteers einen anderen Blick auf die Welt und Antworten auf große Fragen. In Sammatz entdecken sie das Michaelshof-Erlebnis: ein praktiziertes Ideal von Gemeinschaft, liebevollen Umgang mit der Natur, nachhaltiges Ressourcenmanagement und eine besondere Atmosphäre als Nährboden für persönliches Wachstum und Entfaltung. Feedback von Volunteers:


- Der Respekt, die Verantwortung und die Teamarbeit, die einem an dieser Universität des Lebens jeden Tag entgegengebracht werden, sind wunderbar und einzigartig. (Maxi, 28, Unternehmer, Argentinien)

- Ich habe mich dabei beobachtet, wie ich Dinge getan habe, von denn ich nie gedacht hätte, dass ich sie tun würde. (Pia, 23, Fotografin, Frankreich)

Und das schönste ist: was während des Aufenthaltes am Michaelshof in die Rucksäcke der Volunteers kommt, wird später wieder ausgepackt: in der Heimat oder ganz woanders in der Welt. Sie alle werden so zu Botschaftern und Multiplikatoren einer sozialen Kultur.

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Ohetal, Lallinger Winkel und Sonnenwald sind zusammen das HEIMATVIERTEL im Bayerischen Wald. Eine der schönsten Regionen zwischen Donauebene und Waldgebirge, mit einer reizvollen Landschaft und Orten ...

Ohetal, Lallinger Winkel und Sonnenwald sind zusammen das HEIMATVIERTEL im Bayerischen Wald. Eine der schönsten Regionen zwischen Donauebene und Waldgebirge, mit einer reizvollen Landschaft und Orten geprägt von Tradition und regionaler Geschichte. Insgesamt 10 Gemeinden unterschiedlicher Größe haben sich hier als Integrierte Ländliche Entwicklung zusammengeschlossen um gemeinsam mit Landwirten, Gastronomiebetrieben, verarbeitendem Handwerk, Einzelhandel und Bürger:Innen eine neue Kultur der Werschätzung gegenüber regional produzierten Lebensmitteln aufzubauen. Dabei spinnen sie ein feines aber belastbares Netzwerk zwischen Produzenten, Verarbeitern und Konsumenten um die Wertschöpfung in der Region zu halten. Im HEIMATVIERTEL verpflichten sich die Partnerbetriebe Qualitätskriterien zur nachhaltigen, ökologisch verträglichen Produktion zu erfüllen und treten damit in ein Netzwerk ein, das ihnen den Absatz ihrer Produkte über Salespartner, die Gastronomie und den Einzelhandel ermöglicht. Landwirtschaftliche Betriebe können sich in den Möglichkeiten der Hofnachfolge und der Diversifizierung beraten lassen. So wirkt das HEIMATVIERTEL aktiv gegen das Höfesterben, schafft Chancen im Nebenerwerb und sorgt für mehr Tierwohl, beispielsweise durch die Förderung von Weidehaltung oder den Umbau von Anbindehaltung in Offenställe. Auch die Schlachtung und Weiterverarbeitung von Fleisch wird in der Region gefördert. Lange, nicht nachvollziehbare Lebendtransporte sollen so eingedämmt werden. In Zusammenarbeit mit Institutionen und Stiftungen unterstützt das HEIMATVIERTEL das Bewusstsein für die Lebensmittelproduktion und eine gesunde, regionale Ernährung bereits im Schulalter. Aber auch die Identifikation mit der Region, deren Bräuchen und Kulinarik wird im HEIMATVIERTEL aktiv gefördert. Alte Rezepte, neu interpretiert, gibt es vom "Gesicht des HEIMATVIERTELs" - Fanny, bekannt aus "The taste" und der "Küchenschlacht", kocht mit und für das HEIMATVIERTEL. Aber auch die regionalen Gastronomiepartner verpflichten sich zu einem nachhaltigen Einsatz regionaler Produkte. Nose-to-tail wird hier ebenso gefordert wie eine saisonale Küche. Das HEIMATVIERTEL meint es ernst. Regionale Wertschöpfung, Identifikation mit den Werten der Region und ein verantwprtungsbewusster Umgang mit heimischen Ressourcen - dahinter stehen nicht nur 10 Bürgermeister, sonder auch deren Gremien und die Bürger:innen des Landstrichs zwischen der Donau und den Höhenrücken des Bayerischen Waldes.

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Im Rahmen der Bayerischen Gartenschau 2020/21 wurde der westliche Teil der Lindauer Insel umfassend umgestaltet, in dessen Zuge auch der bestehende Skatepark abgerissen wurde. Aus diesem Umstand herau...

Im Rahmen der Bayerischen Gartenschau 2020/21 wurde der westliche Teil der Lindauer Insel umfassend umgestaltet, in dessen Zuge auch der bestehende Skatepark abgerissen wurde. Aus diesem Umstand heraus gründete sich der Verein Lindau Move e.V., um für den Bau eines neuen Skateparks auf dem Gartenschaugelände einzutreten. Nach der Bewilligung durch die Stadt wurde anschließend in überwiegend ehrenamtlicher Arbeit auf dem Gartenschaugelände ein Skatepark und eine Vereinshütte errichtet.

Von Beginn an versteht sich Lindau Move e.V. nicht als reiner Skateboard-Verein, sondern als Plattform für Jugend, Sport und Kultur, über die sich Menschen miteinander vernetzen, die unsere Stadt mitgestalten und prägen. Dies wurde bereits während der Gartenschau mit regelmäßigen Skateworkshops, Familientagen und Kulturveranstaltungen umgesetzt.

