Sidebar

x

Empfohlen

Seiten

  1.   Projekte
  2.    Öffentlich
mit dem Projekt möchte der Verein handgemachte Livemusik im RockPop Bereich als Kulturangebot schaffen . Der ländliche Raum soll damit gestärkt werden und ein regionales qualitativ hochwertiges Kultur...

mit dem Projekt möchte der Verein handgemachte Livemusik im RockPop Bereich als Kulturangebot schaffen . Der ländliche Raum soll damit gestärkt werden und ein regionales qualitativ hochwertiges Kulturangebot langfristig etabliert werden . Vor allem auch das soziale Miteinander von Jung und Alt gefördert werden. Unser Publikum geht so von 15 bis 60 Jahre. Um die regionale Gemeinsamkeit zu fördern sind auch die örtliche Feuerwehr und andere Vereine beteiligt und Einkäufe erfolgen möglichst bei den hiesigen kleineren Händlern. Auch mit dem Catering beauftragen wir Stände aus der Region. Auch wir mußten unser Festival 2020 und 2021 wegen der Pandemie absagen. Die Kultur ist ja einer der Verlierer in Zeit und wir hoffen nun für 2022 endlich wieder ein tolles Event organisieren zu können. Wenn möglich auch schon ein Indoor Event im Spätherbst diesen Jahres. Ursprünglich gegründet um regionalen Bands Auftrittsmöglichkeiten zu geben hat sich das Open Air hat sich zu einem Newcomerfestival vor allem deutscher Bands im Bereich Rock, Pop und Indie entwickelt. Wir suchen Bands aus, die uns persönlich gefallen und ein Konzert zu einem Erlebnis machen. Dabei setzen wir nicht auf bekannte Namen, sondern auf junge Talente, die z.B. den Deutschen Rock- und Pop-Preis gewonnen haben, an der Popakademie Mannheim ihr Handwerk lernen oder besondere Förderung durch Programm wie der „Initiative Musik“ der Bundesregierung erfahren. Natürlich auch weiterhin die Chance für junge regionale Gruppen mal vor einem größeren Publikum zu spielen. Durch die komplett ehrenamtliche Arbeit des Organisationsteams z.B. bei der Planung , dem Aufbau und der Bewirtung der Bands und Besucher sollen die Kosten niedrig gehalten und damit auch ein für Alle günstiger Eintrittspreis möglich sein . Sollte ein Gewinn übrig sein so ist dieser für die Jugendarbeit des TV Neuenkirchen bestimmt.

  1.   Projekte
  2.    Öffentlich
Die Stadt Werlte entwickelte unter Einbindung entsprechender Fachexpertisen die für die Gründung und den Betrieb einer Arztpraxis erforderlichen Konzepte und schaffte die für die Umsetzung des Vorhabe...

Die Stadt Werlte entwickelte unter Einbindung entsprechender Fachexpertisen die für die Gründung und den Betrieb einer Arztpraxis erforderlichen Konzepte und schaffte die für die Umsetzung des Vorhabens in kommunaler Trägerschaft notwendigen Voraussetzungen. Die Ärztinnen und Ärzte des MVZ Werlte behandelten im Juli 2018 die ersten Patientinnen und Patienten.

Damit finden interessierte Ärztinnen und Ärzte jetzt ein attraktives Angebot, da sie sich an erster Stelle ihren ärztlichen Kernprozessen widmen können, Medizin statt Verwaltung! Durch eine Anstellung entfallen zudem wirtschaftliche Risiken, gleichzeitig sind verlässlich planbare Arbeitszeiten und der fachübergreifende medizinische Austausch im Team garantiert.

Die Hümmlinger Volksbank eG in Werlte baute ein Gesundheitszentrum, in dem neben der MVZ-Werlte (kAöR) auch eine logopädische Praxis, eine Physiotherapeutin und Heilpraktikerin, eine Dipl.-Psychologin, eine Zahnarztpraxis mit zwei Zahnmedizinerinnen und Zahnmedizinern, ein Sanitätshaus sowie ein Augenoptikergeschäft ein Dach über dem Kopf gefunden haben. Darüber hinaus bietet das MVZ Hümmling Hospital Facharztzentrum Sögel eine orthopädische Sprechstunde in den Räumen der MVZ-Werlte (kAöR) an. Damit wurde ein über die allgemeinmedizinische Versorgung hinausgehendes und sektorenübergreifendes Leistungsangebot in zentraler Lage verwirklicht, das überörtliche Wirkungen entfaltet.

  1.   Projekte
  2.    Öffentlich
Mehrzweckzentrum mit Einkaufsmöglichkeit -Dorfladen- ( in der Dorfmitte) Ausgangslage In vielen kleinen Gemeinden können die Bürgerinnen und Bürger nicht im direkten Wohnumfeld einkaufen. Dies betr...

Mehrzweckzentrum mit Einkaufsmöglichkeit -Dorfladen- ( in der Dorfmitte)


Ausgangslage

In vielen kleinen Gemeinden können die Bürgerinnen und Bürger nicht im direkten Wohnumfeld einkaufen.
Dies betrifft auch die Gemeinde Rhade. Nach der Schließung des letzten Gasthauses regte eine Gruppe von Bürgern auf einer Bürgerversammlung daher an, die Einwohner der Gemeinde Rhade selbst entscheiden zu lassen, was mit dem Gebäude passiert.
Der Wunsch nach einem Dorfladen wurde laut.


Ziel

Der demografische Wandel in Rhade soll mit allen interessierten Bürgern, Vereinen, Institutionen, Gewerbetreibenden und dem Gemeinderat aktiv gestaltet werden. Dazu soll ein Gebäude zu einem „DorfTreff“ mit Einkaufsmöglichkeit und unterschiedlichsten Dienstleistungen umgebaut werden, um eine Grundversorgung sicherzustellen.

Angebot an die Bürger

Im Jahr 2015 wurde unser Dorf in die Verbunddorfentwicklung der Förderperiode 2015 bis 2020 aufgenommen. Das war ein großer Erfolg. Die Dorfprojekte sowie die möglichen privaten Vorhaben bieten große Chancen, dass Dorf mit hoher Lebensqualität zu erhalten und weiter zu entwickeln. Unser Rhader Ankerprojekt ist der “Dorf Treff Rhade mit Einkaufsmöglichkeit" (ein Mehrzweckzentrum in der Dorfmitte).

Nachdem die Gemeinde Rhade eine ehemalige Gaststätte ersteigert hatte, um unliebsamen Investoren zuvorzukommen und die Entwicklung des Ortskerns aktiv zu gestalten, blieb die Frage nach der weiteren Nutzung des Gebäudes zunächst offen. Auf einer Bürgerversammlung im September 2012 regte eine Gruppe von Bürgern an, die Einwohner der Gemeinde Rhade selbst entscheiden zu lassen, ob und wie das Gebäude genutzt werden könnte. Diesem Vorschlag folgte der Gemeinderat und beauftragte eine Arbeitsgruppe (AG), Ideen und Konzepte zu erarbeiten.

Um die Einwohner des Ortes einzubeziehen, entwickelte die AG einen ergebnisoffenen Fragebogen zur weiteren Verwendung des Anwesens. Die Beteiligung der Bürger an dieser Befragungsaktion war sehr hoch. Von 268 an alle Haushalte verteilten Fragebögen wurden 235 Bögen mit 520 Einzelvorschlägen abgegeben.

Die AG wertete die Angaben anonym aus und stellte das Ergebnis am 17.12.2012 öffentlich vor: Die Mehrheit der Bürger wünschte sich eine Einkaufsmöglichkeit im Ort, einen Dorfladen. Des Weiteren wurden Räumlichkeiten für Gruppen und Veranstaltungen gewünscht.

Als Rechtsform für den Dorfladen wurde ein wirtschaftlicher Verein (w.V.) gewählt. Damit haben alle Bürger die Möglichkeit Miteigentümer des Dorfladens zu werden.

