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Kurs Elbe ist ein seit 2012 bestehendes bundeslandübergreifendes Kooperationsprojekt zwischen sechs Landkreisen aus fünf unterschiedlichen Bundesländern entlang der Elbe. Es wurde von 2012-2017 von de...

Kurs Elbe ist ein seit 2012 bestehendes bundeslandübergreifendes Kooperationsprojekt zwischen sechs Landkreisen aus fünf unterschiedlichen Bundesländern entlang der Elbe. Es wurde von 2012-2017 von der Metropolregion Hamburg als Leitprojekt gefördert und wird seit 2017 von den Landkreisen eigenständig weitergeführt.

Bundeslandübergreifendes Kooperationsprojekt:

  • Niedersächsische Landkreise Harburg und Lüneburg
  • Schleswig-holsteinische Kreis Herzogtum Lauenburg
  • Mecklenburgische Landkreis Ludwigslust-Parchim
  • Brandenburgische Landkreis Prignitz
  • Bezirk Bergedorf der Freien und Hansestadt Hamburg

Ziel:

  • Entwicklung des Elbabschnitts zwischen Hamburg und Wittenberge als Naherholungs- und Tourismusregion
  • Vernetzungsfunktion von bundeslandübergreifenden touristischen Angeboten

Erfolge:

  • Netzwerkbildung und Verstetigung des Projektes
  • Aktivitäten auf verschiedenen Marktingkanälen, u.a.:
    • Homepage www.kurs-elbe.de
    • Social-Media (Facebook, Instagram)
    • Broschüren & Flyer (Pocketplaner, Die Elbe)
    • Messen (Reisen Hamburg, Hafengeburtstag)
  • Etablierung der Veranstaltung: DAS ELBFEST Kurs Elbe. Tag. Die Verantsaltung wird seit 2013 jährlich Ende April durchgeführt und zieht ca. 10.000 Besuchern in Lauenburg und Hohnstorf (gegenüberliegende Elbstädte) an. Es gibt ein Abwechslungsreiches Programm auf beiden Seiten der Elbe mit Livemusik, Bands, Show-Acts, bunten Märkten mit vielfältigem Angebot und Aktionen zum Mitmachen. Es hat sich zu einem kulturellen Highlight zum Saisonauftakt entwickelt welches immer mehr zum Reiseanlass in die Region genutzt wird!
  • Entwicklung eines Storytelling Projektes, „ENNI der lebendige Wassertropfen“:
    Teilnahme an Leitprojekt der Metropolregion Hamburg (MRH) „Kulturlandschaftsrouten“ mit dem Ziel, gemeinschaftliche touristische Positionierung von 5 verschiedenen Kulturlandschaften durch erlebbare Hörgeschichten zu erzeugen. Für Kurs Elbe geht der kleine Wassertropfen ENNI auf Entdeckertour auf und an der Elbe und reist dabei in Fließrichtung der Elbe von Wittenberge bis nach Hamburg. Insgesamt werden 20 Einrichtungen, Sehenswürdigkeiten und Erlebnisorte besucht (Ziel: Etablierung eines Netzwerkes unter allen Stationen). Die Hauptzielgruppe sind Familien mit Kindern bis 12 Jahre (Gäste und Einwohner). Insgesamt soll das Projekt ENNI mit einem neuen Format simpel aber effektiv eine relevante Zielgruppe (Familien) mit dem zentralen Thema (Wasser/ Elbe) und dem Tourismus nachhaltig über Erlebnisse und Angebote informieren. Das Projekt wurde für den ADAC Tourismuspreis Hamburg 2019 nominiert.
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In Altenburg wächst das teuerste Gewürz der Welt – Safran!  Mit Safran verbinden sich Frohsinn und Energie, er macht erwiesenermaßen glücklich – und er wächst in Altenburg. Historische Urkunden beleg...

In Altenburg wächst das teuerste Gewürz der Welt – Safran! 

Mit Safran verbinden sich Frohsinn und Energie, er macht erwiesenermaßen glücklich – und er wächst in Altenburg. Historische Urkunden belegen, dass bereits im 15. und 16. Jahrhundert ein „köstlicher Land-Saffran“ großflächig in Ostthüringen angebaut und „die Gegend daher die güldene Aue“ genannt wurde. Laut einem Rechnungsbuch aus dem Jahr 1500 nahm die Stadtkasse Altenburg „mehrere Tausend Taler aus den Safrangärten“ rund um die Stadt ein. Seit 2016 kehrt das „rote Gold“ nach Altenburg zurück. Safran wächst auf Schau- und Versuchsbeeten in der Geraer Straße, im historischen Schlossgarten und in Kleingartenanlagen. Als „roter Faden“ bildet er eine Kommunikationsbrücke zwischen den Generationen – beim gemeinsamen Kochen, Pflanzen, Ernten und Verarbeiten.

Safran - der Name steht sowohl für die Pflanze als auch für das Gewürz. „Crocus Sativus“ ist ein violett blühender Herbst-Krokus. Das Gewürz wird aus dem in drei Narben verzweigten Griffel gewonnen – dafür werden in Handarbeit die Blüten gepflückt, daraus die Fäden gezupft und getrocknet. Safran ist das teuerste Gewürz der Welt und macht den Kuchen „gel“.

Ursprünglich stammt die Pflanze aus Griechenland, sie wurde erstmals vor ca. 3.500 Jahren schriftlich erwähnt. Laut altägyptischen, griechischen und römischen Überlieferungen wurde Safran sowohl als Gewürz und zum Färben, hauptsächlich aber als Heilmittel eingesetzt.

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Traditionelle landwirtschaftliche Praktiken wurden im letzten Jahrhundert vor allem in den gemäßigten Breiten der nördlichen Hemisphäre durch eine deutlich intensivierte und auf großflächigen Monokult...

Traditionelle landwirtschaftliche Praktiken wurden im letzten Jahrhundert vor allem in den gemäßigten Breiten der nördlichen Hemisphäre durch eine deutlich intensivierte und auf großflächigen Monokulturen basierende Landwirtschaft ersetzt. Stickstoff- und Phosphorverfügbarkeit im Boden wirken dabei für Nutzpflanzen häufig als limitierende Wachstumsfaktoren, weshalb in der industriellen Landwirtschaft große Düngermengen ausgebracht werden. Dies hatte und hat verschiedene negative Auswirkungen auf Boden- und Wasserqualität, Klima, Menschen und nicht-menschliche Tiere. Phosphor (P) ist zudem eine knappe, endliche Ressource und gleichzeitig ein lebensnotwendiges Element, das nicht ersetzt werden kann. Eine Landwirtschaft, die eine Reduktion des Düngereinsatzes ermöglicht, ist daher unabdingbar. Mischkulturen könnten eine Möglichkeit sein, dies zu erreichen. Im Projekt werden die Ertragssteigerungen und die zugrundeliegenden potentiellen Mechanismen der Nährstoff-Akquise von Nutzpflanzen in Mischkulturen untersucht, um so zur Erforschung der wissenschaftlichen Grundlagen beizutragen, die eine zukunftsfähige und ressourcenschonende Landwirtschaft ermöglichen.

