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Konzept Ausgangspunkt der Dorfgespräche ist die persönliche Begegnung als Basis eines nicht nur rationalen, sondern vor allem auch emotionalen und werteorientierten Dialogs. Dorfgespräche aktivieren ...

Konzept


Ausgangspunkt der Dorfgespräche ist die persönliche Begegnung als Basis eines nicht nur rationalen, sondern vor allem auch emotionalen und werteorientierten Dialogs. Dorfgespräche aktivieren die demokratischen Selbstheilungskräfte der dörflichen Gemeinschaft und setzen Vertrauen in die eigene demokratische Handlungsfähigkeit. Sie motivieren Menschen, ihr kreatives Potenzial zur gemeinsamen Gestaltung ihrer Beziehungen zu entfalten und so gemeinsam zu entdecken, was möglich ist. Dorfgespräche eröffnen im sozialen Nahraum des Dorfs neue Arten der Interaktion von Mehrheit und Minderheit.


Dorfgespräche stärken zudem Wertekompetenz als demokratische Schlüsselqualifikation. Dorfgespräche verstehen sich dabei nicht nur als Beteiligungsformat, sondern verfolgen stets einen politischen und demokratierelevanten Anspruch: den Erhalt einer offenen Gesellschaft, die aktiv und produktiv mit Vielfalt umzugehen weiß.


Ziel ist eine Dorferneuerung in den Köpfen, die sich nicht defizitorientiert an Themen in Arbeitskreisen abarbeitet, sondern, neue persönliche Begegnungen und Sichtweisen auf das eigene Dorf ermöglicht, die zu eigenverantwortlichem Gestalten des demokratischen Miteinanders vor Ort befähigen.


Umsetzung in zwei Phasen:


1. Ein intensiver Beteiligungsprozess, in dem die Vielfalt von unterschiedlichen, v.a. auch bisher nicht (in Vereinen oder Institutionen) beteiligen Menschen auf dem Dorf auf sehr persönliche Art und Weise aktiviert werden. Durch Medien wie Film wird vorwegnehmend ein neues "Wir" im Dorf dargestellt, das durchaus produktiv irritieren kann und zum Ziel hat, ein neues "Wir" in Vielfalt darzustellen.


2. Drei Dialogabende a 3 Stunden im Dorf, mit dem Dreiklang "Miteinander - Füreinander" (Beziehung und Begegnung); "Meine Werte - Deine Werte" (Auseinandersetzung und Streitkultur); "Frische Ideen - Neue Wege" (Motivierende eigenverantwortete Bürger*innenprojekte).


Methodisch lebt das Format von wertschätzendem Rahmen, niedrigschwelligen und auch temporeichen Interaktionen sowie ungewöhnlichen Materialien wie flexiblen Papphockern, die zu Orts- und Perspektivwechsel einladen und für Abstimmungen, Visualisierungen von Feedback sowie greifbarer Gegenstand zur Verankerung des Prozesses im Dorf dienen.


 


Projektentwicklung


Das Projekt wurde 2017-2018 modellhaft in 4 Kommunen im Landkreis Rosenheim erprobt, weitere Kommunen in der Region haben den Ansatz umgesetzt und auch Varianten zu Wahlen, Bürgerversammlungen oder als Stadtteilgespräch erprobt. 2020-2021 wurde und wird der Ansatz nach Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt ausgeweitet.


 


Vertiefende Informationen und Publikation


Weitere Einblicke in das Projekt unter Videos und Dateien!


Im Verlag Stiftung Mitarbeit ist eine Handreichung zu Ansatz, Haltung und methodischer Umsetzung des Projektansatzes erschienen. Eine 2. überarbeitete und erweiterte Auflage für Anfang 2021 wird derzeit erstellt. Bestellung unter www.mitarbeit.de/dorfgespraech


 


Florian Wenzel / Christian Boeser


Dorfgespräch. Ein Beitrag zur Demokratieentwicklung im ländlichen Raum


Mit einer thematischen Einführung von Wolf Schmidt


Arbeitshilfen für Selbsthilfe- und Bürgerinitiativen Nr. 53


Verlag Stiftung Mitarbeit, Bonn 2019


118 Seiten / EUR 12,00


ISBN 978-3-941143-37-1

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Bewerbungsschluss : 30.11.2020 | Preis: 1.000 € | Egal ob Quereinsteiger oder Hofnachfolgerin, Landwirt, Tierwirtin oder Hofumgestalter - der Newbie-Award 2021 ist das Ding für euch. Gemeinsam mit de...

Bewerbungsschluss : 30.11.2020 | Preis: 1.000 € |

Egal ob Quereinsteiger oder Hofnachfolgerin, Landwirt, Tierwirtin oder Hofumgestalter - der Newbie-Award 2021 ist das Ding für euch. Gemeinsam mit der Fachhochschule Südwestfalen und dem f3-Agrarportal farm.food.future vergibt der BDL 2021 zum dritten und letzten Mal den Newbie-Award für innovative, agrarische Gründer und Gründerinnen. Dabei ist wichtig: Alter, Geschlecht oder der bereits erzielte ökonomische Erfolg spielen keine Rolle, solange mit dem Neueinstieg ein agrarischer Betrieb mit innovativen Ideen gegründet wurde.

Frequently Asked Questions (FAQ) zum Newbie-Award 2021

  • Wofür gibt es den Preis?: Das wichtigste Auswahlkriterium bei der Vergabe des Newbie-Awards: Neben der Innovationskraft der Unternehmung achtet die Jury besonders auf die nachhaltige Ressourcennutzung und umgesetzte Umwelt- bzw. Klimaschutzaspekte.
  • Was kann ich gewinnen?: Durch die Teilnahme an dem Wettbewerb erlangt ihr als agrarische Neulinge Zugang zu einem Netzwerk von Gleichgesinnten und Unterstützern auf EU-Ebene. Der ausgeschriebene Preis (im Wert von 1.000 Euro) umfasst die Reise zu einer europäischen Newbie-Konferenz mit Betriebsbesichtigungen sowie professionelle Marketing-Maßnahmen für das eigene Unternehmen.
  • Wie kann ich teilnehmen?: Ab sofort könnt ihr euch wieder als Neueinsteiger für den Newbie-Award 2021 bewerben: Hierfür einfach bei www.newbie-academy.eu registrieren, das Bewerbungsformular ausfüllen und bis 30. November 2020 an newbie(at)landjugend(dot)de schicken. Weitere Details und das Bewerbungsformular findet ihr online unter www.landjugend.de/projekte/newbie.

Weitere Informationen zum Newbie-Award 2021 findet Ihr hier

 

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Vielfalt erfordert Sensibilität Migrantische Ökonomie muss in ländlichen Räumen bedarfsgerecht gefördert werden. Insbesondere periphere ländliche Räume sind von den Auswirkungen durch Abwanderung un...

Vielfalt erfordert Sensibilität
Migrantische Ökonomie muss in ländlichen Räumen bedarfsgerecht gefördert werden.

