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Ziel Bis Ende 2021 haben insgesamt 60 PongauerInnen im Alter von 16 -  29 Jahre mit Hilfe des Projekts CoWorkingHub+ ihre digitalen-Kenntnisse erweitert.    Warum? Ibis Acam hat dieses Projekt mi...

Ziel

Bis Ende 2021 haben insgesamt 60 PongauerInnen im Alter von 16 -  29 Jahre mit Hilfe des Projekts CoWorkingHub+ ihre digitalen-Kenntnisse erweitert. 

 

Warum?

Ibis Acam hat dieses Projekt mit Hilfe einer Leader-Förderung (EU-Förderprogramm für den ländlichen Raum) ins Leben gerufen, um das Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten mit Schwerpunkt Digitalisierung im Pongau zu erweitern und zu erhöhen.

Der EU-Kompetenzrahmen für Digitalisierung dient als Rahmen für die angebotenen Inhalte.

 

Was wird geboten?

  • Kompetenzerheben (Was kann ich schon? Worin habe ich schon Erfahrung?)
  • Mithilfe der Lernplattform Blackboard erarbeitet sich der/die TeilnehmerIn Inhalte wie:
    • Suchen und finden im Internet
    • Sicheres Surfen trotz Fake News, Phishing etc.
    • Grundlagen der Digitalisierung
    • Begrifflichkeiten zu EDV, Internet und Digitalisierung
    • Technische Anforderungen und Problemlösungen
    • Daten verwalten, speichern und finden
    • Kommunikationsmöglichkeiten im Internet
    • Social Media
    • Gesundes Arbeiten am PC und mit dem Smartphone
    • Online-Lernen
    • Digitalisierung im Alltag (hilfreiche Homepages)
  • Lernen und Üben mit der Lernseite Quizlet
  • Auswahl und Lernen mit kostenlosen Online-Webinaren (MOOC)
  • Erweitern der Soft Skills wie Kommunikation und allgemeine Arbeitsfähigkeit
  • Erstellung optisch und inhaltlich ansprechender Bewerbungsunterlagen
  • Erarbeiten eines sicheren und umsichtigen Umgangs mit Internet, EDV, Social Media uvm
  • Lerntypentest und Tipps und Tricks zur Umsetzung

Wer kann daran teilnehmen?

Jede/r im Alter von 16 – 29 Jahre mit Interesse am Arbeiten am und mit dem PC

  • Junge Menschen ohne Arbeit
  • Frauen mit Kindern (Kinderbetreuung muss organisiert sein)
  • MigrantInnen mit ausreichend Deutsch-Kenntnisse
  • Start-up-GründerInnen
  • Lehrlinge
  • SchülerInnen

 

Mögliche Ausbildungsthemen im Selbststudium

Online, die sehr oft nur in urbanen Zentren stattfinden:

  • SAP
  • Webdesign-Grundlagen
  • Word
  • Excel
  • Power Point
  • Access
  • Photoshop
  1.   Projekte
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Let´s travel the last mile together! Das Projekt hat die Zielsetzung, innovative und flexible Lösungen für eine nachhaltige regionale Mobilität zu finden. Es soll dabei insbesondere sichergestellt w...

Let´s travel the last mile together!

Das Projekt hat die Zielsetzung, innovative und flexible Lösungen für eine nachhaltige regionale Mobilität zu finden. Es soll dabei insbesondere sichergestellt werden, dass sowohl Touristen, wie auch die lokale Bevölkerung die „letzte Meile“ ihrer Reise bzw. ihrer Fahrt nachhaltig und damit ohne eigenen Pkw zurücklegen können. Das Projekt LAST MILE unterstützt dabei die Regionen, maßgeschneiderte Lösungen für verschiedene Nutzergruppen zu entwickeln. Der Fokus liegt dabei vor allem auf der Entwicklung von bedarfsorientierten Mobilitätslösungen, die sich an den Bedürfnissen und Wünschen von potentiellen Nutzern orientieren.

Der Austausch von ‚Best practice‘-Beispielen innerhalb der Projektpartner und der jeweiligen Regionen, soll durch Know-how- und Ideentransfer dazu beitragen, die Situation hinsichtlich nachhaltiger Mobilität in Osttirol zu verbessern.

In der ersten Phase des Projekts liegt daher der Fokus auf der Entwicklung eines Maßnahmenplans für die jeweiligen Regionen wie ein nachhaltiges Mobilitätsangebot zum Lückenschluss gelingen kann, der in der zweiten Phase als Grundlage für die Umsetzung von Maßnahmen dienen sollen.

Finanziert durch das INTERREG EUROPE-Programm handelt es sich beim Projekt LAST MILE um ein europaweit interregionales Projekt mit sieben Partnern aus sechs unterschiedlichen Ländern (Österreich, Polen, Slowakei, Bulgarien, Spanien, Luxemburg). Die Partnerschaft besteht dabei hauptsächlich aus lokalen Institutionen, die im Bereich regionaler Politik und regionaler Entwicklung tätig sind und die mit wichtigen Akteuren wie Transport-, Tourismuseinrichtungen und den Gemeinden vernetzt sind. Das Projekt läuft dabei in Anlehnung an die „CO2-reduktionsstrategie” (=Low carbon economy) der Europäischen Union mit Fokus auf den Tourismus.

 

Nähre Infos unter: www.interregeurope.eu/lastmile/

 

Osttiroler Projektpartner von LAST MILE ist das Regionsmanagement Osttirol: www.rmo.at

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Demografischer Wandel und Strukturveränderungen stellen besonders Dörfer im ländlichen Raum vor große Herausforderungen. Sie sind vermehrt auf das Engagement der Menschen, die dort leben, angewiesen, ...

Demografischer Wandel und Strukturveränderungen stellen besonders Dörfer im ländlichen Raum vor große Herausforderungen. Sie sind vermehrt auf das Engagement der Menschen, die dort leben, angewiesen, damit ein attraktives Dorfleben aufrecht erhalten werden kann. Ein wesentlicher Faktor für eine hohe Lebensqualität liegt in der Gestaltung der Dorfgemeinschaft, dem Miteinander der Bewohnerinnen und Bewohner. Lebendiges Dorfleben entsteht, wenn unterschiedliche Gruppen zusammenkommen, sich austauschen und etwas miteinander Vorhaben. Dem Heimatverein Bavenhausen liegt die Vernetzung dieser Gruppen am Herzen, denn sie fördern ein lebendiges Zusammenkommen und stärken so den kulturellen Zusammenhalt des Dorfes. Im Rahmen des Projekts "DorV HS" sollen sich daher die Teilnehmenden, unabhängig ihres Alters oder der Frage, ob mit Handicap oder ohne, begegnen und miteinander in einen gemeinsamen Lernprozess treten, um vorhandenes Wissen zu teilen, voneinander zu lernen und Inhalte zu erarbeiten.

Wer kennt es nicht, das Gefühl, dass früher einmal mehr im Dorf los war. Zumindest scheint das nach den Erzählungen der älteren Dorfbewohner so gewesen zu sein und der Zusammenhalt damals war deutlicher stärker. Ist das nur eine Wahrnehmung oder war das wirklich so? Auf diese Frage gibt es kein richtig oder falsch, aber sie hat den Impuls für die„DorV HS“ gegeben. Eine intakte Dorfgemeinschaft stützt sich auf vier Säulen, die auf dem soliden Fundament von engagierten Dorfbewohnern aufsetzen. Wertschätzung, Identität, Ehrenamt und Transparenz, darauf baut das Projekt auf: Die Jüngeren erklären den Älteren die DorfApp, die wiederum den Umgang mit Werkzeugen oder das Kochen eines Eintopfes erläutern – Wertschätzung und Ehrenamt. Das Erlernte in der Praxis umsetzen, z. B. bei der Errichtung des Backhauses den letzten Holznagel im Fachwerk einschlagen - „Ich war damals dabei!“ – Identität. In Dorfwerkstätten und Flyern über Projekte informieren und um das Mitwirken werben – Transparenz.

In Bavenhausen sind Jung und Alt wahre Musterschüler. Hier drücken Nachbarn in der „DorV HS“ gemeinsam die Schulbank. Im Kalletaler Ortsteil Bavenhausen (NRW) lernen Jung & Alt gemeinsam in der neuen Mehrgenerationen-Schule. Und das ganz ohne Prüfungsstress und Leistungsdruck! Der Heimatverein hatte Anfang 2018 die zündende Idee einer Dorf-Hochschule in Bavenhausen und begeisterte damit die Bewohner. Bereits im Mai wurde eine Kooperationsvereinbarung mit der „VHS Detmold-Lemgo“ unterzeichnet. Zahlreiche Nachbarn nahmen teil und feierten die Gründung ihrer Mehrgenerationen-Schule. Besonders ältere Nachbarn schätzen die kurzen Wege und die vielfältigen kostenlosen Angebote.Sie bringen sich aber auch aktiv ein, indem sie ihr gesammeltes Wissen über die Geschichte des Dorfes weitergeben. Die Leitung der Kurse übernehmen engagierte Dorfbewohner in Eigenregie. Nachbarn aller Nationalitäten lernen hier von- und miteinander und teilen eine Vision: „Wir machen das Dorf lebenswert!

