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Urban Gardening geht aufs Land:  Dies war der Projekttitel eines Modell- und Demonstrationsvorhaben  „Soziale Dorfentwicklung“ des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung. Es wurde im Zeitraum von März...

Urban Gardening geht aufs Land: 

Dies war der Projekttitel eines Modell- und Demonstrationsvorhaben  „Soziale Dorfentwicklung“ des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung. Es wurde im Zeitraum von März 2017 - bis Februar 2019 im Naturpark Dübener Heide und in Trägerschaft des Vereins Dübener Heide gefördert und umgesetzt (Endbericht siehe hier - Endbericht Urban Gardening).
Das Projekt diente dazu zu prüfen, ob die generationen- und sozialmilieuübergreifenden kommunikativen, integrativen und gemeinschaftlichem Lernen förderlichen Potenziale von Gemeinschaftsgärten resp. des Urban Gardening auch für den ländlichen Raum erschlossen werden können. Dazu wurden versuchsweise zwei Gemeinschaftsgartenprojekte aufgebaut. Beide Standorte liegen im Naturpark Dübener Heide: Einer in dessen anhaltinischen Teil bei Kemberg - der "Gemeinschaftsgarten Gniester Schweiz" - und einer im Sächsischen Teil, in Bad Düben - der "Gemeinschaftsgarten am Wasserturm - Bad Düben". Beide Gärten konnten die Fragestellungen des Projektes positiv beantworten und bestehen bis heute (Nov. 2020)  fort. Sie versuchen im Rahmen von Anschlussprojekten und des Aufbaus von formalisierenden Strukturen auch zukünftig fortzubestehen.
 
Hier wird zunächst nur der aus dem Projekt hervorgegangene Gemeinschaftsgraten im sächsischen Teil der Dübener Heide vorgestellt:
 

Der Gemeinschaftsgarten am Wasserturm Bad Düben

Der „Gemeinschaftsgarten am Wasserturm - Bad Düben" liegt im sächsischen Teil des Naturparks Dübener Heide unter dem Dach des Vereins Dübener Heide. 

Ende 2018 wurde der Gemeinschaftsgarten, ebenfalls unter dem Dach des Vereins Dübener Heide e.V. - als "Ortsgruppe Gemeinschaftsgarten am Wasserturm - Bad Düben" gegründet, um ihm auch nach Projektende einen dauerhaften Rahmen zu geben, in dem fortlaufend weitere Teilprojekte im Sinne der Zielsetzungen des Gemeinschaftsgartens umgesetzt werden sollen. Die Ortsgruppe besteht derzeit (Nov. 2020) aus acht ordentlichen Mitgliedern und etwa ebenso vielen gelegentlichen TeilnehmerInnen.
 
Der Gemeinschaftsgarten befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Bahnlandwirtschaft, die inklusive Wasserturm in Kooperation mit der Bahnhofsgenossenschaft Dübener Heide gepachtet wird. Das Gelände liegt gegenüber dem Bahnhofsgebäude von Bad Düben, direkt auf der anderen Seite der Schienen. Auf diesem 5.000 qm großen Areal belegt der Gemeinschaftsgarten ca. 1.000 qm. Ein besonderes Wahrzeichen des Gartens ist nicht nur der Wasserturm, sondern auch das Gewächshaus, das die Projektgruppe aus einer verfallenen DDR-Gewächshausanlage bei Laußig aufgebaut hat (siehe  Foto und Gartenplan unter https://naturpark-duebener-heide.de/gardening/).
Durch die Einrichtung des Gemeinschaftsgartens konnte die vormals vermüllte und seit etwa 10 Jahren ungenutzte Bahnlandwirtschaftsfläche zu einem spannenden Erholungs- und Kommunikationsraum entwickelt werden.
 
In der Gartensaison von März bis Oktober treffen sich die Mitglieder der Ortsgruppe und Interessierte regelmäßig am sog. Gartentag, der einmal pro  Woche stattfindet. An diesem Termin bestellen und pflegen die TeilnehmerInnen ihre Einzel- und Gemeinschaftsbeete, führen Reparaturen am Gewächshaus und den Gerätschaften durch, planen die nächsten Aktionen wie Workshops, Feste oder Exkursionen, bereiten meist ein gemeinsames Abendessen im Gewächshaus zu.
Bisweilen sitzen die TeilnehmerInnen auch abends an der Feuerschale neben dem Nussbaum, plaudern über die Welt und genießen das abendliche Vogelgezwitscher. Jeder, der teilnehmen oder zu Besuch kommen möchte, ist an diesem Termin herzlich willkommen. Die Gartengruppe ist ausdrücklich interkulturell orientiert, kinderfreundlich und freuen uns über neue Mitgärtner aus allen Altersgruppen.
Die Teilnahme ist auch kostenlos möglich. Eine Unterstützung durch Ratschläge, tatkräftiges Anpacken oder auch Zutaten für das gemeinsame Abendbrot sind immer sehr willkommen. Der Jahresbeitrag entspricht dem des Vereins Dübener Heide e.V. (erwerbstätige Erwachsene 30 €) und ist in der Beitragsordnung des Vereins Dübener Heide e.V. geregelt.
 

Die Ziele 

Die Ziele der Ortsgruppe setzen an den Zielen des Vereins Dübener Heide e.V. und des Naturparks an. Insbesondere geht es den Mitgliedern neben dem Interesse am gemeinsamen Gärtnern um:
  • die Schaffung eines Ortes gemeinwohlorientierter Kommunikation,
  • (interkulturelle) Integration resp. die Völkerverständigung, auch durch Einbindung von Flüchtlingen
  • die Förderung einer neuen Stadt-Land-Verbindung,
  • die Einrichtung eines Attraktionsraumes auch für junge Leute,
  • umweltgerechte Landnutzung, ökologische Gartenbewirtschaftung,
  • gemeinschaftliches Kochen,
  • die Entwicklung von Bildungsangeboten durch die Mitglieder an der Schnittstelle von Umwelt- und politischer Bildung und zu kulturellen Themen
  • Erarbeitung passender Förderanträge zur Finanzierung,
  • die Belebung von Eigeninitiative, Eigenarbeit und den Austausch von Wissen und sozialen Fähigkeiten,
  • die Förderung von handwerklichen und hauswirtschaftlichen Kompetenzen etwa im Rahmen der Durchführung von Workshops.
Darüber hinaus steht der Gemeinschaftsgarten für unterschiedliche Veranstaltungen des Naturparks bzw. des Vereins Dübener Heide e.V. zur Verfügung . Das von der Gartengruppe  errichtete Gewächshaus kann diesbezüglich als Veranstaltungsraum auch bei schlechtem Wetter genutzt werden. Entsprechende Möglichkeiten und Ideen werden von der Ortsgruppe entwickelt.
 