Insbesondere periphere ländliche Räume sind von den Auswirkungen durch Abwanderung und Fachkräftemangel betroffen: In Zentren herrscht hoher Leerstand, wichtige Dienstleistungen und Infrastruktureinrichtungen sind nicht mehr in ausreichendem Maße vorhanden. Migrantische Ökonomie stellt ein großes Potenzial für diese Räume dar. Im Unterschied zu einigen größeren Städten werden migrantische Gründer*innen und Unternehmer*innen in ländlichen Räumen von der Wirtschaftsförderung jedoch oft nicht adressiert. Vorhandene Beratungsangebote sind gerade diesem Personenkreis kaum bekannt. Zudem sind die Inhalte der Gründungsberatung zu wenig auf die spezifischen Bedarfe dieser Gruppe ausgerichtet und den Berater*innen fehlen häufig Interkulturelle Kompetenzen. Hinzu kommt, dass Beratung in der Regel erst dann ansetzt, wenn das Gründungsvorhaben weit fortgeschritten ist (Business Plan). Auch die unzureichende Vernetzung zwischen Integrationseinrichtungen, Migrant*innenorganisationen und den Gründungsberatungen lässt Potenziale ungenutzt, so finden sich in den Projektregionen Migrant*innenorganisation, die schon seit vielen Jahren bestehen und einen hohen Anteil an Selbstständigen unter ihren Mitgliedern haben, jedoch keine Kenntnis über die kostenlosen Beratungsangebote der Wirtschaftsförderungen haben. Informationen zur Existenzgründung werden in der Organisation unter den Mitgliedern geteilt und können unzureichend oder falsch sein.

Potenziale migrantischer Ökonomie

Die Zahl der Neugründungen durch Migrant*innen hat in den letzten Jahren stetig zugenommen und migrantische Unternehmen sind längst nicht mehr nur in der Gastronomie oder im Bereich von einfachen Dienstleistungen zu finden. Migrant*innen gründen häufiger, sind risikobereiter und füllen Nischen in der regionalen Wirtschaft. Es gilt also, sie zu unterstützen und ihnen optimale Voraussetzungen für die Gründung und Unternehmensführung zu schaffen, um die Chancen der Gründung und der Unternehmen zu verbessern und migrantische Gründer*innen und Unternehmer*innen in die vorhandenen Strukturen zu integrieren.

Information, Vernetzung, Weiterbildung: Drei wichtige Elemente für die Förderung migrantischer Ökonomie

Im Projekt MIGOEK wurden als wichtige Ansätze für eine Verbesserung der Beratung und Ansprache von migrantischen Gründungsinteressierten die Handlungsfelder Information, Vernetzung und Weiterbildung identifiziert und drei Formate entwickelt: Das Handlungsfeld Information umfasst die Entwicklung bedarfsgerechter Informationsmaterialien und proaktiver Angebote für migrantische Gründer*innen. Broschüren in einfacher Sprache und niedrigschwellige Informationsveranstaltungen zum Thema Existenzgründung sind dabei wichtige Mittel. Im Handlungsfeld Vernetzung wird der Austausch zwischen Akteur*innen aus Integrationseinrichtungen, Migrant*innenorganisationen und der Wirtschaftsförderung unterstützt, um damit Kenntnisse über die anderen Bereiche und die Verweisstruktur (z.B. Vermittlung an geeignete Beratungsangebote) zu verbessern. Die direkte Einbindung von Migrant*innenorganisationen in Vernetzungsformate ist außerdem wichtig, um den Migrant*innen Zugänge zu schaffen und ihre Partizipation sicherzustellen. Weiterbildung von Gründungsberatenden in Interkultureller Kompetenz ist das dritte Handlungsfeld. Hier wird im neu entwickelten Workshop „Vielfalt in der Gründungsberatung“ für die Bedarfe migrantischer Gründer*innen sensibilisiert. Zudem werden praxisnahe Tools für eine effektivere Beratung vermittelt.

Hilfreiche Tools und Informationen

Fact-sheets zu den Formaten Information und Vernetzung sowie Informationen über bestehende Beratungs- und Unterstützungsangebote sind auf der MIGOEK-Webseite veröffentlicht, das Weiterbildungsangebot wird voraussichtlich ab 2021 über HAWK Weiterbildung angeboten.

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Für Gemeinden und ihre Bürger war und ist der Dorfplatz ein zentraler Ort und daher von herausragender Bedeutung. Aufgrund von zunehmender Verstädterung und demografischen Prozessen verwaisen peripher...

Für Gemeinden und ihre Bürger war und ist der Dorfplatz ein zentraler Ort und daher von herausragender Bedeutung. Aufgrund von zunehmender Verstädterung und demografischen Prozessen verwaisen periphere ländliche Räume aufgrund gewisser Standortnachteile und auch ihre Dorfplätze spürbar. Ohne neue Wege zu beschreiten, werden kleine Gemeinden unattraktiver und von den Annehmlichkeiten einer größeren Stadt und ihren scheinbar attraktiveren Angeboten für die Belange des täglichen Lebens abgehängt.

Mit dem Projekt „ile.digital – Der interaktive Dorfplatz soll eine interaktive Online-Portal-Lösung geschaffen werden, bei der die verschiedensten Nutzergruppen zusammengeführt werden. Vorhandene Informationen, Daten und Angebote aus den verschiedensten Bereichen (privat, ehrenamtlich, gewerblich, kommunal etc.) werden gesammelt und optimiert, um dann zielgruppengerecht abgefragt bzw. ausgeliefert zu werden.

Konkrete Ziele

  • Darstellung des Ilzer Landes als attraktiven Wohn- und Arbeitsraum
  • Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe
  • Stärkung des Ehrenamtes und der Vereine als wesentliche Stütze des Zusammenlebens
  • Umsetzung der internen Strukturen des Ilzer Landes, Erleichterung der Verwaltung der ILE und der Zusammenarbeit der zahlreichen beteiligten Personen und Gruppierungen
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Bewerbungsschluss: 13.04.2021 | Preis: Insgesamt 22.000 € | „Echt kuh-l!“ ist der bundesweite Schulwettbewerb des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Er beschäftigt sich mit d...

Bewerbungsschluss: 13.04.2021 | Preis: Insgesamt 22.000 € |

„Echt kuh-l!“ ist der bundesweite Schulwettbewerb des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Er beschäftigt sich mit der nachhaltigen Landwirtschaft und Ernährung und stellt jedes Jahr ein anderes Thema heraus.

"Echt kuh-l!" richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 10 aller Schulformen. Der Schulwettbewerb basiert auf dem Prinzip des handlungs- und erlebnisorientierten Lernens und kann ganz einfach im Lehrplan und in den Unterricht integriert werden kann.

Thema

  • Obst und Gemüse
    Am Frühstückstisch, in der Brotbox oder als Smoothie im Glas – Apfel, Möhre und Co. sind überall. Und die leckeren Vitamin-Lieferanten sind „echt kuh-l“: Als Grundlage einer ausgewogenen Ernährung sind sie gut für unsere eigene Gesundheit und – nachhaltig und regional angebaut – auch für die des Planeten.
    Im Internationalen Jahr für Obst und Gemüse geht’s auch bei „Echt kuh-l!“ um die bunten Alleskönner unter dem Motto: Obst und Gemüse – Bunte Schatzkiste der Natur
  • Nachhaltige Landwirtschaft
    Am Marktstand oder im Supermarkt – die Auswahl an regionalem und biologisch angebautem Obst und Gemüse ist groß. Für die bunte Vielfalt auf unserem Teller ackern Landwirtinnen und Landwirte rund ums Jahr.
  • Gesundheit des Planeten
    Umweltgerechtes Essen bedeutet vor allem mehr Obst und Gemüse auf dem Teller. Kurze Transportwege, geringe Verarbeitung, Vermeidung von Lebensmittelabfällen und Verpackungsmüll – all das ist gut für Umwelt und Klima.
  • Gesundheit des Menschen
    Fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag – so bleibt man länger gesund. Die Vitamin-Lieferanten sorgen dafür, dass der Körper fit bleibt. Das beste dabei: Durch die große geschmackliche Vielfalt ist garantiert für jeden was dabei.