Nachdem die ersten Events der DorV HS (Klimafreundliches Kochen mit regionalem Gemüse, Strickkurse, Werkkurse wie z. B. der Bau von Fledermauskästen) vollständig ausgebucht waren, ist das Angebot erweitert worden. So gibt es jetzt auch einen Discofox-Kurs auf dem Festsaal der Dorfkneipe, Historisches über das Wahrzeichen Bavenhausens, die Windmühle, unter dem Titel „Mahle, Mühle, male ...“. Dazu ist Plattdeutsch unter dem Titel „Kür mol wedder Platt“ genauso im Angebot wie konzentrative Wahrnehmung für Kinder in der Unterrichtseinheit „Ohne Augen durch den Tag". Damit soll das Projekt durch die Integration aller Altersgruppen gezielt nachhaltig verstetigt werden, damit der nachbarschaftliche Zusammenhalt im Dorf weiterhin kontinuierlich merklich steigt.

Die „DorV HS“ ist in Kooperation mit der VHS bewusst als Leuchtturmprojekt angelegt, da es viele Anknüpfungspunkte zum Bildungsauftrag der Volkshochschule gibt, denn Bildungsarbeit in diesem Sinne zeichnete sich immer schon besonders dadurch aus, dass sich Teilnehmende begegnen und miteinander in einem gemeinsamen Lernprozess treten.Volkshochschulen sind regional, haben alle Einwohner ihres Einzugsgebietes im Fokus, und wollen dazu beitragen, allen einen niederschwelligen Zugang zu den Angeboten zu ermöglichen. Dieses soll nach den über aus positiven Erfahrungen in Bavenhausen auf andere Dörfer übertragen werden, denn das Bewusstsein für die dörfliche Lebenskultur gilt es zu erhalten,die Einbindung verschiedener gesellschaftlicher Gruppierungen und Generationen stehen daher im Zentrum des Projektes.Für eine erfolgreiche, vor allem soziale Dorfentwicklung ist das aktive Mitwirken der vor Ort lebenden Menschen unverzichtbar – das wird in Bavenhausen „gelebt“ – daher Vorbildwirkung.

Im Oktober 2020 berichtete das ZDF in seiner Sendung plan b über das Thema "Nachbarschaft" neben Paris, München und Hamburg auch aus dem ländlichen Bavenhausen: https://www.zdf.de/gesellschaft/plan-b/plan-b-neues-von-nebenan-100.html (ab Minute 8:46)

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Der Verein bezweckt die Förderung der regenerativen Land- und Ernährungswirtschaft. Er unterstützt Projekte mit gemeinnützigem Charakter, die dem Zweck dienen. Er organisiert und vernetzt die Akteure ...

Der Verein bezweckt die Förderung der regenerativen Land- und Ernährungswirtschaft. Er unterstützt Projekte mit gemeinnützigem Charakter, die dem Zweck dienen. Er organisiert und vernetzt die Akteure der ganzen Wertschöpfungskette, die sich für die regenerative Landwirtschaft einsetzen. Er verhilft der regenerativen Land- und Ernährungswirtschaft zu Wahrnehmung und Wertschätzung in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik.

Wir wollen Menschen aufzeigen, wie wertvoll eine naturfördernde, lokale, regenerative Land- und Ernährungswirtschaft für ihr Essen und die Gesundheit ist. Wir machen die regenerative Land- und Ernährungswirtschaft bekannter und unterstützen Bauernfamilien dabei , ein für ihren Betrieb optimales regeneratives System zu finden und umzusetzen. Wir stärken Betriebe, um unabhängiger von externen Hilfsmitteln wirtschaftlicher zu produzieren und Produkte mit hohem inneren Wert möglichst direkt zu vermarkten.

Was will der Verein „Agricultura Regeneratio“ erreichen?

Der Verein „Agricultura Regeneratio“ will den regenerativen Methoden in der Schweiz, aber auch darüber hinaus zu mehr Beachtung verhelfen. Die regenerative Landwirtschaft wird in der Gesellschaft und in der Wirtschaft besser bekannt gemacht. Bauernfamilien profitieren von Trainings, Informationen und Unterstützung, Verarbeiter und Händler werden sensibilisiert, und Konsumentinnen und Konsumenten erhalten wertvolle, praktische Informationen zum Thema. Wir werden zudem durch aktive Arbeit mit Politik und Verwaltung die Basis für klare und wirksame Förderinstrumente schaffen und Projekte zur regenerativen Landwirtschaft fördern.

Wir wollen eine Landwirtschaft mit einem deutlichen Mehrnutzen gegenüber der heutigen Situation – jenseits von Bio und Nachhaltigkeit. Neben der Produktion von gesünderen Nahrungsmitteln wird die Natur wirksam gefördert, die Biodiversität gestärkt, das Insektensterben reduziert, und nicht zuletzt auch die Möglichkeit geschaffen, dass so wirtschaftende Bauernbetriebe Kohlenstoff aus der Atmosphäre in den Boden bringen und dafür entschädigt werden können. Anders gesagt: die Landwirtschaft kann zum Klimaschutz beitragen.

Ein besonderer Fokus ist auf der Tierhaltung: Hier wird eine konsequente Weide- und Freilandhaltung gefördert, z.B. mit mobilen Ställen für Schweine und Hühner, und Verzicht auf Anbindehaltung. Wir sind überzeugt, dass die Tierhaltung ein unverzichtbarer Teil eines funktionierenden Agrarsystems ist, und die Tiere sich grundsätzlich immer bewegen dürfen.

Nicht zuletzt ist der Verein die Antwort auf die vielen Initiativen, die in der Vergangenheit und in Zukunft zum Thema vors Volk kamen und kommen. Chancen und Potentiale nutzen und damit die Probleme lösen; ein Ansatz der wohl alle überzeugt. Wir wollen den Bauernfamilien neue Perspektiven ermöglichen, wie sie ihre Betriebe selbstbestimmt und zukunftsorientiert entwickeln können. Wir haben keine Richtlinien, sondern zeigen Wege zur stetigen Verbesserung auf. Ob konventionell, IP oder Bio: alle haben ein Potential!

Was ist regenerative Landwirtschaft?

Der Begriff regenerative Landwirtschaft wurde ursprünglich in den USA geprägt, v.a. geprägt vom bekannten Pionier Robert Rodale. Über lange Jahre geriet dieser Begriff in Vergessenheit und wurde von einigen Jahren wieder aufgegriffen, vor allem dank der Klimadiskussion. Im Gegensatz zum Biolandbau ist regenerative Landwirtschaft nicht durch ein gesetzliches und privatrechtliches Regelwerk reglementiert. Es ist ein wachstumsorientiertes, offenes und betriebsindividuelles System. Dabei sind folgende Themen oder Ansätze zentral:

  1. Möglichst geringe Störung des Bodens, das heisst möglichst wenig wendende Bodenbearbeitung, möglichst keine Pestizide und Kunstdünger einsetzen.
  2. Eine möglichst ständige Bodenbedeckung anstreben, z.B. durch Zwischenfrüchte oder Pflanzenrückstande, mehrjährige Pflanzen, Permakultur oder Agroforstwirtschaft.
  3. Möglichst immer lebende Wurzeln im Boden belassen (Wurzelexsudate ernähren das Mikrobiom im Boden)
  4. Eine möglichst hohe Diversität in der Fruchtfolge und eine hohe Biodiversität anstreben.
  5. Integration der Tierhaltung im System mit optimalem Weidemanagement.
  1.   Projekte
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Mit Datum vom 09.09.2016 wurde durch die Gemeinde Kalletal ein Antrag auf vorzeitigen Maßnahmenbeginn bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Bonn gestellt. Diesem Antrag wurde mit Sch...

Mit Datum vom 09.09.2016 wurde durch die Gemeinde Kalletal ein Antrag auf vorzeitigen Maßnahmenbeginn bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Bonn gestellt. Diesem Antrag wurde mit Schreiben vom 21.09.2016 entsprochen. Beweggrund für die Beantragung des vorzeitigen Beginns der Maßnahme war die Durchführung eines Informationsabends für die Bürgerinnen und Bürger zur sozialen Dorfentwicklung am 22.09.2016. 

Am 09.02.2017 wurde durch den parlamentarischen Staatssekretär, MdB Peter Bleser, der Zuwendungsbescheid persönlich in der Gemeinde Kalletal, Ortsteil Lüdenhausen, übergeben.

Am 07.04.2017 erfolgte die Gründungsveranstaltung einer Dorfgenossenschaft im Dorfgemeinschaftshaus Lüdenhausen. Unter Beteiligung von 88 Anwesenden fand auf Einladung der Vereinsgemeinschaft Lüdenhausen e.V. und unter Moderation ihres 1. Vorsitzenden die Gründungsversammlung der Genossenschaft "Zukunft Lüdenhausen e.G." statt. Die Genossenschaft ist das Fundament für das, durch den Bund mit rd. 75.000 € geförderten Projekt zur "Sozialen Dorfentwicklung". 52 der erschienen Personen wurden an diesem Abend Gründungsmitglieder, im Übrigen nicht ausschließlich Lüdenhauser, sondern auch Kalletaler weiterer Dörfer.

Im Herbst 2017 folgten dann weitere Projektbausteine:

So hatte beispielsweise die neunjährige Beyza aus Lüdenhausen an der Grundschule eine Unterschriftenliste gesammelt und an den Bürgermeister geschickt, verbunden mit dem Wunsch einer Basketballanlage im Dorf. Über das Projekt konnte eine mobile Basketballanlage finanziert werden und Beyza und den weiteren Unterzeichnern der Unterschriftenliste übergeben werden.