 
Workshops und Veranstaltungen
Im Gemeinschaftsgarten am Wasserturm fanden zahlreiche Veranstaltungen und Workshops statt, an denen bis zu 60 Personen teilnahmen. Diese waren  z.B.:
- Bau einer Kompost-Trenntoilette
- Kompostieren
- Permakultur
- Brunnenbau und Bewässerung
- Einweihungsfest 2018 
- Bau Insektenhotel
- Sommerfest 2018 u. 2019 mit Musik und inhaltlichen Beiträgen
- Gartenbrunch
- essbare Pflanzen
- Gewächshausbau in Theorie und PRAXIS
- Exkursionen und Empfang anderer Gemeinschaftsgartengruppen
 
 
Kommunikations-Kluster - Ort der Toleranz und Synergien
Eine der wichtigsten Wirkungen des Projektes besteht - neben dem Gärtnern - im Aufbau eines "Kummunikations-Klusters" in der Region; auf Grund der verschiedenen Anlässe - Gartentag, Workshops, Feste - hat der Gemeinschaftsgarten dazu beigetragen, unterschiedliche Akteure zu vernetzen und ist auf dem Sprung mit ihnen neue Projekte zu entwickeln. Zu diesen Akteuren gehören etwa: Verein Dübener Heide, Stadtverwaltung Bad Düben, Diakonie, AWO, Jugendmigrationsdienst, mobile Jugendarbeit, Anstiftung München, Bahnhofsgenossenschaft Dübener Heide, Gartenbaubetrieb Michael Kühn, Gemeinschaftsgarten Gniester Schweiz, Leipziger Volkszeitung aber auch Menschen mit z.T. sehr unterschiedlichen Auffassungen (die sich dennoch am Lagerfeuer über die Welt unterhalten). Die Kooperationen finden nicht selten als Mischung aus persönlichem und beruflichem Engagement statt.
Durch dieses Kluster wurde auch die Idee "Kulturbahnhof Bad Düben" entwickelt, der auch von der Gartengruppe unterstützt wird (siehe hier www.bahnhofsgenossenschaft-duebenerheide.de ).
 
 
Besucheradresse des Gemeinschaftsgartens:
Wirtschaftsweg am Bahnhof, 04849 Bad Düben
Koordinaten: 51.587784, 12.599410
 
 
Presse:
Die Aktivitäten des Gartenprojektes wurden ausführlich von der Leipziger-Volkszeitung verfolgt. Die Presseberichte sind hier:
 
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Ziel des Vorhabens ist die Verbindung von historischen Dorfkirchenbauwerken mit hochwertigen Kulturangeboten, wodurch die kulturelle Teilhabe gewährleistet und qualitativ weiterentwickelt wird. Zudem ...

Ziel des Vorhabens ist die Verbindung von historischen Dorfkirchenbauwerken mit hochwertigen Kulturangeboten, wodurch die kulturelle Teilhabe gewährleistet und qualitativ weiterentwickelt wird. Zudem sollen Bürger und Bürgerinnen angeregt werden, am Kulturgeschehen teilzunehmen und sich mit ihrer eigenen kulturellen Vergangenheit zu beschäftigen. Generell wird dadurch das Kulturangebot innerhalb der Verbandsgemeinde Wörrstadt gesteigert und Strahlkraft auf den angrenzenden Großraum Rhein-Main-Frankfurt ausgeübt. Mit diesem Vorhaben ist pro Jahr eine historisch-musikalische Veranstaltungsreihe an vier Sonntagen in jeweils einer anderen Dorfkirche im Zeitraum von September bis November vorgesehen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Musizieren mit historischen Instrumenten, der Beteiligung von nationalen sowie internationalen Künstlern und Künstlerinnen und jungen Musikstudierenden. Kinder aus Grund- und weiterführenden Schulen der Verbandsgemeinde Wörrstadt sollen in das kulturelle Programm mit eingebunden werden.

 

 

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In unserem Projekt „mitgemacht – Partizipationswerkstatt Kita“ bieten wir Prozessbegleitung, Fortbildung und Organisationsentwicklung für Kindertagesstätten-Teams in Thüringen zum Thema „Partizipation...

In unserem Projekt „mitgemacht – Partizipationswerkstatt Kita“ bieten wir Prozessbegleitung, Fortbildung und Organisationsentwicklung für Kindertagesstätten-Teams in Thüringen zum Thema „Partizipation“ an. Mit den Kita-Teams entwickeln wir Konzepte für mehr Partizipation der Kinder im Alltag. Dabei spielt auch die Teamentwicklung im Sinne einer Partizipation der Mitarbeiter*innen eine Rolle. Seit 2016 begleiten wir über 20 Thüringer Kitas. 

Im „mitgemacht-Austauschnetzwerk“ lernen unsere Projekt-Kitas ganz praktisch voneinander, wie Partizipation im Alltag umgesetzt werden kann. Die neuen Impulse werden in die Organisationsentwicklungsprozesse der Kitas einbezogen und weiterbearbeitet.

In der Prozessbegleitung legen wir den Fokus auf Kitas im ländlichen Raum. Stärker als bei städtischen Kitas ist es hier nötig, das Umfeld der Kita, die individuelle Ausgangslage, die Bedingungen und die Herausforderungen bei der Organisationsentwicklung hin zu mehr Partizipation im Kita-Alltag mitzudenken. Dabei werden wir vom Kompetenzzentrum Frühe Bildung der Hochschule Magdeburg/Stendal wissenschaftlich begleitet.

 

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Bei dem Projekt „quillo LANDQULTOUR - Kleinste Kunsthalle Brandenburgs“ ist das Ensemble Quillo mit einer mobilen Bühne in Brandenburg unterwegs. Musikerinnen und Musiker des Ensembles für zeitgenössi...

Bei dem Projekt „quillo LANDQULTOUR - Kleinste Kunsthalle Brandenburgs“ ist das Ensemble Quillo mit einer mobilen Bühne in Brandenburg unterwegs. Musikerinnen und Musiker des Ensembles für zeitgenössische Musik machen an öffentlichen Plätzen Station und präsentieren musikalische Produktionen.