Die bisherigen Ergebnisse eines zweijährigen Feldversuchs zeigen gegenüber Mais-Monokulturen enorme Ertragssteigerungen sowie signifikant höhere Nährstoffvorräte der Maispflanzen in Mischkulturen. Diese sind in Mischkulturen von Mais mit Sojabohne oder Blauer Süßlupine besonders deutlich. Zudem deutet ein erster Gewächshausversuch darauf hin, dass diese Effekte größtenteils auf förderliche (im Englischen „facilitative“) und komplementäre Prozesse zwischen Mais und Nebenkulturen zurückzuführen sind. So zeigen die verwendeten Nebenkulturen (Ackerbohne, Sojabohne, Blaue Süßlupine und Weißer Senf) in unterschiedlichem Ausmaß verschiedene Mechanismen der Nährstoffakquise. Mithilfe dieser können sie Stickstoff und Phosphor im Boden mobilisieren, d.h. pflanzenverfügbar machen können, wovon in Mischkulturen auch die Maispflanzen profitieren. Dazu zählt beispielsweise die symbiotische Fixierung atmosphärischen Stickstoffs, die mit einem Transfer des Stickstoffs von den Leguminosen zu den Maispflanzen einhergeht. Auch eine hohe Aktivität sogenannter Phosphatasen – Enzyme, die zur Mobilisierung organischer Phosphorformen beitragen – sowie pH-Änderungen in den wurzelnahen Bereichen der Nebenkulturen konnten beobachtet werden. Zudem deuten die Ergebnisse darauf hin, dass Maispflanzen schnell-verfügbare (labile), Süßlupinen organische und Ackerbohnen und Senf gebundene Phosphorformen bevorzugen – und damit chemisch komplementär sind.

Zusammenfassend lässt sich demnach feststellen – bzw. mit Blick auf den aktuellen Forschungsstand auch bestätigen –, dass Mischkulturen im Vergleich zu Monokulturen auf verschiedenen Ebenen vorteilhaft für die landwirtschaftliche Produktion sind. Im Projekt ist dies vor allem darauf zurückzuführen, dass Erträge und Nährstoffvorräte in Mischkulturen deutlich gesteigert werden konnten. Mischkulturen könnten somit potentiell den Düngerbedarf in der Landwirtschaft senken – und sollten folglich als ressourcenschonende, umweltverträgliche und gleichzeitig profitable landwirtschaftliche Praxis in Betracht gezogen werden, auch wenn hier weiterhin Forschungsbedarf besteht. Das Projekt zeichnet sich dabei insbesondere aufgrund der Aktualität und Dringlichkeit des Themas einerseits sowie der Nutzung neuester wissenschaftlicher Methoden andererseits aus. So werden für die Untersuchung zwei In situ-Methoden – namentlich das pH-Imaging und die Boden-Zymographie – genutzt, um die räumliche und zeitliche Veränderung von pH-Werten und Phosphatase-Aktivitäten entlang der Wurzeln verschiedener Nutzpflanzen genau zu untersuchen. Zudem wurden im Projekt Feld- und Labor- bzw. Gewächshausversuche kombiniert, um umfassendere Erkenntnisse zu erhalten.

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Gegen den demografischen Wandel-im l(i)ebenswerten Spanbeck ist alles möglich!Der Ort Spanbeck liegt im Landkreis Göttingen, Gemeinde Bovenden, in einer idyllischen, ruhigen, dörflichen Gegend, aber t...

Gegen den demografischen Wandel-
im l(i)ebenswerten Spanbeck ist alles möglich!
Der Ort Spanbeck liegt im Landkreis Göttingen, Gemeinde Bovenden, in einer idyllischen, ruhigen, dörflichen Gegend, aber trotzdem mit guter Verkehrsanbindung. Das z.Zt. ca. 350 Einwohner zählende Spanbeck lässt sich seine Schönheit nicht vom demografischen Wandel nehmen. Im Gegenteil: mit vielen Ideen steigern wir die Attraktivität unseres Dorfes, mit dem Ziel, uns zu einem Mehrgenerationendorf zu entwickeln. Ein gutes Zusammenleben von Jung und Alt, Neubürgern und Alteingesessenen, möglichst lange im eigenen Haus, und auch mit Beeinträchtigungen soll ein Leben im Ort weiterhin möglich sein.
Dazu haben wir systematisch begonnen, Teilschritte zu planen und umzusetzen, um eine gute Infrastruktur und damit eine Basis für ein angenehmes und langes Miteinander zu schaffen.
Der im Jahr 2015 gegründete Verein Gemeinsam für Spanbeck e.V. hat sich das Motto: "mit den Bürgern-für die Bürger" auf die Fahne geschrieben. Denn, was wir allein nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen.
Eine Initialzündung lieferte der 2010 ins Leben gerufene Winterwald. Mit Live-Musik an den vier Adventssamstagen in weihnachtlich stimmungsvoller Kulisse am Spanbecker Thie und die Teilnahme am Leitbildprozess Bovenden 2030 im Jahr 2012 mit der sich daraus ergebenden Frage, wie wir im Jahr 2030 in Spanbeck leben möchten. Dies waren ausschlaggebende Gründe, den Verein Gemeinsam für Spanbeck e.V  im Jahr 2015 zu gründen und ihn mit seinen Aktivitäten für das Dorf über die Ortsgrenze hinaus bekannt zu machen.
Mit Unterstützung von zwei Ehrenamtlichen die sich zu Dorfmoderatoren haben qualifizieren lassen, stieß der Verein u.a. die gemeinsame Nutzung des Gemeindehauses Alte Schule, zwischen der örtlichen Kirchengemeinde und dem Verein durch einen lang angelegten Kooperationsvertrag an. Die Alte Schule wurde durch vom Verein beantragte Fördergelder barrierefrei umgebaut und eine Begegnungsstätte für Jung und Alt ist entstanden. Der ebenfalls entstandene kleine Bürgerpark komplettiert das Gelände um die Alte Schule und lädt mit einem Bouleplatz, Bücherzelle, Outdoor-Fitnessgeräten für Klein und Groß sowie gemütlichen Sitzgelegenheiten im Schatten der Bäume, neben den ansässigen Bürgern, auch Wanderer und Radfahrer zum Verweilen ein. Eigens aufgestellte Schilder an prägnanten Orten des Dorfes weisen Besucher auf interessante und geschichtliche Plätze hin. Dort hat auch unser regelmäßig stattfindender Bürgertreff, ein zwangloses Treffen, teils mit, teils ohne besondere Themen, sein Zuhause gefunden. In diesem Rahmen werden auch Konzerte, Lesungen, Kochabende u.v.m. durchgeführt. Die Kommunikation ist wichtig und dient als Ideengeber für weitere Schritte zu unserem Mehrgenerationendorf.
Weitere Etappen waren und sind der Ausbau der digitalen Kommunikation. Dazu haben wir einen digitalen Dorfplatz (www.corssiety.app/dorfplatz/bovenden) in Kooperation mit unserem Nachbarort ins Leben gerufen. Über diese digitale Pinnwand können wichtige Nachrichten, Hilfegesuche und-gebote, Termine, aber auch in einer Chatfunktion die Kommunikation in Vereinen, Gruppen aber auch Privatpersonen erfolgen. An einem aktuellen Auftritt unserer Dorfseite auf der Homepage des Flecken Bovenden arbeiten wir gerade.
Erste Gespräche, hierüber auch eine digitale Arztsprechstunde anzubieten sind ebenfalls bereits erfolgt. Hier haben wir bereits das Angebot ältere Personen mit unserem E-Dorfauto mit ehrenamtlichen Fahrern zum Arzt, Physiotherapeuten, Einkaufen oder auch nur für einen Ausflug zu fahren. Das E-Auto (Leasing) bietet so aktiven Nutzern und Passivfahrern eine zusätzliche Möglichkeit weiterhin flexibel mobil zu bleiben.
Ein weiterer wichtiger Punkt im l(i)ebenswerten Spanbeck ist uns das Thema Klimaschutz und haben dazu bereits einige Flächen erfolgreich bienen- und blühfreundlich umgestaltet. Hier werden weitere Flächen hinzukommen.
Als nächsten großen Meilenstein verfolgen wir jetzt ein altersgerechtes Wohnprojekt. Die Planungen stecken noch in den Kinderschuhen da aufgrund der derzeitigen Corona-Pandemie Treffen schwer möglich sind. Zeitnah werden aber die Planungen voran getrieben, die ersten Interessierten haben sich bereits dazu gemeldet.