Mit dem Ende der Gartenschau im Oktober 2021 ist das Gebiet, zu dem auch der Skateplatz gehört, wieder Teil des öffentlichen Raumes geworden. Der Skatepark wird selbst an kalten Wintertagen sehr gut angenommen und ist stark frequentiert. Unter anderem aus diesem Umstand heraus sind wir als Verein ein weiteres Mal auf die Stadt zugegangen, um uns für den Erhalt und die Vergrößerung der Freizeitfläche einzusetzen. So wurde von der Stadt Lindau ein Pachtvertrag für 20 Jahre aufgesetzt, der den Bestand des bisherigen Parks sichert und gleichzeitig weitere Flächen zur Verfügung stellt. Auf diesen Flächen soll in den kommenden zwei Jahren der Skatepark erweitert werden und ein multifunktionaler Raum für Kultur, Sport und Umwelt entstehen, der DIY Skatepark & Kulturlandschaft „Move Plaza“ (Siehe Flächenplanung im Anhang).

Im März 2022 begannen die Vorbereitungen für den Umbau der bisherigen Parkplatzfläche. Es wurden Erdarbeiten zur Flächenvorbereitung ausgeführt, um anschließend die Container und Pavillons zu stellen. Im nächsten Schritt wird der Anfänger*innenbereich betoniert. Diese Arbeiten bilden den Grundstein für das Vorhaben und die Kosten für diese Aktionen sind bereits gedeckt. Die Planung des weiteren Ausbaus ist bereits vorhanden, jedoch fehlen aktuell noch die finanziellen Mittel für die Realisierung.

Für die Umsetzung des Projekts hat Lindau Move e.V. weitere Vereine als Partner*innen gewonnen, die Angebote für Kunst, Kultur, Umweltbildung und nachhaltige Entwicklung auf der Fläche entwickeln wollen.

Der Bund Naturschutz e.V. plant unter anderem, ein Biotop für den Amphibienschutz anzulegen sowie vor Ort Angebote für Umweltbildung für Schulen, Kindergärten und die interessierte Öffentlichkeit anzubieten. Kultur und Musik ohne Profit e.V. (KUMOP) wollen auf der Fläche Kunstprojekte im öffentlichen Raum sowie Musikevents umsetzen. Der Verein Aus Liebe zur Musik plant, auf der Fläche Künstler*innen aus der Region im Rahmen von Veranstaltungen eine Plattform zu geben sowie Workshops und eigene Konzerte zu veranstalten.

Zusammen mit den Projektpartner*innen soll die Fläche zu einem generationenübergreifenden Ort der Begegnung und des Austauschs werden, an dem sportlichen Aktivitäten nachgegangen werden kann, sowie Kunst, Kultur und Umweltthemen erfahren, selbst gestaltet und erlebt werden können.

Ziel des Projekts ist es, die zur Verfügung stehende Fläche so zu entwickeln, dass alle diese Aktivitäten dort stattfinden können und der Park der stetig steigenden Mitgliederzahl und intensiven Nutzung gerecht wird.

Der Skatepark soll ausgebaut werden damit genügend Platz für jedes Alter und verschiedene Fähigkeiten geschaffen wird. Wir sehen hier den Bedarf das begonnene Projekt sinnvoll weiterzuführen und neben dem Ausbau der Sportfläche auch das kulturelle Angebot in Lindau auszuweiten.

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Havelmi 2.0 basiert auf den StartUp-Erfahrungen mit dem Aufbau einer Bio-Haferdrink-Produktion aus regional angebauten Bio-Rohstoffen. Als kommenden Schritt wollen wir Kooperationen mit investitionsbe...

Havelmi 2.0 basiert auf den StartUp-Erfahrungen mit dem Aufbau einer Bio-Haferdrink-Produktion aus regional angebauten Bio-Rohstoffen. Als kommenden Schritt wollen wir Kooperationen mit investitionsbereiten Netzwerkpartnern eingehen, um das ueberregionale Netzwerk dichter zu knuepfen. Wir haben bereits erste Partnerschaftsgespraeche in anderen Regionen gefuehrt und sehen, dass dieser Weg zu vertiefen ist. Ziel ist es neue oekologische und gleichfalls oekonomisch tragfaehige Strukturen fuer supergut schmeckende, regionale Haferdrinkprodukte auszubilden. Dafuer ist eine gewisse Marktdurchdringung erforderlich und die entsprechende Finanzstaerke, die wir im Netzwerk schaffen wollen.

Hierzu laden wir sehr herzlich neue Projektpartner ein (Investoren, Produzenten, etabilierte Hersteller (Molkereien, Mostereien, sonstige Lebensmittelhersteller)) und moechten so das Netzwerk wie ein Mosaik entstehen lassen: Bunt und vielgestaltig an die eventuell regionalen Beduerfnisse angelehnt, aber gleichzeitig tatkraeftig und gemeinsam effizient in der Umsetzung.

Gemeinsamkeit schafft neue Werte !

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Die SPIEGEL|ARCHE in Roldisleben (Thüringen) ist ein gemeinnütziger Ort der Begegnung zwischen Himmel und Erde im Zeichen der Kunst; er steht für Offenheit, Toleranz und Neugierde, und verbindet Kunst...

Die SPIEGEL|ARCHE in Roldisleben (Thüringen) ist ein gemeinnütziger Ort der Begegnung zwischen Himmel und Erde im Zeichen der Kunst; er steht für Offenheit, Toleranz und Neugierde, und verbindet Kunst und Wissenschaft synergetisch zu Impulsen der gesellschaftlichen Transformation. Den Raum bilden zwei übereinandergestapelte Container, die außen verspiegelt wurden und so ein charakteristisches Landschaftsmerkmal formen.

Die SPIEGEL|ARCHE spiegelt die Besucher in die Landschaft des Thüringer Beckens und lädt so dazu ein, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Je nach Wetterlage und Licht formt sie zu jeder Tages- und Jahreszeit eine andere Atmosphäre und erhält dadurch ihre architektonische Spannung, die einen Rahmen für die unterschiedlichen Projekte bildet.

Über mehrere Jahre beschäftigen sich hier Kunst- und Bildungsprojekte mit Themen der Nachhaltigkeit, des gesellschaftlichen Zusammenlebens, der Digitalisierung und der Persönlichkeitsentwicklung. Die Ausstellungen binden die Besuchenden stets aktiv mit ein und verwenden die Kraft des Staunens um den Geist zu öffnen und Reflektionsprozesse anzustoßen – über sich selbst und die eigene Rolle in der Welt.

