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Moderierter Workshop vor Ort oder online | Termine nach Absprache | Bewerbung notwendig | Planspiel "Zukunft gestalten in Dorf und Region"Oft erscheinen die Herausforderungen vor Ort riesig und unübe...

Moderierter Workshop vor Ort oder online | Termine nach Absprache | Bewerbung notwendig |

Planspiel "Zukunft gestalten in Dorf und Region"
Oft erscheinen die Herausforderungen vor Ort riesig und unüberschaubar. Ein Planspiel hilft dabei, Komplexes schneller zu überblicken, Ideen konkreter herauszuarbeiten und einfach einmal auszuprobieren.

Unser Planspiel bietet eine Möglichkeit, sich den Zukunftsvisionen für Ihr Dorf oder Ihre Region gemeinsam spielerisch anzunähern. Das Planspiel kann entweder ein motivierender Einstieg oder ein Zwischenschritt in Ihrem Gestaltungsprozess sein.

Worum geht es?
In einem eintägigen Workshop entwickeln die Teilnehmenden zunächst gemeinsam das Ausgangsbild. Darauf aufbauend entwerfen sie Zukunftsszenarien und finden Lösungsansätze. Im Idealfall steht am Ende des Tages ein Leitbild mit einem Zeit- und Aufgabenplan.

Für wen sind die Workshops gedacht?
Bewerben können sich Dörfer und Regionen aus dem gesamten Bundesgebiet. Voraussetzung ist, dass sich bereits Akteure zusammengetan haben, um aktiv zu werden. Sie müssen einen konkreten Plan haben, wie sie das Planspiel in einen bestehenden oder kommenden Prozess einbinden (zum Beispiel Dorfwettbewerb, Planungsprozesse, Modellvorhaben). Es ist außerdem wichtig, dass die Beteiligten ein Ziel formuliert haben, das sie mit dem Workshop erreichen wollen.

Wer spielt mit?
Am Planspiel sollten Akteure teilnehmen, die dazu bereit sind, den Entwicklungsprozess weiter voranzutreiben oder umzusetzen. Die Liste der Teilnehmenden erstellen wir gemeinsam. Um intensiv arbeiten zu können, sollte eine Spielgruppe aus maximal 25 Personen bestehen. Es sind mehrere Spielgruppen möglich.

Wer ist für was verantwortlich?
Die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume führen vor Ort einen eintägigen Workshop durch und übernehmen die anfallenden Kosten für die Materialien des Planspiels und die Experten.

Den Raum und die Verpflegung vor Ort stellen das Dorf oder die Region. Sie sind außerdem dafür verantwortlich, die regionalen Akteure zum Planspiel einzuladen.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Bewerbung finden Sie hier

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Für die nachhaltige Entwicklung von Regionen ist es wichtig, wachsende ökonomische und soziale Unterschiede zwischen Land und Stadt auszugleichen. OLGA initiiert stadtregionale Kooperationen in der Re...

Für die nachhaltige Entwicklung von Regionen ist es wichtig, wachsende ökonomische und soziale Unterschiede zwischen Land und Stadt auszugleichen. OLGA initiiert stadtregionale Kooperationen in der Region Dresden und trägt zu einer Vernetzung regionaler Akteure, zur Aufwertung von Ökosystemleistungen, zur Stärkung von regionalen Wirtschaftskreisläufen und zu einem gegenseitigen Verständnis in der Bevölkerung bei.

Fließgewässer und Auen sind wichtige Verbindungen zwischen Stadt und Land. OLGA zielt gleichermaßen auf die Verbesserung der ökologischen Funktion dieser Grünelemente und auf die Schaffung von regionalen Wertstoffkreisläufen in der Region Dresden ab. Der Anbau von Energieholz an Fließgewässern in Verbindung mit landwirtschaftlicher Produktion und regionalem Vertrieb der Produkte stehen dabei im Mittelpunkt. Das öffentliche Bewusstsein für regionale Zusammenhänge wird gestärkt. Kommunen, Universität, Gesellschaft sowie Unternehmen der Region wirken dabei gemeinsam.

OLGA wird eine übertragbare Lösung zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie entwickeln und dabei regionale Wirtschaftsbeziehungen, Interessen der Flächeneigentümer, Hochwasservorsorge und Partizipation der Bevölkerung gleichermaßen berücksichtigen. Die Projektergebnisse intensivieren die wirtschaftliche Entwicklung ländlicher Räume durch Stadt-Land-Kooperation und den sozialen Zusammenhalt in der Region Dresden.

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Bewerbungsschluss: 03. Januar 2022 | Förderung: max. 400.000 € |  Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert mit der Bekanntmachung "Faktor K – Forschung zum Faktor Kultur ...

Bewerbungsschluss: 03. Januar 2022 | Förderung: max. 400.000 € | 

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert mit der Bekanntmachung "Faktor K – Forschung zum Faktor Kultur in ländlichen Räumen" Forschungsprojekte, die sich mit kulturellen Aktivitäten in ländlichen Räume befassen. Die maximale Fördersumme beträgt jeweils bis zu 300.000 Euro, in begründeten Ausnahmefällen bis zu 400.000 Euro. Ab dem 30. September 2021 bis zum 03. Januar 2022 können Interessenten entsprechende Forschungsskizzen beim Kompetenzzentrum Ländliche Entwicklung (KomLE) in der BLE einreichen.

Mit der Förderung der Forschungsvorhaben soll zum einen die Forschungslandschaft zu ländlichen Räumen in Deutschland gestärkt und zum anderen die Kenntnisse über die Bedeutung von Kultur in ländlichen Räumen erweitert werden. Soweit sinnvoll und möglich, sollen Erfolgsmodelle und Gelingensbedingungen für ein lebendiges kulturelles Leben in ländlichen Räumen analysiert und Handlungsempfehlungen für die Praxis erarbeitet werden. Darüber hinaus werden die Erkenntnisse der Forschungsvorhaben der Politikgestaltung des BMEL dienen.