 
Unser Projekt Mehrgenerationendorf geht immer weiter und wird durch die Wünsche der Bürger*innen immer wieder vor neue interessante Aufgaben gestellt die wir gern gemeinsam im Dorf umsetzen.

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Der Verein Willisau Tourismus betreibt eine Geschäftsstelle in Willisau, welche gleichzeitig als Tourismusbüro dient. Nebst Beratungen von Einzelgästen gelangen auch Gruppen ans Tourismusbüro. Firmen ...

Der Verein Willisau Tourismus betreibt eine Geschäftsstelle in Willisau, welche gleichzeitig als Tourismusbüro dient. Nebst Beratungen von Einzelgästen gelangen auch Gruppen ans Tourismusbüro. Firmen und Vereine fragen oft nicht nur nach Tipps für ihren nächsten Ausflug, sondern wünschen sich individuell und fertig zusammengestellte Angebotspakete, welche sie einfach über eine Stelle buchen können. Diese Pakete beinhalten dann verschiedene Leistungen wie beispielsweise eine Aktivität (z.B. E-Bike-Tour), einen Apéro, eine Betriebsbesichtigung und ein Abendessen. Es ist für dieses Gästesegment ein Bedürfnis, individuelle Pakete zusammenzustellen, aber alles über eine Person zu organisieren und zu buchen.

Diese Anfragen sind fürs Tourismusbüro zwar sehr spannend, können aber heute aufgrund der fehlenden Ressourcen und des fehlenden Prozesses kaum gewinnbringend und nicht professionell abgewickelt werden.

Ziel des Projekts ist, ein strategisches Geschäftsfeld «Gruppentourismus» zu entwickeln. Das Projekt soll Modellcharakter haben und anwendbar auf andere Regionen sein.

Mit dem Resultat will die Region Willisau einem Gästebedürfnis gerecht werden und eine intern oder extern Anlaufstelle für Gruppenanfragen anbieten können.

Es sollen dadurch neue, attraktive Angebote für den Gast entstehen, aber natürlich soll auch die Wertschöpfung für die Leistungsträger der Region erhöht werden, da sie Zugang zu einem neuen Markt und zu einer neuen Zielgruppe erhalten.

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Haldern ist ein Dorf am unteren Niederrhein, mit knapp 6000 Einwohnern, einer fast 1000-jährigen Geschichte, einem Kloster, fetten Wiesen, drei Kirchen und einem Dorfbrunnen. Der Niederrhein ist eine ...

Haldern ist ein Dorf am unteren Niederrhein, mit knapp 6000 Einwohnern, einer fast 1000-jährigen Geschichte, einem Kloster, fetten Wiesen, drei Kirchen und einem Dorfbrunnen. Der Niederrhein ist eine durch den Rhein geprägte Kulturlandschaft, durch diesen mächtigen Strom bedingt, auch eine über Jahrhunderte, sogar Jahrtausende gut erreichbare und gern besuchte Region. Mitten in Haldern, zwischen Brunnen und Kirche, Rayland Baxter und BADBADNOTGOOD, liegt die Bar, der Plattenladen und unser Haldern Pop Haus - ein Teil des Ganzen und für viele Grund genug, zu kommen und zu bleiben. Es ist das Herzstück unseres jahrelangen Wirkens, unser Zuhause, die Arbeit und seine bestäubenden Verwirbelungen, eine lebendige Unruhe, drei in eins. Es kann Tradition, Irritation, laut und leise. Es kann zuhören, applaudieren und manchmal auch nur zusehen. Wir bauten es um, ohne es neu zu bauen. Es war uns wichtig, das Gewesene erkennbar zu lassen und das Kommende zu gestalten.

Wir haben mit Haldern Pop die Gastfreundschaft als Zugang zur Welt gefunden und die Musik als Sprache und kraftvolle Zuversicht für eine gemeinsame Zukunft entdeckt. Wir haben gelernt, dass es keine Menschen gibt, die keine Fähigkeiten besitzen. Nur die Frage der Fähigkeit ist weiter zu fassen, als das es vielleicht ein Ökonom machen würde. Wir wissen, dass Leute, die gute Witze erzählen können für diesen Organismus genauso wichtig sind, wie die Leute, die eine Bühne bauen können. Gleichzeitig haben wir gelernt, dass eine scheinbar intakte ländliche Kulturlandschaft nicht selten museal und statisch ist und damit aber dem täglichen Leben junger und alter Menschen zu fern erscheint. Was häufig fehlt, ist der Kulturtransfer ins Hier und Jetzt. Wo schaffe ich Punkte der Teilhabe und wo und in welchem Kontext findet man selber statt? Haldern Pop schließt genau die Lücke zwischen dem Gestern und dem Gegenwärtigen. Seit 36 Jahren ist hier mit uns etwas gewachsen, was durchaus das Potential zum Modellcharakter zur Wiederbelebung sterbender Dörfer bundesweit hat. Ein Beispiel, wie, mit gezielter Kulturarbeit, in einem Dorf eine Identität entstehen kann, die, Menschen unterschiedlicher Generationen zusammenbringt, neue Perspektiven aufzeigt und soziokulturelle Teilhabe auf dem Land ermöglicht. Durch Diversität entsteht Reibung, sie erzeugt Energie die durch Erfahrung kanalisiert werden kann.

Seit den frühen 80ern investieren wir in unserem Dorf in Menschen, deren Kunst, auch in die Kunst des Zuhörens. Mit dieser Aufmerksamkeit sind wir eine stetige Nachricht, uns verfolgt ein großes Interesse, wir erleben erfrischenden Gemeinsinn und eine prosperierende, lokale Wirtschaft, sowie viele junge Menschen, die bleiben oder wiederkommen. Das Medieninteresse an dem Ort und seinen populären Gästen schafften diesen oft zitierten „Mythos“ Haldern Pop. Der Guardian zählt Haldern Pop zu einem der 5 innovativsten Festivals in Europa. Wir führen nicht nur zukünftige Weltstars an den ländlichen Niederrhein, sondern auch ein ganzes Dorf zusammen. In diesem Milieu gedeiht dieser Geist, er steckt in den Köpfen und stärkt die Identität.