In der Planungsphase wurde der Gemeinde Rhade das Gebäude der Zevener Volksbank zum Kauf angeboten. Nach Information der Bürger und dem Abklären der Nutzungsmöglichkeit (mit direkter Bürgerbeteiligung) beschloss die Gemeinde das Volksbankgebäudes mit Grundstück (in der Ortsmitte) zu kaufen. Damit wurden die Volksbankdienstleistungen weiterhin in Rhade erhalten. Die Umgestaltung des Volksbankgebäudes zu einem kleinen Dienstleitungszentrum mit dem Geschäftsbereich „Automatenbetrieb“ der Zevener Volksbank, Büro der Gemeinde Rhade mit Bücherecke, Dorfladen mit DHL Service (Paketannahme und -ausgabe), einem Backshop mit Kaffeeausschank und Sitzmöglichkeiten, einer Toto-/ Lottoannahmestelle, einer Wäsche-annahme und einer Floristik-Dienstleistung ist abgeschlossen.  Der Dorfladen wurde am 27.04. 2017 eröffnet. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Dorfladen insgesamt 125 Anteilseigner, die Anteilseigner sind in dem wirtschaftlichen Verein „Dorfladen Rhade w.V.“ organisiert. Die Anteilseigner haben die Mindestsumme von insgesamt ca. 70T € Eigenkapital aufgebracht. Der Dorfladen Rhade schreibt zurzeit schwarze Zahlen.


Besonderheit des Projektes

Das Besondere

In der gesamten Planungs- und Umsetzungszeit war es uns (der Arbeitsgruppe) besonders wichtig:

- Die Mitnahme der Bürger unserer Gemeinde durch regelmäßige Informationen (Bürgerversammlungen, Informationsblätter usw.)

- die Mitarbeit möglichst vieler Bürger in unseren Ausschüssen und weiteren ehrenamtlichen Arbeiten

- die Zusammenarbeit mit dem Rat der Gemeinde (alle anstehenden Entscheidungen wurden gemeinsam mit dem Rat besprochen und zur Abstimmung gebracht)

- die zuständigen Entscheidungsträger aus der Verwaltung, der Institutionen wurden frühzeitig informiert und um Beratung/Hinweise gebeten

- Umsetzungsbeispiele anzusehen (mit interessierten Bürgern)

- Beratungen durch das Dorfladen Netzwerk

- Beratungen durch unseren jetzigen Hauptlieferanten

-frühzeitige Mitgliederwerbung für den Dorfladen Rhade w.V.

-rechtzeitige Gründung des wirtschaftlichen Vereines (nach frühzeitiger Klärung durch den Landrat des Kreises Rotenburg Wümme)

-dass der Dorfladen Rhade w.V. von vielen Anteilzeichnern (zurzeit mehr als 120) getragen wird

- intensive Öffentlichkeitsarbeit

- sehr gute Zusammenarbeit mit der Presse

-  Einladung zur Vorstellung unseres Projektes auf der "Grünen Woche" in Berlin (einmal gemeinsam mit dem Dorfladen Netzwerk und einmal auf Einladung durch das Land Niedersachsen)

-Aufnahme in das "Projektnetzwerk Ländliche Räume" in der Datenbank "Best-Practise-Projekte“ (Link:  https://www.projektnetzwerk-niedersachsen.de/   mehr Infos: https://www.rhade-nds.de/dorfladen-rhade/

-Vorstellung unseres Projektes auf der Projektmesse des „Projektnetzwerkes Ländliche Räume Niedersachsen 2018“

- dass sich eine Floristin, aus der unmittelbaren Nachbargemeinde, mit dem Verkauf von Blumen, Pflanzen, Hochzeit- und Trauerfloristik selbstständig gemacht hat und die Ware über den Dorfladen verkauft

- die Erstellung einer Homepage (von einer Privatperson), unter diesem Link ist eine Chronik über dem Werdegang des DorfTreff mit Einkaufsmöglichkeit hinterlegt Link: Dorfladen Rhade :: Gemeinde Rhade

- das Interesse von Studenten der Universität Bremen (Projektseminar zur Umnutzung von Gebäuden in schrumpfenden ländlichen Regionen am Beispiel von Dorfläden

- dass wir nicht nur Arbeitsplätze schaffen, sondern das sich auch Bürger ehrenamtlich am Dorfladen beteiligen (insgesamt sind ca. 30 Personen regelmäßig ehrenamtlich für den Dorfladen tätig)

-dass die Bürger/Kunden Wünsche zum Warenangebot erfüllt bekommen können

-dass regionale Anbieter ihr Warenangebot über den Dorfladen verkaufen können

 

Projektträger (Name): Dorfladen Rhade w.V.

Projektträger (Institution): Bürgerin/Bürger

Adresse: Zevener Straße 2, 27404 Rhade

Ansprechpartner/in: Rolf Heinz
04285457
http://rhade-nds10.webnode.com/
Heinz.Rhade@web.de

  1.   Projekte
  2.    Öffentlich
Das Projekt bremke.digital wurde von 2018 – 2021 vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Förderprogramm Land.digital gefördert. Projektpartner waren die Stiftung Digitale Chancen und...

Das Projekt bremke.digital wurde von 2018 – 2021 vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Förderprogramm Land.digital gefördert. Projektpartner waren die Stiftung Digitale Chancen und das Haus kirchlicher Dienste, Hannover. Kooperationspartner war Fraunhofer IESE mit der Digitale-Dörfer-Plattform. In der letzten Phase das Projekts wurde der Transfer der Angebote der Digitalen Dörfer vom Dorf Bremke auf die Einheitsgemeinde Gleichen abgeschlossen und das Projekt zu gleichen.digital.

Ziel des Pilotprojektes war die Erprobung eines Modells zur Gewinnung von mehr Lebensqualität und zur Förderung des dörflichen Zusammenlebens durch die Nutzung digitaler Dienste im Ortsteil Bremke der Einheitsgemeinde Gleichen in Südniedersachsen. Bremke und Gleichen zeichnen sich sich durch eine Sozialstruktur mit aktiven Bürgerinnen und Bürgern und einer lebendigen Vereinskultur aus.

In einem Diskussions- und Beteiligungsprozess haben sich die Menschen im Ort zusammen mit Vereinen und Initiativen mit der Frage, welche infrastrukturellen Nachteile aus der Sicht der Bewohner*innen in Bremke als besonders belastend wahrgenommen werden befasst. Anschließend wurde herausgearbeitet, welche internetgestützten Dienste dazu beitragen können, diese Nachteile zu kompensieren. Darauf basierend wurden die bestehenden Angebote der Digitale-Dörfer-Plattform DorfFunk und DorfPages für Bremke etabliert und weiterentwickelt und ein digitaler Schaukasten komplett neu entwickelt. Die gemeinschaftliche Entwicklung, Qualifizierung und Unterstützung bei der Nutzung sollte die Bereitschaft zur Teilhabe an der digitalen Kommunikation stärken und zugleich das soziale, nachbarschaftliche Leben im Dorf fördern.

Für die Zusammenarbeit im Projekt und den Co-Creation-Prozess war vor allem der Projektkreis, bestehend aus Vertreter*innen der örtlichen Institutionen, Vereinen und Initiativen (Kirche, Ortsrat, Feuerwehr, Freifunk, Dorfladen etc.) wichtig. Dem Projektkreis kam insbesondere die Aufgabe zu, die Kommunikation Projektpartnern ins Dorf hinein zu lenken, und das Meinungsbild aus dem Dorf aufzunehmen und an die Stiftung Digitale Chancen und das Haus kirchlicher Dienste weiter zu geben. Als Multiplikator*innen waren die Beteiligten auch für die Menschen in Bremke erste Ansprechpartner*innen in Bezug auf das Projekt.

Für den Transfer zu gleichen.digital wurde zunächst ein Arbeitskreis mit Vertreter*innen aller Dörfer etabliert. Mit Ablauf der Projektförderung wurde die Betreuung der digitalen Gemeinde an ein ehrenamtlich tätiges Redaktionsteam übergeben.

  1.   Projekte
  2.    Öffentlich
Ein digitales Fahrradverleihsystem in ländlichen Räumen für die täglichen Bedarfe? Das gibt es doch gar nicht!? Oh ja: LANDRADL - ein durch das Bundeslandwirtschaftsministerium gefördertes ökologische...

Ein digitales Fahrradverleihsystem in ländlichen Räumen für die täglichen Bedarfe? Das gibt es doch gar nicht!? Oh ja: LANDRADL - ein durch das Bundeslandwirtschaftsministerium gefördertes ökologisches und soziales Projekt - macht es möglich! Und kann jetzt in ganz Deutschland - jeweils lokal angepasst - aufgebaut werden.

Der Praxistest ist bereits bestanden: In zwei Dorfregionen mit insgesamt zehn Dörfern im Landkreis Wolfenbüttel können ca. 5.000 Einwohner*innen an jeweils fünf Stationen insgesamt 18 Fahrräder 24/7 elektronisch buchen, entleihen und zurückgeben. Die Pedelecs, elektrischen Lastenfahrräder sowie ein inklusives elektrisches Dreirad werden seit April 2021 lebhaft genutzt. Über 300 Menschen sind bereits registriert und haben bei 2.000 Buchungen schon ca. 30.000 km zurückgelegt. Zusätzlich werden vier Faltfahrräder nach Vereinbarung persönlich ausgegeben und erklärt. Der lokale Bedarf für Fahrradverleih im ländlichen Raum ist also da!