Trotz zahlreicher Modellprogramme und -projekte zu Kultur in ländlichen Räumen fehlen ausreichend Forschungen, die - jenseits idealisierter Bilder von ländlicher Kultur und stereotyper Zuschreibungen - belastbare Daten über die Vielfalt von Faktoren und Wirkmechanismen kultureller Aktivitäten und Teilhabe in den heterogenen ländlichen Räumen erheben und analysieren. Die Forschungsergebnisse dieser Fördermaßnahme sollen die benötigten Bausteine für die Entwicklung effektiver, kulturpolitischer Handlungsempfehlungen für ländliche Regionen liefern.

Themenschwerpunkte
Die Forschungsvorhaben sollen sich mit den folgenden Themenbereichen beschäftigen und Erkenntnisse zu einem oder mehreren der folgenden Punkte generieren:

  1. Grundlagen - Bilder von Ländlichkeit und ländlicher Kultur
  2. Der Faktor Kultur in ländlichen Räumen
  3. Kulturelle Akteure und Netzwerke in ländlichen Räumen
  4. Kulturverwaltung und -förderung in ländlichen Räumen

Diese werden in der Bekanntmachung konkretisiert. Für alle Themenbereiche sollten (soweit sinnvoll und möglich) Erfolgsmodelle und Gelingensbedingungen analysiert und Handlungsempfehlungen erarbeitet werden.

Allgemeine Anforderungen und Gegenstand der Förderung
Die Forschungsvorhaben sind förderfähig, wenn sie den Fokus auf ländliche Räume setzen. Als ländliche Räume werden dabei die vier vom Thünen Institut (TI) als ländlich definierte Typen ländlicher Kreisregionen angesehen. Dabei liegt das Interesse besonders auf ländlichen Räumen mit weniger guter sozioökonomischer Lage, möglichst in unterschiedlichen Bundesländern.

Um Forschungsergebnisse für die Akteure der Praxis nutzbar zu machen, ist eine allgemein verständliche Ergebnisaufbereitung erforderlich. Die Forschungsvorhaben verpflichten sich, die Ergebnisse ihrer Vorhaben außer für die Fachöffentlichkeit auch für ein breites Publikum (die verschiedenen Akteursgruppen der Kultur in ländlichen Räumen) sowie insbesondere für die Akteure in ihren Untersuchungsregionen in geeigneten Formaten des Wissenstransfers aufzubereiten.

Forschungsprojekte, die praxisorientiert angelegt sind und konkrete Maßnahmen des Wissenstransfers in die beforschte Praxis beinhalten, sind ausdrücklich erwünscht. Neben einer konkreten Beschreibung der geplanten Maßnahmen im Bereich des Wissenstransfers sollten diese Maßnahmen auch im Zeit- und Finanzierungsplan der beantragten Forschungsprojekte abgebildet sein, beispielsweise im Rahmen einer Transferphase zum Ende des Forschungsprojekts.

Ausdrücklich begrüßt wird die Zusammenstellung eines interdisziplinären Teams aus kultur-wissenschaftlichen und regionalwissenschaftlichen Disziplinen mit Erfahrungen in qualitativen oder quantitativen sowie zum Beispiel ethnografischen oder auch künstlerischen Forschungsmethoden sowie ein relevanter Beitrag zum "capacity building" der Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler an der eigenen Institution.

Es können auch Forschungsarbeiten eingereicht werden, die keinem der vorstehend genannten Themenschwerpunkte zuzuordnen sind, wenn sie ansonsten den in dieser Bekanntmachung allgemeinen Anforderungen und formulierten Zielen entsprechen.

Förderfähig sind ausschließlich Forschungsvorhaben, für die ein erhebliches Bundesinteresse besteht und die den Zielen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) entsprechen.

Als Grundvoraussetzung für eine Förderung gilt, dass die Forschungsvorhaben geeignet erscheinen, konkrete Handlungsempfehlungen für die Politikgestaltung des BMEL oder die Praxis der ländlichen Entwicklung zu erarbeiten.

Ausgeschlossen von der Förderung sind:

  • Theoretische Studien ohne konkret aufgezeigten Anwendungsbezug der Erkenntnisse und reine Evaluationsvorhaben ebenso wie Forschungsarbeiten, die zu einer unmittelbaren kommerziellen Verwertung der Ergebnisse führen.
  • Modellvorhaben, die die praktische Umsetzung und Erprobung von Aktivitäten anstreben sowie Vorhaben, die im Schwerpunkt der Erarbeitung von Konzepten und Machbarkeitsstudien dienen.
  • Vorhaben, die sich in Themenbereichen zu kultureller Bildung verorten und Erkenntnisse zu Fragen generieren, die im Bundesanzeiger vom 08.01.2019 unter Punkt 2. "Gegenstand der Förderung" der Richtlinie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Förderung von Forschungsvorhaben zur kulturellen Bildung in ländlichen Räumen aufgeführt sind.

Das KomLE setzt zudem voraus, dass bei Bewerbung und Förderung die allgemein gültigen Regeln guter wissenschaftlicher Praxis und die rechtsverbindlichen Grundsätze der Wissenschaftsethik eingehalten werden.

Zuwendungsempfänger
Antragsberechtigt nach dieser Bekanntmachung sind Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung (nachfolgend "Forschungseinrichtung" genannt) im Sinne des Unionsrahmens für staatliche Beihilfen zur Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation (2014/C 198/01). Dies sind Einrichtungen wie Hochschulen oder Forschungsinstitute, unabhängig von ihrer Rechtsform (öffentlich-rechtlich oder privatrechtlich) mit Niederlassung in der Bundesrepublik Deutschland, deren Hauptaufgabe darin besteht, unabhängige Grundlagenforschung zu betreiben oder die Ergebnisse derartiger Tätigkeiten durch Lehre, Veröffentlichung oder Wissenstransfer zu verbreiten. Es werden ausschließlich nichtwirtschaftliche Tätigkeiten der genannten Einrichtungen gefördert.