Das Haldern Pop Haus ist eine Schnittstelle von Künstlern, Handwerkern, Filmemachern, Bäckerinnen, Begeisterungsaktivisten und unserem Publikum. Es ist ein kultureller „Hochseehafen“ mit einer künstlerischen Frequenz auf internationalem Niveau, auf dem Land. Regionale Unternehmen wie Katjes, Probat und Brauner Mikrofone nutzen die Aufmerksamkeit als Standortreferenz. Haldern Pop ist eine Frucht der Dorfgemeinschaft, führt diverse Interessen und Fähigkeiten seiner Region spitz und international sichtbar zusammen. Mit der Formel "Energie und Erfahrung" konnten wir Abwanderung aus der Generationskette verhindern. Der Effekt Haldern Pop ist in diesem Dorf spürbar, jung und alt haben Platz, finden statt und das ganzjährig ohne Reglementierung.

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DAS ECK, ein offener Kunstraum für Grevesmühlen bietet allen Interessierten einen Freiraum, künstlerisch zu arbeiten. Eine ehemalige Gaststätte am Busbahnhof ist der Treffpunkt sich generationsübergre...

DAS ECK, ein offener Kunstraum für Grevesmühlen bietet allen Interessierten einen Freiraum, künstlerisch zu arbeiten. Eine ehemalige Gaststätte am Busbahnhof ist der Treffpunkt sich generationsübergreifend auszutauschen, voneinander zu lernen, gemeinsam zu gestalten. Dabei geht es neben individueller künstlerischer Arbeit primär um gemeinsame Aktivitäten, wie beispielsweise eine Zaungestaltung entlang des Grundstückes. Der künstlerische auf Teilhabe angelegte Weg bringt die unterschiedlichsten Menschen von jung bis alt, mit und ohne Migrationshintergrund, mit Fluchterfahrungen sowie Menschen mit Unterstützungsbedarf zusammen. Die Arbeitsergebnisse bilden interkulturelle Begegnungen ab. Künstlerische Freiräume, wie DAS ECK wirken positiv in unsere Gesellschaft hinein. Es sind Räume für das kreative, schöpferische Denken und Handeln. Individuelle Fähigkeiten können ausgebildet, das Zusammenleben fantasievoll bereichert werden. Dies zu stärken ist  unser Anliegen.


DAS ECK ist jeden Mittwoch ab 14.00 Uhr geöffnet. Oft werden weitere Termine am Wochenende verabredet. Jeder ist eingeladen, zu kommen, sich einzubringen. Auch nehmen wir als ECK gemeinsam und aktiv an den Veranstaltungen der Stadt Grevesmühlen teil.


Das Besondere des ECK ist es, dass Berührungspunkte zwischen Einheimischen und Menschen anderer Herkunft geschaffen werden. Dadurch bleibt der Andere nicht fremd. Unsicherheiten, kulturelle Mißverständnisse können angesprochen und verhindert werden. Eine Angst gegenüber Fremden muss garnicht erst entstehen. Gemeinsam aktiv zu werden und auch an kulturellen Veranstaltungen in Grevesmühlen teil zu nehmen, verbindet. Wir wünschen uns eine Atmosphäre, in der wir miteinander reden statt übereinander.


 

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Innovationen brauchen Raum zur Entfaltung! Im Westen der Stadt St.Gallen befindet sich, umgeben von Pfeilern der Forschung und konkreten Umsetzung, das Startfeld Innovationszentrum – der Hub des Start...

Innovationen brauchen Raum zur Entfaltung! Im Westen der Stadt St.Gallen befindet sich, umgeben von Pfeilern der Forschung und konkreten Umsetzung, das Startfeld Innovationszentrum – der Hub des Start-up-Ökosystems der Ostschweiz. Geballte Innovationskraft und Jungunternehmer-Spirit an einem aussergewöhnlichen Ort.

Das Innovationszentrum verfügt über eine Infrastruktur, die auf die Bedürfnisse von Start-ups und KMU abgestimmt ist und Innovationen vorantreibt. So werden Begegnungszonen geschaffen, die kreative und strategisch denkende Köpfe zusammenführen, um gemeinsam Neues anzugehen und umzusetzen.

Das umfassende Angebot an Räumlichkeiten mit inspirierendem Ambiente bietet unzählige Formen für Anlässe und Zusammenarbeit. Egal ob Workshop, Sitzung, Seminar, Co-Working oder gemietete Büroräume: im Innovationsnetzwerk findet sich ein passender Arbeitsplatz mit weitereichendem Ökosystem.

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Die Theatergruppe „Gerswalder Spielmut“ ist eine 12-köpfige Theatergruppe in Gerswalde (Uckermark), welche im Rahmen des Projektes Landkultur entstand. Seit 2019 treffen sie sich Spieler*innen aus Be...

Die Theatergruppe „Gerswalder Spielmut“ ist eine 12-köpfige Theatergruppe in Gerswalde (Uckermark), welche im Rahmen des Projektes Landkultur entstand.

Seit 2019 treffen sie sich Spieler*innen aus Berlin und Gerswalde regelmäßig, um gemeinsam zu proben, zu improvisieren, zu diskutieren und zu singen. Das daraus entstandene Theaterstück „Wa(h)lverwandschaften“ haben sie aus ihren eigenen Erfahrungen heraus entwickelt und geschrieben, wobei es sich sowohl um Sehnsüchte als auch um die Vergangenheit dreht, die nie vergeht. Es feierte am 26.9.2020 in Gerswalde Premiere.

Die Gründung der Theatergruppe geht auf Initiative des Theaters der Erfahrungen zurück. Das Berliner Altenkultur-Projekt, in dem ältere Menschen aus dem eigenen Erleben heraus Programme entwickeln, hat sich nach Brandenburg aufgemacht. Es ging mit einer Gruppe an Orte abseits der sogenannten Hochkultur, um besonders älteren sowie beeinträchtigten Menschen die Auseinandersetzung mit brisanten Themen und gesellschaftlichen Fragen zu ermöglichen, aber auch Vergnügen und Abwechslung zu bereiten. Mit einem kombinierten 'Paket' – Aufführung mit anschließenden Werkstattangeboten - wurde in der Partner-Kommune Gerswalde eine sozial-kulturelle Initiativen angeschoben, die nach der begleiteten Einführungsphase selbständig weiter agiert und in ihrem jeweiligen Umfeld kreativ tätig ist.

Ziel des Projekts ist es, ältere Menschen zu aktivieren und zu eigenem Engagement zu ermutigen. Für Senior*innen im ländlichen Raum wachsen mit dem Alter die Schwierigkeiten, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Stichworte dazu sind zunehmende Immobilität, sich auflösende Familienstrukturen, schwierige medizinische Versorgung, mangelnde Einkaufsmöglichkeiten und natürlich auch wenig kulturelle Teilhabe. Hier setzt das Vorhaben an. Unterstützt von den ehrenamtlichen Multiplikator*innen aus Berlin sowie Fachkräften vor Ort ist in der Werkstatt in einem Prozess von mehr als 12 Monaten eine erste selbst entwickelte Aufführung entstanden. Diese erste Theatersaison bildet den Auftakt, die Aktuer*innen vor Ort weiter zu aktivieren und damit sozial-kulturelle Angebot für die eigene Umgebung selbst zu schaffen. So kann Nachhaltigkeit entstehen und der Ort seine eigene Theatergruppe etablieren und weiterentwickeln. Das gesamte Vorhaben wird in Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule filmisch begleitet und erforscht, so dass auch andere Projekte sowie Studierende von diesem Modell profitieren können.