LANDQULTOUR will Hemmschwellen und Berührungsängste gegenüber zeitgenössischen Kunstformen, speziell der Neuen Musik, in der ländlichen Uckermark im Flächenland Brandenburg abbauen und einem großen Personenkreis - es gibt keinen zu zahlenden Eintritt, jeder kann teilhaben, unabhängig von der sozialen und geografischen Herkunft, unabhängig vom Bildungshintergrund - die Teilhabe an neuen Kunstprojekten und Formaten durch kleine Produktionen ermöglichen.

Als innovatives Format will LANDQULTOUR neue Türen nachhaltig für ALLE in der Wahrnehmung von Kunst öffnen und durch neue Formate die Auseinandersetzung über/mit Kunst provozieren und Diskussionen anregen. Mit dem ungewohnten Erscheinungsbild weist LANDQULTOUR zudem auf unkonventionelle Art auf die Projekte des Ensembles und den Kulturstandort Quillo in Falkenhagen/Uckermark hin.

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Das Projekt ist eine innovative Maßnahmen zur Verbesserung von Agrar-Ökosystemen oder Ökosystemleistungen. Es dient dem Schutz und derWiederherstellung wichtiger Ökosystemdienstleistungen in Fließgewä...

Das Projekt ist eine innovative Maßnahmen zur Verbesserung von Agrar-Ökosystemen oder Ökosystemleistungen. Es dient dem Schutz und der
Wiederherstellung wichtiger Ökosystemdienstleistungen in Fließgewässern, die u.a. durch Nährstoffeinträge aus der landwirtschaftlichen Nutzung des Einzugsgebietes eutrophiert sind. Eutrophierung führt zu Algenmassenentwicklungen und zum Verstopfen des Kieslückensystems, was letztendilch eine massive Reduktion der Biodiversität zur Folge hat.

Eine Möglichkeit zur Verbesserung der Habitatqualität des Kieslückensystems ist die sogenannte Nahrungsnetzsteuerung (Biomanipulation). Durch die gezielte Förderung der Ökosystemdienstleistung „benthisches Grazing“ (Abweidung des Bodengrundes) lassen sich die Eutrophierungserscheinungen (Verstopfung des Kieslückensystems) trotz teilweise erheblicher Belastungen reduzieren. Das Projekt wird
die bundesweite Anwendbarkeit der Nahrungsnetzsteuerung in Mittelgebirgsflüssen, vor dem Hintergrund der bereits experimentell nachgewiesenen Wirksamkeit der Nahrungsnetzsteuerung durch den Aufbau eines hohen Bestandes großwüchsiger Fische unter realen Bedingungen untersuchen. In diesem Zusammenhang soll außerdem geklärt werden, ob die Prädation durch den Kormoran eine erhebliche
Auswirkung auf die für solch eine Steuerung wichtigen Fischbestände hat. Das Projekt wird dazu beitragen, Erkenntnisse zur Wirksamkeit der Biomanipulation im praktischen Gewässerschutz anzuwenden. Damit wird es wegweisend für Anstrengungen zum Erhalt der Biodiversität in anderen landwirtschaftlich geprägten Einzugsgebieten sein.

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Um die Menschen in unserer dünn besiedelten Region zu erreichen haben wir uns im Frühjahr 2019 einen mobilen Aktions- u. Kommunikationsraum anschaffen können. „ Kultur auf’s Dorf“  war dabei der Ausga...

Um die Menschen in unserer dünn besiedelten Region zu erreichen haben wir uns im Frühjahr 2019 einen mobilen Aktions- u. Kommunikationsraum anschaffen können. „ Kultur auf’s Dorf“  war dabei der Ausgangspunkt unserer Überlegung. Unsere Einrichtung in der Hansestadt Salzwedel liegt im ländlichen Raum, unmittelbar an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Größere Städte wie Wolfsburg oder Braunschweig im Westen,  Magdeburg im Süden, Berlin im Osten und Lüneburg im Norden sind nur über Bundesstraßen zu erreichen, denn Salzwedel ist der am weitesten von einer Autobahnauffahrt entfernte größere Ort Deutschlands.  Diese fehlende Anbindung, die eingeschränkte Mobilität und fehlende berufliche Perspektiven leiten insbesondere Jugendliche in die Städte abzuwandern und aus diesen nicht zurückzukehren. Weiter sinkende Einwohnerzahlen, geringe Geburtenraten und langfristig gesehen eine geringe Bevölkerungsdichte sind die Folgen.  Für unsere Kernzielgruppen der Kinder, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und älteren Kultur- und Kreativschaffenden (im Schnitt sind die Kultur- und Kreativschaffenden in ländlichen Regionen älter als in urbanen Räumen) bedeutet das aktuell: kein Jugendtreff bzw. nur in den nächst größeren Städten, kein Bus nach 17 Uhr, kaum WLAN, fehlende Lehrstellen sowie fehlende  Auszubildende die sich im ländlichen Raum ansiedeln. Wohnortnahe Freizeitangebote jenseits von Schützenvereinen und freiwilliger Feuerwehr fehlen. Dabei existiert insbesondere in der Region inmitten des Vierländerecks Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern eine starke Verbundenheit mit dem regionalen Umfeld. Aufgrund von fehlenden Ausbildungsmöglichkeiten und Perspektiven sind jedoch insbesondere junge Menschen dazu gezwungen, in die Städte umzusiedeln, wobei nicht unbedingt die Motivation dazu besteht. Mit dem Projekt soll u.a. der jugendlichen Landflucht entgegengewirkt werden.  Der KulTourDOM  mit seiner Grundfläche von 75 qm ist von der Art der Nutzung so angelegt, dass er sowohl bestuhlt für Poetry Slam, Kino, Theater usw. als auch für Stehveranstaltungen wie Ausstellungen, Musik, Song-Slam usw. genutzt werden kann. Auch als „Bildungsstätte“ für div. Workshop- oder Seminarangebote oder als Musik-Übungsraum, WLAN- und Street Art-Stützpunkt ist der KulTourDOM  geeignet.

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JÄTEN IM PARADIES ist eine Kulturreihe im Milower Land, das von 2019 bis 2021 ein vielfältiges Programm präsentiert. Dabei will JÄTEN IM PARADIES die landschaftliche Attraktivität, wie die Havel, den ...

JÄTEN IM PARADIES ist eine Kulturreihe im Milower Land, das von 2019 bis 2021 ein vielfältiges Programm präsentiert. Dabei will JÄTEN IM PARADIES die landschaftliche Attraktivität, wie die Havel, den Sternenpark u.a. und die vorhandenen Kulturorte mit zeitgenössischen künstlerischen Formen verbinden. Es will Kulturlandschaften entdecken, mit neuen Kunstformen in Kontrast setzen, in neue Kontexte stellen und eigene Identität erlebbar machen. Partizipation und Austausch mit den Menschen der Region ist ein wesentlicher Anker des Projektes, das Raum für Begegnung zwischen den Kunstorten und den Menschen, verschiedenen Kunstformen, den Künstlern, Interessierten, Akteuren und dem potentiellen Publikum schaffen will.
 Eine Reihe von professionell geleiteten Workshops geben die Möglichkeit hinter die Kunst und die Technik zu schauen, die eigene Kreativität in Film, Bewegung oder auch beim kreativem Kochen für Kinder zu entdecken.