Wissenstransfer und Vernetzung
Begleitend zu der Fördermaßnahme werden Vernetzung, übergreifender Wissenstransfer und Querschnittsanalyse von großer Bedeutung sein.

Dies beinhaltet unter anderem:

Vernetzung zwischen den Forschungsvorhaben der Bekanntmachung sowie insbesondere zwischen Forschenden und Stakeholdern der Praxis;

übergreifender Wissenstransfer in wissenschaftliche sowie vor allem in praktische und gesellschaftliche Kontexte;

Querschnittsauswertung, Synthese und zielgruppenspezifische Aufbereitung der Ergebnisse der einzelnen Vorhaben.

Bei der Planung der Forschungsvorhaben sind Ressourcen für die aktive Beteiligung an Vernetzung, Wissenstransfer und Querschnittsanalyse einzuplanen.

Die Bereitschaft, sich aktiv an bundesweiter Vernetzung, Wissenstransfer und Querschnittsanalyse zu beteiligen und die Forschungsergebnisse auf nichtausschließlicher und nichtdiskriminierender Basis zu verbreiten (zum Beispiel im Rahmen von öffentlichen Vernetzungstreffen, Symposien, Fachtagungen) sowie eine aktive Unterstützung des KomLE und gegebenenfalls beauftragter Dritter, beispielsweise bei der Öffentlichkeitsarbeit durch die Lieferung kurzer textlicher Zusammenfassungen, von Beiträgen und Bildern für Webseiten, Social-Media-Kanäle und Vorträge usw. wird vorausgesetzt. Mangelnde Kooperationsbereitschaft kann zum Widerruf der Zuwendung führen.

Vorlage der Projektskizzen

Frist für die Einreichung der Skizzen ist Montag, der 03. Januar 2022, 16.00 Uhr

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Bewerbung finden Sie hier

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BARshare ist ein klimafreundliches E-Mobilitätsangebot der Kreiswerke Barnim im Landkreis Barnim. Die 100% elektrische BARshare-Flotte besteht aus E-Autos verschiedener Größen und Modelle sowie Lasten...

BARshare ist ein klimafreundliches E-Mobilitätsangebot der Kreiswerke Barnim im Landkreis Barnim. Die 100% elektrische BARshare-Flotte besteht aus E-Autos verschiedener Größen und Modelle sowie Lastenrädern und Pedelecs an mehr und mehr Standorten im Barnim. Auf Basis des Hauptnutzer-Mitnutzer-Prinzips und nach dem Motto "Teilen statt besitzen" werden die BARshare-Fahrzeuge anteilig von festen Barnimer Partner*innen (= Hauptnutzer) für Dienstfahrten genutzt. Über diese Hauptnutzungszeiten hinaus stehen die Fahrzeuge allen registrierten BARshare-Nutzer*innen ( = Mitnutzer*innen) für private Fahrten zur Verfügung. Durch diese gemeinsame Nutzung sollen CO2-Emissionen und Fahrzeuge im öffentlichen Straßen- und Parkraum eingespart und die Auslastung der Fahrzeuge so effizient wie möglich gestaltet werden. Zudem bietet BARshare privaten Personen die Möglichkeit, E-Mobilität als eine von mehreren Lösungstechnologien der Verkehrswende zu erproben, ohne selbst ein E-Auto anschaffen zu müssen.

Als standortbasiertes E-Carsharing im ländlich geprägten Raum des Barnims verfügen alle Fahrzeuge der BARshare-Flotte über eine jeweilige Heimatstation, an der sie entliehen und nach Ende der Fahrt wieder abgestellt werden. Alle BARshare-Autos besitzen eine Lademöglichkeit für Typ 2-Stecker / 400V/32A AC. Die Registrierung ist unter www.barshare.de sowie über die kostenlose BARshare-App möglich. BARshare-Nutzer*innen können an den Ladesäulen des emobility Ladenetzes Barnim im Kreisgebiet des Barnims, einem öffentlichen Ladeangebot der Kreiswerke Barnim, kostenlos zwischenladen. Sowohl die BARshare-Heimstationen als auch die emobility Ladestationen werden mit 100% Ökostrom vom regionalen Partner Stadtwerke Bernau versorgt.

Weitere Informationen:
www.barshare.de
www.facebook.com/BARshareCarsharing
www.instagram.com/barshare_barnim
www.kreiswerke-barnim.de

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Bewerbungsschluss: 15.11.2021 | Förderung: 1,3 Mio. für bis zu 8 Regionen | Common Ground – Über Grenzen mitgestaltenMit Common Ground fördern wir die grenzübergreifende Beteiligung der Bevölkerung a...

Bewerbungsschluss: 15.11.2021 | Förderung: 1,3 Mio. für bis zu 8 Regionen |

Common Ground – Über Grenzen mitgestalten
Mit Common Ground fördern wir die grenzübergreifende Beteiligung der Bevölkerung an der Gestaltung und Entwicklung ihrer Grenzregion. Langfristig sollen nachhaltige Beteiligungsstrukturen entstehen.

Warum machen wir das Projekt?
Wir treten für eine tragfähige Demokratie und Rechtstaatlichkeit in Deutschland und Europa ein, die das kritische Vertrauen der Bürger:innen genießen. Das Fundament dafür liegt in einer fest verankerten gelebten demokratischen Kultur auf kommunaler und regionaler Ebene. Inklusive Beteiligungsformate stärken dieses Fundament. Grenzüberschreitende, lokale Beteiligungsprozesse unterstützen Offenheit und Solidarität, wecken Verständnis für andere (kulturelle) Sichtweisen und stärken den Zusammenhalt über Grenzen hinweg.

Was wollen wir erreichen?
Ziel des Programms ist es, einen Beitrag zur Institutionalisierung von grenzüberschreitender lokaler Bürgerbeteiligung zu leisten. Zudem sollen sich die beteiligten Akteur:innen aus Verwaltung und Zivilgesellschaft vernetzen und voneinander lernen.