Mitmachen leicht gemacht!
Die Teilnahme an „Echt kuh-l!“ ist ganz einfach - so geht’s:

  • Phase I: Übers Thema informieren
    Rund ums Thema Obst und Gemüse recherchieren und Material sammeln.
  • Phase II: Kreativität entfalten
    Beitragsthema finden und mit den Kreatvitätstechniken gute Projektideen entwickeln.
  • Phase III: Idee verwirklichen
    Ziel, Aufgaben und zeitlichen Rahmen festlegen und alles auf Instagram und Twitter begleiten und teilen.
  • Phase IV: Abschicken
    Beitrag + Anmeldung + Steckbrief einreichen und Daumen drücken! Einsendeschluss ist der 13. April 2021.

Weitere Informationen zum Schulwettbewerb Echt-kuh-l! finden Sie auf der Webseite www.echtkuh-l.de

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iMONA steht für intelligente Mobilität und Nahversorgung im Landkreis Freyung-Grafenau und ist ein vom BMBF gefördertes Forschungsprojekt. Das Landratsamt Freyung-Grafenau hat von 2017 bis 2020 mit de...

iMONA steht für intelligente Mobilität und Nahversorgung im Landkreis Freyung-Grafenau und ist ein vom BMBF gefördertes Forschungsprojekt. Das Landratsamt Freyung-Grafenau hat von 2017 bis 2020 mit der TU Dresden, Professur für Kommunikationswirtschaft Lösungen zur Verbesserung der Nahversorgung und öffentlichen Mobilität im Landkreis erarbeitet.

Freyung-Grafenau ist ein Flächenlandkreis mit besonderen topografischen Herausforderungen - aufgrund seiner exponierten Lage im Bayrischen Wald. Der ÖPNV ist durch eine Konzentration auf den Schülerverkehr gekennzeichnet.

In iMONA wurden mithilfe partizipativer Maßnahmen (Bürgerdialoge, Zukunftswerkstätten, Experteninterviews, Bürgerbefragungen) mit dem Ziel durchgeführt, ergebnisoffen die Probleme und Nöte der Bevölkerung in Bezug auf Mobilität und Nahversorgung zu bestimmen. Aus diesen wurden dann ÖPNV-ergänzende Lösungen entwickelt.

Insgesamt wurde dieses Verfahren in vier Gemeinden durchgeführt. Aufgrund der Pandemiesituation in Deutschland verzögert sich jedoch die Umsetzung der Maßnahmen. Als größten Erfolg kann die Einführung des Gemeindebusses in Mauth gewertet werden. Dieser fährt zeitlich vollflexibel und verbindet abgelegene Ortschaften mit wichtigen Anlaufstellen der Daseinsvorsorge (Lebensmittel, Dienstleister, Einzelhandel, Gemeindehaus, KiTa, Schule) und dem ÖPNV-Netz.

Darüber hinaus wurden Lösungen für Mitfahrbänke, ein eLastenfahrrad-Sharing und ein digitales schwarzes Brett zur Mitnahme von Gütern oder der Bildung von Fahrgemeinschaften konzipiert, Netzwerke entwickelt, um die Akteure der regionalen Wertschöpfungskette besser zu verbinden sowie die Mobilitätszentrale hinsichtlich der Digitalisierung des ÖPNV beraten.

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Das Mündener KunstNetz e.V. versteht sich als Netzwerk für Kunstschaffende und Kunstinteressierte in der Region. Es setzt auf breite Kunstförderung. Es bietet mit seinen offenen Kreativgruppen experim...

Das Mündener KunstNetz e.V. versteht sich als Netzwerk für Kunstschaffende und Kunstinteressierte in der Region. Es setzt auf breite Kunstförderung. Es bietet mit seinen offenen Kreativgruppen experimentelle Freiräume, generationen- und kulturenübergreifend und inklusiv. Einzel- und Gruppenausstellungen unserer Mitglieder werden ergänzt durch Gastausstellungen auswärtiger Künstler/innen. Die Mündener Sommerateliers sind der Beitrag unseres Vereins zur kulturellen Revitalisierung der historischen Altstadt und zur Stärkung des touristischen Potentials unserer Region. Dank der schnellen Förderzusagen des Landschaftsverbandes Südniedersachsen und des Landkreises Göttingen-Osterode konnten wir die Sommerateliers nach den Lockerungen des ersten Lockdowns doch noch wie geplant durchführen. Die beteiligten Künstler/innen waren dankbar, sich wieder zeigen zu können und der Sommer in Münden hatte ein attraktives Kunst-Programm.

Zu Gast waren bei dieser ersten Auflage im Sommer 2020 14 Künstler und Künstlerinnen aus Südniedersachsen und anderen (überwiegend) ländlichen Regionen in Deutschland und den Niederlanden. Die Gäste blieben mehrere Tage oder Wochen in Hann. Münden. Sie zeigten eigene Werke, schufen vor Ort Neues, in ihrem temporär eingerichteten Atelier oder draußen in der Altstadt oder der umgebenden Fluss- und Waldlandschaft. Neben unserem vereinseigenen Künstlerhaus in der Speckstraße 7 und der Ausstellungsfläche am Vereinssitz, Lohstraße 3, haben wir in diesem Jahr einen alten Wehrturm, bespielen dürfen. Mit solchen besonderen Denkmälern und der bürgerschaftlichen Willkommenskultur in unserer Stadt gelingt es uns, auch herausragende Installationskünstler/innen in unsere Stadt locken. So hat die Papier- und NaturArt Künstlerin Verena Friedrich aus Gauting in der Woche ihres Aufenthaltes eine zauberschöne schwebende Installation im steinernen Gemäuer der Rotunde geschaffen. Die teilnehmenden Künstler/innen haben die Begegnungsmöglichkeit mit anderen Kunstschaffenden sehr geschätzt. Mit NaturArt und LandArt hat das Mündener KunstNetz e.V. in diesem Jahr viele neue Impulse setzen können. Auch bei den Mündener Sommerateliers war diese Sparte besonders stark vertreten. Das Titelbild zeigt eine der Arbeiten von Peter J.M. Schneider aus Vaals. Der Workshop des NaturArt-Künstlers Bernd Sidon aus der Region Hannover hat eine Welle an kreativer Begeisterung ausgelöst.

Der Verein möchte die Mündener Sommerateliers künftig regelmäßig in den Lücken zwischen den DenkmalKunst-Festivals veranstalten. Da das nächste Festival von 2021 auf 2022 verschoben wurde (mit Rücksicht auf andere regionale Kunst- und Kulturveranstalter in Südniedersachsen und im Landkreis Werra-Meißner, die ihre Veranstaltungen wegen Corona auf 2021 verschieben mussten) planen wir ausnahmsweise schon für das nächste Jahr (August/September 2021) unsere nächsten Mündener Sommerateliers.

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Wer wir sind? Wie unser Name schon vermuten lässt, sind wir ein bunter Haufen begeisterter Menschen, die auf dem Eschenhof geruhsam miteinander Lernen und  gemeinsamen Gärtnern. Dort treffen wir uns ...

Wer wir sind?

Wie unser Name schon vermuten lässt, sind wir ein bunter Haufen begeisterter Menschen, die auf dem Eschenhof geruhsam miteinander Lernen und  gemeinsamen Gärtnern. Dort treffen wir uns regelmäßig, pflanzen das frischeste und leckerste Biogemüse an, das ihr euch nur vorstellen könnt und sind auch sonst sehr kreativ.

 

Freude aufs Feld

Neben wöchentlichem Gärtnern finden regelmäßig Wochenendarbeits­einsätze, Work-Camps und Einkoch-Aktionen statt. Die gemeinsamen Erfahrungen bereiten viel Freude und schaffen Verbundenheit zwischen Menschen aus der Region.