Im Jahr 2019 gab es: KUNST_WERKE, eine Ausstellung für den fragenden Betrachter mit einer begehbaren Installation, die der ganzen Reihe den Titel gab: „Jäten im Paradies“ von Gerhard Göschel mit Musik von Jörn Arnecke und BLUR – eine virtuelle theatrale Installation des WEHR51, in der die Gäste mit einer VR(Virtual Reality)-Brille mit 360°-Projektion einer Theateraufführung beiwohnen konnten. Gezeigt wurde das filmische Hörspiel THE INFLUENCER in Surround-Sound und einer raumgreifenden Videoprojektion. Aus einem 5-tägigen Kreativen Kochworkshop für Kinder ging eine 60-seitige Rezeptesammlung mit Beiträgen der Kinder im Alter von 10 - 13 Jahren hervor. Im Jahr 2020 konnten trotz Corona einige große Veranstaltungen durchgeführt werden, andere werden im Jahr 2021 nachgeholt werden. Die theatrale Schiffsreise Alexander auf der Havel verband eine szenische Lesung mit Originaltexten von Alexander von Humboldt mit einem Vortrag über die Renaturierung der Havel. Milower Land & Leute, eine 8-stündige inszenierte Busreise führte die Besucher an Kunst- und Kulturorte der Region, schaffte Möglichkeiten der Begegnung mit Künstlern vor Ort und lud Künstler aus der weiteren Umgebung ein, in Konzerten, Tanzperformances und Ausstellungen ein reichhaltiges Programm des Austausches zu gestalten. Die Exkursion ins Dunkel mit dem Titel NachtLichtGedicht verband eine Lesung zum Thema Nacht mit Präsentationen aus einem literarischen Wettbewerb, einem Vortrag zum Thema Lichtverschmutzung, einer LED-Lahoop-Show und einer mythologischen Sternenführung. Außerdem wurde das kanaltheater Eberswalde mit seiner Produktion Versprochen ist Versprochen zu einem Theater-Kneipen-Abend eingeladen. Außerdem gab es den zweitägigen Bewegungsworkshop NaturBADEN.

In 2021 sollen nachgeholt werden: Der Videoworkshop zum Mann von Milow, der einem archäologischen Fund mit einem Alter von mehr als 3.300 Jahren zu neuem Leben verhelfen wird. Die Veranstaltung MUSIK & NATUR ein moderiertes Konzert mit zeitgenössischen Liedern zum Thema Natur sowie die Ausstellung KUNST & NATUR, die Werke zum Thema Natur zeigen wird.

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Die Kulturvereinigung OWL ist das Netzwerk für ehrenamtlich tätige Kulturinitiativen aus Ostwestfalen Lippe. Initiator und Träger des Projekts ist der Verein Kultur in Scherfede e.V.. Warburg-Scherfed...

Die Kulturvereinigung OWL ist das Netzwerk für ehrenamtlich tätige Kulturinitiativen aus Ostwestfalen Lippe. Initiator und Träger des Projekts ist der Verein Kultur in Scherfede e.V.. Warburg-Scherfede ist ein Dorf im Kreis Höxter mit ca. 3000 Einwohnern.

Aktuell sind 18 Vereine in dem Veranstalternetzwerk organisiert. Sie tauschen sich untereinander aus, unterstützen sich bei Bewerbung ihrer Veranstaltungen und nutzen Rabatte wie z.B. bei GEMA-Gebühren. Bis zum Corona-Lockdown haben die Vereine weit über 100 Veranstaltungen in der Region organisiert. 

Ein Ergebnis der Netzwerkarbeit sind die „Kulturnützlinge – digitale Tools für Veranstalter vom Land“. Seit 2018 entwickelten die Ostwestfalen jährlich eine neue Website für die Kulturszene:

2018 entstand die Homepage www.terminmultiplikator.de. Die Seite hilft VeranstalternInnen professionelle Pressearbeit für Veranstaltungen zu betreiben. 

2019 folgte www.kulturpaper.de – eine Sammlung von kurzen E-Books mit wichtigen Themen rund um die professionelle Organisation von Veranstaltungen.

Aktuell wurde www.kulturpartnermarkt.de veröffentlicht - ein Marktplatz für Kulturprojekte und Förderer. 

Auf die Corona-Krise reagierte die Kulturvereinigung OWL mit der Kulkturstream-Initiative K-Stream. KünstlerInnen können sich bei der Vermarktung und Promotion von Kultur-Streams unterstützen lassen. 
Als Administrations- und Kontrollinstanz fungiert die Kulturvereinigung OWL beim Paderborner Kultursoli. Mit Fundraisingaktionen für die Paderborner Kulturszene konnten bereits über 80.000 Euro gesammelt und ausgeschüttet werden. 

 

 

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Straßenbegleitgrün ist besonders in der Stadt extremen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Neben dem Eintrag von Streusalzen, Schwermetallen und Feinstaub können sich die Wurzeln der nah der Straße wachsende...

Straßenbegleitgrün ist besonders in der Stadt extremen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Neben dem Eintrag von Streusalzen, Schwermetallen und Feinstaub können sich die Wurzeln der nah der Straße wachsenden Pflanzen meist nur sehr eingeschränkt zur Seite oder auch in die Tiefe  ausbreiten. Wasser ist dadurch und auch durch die im Straßen- und Wegebau verwendeten, eher schlecht wasserspeichernden Substrate stark limitiert. Zusätzlich sind diese Standorte aufgrund ihrer Lage oft einer hohen Sonnenstrahlungsintensität ausgesetzt (Albedo-Effekt) und zeigen
aufgrund der großen Wärmespeicherkapazität ("Wärmeinsel" Stadt) deutlich höhere Temperaturen als an eher natürlichen Standorten außerhalb der Stadt. Sieht man sich beispielsweise Berlins Straßenmittelstreifen an, so ist schon seit längerer Zeit auffällig, dass der oberflächliche Pflanzenbestand - meistens ist das eine Grasmischung - teilweise schon ab Jahresmitte großflächig abstirbt und sich unansehnlich gelb und braun verfärbt. Aus all diesen Gründen sollte über den Straßenmittelstreifen als einen der extremsten Wachstumsstandorte für Pflanzen in der Stadt neu  nachgedacht werden. Das Ziel bestand darin, verschiedene Saatgutmischungen zu entwickeln und zu testen, die sich an diesen extremen Standorten etablieren können. Gleichzeitig sollten einige weitere Funktionen erfüllt werden: hoher Zierwert durch Aussehen/Blütenfarbe, langer gestaffelter Blühzeitraum im Jahr, geringe Pflegekosten, Verwendung gebietsheimischen Saatguts, Einbeziehen von mehr oder weniger stark gefährdeten Arten ("Schützen durch Nützen"). 