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Der Wunsch nach regional erzeugten Lebensmitteln und Produkten ist insbesondere während der Corona-Pandemie stark angewachsen. Zusammen mit dem zunehmenden Bewusstsein für Naturschutz sorgt das dafür,...

Der Wunsch nach regional erzeugten Lebensmitteln und Produkten ist insbesondere während der Corona-Pandemie stark angewachsen. Zusammen mit dem zunehmenden Bewusstsein für Naturschutz sorgt das dafür, dass sich immer mehr Verbraucher wünschen, ihre Lebensmittel und Produkte des täglichen Bedarfs aus ihrer unmittelbaren Umgebung beziehen zu können. Um diesen Wunsch auch in konkrete Handlungen umzusetzen, fehlen allerdings häufig die passenden Plattformen, die Erzeuger und Verbraucher schnell und einfach zusammenbringen. Das Projekt „Von Hier – Vulkaneifel“ soll hier Abhilfe schaffen und eine Plattform bieten, auf der Interessierte von lokalen Produkten erfahren und Erzeuger ihre Produkte präsentieren können. Das Projekt hat es sich zum Ziel gesetzt, regionale Erzeuger für Konsumenten, Touristen und Vermarkter (z.B. Dorfläden, Supermärkte in der Region) sichtbarer zu machen, sie besser zu vernetzen und zum gegenseitigen Austausch anzuregen und die Wertschätzung von regionalen Produkten in der Region und für die Umwelt zu stärken.

Mit Hilfe der LEADER-Förderung (Kleinstprojekt) konnte die Internetseite www.vonhier-vulkaneifel.de erstellt werden, die es Konsumenten, (Einzel-)Händlern und Touristen ermöglicht, gezielt nach Produkten und Erzeugern zu suchen und diese unkompliziert zu finden. Außerdem wurde die Social Media Präsenz durch eigene Facebook- und Instagram-Kanäle erweitert und Schulungen für regionale Erzeuger zum Thema Social Media durchgeführt. Als letzten Baustein ermöglichte es die Förderung, Flyer und Anzeigen zu erstellen und damit auf das neu geschaffene Internetportal aufmerksam zu machen.

Projektziele:

1) Die regionalen Erzeuger sichtbarer machen in Richtung Konsumenten, Touristen und Vermarkter

2) Die regionalen Erzeuger vernetzen zum gegenseitigen Austausch

3) Steigerung der Wertschätzung von „regionalen Produkten“ als Identifikationsfaktor

Die eigene Wertschätzung von regionalen Erzeugnissen und Produkten stärkt die Identifikation und die Bindung mit der ganzen Region. Heimatliebe, Verwurzelung, Traditionen sind starke emotionale Kräfte, die die Liebe zu einer Region beschreiben können; und stärker sind als jede Image-Kampagne.

Durch regelmäßige Netzwerktreffen können Erzeuger sich gegenseitig kennen lernen und voneinander lernen. Bereits jetzt sind schon Synergien unter den Erzeugern entstanden. Geplant sind gemeinsame Auftritte (z.B. Weihnachtsmarkt, Wochenmarkt, usw.) unter dem LOGO "VON HIER Vulkaneifel" sowie weitere Schulungen zu verschiedensten Themen.

Besonders ist, dass das Projekt durch vier Projektpartner überregional organisiert und vorangetrieben wird:

  • Verbandsgemeinde Gerolstein,
  • Verbandsgemeinde Daun,
  • Verbandsgemeinde Kelberg sowie
  • die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Vulkaneifel mbH
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Neue Organisationsformen und Treffpunkte für die Gemeinschaft im ländlichen Raum können gefunden und geschaffen werden. Neben Gestaltungswillen und Ausdauer braucht es hierfür vor allem eines:   RAUM ...

Neue Organisationsformen und Treffpunkte für die Gemeinschaft im ländlichen Raum können gefunden und geschaffen werden. Neben Gestaltungswillen und Ausdauer braucht es hierfür vor allem eines:  
RAUM FÜR BEGEGNUNG

Die Vereinsgemeinschft Rothemann e.V. schafft mit der BÜRGER.WERKSTÄTTE ROTHEMANN einen Ort der Begegnung auf niedrigschwelliger Ebene, wo der Gestaltungswille von Akteuren sichtbare Formen annehmen und sich perspektivisch zu einem Dritten Ort entwickeln kann. Der Unterschied zum klassischen Vereinsheim: Es ist offen zugänglich für unterschiedliche Gruppen und Nutzungsmöglichkeiten. Wie nebenbei soll dadurch eine stärkere Vernetzung engagierter Kreise und ein gemeindeweites Gemeinschaftsgefühl entstehen. Die BÜRGER.WERKSTÄTTE ROTHEMANN soll darüber hinaus zahlreiche Möglichkeiten bieten, die unterschiedlichsten Kompetenzen in der Nachbarschaft zu wecken. Zudem KOOPERATIONEN statt Konkurrenzdenken zwischen Vereinen fördern. Wer Engagement will, muss FLEXIBEL sein. Die BÜRGER.WERKSTÄTTE ROTHEMANN soll sowohl regel- und unregelmäßige Anlässe sowie Gelegenheit für Begegnung bieten als auch zeitlich begrenztes Engagement ermöglichen. Und hier besteht eine zweifache Chance: Denn wer sich eigenverantwortlich engagieren und frei entfalten darf, identifiziert sich auch zukünftig im ländlichen Raum mit seiner Heimat.