Das Erfolgsrezept von LANDRADL: Engagierte Menschen vor Ort, die professionelle Unterstützung durch merkWATT sowie lokale Träger (die Kommune, Unternehmen o. Ä.). Die Engagierten kümmern sich um das laufende "Back-Office-Geschäft", haben ein Auge auf die Fahrräder sowie die Verleihstationen und stehen der Bevölkerung mit Rat und Tat zur Seite. merkWATT stellt das System mit allen aufeinander abgestimmten Komponenten zur Verfügung und unterstützt die Ehrenamtlichen vor Ort vor allem beim Aufbau und der Einführung des Systems. Ein Verein, die Kommune, vielleicht ein Unternehmen und/oder weitere Institutionen arbeiten zusammen als Betreiber und (Teil-)Finanzierer. So kann LANDRADL gemeinsam gelingen und ländliche Räume aufwerten: Als Teil der Daseinsvorsorge und zusätzlicher Baustein eines weiterentwickelten ÖPNV.

  1.   Projekte
  2.    Öffentlich
CoWorkNet wird über die Richtlinie "Soziale Innovation" der Landesregierung gefördert. Dadurch können wir Gründer*innen von Coworking-Spaces auf dem Land im Amtsbezirk Lüneburg zukünftig noch besser u...

CoWorkNet wird über die Richtlinie "Soziale Innovation" der Landesregierung gefördert. Dadurch können wir Gründer*innen von Coworking-Spaces auf dem Land im Amtsbezirk Lüneburg zukünftig noch besser unterstützen.

Birgit Honé, Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, hat am 16. Juni 2020 im Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg Förderbescheide aus der Richtlinie „Soziale Innovation“ überreicht. Ziel des Programmes ist es, Modellprojekte zu fördern, die mit innovativen Ansätzen einen Beitrag zur Deckung lokaler und regionaler Bedarfe leisten wollen. „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir den Herausforderungen unserer Zeit in einem Flächenland wie Niederachsen mit kreativen, oftmals ungeahnt wirkungsvollen Lösungsansätzen besser begegnen können. Die Bewältigung der Corona-Pandemie zeigt uns, dass wir flexible Instrumente benötigen“, sagte Honé bei der Übergabe der Bescheide. „Unsere Richtlinie ermöglicht genau das. Mit ihr haben wir ein Experimentierfeld geschaffen, auf dem unterschiedlichste Akteurinnen und Akteure neue Wege und Lösungsansätze in den Bereichen Daseinsvorsorge und Arbeitswelt erproben können.“

Eines der fünf geförderten Projekte ist CoWorkNet. Coworking-Spaces sind in großen Städten ein boomendes Modell neuer Arbeitsorte. Sie sind Keimzellen des Wandels hin zu flexiblen und digitalen Formen von New Work, hier entstehen Innovationen und Start-Ups. Coworking auf dem Land ist arbeits-, regional- und umweltpolitisch höchst wünschenswert, aber es lohnt sich wirtschaftlich auf den ersten Blick nicht, wenn man nur das bekannte Geschäftsmodell aus der Stadt aufs Land überträgt.

Die „CoWorkNet - Koordinierungsstelle Coworking“ möchte für die Region Lüneburg Leistungen entwickeln, erproben und evaluieren, die potenziellen Gründerinnen und Gründern den Weg zur Gründung erleichtern und einen nachhaltigen wirtschaftlichen Betrieb ermöglichen. Die Koordinierungsstelle dient den Gründungsinteressierten als erste Anlaufstelle Informationen und Best Practice auf dem Weg zur eigenen Gründung. Durch die Förderungen können wir unsere Beratungsangebote an Gründer*innen aus der Region günstiger oder sogar komplett kostenfrei anbieten.

Die Erkenntnisse aus dem Projekt fließen anschließend in die Methoden der übergeordneten CoWorkLand Genossenschaft ein und sorgen auch nach Projektende und über die Region Lüneburg hinaus für effektivere Maßnahmen bei der Vernetzung und Unterstützung ländlicher Coworking-Akteur*innen.

  1.   Projekte
  2.    Öffentlich
Auf perfekte Lösungen warten? Oder geht es auch einfach? Die „großen Projekte“ zur generationengerechten Dorfentwicklung sind nur in gemeinsamer Anstrengung mit der Kommune zu bewältigen, sind von Gel...

Auf perfekte Lösungen warten? Oder geht es auch einfach?
Die „großen Projekte“ zur generationengerechten Dorfentwicklung sind nur in gemeinsamer Anstrengung mit der Kommune zu bewältigen, sind von Geldgebern und Zuschüssen abhängig und werden viele Jahre dauern, bis sie realisiert werden können, wie beispielsweise
die Ansiedlung einer Dorfgastronomie, Verbesserung von Nahverkehr und Nahversorgung, senioren- und familiengerechte Wohnangebote, Betreuungsangebote für Kinder/ Schüler und Senioren.

Bis diese Fernziele irgendwann einmal erreicht sind, wollen wir jedoch nicht tatenlos warten, sondern möglichst viele Möglichkeiten schaffen, um auf einfache Weise schon jetzt unser Dorf für Alt und Jung zu beleben und unser Zusammenleben zu bereichern: das ist das Ziel unseres Projektes "Lebendige Dorfmitte"! Unter diesem Titel begannen wir Anfang 2018 mit vielfältigen, niederschwelligen Angeboten und Aktionen rund um den Dorfplatz: ob Lagerfeuermusik, offene Malgruppe, gemeinsame Grünpflege oder Dorfbrunnenschmücken, Boulespielen, Freitag-Abend-Hock am Brunnen, Garagenflohmarkt, Setzlingsbörse, "Essen in Gesellschaft" oder Streuobst-Mostaktion - und immer wieder kommt Neues dazu. Dabei lassen wir uns stets von den drei Prinzipien "vielfältig, offen, einfach" leiten (https://www.daheim-in-harpolingen.de/termine-aktuelles/lebendige-dorfmitte-prinzipien.html).
Inzwischen haben wir auch schon größere Projekte realisiert, wie den Bau eines Mitfahrbänkle, einer Junior-Bike-Anlage, einer Boule-Bahn und die Teilsanierung unseres Spielplatzes.

Mit diesen vielfältigen, kleinen und größeren Angeboten für Alle gibt es wieder Leben in unserem Dorf - und wir haben noch viel vor!
Besonders freut uns, dass wir immer wieder Anfragen zu unseren Aktivitäten nicht nur aus der Region, sondern von Dörfern und Hochschulen aus der ganzen Bundesrepublik erhalten.

  1.   Projekte
  2.    Öffentlich
Das Fachwerkhaus an der Burg Lindenfels Der eigentliche Projektname lautet: Info.Punkt.Burg.   So, wie sich das Haus heute zeigt, ist es ein Informationszentrum des UNESCO - Geoparks und der Stad...

Das Fachwerkhaus an der
Burg Lindenfels

Der eigentliche Projektname lautet:

Info.Punkt.Burg.

 

So, wie sich das Haus heute zeigt, ist es ein Informationszentrum des UNESCO - Geoparks und der Stadt Lindenfels. Es hat einen musealen Teil in zwei Räumen im Obergeschoss, sowie eine kleine Gastronomie / Kiosk mit einem Familienrastplatz. Bauherr und Eigentümer ist die Stadt; das Gelände der Burg ist langfristig vom Landes Hessen gepachtet. 

Die Idee kam aus der Bürgerschaft; konkret von Manfred Riebel, der auch Zimmerermeister ist und Fachmann für die Sanierung von Fachwerkbauten.

Der Tourismus hat Tradition in Lindenfels. Lage und Klima sind Grundlage für die Beliebtheit des „Heilklimatischen Kurortes“ (seit 1969). 

Lindenfels ist eingebettet in die Landschaft des UNESCO-Geoparks Bergstraße-Odenwald und liegt landschaftlich sehr reizvoll.