 

biologisch, frisch, regional, saisonal, klimagerecht, leidenschaftlich, nachhaltig, selbstorganisiert, persönlich, einzigartig, engagiert, freudig, freundlich, lebendig, lecker, gemeinsam, kunstvoll!

 

Neugierig geworden?

Dann lernt uns doch kennen, spaziert durch unsere Internetseite oder kommt einfach mal vorbei. Übrigens sind wir auch neugierig auf euch und besonders auf dich!

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Die Folge des demografischen und sozioökonomischen Wandels erschweren die Erreichbarkeit von Angeboten der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum. Dies zeigt sich besonders in peripheren und dünn besiedel...

Die Folge des demografischen und sozioökonomischen Wandels erschweren die Erreichbarkeit von Angeboten der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum. Dies zeigt sich besonders in peripheren und dünn besiedelten Gemeinden. Mobilitätseingeschränkte und nicht-automobile Menschen können Einrichtungen der Grundversorgung, wie Haus- und Fachärzte, Apotheken, Physiotherapeuten oder Bäckereien und Lebensmittelgeschäfte nur schwer erreichen. Für die Attraktivität und Lebensqualität einer Kommune ist es aber essenziell, die Erreichbarkeit öffentlicher und sozialer Einrichtungen für alle Teile der Bevölkerung sicherzustellen. Daher verfolgte das Projekt „KOMOBIL2035“ das Ziel über die Verknüpfung von Ehren- und Hauptamt die Bereitstellung von Angeboten der Daseinsvorsorge, insbesondere im Bereich der Mobilität, zu verbessern.

Ländliche Kommunen sind zunehmend darauf angewiesen, die Ressource „Ehrenamt“ zu nutzen, um Angebote der Daseinsvorsorge weiterhin flächendeckend sicherzustellen. Bereits heute ist ehrenamtliches Engagement unverzichtbar, um Mobilitätsangebote, wie Bürgerbusse und soziale Fahrdienste, zu betreiben. In der Modellregion Ostwürttemberg engagieren sich über 400 Ehrenamtliche in den Gemeinschaftsverkehren. Ihre Motive sind ebenso vielfältig wie die Aufgaben, die sie übernehmen. Letztere reichen von der Freiwilligenrekrutierung bis hin zur „Seelsorge“ für die Fahrgäste.

Die kommunale Verwaltung ist für Engagierte eine wichtige Anlaufstelle bei Fragen und Unterstützungsbedarfen rund um das Thema Ehrenamt. Die Kümmerer*innen übernehmen z. B. Öffentlichkeits- und Verwaltungsarbeit, die Organisation von Räumlichkeiten und Fördermitteln und entlasten damit die Freiwilligen. Die Erfahrungen aus dem Projekt zeigen, dass es solche Kümmer*innen braucht, um die ehrenamtlichen Initiativen zu beraten und zu begleiten. Um ehrenamtsbasierte Mobilitätslösungen langfristig zu stärken, wurde ein regionales Kompetenzzentrum für Mobilität und Verkehr beim Regionalverband Ostwürttemberg aufgebaut. Hier werden lokale Mobilitätsinitiativen bei der Konzeption sowie dem Auf- und Ausbau der Mobilitätsangebote fachlich beraten.

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Der Ländliche Raum sieht sich mit einem tiefgreifenden Veränderungsprozess konfrontiert. Um die Lebensqualität auch für die Zukunft zu erhalten, müssen passgenaue Lösungsansätze entwickelt werden. Dab...

Der Ländliche Raum sieht sich mit einem tiefgreifenden Veränderungsprozess konfrontiert. Um die Lebensqualität auch für die Zukunft zu erhalten, müssen passgenaue Lösungsansätze entwickelt werden. Dabei gilt es, verschiedene Herausforderungen zu bewältigen: Sei es die Nahversorgung mit Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs zu sichern, oder die Betreuungs- und Pflegeangebote auszubauen. Sei es innovative und bedarfsgerechte Wohnformen zu implementieren, oder für zukunftsfähige Mobilität zu sorgen. Außerdem müssen die Attraktivität von Leben und Arbeiten auf dem Land hergestellt, eine erfolgreiche Integration von Zuwanderern geleistet und die Chancen der Digitalisierung genutzt werden.

Zunehmend wird deutlich, dass die Herausforderungen weder allein vom Markt noch allein durch die öffentliche Hand gemeistert werden können.
Eine Lösung muss her: Umfangreiche Aufgaben dieser Art können langfristig nur durch innovative und ganzheitliche Lösungsansätze gestaltet werden, bei denen alle gemeinsam an einem Strang ziehen:
Bürgerinnen und Bürger, Kommune und Kirche, Vereine und Unternehmen.

Das Projekt startete mit dem Ziel, die Lebensbedingungen für junge und alte Menschen in den Kommunen zu verbessern.
Dafür wurde in 4 Pilotkommunen und weiteren assoziierten Gemeinden erprobt, inwiefern eine Lösung in der Gründung von Bürgergenossenschaften liegen könnte.

Bürgergenossenschaften bieten ein ganzheitliches Konzept an, unter deren Dach soziale, wirtschaftliche und kulturelle Aufgaben gebündelt werden können.
Eine solche gemeinschaftliche Lösung bietet die Chance das Landleben zukunftsfähig und lebenswert zu machen.

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Bewerbungsschluss: 30.11.2020 | Preis: Gesamt 1.000.000 € | MAKE TOMORROW NEW möchte die Mutigen dabei unterstützen, ihre Visionen, Träume und Ideen zu verfolgen und Wirklichkeit werden zu lassen. In...

Bewerbungsschluss: 30.11.2020 | Preis: Gesamt 1.000.000 € |

MAKE TOMORROW NEW möchte die Mutigen dabei unterstützen, ihre Visionen, Träume und Ideen zu verfolgen und Wirklichkeit werden zu lassen. In dem Ideenwettbewerb werden die besten Zukunftsideen Deutschlands unterstützt – mit unserer Expertenjury, Wissen, Netzwerk und 1.000.000 Euro.

Wer darf mitmachen?
Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen mit Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland, die das 18.Lebensjahr vollendet haben sowie juristische Personen.

Brauche ich einen Businessplan?
Nein, die Idee zählt.

Muss meine Idee schon auf dem Markt sein?
Nein.

In welchem Zeitraum muss die Idee realisierbar sein?
Die Idee sollte das Potenzial haben innerhalb eines Jahres umsetzbar zu sein.

Muss ich schon eine Firma haben um mich zu bewerben?
Nein. Auch private Einzelpersonen können sich bewerben.

Muss es sich um eine gewinnbringende Geschäftsidee handeln?
Nein, die Idee kann auch gemeinnützig sein.

Wie viele Personen dürfen an einer Idee beteiligt sein?
Die Zahl der Personen, die an der Ausarbeitung einer Idee beteiligt sind, ist nicht begrenzt. Es muss aber eine*n Hauptansprechpartner*in für die Kommunikation während des Wettbewerbs geben.

Kostet die Teilnahme etwas?
Nein, die Teilnahme ist kostenlos.

In welcher Sprache muss meine Idee eingereicht werden?
Deutsch oder Englisch.

Mit welchen rechtlichen Verpflichtungen ist die Teilnahme verbunden?
Ausführliche Infos dazu geben die Teilnahmebedingungen

Welche Ideen werden gesucht und muss meine Idee ein bestimmtes Thema oder Format haben?
Es gibt keine thematischen oder formalen Einschränkungen. Egal, ob es um den wissenschaftlichen, künstlerischen, sozialen oder wirtschaftlichen Bereich geht; ob es sich um eine Initiative, ein Projekt, ein Produkt oder eine Dienstleistung handelt; ob es eine kleine Alltagserfindung oder die ganz große Vision ist: Alles ist möglich. Wichtig ist nur, dass die Idee das Potential hat, die Zukunft zum Positiven zu verändern.