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Die Mecklenburgische Seenplatte ist der größte Landkreis Deutschlands. Über 5.000 Quadratkilometer erstreckt er sich von der Müritzregion im Südwesten über die Feldberger Seenlandschaft bis an die Uck...

Die Mecklenburgische Seenplatte ist der größte Landkreis Deutschlands. Über 5.000 Quadratkilometer erstreckt er sich von der Müritzregion im Südwesten über die Feldberger Seenlandschaft bis an die Uckermark im Osten, das Trebeltal um Demmin und das Peenetal bei Loitz im Norden. Ein riesen Fleck mitten in Mecklenburg-Vorpommern, geprägt von vielen Seen, Flüssen und viel Land.

Wir machen uns auf die Suche nach den Menschen, die dort leben, den Unternehmen, die dort wirtschaften, den Initiativen, die sich dort engagieren, nach all denjenigen, die in der Region etwas bewegen. Es gibt also viel zu sehen!

VielSehn ist das Magazin, in dem wir davon berichten und euch an unseren Erlebnisse teilhaben lassen.

Mit dem VielSehn-Schaufenster schaffen wir zusätzlich einen Ort, an dem Unternehmen insbesondere Kleinstunternehmen und Soloselbstständige aus dem ländlichen Raum ihre Produkte und Dienstleistungen digital präsentieren können. Gleichzeitig schaffen wir eine digitale Communitiy, in der sich die regionalen Anbieter über unser Netzwerk im Rahmen der Magazinarbeit über aktuelle Angebote austauschen und gemeinsame Aktionen für die Öffentlichkeit planen können, um die eigenen Sichtbarkeit und letztlendlich die Wertschöpfung in der Region zu erhöhen.

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Im dritten Jahr des NORDEN – The Nordic Arts Festival vom 26.08. bis zum 12.09.2021 in Schleswig richten die Veranstalter Manfred Pakusius und Marno Happ die internationale Open Air Veranstaltung noch...

Im dritten Jahr des NORDEN – The Nordic Arts Festival vom 26.08. bis zum 12.09.2021 in Schleswig richten die Veranstalter Manfred Pakusius und Marno Happ die internationale Open Air Veranstaltung noch familienfreundlicher aus. Besucher können eine Vielzahl von DIY-Workshops und sportlichen Aktivitäten erleben. Das Ticketangebot für wird Familien deutlich ausgebaut: Mit den Familientickets können Eltern bis zu drei Kinder kostenlos mit auf das internationale Kulturfestival nehmen. Das Programm füllt sich stetig – Die Hamburger Sängerin Miu präsentiert ihr neues Album, die Schriftstellerin und Journalistin Tina Uebel wird von ihren Reisen durch den Norden berichten und eines der Highlights wird der Besuch des finnischen Jugendzirkus Circus Helsinki.

Das Thema Nachhaltigkeit ist dem NORDEN Festival eine Herzensangelegenheit und mit seinen Innovationen ist es Vorreiter einer nachhaltigen Veranstaltungskultur. Im Mittelpunkt stehen Mobilität, Recycling, regionale Ernährung, aber auch umweltbewusster Umgang mit Ressourcen. Diese grünen Themen werden mit Spaß und Freude angegangen und zeigen den Gästen Alternativen auf.

Das NORDEN Festival passt thematisch hervorragend zu Schleswig-Holstein und schafft einen besonders kulturell und nachhaltigen Erlebniswert in der Region. Bereits im dritten Jahr rechnen die Veranstalter mit 40tsd Besuchern, vorwiegend aus dem ländlichen Raum. Diese setzen sich wie folgt zusammen: 55% Schleswig und Umgebung, 24% ländlicher Raum SH, 9% Flensburg, 6% Kiel, 6% Hamburg, wie die Umfrage-Ergebnisse aus 2019 ergeben. Diese Neben den Besuchern bietet NORDEN eine Plattform für regionaler Künstler, Partner und Akteure.

Auswahl Partizipativer Projekte in Schleswig-Holstein:

Domschule & Lornsenschule Schleswig

Bereits in der Vergangenheit und auch im nächsten Jahr machen wir Kooperationen mit den ansässigen Schulen in Schleswig. Wir geben Ihnen die Möglichkeit kreative Projekte im Rahmen des Festivals umzusetzen und geben Ihnen einen Ort und eine Bühne.

Schloss Gottorf & Stadtmuseum Schleswig

Gemeinsam mit beiden Museen wurde ein Projekt zur Bündelung der gemeinsamen Kulturstärke gegründet. Es wurde das Wochenend-Kombi-Ticket entwickelt, um den Zugang zum breiten Kulturangebot in Schleswig zu gewährleisten, ohne hohen Aufpreis.

Nordkolleg Rendsburg & Schleiakademie Kappeln

Diverse kreative Workshops.

Universitäten

Mit den Universitäten in Kiel und Flensburg konnten bereits diverse Projekte im Bereich Kunst und Nachhaltigkeit durchgeführt werden.

 

Das bisher bestätigte Programm in der Übersicht:

KONZERTE

TONBANDGERÄT | IRIS GOLD (DK) |DIE LIGA DER GEWÖHNLICHEN GENTLEMEN

LINN KOCH-EMMERY (SWE) | MINOR MAJORITY (NOR) | LINA MALY

PENNY POLICE (DK) | SHEEPS E-BAND | MIU

 

LESUNGEN

TINA UEBEL | FLORIAN HACKE

 

STRASSENTHEATER  

CIRCUS HELSINKI (FIN)

 

WORKSHOPS & AKTIVITÄTEN

BASTELN & DIY MIT ANTJE VON STEMM | YOGA | STAND UP PADDLING | SAUNA | HOT POT | BOGENSCHIESSEN

SIEBDRUCK MIT SUSANNE THURN | KLETTERPARCOUS | ARTISTIK-WORKSHOPS | KAJAK-KURSE | UVM

 

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Um Natur und Kultur zwischen Möhnesee und Soest zu vernetzen, hat das Kulturparlament Soest e.V. 2017 diese, die „Wegmarken“ verbindende Radroute konzipiert. Der Skulpturenradweg verbindet 12 Skulptur...