Eine mobile Seniorenberatung wurde ebenfalls ins Leben gerufen. In Kooperation mit dem Kreis Lippe und der Gemeinde Kalletal konnte der Vorsitzende der Zukunft Lüdenhausen 2050 eG einen Vertrag für einen gemeinsamen "Senioren Informationsdienst Lippe (SInfoL)" unterzeichnen. SInfoL bietet älteren Menschen die Möglichkeit, sich über spezifische Angebote und Dienstleistungen vor Ort zu erkundigen. Über das Modellvorhaben konnte hierzu eine Mitarbeiterin für die Dauer von drei Jahren im Rahmen eines Minijobs finanziert werden, die Hausbesuche bei den Seniorinnen und Senioren durchführte und entsprechend informierte. Ein Elektroauto wurde ihr für diese Termine aber auch für Fahrten des täglichen Bedarfs mit den älteren Einwohnern über das Projekt ergänzend zur Seite gestellt.

Ein weiteres Elektroauto sollte die Mobilität verschiedener Gruppen in Lüdenhausen sichern. So konnte der Sportverein beispielsweise dieses für Fahrten mit den Jugendlichen zu den umliegenden Sporthallen nutzen, da Lüdenhausen eben über diese nicht verfügt. Ehrenamtliche boten Fahrten zum Zentralort Hohenhausen an, um Einkäufe durchzuführen oder Bankgeschäfte abzuwickeln, denn einen Bankautomaten gibt es in Lüdenhausen schon lange nicht mehr.

Ergänzend sollte zukünftig ein Dorfinfoportal in Form eine App einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten im Dorf und darüber hinaus, z. B. einen mobilen Wochenmarkt, geben. Mit der Programmierung wurde gestartet. In Kürze soll unter dem Titel "Das DORFnet wahr sein … die App für das Kalletal" eine entsprechende mobile Anwendung zum Download bereitstehen. Highlight neben zahlreichen Angeboten wie dem Buchungsportal für das Elektroauto sollte der digitale Müllkalender sein, einem Pushdienst, der die Bürgerinnen und Bürger an die Abholung des Mülls am Abend zuvor entsprechend erinnert. Das Logo dieser App sollte der "Nordlippische Yeti" zieren, entnommen aus der DORFschatzkarte, als Synonym für selten Gesichtetes stehen soll (siehe Logo). 

Am 04.05.2018 wurden die beiden Elektroautos an die „Zukunft Lüdenhausen e.G.“ übergeben. Bei diesem Termin waren Vertreter aller beteiligten Vereine der Vereinsgemeinschaft Lüdenhausen e.V. ebenso anwesend wie die mobile Seniorenberatung und die weiteren handelnden Akteure der im Dorf ansässigen Pflegeeinrichtungen (siehe Titelbild).

Mit Datum vom 23.08.2018 wurde aufgrund des überaus großen Zuspruches das „Einzugsgebiet“ des „Senioren Informationsdienst Lippe (SInfoL)" neben Lüdenhausen, Asendorf, Henstorf, Niedermeien und Herbrechtsdorf auch auf die Dörfer Bavenhausen, Talle, Westorf und Osterhagen ausgeweitet.

 Am 24.10.2018 besuchte der parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Hans-Joachim Fuchtel, das Kalletal und verschaffte sich einen Überblick über den Umsetzungsstand der „Sozialen Dorfentwicklung“ in der Gemeinde.

 „kalletal3 - dörflich leben – ländlich wohnen – stadtnah arbeiten“ lautete der Titel einer Veranstaltung über das dörfliche Leben der Gemeinde Kalletal am 23.01.2019 in der ev.-ref. Kirche in Lüdenhausen, die dem Anstoß neuer Dorf Impulse galt. Unter anderem wurde "Das DORFnet wahr sein … die App für das Kalletal" an diesem Abend offiziell zum Download freigeschaltet. Die App „DORFnet“ ist seitdem sowohl im Play Store und App Store verfügbar. Ende März stellten sich Daten hierzu wie folgt dar: 

iOS:

  • Gesamte Installationen: 248
  • Aktive Geräte (Nutzer, die in den letzten 30 Tagen mindestens einmal aktiv waren): 33
  • Tag mit den meisten Installationen: 24.01.2019 mit 52 Downloads

 Android:

  • Gesamte Installationen: 456
  • Aktive Geräte (Nutzer, die in den letzten 30 Tagen mindestens einmal aktiv waren): 392
  • Tag mit den meisten Installationen: 23.01.2019 mit 65 Downloads

Der „Tag der Nachbarn“ wurde in Kalletal auf Initiative der mobilen Seniorenberatung und unter Beteiligung des Seniorenbeirates am 24.05.2019 gefeiert. Leider fanden sich auf dem Marktplatz vor dem Bürgerhaus in Hohenhausen nur wenige „Nachbarn“ ein. Dennoch wurde auch für dieses Jahr durch die mobile Beratung ein „Tag des Nachbarn“ für den 24.05.2020 vorbereitet – leider musste dieser aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden.

In Zusammenarbeit mit der Finke-Stiftung konnte die mobile Seniorenberatung 1.000 sogenannter Notfalldosen an die Seniorinnen und Senioren im Rahmen ihrer Beratungsangebote übergeben. Am 11.07.2019 wurde das Projekt vorab der Presse vorgestellt.

Am 07.11.2019 war das Projekt „Zukunft Lüdenhausen 2050 eG“ Thema im Rahmen der „Veener Dorfgespräche“ am Niederrhein. Hier stellte die Gemeinde Kalletal den mehr als 200 Gästen die einzelnen Projektbausteine vor (siehe https://www.dorfgespraeche.org/rueckblick).

Am 28.11.2019 waren dann die Projektträger anlässlich des Vernetzungstreffens in Kalletal zu Gast. In der Kirche Lüdenhausen wurde den Teilnehmern die „Zukunft Lüdenhausen 2050 eG“ vorgestellt.

Zum Ende des Jahres 2019 musste dann leider festgestellt werden, dass der avisierte Projektbaustein „Wohnen für Hilfe“ nicht zur Umsetzung gelangen konnte, da der AWO Bezirksverband OWL die Gebietskulisse aus seiner Sicht als zu klein einstufte und damit der Projektpartner entfiel.

Glücklicherweise konnte mit der Erweiterung der DORFnet-App um die Bausteine „Streuobstwiese“ sowie „Tausch und Plausch“ adäquater Ersatz geschaffen werden. Worum geht es hierbei? Bei „Tausch und Plausch“ handelt es sich um eine lokale „Community“. Die Nutzer können hierbei jederzeit miteinander kommunizieren und sich informieren. Neben den Unterpunkten „Mitfahren & Mobilität“ sowie „Tauschbörse“ sollen aber in der aktuellen Krisensituation insbesondere „Gegenseitige Hilfe“ und vor allem „Ehrenamtsbörse“ (Einkaufshilfen etc.) im Vordergrund stehen. In der „Streuobstbörse“ können Nutzer einzelne Bäume oder ganze Grundstücke zum Abernten suchen und anbieten. Nach und nach sollen die angebotenen Sorten mit den Untersuchungsergebnissen der BUND-Studie „Äpfel für Allergiker“ und der „Datenbank alter Obstsorten“ hinterlegt werden. Hierzu hat der BUND Lemgo bereits seine Bereitschaft zur Mitwirkung signalisiert. Aufgrund des Kontaktverbotes In Folge des Coronavirus erfolgte die offizielle Freischaltung in Form einer Videokonferenz zu der die Vertreter der Presse zugeschaltet wurden.

Anhand einer Auswertung vom 31.03.2020 sind durchschnittlich bis zu 1.000 Zugriffe täglich von Usern auf der App zu verzeichnen.

Das Projekt schloss zum 30.06.2020 mit einem Abschlussgespräch aller beteiligten ab. Ergänzend verfügt die App jetzt noch über den Baustein "Kalletal bewegt", der einen Image Clip der Gemeinde Kalletal bereit hält.

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Die Gemeinden stehen, wie viele andere Akteure auch, vor einer digitalen Transformation. Die Umstellung der Verwaltungsprozesse und -dienstleistungen in den Gemeinden (z.B. eUmzug, Tageskarten Gemeind...

Die Gemeinden stehen, wie viele andere Akteure auch, vor einer digitalen Transformation. Die Umstellung der Verwaltungsprozesse und -dienstleistungen in den Gemeinden (z.B. eUmzug, Tageskarten Gemeinden, Einwohnerportal, Objekt.LU, digitale Langzeitarchivierung, eBAGE+ und weitere) sind bereits weit vorangeschritten.

Anders sieht es bei der digitalen Transformation der Gemeinden im Bereich Dialog und Kommunikation aus. So stehen die Verwaltung und die Gemeindepolitik vor der Herausfoderung, ihre bisherigen Kommunikationskonzepte, ihren Bürgerdialog und allenfalls sogar bis anhin konventionell geführte demokratische Prozesse kritisch zu hinterfragen. In diesen Bereichen ist der Transformationsprozess in den Gemeinden bislang kaum gestartet. Entsprechender Handlungsbedarf wird nicht nur seitens Gemeinden laut, sondern insbesondere auch seitens der Wirtschaft und der Gesellschaft.

Bei der Herausforderung der Gemeinden, ihre Organisation auf neue Kommunikationskanäle hin auszurichten, setzt dieses Projekt an. Stichworte dazu sind: Einbezug von social media, digitaler Dorfplatz, Gemeinde-App, Village Office, Meinungsbildung digital unterstützen, Aufbau von Netzwerken etc.