Muss meine Idee wirklich neu sein oder darf es sie schon geben z.B. in ähnlicher Form oder in einem anderen Land?
Ja, die Idee muss neu sein.

Darf ich mehrere Ideen einreichen?
Grundsätzlich ja. Allerdings wird nur eine Idee pro Teilnehmer*in unter die Top-30 gewählt.

In welcher Form soll ich meine Idee einreichen? Was gibt es zu beachten?
Alle Informationen zur Einreichung der Idee finden sich unter. Weitere Informationen befinden sich zudem in den Teilnahmebedingungen

In welchem Zeitraum kann ich meine Idee einreichen?
Vom 1. Oktober bis zum 30. November 2020

Wie werde ich im Falle einer Teilnahme und erfolgreicher Auswahl unterstützt?
Insgesamt werden die Ideen mit über 1 Million Euro gefördert.
Für das Erreichen der verschiedenen Levels gibt es neben Media- und Beratungsleistungen folgende finanzielle Unterstützung:

  • Top 30 5.000 Euro pro Idee
  • Top 6 15.000 Euro pro Idee
  • Top 3 50.000 Euro pro Idee
  • Finalgewinn 330.000 Euro pro Idee

Weitere Informationen zu  MAKE TOMORROW NEW finden Sie hier

 

Hinweis: MAKE TOMORROW NEW ist eine Initiative der Philip Morris GmbH und richtet sich nur an erwachsene Raucher.

 

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Das Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. (ZSH) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen (IMWS) und das Fraunhof...

Das Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. (ZSH) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen (IMWS) und das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung (IFF) bilden das Kompetenzzentrum soziale Innovation (KomZ) zur Gestaltung des sozialen Wandels in Sachsen-Anhalt.

Das Projektdesign des Kompetenzzentrums hat das Ziel, die je eigenen Dynamiken der zwei Innovationsstränge, d.h. der sozial wirksamen Effekte und Initiativen einerseits und der technologisch erzeugten Neuerungen andererseits, zu Zwecken der Erschließung, Aufbereitung und perspektivischen Fortentwicklung von innovativen Ideen und Praxen zusammenzuführen. Diese Zusammenführung ist für eine nachhaltige Gestaltung des gesellschaftlichen Wandels (controlled social change) im Land entscheidend. Ein solcher integraler Ansatz nimmt den im Leitfaden formulierten Gedanken auf, dass die Beobachtung und Steuerung des sozialen Wandels „im Einklang mit technischen und sozialen Innovationen“ erfolgen soll.

Durch das Bereitstellen integrierten Wissens werden Akteure in Wissenschaft und Wirtschaft, in Gesellschaft und Politik in die Lage versetzt, perspektivisch innovative Konzepte für die Gestaltung der sozialen Infrastrukturen in Sachsen-Anhalt zu entwickeln und umzusetzen. Dem trägt die Zusammensetzung unseres Bieterkonsortiums aus ZSH und dem Fraunhofer-Netzwerk mit den beiden Instituten IFF und IMWS an den Standorten Halle und Magdeburg in besonderer Weise Rechnung.

Ein Ausgangspunkt ist, dass soziale Probleme sowie die damit einhergehenden Herausforderungen mit technischen Innovationen alleine nicht gelöst werden können. Technische Innovationen gehen in der Regel mit sozialen Innovationen einher. Soziale Innovationen benötigen eine Aktivierung, Ermächtigung und Übertragung von Verantwortung. Eine wesentliche Bedingung dafür ist ein starkes bürgerschaftliches Engagement. Nur auf diese Weise können grundlegende Anforderungen von sozialen Innovationen wie eine Verbreitung und Etablierung erreicht werden. Wir folgen dabei dem grundlegenden Verständnis, dass soziale Innovation „gut für die Gesellschaft und ihre Mitglieder“ ist.

Die Themenfelder die das KomZ unter diesem Bezugsrahmen vereint und bearbeitet sind: Alter, Gesundheit, Arbeit und sozialer Zusammenhalt.

Das KomZ ist als exploratives Vorhaben über einen Zeitraum von fünf Jahren angelegt und in eine einjährige Etablierungsphase und eine vierjährige Umsetzungsphase unterteilt.

In der Etablierungsphase werden die forschende Geschäftsstelle und entsprechende Arbeitsstrukturen etabliert, die Themenfelder Arbeit, Alter, Gesundheit und sozialer Zusammenhalt systematisiert und strukturiert und die Konzeption der Umsetzungsphase vorgenommen.

Leitfragen des Kompetenzzentrums:

  • Wie können wir die dringenden sozialen Fragen in unserem Land lösen?
  • Welche Rolle bei der Gestaltung des sozialen Wandels übernehmen soziale Innovationen?
  • Was macht eine Innovation zu einer sozialen Innovation?
  • Welche sozialen Innovationen braucht unser Land?
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Die LEADER-Region "Tor zum Erzgebirge - Vision 2020" hat sich zum Ziel gesetzt, durch den Ideenwettbewerb die regionalen ehrenamtlichen Strukturen zu stärken und die zivilgesellschaftliche Beteiligung...

Die LEADER-Region "Tor zum Erzgebirge - Vision 2020" hat sich zum Ziel gesetzt, durch den Ideenwettbewerb die regionalen ehrenamtlichen Strukturen zu stärken und die zivilgesellschaftliche Beteiligung zu aktivieren. Die Projektideen sollen innovativ, kreativ und nachhaltig sein und sich nach Möglichkeit an einem oder mehreren dieser Bereiche orientieren:

  • Nachwuchsförderung
  • Aufwertung des Ortsbildes
  • Pflege des historischen Kultur-/Montanerbes
  • Förderung von Angeboten aus Bildung/Soziokultur/Sport
  • Tier- und/oder Umweltschutz
  • Verbesserung der Mobilität/Reduzierung von Barrieren
  • Förderung demokratischer Strukturen

Die Vereine erhalten die Möglichkeit, durch ihre Projekte einen Mehrwert für ihre Mitglieder, die Kommune und die gesamte Region zu schaffen.

Das Regionalmanagement schreibt den Ideenwettbewerb für Vereine jährlich seit 2018 aus. Bewerben kann sich jeder eingetragene Verein, der gemeinnützig tätig ist und die Projektidee innerhalb der LEADER-Region umsetzen möchte. Als Preisgeld wird jährlich ein Gesamtbudget von 30.000 € ausgelobt. Damit werden 15 Projekte mit jeweils 2.000 € prämiert.

Die Vereine reichen eine Projektbeschreibung mit Hilfe eines Antragsformulars ein, welches aus 10 Fragen rund um die Projektidee besteht und zum jährlichen Aufruf auf der Homepage der Region unter www.tor-zum-erzgebirge.de zum Download angeboten wird. Jeder Verein darf sich nur mit einer Projektidee am Wettbewerb beteiligen. Die Auswahl der 15 besten Projekte für eine Prämierung erfolgt auf Grundlage einer Kriterienliste durch eine regionale Jury aus 5 Personen. Die Siegervereine werden im Rahmen einer Prämierungsfeier gewürdigt.