Das in Berlin angesiedelte Theater der Erfahrungen erarbeitet seit Jahren in vielen Kooperations-Zusammenhängen Modelle für eine sinnvolle, nachhaltige Kulturarbeit in sozialen Feldern. Partnereinrichtungen sind die Alice Salomon Hochschule, die öffentliche Verwaltung, die Berliner Stadtteileinrichtungen sowie kirchliche und soziale Träger in der Region. Hier sind langjährige Erfahrungen im Bereich bürgerschaftliches Engagement und Kulturarbeit gemacht worden, die nun auf Arbeitsfelder im ländlichen Raum übertragen wurden. Die besondere Qualität dieses Arbeitsansatzes ist das kontinuierliche Zusammenwirken mit ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen. Diese 'Ressource', die vom Einsatz und der Begeisterung der älteren Akteur*innen lebt, wird u.a. für die Gruppe in Gerswalde genutzt und dient dort als lebendiges Vorbild für weitere Aktivitäten.

Nach der ersten Theatersaison hat das Vorhaben zum Ziel, in Gerswalde die Theatergruppe von älteren Menschen dauerhaft zu etablieren und als partizipatorisches Angebot dauerhaft verfügbar zu machen.

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Wir machen Staßfurt bunter – machst du mit? Mit zwei Ferienwerkstätten im Sommer 2017 fing alles an: Staßfurter Kinder gestalteten unter Anleitung der Künstlerinnen Nikoline F. Kruse und Janette Ziege...

Wir machen Staßfurt bunter – machst du mit? Mit zwei Ferienwerkstätten im Sommer 2017 fing alles an: Staßfurter Kinder gestalteten unter Anleitung der Künstlerinnen Nikoline F. Kruse und Janette Zieger riesige Holztafeln mit eigener Malerei für die Fenster eines leerstehenden Kaufhauses in zentraler Lage. Die Staßfurter Straßengalerie war geboren. Die Resonanz bei den Staßfurtern war so positiv, dass im nächsten Jahr zwei weitere Ferienwerkstätten stattfanden: für das gegenüberliegende Gebäude. 2018 wurde "Licht in allen Läden" gemacht: Über 200 Kinder und Jugendliche gestalteten in Ferienwerkstätten, Workshops an Schulen und wöchentlichen Kunstkursen leuchtende Kunstobjekte, die in den Schaufenstern von 26 Läden und Institutionen der Innenstadt von Dezember bis Februar ausgestellt wurden. Für "Licht in allen Läden" wurde ein leerstehender Laden als Projektbüro im Zentrum angemietet: die "Bunte Insel". Seither bieten dort die Künstlerinnen regelmäßige Mal-, Bastel- und Werkenkurse für Kinder an, meist mit einem Bezug zum öffentlichen Raum. 2019 gestalteten Staßfurter Kinder im Rahmen der Kunstaktion "Der Stoff aus dem die Träume sind" 15 Kinderfahnen mit ihren Träumen und Wünschen für die Stadt. Am 1. Juni zum Kindertag wurde die erste Fahne vorm Staßfurter Rathaus gehisst. Weitere Institutionen schlossen sich an und im September wehten für 10 Tage alle Fahnen in Staßfurt und Ortsteilen: Vor der Stadtverwaltung, der Sparkasse, den Stadtwerken, der Wohnungsbaugesellschaft, dem Finanzamt ... Im Ortsteil Hohenerxleben laden Kinder in jedem Sommer die Besucher des verwilderten Schlossparks zum Spielen und Verweilen an besonderen Kunstobjekten ein: Hampeltiere, Vögel aus Fundholz und seit 2020 auch selbstgestaltete Murmelbahntürme locken immer mehr kleine und große Gäste zu "Kunst im Park".

Als Kreativbüro begleiten und entwickeln wir auch Projekte von BürgerInnen: im Moment das "Integrative Kindercafé". Kinder wollen ein eigenes Café betreiben, um einen Ort der Begegnung für alle BürgerInnen zu schaffen – inklusiv und integrativ. In Workshops lernen sie langsam, die Gastgeberrolle einzunehmen, sie lernen Backen und Service, Hygiene und Buchhaltung.

2021 wird die "Bunte Insel" größere Räumlichkeiten beziehen und gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt Salzlandkreis und der Stadt Staßfurt den "Kaiserhof", ein früheres Hotel mit Gaststätte und späteres Kreiskulturhaus, zu einem soziokulturellen Zentrum entwickeln.

Die Bunte Insel Staßfurt ist eine Initiative der gemeinnützigen Schloss Theatrum Herberge Hohenerxleben Stiftung und wird vom Zweckbetrieb Künstlerwerkstatt verantwortet.

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mira!cultura ist die Dachmarke einer Gruppe von motivierten Persönlichkeiten aus der Talschaft Surselva, die ihr langjähriges Interesse an der Kultur, der Geschichte und am Alltagsgeschehen in den Gem...

mira!cultura ist die Dachmarke einer Gruppe von motivierten Persönlichkeiten aus der Talschaft Surselva, die ihr langjähriges Interesse an der Kultur, der Geschichte und am Alltagsgeschehen in den Gemeinden gerne mit den Feriengästen oder auch den Einheimischen in der Region Surselva teilen. Um gute Kulturführerinnen und Kulturführer (kurz "Guides" genannt) zu werden, haben die 16 Guides eine intensive Ausbildung hinter sich, in der sie von Fachleuten dazu befähigt wurden, eine eigene Führung mit individuellem Schwerpunkt und gemäss eigenem Interessensgebiet auszuarbeiten. Diese Führungen dauern 90 Minuten und können von Gruppen, beispielsweise Familien, Ferienwohnungsbesitzern und ihren Freunden, Klassentreffen, Vereinsreisen, Studiengruppen gebucht werden zum Wunschtermin. Die Guides begleiten ihre Gäste bei jedem Wetter und zu allen Jahreszeiten. mira!cultura Ortsführungen, Sprachführungen, Schulprogramme und Betriebsbesuche sind beliebte Angebote und erhalten in der Onlineumfrage sehr positive Bewertungen. Zu Ferienzeiten finden sie im Gästeprogramm der Tourismusorganisation statt. Die Guides sind wichtige Botschafter für die einheimische Kultur und bauen den Gästen Brücken, um mit der Ferienregion vertraut zu werden.

Die neue Webseite miracultura.ch geht Mitte Dezember online. Informationen sind bis dann noch auf www.museumregiunal.ch/mira-cultura zu finden.

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Die PFS Heinersdorf  - auf dem Land und für das Land - will passgenaue Konzepte für ein gutes Älterwerden im ländlichen Raum entwickeln. Die Unzufriedenheit und ein Gefühl des Abgehängtseins der Land...

Die PFS Heinersdorf  - auf dem Land und für das Land - will passgenaue Konzepte für ein gutes Älterwerden im ländlichen Raum entwickeln.