Im Rahmen dieses Projektes sollen individuelle Ansätze in den Gemeinden herausgeschält werden und anschliessend bedarfsorientierte, gemeindeeigene Projekte ausgelöst werden. Neben dem initiieren von verschiedenen Projekten in den Gemeinden soll im Speziellen mindestens in einer Gemeinde ein Pilotversuch gestartet werden, raumplanerische, demokratische Prozesse digital zu unterstützen um damit eine höhere Akzeptanz für Entwicklungsprojekte herbeizuführen. In diesem speziellen Handlungsfeld arbeiten die Projektverantwortlichen mit Prof. Edy Portmann von der Universität Freiburg zusammen. Er hat in diesem speziellen Bereich Methoden entwickelt, welche innerhalb dieses Projektes einem Praxistest unterzogen werden sollen. Edy Portmann ist in der Region wohnhaft. Dieser Umstand begünstigt die Gewinnung mindestens einer Pilotgemeinde.

Nicht zuletzt sollen die gemachten Erfahrungen aller Gemeinden an Wissensgemeinschaften untereinander anhand von best-practice-Beispielen weitergegeben werden. In einem Konzept soll aufgezeigt werden, wie die gemachten Erfahrungen über den Projektperimeter hinaus nutzbar gemacht werden können.

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Die Hochschwarzwald Tourismus GmbH geht neue Wege und investiert in hochwertige Toilettenanlagen im Schwarzwalddesign. Im Zentrum des beliebten Ferienortes Titisee am Busparkplatz wurde im April 2019 ...

Die Hochschwarzwald Tourismus GmbH geht neue Wege und investiert in hochwertige Toilettenanlagen im Schwarzwalddesign. Im Zentrum des beliebten Ferienortes Titisee am Busparkplatz wurde im April 2019 die erste „Erlebnistoilette“ eröffnet. Durch diese ideale Lage, nahe des Kurhauses und der Seestraße, kommen jährlich alleine mehr als 400.000 Bustouristen vorbei.

Um den Bedürfnissen und Ansprüchen der zahlreichen Besucher aus dem In- und Ausland nachhaltig gerecht zu werden, errichtete die Hochschwarzwald Tourismus GmbH in Kooperation mit der Kramer GmbH aus Umkirch Erlebnis-Toilettenanlagen in hochwertiger Qualität. Die hochwertige und innovative Ausstattung bietet einen idealen Rückzugsraum mit Schwarzwaldatmosphäre. Betrieben werden die mobilen Einrichtungen von einer Tochtergesellschaft der Hochschwarzwald Tourismus GmbH.

Damit fördert der Hochschwarzwald seine Willkommenskultur und verbessert den Service für die zahlreichen Gäste aus dem In- und Ausland. Die hohe Qualität und die Sauberkeit der Toilettenanlagen werden durch das rund um die Uhr anwesende Reinigungspersonal stetig gesichert. Für die Nutzung bezahlen Gäste je einen Euro.

Generell ist geplant, dass auch künftige Anlagen an so genannten „Hot Spots“ errichtet werden, um auf wirtschaftlicher Seite möglichst schnell positive Zahlen schreiben zu können.

 

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  2.    Öffentlich
Die Vogelherdhöhle im Lonetal ist eine der derzeit bekannstesten Fundstellen ältester figürlicher Kunst weltweit und gehört seit dem Jahr 2017 zum UNESCO-Welterbe "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbis...

Die Vogelherdhöhle im Lonetal ist eine der derzeit bekannstesten Fundstellen ältester figürlicher Kunst weltweit und gehört seit dem Jahr 2017 zum UNESCO-Welterbe "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb". In den Grabungskampagnen der Eberhard Karls-Universität Tübingen 1931 und 2006-2012 wurden u.a. zahlreiche kleine Elfenbeinfiguren aus Mammutelfenbein entdeckt, die rund 40.000 Jahre alt sind. Zwei dieser Funde, das Mammut und der Höhlenlöwe, die bei den Ausgrabungen 2006 zutage kamen, sind im Original in der Schatzkammer des Informationszentrum zu sehen. Das Besucher- und Informationszentrum, ein architecktonisches Highlight wurde als Foyer zur Steinzeit konzipiert und ist Start- und Endpunkt durch das Parkareal. Im Innern des Gebäudes sind filmische Dokumentationen und wechselnde Ausstellung angesiedelt.

Der Archäopark Vogelherd, in dem Höhle eingebettet ist, veranschaulicht durch verschiedene Themenplätze eindrucksvoll das Leben der Menschen während der letzten Eiszeit und lässt ihre Kultur durch wissenschaftlich fundierte Darstellung lebendig werden. Auf dem Rundweg zur Vogelherdhöhle laden verschiedene Mitmachstationen die Besucher dazu ein die steinzeitlichen Techniken auszuprobieren. Zahlreiche Tierspuren, Nutz- und Heilpflanzen, Geräusch- und Duftstationen säumen den Weg zur Höhle und ein lebensgroßes Mammutmodell im Innenhof des Archäopark Vogelherd vermittelt einen Eindruck vom Giganten der Eiszeit. Im Archäopark Vogelherd werden erlebnisreiche Wissensvermittlung durch den Einsatz moderner Technik begleitet. So zählt zum interaktiven Begleitprogramm die speziell entwickelte Vogelherd-App, die interessierten Besuchern kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Mit Hörgeschichten, Videosequenzen, Informationen zu Tier- und Pflanzenwelt,sowie Hintergründen zu einzelnen Themenbereichen im Archäopark Vogelherd und einem QR-Code Scanner richtet sich das Angebot speziell an Besucher, die selbstständig auf Zeit- und Entdeckungreise durch den Archäopark Vogelherd gehen möchten. Im September 2020 wurde das digitalle Angebot um eine weitere Attraktion erweitert: Mittels Augmented Reality können längst ausgestorbene Tiere, wie der Höhlenbär, der Höhlenlöwe, das Wollnashorn oder das Mammut, virtuell wieder zum Leben erweckt werden.

Geführte Begehungen für Gruppen und betreute Aktionen an den Themenplätzen sind auf Voranmeldung buchbar. Besichtigungstouren für Einzelgäste und Sonderveranstaltungen finden regelmäßig statt. Das öffentliche Parkcafé am Vogelherd bietet eine feine Auswahl an Speisen und Getränken. Im Innenhof kann über zwei offenen Feuerstellen in steinzeitlicher Manier gegrillt werden. Im Außenbereich lädt der Wassererlebnisbereich kleine Besucher dazu ein sich spielerisch mit dem Element Wasser auseinander zu setzen. Der Archäopark Vogelherd befindet sich inmitten eines wunderschönen Naturpanoramas mit weiteren archäologischen Fundstellen nahe der Ausfahrt Niederstotzingen an der A 7 zwischen Ulm und Heidenheim.

 

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Bei dem Projekt handelt es sich um ein Modell- und Demonstrationsvorhaben, bei dem mit ca. 60 Landwirten aus ganz Deutschland der Anbau von Getreide mit einem erweiterten Saatreihenabstand und einer b...

Bei dem Projekt handelt es sich um ein Modell- und Demonstrationsvorhaben, bei dem mit ca. 60 Landwirten aus ganz Deutschland der Anbau von Getreide mit einem erweiterten Saatreihenabstand und einer blühenden, leguminosendominierten Untersaat getestet wird. Der Weite-Reihe-Anbau soll sich positiv auf die Feldflora und -fauna auswirken, indem verschiedene Faktoren zusammenwirken: die mikroklimatischen Verhältnisse verbessern sich durch die luftigere weite Saatreihe, die Untersaat bringt einen für Bestäuber wichtigen Blühaspekt in das Feld, der sich durch verschiedene Blühzeitpunkte der in der Mischung befindlichen Pflanzen über einen großen Teil der Vegetationsperiode erstreckt, auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln wird weitestgehend verzichtet, die Düngemengen sollen und können um 30-50% reduziert werden, da die Leguminosen mittels Knöllchenbakterien Stickstoff im Boden binden, die Saatstärke wird um 30-50% reduziert.

Das Projektsetting sieht vor, dass jeder Teilnehmer sowohl im Sommer- als auch im Wintergetreide jeweils eine 0,25 ha große Versuchsparzelle in weiter Reihe mit Untersaat, eine 0,25 ha große Versuchsparzelle in weiter Reihe ohne Untersaat und mindestens weitere 0,25 ha in konventioneller Dichtsaat (im gleichen Schlag) einsät. Im Verlauf der Vegetationsperioden werden regelmäßig Bonituren durchgeführt und die Insektenvorkommen ermittelt. Auf ausgewählten Flächen von 10 ha Größe wird im Jahr 2021 auch die Wirkung auf Brutvögel ermittelt.

Nach der Getreidernte kann die Untersaat als Zwischenfruchtersatz im Feld verbleiben und mit der Durchwurzelung weiterhin den Boden lockern und die Erosion aufhalten. Weitläufiges Ziel ist, zu ermitteln, ob sich diese Form der in-crop-Maßnahme als politisches Instrument zur Steigerung und Stärkung der Biodiversität in der Agrarlandschaft eignet. Im Gegensatz zu den bisher geförderten off-crop-Maßnahmen, liegt bei diesem Ansatz der große Vorteil darin, dass die Maßnahme auf einer große Fläche umgesetzt werden kann, was zudem förderlich für die Vernetzung von Biotopen ist. Der Landwirt hat bei der Anlage des Feldes einen erhöhten Arbeitsaufwand, kann dafür im Jahresverlauf aber auch einige Arbeitsgänge sparen. Eine genaue Kosten-Nutzen-Analyse soll Aufschluss darüber geben, welche Fördersummen vonnöten wären, um das Projekt attraktiv zu machen.