Wie funktioniert das Projekt?
Mit dem Programm Common Ground – Über Grenzen mitgestalten fördern wir in einer dreijährigen Pilotphase (2023-2025) die Durchführung von Beteiligungsprozessen auf lokaler Ebene in bis zu acht deutschen Grenzregionen – transsektoral und grenzüberschreitend. Der Fokus liegt auf Regionen, die bisher wenig Erfahrung mit (grenzüberschreitender) Bürgerbeteiligung haben. Im Rahmen des Programms sollen vor allem bedarfsorientiert Formate für eine niedrigschwellige Beteiligung entwickelt oder verbreitet werden, die auch Menschen erreichen, die sich bisher kaum von der Politik angesprochen fühlen. Im Anschluss an diese Pilotphase werden ausgewählte Grenzregionen bei der Verstetigung ihrer Beteiligungsstrukturen weiter unterstützt. Hierzu werden alle in der Pilotphase geförderten Projekte wissenschaftlich begleitet.

An wen richtet sich das Projekt?
Das Programm richtet sich an Gebietskörperschaften, zum Beispiel Kommunen und Landkreise sowie zivilgesellschaftliche Organisationen in Grenzregionen Deutschlands und seiner Nachbarländer.

Wo findet das Projekt statt?
Gefördert werden Grenzregionen Deutschlands und seiner Nachbarländer. Damit sind Regionen gemeint, die an Deutschlands Grenzen liegen und Gebiete in Deutschland und dem Nachbarland / den Nachbarländern umfassen, also einen gemeinsamen Grenzraum bilden.

Wer steht dahinter?
Für die Durchführung des Programms arbeiten wir mit dem nexus Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung GmbH zusammen. Das nexus Institut übernimmt die Programmkoordination: Es ist Ansprechpartner für die ausgewählten Regionen und alle Interessierten, unterstützt bei der Auswahl der Regionen, berät diese bei der konzeptuellen Entwicklung und Durchführung der Beteiligungsprozesse und organisiert Weiterbildungen sowie den Erfahrungsaustausch zwischen den ausgewählten Regionen.

Werden Sie eine Common Ground Region!
Sie stehen in Ihrer Grenzregion vor einer Herausforderung, die Sie mit Beteiligung der Einwohner:innen auf beiden Seiten der Grenze angehen wollen? Sie möchten etwas bewegen und Potenziale freisetzen? Sie wollen dabei in einem starken grenzüberschreitenden Bündnis von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zusammenarbeiten? Sie sind motiviert, eine Beteiligungskultur in ihrer Grenzregion zu etablieren – mit allen relevanten Akteur:innen? Dann bewerben Sie sich für das Programm Common Ground – Über Grenzen mitgestalten und werden Sie eine Common Ground Region!

Das bietet Ihnen das Programm
Als ausgewählte Grenzregion werden Sie sowohl bei der Auswahl der Themen als auch bei der Gestaltung und Durchführung eines Beteiligungsprozesses unterstützt. Das nexus Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung, das für die Durchführung von Common Ground mit der Robert Bosch Stiftung zusammenarbeitet, unterstützt und berät Sie dabei bedarfsorientiert und individuell. Des Weiteren kann jede ausgewählte Grenzregion eine:n regionale:n Beteiligungs-berater:in in Anspruch nehmen, der/die den Beteiligungsprozess über den gesamten Förderzeitraum begleitet. Wissenswertes rund um das Thema Beteiligung erhalten Sie außerdem in angebotenen Weiterbildungen.

Im Rahmen des Programms haben Sie zudem die Möglichkeit, sich mit anderen kommunalen und zivilgesellschaftlichen Akteur:innen verschiedener Grenzregionen zu vernetzen und über Fragen zu Beteiligung und grenzübergreifender Zusammenarbeit auszutauschen. Dafür werden fachliche Workshops und Vernetzungstreffen angeboten.

Für die Realisierung der grenzüberschreitenden Beteiligungsprozesse steht den bis zu acht ausgewählten Grenzregionen insgesamt eine Fördersumme von bis zu 1,3 Mio. Euro zur Verfügung. Die genaue Höhe pro Region hängt vom plausibel dargelegten finanziellen Bedarf ab und umfasst einen Förderzeitraum von drei Jahren. Gefördert werden ausdrücklich Beteiligungsprozesse, die aus mehreren, unterschiedlichen Beteiligungsformaten bestehen können, sowie der Aufbau grenzüberschreitender Beteiligungsstrukturen. Im Anschluss an diese Pilotförderung werden ausgewählte Grenzregionen bei der Verstetigung ihrer Beteiligungsstrukturen weiter unterstützt. Hierzu werden alle in der Pilotphase geförderten Projekte wissenschaftlich begleitet.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Bewerbung finden Sie hier

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Mit dem Projekt „Allgäuer HEIMATwerk“ will Initiator Richard Hartmann Wissen um Kultur, Tradition und Brauchtum aus dem Allgäu und besonders aus dem Füssener Raum bewahren, weitergeben und verankern. ...

Mit dem Projekt „Allgäuer HEIMATwerk“ will Initiator Richard Hartmann Wissen um Kultur, Tradition und Brauchtum aus dem Allgäu und besonders aus dem Füssener Raum bewahren, weitergeben und verankern. Heimat und Brauchtum ist für ihn nicht nur wesentlicher Bestandteil der Identität, sondern „ein solides Fundament, aus dem Neues entsteht.

Wissensvermittlung für alle Generationen und Unterstützung für Vereine

Das Angebot soll alle Generationen mit einbeziehen: Kurse, die altes Wissen rund um Allgäuer Handwerk, Handarbeit oder Kochkunst vermitteln, Ausstellungen, kulturelle Veranstaltungen wie Volkstanz, Adventssingen,, MundART-Projekte in Kindergärten und Schulen oder Schuhplattel-Kurse für Nachwuchssportler.