Um Natur und Kultur zwischen Möhnesee und Soest zu vernetzen, hat das Kulturparlament Soest e.V. 2017 diese, die „Wegmarken“ verbindende Radroute konzipiert. Der Skulpturenradweg verbindet 12 Skulpturen durch einen markierten Rundweg. Es sind unterschiedliche Einstiege und Teilrouten aufgezeigt. Abschließend, nach der Ausarbeitung und Ausschilderung eines Radweges wurde eine begleitende Broschüre erstellt. Parallel dazu gibt die Homepage www.wegmarken-am-hellweg.de Auskunft über die Wegmarken und die Tour.

In den Jahren 1998 bis 2001 wurden auf Initiative heimischer Künstler im Landschaftsraum zwischen Soest und Möhnesee sogenannte „Wegmarken“geschaffen. Die Standorte der Kunstobjelte sind bewusst ausgewählt worden, denn jede „Wegmarke“ stellt einen Bezug zur Landschaft und/oder der lokalen bzw. regionalen Geschichte und Kultur her.

Das Kulturparlament Soest e.V. hat die gute Idee der Künstler und Künstlerinnen nicht verloren gehen lassen. Im Jahr 2013 wurden deshalb auf seine Initiative hin die bereits vorhandenen „Wegmarken“ um drei weitere Arbeiten von Künstlerinnen bzw. Künstlern aus Westfalen ergänzt und alle Wegmarken wurden neu beschildert.

Die Begleitbroschüre gibt neben der Routenkarte Auskunft über die Objekte und die Künstler*innen und Tipps zu Rastmöglichkeiten oder möglichen weiteren Unternehmungen in der Umgebung.

 

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Das Projekt – als Kultur- und Kunstfestival ausgerichtet – möchte Einwohnern und Gästen die Einzigartigkeit der historischen Altstadt Hann. Mündens vermitteln und deren Aufmerksamkeit auf teilweise un...

Das Projekt – als Kultur- und Kunstfestival ausgerichtet – möchte Einwohnern und Gästen die Einzigartigkeit der historischen Altstadt Hann. Mündens vermitteln und deren Aufmerksamkeit auf teilweise unsanierte, ungenutzte und verlassene Baudenkmäler lenken. Ziel ist dabei, das Interesse zu wecken und Initiativen zu entwickeln, die den weiteren Verfall oder gar den Abriss geschichtlicher Bausubstanz verhindern.

Dieses außergewöhnliche Festival erschließt die meisterhafte Welt des historischen Fachwerks. Türe, Tore und Portale mittelalterlicher Wohnhäuser,  Kirchen, Wehrtürme oder dunkle Kellergewölbe öffnen sich, sie lüften ihre Geheimnisse und werden von internationalen Künstlern zu neuem Leben erweckt. So entsteht eine beeindruckende Symbiose, die den Besucher fasziniert.

Der DenkmalKunst e.V. wurde 2018 aus dem 2017 gegründeten Förderverein des 2007, 2009, 2011, 2013 und 2017 privat veranstalteten Festivals DenkmalKunst – KunstDenkmal in einen Trägerverein umgewandelt. Der Verein hat das Festival 2019 künstlerisch und wirtschaftlich erfolgreich neu aufgelegt. Dies gelang mit Hilfe von Unterstützung seines Premiumpartners, der VR-Bank in Südniedersachsen eG, von öffentlichen Fördermitteln (LEADER, Göttinger Land, Soziokultur Niedersachsen und Landschaftsverband Südniedersachsen) und großzügigen Spenden von regionalen Unternehmen und aus der Mündener Bürgerschaft. Die gesamte Außendarstellung wurde professionalisiert: Corporate Design, Werbemittel, Webseite mit Profilen von Künstler*innen und Spielorten sowie Fotoarchiv früherer Festivals, Programmheft, Infopoint. Zum digital veranstalteten Tag des Offenen Denkmals 2020 wurde eine Slideshow produziert, die auch über den Backstage-Ticker unsere Webseite angeschaut werden kann (Link zur Slideshow https://denkmalkunst-kunstdenkmal.de/hann-muenden/tdod/ 

Das Konzept des Festivals DenkmalKunst ist wesentlich auf Baukunst, auf den Erhalt des Kulturerbes Fachwerkarchitektur fokussiert. Die Idee, die den altstadtbelebenden Erfolg des Festivals ausmacht, ist die wechselseitige Beglückung von Kunst und Raum. Erhaltenswerte Räume werden neu erlebt, und die Kunst kann sich anders als im White Cube zeigen. So inspirieren die Spielorte des Festivals international ausstellende Installationskünstler*innen. Diese zu gewinnen und zu halten, gelingt allerdings nur durch den sehr persönlichen Support aus der Bürgerschaft. Beim Festival 2019 wurde Soziokultur als neuer Schwerpunkt erprobt. Es gab niedrigschwellige Mitmachangebote, Workshops und Lesungen, an denen Schulen sowie soziale Einrichtungen und Dienste partizipierten. Es gab Bühnen für Kinder, Jugendliche und Heranwachsende, auf denen Ballett, Musical, Chormusik, Gesang u.a. zu erleben waren. Dadurch gelang die Öffnung des Festivals für Familien und junge Menschen.

Das nächste Festival war ursprünglich für das Jahr 2021 geplant. Auch uns hat Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht. Direkt betroffen von Corona-bedingten Absagen waren in diesem Jahr die Offenen Ateliers im Göttinger Land und das Festival „Treppen, Keller, Hinterhöfe“ in Witzenhausen, Landkreis Werra/Meißner, konzeptionell ein Zwilling zum DenkmalKunst-Festival. Solidarisch hat der Verein DenkmalKunst e.V. beschlossen, das nächste Festival auf Herbst 2022 zu verschieben und es künftig in den geraden Jahren fortzuführen. So ergänzen sich die kulturtragenden Vereine der Region auch künftig, statt unsinnig gegeneinander zu konkurrieren.