 

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Das Projekt liefert eine gemeinschaftliche Antwort auf die brennende Frage der zukünftigen demografischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung des inneralpinen Teils des Süd Alpen Raum...

Das Projekt liefert eine gemeinschaftliche Antwort auf die brennende Frage der zukünftigen demografischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung des inneralpinen Teils des Süd Alpen Raums.

Der inneralpine Süd Alpen Raum hat sich in den letzten Jahren verzögert entwickelt, das notwendige Humanpotential fehlt. Entscheidend für die Wahl des Lebensmittelpunktes sind neben den harten Standortfaktoren emotionale „Triebfedern“ wie Familie, Freunde landschaftliche Bezugspunkte und vor Ort gelebte Werte. Auf beiden Ebenen, den Triebfedern und den Standortfaktoren setzt das Projekt an. Inhalt ist es, die aus der jeweiligen Landessicht peripheren Bereiche Kärntens, Tirols, Südtirols, mit den Städten Spittal, Hermagor, Lienz und Bruneck zu einer gemeinsamen Plattform/Marke/Präsenz zusammenzuführen. Das Projekt ist der organisatorische und strategische Startpunkt, um den Süd Alpen Raum aufzuwerten und zukunftsorientiert auszurichten.

Das Projekt verfolgt folgende strategische Ansätze:

  • Eine klare Positionierung und Kommunikation des Raumes als lebenswerten Kontrapunkt zu den Ballungsräumen wie Bozen, Innsbruck oder Klagenfurt.
  • Entwicklung von mindestens 3 Themen, die künftig entlang der Hauptachse Spittal/Hermagor – Lienz – Bruneck gemeinsam verfolgt werden. So können zukünftig Themen wie höhere Bildung, Mobilität oder Wertschöpfungsnetzwerke gemeinsam bearbeitet bzw. dargestellt werden.
  • Gemeinsame Aufbereitung des Themas Bleiben & Kommen (Stichwort: Humanpotential). Der räumliche Fokus wird auf die Achse Spittal/Hermagor – Lienz – Bruneck gelegt. Dies ist die Achse mit den stärksten verkehrstechnischen und funktionalen Verflechtungen.

Außerdem werden die Ergebnisse und Inhalte als Basis für die CLLD-Strategien der neuen Periode gesehen und dort auch verankert werden. 3 Themen für die konkrete Zusammenarbeit werden definiert, mit Zielen beschrieben und auch mit mitarbeitenden Personen (bzw. Abteilungen) hinterlegt.

Projektpartner sind das Regionsmanagement Osttirol und die LAG Regionalmanagement Pustertal

Als assoziierte Partner im Projekt unterstützen die vier Städte Lienz, Bruneck, Spittal an der Drau und Hermagor sowie die folgenden sechs LAGs: LAG Region Hermagor, LAG Nockregion Oberkärnten, LAG Großglockner Mölltal-Oberdrautal, LAG Alto Belluno, LAG Open Leader, LAG Euro Leader.

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Die Idee zur Sozialplattform „Cura“ entstand während eines Treffens von Vernetzungspartnern, die in unterschiedlich schwierigen Zeiten den BewohnerInnen des Bezirks Kitzbühel hilfreich zur Seite stehe...

Die Idee zur Sozialplattform „Cura“ entstand während eines Treffens von Vernetzungspartnern, die in unterschiedlich schwierigen Zeiten den BewohnerInnen des Bezirks Kitzbühel hilfreich zur Seite stehen. Das Projekt „Cura“ Sozialplattform Bezirk Kitzbühel ist ein EU gefördertes LEADER-Projekt in Zusammenarbeit mit den regionalen Serviceclubs.
Handelt es sich um Schwierigkeiten des Alltags, Fragen zur Unterstützung von alten, behinderten oder hilfsbedürftigen Menschen oder sollen situationsbezogene
Probleme vorgebeugt bzw. verhindert werden, so spielen oft die Möglichkeiten des regionalen Angebots eine wichtige und entscheidende Rolle. Auf der Website „Cura“ und dieser Broschüre werden unterschiedliche Beratungsstellen, soziale Vereine und Dienstleistungsanbieter des Bezirk Kitzbühel zusammengefasst.
Diese Anbieter sind den Menschenrechten verpflichtet und stellen unabhängig von Weltanschauung, Kultur und Nationalität die soziale Gerechtigkeit in den
Mittelpunkt ihres Tuns: soziale Vereine wie Gesundheits- und Sozialsprengel, Lebenshilfe Tirol, die Beratungsstellen der öffentlichen Hand und der  Blaulichtorganisationen, die Nichtregierungsorganisationen und Serviceclubs des Bezirks.

Grundsätzlich wurde entschieden, gewerblich tätige und demzufolge auf Gewinn ausgerichtete Organisationen und Einrichtungen nicht in diese Plattform  aufzunehmen.
Wir behalten uns das Recht vor, Aktualisierungen, Änderungen oder Ergänzungen an den bereitgestellten Informationen bzw. Inhalten dieser Website vorzunehmen.

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Durch die Darstellung von altem Kräuterwissen• in einem Buch "Kräuterwissen aus dem Lammertal"• durch die Vermittlung in Workshops• in Gesprächsrunden von Jung und Altwerden verwurzelte Traditionen de...

Durch die Darstellung von altem Kräuterwissen
• in einem Buch "Kräuterwissen aus dem Lammertal"
• durch die Vermittlung in Workshops
• in Gesprächsrunden von Jung und Alt
werden verwurzelte Traditionen des Lammertales archiviert, weitergegeben und erhalten.
Regionale Bevölkerung und Gäste werden mit den Projektaktivitäten informiert und damit die regionale Identität gestärkt.

 

Altes Heilwissen von Menschen aus dem Lammertal ist in unserem Buch gesammelt und aufbereitet. 
Damit erfahren diese Menschen mit ihren Methoden sich zu heilen, zu helfen oder einfach nur das Leben besser zu gestalten, eine große Wertschätzung. 
Gleichzeitig werden diese Erfahrungen von jüngeren Menschen, meist Frauen, aufgegriffen und mit heutigen Zugängen verbessert. 

  • In Kräuterwanderungen lernen Teilnehmende besondere Pflanzen kennen und erfahren über mögliche Anwendungen.
  • Workshops erklären, wie man selbst Salben, Pflanzenöle und andere wohltuende 'Wässerchen' mit den lokalen Kräutern herstellt.
  • Kurse, in denen Brotbacken in den verschiedensten Varianten wieder belebt und geübt wird, vermengen alte Traditionen mit neuen Geschmäckern.
  • Kochkurse verwenden alte Rezepte und Zutaten und bereichern sie mit dem Wissen von Ernährungstrainerinnen.
  • Die Begegnung von Jung und Alt in den Gesprächsrunden schafft viele wunderbare Momente, die man erleben muss.

 

Besonderheiten:

Kultur und Natur:
Modelle der Zusammenarbeit der regionalen Kultur werden entwickelt und gefestigt, neue und innovative Nutzungen ermöglichen den Erhalt und die Belebung regionaler Kultur.

Förderung der Region:
Das Angebot richtet sich vor allem an Frauen, Kinder, Senioren, Seniorinnen.
Über die Workshops, die Kräuterwanderungen und die Lesungen/Gesprächsrunden werden Erfahrungen von alten Menschen mit dem Interesse von jungen Menschen verbunden. Bäuerinnen, die oft Herstellerinnen der Produkte sind, haben ein zusätzliches Standbein, eine zusätzliche Einnahmequelle.

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„Apokalypse Münsterland“ ist ein Kooperationsprojekt von Museen und Ausstellungshäusern, die digitale Vermittlungsmethoden und besucherorientierte Ansätze ausprobieren, um sich zukunftsfähig aufzustel...

„Apokalypse Münsterland“ ist ein Kooperationsprojekt von Museen und Ausstellungshäusern, die digitale Vermittlungsmethoden und besucherorientierte Ansätze ausprobieren, um sich zukunftsfähig aufzustellen. Unter der Projektleitung des Münsterland e.V. arbeiteten über 25 kulturelle Einrichtungen im Münsterland mit den Kooperationspartnern FH Münster, Fachbereich Architektur (Münster School of Architecture, MSA), BOK + Gärtner GmbH (Agentur für Kommunikationsdesign und Szenografie) und dem FabLab des münsterLAND.digital e.V. zusammen.

Zentrale Handlungsfelder des Projekts waren Kooperation, Partizipation, Digitalisierung und Mobilisierung von Kulturangeboten. Vor dem Hintergrund einer digitalen Apokalypse und einem Hilferuf aus der Zukunft stellten die Museen und Ausstellungshäuser folgende Leitfrage an ihre Besucher: „Welches Kulturgut willst du bewahren und warum?“. Das konnte ein Ausstellungsstück sein, aber auch Ideen, Konzepte und andere Schätze kamen infrage.

Als konkretes Ergebnis entstand eine digitale und mobilisierte Ausstellung. Sie tourte im Sommer 2019 zu 16 Stationen im Münsterland und verhalf den beteiligten Einrichtungen zu mehr Sichtbarkeit in der Region. Darüber hinaus zielte sie auf die Ansprache von neuen Besuchergruppen ab.

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Im Rahmen des Großprojektes "Kunst bereichert - Kultur á la Couleur in Lehre" entstehen in der Gemeinde Lehre immer wieder kleine Unterprojekte mit Bezug auf die Themen Kunst und Kultur für jedermann ...