In Zukunft will das Allgäuer HEIMATwerk desweiteren eine Anlaufstelle und Unterstützung für Traditions- und Brauchtums-Vereine sein.
Zum Beispiel, wenn es darum geht größere Feste zu organisieren, bei Fragen, wie man sich zukunftsorientiert aufstellt oder einfach nur um neue Ideen zu entwickeln. Im Bereich der Trachten-Beratung und -Herstellung entwickelt Richard ebenfalls neue Ideen und Konzepte.

Langfristiges Vorzeige-Projekt auch für andere Regionen

Aktuell befindet sich die „Kultur-Kreativ-Denkwerkstatt“ in der Füssener Altstadt. Richard möchte mit seinem Projekt nicht nur das südliche Ostallgäu beleben, sondern möchte erreichen, dass dieses zu einem nachhaltigen Leuchtturmprojekt für andere Regionen wird und Verbindungen schafft.

Bis Juni 2022 wird das Allgäuer HEIMATwerk vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert. Bis dahin soll es sich soweit etablieren und bewähren, dass es darüber hinaus selbständig weiterlaufen kann. Mit der Unterstützung von HeimatUnternehmen arbeitet Richard aktuell an einem langfristigen Sitz des Projekts: ein denkmalgeschütztes Gebäude in der Füssener Altstadt soll mit Unterstützung der öffentlichen Hand erhalten und „In-wert-gesetzt“ werden.

Projektgebiet
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Ostallgäu

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Bewerbungsschluss: 15.12.2021 | Förderung: max. 200.000 € |  Mit dem Förderprogramm „WissensWandel. Digitalprogramm für Bibliotheken und Archive innerhalb von Neustart Kultur“ unterstützt der Deutsch...

Bewerbungsschluss: 15.12.2021 | Förderung: max. 200.000 € | 

Mit dem Förderprogramm „WissensWandel. Digitalprogramm für Bibliotheken und Archive innerhalb von Neustart Kultur“ unterstützt der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) Bibliotheken und Archive ab November 2020 bei ihrer digitalen Weiterentwicklung. Das Programm ist Teil des Rettungs- und Zukunftsprogramms NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Es soll einen Beitrag dazu leisten, die Folgen der Corona-Pandemie für Bibliotheken und Archive zu mildern.

Ziel ist es, Bibliotheken und Archive dabei zu unterstützen, den Zugang zu ihren umfangreichen Angeboten und Beständen zukünftig auch unabhängig von einer Nutzung vor Ort in deutlich größerem Umfang als bisher zu sichern, neuartige (digitale) Formate der Wissens- und Informationsvermittlung zu entwickeln und ein nachhaltiges hybrides Angebotsportfolio mit einer Kombination aus digitalen und analogen Services dauerhaft und flächendeckend zu etablieren.

Aufgrund des hohen Bedarfs von Bibliotheken und Archiven hat die BKM die ursprüngliche Fördersumme von 10 Mio. Euro auf 25 Mio. Euro erhöht.

Onlineseminar
Das Programmteam bietet am 07.10.2021 um 10.00 Uhr ein Online-Seminar zum Thema "Verwendungsnachweise" an. Während der Veranstaltung wird das Online-Verwendungsnachweis-Tool vorgestellt und Fragen der Teilnehmenden beantwortet. Anmeldungen können unter folgendem Link vorgenommen werden: https://www.edudip.market/w/396518

Wer kann sich für WissensWandel bewerben?
Bewerben können sich öffentlich zugängliche Bibliotheken und Archive in kommunaler, kirchlicher, freier oder sonstiger nichtstaatlicher Trägerschaft sowie Organisationen, die im Bibliotheks- und Archivbereich für die Aus- und Fortbildung zuständig sind.

Einrichtungen, die sich in Trägerschaft des Bundes oder der Länder befinden oder vom Bund oder den Ländern überwiegend finanziert werden, sind nicht antragsberechtigt. Ebenfalls nicht antragsberechtigt sind Bibliotheken und Archive an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

In den Stadtstaaten sind Bezirksbibliotheken, auch wenn sie vom Land finanziert werden, antragsberechtigt. Eine Mitgliedschaft beim Deutschen Bibliotheksverband (dbv) oder beim Verband deutscher Archivarinnen und Archivare (VdA) ist für die Antragstellung nicht verpflichtend.

Was wird gefördert?
„WissensWandel“ fördert Maßnahmen zur Schaffung und Ausbau von nachhaltigen digitalen Angeboten in öffentlich zugänglichen Bibliotheken und Archiven, mit dem Ziel, ein vielfältiges Angebot breit und zeitgemäß zugänglich zu machen – unabhängig von der physischen Öffnung der Einrichtung. Der Förderschwerpunkt liegt auf der Einführung und dem Ausbau innovativer Angebote und Services sowie neuer Nutzungsmöglichkeiten von Bibliotheken und Archiven.
Gefördert werden Maßnahmen in folgenden Bereichen:

  • Digitales Medienangebot
  • Vermittlungsangebote von digitaler Bildung, Kompetenz und Kultur (Digitale Transformation)
  • Digitalisierung und Aufbereitung von Beständen als Grundlage für deren digitale Verarbeitung, Zugänglichmachung und Vermittlung
  • Infrastruktur & Leistungsangebote als Grundlagen für die digitale Vermittlung

Der Deutsche Bibliotheksverband berät, unterstützt und begleitet die Antragsteller bei den geplanten Maßnahmen.

Wie wird gefördert?
Es können einmalig Fördermittel beantragt werden. Die maximale Antragssumme ist abhängig von dem gewählten Förderbereich und liegt zwischen 50.000-200.000 €. Erforderlich ist die finanzielle Eigenbeteiligung der Einrichtungen durch bare Eigenmittel oder Drittmittel in Höhe von 10% der Gesamtkosten.

Anträge werden ab dem 15.09.2021 laufend entgegengenommen und in Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet und geprüft. Das Auswahlverfahren endet, wenn alle Mittel vergeben wurden. Es wird dringend empfohlen, die Online-Anträge so früh wie möglich einzureichen.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Bewerbung finden Sie hier

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Dörfer die verbinden - Vielfalt und Zusammenhalt im ländlichen Raum der Gemeinde Temnitzquellist der Titel einer Kampagne, die auf die Dörfer Katerbow, Rägelin, Pfalzheim, Darsikow und Netzeband aufme...