Angebote für Wanderer in und rund um Lindenfels wurden in den letzten Jahren verstärkt ausgebaut. So findet man hier den Erlebniswanderweg, Heilklima-Wanderwege und -Nordic-Walking-Routen, und den Kunstwanderweg, zwischen Lindenfels und Fürth. Insbesondere verläuft auch der stark frequentierte Qualitätswanderweg „Nibelungensteig“ direkt unterhalb der Burg durch Lindenfels. (Stich von 1634)

Die Burg Lindenfels ist dabei für die Stadt und Umgebung von zentraler Bedeutung und ein beliebtes Ziel bei Touristen.

In der Burg finden verschiedene überregional bekannte Veranstaltungen statt wie z.B. das Mittelalterliche Spektakulum, das traditionelle Burg- und Trachtenfest, Opern- und Operettenaufführungen, ein Kino-Open-Air.

In der von Touristen stark frequentierten Burg existierten bis 2021 jedoch keine Informations- oder Ausstellungsräumlichkeiten. Es fehlten Rastmöglichkeiten oder eine kleine Gastronomie (z.B. Kiosk).

Ziel der Errichtung vom Info.Punkt.Burg Lindenfels war es, eine touristische Infrastruktur und Orientierung für Besucher allgemein und insbesondere für Wanderer des Nibelungensteiges anzubieten. Zudem sollte eine Einkehr- und Rastmöglichkeit geschaffen werden.

Außerdem sollte am Nibelungensteig ein zentraler Punkt  entstehen, der die enge Beziehung zwischen dem Thema Nibelungen (Installationen im Außenbereich sind noch geplant) und der Geschichte der Burg präsentiert werden.

Alte, eingelagerten Balken eines Lindenfelser Fachwerkhauses dienten als Grundlage für das neu errichtete und durch Kuben ergänzte Gebäude. Das hat eine sehr nachhaltige Komponente.

Gestalterisch wurde es in die Umgebung eingepasst. Denkmalschutzaspekte werden berücksichtigt und entsprechende Materialien verwendet. Vor dem Bau wurde eine archäologische „Schürfe“ vorgenommen, die ein altes Gebäude, wahrscheinlich auch Fachwerk, an der Stelle dokumentiert. Schön zu sehen, ein Teil des Hofes.

Der Außenbereich vor dem Gebäude ist als Aufenthaltsbereich mit Sitzmöglichkeiten, als Familienrastplatz, gestaltet.

Das Haus wird aktuell von Ostern (April) bis Ende Oktober bewirtschaftet. Partner sind die Stadt Lindenfels, der Unesco Geopark Bergstrasse - Odenwald und der Verein KuBuS e.V. 

Für die Informationsräumlichkeiten und Ausstellungen arbeitet die Stadt mit Institutionen aus dem Bereich Tourismus und mit regionalen Historikern zusammen.

Im Haus findet sich Platz für die Präsentation von touristischen Informationen. In der oberen Ebene wird ein Informations- und Ausstellungsbereich geschaffen. Dort soll die Geschichte der Burg im Kontext zum höfischen Leben und hochmittelalterlicher Dichtung präsentiert werden. Das Thema Nibelungen hält ebenfalls Einzug und findet seine Verknüpfung durch den Nibelungensteig.

Das ursprüngliche Gebäude, links ein identisches Haus, stand in der Nähe der heutigen B 47, der früheren „Obergasse“, jetzt Freiherr-von-Stein-Straße, an zentraler Stelle der Stadt, unweit des Moelan-Platzes.

Da zum Bau Eiche, Buche und Kirschbaum aber keine Nadelhölzer verwendet wurde, wird das Baujahr zwischen 1680 und 1740 vermutet.

Gefördert wurde das Projekt durch die Europäische Union.

 

 

Zur Konzeption:

INFO PUNKT BURG LINDENFELS

 

Nutzung des Ausstellungsraumes und gesamtkonzeptionelle Möglichkeiten

 

Situation:

Burg Lindenfels ist und war für die Stadt und Umgebung von zentraler Bedeutung. Einstmals Keimzelle des Ortes, ist sie heute das weithin sichtbare („herausragende“) Bauwerk. Obwohl die einstige Anlage zum größten Teil abgetragen wurde, blieben imposante Reste erhalten.

Dem Besucher erschließt sich allerdings – im optischen Vergleich mit besser erhaltenen Burgen, wie Auerbach, Hirschhorn oder Zwingenberg a. N. – nicht gleich der ursprüngliche Stellenwert von Burg Lindenfels. Sie ist nicht nur deutlich älter als die allermeisten anderen Anlagen, sondern diente einer bedeutenden Hochadelsfamilie als Stammsitz, war also im Hochmittelalter weit und breit die wichtigste Burg von allen.

 

Will man dem Besucher die einstige Bedeutung von Burg Lindenfels wieder vor Augen führen, so lässt sich dies nur in Form von musealen Präsentationen und Installationen bewerkstelligen.

Erste Schritte hierzu werden demnächst mit der Aufstellung von Informationstafeln in die Wege geleitet. Das weitläufige Areal bietet vielfältige Möglichkeiten, diese Erstinformationen zu vertiefen, z. B. durch die Schaffung eines beschilderten Rundweges, der die wichtigen Bauten und Bauabschnitte erklärt. Auch an „animierte“ Installationen ist hierbei zu denken.

 

Info Punkt-Gebäude:

Eine besondere Chance diesbezüglich eröffnet sich durch das geplante Gebäude des „Info Punktes“. Da die Ruine ansonsten keine geeigneten Räumlichkeiten zur Unterbringung von Exponaten, welche nicht der Witterung ausgesetzt sein dürfen,  bietet, könnte das Obergeschoss des Gebäudes diesen Zweck erfüllen. Wetterunabhängig könnte hier der Besucher z. B. anhand eines Rekonstruktions-Modelles der Burg, multimedialen Präsentationen, originalen Artefakten und „begreifbaren“ Repliken mehr über die interessante Anlage erfahren. Ein solches – wenn auch kleines – Burgmuseum ist immer eine hervorragende Ergänzung zum stehenden Gemäuer und wird vom Interessierten gerne wahrgenommen, der sein beim Rundgang gewonnenes Bild auf diese Weise komplettieren kann.

 

Anbindung an die Stadt (Nibelungenthema):

So wie bereits im Mittelalter die Stadt in Form von Mauern, aber auch politisch-sozial mit der Burg in enger Verbindung stand, sollten auch heute Synergien genutzt werden, insbesondere unter touristischen Aspekten. Der Gast erfährt durch die Verknüpfung mehr vom gesamten touristischen Spektrum in Lindenfels.

Ein bereits gut erschlossenes Thema der Stadt und Region sind die „Nibelungen“. Lindenfels ist dahingehend in verschiedene Touristik-Projekte involviert. Der mit der Sage eng verbundene Drache wird durch das Drachenmuseum und den Begriff „Drachenstadt“ thematisiert. Eine Skulptur, welche den „Lindwurm“ Fafnir im Kampf mit Siegfried darstellt, befindet sich am Eingang in das Burgareal.

Die Verknüpfung des mittelalterlichen Heldenepos mit der Burgenthematik fällt in Lindenfels nicht schwer. Im Hochmittelalter, als die Lindenfelser Burg gebaut wurde, brachte man dem altgermanischen Sagengut große Begeisterung entgegen. Die höfische Literatur befasste sich bevorzugt mit Geschichten, die ihren Ursprung im Übergang der Spätantike zum Frühmittelalter hatten, insbesondere die Artuslegende, aber auch die Nibelungensage. Sie übertrugen die Handlungen auf ihren Wertekodex, aus dem auch u. a. der Minnesang hervorging.

Hohe Adlige, wie Graf Berthold von Lindenfels, boten auf ihren Burgen der Dichtung und Literatur eine Plattform, traten oft als Mäzene von Künstlern in Erscheinung. So ist bekannt, dass Graf Werinhard von Steinsberg (bei Sinsheim) der Gönner des Spruchdichters Spervogel aus dem Codex Manesse war. (Burg Steinsberg ist von ihrer Entstehungszeit und Bauart sehr gut mit Lindenfels vergleichbar.)

Wer weiß, warum Graf Berthold seiner Burg den Namen „Lindenfels“ gab. Banal betrachtet könnte der damals mit Linden bewachsene Fels ausschlaggebend gewesen sein. Poetischer ist die Vorstellung, dass ein tieferer Sinn dahinter steckt, zumal die Linde Symbol der Gerichtsbarkeit, aber auch der Liebe war (vgl. Walther von der Vogelweide: Under der linden). Und immerhin war es ein Lindenblatt, das Siegfrieds Unverwundbarkeit einschränkte.