Im Rahmen des Großprojektes "Kunst bereichert - Kultur á la Couleur in Lehre" entstehen in der Gemeinde Lehre immer wieder kleine Unterprojekte mit Bezug auf die Themen Kunst und Kultur für jedermann - selbstverständlich Inklusiv. 

In den Herbstferien 2020 konnte erstmalig eine Ferienfreizeit in Form von zwei Kreativtagen in der Gemeinde Lehre angeboten werden. Das Feedback hierzu war überwältigend, wenngleich die Corona-Auflagen eine Durchführung erschwert haben. Zusammen mit ausgebildeten Pädagog*innen, Trainer*innen und lokalen Künstler*innen konnte den teilnehmenden Kindern ein buntes Programm angeboten und nach allen erforderlichen Hygienestandards durchgeführt werden.

Auch in den kommenden Ferien nach dem zweiten Lockdown sollen wieder solch spaßige und gleichzeitig lehrreich gestalteten Kreativtage angeboten werden. Im Angebot sind z.B. Theatertage, Stadtrallyes, Gullydeckel-Printing, Spiel- und Sportaktionen (z.B. Hockey, Fußball, Discgolf) und vieles mehr für Kinder (7-12 Jahre) mit und ohne Migrationshintergrund / mit und ohne Beeinträchtigung. Sie finden in der Gemeinde Lehre statt - Exkursionen nach Braunschweig sind ebenfalls möglich.   

 

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Das Denkmal-Ensemble Wassermühle Karoxbostel besteht aus dem Wohn- und Wirtschaftsgebäude von 1817, der Mühle aus dem Jahr 1893 (mit drei Schrotgängen, einem Walzenstuhl und einem Quetschstuhl; alle k...

Das Denkmal-Ensemble Wassermühle Karoxbostel besteht aus dem Wohn- und Wirtschaftsgebäude von 1817, der Mühle aus dem Jahr 1893 (mit drei Schrotgängen, einem Walzenstuhl und einem Quetschstuhl; alle können durch das oberschlächtige Wasserrad angetrieben werden), den drei Mühlenteichen, der 1900 gebauten Sägerei (mit Venezianischem Gatter), einem Backhaus sowie dem in den 1920er Jahren gebauten Schweinestall. Der Hof wurde 1366 erstmals urkundlich erwähnt, die Mühle 1438.

Der Verein Wassermühle Karoxbostel e.V. wurde am 22. Februar 2012 gegründet und ist als gemeinnützig anerkannt. Die Mitgliederzahl liegt im Moment bei über 1100 Personen. Der Verein ist damit der größte Mühlenverein in Deutschland. Seit August 2017 ist der Verein als außerschulischer Lernort in einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) vom Kultusministerium zertifiziert. Seit Januar 2018 ist eine Lehrkraft für einen Tag in der Woche an die Wassermühle abgeordnet. Seit 2013 bietet der Verein ein umfangreiches Natur- und Umweltprogramm an.

 Die Mitglieder des Vereins Wassermühle Karoxbostel e.V. identifizieren sich mit den Zielen einer nachhaltigen Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs). Das denkmalgeschützte Hof-Ensemble der Wassermühle Karoxbostel und Doras Garten liegen in der Gemeinde Seevetal. Der Verein wird ehrenamtlich geführt, er führt seit seiner Gründung zahlreiche Umwelt und Naturprojekte mit seinen Kooperationspartnern zum Erhalt und Verbesserung der Biologischen Vielfalt auf dem insgesamt 45.000 m² großen Vereinsgelände durch. Der Verein Wassermühle Karoxbostel e.V. ist seit 2017 ein vom Kultusministerium zertifizierter außerschulischer Lernstandort in einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Seither nutzten über 5000 Kinder und Jugendliche die Natur- und Umweltangebote. Die Gruppen werden von zirka 20 Ehrenamtlichen betreut. Unser Umgang mit anderen Menschen ist gekennzeichnet durch Achtung und Respekt unabhängig von sozialem Status, nationaler, religiöser und geschlechtlicher Zugehörigkeit. Wir verfolgen eine Strategie der Inklusion und kooperieren seit der Vereinsgründung mit zwei Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Ausgehend von der Ungleichheit der Menschen, ihrer Lebensverhältnisse, Orientierungen und Bedürfnisse erkennen wir die Verschiedenheit an und begreifen sie als Bereicherung. Doras Garten ist auf dem 2 Hektar großen ehemaligen Garten, Hofweide und Hofgehölz der Wassermühle Karoxbostel entstanden. Besuchern aller Altersstufen soll ermöglicht werden, die biologische Vielfalt der Natur- und Kulturlandschaften der Region mit allen Sinnen wahrzunehmen und zu erleben. Die Gestaltung und das Konzept des Erlebnisgartens wurde von den Mühlenaktiven gemeinsam entwickelt. Doras Garten ist frei zugänglich und barrierefrei. Im Karoxbosteler Kultur- und Mitmach-Garten gibt es viel zum Mitmachen und entdecken: In Müllerin Doras Nutzgarten werden alte Gemüse- und Obstsorten angebaut. Die Beete werden von Schülern und Mühlenaktiven mit und ohne Behinderung betreut. Die bestehende Streuobstwiese wurde erweitert. Alle Produkte werden geerntet und verarbeitet. An den Garten schließen sich kleine naturnahe Lebensräume der Region Nordheide und Winsener Elbmarsch an. In und an den neu geschaffenen Wiesentümpeln, der Marschwiese und auf der nährstoffarmen Geest-Fläche findet sich die ganze Artenvielfalt dieser Lebensräume. Die Flächen werden landwirtschaftlich genutzt bei gleichzeitigem Erhalt ihrer biologischen Vielfalt. Der Verein hat sich für die Biozertifizierung der Flächen entschieden. Kontrollnummer: DE-NI-039-01803-A. Die Betreuung des sensiblen Waldbiotops übernimmt ehrenamtlich eine junge Waldökologin. Auf dem Weg durch Wiese,Wald und Garten gibt es viel zu entdecken: Hecken, heimische Sträucher, Tümpel, Storchenmast, Lesesteinhaufen, Nisthilfen für Insekten, Fledermäuse und Vögel, alte Baumriesen und vieles mehr. Menschen mit und ohne Behinderung können den Weg mit ihren jeweils besonderen Möglichkeiten, Begabungen und auch Einschränkungen gemeinsam durchlaufen, einen spannenden Tag erleben und das Gelände auf spielerische Weise erkunden. Interaktive Tafeln erklären die verschiedenen Lebensräume und geben Antworten auf Fragen wie "Was bewirken Pflügen und Umgraben?", "Wie kann ich Wasser sparen?", "Muss ich düngen?", "Was treibt Familie Maulwurf?", "Warum sind Regenwürmer wichtig?", "Was sind Hybride?", "Was zeichnet alte Obstsorten aus?", "Wer lebt im Tümpel", "Was ist Kompost?", usw.. Zusätzliche Informationen bietet die Internetseite www.doras-garten.de. Die Informationen können in einfacher Sprache gehört werden. Im Garten gibt es auch einige "selbsterklärende" Objekte wie beispielsweise große geschnitzte Käfer, die in einen Totholzhaufen krabbeln. Doras Garten ist für alle Besucher mit allen Sinnen zu begreifen und zu erfahren. Wir hoffen, dass viele Gartenbesitzer durch Doras Garten angeregt werden, naturfreundlicher zu gärtnern. Hierzu werden auch Führungen und Seminare angeboten. Zusätzlich veranstaltet der Verein seit vier Jahren die Aktion „Seevetal summt“ bei der kostenlos Blumensaat von standortangepassten Pflanzen ausgegeben wird und Impulsreferate von Experten (Imker, Biologen, Landwirte) gehalten werden. Von der Aussaat bis zur Ernte erleben die Menschen in Doras Garten den gesamten Produktionsprozess. Neben der Kornmühle und der Manufaktur gibt es auf dem Mühlenhof auch eine mit Wasserkraft angetriebene Sägemühle, wo die nachhaltige Nutzung von Holz erlebbar wird. Die Wassermühle Karoxbostel hat sich seit 2012 zu einem lebendigen Ort der Begegnung entwickelt. Von Anfang an bemüht sich der Verein, Besucher für den Erhalt der biologischen Vielfalt zu begeistern und bietet deshalb beispielsweise Nistkastenbau, Pflanzaktionen und Veranstaltungen zu Themen wie "Insektensterben", "Schutz von Hornissen, Wespen und Wildbienen", "Biodiversität erhalten" und "Nachhaltigkeit" an. Die Namen der Kooperationspartner finden Sie unter www.wassermuehle-karoxbostel.de.

Weitere Informationen, Presseberichte, Fotos und eine aktuelle

Sponsorenliste finden Sie im Internet unter www.wassermühle-karoxbostel.de.

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Das Regionalmanagement regio³ Pillerseetal-Leukental hat zusammen mit der Wirtschaftskammer Kitzbühel und der Standortagentur Tirol das LEADER-geförderte Projekt „iNK Innovationsnetzwerk Bezirk Kitzbü...

Das Regionalmanagement regio³ Pillerseetal-Leukental hat zusammen mit der Wirtschaftskammer Kitzbühel und der Standortagentur Tirol das LEADER-geförderte Projekt „iNK Innovationsnetzwerk Bezirk Kitzbühel“ ins Leben gerufen.