Um im Jahr 2021 nicht rastend zu rosten, bemüht sich der Verein gerade in Kooperation mit dem Mündener KunstNetz e.V. (vgl. die Seite „Mündener Sommerateliers“) um öffentliche Förderung eines gemeinsamen Vorhabens, das die technischen Voraussetzungen für den Ausbau der Kunstsparte Foto/Film schaffen und den Aufbau eines vereinsübergreifenden Kompetenzteams für Fotografie und Film ermöglichen soll. Mit dieser jugendaffinen Kunstform möchten beide Vereine nachhaltig junge Menschen in die Vereinsarbeit einbinden. Der Verein DenkmalKunst e.V. erhofft sich daraus insbesondere neue frische Ideen für das DKKD-Festival 2022.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf unserer Website: www.denkmalkunst-kunstdenkmal.de

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Comeback Elbe-Elster berät Rückkehrer, Zuzügler, Pendler und ihre Familien beim (Wieder)heimisch-werden in der Region. Wir unterstützen bei Fragen rund um die Themenbereiche Arbeit, Wohnen, Leben, Kin...

Comeback Elbe-Elster berät Rückkehrer, Zuzügler, Pendler und ihre Familien beim (Wieder)heimisch-werden in der Region. Wir unterstützen bei Fragen rund um die Themenbereiche Arbeit, Wohnen, Leben, Kind. Wir heißen in der Region willkommen und beraten authentisch und unabhängig, alle Mitarbeiter sind selbst Rückkehrer.

Gründerin Stephanie Auras-Lehmann kehrte nach mehreren Jahren selbst in die Region zurück – und tat sich zunächst schwer wieder Fuß zu fassen. Ihre Erfahrungen, Tipps und Kontakte wollte sie an andere Rückkehrwillige weitergeben und gründete 2012 im Ehrenamt „Comeback Elbe-Elster“. Der Austausch fand zunächst via einer Facebook-Seite statt. Das Interesse wuchs und wurde aufgrund des wachsenden Arbeitsaufwandes an den Verein „Generationen gehen gemeinsam (G3) e.V.“ angegliedert. Unter dessem Dach arbeitet „Comeback Elbe-Elster“ noch heute.

Zunächst wurde der Beratungs- und Informationsbedarf mit der Freischaltung einer Facebook-Seite eruiert. Monat für Monat stiegen die Follower-Zahlen und Anfragen seitens der Rückkehrer/ Zuzügler. Kurze Zeit später wurde der 1. Rückkehrerstammtisch organisiert. Später gründete Stephanie Auras-Lehmann das Netzwerk Comeback Elbe-Elster mit über 35 ehrenamtlichen Mitgliedern. Unternehmer, öffentliche Einrichtungen und die Politik erkannten damals erst den Mehrwert bzw. das Potential, als erste Rückkehrer/ Zuzügler in die Region kamen und ein fester Standort in Form einer Willkommensagentur in der Innenstadt von Finsterwalde eröffnet wurde. Als die private Initiative in den Verein gehoben wurde, bekam diese dadurch ein offizielles öffentliches Gesicht und es konnten somit erste Fördermittel und Sponsorengelder akquiriert werden. Mit der voranschreitenden Professionalisierung und Personalerweiterung entwickelt sich Comeback Elbe-Elster nun stetig weiter. 

Der Landkreis Elbe-Elster verzeichnete in den letzten Jahren eine zunehmende Rückwanderung und steigendes Interesse von Zuwanderern. Comeback Elbe-Elster hat sich als zentraler Ansprechpartner in der Region für Rückkehr- und Zuzugswillige etabliert. Die Initiative hat verschiedene Kommunikationsmittel zur Ansprache Rückkehrwilliger entwickelt, z. B. die Webseite www.comeback-ee.de oder die Facebook-Plattform www.facebook.de/ComebackElbeElster mit mehr als 3.200 Interessenten und intensiver Pressearbeit. Die Initiative führt mittlerweile mehr als 100 Beratungen pro Jahr durch. Durch die zurückliegende finanzielle Unterstützung in den letzten drei Jahren konnte die Initiative ihre Aktivitäten zeitlich, räumlich und qualitativ erweitern. Monatlich werden in den Coworking-Spaces LUG2 in Herzberg/ Elster und im Meet@Work in Bad Liebenwerda Beratungstage für Rückkehrer, Zuzügler und Jobwechsler angeboten.      

Seit 2017 agiert Comeback Elbe-Elster als Geschäftsstelle für das Brandenburger Rückkehrernetzwerk „Ankommen in Brandenburg“.

Das Projekt „Hüben wie drüben“, welches im Rahmen des Neulandgewinner-Programms der Robert Bosch Stiftung in 2018 startete,  soll die Arbeit der Rückkehrerinitiativen deutschlandweit weiter professionalisieren und Voraussetzungen für eine längerfristige Etablierung und Umsetzung vor Ort schaffen. Darüber hinaus kann das Ost-West-Tandemprojekt erstmals einen qualitativen Vergleich bezüglich Abwanderung, demografischer Wandel, Wirtschaft und Vernetzung schaffen.

 

 

         

  1.   Förderprogramme
  2.    Öffentlich
Die Europäische Innovationspartnerschaft strebt danach, Synergien zu schaffen, durch die der Austausch zwischen Partnerinnen und Partnern aus unterschiedlichen Bereichen, Sektoren, Initiativen und Pro...

Die Europäische Innovationspartnerschaft strebt danach, Synergien zu schaffen, durch die der Austausch zwischen Partnerinnen und Partnern aus unterschiedlichen Bereichen, Sektoren, Initiativen und Projekten gefördert wird. Im Mittelpunkt der EIP-AGRI steht die Zusammenarbeit zwischen Personen mit hohem praktischem Erfahrungsschatz (zum Beispiel Landwirtinnen und -wirte, Forstwirtinnen und -wirte, Beraterinnen und Berater) und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Durch diesen Brückenschlag zwischen Praxis und Forschung sollen Probleme aus dem land- und forstwirtschaftlichen Umfeld innovativ gelöst und rascher in neue Produkte, Dienstleistungen und Technologien umgesetzt werden.

Im Konkreten werden dabei zwei Vorhabensarten gefördert:

  • 16.1.1: „Unterstützung beim Aufbau und Betrieb Operationeller Gruppen der EIP „Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“
  • 16.2.1: „Unterstützung bei der Entwicklung neuer Erzeugnisse, Verfahren Technologien der Land-, Ernährungs- und Forstwirtschaft.

Bis 29. Januar 2021 können für diese Vorhabensarten Projektvorschläge und allfällige Förderungsanträge eingereicht werden.

Die Benachrichtigung über die Auswahl der Projektideen wird voraussichtlich im Mai 2021 erfolgen. Einreichunterlagen für die 2. Stufe des Auswahlverfahrens (Aktionspläne und Förderungsanträge) müssen voraussichtlich bis August 2021 vorgelegt werden; der genaue Zeitpunkt wird im Zuge der Auswahlentscheidung mitgeteilt. Die endgültige Entscheidung über die Auswahl der Projekte (Aktionspläne und Förderungsanträge) wird voraussichtlich im Januar 2022 bekannt gegeben.