Dörfer die verbinden - Vielfalt und Zusammenhalt im ländlichen Raum der Gemeinde Temnitzquell
ist der Titel einer Kampagne, die auf die Dörfer Katerbow, Rägelin, Pfalzheim, Darsikow und Netzeband aufmerksam macht und Möglichkeiten vom Leben auf dem Land ins Gespräch bringen will: Werte des Zusammenhalts, Verbindung von Leben und Arbeit, die Entfaltung von landschaftlichen Eigenschaften und räumlichen Ressourcen. Jedes Dorf steht mit einem WIR-Fest eine Zeit lang im Blickpunkt. Einwohner, die sich besonders engagieren, local heroes, werden vorgestellt und berichten von ihren Erfahrungen. Über die Vielfalt des ländlichen Lebens wird mit Bildern, Geschichten und Musik erzählt. Jedes Dorf ist für sich verschieden, bemerkenswert und hat eine eigene Geschichte und doch bilden alle, verbunden als Gemeinde Temnitzquell, eine besondere Art von Landkultur.

Wie alles begann...
Der Zusammenschluss der Dörfer Katerbow, Netzeband, Rägelin mit den Ortsteilen Pfalzheim, Darsikow zur Gemeinde Temnitzquell fand vor 23 Jahren statt:
Was einmal am 30. Dezember 1997 als Verwaltungsakt begann, ist in inzwischen weit mehr. Temnitzquell wächst und gedeiht. Eingebettet in eine typisch märkische Naturlandschaft, besitzen die Dörfer historische Dorfkirchen, alte märkische Gehöfte und brachliegende Gebäude, die mit frischen Ideen und ungewohnten Produktionsweisen zu neuen Nutzungen entdeckt wurden. Verbindende Wege werden neu angelegt und gemeinsam bepflanzt. Überall sind Erneuerungen zu bestaunen, die aus einem Engagement „von unten“ entstanden sind. Aus dem Wir-Verständnis der Dörfer entstehen Vorhaben, die es wert sind, bekannt gemacht und vor allem weiterentwickelt zu werden. Aus Respekt und Zuneigung für diesen Zukunftsraum Land entstand 2019 das Projekt
„Dörfer die verbinden - Vielfalt und Zusammenhalt im ländlichen Raum Temnitzquell“. Und das Unglaubliche geschah: Vom Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft in Bonn wurde das Projekt als besonders positiv bewertet und erhielt auf Beschluss des Deutschen Bundestages wegen seiner Beispiel gebenden Ausrichtung eine 100% Förderung. Eine tolle Chance für Temnitzquell einmal hell zu leuchten und mit einer bunten Kampagne in 2020 auf seine Vielfalt und Geschichte aufmerksam zu machen. Was mit viel Elan und Kreativität begann, wurde dann - direkt nach dem ersten WIR-Fest in Katerbow - durch die unvorhersehbare Corona-Pandemie gebremst - über einen Zeitraum von über einem Jahr. Jetzt machen wir weiter und setzen das Projekt in 2021 fort - zwar etwas verändert aber voller Zuversicht und Zukunftsglauben.

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DIE LOKALE ADRESSE FÜR START-UPS UND INNOVATIVE KMUS Du möchtest ein Start-up gründen oder bist schon dabei, deine Idee umzusetzen? Dir fehlt das Netzwerk in Schaffhausen? Oder hast du ein ...

DIE LOKALE ADRESSE FÜR START-UPS UND INNOVATIVE KMUS

Du möchtest ein Start-up gründen oder bist schon dabei, deine Idee umzusetzen? Dir fehlt das Netzwerk in Schaffhausen? Oder hast du ein KMU mit einer aktuellen Herausforderung, brauchst kreative Inputs und möchtest dich mit einem Start-up für einen inspirierenden Austausch vernetzen?

Der Verein StartHub Schaffhausen ist bestrebt, Innovation in Schaffhausen zu fördern. Wir vernetzen und fördern Start-ups und KMUs der Region, führen Netzwerkanlässe durch und geben Orientierung bei Unklarheiten zur Start-up-Szene

Unser Ziel ist die Schaffung einer aktiven, nachhaltigen und kreativen Gründerszene in Schaffhausen. Durch Dialog, Co-Creation und Community-Anlässe wie die monatliche Start-up-Lounge.

Für Start-ups

Der StartHub Schaffhausen ermöglicht Start-ups den Zugang zu einer innovativen, gleichgesinnten Community in Schaffhausen. Die Vernetzung untereinander und zwischen Start-Ups und KMUs ist gewinnbringend für beide Seiten. Sucht ein Start-up beispielsweise einen etablierten Partner, hilft der StartHub zu vermitteln.

Der StartHub Schaffhausen bietet Orientierung bei Unklarheiten betreffend bestehenden Angeboten und verknüpft bestehende Formate und Kontakte, um eine Gründung, Acceleration oder sonstige Herausforderungen einfacher zu machen. So können Ideen effizient und Schritt für Schritt umgesetzt werden.  

Für KMUs

Eine interne Herausforderung soll extern mit Hilfe von innovativen Köpfen durchleuchtet werden? KMUs können von der Start-up-Community lernen und andersrum. Um die Synergien zu nutzen, möchten wir die Parteien zusammenbringen. 

Der StartHub Schaffhausen vermittelt dein Unternehmen als Inkubator und schafft so die Möglichkeit, die Idee gemeinsam umzusetzen. Wir führen Programmgestaltungen durch (z.Bsp. Hackathon), öffnen Türen zu Kontakten in der Start-up-Szene und begleiten die Herausforderung von Anfang an.

Community

Austauschen, kennenlernen, begegnen. Die Grundlage für jede Erfolgsgeschichte - erst recht im digitalen Zeitalter. Der StartHub Schaffhausen fördert den Dialog und Austausch zwischen Jungunternehmen und KMUs.