Projektlaufzeit (LEADER-Förderung)

Baubeginn 09.06.2022.
Baufertigstellung spätestens Mai 2024

Ausgangssituation und Konzeptentwicklung

In der Vereinsgemeinschaft Rothemann e.V. sind auch alle acht ortsansässige Vereine angeschlossenen. Schon immer, also bereits vor der Eintragung in das Vereinsregister, handelte die Vereinsgemeinschaft nach dem genossenschaftlichen Gedanken („Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele“ Friedrich Wilhelm Raiffeisen, 1818-1888) und bündelte die Kreativität und Kräfte aller örtlichen Vereine für besondere Veranstaltungen und Aktionen. Bei Organisation und Umsetzung von Festen oder größeren Veranstaltungen, die als einzelner Verein allein nicht durchführbar wären bzw. eine bedeutende Strahlkraft für den gesamten Ort haben, springt die Vereinsgemeinschaft als Projektträger ein. Im Laufe eines Jahres finden in Rothemann unterschiedliche große und kleine Veranstaltungen statt, die sowohl in den einzelnen Vereinen intern (z.B. Vereinsfahrten, Feuerwehrwettkämpfe, interne Feste und Treffen u.ä.) als auch öffentlich für den gesamten Ort (z.B. Kirmes, Karneval, Weihnachtsmarkt, Theater, Hutzelfeuer) durchgeführt werden. Für diese Veranstaltungen wird unterschiedliches Zubehör und Material benötigt. Bis heute sind diese in mehreren privaten Haushalten oder kleineren Räumen (z.B. Feuerwehrhaus, Sportlerheim) untergebracht. Schon lange besteht innerhalb der Vereinsgemeinschaft der Wunsch und das Bestreben, die unterschiedlichen Lagerstätten an einem zentralen Ort zusammenzuführen, um die immer wieder anfallenden logistischen Prozesse (Terminabsprachen, Fahrzeuge, Transportwege usw.) zu minimieren und optimieren sowie ehrenamtlich Tätige aller Vereine (in der Regel auch gleichzeitig die Höchstengagierten) auf diesem Wege im erheblichen Umfang zu entlasten. Eine Suche nach Räumlichkeiten im Bestand (zum Mieten, Kauf oder Umbau) blieb leider erfolglos, da zu Kriterien von Größe, Zugänglichkeit und passender (also zentraler) Lage kein entsprechendes Objekt gefunden wurde. Daher hat sich die Vereinsgemeinschaft zum Neubau einer Halle entschieden - mit zentraler Lage in unmittelbarer Nähe des Bürgerzentrums und einem innovativen Konzept, welches auf die Herausforderungen zukünftiger Vereinsarbeit eingehen, den Zusammenhalt innerhalb der Vereins- und Dorfgemeinschaft stärken und neue Gestaltungsmöglichkeiten im Gemeindeleben schaffen soll. Durch die Schaffung einer hochwertigen Lagerung, kann der aktuelle Fundus an Materialien und Gerätschaften nicht nur qualitativ besser untergebracht werden, sondern bei gemeinschaftlichem Einkauf von Ausstattungen können zukünftig doppelte Anschaffungen vermieden werden sowie einem ressourcenschonenderen und effektiveren Verwendungszeck dienen, da sich der Nutzungsgrad erhöht.

Der Slogan der Vereinsgemeinschaft Rothemann lautet „Wir sind eins“. Das Leitbild seiner neuen Halle steht im Zeichen des gemeinschaftlichen Teilens. Jeder Akteur, der die BÜRGER.WERKSTÄTTE nutzen möchte, muss sich an diesem Leitgedanken halten.

Name

Bekannt ist der Begriff „Bürgerwerkstatt“ als ein Beteiligungsverfahren, das allen Bürgern einer Stadt oder Gemeinde offensteht. Hierbei werden alle Ideen zur Gestaltung eines Bereiches gesammelt und in die Diskussion aufgenommen, mit der Absicht, eine Lösung auf Basis einer breiten Mitwirkung zu finden. Mit dieser Verfahrensweise sollen zusammen mit den Bürgern Zielvorstellungen entwickelt und so die Basis der Planungen vorbereitet werden. 

Bei der BÜRGER.WERKSTÄTTE Rothemann handelt es sich jedoch nicht um ein einmaliges, zeitlich begrenztes Verfahren, sondern um ein Gebäude, für dessen Nutzungskonzept der Grundgedanke einer Gestaltungsbeteiligung aufgenommen wird. Ein Ort, wo die Mitwirkung der BürgerInnen im Mittelpunkt steht. Das Wort „Bürger.“ ist neutral gemeint im Sinne von Bürgerschaft. Der Begriff „Werkstätte“ soll anders als Wörter wie „Zentrum“, „Haus“ oder „Halle“ den Fokus auf die Aktivität lenken und transportieren. Man könnte es auch mit „Ideenschmiede“ assoziieren.

Gebäude

Das Gebäude wird eine Fläche von ca. 100 qm umfassen. Zugang zum Gebäude kann über insgesamt drei Rolltore auf der Vorderseite und jeweils zwei Außentüre giebelseitig erfolgen. Die Innenräume der Halle haben – mit Ausnahme eines kleinen Büros für das Hallenmanagement – keinen Aufenthaltscharakter. Die BÜRGER.WERKSTÄTTE besticht mit einem Werkshallencharakter. Dies wurde bei der Planung bewusst vorgesehen, um zum einen mit der BÜRGER.WERKSTÄTTE kein Konkurrenzangebot zu bestehenden Vereinsheime (TSV-Sportlereck, Musikverein-Raum im BÜZ, Vereinsheime „Alte Schule“/Feuerwehr) zu schaffen, zum anderen um das Angebot bzw. Ideen von Projekten für die Bürgerschaft niedrigschwellig zu halten. Außentoilette und der kleine Saal des Bürgerzentrums können von Vereinen genutzt werden und so im Bedarfsfall die fehlende Aufenthaltsqualität in der Halle kompensieren. Abschließbare stabile Schränke sollen für sichere und ordentliche Aufbewahrungsmöglichkeiten von Materialien und Kleingeräten dienen. Als weitere Ausstattung soll ein kleines Büro (mit Schreibtisch und Aktenschrank) und eine Werkbank vorgesehen werden.