Mehr Informationen dazu finden Sie auf der WEBSITE DES BUNDESMINISTERIUMS FÜR LANDWIRTSCHAFT, REGIONEN UND TOURISMUS (BMLRT)

 

 

  1.   Projekte
  2.    Öffentlich
– Transnationale Zusammenarbeit mit der österreichischen LAG Sauwald Pramtal – Generierung von Synergieeffekten, Förderung innovativer Entwicklungsansätze und Initiierung einer Partnerschaft zweier l...

– Transnationale Zusammenarbeit mit der österreichischen LAG Sauwald Pramtal

– Generierung von Synergieeffekten, Förderung innovativer Entwicklungsansätze und Initiierung einer Partnerschaft zweier länd- licher Regionen mit vergleichbaren Ausgangs- und Problemlagen

– 5-tägiges Exkursionsformat einer Delegation der LEADER-Region Zülpicher Börde in die LEADER-Region Sauwald Pramtal mit folgenden thematischen Schwerpunkten: Vermarktung regionaler Produkte, Insektensterben und Artenschutz, Inszenierung von römischem Erbe, Kulturelle Angebote als Motor der Regionalentwicklung, Erlebbar- und Erfahrbarkeit von „Wasser“

– Informationsaustausch, Vernetzung und Wissenstransfer durch Austausch von Projektträgern zur Kreierung von Projektideen

– Besuch von Lernorten soll Handlungs- empfehlungen, Adaptionsmöglichkeiten und Anregungen für die Umsetzung analoger Maßnahmen in der Zülpicher Börde geben

– Kultureller Austausch durch Kooperation der Musikvereine aus Engelhartszell und Sinzenich

– Weiterentwicklung des Bekanntheitsgrades und der Erlebbarkeit von historischen Angeboten

  1.   Projekte
  2.    Öffentlich
– Vermittlung von Wissen zum Thema Wasser, in aktueller und historischer Hinsicht – Gewässer als Lernorte und Teil der Kulturlandschaft erlebbar machen – Thematische Schwerpunkte: Das Bespielen von ...

– Vermittlung von Wissen zum Thema Wasser, in aktueller und historischer Hinsicht

– Gewässer als Lernorte und Teil der Kulturlandschaft erlebbar machen

– Thematische Schwerpunkte: Das Bespielen von Orten, das Bespielen von Themen, die übergreifende Kommunikation des Themas

– Bespielen der zentralen Themen Abwasser, Grundwasser, Hochwasserschutz und Überflutungsvorsorge sowie Gewässerentwicklung (Renaturierung)

– Partizipation als wichtiges Kriterium: Einbeziehung der Bevölkerung und entsprechender Interessensgruppen

– Aufzeigen der Vielfalt und Erlebnisqualität der Wasserlandschaft in allen fünf Kommunen

– Realisierung von übergreifenden und dauerhaften Formaten (Wanderausstellung, Wettbewerb „Wassergeschichten“) sowie weitere themenbezogene Maßnahmen und Mitmachaktionen (auch an anderen Standorten)

– Sensibilisierung für das Thema Wasser und für die Erlebbarkeit der Gewässer

– Erhalt und Schutz der Besonderheiten von Landschafts- und Artenvielfalt

– Stärkung der Akzeptanz für Veränderungsprozesse an den Gewässern

– Vermittelung von Wissen und Informationen als auch „Selbst Machen-Lassen“ (eigenes Mitwirken, Erfahrbarkeit der Thematik)

  1.   Projekte
  2.    Öffentlich
– Schaffung von vier Mustergartenflächen zur Präsentation regionaltypischer Gartengestaltung – „Der Vorgarten-Mustergarten“ mit sechs Beispielen in Vorgartengröße im Seepark in Zülpich – „NABUnten G...

– Schaffung von vier Mustergartenflächen zur Präsentation regionaltypischer Gartengestaltung

– „Der Vorgarten-Mustergarten“ mit sechs Beispielen in Vorgartengröße im Seepark in Zülpich

– „NABUnten Garten“ und „NaWaRoGarten“ im Umweltzentrum Erftstadt am Friesheimer Busch – „Hochzeitsgarten“ am Rathaus in Weilerswist

– „Insektenfreundliche Blütenbänder“ im Mehrgenerationenpark am Tannenweg in Vettweiß

– Wertvolle Anregungen zur Gartengestaltung für Bürgerinnen und Bürger

– Seminar- und Veranstaltungsangebote zu diversen Themen der Gartengestaltung

– Entgegenwirken einer „Verstädterung“ der Vorgärten

– Aufzeigen von Alternativen zu vermeintlich pflegeleichten versiegelten Flächen

– Schaffung einer Initiative für Gartenkultur

– Veranschaulichung von nachhaltigen positiven Impulsen für das örtliche Erscheinungsbild der Orte und Dörfer in der Region

– Vermittlung von Wissen über gärtnerische, ökologische und regionalhistorische Zusammenhänge

  1.   Projekte
  2.    Öffentlich
– Aufstellen von Informationstafeln an zentralen Punkten in allen Dörfern der LEADER-Region auf Grundlage eines einheitlichen Gestaltungsrahmens – Hinweise auf interessante Hintergründe der Dorfgesch...

– Aufstellen von Informationstafeln an zentralen Punkten in allen Dörfern der LEADER-Region auf Grundlage eines einheitlichen Gestaltungsrahmens

– Hinweise auf interessante Hintergründe der Dorfgeschichte

– Vorstellung aller Dörfer als Teil der Landschaft

– Schaffung eines Bewusstseins für die eigene Heimat und einer gemeinsamen Identität der Zülpicher Börde

– Stärkung der Individualität und Identität einer jeden Ortschaft in der LEADER-Region Zülpicher Börde, gleichzeitig aber auch der Bedeutung und der Funktion der gesamten Region

– Aufmerksam machen von Gästen und Einheimischen auf die oft versteckten Besonderheiten

– Sowohl Bürgerinnen und Bürgern als auch Ortsfremden soll verdeutlicht werden, dass eine Einheit auch über Kommunale- oder Kreisgrenzen hinweg gegeben sein kann und dass jede Ortschaft in der Zülpicher Börde besonders und einzigartig ist

– Intensivere Auseinandersetzung mit dem eigenen bzw. dem besuchten Ort durch Darstellung von Alleinstellungsmerkmalen

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