Orientierung

Du möchtest ein Start-up gründen, bist aber nicht sicher, wie du vorgehen sollst? Wir geben dir Orientierung und führen regelmässig inspirierende Events in Schaffhausen zu aktuellen Themen rund um die Start-up-Szene durch.

Co-Creation

Start-Ups und KMUs Hand in Hand. Erfahrung trifft auf frischen Pioniergeist und Grosses kann entstehen. Wir vermitteln und koordinieren überbetriebliche Kooperationen und erschaffen eine Win-Win-Situation.

 

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  1)         Ziel Forschung mit, nicht über uns! Wie können ältere Menschen mit oft kleiner Rente in ländlichen Regionen möglichst lange in ihrem Heimatort selbstbestimmt leben, gesellschaftlich tei...

 

1)         Ziel

Forschung mit, nicht über uns! Wie können ältere Menschen mit oft kleiner Rente in ländlichen Regionen möglichst lange in ihrem Heimatort selbstbestimmt leben, gesellschaftlich teilhaben und so seelisch und physisch gesund bleiben? In Heinersdorf, Ostbrandenburg, wird seit 2020 die „Praxisforschungsstelle für Lebensmodelle im Alter auf dem Land“ von ortsansässigen Menschen zusammen mit Wissenschaftler*innen und regionalen Akteuren aufgebaut. Forschungsthemen sind u.a.

  • Tätigkeitsmodelle 65+,
  • solidarisches Wohnen 55+,
  • Mobilität
  • digitale Werkzeuge zur Vernetzung und Alltagsgestaltung
  • neue Formen von Versorgungsstrukturen,
  • Gesundheitsförderung und Pflege
  • Umnutzungskonzepte für Gebäude und Höfe etc.
  • vergleichende Forschung mit Polen und anderen europäischen Ländern

Tätigkeitsmodelle 65+, Wohnen, Gesundheitsförderung.

2)         Angebote

Zu relevanten Themen im ländlichen Räumen werden Projekte mit verschiedenen Hochschulen durchgeführt. Es zeigte sich: Partizipative Forschung vor Ort funktioniert! Mehrere Hochschulen sind an weiterer Kooperation interessiert. Besonders ermutigend: die Resonanz von Menschen vor Ort. Sie fühlen sich wertgeschätzt, werden aktiviert und möchten gerne weiter mitwirken. Das generierte Wissen und die Methodik von angewandter, interdisziplinärer  Forschung in Kooperation mit Bürger*innen vor Ort soll anderen Regionen zur Verfügung gestellt werden.

3)         Besonderheiten des Projekts

Basierend auf Methoden des partizipativen Forschens werden Bürger*innen als Mitforschende von Beginn an, also bereits bei der Themensetzung, in Forschungsprozesse einbezogen.

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ThinkCamp ist eine gemeinnützige Genossenschaft mit Sitz in Brandenburg

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Bei diesem Projekt wurde ein 6m hoher Steinzeitmensch, welcher den Löwenmensch aus einem Elfenbein schitzt, aus einem Baustamm mit der Kettensäge herausgearbeitet und am Lonesee dauerhaft aufgestellt....

Bei diesem Projekt wurde ein 6m hoher Steinzeitmensch, welcher den Löwenmensch aus einem Elfenbein schitzt, aus einem Baustamm mit der Kettensäge herausgearbeitet und am Lonesee dauerhaft aufgestellt.

An der Aktion nahmen 14 Künstler aus Deutschland und Österreich teil. Die entstandene Skultur zeigt einen Steinzeitmenschen, der vor 40.000 Jahren den Löwenmenschen aus einem Elfenbeinstück schnitzt. Insgesamt wurden achte starke Eichen mit über 100 cm Durchmesser verwendet. Aus 30 Tonnen Eichenholz entstand so ein Holzblock von 2,10 x 1,20 m und 6 m Höhe, welcher stolze 17 Tonnen auf die Waage brachte. Insgesamt arbeiteten die Kettensäge-Künstler 9 Tage an der Figur.

Mit dem Kunstobjekt verfolgt die Gemeinde das Ziel, die touristischen und archäologischen Besonderheiten des Lonetals besonders hervorzuheben.

Schon beim Ausbau des Lonesees zum Wassererlebnisbereich waren die Funde im Lonetal ein Schwerpunkt bei der konzeptionellen Gestaltung. So wurde bereits vor einigen Jahren auf der Insel im Lonesee eine 3 m hohe Nachbildung des Löwenmenschen aus Holz aufgestellt. Nach dem der Lonesee von vielen Familien, Radfahrern und Wanderer besucht wird, ist dies der ideale Ort für die Einstimmung auf das Lonetal.

Das Kunstprojekt "Steinzeitmensch schnitzt Löwenmensch" soll diese Einstimmung auf die Geschichte des Lonetals nochmals intensivieren und die Lust am Erkunden der Sehenswürdigkeiten steigern.

  1.   Projekte
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Auf historischem Naturstein-pflaster entdeckt der Be-sucher den märkischen Bau-ernhof mit freigelegten Klin-kerfassaden an Scheune, altem Stall und Remise - fast eine Zeitreise ins 19. Jahrhundert. Ab...

Auf historischem Naturstein-pflaster entdeckt der Be-sucher den märkischen Bau-ernhof mit freigelegten Klin-kerfassaden an Scheune, altem Stall und Remise - fast eine Zeitreise ins 19. Jahrhundert. Ab dem Früh-jahr ist der Ehrengast des Hofes zu erspähen, Meister Adebar, der sanft im Winde mit seinen langen schwarz-weißen Schwingen segelt. Zwischen März und Mai klappert und schnäbelt er unüberhörbar mit seiner Partnerin um die Wette, ab Mai füttern sie die Jungen. Der Schatten der Hoflinde lädt zum Verweilen, Kaffeetrinken und Beobachten der Vögel und des Hofgeschehens ein.