 

So ließe sich dieses Gedankenspiel entlang des Weges von der Stadt hinauf zur Burg als Verbindung zwischen Sage und realem, festem Gemäuer visualisieren. Der Gast beginnt – von der Nibelungenstaße/-steig kommend, über die sagenhaften Drachen seinen Aufstieg, entlang eines Pfades, auf dem er an verschiedenen Stationen mit der mittelalterlichen Lyrik und Poetik konfrontiert wird. Vorbei an der Fafnir-Skulptur bis in die Kernburg, wo er an der Tafel des Grafen Berthold Platz nimmt, für den ein Minnesänger gerade seine Stimme erhebt: „Uns ist in alten maeren wunders vil geseit ...“

 

Nicolai Knauer

 

 

 

 

  1.   Projekte
  2.    Öffentlich
Online Suchtberatung für Betroffene, Angehörige, Konsument*innen oder einfach Menschen, die Fragen zum Thema Sucht haben aus Niedersachsen. Das Angebot ist anonym und unkompliziert. Die Berater*innen...

Online Suchtberatung für Betroffene, Angehörige, Konsument*innen oder einfach Menschen, die Fragen zum Thema Sucht haben aus Niedersachsen.

Das Angebot ist anonym und unkompliziert. Die Berater*innen sind geschulte Suchttherapeut*innen aus niedersächsischen Suchthilfeeinrichtungen der Diakonie.

Parallel dazu findest du Informationsvideos auf YouTube (Stichwort: Deine Suchtexperten) zum Thema Alkohol, Drogen, Cannabis, Schwangerschaft und Konsum, Mediensucht, Glücksspiel,...

  1.   Projekte
  2.    Öffentlich
Mit dem Projekt „garantiert mobil!“ wird seit 08. September 2017 eine neue Form der öffentlichen Mobilität im Odenwaldkreis angeboten. Das Mobilitätsangebot nimmt sich der durch den demographischen W...

Mit dem Projekt „garantiert mobil!“ wird seit 08. September 2017 eine neue Form der öffentlichen Mobilität im Odenwaldkreis angeboten.

Das Mobilitätsangebot nimmt sich der durch den demographischen Wandel geprägten Problematik des Odenwaldkreises an und versucht, die Mobilitätsbedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen und deren Verkehrsteilhabe sicherzustellen.

„garantiert mobil!“ verfolgt den Ansatz der Integration von On-Demand-Verkehren und Mitnahmefahrten in die klassischen Angebote des öffentlichen Personennahverkehrs. Hierbei werden die gängigen öffentlichen Verkehrsangebote wie Bus oder Bahn um sogenannte taxOMobil-Fahrten und private Mitnahmefahrten ergänzt, sodass vorhandene zeitliche, aber auch räumliche Bedienungslücken ausgeglichen werden können. Als zentrales Element des Projektes sorgt die sogenannte „Mobilitätsgarantie“ mittels lokal ansässiger Taxiunternehmen („taxOMobil“-Fahrten) auch dann für eine zuverlässige Personenbeförderung, wenn kein passendes Mobilitätsangebots im Rahmen des klassischen ÖPNVs angeboten wird.

Dreh- und Angelpunkt von "garantiert mobil!" ist das Informations- und Buchungsportal, das über die Homepage unter www.odenwaldmobil.de erreichbar ist und sowohl als Web-Anwendung als auch als Mobile-App für Smartphone mit den Betriebssystemen IOS und Android zur Verfügung steht. Es ermöglicht, sich über alle verfügbaren Mobilitätsangebote zu informieren, diese zu buchen und zu bezahlen.

Für das wurden hohe Anforderungen sowohl an die neuen Mobilitätsangebote selbst als auch an die technischen Voraussetzungen gestellt, die vollständig umgesetzt werden konnten:

  • Mobilitätsgarantie: Jederzeit verfügbares ÖPNV-Angebot zwischen Ortschaften und Zentren, sichergestellt durch die adressscharfe Buchungsmöglichkeit von taxOMobil-Fahrten.
  • Nachhaltige Mobilität: Kostendeckung des „On-Demand-Verkehrs“ durch entfernungsabhängige Zuschlagspreise bei taxOMobil-Fahrten, die aber über verschiedene Rabattsysteme reduziert werden kann (Frühbucher- und Zubucherrabatt sowie Sponsorenrabatte) sowie effiziente Beförderung durch „Poolingfunktion“ bei zeitlich und räumlich bündelbaren Fahrtaufträgen.
  • Informations- und Buchungsportal: Informieren, Buchen und Bezahlen über eigene Plattform.
  • Vollständige Tarif- und Verbundintegration: Einbindung der Tarif- und Fahrplanauskunftsschnittstellen des RMV zur vertrieblichen Integration im Rahmen des RMV-HandyTicketing sowie die Möglichkeit zur intermodalen Beauskunftung von Mobilitätsangeboten.

  • Ridesharing: Bundesweit einzigartige Integration privater Mitnahmefahrten. Privatpersonen können auf ohnehin durchgeführten Fahrten Freiplätze in Pkw zur Mitnahme weiterer Personen anbieten.
  • Barrierefreiheit: Auch ohne digitalen Zugriff auf das Buchungsportal, können sich Kunden telefonisch und persönlich über die Mobilitätszentrale registrieren, über Mobilitätsangebote informieren und Fahrten buchen.
  • Mobilitätsberatung „vor Ort“: Mobile Mobilitätsberater informieren auf Wunsch beim Kunden zuhause und übernehmen gegebenenfalls Registrierung und Fahrtbuchungen.

Zum Jahresende 2020 waren 1.371 Kunden auf dem Buchungsportal registriert, was einer Steigerung von rund 33% zum Vorjahr entspricht. Gerade die individuelle Mobilitätberatung hat hierzu sicherlich einen wesentlichen Teil beigetragen.

Im Zusammenhang mit den taxOMobil-Fahrten sind exponentielle Steigerungen erkennbar. So wurden 2019 im monatlichen Schnitt knapp 100 Fahrten gebucht. Trotz (oder vielleicht auch wegen) der Coronasituation konnte der Wert 2020 verdreifacht werden (316 Fahrten/Monat).

Profitiert hat dieses Modell sicherlich von der Subventionierung von taxOMobil durch die Städte und Gemeinden des Odenwaldkreis, die den Zuschlagspreis bei Fahrten in das nächstgelegene Zentrum mit mindestens 50% bezuschussen.

Bei den Mitnahmefahrten ist noch deutliches Steigerungspotential vorhanden. Das Hauptproblem in diesem Zusammenhang ist das fehlende „Matching“ zwischen Fahrgast und Fahrtanbieter.

Insgesamt kann die Entwicklung von „garantiert mobil!“ durchgehend als Erfolg gewertet werden. Das Verlassen des Projektstatus durch die Aufnahme in die Ausschreibung der öffentlichen Verkehrsleistungen 2020 stellt „garantiert mobil!“  auf ein zukunftssicheres Fundament und begünstigt eine weiterhin positive Entwicklung.

  1.   Projekte
  2.    Öffentlich
Mitten im Ortskern von Ottenstein im Landkreis Holzminden entsteht auf dem Areal der Alten Schmiede derzeit ein multifunktional ausgerichtetes Dienstleistungs- und Altenwohnprojekt, das von der Kommun...

Mitten im Ortskern von Ottenstein im Landkreis Holzminden entsteht auf dem Areal der Alten Schmiede derzeit ein multifunktional ausgerichtetes Dienstleistungs- und Altenwohnprojekt, das von der Kommune zusammen mit Ehrenamtlichen und professionellen Kräften konzipiert wurde. Zwar ist Ottenstein durch seine Lage auf der Hochebene verkehrlich nur unzureichend erreichbar, gilt aber aufgrund seiner Versorgungsfunktion mit Grundschule und Kindergarten trotzdem als Ankerort für die umliegenden Dörfer und verfügt über eine gute Infrastruktur. Viele Dinge des täglichen Lebens können hier noch fußläufig erledigt werden. Das soziale Leben auf der Hochebene ist aktiv und sehr ausgeprägt. Die Alterung der Bevölkerung führt jedoch trotzdem dazu, dass sich Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit nicht mehr selbst versorgen können bzw. in ihren teils zu groß gewordenen Häusern vereinsamen.