Standort

Die BÜRGER.WERKSTÄTTE wird nahe des Bürgerzentrums Rothemann in der Pappelallee 3 als Solitärgebäude errichtet. Der gewählte Standort liegt sehr zentral an einem gepflasterten Weg, der vom nahegelegenen Abenteuerspielplatz zum Vorplatz des Bürgerzentrums führt und ist somit bereits gut erschlossen. Die gemeindliche Kindertagesstätte, der Abenteuerspielplatz mit Bolzplatz und Basketballfeld, der große örtliche Festplatz, die Sportstätten des TSV Rothemann und zahlreiche öffentliche Parkplatzflächen sind im Umkreis von nur 50 bis 200 m entfernt.

Ziele

Die Vereinsgemeinschaft Rothemann beabsichtigt mit der BÜRGER.WERKSTÄTTE, dass die Vereine des Ortes auf „Gemeinschaftsmaterialien" wie z.B. Bierbänke, Sonnenschirme, u.ä. gemeinschaftlich und vereinsübergreifend zugreifen können. Die BÜRGER.WERKSTÄTTE dient darüber hinaus für die Initiierung zukünftiger und neuartiger Projekte im Bereich "Share Economy" sowie die Entwicklung der Halle und des umgebenden Areals“. Nach und nach soll so um die BÜRGER.WERKSTÄTTE mit neuen Initiativen, der von der Bürgerschaft gemeinsam genutzte Lebensraum gestaltet werden und so ein Dritter Ort für alle entstehen.

Umsetzung

Die Gemeinnützigkeit– also der Nutzen für und von der Allgemeinheit – soll bei der BÜRGER.WERKSTÄTTE einen hohen und für alle erkennbaren Stellenwert einnehmen. Die Vereinsgemeinschaft Rothemann e.V. als Eigentümer der BÜRGER.WERKSTÄTTE nimmt dabei die Rolle des Hallenmeisters – und -administrators ein. Darüber hinaus kümmert sich der Verein um die Werbung für eine intensive Nutzung der BÜRGER.WERKSTÄTTE und wird sich für lokale Entwicklungsideen einsetzen und nach Möglichkeiten unterstützen und fördern. Durch die Aktivierung oder Neugewinnung zahlreich engagierter Akteure, sollen so ein über das ganze Jahr verteiltes Programm mit neuen Angeboten vor Ort entwickelt sowie Neumitglieder für die örtlichen Vereine gewonnen werden. 

Die zweite und wichtigste Komponente des Umsetzungskonzeptes sind die Akteure. Dies können lokale Vereine, Gruppen sowie Einzelpersonen sein, die sich mit ihrem Projekt und die damit verbundene Nutzung der BÜRGER.WERKSTÄTTE bei der Vereinsgemeinschaft formlos bewerben können - ob befristete Projekte (einmalig, turnusmäßig, einen bestimmten Zeitfenster im Jahr…) oder für längerfristig angelegte Projekte, Dauerprojekte oder Objektergänzungen („Gemeinschaftsmaterialien"- Fundus). Die Projekte dürfen keinen kommerziellen (gewerblichen) Charakter aufweisen, sollen möglichst für die Allgemeinheit zugänglich sein und Initiatoren müssen eigenständigen Einsatz zeigen. Initiativen verteilen sich somit auf „viele Schultern“. Höchstengagierte wie z.B. Vorstände sollen dadurch nicht zusätzlich belastet, sondern verstärkt entlastet werden. Die Nutzung der Halle – soll so unbürokratisch wie möglich und so sicher wie nötig erfolgen– aber vor allem auf so vielfältiger Weise wie nur denkbar.

Nachhaltigkeit, Flexibilität und Mobilität

Einen weiteren hohen Stellenwert der BÜRGER.WERKSTÄTTE soll die Nachhaltigkeit und Flexibilität zukünftiger Projektideen einnehmen (bspw. Photovoltaikanlage auf der Dachfläche, Elektromobilität, Schonung der Ressource „Raum“ mit mobilen und multifunktionalen Lösungen usw.). Das Pultdach ist für eine Installation einer PV-Anlage nach Süden ausgerichtet und für eine optimalen Zugänglichkeit sind drei große Rolltore geplant. Eine elektrische Aufladestation (Wallbox) ist ebenfalls vorgesehen. Projekte im Bereich Sharing Economy stehen bei der BÜRGER.WERKSTÄTTE im besonderen Fokus. Sie bieten ökologische Vorzüge und leisten gerade im Zusammenhang mit Gemeinnutzen einen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt, indem es den direkten Kontakt zwischen Bürgern ermöglicht.

Denkbar sind Projekte in den Bereichen:
(folgende Auflistung an Projektideen ist kein Bestandteil des Projektes "BÜRGER.WERKSTÄTTE" bzw. der hierfür bewilligten LEADER-Förderung)

  • Pflanzen und Natur: Tauschbörse für Blumensamen-, -zwiebel- und Setzlinge,
  • Saisonales: Palmsträuße und Weihnachtskränze binden; Weihnachts-/ Osterbrunnen-Schmuck vorbereiten; mit Kindern Halloween-Kürbisse schnitzen
  • Technik: Aktionstage wie „Verkehrssicherheitscheck Fahrräder“, Feuerlöscher-Prüfung
  • Kunst und Handwerk: Holzschnitzkurse, außerschulischer Werkunterricht mit Kindern und Jugendlichen 
  • Brauchtum: Faschingskostüme gestalten für Umzüge, Kirmesvorbereitungen
  • Kultur: Kulissenbau für Laientheater
  • Soziales: Sammelannahmestelle bei Hilfsgüteraktionen; Sprach-Werkstatt (zusammen Werken und Sprachen lernen)

Weitere mögliche Zukunftsprojekte für die BÜRGER.WERKSTÄTTE:

  • Outdoor-Spieltage
    Tischtennisschläger und -bälle, Basketbälle, Fußbälle sowie Spielgeräte und Spiele werden in der BÜRGER.WERKSTÄTTE verliehen und die Akteur-Gruppe stellt Spielleiter. Die Auswahl an Gesellschaftsspielen soll dabei immer erweitert und variiert werden. Angebot an Workshops: Teilnehmende erhalten eine Einführung in die Holzbearbeitung und es wird gezeigt, wie man Spiele und Spielgeräte für Kinder und Jugendlichen selbst bauen kann (Wikingerschach, Klettdart, Air-Hockey, Maxi-Vier-Gewinnt, Roundnet usw.). Die Teilnehmenden bauen die Spiele für sich selbst oder um den Spielfundus der BÜRGER.WERKSTÄTTE weiter auszubauen. 
  • Nahmobilitätskonzept für Rothemann
    "Bürger fahren Bürger“ lautet das Motto überall dort, wo bereits Nahmobilitätskonzepte (z.B. Bürgerbus, öffentliches Carsharing) betrieben werden. Ein solches Angebot zeichnet sich dadurch aus, dass ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer ein Fahrzeug auf Strecken lenken, die für eine regelmäßige Bedienung im ÖPNV wirtschaftlich nicht vertretbar sind. Solche Nahmobilitäts-konzepte im ländlichen Raum ergänzen die bestehenden Mobilitätsangebote, sie können und sollen den ÖPNV nicht ersetzen. Durch das bürgerschaftliche Engagement wird die Lebensqualität gesteigert und der lokale Zusammenhalt gefördert. Es verbessert in der Regel die Anbindung der Ortsteile an den Hauptort und trägt dazu bei, dass vor allem ältere Menschen ihre Grundversorgung sicherstellen und die bestehende Infrastruktur (Ärzte, Apotheken, Lebensmittelmärke etc.) weiterhin nutzen können. Zusammengefasst: Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zur Verbesserung des Mobilitätsangebotes.
  • Bibliothek der Dinge
    Leihen statt Kaufen - Das Konzept des Teilens
    GELD SPAREN - Neukäufe kosten viel Geld und Platz.
    UMWELT SCHONEN - Kollektives Nutzen von Dingen heißt optimale Ressourcennutzung! Rohstoffabbau, Transport und Müll sind deutlich geringer als beim Neukauf.
    IDEEN REALSIEREN - Wer gerne seinen Garten auf Vordermann bringen, eine Garten- oder Balkonparty feiern oder ein kleineres Bauprojekt umsetzen möchte, dem stellen wir die Geräte für sein Projekt!
    In der Bibliothek der Dinge soll man hochwertige Produkte von A wie „Akkubohrer“ bis Z wie „Zelt“ leihen können, die man eher selten braucht. Das Inventar soll anfänglich die Bereiche Gesellschaftsspiele, Garten, Werkzeug und Technik/Event umfassen und soll laufend erweitert werden.

Wir möchten an dieser Stelle aber noch nicht vorgreifen. Projektideen sollen von Akteuren eigenständig entwickelt und – zumindest in der Regel – auch von diesen selbst umgesetzt werden.

 

 

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Wie kann die regionale Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe im Raum Augsburg verbessert werden? Welche nachwachsenden Ressourcen sind in der Region vorhanden? Wie kann die Vermeidung von Kunststoffen f...

Wie kann die regionale Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe im Raum Augsburg verbessert werden? Welche nachwachsenden Ressourcen sind in der Region vorhanden? Wie kann die Vermeidung von Kunststoffen funktionieren? Diesen Fragen widmet sich das Projekt reGIOcycle.

Angesichts steigender Abfallmengen ist der Kunststoffmarkt stark im Wandel. Nicht nur der EU-Beschluss zur europaweiten Kunststoffstrategie bietet Anreize für neue Lösungen. Auch das Verpackungsgesetz fokussiert die Vermeidung und die Nutzung nachhaltiger Verpackungen. Für Stadt-Land-Beziehungen führt dieser Wandel zu einer großen Chance. Aus diesem Grund hat sich ein Konsortium aus Vertretern regionaler und überregionaler Akteure aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gebildet, um die Vermeidung von Kunststoffabfällen und die Ersatzmöglichkeiten zu untersuchen und praxisnah umzusetzen.

Das Projekt reGIOcycle steht für Vermeidung, Substitution und nachhaltige Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen am Beispiel der Region Augsburg. Sein Ziel ist die Entwicklung und Erprobung eines realisierbaren Konzepts zur nachhaltigen Kreislaufwirtschaft, unter Mitwirkung verschiedener Akteure und Stakeholder aus Kommunen, Forschungseinrichtungen und lokal agierender Unternehmen.

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Die Metropolregion Nürnberg ist eine von 11 Europäischen Metropolregionen in Deutschland. Mit 3,6 Mio. Einwohner*innen und einem Bruttoinlandsprodukt von 151 Mrd. € zählt sie zu den starken Wirtschaft...

Die Metropolregion Nürnberg ist eine von 11 Europäischen Metropolregionen in Deutschland. Mit 3,6 Mio. Einwohner*innen und einem Bruttoinlandsprodukt von 151 Mrd. € zählt sie zu den starken Wirtschaftsregionen in Deutschland. 23 Landkreise und 11 kreisfreie Städte haben sich zur Metropolregion Nürnberg zusammengeschlossen, um die Region weiterzuentwickeln. Um das dicht besiedelte Städtedreieck Nürnberg-Fürth-Erlangen spannt sich ein Netz an Ober- und Mittel- sowie kleineren Zentren. Die polyzentrale Struktur wird als Stärke betrachtet. Es gibt Regionen mit urbanem Angebot und Räume mit stark ländlicher Prägung. Diese heterogene Raumstruktur bringt eine hohe Vielfalt an Möglichkeiten zur Verwirklichung unterschiedlichster Lebensmodelle mit sich.