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Der Allerhand e.V. arbeitet in Qualitz inklusiv und generationsübergreifend in einem offenen Werkstatthaus für freies gemeinsames Lernen. Grundlage des gemeinsamen Arbeitens und Denkens ist die Idee,...
Der Allerhand e.V. arbeitet in Qualitz inklusiv und generationsübergreifend in einem offenen Werkstatthaus für freies gemeinsames Lernen.
Grundlage des gemeinsamen Arbeitens und Denkens ist die Idee, dass jede Person - egal wie alt  sie ist oder wo sie herkommt - das Recht hat, schöpferisch zu arbeiten und sich frei zu bilden. Wir arbeiten stetig am Ausbau unseres Kursangebotes und anderer gemeinsamer Veranstaltungen und Aktivitäten.
 In dem offenen Werkstatthaus gibt es seit November 2014 wöchentliche Angebote von Künstler*innen und anderen Fachleuten. 
Holzbildhauerin, Mathematiker, Malerin, Graphikerin, Sänger*innen, Theatermenschen, Autor*innen  und Bauer haben sich zusammengetan mit Tischler*innen, Schmieden, Rentner*innen, Lehrer*innen, IT-Spezialist, Qi-Gong-Lehrerin und Sozialpädagog*innen.
Gemeinsam organisieren sie imländlichsten Raum gemeinwesenorientiertes, niedrigschwelliges, vielfältiges Angebot kultureller Bildung für alle sozialen Schichten und Altersgruppen.

Bei regelmäßigen Treffen werden Themen und Ideen besprochen und aufgegriffen, um sie in Workshops, Vorträgen, Gesprächsrunden, Kinoabenden zu vertiefen. Wöchentlich finden regelmäßige Malzeiten, ein Chor, eine Mathewerkstatt, eine Schmiede, eine Holzwerkstatt und ein Bildhaukurs statt. 

Zusätzlich werden wöchentliche kostenlose Angebote für Kinder und Jugendliche gemeinsam mit regionalen Kooperationspartner*innen organisiert. 

In unseren Angeboten begegnen sich Menschen. Sie schaffen und erleben gemeinsam durch Mittel und Methoden der Kunst und Kultur. Der Austausch, Abgleich und die Auseinandersetzung die dabei unwillkürlich passiert läuft über die Grenzen von Generationen, sozialen Schichten und politischen Einstellungen hinweg. Da die Menschen immer wieder aufeinandertreffen, kommt es zu Aushandlungsprozessen, tieferem gegenseitigem Verständnis und gemeinsamer Lösungsfindung. Auf diese Art ist unser Angebot auch immer Förderung der Demokratiefähigkeit.



Langfristiges Ziel der Vereinsarbeit ist es, diese Werkstatt auf dem Land nachhaltig als Alternative zu weit entfernten Angeboten zu etablieren. Ebenso soll sie kulturelle Bildung für Menschen aus sogenannten bildungsfernen Schichten finanziell und örtlich erreichbar machen. Hierfür wird auf Annäherungsarbeit mit der Gemeinde, den neuen und alten Landbewohner*innen und die Zusammenarbeit mit Partner*innen und Verbänden im näheren und weiteren Umkreis gesetzt.



 

  1.   Förderprogramme
  2.    Öffentlich
Bewerbungsschluss: 2. Mai und 2. November eines Jahres | Preis: Max. 4.000 € | Im Förderprogramm werden junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren finanziell unterstützt, die im Engagementfeld der Sozi...

Bewerbungsschluss: 2. Mai und 2. November eines Jahres | Preis: Max. 4.000 € |

Im Förderprogramm werden junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren finanziell unterstützt, die im Engagementfeld der Soziokultur Projekte planen. Der Fonds Soziokultur möchte zur kulturellen Chancengleichheit beitragen und die demokratische Kultur in Deutschland entwickeln. 

Antragsfristen:
2. Mai und 2. November eines Jahres
(Tag, an dem der Antrag spätestens abgeschickt werden muss)

Antragssumme:
Max. 4.000 Euro, jedoch max. 80 % der Projektgesamtkosten

Antragsberechtigt:

  • Junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren, die gemeinsam mit
    anderen ein Soziokultur-Projekt verwirklichen möchten
  • Vereine können den Antrag stellvertretend für jungen Menschen stellen (z.B. für FSJler*innen), wenn das beantragte Projekt ein eigentständiges und selbtändiges Projekt dieser jungen Menschen ist und der Verein "nur" die finanztechnische Abwicklung für das Projekt übernimmt.
  • es muss aus dem Antrag (Selbstdarstellung) erkennbar sein, dass das Projekt in eigener Verantwortung der Jugendlichen geplant und realisiert werden soll

Kosten-/Finanzplan:

  • Ausweis der gesamten Kosten des Projektes im Kostenplan
  • keine Quotenvorgabe für die Bereitstellung von Eigen- und Drittmitteln
  • Drittmittel müssen zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht bewilligt sein

Projektbeginn:

  • Die Vorhaben dürfen (einschl. der Vorbereitungsarbeiten) nicht vor den
    Entscheidungssitzungen der zuständigen Kuratoriumskommission beginnen
  • Antragsfrist 2. Mai: Projektbeginn frühestens Mitte Juli des Jahres
  • Antragsfrist 2. November: Projektbeginn frühestens Ende Januar des Folgejahres
  • Die Projektmittel sind nicht an das Haushaltsjahr gebunden

Projektende:
Die Projekte müssen nicht im laufenden Jahr abgeschlossen werden

Förderentscheidung:
Ca. 8 bis 10 Wochen nach Ablauf der Antragsfristen durch eine
Kuratoriumskommission (2 Kuratoriumsmitglieder und 2 stimmberechtigte junge Personen)

Weitere Informationen und die Antragsunterlagen finden Sie hier

  1.   Förderprogramme
  2.    Öffentlich
Bewerbungsschluss: 30.11.2020 | Preis: Insgesamt 60.000 € | Novartis verleiht am 18. März 2021 mit seiner Tochtergesellschaft Sandoz/Hexal den Digitalen Gesundheitspreis 2021 und fördert Start-ups un...

Bewerbungsschluss: 30.11.2020 | Preis: Insgesamt 60.000 € |

Novartis verleiht am 18. März 2021 mit seiner Tochtergesellschaft Sandoz/Hexal den Digitalen Gesundheitspreis 2021 und fördert Start-ups und innovative Konzepte im Bereich Health, die das Potenzial haben, die Gesundheitsversorgung in Deutschland zu verbessern. Start-ups und Innovatoren können sich ab sofort bewerben.

Für das Jahr 2021 sind folgende Trending Topics relevant: DiGA, Gründerinnen, Kindergesundheit, Nachhaltigkeit und Selbstbestimmt im Alter.

Der Digitale Gesundheitspreis ist mit einer Gesamtsumme von 60.000 € dotiert und wird wie folgt an drei Gewinnerprojekte verteilt:

  • 25.000 € für den ersten Platz
  • 15.000 € für den zweiten Platz
  • 10.000 € für den dritten Platz
  • 10.000 € für den Sonderpreis

Weitere Informationen zum Digitalen-Gesundheitspreis und die Möglichkeit der Bewerbung finden Sie hier

  1.   Projekte
  2.    Öffentlich
Klein Leppin – ein Dorf macht Kultur Kultur auf dem Dorf, da denkt jeder zuerst an Schützenfeste, Trachten, Erntedankfest, aber Hochkultur erwartet keiner auf dem Lande. Doch auch dort macht sie sich...

Klein Leppin – ein Dorf macht Kultur


Kultur auf dem Dorf, da denkt jeder zuerst an Schützenfeste, Trachten, Erntedankfest, aber Hochkultur erwartet keiner auf dem Lande. Doch auch dort macht sie sich immer mehr breit. In der Prignitz, auf dem platten Land, irgendwo „In de Middle of Nüscht“, ist so eine kleine Oase erblüht. Das Dörfchen Klein Leppin in Brandenburg hat sich aufgemacht, diese Hochkultur für sich zu erobern und neu zu definieren. 2003 wurde hier der Verein FestLand e.V. gegründet und das Projekt „Dorf macht Oper“ ins Leben gerufen.