Eingeleitet wurde die Quartiersentwicklung bereits in 2013 durch eine aufsuchende Befragung der Menschen ü50 zu ihren Vorstellungen des Älterwerdens. Wichtigste Erkenntnis: Eine überwältigende Mehrheit hielt schon damals eine "alternative" Wohnanlage für Senior:innen in Ottenstein für wichtig. Dies war Ausgangspunkt und Auftrag an die Gemeinde, die seitdem das Ziel verfolgt, alte Menschen, auch wenn sie hilfe- und betreuungsbedürftig werden, im Ort versorgen zu können. Die Lebensqualität für die Älteren soll durch Investitionen in neue Wohnformen und eine bedarfsgerechte Infrastruktur sowie mehr sozialen Zusammenhalt im Dorf verbessert werden und damit die Herausforderungen des demografischen Wandels auf der abgelegenen Hochebene im südlichen Niedersachsen angenommen werden. Für sie alle entsteht seit 2015 auf dem Grundstück der ehemaligen Schmiede mitten im Dorf das „Seniorenquartier Alte Schmiede“ mit folgenden Angeboten:

- Tagespflegehaus steht seit 01. Mai 2021 12 – 15 hilfebedürftigen Gästen zur Verfügung. Das tägliche Betreuungsangebot des Pflegedienstes wird durch die Nachbarschaftshilfe ergänzt und so eine Verknüpfung zum Leben im Dorf hergestellt.

- Multifunktionshaus schafft als Zentrum und Knotenpunkt des Quartiers einen neuen sozialen Ort mit flexiblen Büros und einem Kiosk mit Café als Treffpunkt sowie Anlauf- und Vernetzungsstelle im Erdgeschoss, Therapieräumen sowie der Gemeindebibliothek einem Co-working Space und weiteren noch nutzungsoffenen Räumen.

- Altersgerechtes Wohnhaus mit 10 barrierefreien Appartements in einer Hausgemeinschaft für Menschen mit Pflegegrad 1 bis 4. Der Bürgerverein trägt hier als Investor die Verantwortung. So übernimmt die Dorfgemeinschaft einen Teil des Generationenvertrags. Darüber hinaus werden insgesamt sechs Ein- und Zweipersonenhäuser geplant, die in private Hand gegeben werden sollen.

Umgeben sind die Neubauten von einem barrierefreien Freiraum mit gleichberechtigt organisierten Verkehrsflächen und qualitativ hochwertig gestalteten grünen Rückzugsorten. Durch eine Quartierskraft soll alsbald auch das soziale Herz des Quartiers schlagen, sie organisiert und vermietet die Räumlichkeiten und motiviert die gut sechzig Menschen, die hier später wohnen und arbeiten wollen und verknüpft das neue Quartier mit der bestehenden Dorfbevölkerung.

Besonders hervorzuheben ist das ungebrochene Engagement der Gemeinde den kleinen Ankerort Ottenstein durch eigene Mittel und Initiative zu einem lebenswerten modernen Ort für ein langes Leben zu machen. Das Schaffen einer neuen sozialen Dorfmitte durch bedarfsgerechte Einrichtungen könnte Modell stehen für viele ländliche Kommunen im deutschsprachigen Raum.

  1.   Projekte
  2.    Öffentlich
Der Verein EinsWeiter e.V. plant ein großes sozial-ökologisches Zentrum im Herzen des Wendlands. Der Verein ist aus der Bürger*innenschaft entstanden mit dem Ziel, einen Ort zu schaffen, an dem sich d...

Der Verein EinsWeiter e.V. plant ein großes sozial-ökologisches Zentrum im Herzen des Wendlands. Der Verein ist aus der Bürger*innenschaft entstanden mit dem Ziel, einen Ort zu schaffen, an dem sich die zahlreichen Projekte des weitläufigen Landkreises treffen können und der durch seine Barrierefreiheit für alle zugänglich ist. Grundlegend sind für uns die Bereiche Inklusion und Nachhaltigkeit.

Das Zentrum wird verschiedene Bereiche umfassen:

- inklusive WG / Appartements für Menschen mit Unterstützungsbedarf

- Veranstaltungs-, Probe-, Seminarräume

- Café/Gastronomie mit regionalen Produkten

- Räume für nachhaltig arbeitende Betriebe

- Gemeinschafts- und Bildungsgärten

- Praxisgemeinschaft

- Kindertagesstätte

- Projekte im Bereich der politischen und kulturellen Bildung

Aktuell arbeiten verschiedene Bürger*innengruppen und unser Architekt an den Bedarsfanalysen und Planungen für den Neubau. Zudem ist die Mittelakquise für die Realisierung des Baus und die Schaffung einer hauptamtlichen Struktur zur Begleitung der nächsten Schritte zentral.

  1.   Projekte
  2.    Öffentlich
Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts waren Dörfer für ihre Bewohnerinnen und Bewohner nicht nur Lebensraum, sondern sehr häufig auch Arbeitsort. Arbeitsplätze gab es in der Land- und Forst­wirtschaft...

Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts waren Dörfer für ihre Bewohnerinnen und Bewohner nicht nur Lebensraum, sondern sehr häufig auch Arbeitsort. Arbeitsplätze gab es in der Land- und Forst­wirtschaft, dem Handwerk und auch im dorftypischen Dienstleistungsbereich. Das hat sich grundlegend geändert. Einhergehend mit wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ver­än­de­rungsprozessen sind viele Arbeitsplätze in ländlichen Räumen vollständig verloren gegan­gen oder aber in die Stadt verlagert worden. Auch neue Arbeitsplätze entstehen über­wie­gend im städtischen Umfeld. Im Ergebnis wird das Dorf heute immer weniger als Wirtschaftsstandort wahrgenommen. Wenn Dörfer aber zukünftig immer weniger Wirtschaftsstandort sind und damit immer weniger Arbeitsplätze bieten, führt dies unwei­ger­lich dazu, dass junge Menschen die Dörfer weiterhin verlassen und oft nicht zurück­keh­ren. Ist diese Entwicklung unumkehrbar oder gibt es nicht schon heute gute Gründe und auch Möglichkeiten, das Dorf als Wirtschaftsstandort wieder neu in den Blick zu nehmen? In aktuellen Forschungsvorhaben zur ländlichen Wirtschaft fehlt bisher eine spezifische Analyse des Wirtschaftsstandorts Dorfs. Diese Forschungslücke zu schließen, war Ziel des Forschungsvorhabens "Perspektiven für den Wirtschaftsstandort Dorf". Die Leitfrage war darauf gerichtet, zu ermitteln, für welche Unternehmen und Branchen Dörfer ein attraktiver Standort sind und welche Rahmenbedingungen erforderlich sind, um vorhandene Unternehmen in ihrer Entwicklung zu fördern und Gründungen zu unterstützen. 

Vom 1. Juli 2017 bis zum 30. September 2020 wurde von einem interdisziplinären Team der Göttinger Fakultät Ressourcenmanagement der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen das Forschungsvorhaben „Perspektiven für den Wirtschaftsstandort Dorf. Eine sozial-empirische Untersuchung von drei Gemeinden in Südniedersachsen (WiStaDo)“ bearbeitet. Als Untersuchungsgemeinden wurden drei unterschiedliche ländliche Kommunen aus Südniedersachsen mit insgesamt neunzehn Dörfern aller Größen ausgewählt. Das konkrete Forschungsdesign des Projekts war dreistufig. In einem ersten Arbeitsschritt wurde eine Vollaufnahme der noch vorhandenen Wirtschaftsstrukturen in den Dörfern der ausgewählten Gemeinden vollständig erfasst. Dies war erforderlich, da vorliegende Statistiken keinen vollständigen Überblick über die wirtschaftlichen Aktivitäten in den Dörfern lieferten. Es folgte eine Analyse der Rahmenbedingungen. Diese wurden durch über 50 qualitative Interviews mit Unternehmen sowie Rahmenakteuren und durch eine breit angelegte quantitative Befragung der recherchierten Unternehmen mit einer erfreulich hohen Rücklaufquote von 36 Prozent erforscht.