In Deutschland ist die Metropolregion Nürnberg die Metropolregion mit der größten von Siedlung und Verkehr unberührten Fläche (ca. 88%). Die Region definiert ihre hohe Lebensqualität auch über die große Vielfalt an regionalen Produkten und Spezialitäten ihrer zahlreichen Kulturlandschaften. Regionale Lebensmittel sind ein wichtiger Wirtschaftszweig. Insgesamt 5% der Arbeitsplätze in der Metropolregion Nürnberg werden dem Ernährungsbereich zugeordnet. Die Nachfrage nach regionalen Produkten ist hoch und steigt seit Jahren, wirtschaftliche Konzentration und Fachkräftemangel bedrohen jedoch die Präsenz der klassischen Regionalprodukte.

Der Erhalt dieser vielseitigen Kulturlandschaft und die Sicherung von Flächen für die Herstellung von regionalen Produkten stehen im Fokus des im Oktober 2018 gestarteten Projektes ReProLa – Regionalproduktspezifisches Landmanagement in der Metropolregion Nürnberg. Denn in den letzten 10 Jahren gingen sukzessiv Flächen für die Landwirtschaft verloren: 1400 Hektar sind es jährlich. Rechnerisch verliert damit jedes Jahr eine Kommune der Metropolregion ihre landwirtschaftlichen Flächen.

Um die Wertschöpfung von regional erzeugten Produkten zu steigern und den damit verbundenen Bestand an landwirtschaftlichen Flächen für die Herstellung von Regionalprodukten dauerhaft zu sichern, wurde 2018 im Rahmen des Projekts ein Leitbild-Prozess in der großräumigen Stadt-Land-Partnerschaft der Metropolregion Nürnberg gestartet. Als Ergebnis entstand ein Konzept „Metropolregion Nürnberg als Heimat für Regionalprodukte“ mit dem Ziel, eine zukunftsfähige Land- und Ernährungswirtschaft in der Region gemeinsam zu sichern.

Die Metropolregion positioniert sich damit als Modellregion für eine nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft, in der die Versorgung mit Regionalprodukten einen hohen Stellenwert hat.

Einmalig ist, dass sich der Rat der Metropolregion Nürnberg als demokratisch legitimiertes Entscheidungsgremium hinter dieses Konzept stellt und es damit seine politische Relevanz für die ganze Region unterstreicht.

Zur Umsetzung des Konzepts „Heimat für Regionalprodukte“ wurden 2021 auf Basis der wissenschaftlichen Ergebnisse in ReProLa verschiedene Pilotprojekte zur Aufwertung regionaler Produkte auf den Weg gebracht:

  • Dachmarke „Streuobstwiesenliebe“ zur Bündelung und besseren Vermarktung der Produkte der zahlreichen kleinen Streuobst-Initiativen in der Metropolregion
  • Transportkooperationen für Regionalprodukte zur Erleichterung von Transport-Kooperationen für Erzeuger von regionalen Lebensmitteln
  • Beteiligungsprozess „Heimat für Regionalprodukte“ zur Vernetzung der regionalen Stakeholder und zur Entwicklung zukunftsweisender Projekte im Bereich Land- und Ernährungswirtschaft
  • Hybrides Lehrpfadkonzept als „Begehbare Wertschöpfungskette“ für die Regionalprodukte Bier und Kirsche
  • Leitfaden und Konferenz für eine nachhaltige kommunale Flächennutzungsentwicklung in der Metropolregion Nürnberg

Mehr Informationen zum Projekt ReProLa, den Umsetzungsprojekten und dem Konzept „Metropolregion Nürnberg als Heimat für Regionalprodukte“ für eine zukunftsfähige Land- und Ernährungswirtschaft finden Sie unter: www.reprola.de

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Ziele: Den Jakobsweg im Dachauer Land in Wert zu setzen, den Bürgern, Touristen und Pilgern den Jakobsweg im Dachauer Land zugänglich zu machen. Durch die Neuauflage der Faltblätter werden wertvolle I...

Ziele: Den Jakobsweg im Dachauer Land in Wert zu setzen, den Bürgern, Touristen und Pilgern den Jakobsweg im Dachauer Land zugänglich zu machen. Durch die Neuauflage der Faltblätter werden wertvolle Informationen zum Wegeverlauf und zur Geschichte des Hl. Jakobus vermittelt.  Die Anlaufstellen für Pilger (Stempel für das Pilgerheft) werden dadurch noch bekannter. 

Entwicklungsziel: Intensivierung der Vernetzung kultureller, naherholischer und touristischer Angebote sowie Unterstützung innovativer Freizeit- und Kulturprojekte - auch über die Landkreisgrenzen hinaus.

Handlungsziel : Ausbau, Erweiterung und Professionalisierung des Freizeitwegenetzes 

Angebot: Es handelt sich um ein Einzelprojekt.  Eine Etappe des legendären Pilgerwegs zum Grab des Apostels Jakobus führt durchs Dachauer Land. Dieser Abschnitt im Landkreis Dachau wird hinsichtlich Beschilderung und Beschaffenheit der Wege in Wert gesetzt. Zum einen führt der Weg von Pfaffenhofen a. d. Ilm in den Landkreis und zum anderen von Freising kommend. Im Gemeindebereich Bergkirchen schließt der Weg an den Brucker Jakobsweg an. Seite 2 von 4 Derzeit befindet sich der Weg leider in einem desolaten Zustand. Ohne Ortskenntnisse kann der Pilgerweg weder gefunden, noch von Pilgern begangen werden. Um den Weg künftig für die Bewohner des Landkreises sowie Pilger und Touristen zugänglich zu machen, muss der Pilgerweg in Wert gesetzt werden. In den angrenzenden Landkreisen Freising und Pfaffenhofen a. d. Ilm wurde der Weg in den letzten Jahren in Wert gesetzt. In Fürstenfeldbruck ist die Inwertsetzung für das kommende Jahr geplant, eine Aufwertung des Abschnittes im Dachauer Land ist somit unumgänglich. Zunächst soll der aktuelle Stand erfasst werden um die künftige Route festlegen zu können. Mit folgenden Kommunen im Landkreis Dachau werden die Maßnahmen abgestimmt: Petershausen, Weichs, Vierkirchen, Röhrmoos, Haimhausen, Hebertshausen, Bergkirchen und Dachau. Im Anschluss wird der Jakobsweg im Dachauer Land ausgeschildert. Flyer- und Kartenmaterial werden selbstverständlich angepasst und neuaufgelegt. Die bisherige Route kann der Webseite von „Naherholung und Tourismus im Dachauer Land“ entnommen werden

Besonderheit: 

Das Pilgern ist wieder modern geworden. Immer mehr Menschen machen sich auf zu mehrwöchigen Wanderungen. Es geht um das Innehalten und um Reflexion. Der Jakobsweg ist der weltweit bekannteste Pilgerweg. Die Aufwertung des Teilstücks des Jakobswegs ist dabei die logische Konsequenz diesem Weg gebührende Aufmerksamkeit zu geben.