Die Unzufriedenheit und ein Gefühl des Abgehängtseins der Landbevölkerung führen zu Desinteresse bis hin zu Ablehnung demokratischer Prozesse und Prinzipien. „Neue Ideen und innovative Modelle sind nötig, um das Leben auf dem Land attraktiver zu machen und die Demokratie zu stärken“ (Bundespräsident F.-W. Steinmeier auf dem Zukunftsforum ländliche Entwicklung am 21.01.2019). Gefordert ist eine Strategie, die diesen Problemen in systemischer Weise entgegenwirkt. Maßnahmen, die auf die Verbesserung nur eines Problemkreises zielen, sind nicht geeignet, die Attraktivität des Dorflebens nachhaltig zu erhöhen. Der siebte Altenbericht der Bundesregierung formuliert klar, dass hier komplexe Akteurskonstellationen entstehen und wirksam werden müssen.

Die genannten Herausforderungen führen zu folgenden Fragen:

  1. Wie können sich ältere Menschen aktiv in die Gestaltung des Alltagslebens auf dem Land heute und in Zukunft einbringen?
  2. Wie können sie heute und morgen gut in den Dörfern älter werden, sozial und kulturell teilhaben?
  3. Wie können sich Akteure vor Ort stärken, Netzwerke schaffen und alle Bevölkerungsgruppen einbeziehen, um den demografischen Wandel zu gestalten?
  4. Was kann von guten Modellen anderer Regionen und Länder gelernt und übertragen werden und in passgenaue Lösungen für unsere Region überführt werden?
  5. Wie können Lösungsansätze der Praxisforschungsstelle in den öffentlichen Diskurs eingespeist werden?

Gesucht wird also ein innovativer, neuer Ansatz zur Stärkung der Lebensgemeinschaft Dorf.

Die PFS Heinersdorf will Ideenschmiede und Impulsgeber für gutes Älterwerden im ländlichen Raum durch Austausch von Wissenschaft und Praxis sein. Sie will den Raum bieten, in dem sich Menschen vor Ort, Seniorenvertretungen regional und überregional, Hochschulen und Forschungsinstitute sowie Stakeholder der Region auf Augenhöhe austauschen.

Geplant ist partizipative Forschung zu relevanten Themen wie:

  • Tätigkeitsmodelle 65+,
  • solidarisches Wohnen 55+,
  • Mobilität
  • digitale Werkzeuge zur Vernetzung und Alltagsgestaltung
  • neue Formen von Versorgungsstrukturen,
  • Gesundheitsförderung und Pflege
  • Umnutzungskonzepte für Gebäude und Höfe etc.
  • vergleichende Forschung mit Polen und anderen europäischen Ländern

Gerade die spezifischen Gegebenheiten der Grenzregion Deutschland – Polen soll besonders in den Blick genommen werden. Dies ermöglicht vergleichende Forschungen mit anderen europäischen Grenzregionen, etwa Luxemburg und Rheinland-Pfalz oder die Niederlande und Nordrhein-Westfalen.

 

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Ziel des Projekts ist es, Teile der ärztlichen Grundversorgung auch für mobilitätseingeschränkte Personen in der dünn besiedelten Uckermark sicherzustellen. Mobilitätseineschränkung entsteht nicht nur...

Ziel des Projekts ist es, Teile der ärztlichen Grundversorgung auch für mobilitätseingeschränkte Personen in der dünn besiedelten Uckermark sicherzustellen. Mobilitätseineschränkung entsteht nicht nur durch Pflegedürftigkeit, sondern auch durch Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr. Zahngesundheit ist ein wesentlicher Bestandteil des allgemeinen Wohlbefindens und der Teilhabe im Alter. Im Sinne der Initiative "Daheim statt Heim" verfolgt das Projekt ebnso das Ziel, Menschen die Möglichkeit zu geben, so lange sie es wollen in ihrer vertrauter Umgebung bleiben zu können.

Als Antwort auf die demografische Entwicklung und die Situation der Pflegesysteme in der Uckermark habe ich vor 10 Jahren einen zahnärztlichen Hausbesuchsdienst aufgebaut. Wir haben dazu eine mobile zahnärztliche Behandlungseinheit in Verbindung mit einem kleinen Vorrat an Materialien und Geräten in einem Auto. Der Behandlungsplatz wir jeweils in der Wohnung oder dem Pflegeort aufgebaut. Es können alle Behandlungen der Grundversorgung durchgeführt werden. Dabei wird die Belastung für die oft vulnerablen Patienten reduziert. Diesen Dienst bieten wir regelmäßig an Dienstagen vormittags an. In Notfällen fahren wir auch außerhalb der Sprechzeiten zu den Patienten.

Das Besondere am Projekt ist die Einzigkeit im Land Brandenburg! Es bringt die Leistung zum Bedürftigen. Vor allem ist es gelungen über 10 Jahre Kontinuität aufzubauen und einen zusätzlichen Arbeitsplatz zu schaffen. Das Projekt ist wegweisend für die Zusammenarbeit von ambulanten und stationären Pflegesystemen und erfüllt auch in Hinblick auf die ZUsammenarbeit mit kommunalen Verantwortlichen die Kriterien partizipativer Projektgestaltung.

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Mit dem Leader Projekt "Regionalmarkt VWB,  Guats vo do" werden die laufenden Aktivitäten im Bereich regionaler Produkte (und deren Vermarktung) der Regionen Vorderland-Feldkirch und Walgau sowie der ...

Mit dem Leader Projekt "Regionalmarkt VWB,  Guats vo do" werden die laufenden Aktivitäten im Bereich regionaler Produkte (und deren Vermarktung) der Regionen Vorderland-Feldkirch und Walgau sowie der Stadt Bludenz gekoppelt und weiterentwickelt.

Das gemeinsame Marktpotential (Produktpallette und Absatz) wurde durch neue Partnerbetriebe in allen Bereichen der Wertschöpfungskette gehoben. Insgesamt kann der Regionalmarkt VWB derzeit auf mehr als 50 Partnerbetriebe zählen, von denen 30 in der neuen Trägerstruktur vereint sind.

Mit dem Verein Regionalmarkt VWB, Guats vo do, ist es trotz der Coivd-19 Pandemie gelungen den Umsatz in eim Jahr mehr als zu verdreifachen. Zu den Abnehmern gehören hauptsächlich Großküchen, Sozialzentren, Nahversorger sowie die Gastronnomie.

Wichtige Institutionen, wie Gemeinschaftsküchen, die Walgaukaserne und Sozialzentren versorgen derzeit mehr als 4000 Personen mit regionalen Lebensmitteln.

Durch mündliche Anbauverträge mit den Produzenten ist es gelungen, dass verschiedene Lebensmittel, wie zum Beispiel Kartoffeln, Zwiebeln und auch Gemüse ganzjährig den Abnehmern zur Verfügung stehen.

Ein wichtiges Kriterium des Regionalmarktes ist die Unterstützung von kleinbäuerlichen Strukturen in der Vermarktung von ihren erzeugen Produkten. Insbesonders auch die Entlastung der Bäuerinnen die sich in der Regel, neben ihrer täglichen Arbeit auch noch um die Vermarktung der Produkte kümmern müssen.

Der Regionalmarkt bietet ihren Mitgliedern praktisch ein "Rundum sorglos Paket". Den Produzenten werden die geeigneten Verpackungsmitteln zur Verfügung gestellt sowie die Abwicklung der gesamte Logistik  erledigt. Der Abnehmer erhält die Waren gesammelt mit einem Lieferschein zugestellt und bekommt am Ende des Monats eine Rechnung über die gelieferten Lebensmittel.