Die Ergebnisse der Forschung zeigen, dass Dörfer ein oft unterschätzter Wirtschaftsstandort mit Entwicklungspotenzial sind. Die Rechercheergebnisse zeigten eine vielfältige Wirtschaftsstruktur am Wirtschaftsstandort Dorf. Von den 676 zum Erhebungszeitpunkt 2017 mit großer Wahrscheinlichkeit existierenden Unternehmen gehörten immerhin noch 14 Prozent zum primären, 22 Prozent zum sekundären und fast zwei Drittel zum tertiären Sektor. Bemerkenswert ist die Standorttreue von Unternehmen jeder Größe: Über zwei Drittel sind seit mindestens zehn Jahren am heutigen Standort und können diesen deshalb auch gut bewerten. Nach ihren Zukunftsaussichten am Standort gefragt, äußerten sich die Unternehmen überwiegend nicht negativ: 35 Prozent erwarten für die nächsten fünf Jahre ein Wachstum und 46 Prozent eine stabile Unternehmensentwicklung. Die lokale Verankerung der Unternehmen ist gut. Etwa drei Viertel der Unternehmerinnen und Unternehmer wohnen in dem Dorf, in dem auch das Unternehmen ansässig ist. Über 90 Prozent der Befragten beurteilen die Lebensqualität im Dorf als gut oder eher gut. Über 90 Prozent der Befragten beurteilen die Lebensqualität im Dorf als gut oder eher gut. Die räumliche und soziale Verbundenheit mit dem Dorf trägt auch wesentlich dazu bei, dass sich die Unternehmerinnen und Unternehmer, z. B. durch Sponsoring von Vereinen, engagieren. Für die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Dorf ist es entscheidend, dass die technische und die soziale Infrastruktur vor Ort stimmt. Unternehmerinnen und Unternehmer, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden immer auch schauen, ob vor Ort die Daseinsvorsorge (Nahversorgung, Bildungsangebote, Medizinische Versorgung) gewährleistet ist und ob das Dorf ein attraktives Freizeit- und Kulturangebot bietet. Leben und Arbeiten sind zwei Seiten einer Medaille, die in der Dorf- und Regionalentwicklung zusammengedacht werden müssen.
Alle Forschungsergebnisse finden sich im Forschungsbericht, https://zzhh.hawk.de/sites/default/files/2021-07/ZZHH-Bericht-02-20_Wirtschaftsstandort%20Dorf.pdf

und als Besonderheit wurde ein Podcast mit dem Titel: Das Dorf – ein unterschätzter Wirtschaftsstandort? zum Forschungsprojekt produziert, siehe https://www.podcaster.de/simpleplayer/?id=show~h7ohdd~landschafftwissen~pod-5c0016ecc08d6876eb975c4d3a78&v=1624538585

 

 

  1.   Projekte
  2.    Öffentlich
Der Landkreis Grafschaft Bentheim im Südwesten des Landes Niedersachsen ist mit seinen insgesamt ca. 135.000 Einwohnern durch eine ländliche Struktur und eine geringe Bevölkerungsdichte von 137 Einwoh...

Der Landkreis Grafschaft Bentheim im Südwesten des Landes Niedersachsen ist mit seinen insgesamt ca. 135.000 Einwohnern durch eine ländliche Struktur und eine geringe Bevölkerungsdichte von 137 Einwohnern/qkm geprägt.

Mit der Realisierung eines kreisweiten E-Carsharing-Angebots ist eine flexible, für den Nutzer kostengünstige und klimafreundliche Mobilitätsalternative im ländlichen Raum geschaffen worden. Das Projekt trägt zur Energiewende im Bereich der Mobilität und zur Verminderung von CO2-Emissionen im Verkehrsbereich bei und soll aufzeigen, dass auch im ländlichen Raum ein Carsharing-Angebot unter Beteiligung aller relevanten lokalen Akteure erfolgreich umgesetzt werden kann. Das neue E-Carsharing-Angebot stellt ein weiteres Mobilitätsangebot neben den bestehenden ÖPNV-Angeboten dar, sodass der bisher verhältnismäßig hohe Anteil des Individualverkehrs in der Grafschaft reduziert werden kann. In Verknüpfung mit der im Sommer 2019 erfolgten Reaktivierung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) auf der Strecke von Bad Bentheim - Nordhorn - Neuenhaus, deren Verlängerung über Emlichheim bis in die Niederlande mittelfristig (bis 2026) angestrebt wird, und der daran ausgerichteten Optimierung des Busliniennetzes bietet das ergänzende Carsharing-Angebot die Chance, ein modernes klimafreundliches Mobilitätsangebot zu etablieren, von dem ein Großteil der Grafschafter Bevölkerung profitieren kann. Durch den ausschließlichen Einsatz von Elektrofahrzeugen beim Grafschafter Carsharing verstärken sich die positiven (Umwelt-)Effekte des Carsharing: Es gibt weniger Abgase, Feinstaub und Lärm.

Angelegt ist das Grafschafter Elektro-Carsharing als Gemeinschaftsprojekt, vom dem die Bevölkerung in allen sieben kreisangehörigen Kommunen profitiert. Entsprechend sind alle kreisangehörigen Kommunen in die Ausgestaltung des Projektes frühzeitig eingebunden worden. Folgerichtig ist zum Start des Angebots auch jeweils ein Carsharing-Standort in jeder kreisangehörigen Kommune realisiert worden, wobei die bisher realisierten sieben Stationen jeweils zentral in den kreisangehörigen Kommunen und/oder in räumlicher Nähe zu den neuen Mobilitätsdrehscheiben verortet sind. Zukünftig kann und soll das Angebot sukzessive ausgebaut werden.

Das Projekt soll die im ländlichen Raum oftmals unterdurchschnittliche Aufgeschlossenheit für alternative Lebensmodelle („Teilen statt Besitzen“) aufbrechen und zur Akzeptanzsteigerung von alterativen Mobilitätsantrieben beitragen. Aus diesen Gründen und um das Angebot für Nutzer möglichst attraktiv zu gestalten, wurden in der Ausschreibung der Carsharing-Dienstleistung Vorgaben für eine praxistaugliche Batteriereichweite der eingesetzten Fahrzeuge, für Quernutzungsmöglichkeiten in weiteren Kommunen außerhalb des Landkreises sowie für ein kundenfreundliches Tarifsystem festgesetzt. So wurde ein leicht verständliches und günstiges Tarifsystem zur Vorgabe gemacht, das mindestens einen Einstiegstarif ohne Mindestvertragslaufzeit und ohne monatliche Grundgebühr beinhaltet, sodass aus Kundensicht ein niederschwelliges und kostengünstiges Ausprobieren der klimafreundlichen Elektromobilität möglich ist.

  1.   Projekte
  2.    Öffentlich
Ziel des Projektes ist die Umwandlung und Aufwertung innerstädtischer Flächen durch die Weiterentwicklung der Wasserstadt Nordhorn - Förderung der Urbanität und Stärkung des umgebenden ländlichen Raum...

Ziel des Projektes ist die Umwandlung und Aufwertung innerstädtischer Flächen durch die Weiterentwicklung der Wasserstadt Nordhorn - Förderung der Urbanität und Stärkung des umgebenden ländlichen Raums. Geplant ist der Umbau des Busbahnhofs zum Stadthafen, die Errichtung neuer Gebäude, Änderung des Flussufers zur Erholungspromenade und Neugestaltung des zentralen Markplatzes.

Ausgangslage ist die, nach Durchführung eines städtebaulichen Wettbewerbes geplante, Verortung des Zentralen Omnibusbahnhofs zum Bahnhof und somit die Anbindung von Bus und Bahn als Ergebnis der Reaktivierung des SPNV. Durch Schaffung eines neuen Mobilitätsknotenpunktes soll die Weiterentwicklung der Stadt Nordhorn als attraktiver Einkaufsstandort mit Stärkung des umliegenden ländlichen Raum als ein zentrales Planungsziel sichergestellt werden.

Für drei neue Gebäude am Stadthafen wurden entsprechende Nutzungkonzepte erarbeitet, die im Ergebnis zu einer multifunktionalen Ausrichtung des Stadthafens aus Freizeit, Gastronomie, Einkaufen und Dienstleistungen vorgeschlagen wurden. Im Bereich des Tourismus ist untersucht worden, ob der Standort des Stadtmarketings VVV in eines der drei Gebäude verlegt werden sollte und welche neuen Möglichkeiten in Hinblick auf den Tages-, Fahrrad- und Wassertourismus sowie auf Trendwassersport entwickelt werden können. Um die technische Machbarkeit des Hafenbeckens aus wasserwirtschaftlicher Sicht zu prüfen, sind umfangreiche hydrologische Untersuchungen, u. a. durch eine Modellierung des Hafenbeckens nebst Einmündungsbereich vorgenommen worden.

  1.   Projekte
  2.    Öffentlich
Telepflege ist eine Adaption telemedizinischer Ansätze der Unterstützung und Beratung über  Informations- und Kommunikations-technologien. Über Telepflege sollen Pflegekräfte  zum einen  die niedrigsc...