Der Fokus liegt dabei auf der Unterstützung der heimischen Betriebe bei neuen Innovationen und Digitalisierungsmaßnahmen. Das Netzwerk dient als Anlaufstelle für Innovationsthemen, Förderungen, etc. und organisiert zu spezifischen Themen Events und Workshops. So soll der Wirtschaftsstandort Bezirk Kitzbühel nachhaltig gestärkt und die Unternehmen sollen zur Weiterentwicklung angeregt werden.

Gerade auch durch die Corona-Krise wurde uns allen aufgezeigt, wie wichtig eine innovative Unternehmenskultur und ein hoher Digitalisierungsgrad für ein Unternehmen im ländlichen Raum ist. Deshalb ist auch die digitale Transformation der heimischen Betriebe ein wichtiger Bereich des Netzwerks.

Zusätzlich wird die kleine aber feine Startup-Szene im Bezirk gestärkt und unterstützt. Ziel ist es eine Startup-Kultur zu schaffen und innovativen Vorreitern im Bezirk eine Bühne zu bieten. Innovative Unternehme und Startups werden besser vernetzt und man soll voneinander profitieren.

Des Weiteren gibt es für innovative und digitale Projekte sehr interessante Fördermöglichkeiten. Der dichte "Förderdschungel" ist für Unternehmen jedoch oft sehr unübersichtlich - das Netzwerk dient hier als Anlaufstelle und berät die heimischen Betriebe. 

Das Netzwerk beinhaltet zusammengefasst folgende Bereiche:

  • Innovation
  • Digitalisierung
  • Kooperationen
  • Förderungen
  • KMUs und Großunternehmen
  • Startups

Die Besonderheit am Innovationsnetzwerk Bezirk Kitzbühel ist die Verortung einer Anlaufstelle für Innovation und Digitalisierung im reinen ländlichen Raum. Die größte Gemeinde im Bezirk hat ca. 9.500 Einwohner, es gibt keine Hochschule und der Branchemix ist sehr einseitig mit Schwerpunkten im Bereich Tourismus und Handel und wenigen Industriebetrieben. Somit fehlen wichtige Innovationstreiber. Mit dem Innovationsnetzwerk wird das Thema Innovation gezielt im ländlichen Raum verankert. In dieser Konstellation ist das Projekt einzigartig in Österreich und ist somit als Pilotprojekt zu sehen.

 

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Ziel des Vorhabens Die Region Mittleres Fuldatal mit ihren kulturellen Schätzen soll über eine neue Kultur-App "stibbIn"  und Portal www.stibbin.de multimedial erlebbar werden und junge Menschen akti...

Ziel des Vorhabens

Die Region Mittleres Fuldatal mit ihren kulturellen Schätzen soll über eine neue Kultur-App "stibbIn"  und Portal www.stibbin.de multimedial erlebbar werden und junge Menschen aktiv an Geschichte und Kultur mittels neuer Medien herangeführt werden.

Im Fokus des knapp zweijährig (11.2018 - 03. 2020) angelegten Vorhabens stand die Beteiligung von Jugendlichen. Ziel war, die Teilhabe am kulturellen Erbe für junge Menschen zu verbessern und für alle Interessierten, unabhängig vom Alter, eine multimediale zeit- und ortsunabhängige Nutzung per App und Portal via Smartphone / Internet vorzuhalten. Im Projektzeitraum April 2019 bis Februar 2020 meldeten sich von 5 ausgewählten und angesprochen Schulen aus der Region, drei Gesamtschulen aus Spangenberg, Melsungen und Guxhagen, um am Projekt teilzunehmen. Insgesamt konnten 70 Schüler*innen im Alter zwischen 11 und 16 Jahren von Medienpädagogen in Medienkompetenz geschult und an Geschichte und Kulturgut herangeführt werden.

Besonderheiten des Projekts

Die Schulleitungen und betreuenden Lehrer konnten aus dem Projekt mit den Film- und Anwendungsmethoden via Smartphone für den allgemeinen Schulunterricht für sich wertvolle Anregungen ziehen und mit der Vermittlung der Medienkompetenz und des Storytellings wichtige Erkenntnisse für die allgemeine Schulpraxis gewinnen.

Mit dem Besuch der Workshops wurden die Jugendlichen in die Lage versetzt, kritischer mit Medien umzugehen aber auch ihr eigenes Smartphone gestalterisch zu nutzen, und wie hier zu historischen Ereignisse zu recherchieren, Daten zu sammeln, Inhalte zu entwickeln und umzusetzen. Mit diesem Rüstzeug begaben sich die Schüler*innen in der Region auf die Spuren des kulturellen Erbes. Dazu interviewten sie und sprachen u.a. mit älteren Erwachsenen und Experten aus Vereinen und Hochschule. Sie suchten bekannte Orte unter einem neuen Blick- und Wertewinkel auf.

Die betreuenden Lehrer stellten für die Themenauswahl Sparringpartner dar. Lehrer und Schüler erarbeiteten gemeinsam die Recherchethemen und diskutierten diese für eine Produktion mit dem Medienpädagogen. Anschließend produzierten die Schüler*innen unter medienpädagogischer Fachleitung 24 Filmclips. Dazu wendeten sie verschiedener Methoden an, um die Filme mit dem Smartphone zu drehen. Es kamen die Methoden Interview, Erklärfilm, Stop-Motion-Film, Spielszene und Nachrichtensendung zum Einsatz. Sie erlernten die Clips zu schneiden, Musik einzuspielen und Texte einzusprechen sowie eine Audiobearbeitung vorzunehmen. Die Teamarbeit stellte ein wichtiges pädagogisches Instrument dar.

Aufgrund der geschichtlichen Recherche mit Vorortbesichtigung und eigenem Filmen gewannen die Schüler*innen ein neues Verständnis für die kulturellen Besonderheiten ihrer Heimat. Sie bekamen einen neuen Blickwinkel auf die Bedeutung der Geschichte. Bei den schulinternen Präsentationen wurden auch andere, jüngere Kinder auf die gefilmten Themen neugierig, die nicht an den Workshops teilgenommen hatten. Aufgrund der altersadäquaten Präsentation traten die Schüler*innen nicht nur als „Film-Produzenten“, sondern auch als Botschafter auf.

Die hergestellten Videos zeigen sich im jugendlichen Design. Geschichte und Kulturgut wird damit für junge und ältere Menschen neu erlebbar.

Die Schülervideos werden in ein bewegtes mit fröhlicher Musik unterlegtem Intro und Outro eingepasst und in die davor vorgesehene App eingepflegt. Per Vimeo und den offenen Kanal Kassel werden sie über das Internet verbreitet. https://www.mediathek-hessen.de/index.php?ka=1&ska=medienview&idv=22259

Angebote des Projekts

Die App und das Kulturportal wurden für die multimediale Darstellung und Nutzung programmiert. Damit ist gewährleistet, dass der Zugriff auf Beiträge zeit- und ortsunabhängig nachhaltig ermöglicht wird. Für die App und das Portal wurde in einem partizipativen Prozess die Wort-Bild-Marke "stibbIn" mit einem Farbkonzept entwickelt, abgestimmt und beschlossen. Der Name der App „stibbIn“ wurde in einem Arbeitsprozess kreiiert und leitet sich aus dem nordhessischen Dialektwort „instibben“ ab, was so viel wie „eintauchen“ bedeutet. Das Farbkonzept lehnt sich an die Farbe der durch die Region fließenden Flüsse Fulda und Eder und den Waldfarben ab. Diese Farben von blau bis türkis ineinanderüberlaufend assoziieren im übrigen eine spirituelle Bedeutung. Wasser speichert Eindrücke aus der Umgebung, Wald und Bäume geben Ruhe, stillen die Sehnsucht zum Durchatmen und zaubern ein entspanntes Lächeln auf das Gesicht; der eingepasste Spritzer (splash) deutet auf das „Eintauchen“ hin; die Wasserspritzer sollen symbolisch auf die Schätze des kulturellen Erbes hinweisen, welche bisher für die breite Allgemeinheit verborgen waren und durch das Eintauchen über die Wasseroberfläche kommen.

Die App ist darauf ausgelegt, sich inhaltlich und geographisch auszuweiten. So könnten sich viele Orte, Regionen und Länder daran beteiligen. Die gewählte Karte ist eine OpenStreetMap. Über ein diffiziles Rechtemanagement im gewählten Contentmanagementsystem ist die Möglichkeiten gegeben, dass weitere Inhaltspartner die App selbsttätig nach vorgegebenen Kriterien bespielen könnten. Auch das Konzept der Schülerworkshops bietet Potenzial zum Adaptieren durch andere Schulen oder / und Jugendeinrichtungen etc.

Zielgruppe

Geschichtsinteressierte, Jugendliche, Einwohner und Touristen, die mehr über die Region wissen wollen - was im Reiseführer nicht zu finden ist

Dem Nutzer werden somit neben den Schülervideos eine breite Vielfalt an Beiträgen und Medien angeboten, um in das kulturelle Erbe der Region eintauchen zu können. Dazu werden Inhalte auch aus anderen Archivquellen eingebracht. In einem Redaktionsteam wurden Filter und Themenkategorien erarbeitet, die für die Menueführung Touren und Orte die maßgeblichen Parameter darstellen.

Die ersten 20 Touren mit den entsprechenden Beiträgen rund um die Schülervideos wurden definiert, Inhaltspartner ausgewählt, die Rechtefrage diskutiert und geklärt, Beiträge und Texte redigiert und kuratiert.