Bezug des Projekts zu den Themen „Umwelt“ und „Klima“: Der Jakobsweg führt zum Teil durch die besondere Naturlandschaft des Dachauer Moos im Südosten des Landkreises. Der Jakobsweg besinnt sich auf das ursprüngliche im Leben vor allem zählt für die Pilger das Innehalten und die Findung zum eigenen Ich. Klimaschonend wird der Weg zu Fuß passiert und die Bewusstseinsbildung zum Thema Umwelt wird gefördert.

Bezug des Projekts zum Thema „Demographie“: Pilgern ist derzeit bei allen Altersgruppen ein bedeutendes Thema. Unter dem Motto „Sanfter Tourismus“ wird durch die Aufwertung des Wanderweges eine generationsübergreifende Zielgruppe angesprochen.

Bedeutung des Projekts für das LAG-Gebiet: Stärkung der Bedeutung und Wahrnehmung des Pilgerweges im Dachauer Land. Die Inwertsetzung bietet für den gesamten Landkreis Dachau und darüber hinaus eine Aufwertung in Bezug auf die Erweiterung der touristischen und kulturellen Angebote. Hier dient die Maßnahme insbesondere dem Ausbau des sanften Tourismus in der Region. Einbindung von Bürgern, V

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Ziele des Vorhabens Die Auswirkungen des demografischen, des Struktur- und des Klimawandels, aber auch die zunehmende Veränderung der Lebens- und Arbeitswelten stellen den Landkreis Saarlouis und sei...

Ziele des Vorhabens

Die Auswirkungen des demografischen, des Struktur- und des Klimawandels, aber auch die zunehmende Veränderung der Lebens- und Arbeitswelten stellen den Landkreis Saarlouis und seine Kommunen vor große Herausforderungen.

Diese Wandelprozesse bieten jedoch auch Chancen für die Stärkung des Standorts, z. B. durch den Aufbau neuer bzw. alternativer regionaler Wertschöpfungsketten, sowie für die Entwicklung innovativer Ansätze für das zukünftige (Zusammen-)Leben, Wohnen und Arbeiten.

Das BMBF-geförderte Forschungsprojekt Konnekt unterstützt die nachhaltige Entwicklung im Landkreis Saarlouis und legt den Schwerpunkt auf die Stärkung der regionalen Kreislaufwirtschaft. Dabei verfolgt das Vorhaben folgende Teilziele:

  • Definition gemeinsamer kurz-, mittel- und langfristiger Entwicklungsziele
  • Nutzung der Innovationspotenziale in den Bereichen Energie, Siedlungswasserwirtschaft und Abfallwirtschaft/Sekundärrohstoffe
  • Schließung der lokalen und regionalen Stoff-, Waren- und Finanzkreisläufe
  • Stärkung der interkommunalen Kooperation
  • Aufbau eines interkommunalen Wissensmanagements als Grundlage für gemeinsames Handeln

 

Inhalte des Vorhabens

Konnekt verknüpft Forschung und Praxis, die Gegenwart und die Zukunft und definiert daher zwei Schwerpunkte, „Projekt direkt“ und „Projekt futur“, die inhaltlich eng miteinander verzahnt werden:

Projekt direkt: Fokus Umsetzung

Den ersten Schwerpunkt - „Projekt direkt“ – bildet die Unterstützung z. T. bereits durch die Kommunen bzw. den Landkreis initiierter Ansätze zur Stärkung der regionalen Kreislaufwirtschaft und zum Ausbau der interkommunalen Kooperation:

  • Aufbau eines Stoffstrom- und Energiemanagements auf Gebäude- und Quartiersebene
  • Gemeinsames Flächenmanagement
  • Auf-/Ausbau eines Regionalmarktes
  • Gemeinsame stoffliche und energetische Verwertung des kommunalen Grünabfalls
  • (Weiter-)Entwicklung nachhaltiger Gewerbe- und Wohnquartiere

Projekt futur: Fokus Vision & Umsetzung

Der zweite Schwerpunkt - „Projekt futur“ - dient der Entwicklung einer Zukunftsvision („Vision 2100“) für den Landkreis Saarlouis und seine Kommunen sowie der Erarbeitung eines entsprechenden tragfähigen Konzepts für die Kreislaufwirtschaft der Zukunft.

 

Thematische Säulen

Konnekt stützt sich auf vier thematische Säulen:

Stoffstrommanagement

  • Entwicklung eines Konzepts für die regionale Kreislaufwirtschaft und für das Stoffstrommanagement der Zukunft

 

Transformationsmanagement

  • Entwicklung der „Vision 2100“ für den Landkreis Saarlouis und seine Kommunen
  • Erarbeitung und Testung von Ansätzen für die verstärkte interkommunale Kooperation

 

Interkommunales Wissensmanagement

  • Entwicklung der digitalen Plattform ikonnekt als Grundlage für das Management vorhandener Daten und für die gemeinsame Planung
  • Erarbeitung und Umsetzung von Ansätzen für das interkommunale Wissensmanagement
  • Aktive Einbindung der Transferkommunen und der Transferregion in den Prozess

 

Monitoring & Evaluation

  • Entwicklung und Anwendung eines indikatorbasierten Monitoringansatzes zur Messung des Erfolgs des Stoffstrommanagements der Zukunft im Landkreis Saarlouis
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