Telepflege ist eine Adaption telemedizinischer Ansätze der Unterstützung und Beratung über Informations- und Kommunikations-technologien. Über Telepflege sollen Pflegekräfte  zum einen  die niedrigschwellige Möglichkeit erhalten, sich kollegial zu unterstützen und zu beraten und zum anderen mit weiteren am Pflegeprozess beteiligten Personen (wie Ärzt:innen, Pflegebedürftigen und Angehörigen) über räumliche Grenzen hinweg in Austausch zu treten zu können. Über die genutzte Videotelefonie sollen Abstimmungsprozesse optimiert und Zeit sowie Wege eingespart werden, um Pflegekräfte zu entlasten und die Pflege weiter zu professionalisieren. 

 

Telepflege kann dabei in drei Formen stattfinden:

 

Tele

Telepflegefachkonsil 

  1.   Projekte
  2.    Öffentlich
Durch Einrichtung eines Runden Tischs zur künftigen hausärztlichen Versorgung konnte die Vernetzung unter den örtlichen Allgemeinmediziner(inne)n und Hausärzt(inn)en verbessert werden. Zugleich wurde ...

Durch Einrichtung eines Runden Tischs zur künftigen hausärztlichen Versorgung konnte die Vernetzung unter den örtlichen Allgemeinmediziner(inne)n und Hausärzt(inn)en verbessert werden. Zugleich wurde durch inhaltliche Arbeit (Befragungen, Vorträge etc.) das Bewusstsein für den anstehenden "demographischen Knick" und Lösungsmöglichkeiten geweckt.

  1.   Förderprogramme
  2.    Öffentlich
Bewerbungsschluss: 28.11.2021 | Preis: bis zu 5.000 € |  Zeigt eure Erfolgsgeschichte!Mit unserem Publikumspreis zeichnen wir Initiativen aus, die unser digitales Miteinander stärken. Wir suchen Proj...

Bewerbungsschluss: 28.11.2021 | Preis: bis zu 5.000 € | 

Zeigt eure Erfolgsgeschichte!
Mit unserem Publikumspreis zeichnen wir Initiativen aus, die unser digitales Miteinander stärken. Wir suchen Projekte, die sich für Gemeinschaft und Zusammenhalt einsetzen – im digitalen Raum oder mithilfe digitaler Technologien.

Zeigt uns in einem kurzen Video, wie ihr euch für unser digitales Miteinander engagiert! Das Publikum wählt dann die schönsten Erfolgsgeschichten aus.

Die Suche nach den besten Erfolgsgeschichten ist gestartet! Bewerbungen können dann bis einschließlich 28. November 2021 online eingereicht werden.

Die Publikumsabstimmung ist vom 1. bis 19. Dezember unter www.digital-miteinander.de geöffnet. Über Soziale Medien können Bewerbungen mit dem Hashtag #DigitalMiteinander geteilt werden. Am 21. Dezember 2021 küren wir die Gewinnerinnen und Gewinner!

Der jeweils 1. Platz ist mit einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert, dem 2. Platz jeder Kategorie stehen jeweils 3.000 Euro zu, dem 3. Platz je 2.000 Euro.

Kategorien

  • Digitale Teilhabe
    In der Kategorie „Digitale Teilhabe“ können sich Initiativen und Projekte bewerben, die zu einem inklusiven digitalen Miteinander beitragen.
    Ihr engagiert euch dafür, dass alle Menschen sich sicher, souverän und selbstbestimmt in der digitalen Welt bewegen können? Ihr begleitet Menschen bei den ersten Schritten ins Digitale? Ihr unterstützt zum Beispiel ältere Menschen bei der Nutzung von Videotelefonie oder Smartphones? Oder schult Kinder zum Umgang mit digitalen Medien?
    Zeigt uns eure Geschichte und bewerbt euch in der Kategorie „Digitale Teilhabe“!
  • Digitaler Zusammenhalt
    Projekte und Initiativen in der Kategorie „Digitaler Zusammenhalt“ fördern das Miteinander im digitalen Raum.
    Ihr engagiert euch gegen Hassrede und setzt euch für eine bessere Diskussionskultur im Netz ein? Vielleicht eröffnet ihr digitale Debattenräume, in denen Andersdenkende sich miteinander austauschen? Oder nutzt ihr den digitalen Raum, um Gemeinschaft zu ermöglichen oder einander Halt zu geben?
    Dann erzählt uns eure Geschichte und startet in der Kategorie „Digitaler Zusammenhalt“ durch!

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Bewerbung findet ihr hier

  1.   Projekte
  2.    Öffentlich
Unser Ziel:Das Schieferhaus in Wippra (Kreis Mansfeld-Südharz) ist ein ehemaliges Gasthaus, das 1380 erbaut wurde und über die Kreisgrenze hinaus sehr bekannt ist. Seit Anfang der 90er Jahre steht es ...

Unser Ziel:
Das Schieferhaus in Wippra (Kreis Mansfeld-Südharz) ist ein ehemaliges Gasthaus, das 1380 erbaut wurde und über die Kreisgrenze hinaus sehr bekannt ist. Seit Anfang der 90er Jahre steht es leer und droht zu verfallen. Wir möchten das historische Gebäude erhalten, um es der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und zu nutzen, z.B. für kulturelle Veranstaltungen, Workshops oder Seminare. Dabei möchten wir die Menschen in uns um Wippra von Beginn an und in allen Phasen mit einbeziehen.
Der Landkreis Mansfeld-Südharz zählt zu den strukturschwächsten Regionen Deutschlands. Sowohl im privaten wie im öffentlichen Bereich gibt es wenig finanziellen Spielraum. Gerade in kleineren Orten gibt es nicht mehr viele Möglichkeiten, kulturelle Veranstaltungen zu besuchen; dadurch mangelt es immer mehr an externen Impulsen und sozialen Kontakten. Ältere Menschen vereinsamen, Kindern fehlt immer mehr der Bezug zu Natur und Kultur. Das möchten wir ändern.

Das Besondere an unserem Projekt:
Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, zeitgleich sowohl das denkmalgeschützte Bauwerk zu sanieren, als auch den Menschen um uns herum einen Ort zur Verfügung zu stellen, an dem sie sich treffen können, Konzerte, Ausstellungen und Lesungen besuchen zu können oder einfach mal mit ihren Kindern ins Kino gehen können. Seit Beginn dieses Jahres arbeiten wir deshalb auf zwei Ebenen:
1. Die Sanierung:
Für die Region ist das Schieferhaus von großer kulturhistorischer Bedeutung und es besteht von vielen Seiten her ein großes Interesse, dieses Gebäude zu erhalten und wieder zum Blühen zu bringen.  Mit großem Enthusiasmus und Eigenengagement, vielen freiwilligen Helfern aus der Nachbarschaft und kleinen ortsansässigen Firmen wird das Schieferhaus nun Stück für Stück saniert. Begonnen wurde mit dem Innenhof, der rasch so gut hergerichtet war, dass er für Freiluftangebote genutzt werden konnte. Im nächsten Schritt haben wir uns den Tanzsaal und (im Anschluss daran) die Gaststätte vorgenommen. Der Tanzsaal sollte im Frühling weitestgehend fertig sein, sodass dort z.B. schon bald ein Kammerkonzert erklingen könnte.
2. Die kulturellen Angebote:
Bereits sechs Monaten nachdem wir mit der Sanierung begonnen hatten, konnten wir schon mit einer ersten Veranstaltung aufwarten. Dieser folgten in den nächsten Wochen drei weitere kulturelle Angebote, die allesamt sehr gut besucht waren und uns einen ersten Eindruck gaben, dass wir auf einem guten Weg sind.

Angebote:
In diesem Jahr haben wir bereits verschiedene Veranstaltungen durchgeführt. Begonnen haben wir im Juli mit einem Livekonzert, es folgte ein Sommerkino, ein Flohmarkt und ein Tag der offenen Tür anlässlich des Tages des offenen Denkmals. Im Dezember werden wir das Schieferhaus zu einem "lebenden Adventskalender" machen. Jeden Abend öffnet sich ein Fenster mit einer kleinen Überaschung: mal wird ein Gedicht vorgetragen, mal gibt es ein Lied oder ein Trompetensolo... und das alles vorgetragen von Menschen aus Wippra und der Umgebung.
Für das kommende Jahr haben wir einen Veranstaltungskalender vorbereitet. Jeden Monat wird es eine Veranstaltung geben; dabei versuchen wir, alle Altersgruppen und alle Interessenslagen anzusprechen, sodass sich im Laufe der Zeit jeder vom "Schieferhausprojekt" mitgenommen fühlt.

 

 

Es gibt noch keine Seiten. Sei der/die Erste und erstelle eine neue Seite!
Fehler beim Laden des Tooltip.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.