Die Produzenten zahlen einen jährlichen Beitrag von € 50,-- + 1% des Umsatzes, der über den Regionlmarkt erwirtschaftet wurde. Der Mitgliedsbeitrag der Abnehmer ist über den Logistikbeitrag von derzeit 12% abgedeckt.

Eine nicht zu unterschätzende Aufgabe die der Regionalmarkt übernimmt, ist die gesamte Öffentlichkeitsarbeit. Von der Erstellung einer Homepage bis zur Entwicklung weiterer Marketinginstrumente wie z.b. Flyer, Info Schreiben und Medienarbeit.

Mit dem Regionalmarkt und seinen Partnern konnte ein gestärktes Bewusstsein in der Bevölkerung für regioale Lebensmitte geweckt und umgesetzt werden.

 

 

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Einzigartige Freiluftausstellung in der Wiege der Schweiz, beim geschichtsträchtigen Rütli, mit spektakulären Aussichten und spannenden Einblicken in die Mythen und Geschichten von Wilhelm Tell, dem R...

Einzigartige Freiluftausstellung in der Wiege der Schweiz, beim geschichtsträchtigen Rütli, mit spektakulären Aussichten und spannenden Einblicken in die Mythen und Geschichten von Wilhelm Tell, dem Rütli, der Verkehrsachse zum Gotthard, der Tourismusentwicklung und von berühmten Gästen von Seelisberg.

Ganzjährig frei zugänglich, viersprachig (D,F,E,I) gestaltet und mehrheitlich mit Kinderwagen und Rollstuhl erlebbar. 12 abwechslungsreiche Stationen, die als Ganzes oder Einzeln besucht werden können, mit interessanten Informationen, einem Hörspiel, Kurzfilmen, Fernrohren, sprechenden Portraits und einem Riesenmemory.

Geeignet für Familien, Schulen, Vereine und Gruppen, Entdecker, Wanderer, Geschichtsinteressierte und viele mehr.

Zusätzliche Angebote wie Rundreisetickets mit Bergbahn/Schiff/Konsumationsgutschein/Erinnerungsgeschenk, Führungen mit Einheimischen oder Mutter Helvetia persönlich und verschiedene Gruppenangebote mit Verkostigung lokaler Produkte sorgen für unvergessliche Erlebnisse.

Verbindendes Element der Stationen sind traditionelle "Scheiterbeigen", sorgfältig aufgeschichtete Holzbeigen in gebogenen Stahlrahmen, die sich harmonisch in die geschützte Landschaft einfügen.

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OTTO ist ein Mobilitätsangebot und Kommunikationsort – für KiTa Kinder, Kulturschaff ende, Geflüchtete ... OTTO fährt von A nach B, kann aber auch Theaterbühne oder Ausstellungsraum sein. OTTO steht f...

OTTO ist ein Mobilitätsangebot und Kommunikationsort – für KiTa Kinder, Kulturschaff ende, Geflüchtete ... OTTO fährt von A nach B, kann aber auch Theaterbühne oder Ausstellungsraum sein. OTTO steht für ein solidarisches Miteinander und das Grundrecht auf Mobilität. Um OTTO in Bewegung zu setzen braucht es: einen zertifizierten Betriebsstättenleiter für den Gelegenheitsverkehr (IHK), einen oder besser zwei Busfahrer, und natürlich einen Bus sowie einen Mechaniker des Vertrauens.

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Mit dem Projekt „Generationsübergreifender Treffpunkt“ wurde im Landkreis Holzminden ein Angebot geschaffen werden, welches sich generationsübergreifend an Kinder, Jugendliche und Familien richtet. So...

Mit dem Projekt „Generationsübergreifender Treffpunkt“ wurde im Landkreis Holzminden ein Angebot geschaffen werden, welches sich generationsübergreifend an Kinder, Jugendliche und Familien richtet. So können die Potentiale der unterschiedlichen Generationen des Gemeinwesens genutzt werden.  Mit dem Angebot sollen besonders auch Familien in benachteiligten Lebenslagen sowie junge Menschen und Familien mit Fluchterfahrungen erreicht werden. 

Es wurde ein Ort geschaffen, an dem sich unterschiedliche Generationen begegnen, in Kontakt kommen und miteinander Entfaltungsspielräume gestalten. Das Team entwickelt das Angebot stetig weiter.

Bei dem „Gelben Mobil“ handelt es sich um ein Wohnmobil, welches mit Spielen, Spielgeräten sowie Tischen und Stühlen ausgestattet ist.  Die Möglichkeiten reichen vom auffälligen Infostand über Beratungsraum, Spielmobil, Scooterverleih- und werkstatt bis hin zum mobilen Jugendraum. Im Fahrzeug finden bis zu sieben Personen Platz, so dass das Mobil auch bei Regen und im Winter für kleine Gruppen genutzt werden kann.

Zweimal in der Woche ist das Gelbe Mobil mit seinem Angebot für Kinder und Familien unterwegs, an den anderen Tagen wird es für die Arbeit in der Mobilen Jugendarbeit eingesetzt.

Das „Projekt Generationsübergreifender Treffpunkt“ ist vor dem Hintergrund der sich im Verlauf der letzten Jahre entwickelnden bzw. veränderten Herausforderungen im Landkreis Holzminden in Kooperation zwischen Landkreis (Kreisjugendpflege) und STEP gGmbH entstanden. Insbesondere folgende Entwicklungen bzw. Aspekte sind bei der Entstehung der Projektidee zu berücksichtigen:

  • Kulturelle und / oder  sozialpädagogische Veranstaltungen und Projekte werden oftmals nicht oder nur in geringem Umfang in den kleinen Gemeinden angeboten, stattdessen eher in größeren Ortschaften oder im Mittelzentrum Holzminden.
  • Kinder, Jugendliche und Senioren sind von diesem Umstand auf Grund ihrer mangelnden Mobilität besonders betroffen und können entsprechende Angebote teils nur eingeschränkt oder gar nicht wahrnehmen. Der Bedarf zur Teilhabe an Möglichkeiten der sinnvollen Freizeitgestaltung, Prävention, Begegnung und Beratung besteht aber auch und gerade in diesen Orten.
  • Der Zuzug von Familien, Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrungen stellt nicht nur Schulen vor Herausforderungen, sondern wirft auch die Frage nach Teilhabemöglichkeiten und informellen Bildungsräumen im ländlichen Raum auf.

Die Anbindung des Projektes an die Mobile Jugendarbeit schafft auf Grund der sozialräumlichen Erfahrung des Trägers STEP, der seit 2008 im Landkreis Holzminden aufsuchend tätig ist, zahlreiche Synergien mit den bereits bestehenden Angeboten.

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Eine verlassene, vandalisierte alte Hofstelle wird grundsaniert und zu einem kulturellen Bildungszentrum für junge Menschen umgebaut. Die Scheune wird zum Werkraum (Holz‑, Töpfer-, Metall- und Papiera...