Initiiert durch den Klein Leppiner Musiker Steffen Tast, findet unter seiner musikalischen Leitung seither fast jedes Jahr eine neue Opernaufführung statt. Mit ins Boot holte er sich viele der 60 Einwohner*innen Klein Leppins, Schüler*innen und Lehrer*innen der umliegenden Schulen, die Gemeinde Plattenburg, die Kreismusikschule, aber auch viele Interessierte aus der ganzen Prignitz. Alles entstand aus dem Nichts – Bühnencrew, Chor, Orchester, Cateringteam, Sänger*innen ...


Im Klein Leppiner FestSpielHaus, einem unter der Leitung der langjährigen, engagierten Vorstandsvorsitzenden Christina Tast von den Klein Leppinern zum „Opernhaus“ umgebauten Schweinestall, kommen auch immer wieder die aktuellen Themen der Prignitzer*innen auf die Bühne. Ob nun Don Quichotte im Kampf gegen die Windräder oder auf Wanderschaft mit syrischen Flüchtlingen, die Kinder der Opernwerkstatt und des SommerKunstCamps auf den Spuren der Schöpfung und des Klimawandels oder Orpheus, durch die öffentliche Meinung der modernen Medien in die Unterwelt getrieben.


2020/21 widmet sich der Verein FestLand e.V. einem Rückkehrer, der in der Prignitz und der Gemeinde Plattenburg die Menschen polarisiert. Mit dem Themenjahr zum Wolf machen sich die Mitstreiter*innen des Vereins auf den Weg, seinen Spuren zu folgen. Schon immer hat der Wolf die Menschen, ihre Mythen und Geschichten, ihre Kunst und Literatur inspiriert. Immer wieder spiegelte sich hier die Ambivalenz im Verhältnis von Mensch und Wolf. Der Wolf, verehrt und bewundert – gehasst und gefürchtet.


Mit der Märchenoper „Das Rotkäppchen“ des russischen Komponisten César Cui unter der Regie von Mira Ebert startet das Themenjahr in Klein Leppin. Die Musik zur Oper „Das Rotkäppchen“ ist lediglich in einer Fassung für Solisten, Chor und Klavier überliefert. Doch aus den wenigen überlieferten Noten strahlt die Erfindungsgabe eines sehr besonderen und zu Unrecht vergessenen Komponisten. Um dem Stück den instrumentalen Glanz, die musikalische Farbpalette wiederzugeben, wird die Oper komplett neu instrumentiert. Somit wird die Wiederentdeckung von César Cui und seiner Märchenoper bei „Dorf macht Oper“ zu einer musikalischen Einzigartigkeit. Eine deutsche Erstaufführung und eine Welt-Uraufführung in einem.


In den Opernwerkstätten und im SommerKunstCamp setzen sich die Kinder der Region auf ihre eigene Weise mit dem Wolf auseinander: forschen dem Wolf und seinem Verhalten nach, fragen Expert*innen und schaffen Skulpturen, Geschichten, Comics und mehr. Mit dem Projekt „SchwatzFest“ wagen sich die Beteiligten an ein neues Format zwischen Aufklärung, Diskussion und Kunst.


Mit ihren Projekten schafft es der Verein seit vielen Jahren, die verschiedensten Akteur*innen zusammenzubringen, sie in der gemeinsamen Arbeit zu vereinen, Gemeinschaft und unerwartete Freundschaften, wie die zwischen der Rentnerin aus Klein Leppin und der japanischen Pianistin, zwischen der Köchin und der ukrainischen Studentin, zu ermöglichen. Künstler*innen finden einen Ort, an dem sie sich ausprobieren, eigene Projekte verwirklichen können. Die Prignitzer*innen sind dabei nicht nur die Zuschauer*innen, sondern die Macher*innen auf und hinter der Bühne. Kunst wird so zum Teil ihres Lebens, ihrer Kultur, ihrer Traditionen.

  1.   Projekte
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In der kleinen Ortschaft Welzin (Mecklenburg-Vorpommern, ca. 150 km nordwestlich von Berlin) hat unser Verein „Actiontouren – leben. lernen. e.V.“ ein über zwei Hektar großes, verwildertes Grundstück ...

In der kleinen Ortschaft Welzin (Mecklenburg-Vorpommern, ca. 150 km nordwestlich von Berlin) hat unser Verein „Actiontouren – leben. lernen. e.V.“ ein über zwei Hektar großes, verwildertes Grundstück mit einem alten Gutshaus samt Feldsteinscheune gepachtet.

Nachdem wir dort in den vergangenen Jahren ein Feuchtbiotop, einen Gemüsegarten mit Streuobstwiese angelegt und das Grundstück mit bunten Bauwagen und Baumhäusern für actionreiche Sommerferien bewohnbar gemacht haben, ist das Gutshaus nun auf dem besten Wege, zu einer Ganzjahresunterkunft für Kinder und ihre Familien aus Städten, Land und Ländern und zu einer Umweltbildungsstätte für kleine Naturforscher und Entdeckerinnen ausgebaut zu werden.

 

Was bisher geschah

Möglichst viele Schritte der Planung und Sanierung des Gutshauses werden mit Kindern und deren Familien durchgeführt (jährlich nehmen ca. 200 Teilnehmende an unseren Angeboten teil). Experten verschiedener Gewerke begleiten – wo nötig – den Prozess des gemeinsamen Bauens. Unsere handlungsorientierte Pädagogik leiten Ansätze eines ganzheitlichen Lernens und eigenverantwortlich organisierten, gemeinsamen Lebens auf Zeit. Aktiv sind ehrenamtliche Vereinsmitglieder und andere Ehrenamtliche, die von der Idee des gemeinsamen Lebens, Lernens und Bauens begeistert sind, sowie Architekten und Pädagog*innen. Dieses Netzwerk engagierter Menschen aus mehreren Bundesländern ermöglicht eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Projektes.

 

Nachdem die Erhaltung der alten Bausubstanz des wunderschönen Fachwerk-Gutshauses Dank einer ersten große Baumaßnahme im Rahmen der europäischen LEADER-Förderung abgeschlossen werden konnte – es wurden die tragenden Mauern wiederhergestellt und Fenster eingesetzt, der Dachstuhl rekonstruiert und das Dach gedeckt – , werden nun diejenigen Bauabschnitte im Hause in Angriff genommen werden, die nicht von Ehrenamtlichen und im Rahmen unserer erlebnispädagogischen Arbeit mit Kindern und deren Familien durchgeführt werden dürfen.

 Es geht um die Erschließung des Gutshauses mit Strom, Wasser, Abwasser sowie um die Heizungsversorgung. Und es werden zwei Dusch-/Waschräume und Toiletten sowie eine behindertengerechte Dusche/Toilette entstehen. Dabei wird soweit wie möglich auf regenerative Energien und die Zweitnutzung von Regenwasser gesetzt. Mit den beiden LEADER-Förderungen vergaben wir Bauaufträge an Handwerksbetriebe aus der Region im Gegenwert von rund 500.000 Euro.

 

So geht´s weiter:

Nach Abschluss dieser dringend erforderlichen Baumaßnahmen wird das Gutshaus so einfach wie möglich und so komfortabel wie nötig barrierefrei ausgestattet. Gemeinsam mit Kindern und ihren Familien werden sämtliche Renovierungsarbeiten (wie z.B. das Abschleifen der Holzdielen, die Innendämmung der Wände und der Einbau funktionaler Holzmöbel) durchgeführt, bis die schönen alten Räume für ihre neue Nutzung zur Verfügung stehen:

Eine geräumige Küche macht Lust auf Selbstverpflegung. Der angrenzende Speiseraum bietet 30 Kindern und ihren ehrenamtlichen Leiter*innen Platz für gemeinsame Mahlzeiten.