Die App beinhaltet neben einem unterhaltenden und informativen Part auch einen pädagogischen Ansatz zum forschenden Lernen.

Für die öffentliche Präsentation im Oktober 2020 wurde die Zielgröße von mind. 70 Beiträgen übertroffen und rd. 180 Beiträge konnten präsentiert werden. Die öffentliche Präsentation wurde kurzfristig aufgrund der coronabedingten Einschränkung von einer rd. 100 personenstarken Veranstaltung begrenzt auf 45 Personen und live in YouTube übertragen unter https://www.youtube.com/watch?v=QCHS6oMfMgk .

Unter der Homepage der Region Mittleres Fuldatal gibt es weiteres zu erfahren

http://www.foerderregion-mittleres-fuldatal.de/kultur-online.html

Derzeit findet die erste Jugend-Challenge über Instagram vom 13.11. bis 20.12 2020 statt. Jugendliche können mit der App die Region entdecken und ihre Fotos, Videos und Geschichten auf Instagram unter stibb_in posten. Die Idee zählt. Das Projekt läuft unter"KuKma#stibbin"

 

 

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Die wunderschöne und lebenswerte Temnitzregion liegt inmitten des Landkreises Ostprignitz-Ruppin. Wie lebenswert, nachbarschaftlich, kulturell und wirtschaftlich es entlang der Temnitz ist, wird nun i...

Die wunderschöne und lebenswerte Temnitzregion liegt inmitten des Landkreises Ostprignitz-Ruppin. Wie lebenswert, nachbarschaftlich, kulturell und wirtschaftlich es entlang der Temnitz ist, wird nun in einem eigenen Podcast des Amtes Temnitz erzählt. In insgesamt 6 Folgen wird der Zuhörer durch die Gemeinden und deren Orte mitgenommen und die Menschen vorgestellt, die durch ihr Engagement und die Liebe zu Ihrer Region diese so besonders machen.


Was macht das Leben auf dem Land attraktiv, welche Potentiale gibt es? Wer sind die Menschen, die anpacken und das Leben auf dem Dorf aktiv mitgestalten? Vor welchen Herausforderungen stehen sie täglich? – Mit genau diesen Fragen, Mikrofon und Aufnahmegerät war die Journalistin Sandra Jütte in der Region rund um die Temnitz unterwegs. Für die erste Staffel ist sie von Norden nach Süden, von Temnitzquell über Storbeck-Frankendorf nach Walsleben gereist. Immer auf der Suche nach Landhelden, die mit ihren Ideen und ihrer Initiative das Leben in der Region bereichern. 


Seit dem 30. Mai 2020 erscheinen hier im 14-Tage-Rhythmus die ersten 3 Folgen von Staffel 1. Im Winter wird es dann mit Staffel 2 und den Folgen 4 bis 6 weitergehen.


Beratende Unterstützung bekommt Sandra Jütte von dem Regisseur und Grimme-Preisträger Daniel Abma, der mit seinen Filmen schon öfter in der Region zu Gast war. Die Musik für Staffel 1 steuerten die Musiker Stephan Ziron und Anja Dolak bei. Der Jingle wurde produziert von Daniel Grodzki. 


Das Projekt wird gefördert vom Landkreis Ostprignitz-Ruppin und unterstützt von der REG.

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Das Projekt „Dorfgespräche – drei Abende für die Zukunft“ lädt ALLE Bewohner*innen eines Dorfes zu drei moderierten Dialogabenden ein. Sie bieten die Möglichkeit in lockerer und gemütlicher Atmosphäre...

Das Projekt „Dorfgespräche – drei Abende für die Zukunft“ lädt ALLE Bewohner*innen eines Dorfes zu drei moderierten Dialogabenden ein. Sie bieten die Möglichkeit in lockerer und gemütlicher Atmosphäre mit dem ganzen Dorf ins Gespräch zu kommen. Es geht darum, Stärken und Möglichkeiten im Dorf zu erkennen, die Dorfgemeinschaft und die Zusammengehörigkeit zu stärken und den Wohnort gemeinsam durch kleinere und größere Projekte mitzugestalten.

Wir bieten für 9 Dörfer in Sachsen-Anhalt und Thüringen Dorfgespräche an. Sie folgen im Aufbau einem Konzept des bayerischen Interpunktionen e.V. und bestehen aus vier Schritten:

Schritt 1 „Beteiligung“
Mit einer kleinen Gruppe von Initiator*innen eines aus dem Dorf wird eine Stakeholderanalyse durchgeführt: Hier werden Personen im Ort gesucht, die als Brückenbauer*innen zwischen verschiedenen Menschen, Gruppen und Institutionen im Dorf agieren werden. Sie werden zu einem Stakeholdertreffen eingeladen, bei dem Dorfgespräche geplant werden. Die Werbe- und Öffentlichkeitsarbeit beginnt.

Schritt 2 „Motivation“
Die Stakeholder*innen machen intensiv Werbung für die Dorfgespräche. Je nach Ort werden verschiedene Kanäle genutzt (Flyer, persönliche Gespräche, Video-Interviews, Homepage, Aushänge etc.). Alle Einwohner*innen des Ortes werden eingeladen. Außerdem werden Räumlichkeiten für die Dialogabende gesucht, die einen neuen Treffpunkt im Dorf inszenieren können. Auch ein gutes Catering für die Dialogabende wird organisiert.

Schritt 3 „Dialog“
Die Bewohner*innen des Dorfes kommen an drei Dialogabenden in einen unmittelbaren und persönlichen Austausch:

Das Motto des ersten Abends lautet „Miteinander – Füreinander“. Die Grundfrage ist: „Was verbindet uns eigentlich?“ Ziel ist es, möglichst viele unterschiedliche Bewohner*innen miteinander in einen Austausch zu bringen. Der erste Abend ist sehr interaktiv, personenfokussiert und ressourcenorientiert angelegt.

Auf dieser Basis wird der zweite Dialogabend unter dem Motto „Meine Werte – Deine Werte“ möglich. Die Teilnehmer*innen diskutieren die Frage: „Wer seid ihr denn eigentlich?“ Ziel ist es, die Unterschiede innerhalb des Dorfes erkennbar zu machen und Konflikte anzusprechen.

Das Motto des dritten Abends lautet „Frische Ideen – Neue Wege“. Es geht um die Grundfrage: „Was haltet ihr denn eigentlich davon?“ Ziel ist die Entwicklung von konkreten Projekten und die Gründung aktiver und selbst-organisierter Arbeitsgruppen, die Vorhaben in die Hand nehmen, die für sie selbst wichtig sind.

Schritt 4 „Verstetigung"
Gemeinsam mit den Stakeholder*innen und weiteren Interessierten werden bei einem Nachtreffen die Erfolge und die Wirkungen des Projekts eingeschätzt. Die Ergebnisse werden an alle Teilnehmenden der Dialogabende kommuniziert.

Auf unseren Homepages können Sie Einblicke in bereits durchgeführte Dorfgespräche in Bayern und Thüringen bekommen.

https://www.dorfgespraech.net/

https://vimeo.com/dorfgespraech

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DorfMuseumSchule DorfMuseumSchule ist ein Projekt des Landschaftsverbands Südniedersachsen e.V.. Das Projekt möchte Modelle für die langfristige Zusammenarbeit zwischen ehrenamtlichen Museen und Schu...

DorfMuseumSchule

DorfMuseumSchule ist ein Projekt des Landschaftsverbands Südniedersachsen e.V.. Das Projekt möchte Modelle für die langfristige Zusammenarbeit zwischen ehrenamtlichen Museen und Schulen entwickeln und umsetzen. Durch die Förderung von Kooperationen zwischen Heimatmuseen und Schulen im ländlichen Raum soll es zum Erhalt und Ausbau der ehrenamtlich getragenen kulturellen Infrastruktur beitragen und damit insbesondere Kindern und Jugendlichen den Zugang zu kultureller Bildung erleichtern.

 

Modell Primarstufe (Hattorf am Harz)

Für die Zielgruppe Grundschul- und Kindergartenkinder wird das Dorfmuseum Meierhof in Hattorf am Harz mit seiner klassischen Sammlung von land- und hauswirtschaftlichem Gerät zu einem modernen aktiven Vermittlungsort entwickelt. Das Museum wird so zum selbstverständlichen Lernort für Kinder und zum dauerhaften Kooperationspartner für die beteiligten Einrichtungen. Am Ende des Prozesses steht die Entwicklung eines Leitfadens für vergleichbare Museen, der auch eine Empfehlung zur gemeinsamen Umsetzung der Lernziele des niedersächsischen Kerncurriculums in einem dörflichen Museum enthält.

 

Modell Sekundarstufe I (Moringen-Fredelsloh)

Im Rahmen einer Kooperation zwischen der Kooperativen Gesamtschule Moringen (KGS) und dem Keramik.um in Fredelsloh wird eine spielbasierte Museumsführung auf dem Smartphone entstehen, deren Herzstück der Kurzfilm "Die Spur führt nach Fredelsloh" ist. Das Drehbuch dazu haben Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Wahlpflichtkurses an der KGS entwickelt. Auch beim Dreh waren sie dabei. Entlang dieser Geschichte wird nun ein Smartphonegame entwickelt, das die Besucherinnen und Besucher interaktiv durch das Museum führen soll. Das Grundgerüst des Spiels soll zudem mit einer Open-Source Lizenz veröffentlicht und einfach anpassbar sein, sodass auch andere kleine Museen mit verhältnismäßig wenig Kosten und Aufwand ähnliche Projekte starten können.

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