Eine verlassene, vandalisierte alte Hofstelle wird grundsaniert und zu einem kulturellen Bildungszentrum für junge Menschen umgebaut. Die Scheune wird zum Werkraum (Holz‑, Töpfer-, Metall- und Papierarbeiten) sowie zum Aufführungsraum für Musik, Theater und Tanz umfunktioniert. Im Wohnhaus entstehen Unterkünfte für 24 Jugendliche (4 davon behindertengeeignet) und 4 bis 8 Betreuer/Kursleiter. Der freie Träger „Scheune Fürstenhagen e.V.“ bildet zusammen mit lokalen Bildungs- und Jugendeinrichtungen sowie Musikern, Künstlern und Handwerkern ein neues regionales Bildungsnetzwerk. Ziel der Bildungsarbeit ist, dass junge Menschen die natürlichen und kulturellen Ressourcen der eigenen Region neu entdecken und durch das Erleben der eigenen Fähigkeiten und Chancen neue Perspektiven für ihr (berufliches) Leben entwickeln. In Kursen für bis zu zwei Gruppen von je 12 Jugendlichen werden Workshops mit wechselnden Schwerpunkten aus den Bereichen Musik, Tanz & Theater, künstlerisches & handwerkliches Gestalten, Naturbeobachtung & Abenteuer sowie Sport & Spiel durchgeführt. An den Kursen nehmen auch Jugendliche aus der Großstadt und den europäischen Nachbarländern teil, so dass die lokalen Jugendlichen auch durch diesen (internationalen) Austausch neue Perspektiven gewinnen.

Das durch die Kurse wachsende Verständnis von ökologischen Zusammenhängen leistet einen nachhaltigen Beitrag zur Umweltbildung und zum Erhalt der naturnahen Kulturlandschaft. Der Austausch und die Zusammenarbeit mit Gleichaltrigen aus europäischen Nachbarländern, beleben die lokalen Jugendlichen mit neuen Ideen und fördern ihre interkulturelle Kompetenz. Die Aktivierung von älteren Handwerkern, die als Kursleiter Jugendliche für vergessene Handwerkstechniken begeistern, stärkt den generationsübergreifenden Zusammenhalt der Region. Durch die Erlebnisse und Erfolge in den Kursen werden junge Menschen gestärkt, ihrer eigenen Gestaltungskraft zu vertrauen und Verantwortung für das eigene Lebensumfeld zu übernehmen. Derzeit gibt es in der Region Feldberger Seenplatte neben den Schulen nur wenige Jugendclubs, die in der Jugendarbeit aktiv sind. In Zusammenarbeit mit den Lehrern und Erziehern wird der Verein „Scheune Fürstenhagen e.V.“ das kulturelle Bildungsangebot für junge Menschen in der Region erheblich erweitern.

Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und dem Wegzug vornehmlich junger Menschen aus der Region bieten die Angebote des Projekts die Chance, die Attraktivität der Region mit ihren bereits vorhandenen natürlichen und kulturellen Ressourcen zu erhöhen. Die Jugendlichen entwickeln in den mehrtägigen Workshops neue Ideen für ihr eigenes Leben und ihre Region.

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Die Tagungsmacher im Hochschwarzwald  Ihre Veranstaltung in einer der schönsten und ursprünglichsten Landschaften Deutschlands! Wer wir sind:  Die Interessengemeinschaft "Die Tagungsmacher im Hochs...

Die Tagungsmacher im Hochschwarzwald 

Ihre Veranstaltung in einer der schönsten und ursprünglichsten Landschaften Deutschlands!

Wer wir sind: 

Die Interessengemeinschaft "Die Tagungsmacher im Hochschwarzwald" ist ein Zusammenschluss von Dienstleistern aus dem Tagungs-, Incentive-, und Eventbereich. Seit 2017 unterstützen wir unsere Kunden bei der Organisation und Planung Ihrer Veranstaltung, ob kleinere Tagungen, Betriebsfeiern oder große Events. Wir bieten langjährigen Erfahrung, professionelle Beratung und unterbreiten gerne individuelle und maßgeschneiderte Angebote, die genau den Vorstellungen des Kunden entsprechen. 

Wir machen unseren Hochschwarzwald zu Ihrem Erlebnis. 

Auf einer Höhenlage zwischen 700 und 1.500 Metern bietet der Hochschwarzwald eine wunderschöne Naturkulisse, romantische Dörfer, frische Luft, Ruhe und Entspannung sowie kulinarische Höhepunkte. Hier finden unsere Kunden optimale Bedingungen um sich voll und ganz auf das Wesentliche der Veranstaltung zu konzentrieren, fernab vom betrieblichen Alltagsstress inmitten einer einzigartigen Naturlandschaft. Nirgendwo sonst finden sich Arbeit und Erholung so sehr im Einklang und eröffnen völlig neue Perspektiven für große Ideen und Entscheidungen.

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Rehkitzrettung Jährlich fallen allein in  Österreich circa 25.000 Rehkitze den Mähmaschinen zum Opfer. In den ersten Lebenswochen bleiben Rehkitze durch den Duckreflex trotz herannahender Gefahr lieg...

Rehkitzrettung

Jährlich fallen allein in  Österreich circa 25.000 Rehkitze den Mähmaschinen zum Opfer. In den ersten Lebenswochen bleiben Rehkitze durch den Duckreflex trotz herannahender Gefahr liegen. Sie flüchten nicht. Großes Tierleid ist die Folge: gemähte Kitze versterben oder müssen getötet werden, weil die Verletzungen durch die großen Mähwerke gravierendst sind. Die betroffenen Mutter-Geißen suchen noch tagelang nach ihren Kitzen.  Gelangt ein gemähtes Kitz unbemerkt in einen Siloballen, was immer wieder vorkommt, entwickelt sich Botulinustoxin. Kühe, die solchermaßen verunreinigtes Futter zu sich nehmen, können daran versterben.

Mit der Wärmebildkamera am Copter werden die Kitze vor der Mahr geortet und in Sicherheit gebracht. Wegen des für die Wärmebildkamera notwendigen Temperaturunterschiedes zwischen Kitz und Umgebung werden die Flächen vor Sonnenaufgang bzw. nach Sonnenuntergang beflogen. Entlaufene Weidetiere orten wir ebenfalls. Die Kitzrettungssaison erstreckt sich von Mai bis Anfang Juli. Wir nutzen den Copter jedoch ganzjährig zum Wohl von Mensch und Tier: 

Bergrettung und Lawinenwarnkommission

Unsere Piloten sind gleichzeitig Mitglieder der Bergrettung Werfen sowie der Lawinenwarnkommission. Damit können sie ihr Fachwissen aus diesen Gebieten mit dem Einsatz des Copters kombinieren. Bei Bergrettungseinsätzen kann je nach Gegebenheiten die Personensuche im alpinen Gelände unterstützt werden. Bei Lawinenabgängen kann der Copter einen Überblick über die Situation verschaffen. Bei der Lawinenwarnkommission hilft das gewonnene Bildmaterial bei der Einschätzung des Gefahrenpotentials von Lawinenstrichen für Verkehrswege, Siedlungsgebiete und Schipisten. Nach Lawinenabgängen generieren wir Bilder für die Analyse. Schützbauten können von der Luft aus überprüft werden. 

Feuerwehr:  Wir können im Bedarfsfall bei Wald- und Latschenbränden angefordert werden. Überblick/ Nachschau sowie das Orten verbliebener (unterirdischer) Glutnester.

 

 

 

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