Zwei Seminarräume und eine Bibliothek stehen für Gruppenarbeiten zur Verfügung. Die Sanitäranlage ermöglicht das Waschen nach einem actionreichen Tag auf dem Gelände (mit Gartenarbeit und Obsternte, Klettergarten und Lagerfeuer) und in der landschaftlich reizvollen Umgebung (mit Kanu-Touren, Schwimmen, Radfahren und Besuch beim Bio-Bauern).

Nach der Sanierung nutzen wir den Kinder- und Familienhof Welzin auch weiterhin für eigene erlebnispädagogische Projekte und stellen ihn selbstverständlich anderen Nutzern im Rahmen unserer Satzung (z. B. Schulen, Berufsschulen, Vereinen und gemeinnützigen Organisationen) für ihre Projekte zur Verfügung. Zusammen mit allen interessierten Nutzergruppen werden Außenarbeiten auf dem Grundstück abgeschlossen und das Grundstück (Garten, Streuobstwiese etc.) nachhaltig „bewirtschaftet“. Der Weg zu diesen Zielen ist das Programm unseres Vereins für die nächsten Jahre. Gemeinsam mit Menschen aus Berlin, Hamburg und der Umgebung von Welzin wird das Projekt Stück um Stück in die Tat umgesetzt:  Kinder, Jugendliche und Erwachsene kommen nach Welzin und finden dort eine einladende, anregende, sinnstiftende Baustelle. Seit neuestem nehmen auch jugendliche unbegleitete Geflüchtete an unseren Angeboten teil und bereichern unsere interkulturelle und intergenerative pädagogische Arbeit vor Ort, die sich ausschließlich der ehrenamtlichen Arbeit vieler hochengagierte Mitarbeiter*innen rund um den Verein „Actiontouren“ verdankt.

 

Über uns: Actiontouren – leben.lernen. e.V.

 Seit 2004 arbeiten wir ehrenamtlich mit Kindern, Jugendlichen und deren Familien. Der ursprünglich losen Kooperation dreier evangelischer Kirchen-gemeinden gaben wir im September 2008 eine feste Struktur durch Gründung eines gemeinnützigen eingetragenen Vereins, der erlebnisorientierte Reisen und weitere Aktionen anbietet, damit die Teilnehmenden Selbstbewusstsein, Sozialkompetenzen und neue Handlungsspielräume in der Gestaltung von Alltags- und Konfliktsituationen gewinnen, aber auch Kreativität in künstlerischen und handwerklichen Bereichen ausbilden und einen sinnvollen Umgang mit der Natur, der Zeit und anderen Ressourcen lernen. Darüber hinaus machen wir Kinder und Jugendliche mit einer Lebenshaltung vertraut, die Offenheit und Toleranz, Wahrhaftigkeit und Mut als grundlegend ansieht.

2010 haben wir den Gutshof in Welzin entdeckt und konzentrieren uns mit unseren pädagogischen Angeboten auf die notwendigen Arbeiten an Hof und Haus. Viele Kinder und ihre Familien erleben hier die Nachhaltigkeit ihrer Unternehmungen zum Wiederaufbau dieses wunderschönen Anwesens und entwickeln über die Jahre eine besondere Nähe zu diesem mit ihrer Hilfe so liebevoll gestalteten Ort.

Unsere Arbeit stößt mittlerweile auch auf positive Resonanz und viel Unterstützung im Dorf Welzin und Umgebung. Über die Jahre nehmen immer mehr Kinder und Jugendliche aus der Region an unseren Angeboten teil. Gute Kontakte zur Gemeinde Passow, den naheliegenden Städten Lübz und Goldberg sowie dortigen sozialen Trägern und Kirchgemeinden sind etabliert. Gemeinsam feiern wir das jährliche Dorffest rund um das Gutshaus.

2019 fand im alten Welziner Dorfgemeinschaftshaus erstmals der „Welziner Kultursommer“ statt, an dem sich unser Verein maßgeblich beteiligte.

In diesem Sommer verlagerte sich das Programm des Kultursommers coronabedingt auf eine Open Air-Bühne vor dem Gutshaus. Zu jedem der 12 Abendprogramme kamen durchschnittlich 140 BesucherInnen aus Welzin, Passow und der weiteren Umgebung.

  1.   Projekte
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Die Kultur- und Bildungsstätte Kloster Posa in Zeitz   Posa, das sind engagierte Menschen und ein historischer Ort mit vielfältigen Potenzial. Mit der Vision, das Arial zu entwickeln und kulturell z...

Die Kultur- und Bildungsstätte Kloster Posa in Zeitz

 

Posa, das sind engagierte Menschen und ein historischer Ort mit vielfältigen Potenzial. Mit der Vision, das Arial zu entwickeln und kulturell zu bespielen, hat sich im Jahre 2013 der Verein gegründet. Schritt für Schritt werden seither die alten Gebäude verschiedener Bauzeiten renoviert, umgenutzt und mit neuem Leben gefüllt. Posa zeigt einen Weg auf, wie Leerstand mit Hilfe von zivilgesellschaftlichen Engagement, nachhaltig und auf kreative Weise genutzt werden kann.    

Es sind Orte für Kunst und Handwerk sowie Wohn- und Gewerberäume für die ehrenamtlich agierenden Vereinsmitglieder entstanden. Der Verein selbst betreibt eine Siebdruckwerkstatt sowie die Dunkelkammer und pflegt die umliegenden Streuobstwiesen. Mit Kulturveranstaltungen, historischen Führungen und Workshop-Angeboten im Kreativ- und Umweltbereich möchte Posa ein Ort des Austauschs sein und lädt Besucher/Innen und Kreative ein, den vielfältigen Ort zu nutzen. Darüber wirkt Posa im Stadtraum selbst: Die von Leerstand geprägte Stadt im südlichen Burgenlandkreis wird durch künstlerische Zwischennutzungskonzepte bespielt. Durch Open Space Zeitz wurde die Stadt zur Praxis für Künstler aus Deutschland und anderen Ländern. Das Projekt ergänzte das Kulturprogramm des Posa e.V. durch eine interdisziplinäre Sommerakademie mit einem umfangreichen Rahmenprogramm als Plattform für Studierende, Professor*innen und Künstler*innen.

Seit Mai 2019 führen wir das Projekt KONNEX durch, das durch die Fördermaßnahme LandKULTUR des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für 2 Jahre und 8 Monate finanziert wird. Durch KONNEX fördern wir generationsübergreifende partizipative Vermittlungsarbeit für kulturelle Teilhabe in Zeitz. Durch das geschaffene Projektbüro auf Kloster Posa agieren wir als Vermittler und Ansprechpartner und bauen Kloster Posa als Kultur- und Bildungsstätte durch verschiedene Angebote weiter aus. Durch Veranstaltungsformate im Stadtraum wie Pecha Kucha Nächte, fördern wir den Dialog mit den Bürger_innen, um über die Entwicklungspotenziale und Chancen der Region zu sprechen. Die Potenziale des Stadtraums werden darüber hinaus auch künstlerisch durch die Stadtraumgallerie sichtbar gemacht. Durch die Entstehung von Wandgemälden, bei dessen Motivwahl die Bewohner_innen partizipieren, soll KONNEX als Bindeglied zwischen Zivilgesellschaft und Kultur agieren.

 

 

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