Erstmalig nach dem 2. Weltkrieg, seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts nisten die Störche wieder traditionell auf dem Schornstein hinter der Remise. Neben dem Schmetterlingshaus existiert ein zweites Storchennest. Spannende Fragen rund um das Verhalten und die Ökologie können auch mit Hilfe installierter Kameras in der Nähe der Nester beantwortet werden. So wird das Storchenleben live auf zwei Bildschirmen in das gemütliche Storchen-Café und in den denkmalgerecht restaurierten Kappensaal im ehemaligen Stall übertragen.

Die Bildung für Nachhaltige Entwicklung, auch kurz Umweltbildung genannt, liegt uns besonders am Herzen.
Unser Motto ist soll jeder die biologische Vielfalt seiner Umwelt kennen und entdecken lernen. Dies ist bereits auf diesem Kleinod, unserem Naturhofgelände mit Teich möglich.
Abgelegen vom Großstadttrubel können sich im liebevoll und umweltpädagogisch gestalteten Erlebnisgarten hinter der ehemaligen Scheune alle Sinne zu Wort melden. Beobachten Sie Tiere wie Bienen, Schmetterlinge, Turmfalken, Teichfrösche und Fledermäuse. Kosten Sie Kräuter und essbare Blüten, balancieren Sie vogelgleich auf dem schwingenden Holzbarren, lauschen Sie den Holzklängen, dem Summen und Quaken – Jeder kann die vielseitigen Umweltbildungsangebote des Vereins Naturschutz Berlin-Malchow auf dem öffentlich zugänglichen Hof nutzen. Das breit gefächerte Angebot an Veranstaltungen, Aktionen und Festen reicht von Literatur-Wanderungen, über wissenschaftliches Theater bis hin zum Kartoffel-, Tomaten-, Apfel- und Storchenfest. Zudem sind ein lehrreicher Besuch im Arvid-Goltz-Süßwasser-Aquarium und spannende Vorträgen rund um den Natur-, Arten- und Umweltschutz möglich. In der hofeigenen Lehrküche lernen Kita- und Schulkinder gesund zu kochen oder zu backen, beispielsweise mit selbst gemahlenem Mehl oder gequetschten Haferflocken. Unsere Veranstaltungen sind auf der Homepage unter „Aktuelles/Termine“, im Berliner Umweltkalender oder auf facebook aufrufbar.

Das Storchencafé verwöhnt unsere Gäste mit Gaumenfreuden und das auch mit vegetarischen Gerichten. Stetig wird auf regional erzeugte Produkte in Bio-Qualität großen Wert gelegt. Suppen, Salate mit Wildkräutern oder Grilletten (Bio-Burger), sowie hausgemachte Kuchen werden frisch von unserem Bio-Koch zubereitet. Eine Besonderheit sind die aus eigener, ganzjähriger und extensiver Weidewirtschaft gewonnenen und im Storchencafé geschmackvoll zubereiteten Bio-Rindfleischwaren vom Schottischen Hochlandrind.

Diese sind neben anderen hochwertigen Produkten wie edle Bio-Käsesorten, Krustenbrot, Eier, Honig, Senf, vegetarische Aufstriche, Marmeladen und Weine auch im NaturHofladen erhältlich. Regionales und feldfrisches Bio-Gemüse der Gärtnerei aus Blumberg, diverse alte Äpfel- und Birnensorten zur Saison und Deko-Ware im Landhausstil runden das besondere Sortiment des NaturHofladens am Rande der Großstadt ab.

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Aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen treffen auf mittel- und langfristige Entwicklungen. Die Sicherung bzw. Steigerung der Lebensqualität bleibt das Ziel. Die Imagekampagne „Denk-mal sozial“ l...

Aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen treffen auf mittel- und langfristige Entwicklungen. Die Sicherung bzw. Steigerung der Lebensqualität bleibt das Ziel. Die Imagekampagne „Denk-mal sozial“ leistete Informations- und Bewusstseinsarbeit zu sozialen und für das Gemeinwohl im östlichen Weinviertel essentiellen Themen. Gleichzeitig wurden Anreize und Orientierungshilfen für weiterführende Umsetzungsprojekte gesetzt. Die thematischen Schwerpunkte der dreiteiligen Kampagne bildeten die Themenfelder „Abbau von Barrieren“ und „Zuzug & Integration“. Im Sinne einer Einleitung in die gesamte Thematik wurde diesen beiden Teilen jedoch ein grundlegender Informationsblock vorangestellt. Dieser verleiht dem Projekt seinen Namen und enthält den richtungsweisenden Aufruf: Denk-mal sozial!

Über eine Projektlaufzeit von 12 Monaten wurden Fakten, Daten und Zusammenhänge mittels verschiedener Methoden (Erklärvideos, Bildserien, Grafiken, etc.) und Medien (Facebook, Webseiten, Presseberichte, etc.) aufbereitet. Fachbegriffe wie Inklusion, Barrierefreiheit oder Integration bekamen praktisches Profil, zugehörige Kernbotschaften wurden verständlich vermittelt. Drei Kommunikationswellen sorgten für die Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen und eine strukturierte Veröffentlichung der Inhalte und Ergebnisse. Die Imagekampagne „Denk-mal sozial“ konnte eine breite Öffentlichkeit im östlichen Weinviertel ansprechen und konkrete Anregungen für soziale Pilot- und Umsetzungsprojekte liefern.

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Bewerbungsschluss: 30.09.2021 | Preis: max. 100.000 € |  Planet Hero Award: Zurich sucht Projekte zur Verbesserung des Umwelt- und KlimaschutzesWir als Zurich Gruppe Deutschland haben uns das Ziel ge...

Bewerbungsschluss: 30.09.2021 | Preis: max. 100.000 € | 

Planet Hero Award: Zurich sucht Projekte zur Verbesserung des Umwelt- und Klimaschutzes
Wir als Zurich Gruppe Deutschland haben uns das Ziel gesetzt, zu einem der nachhaltigsten Unternehmen der Welt zu werden. Entsprechend haben wir unterschiedliche Nachhaltigkeitsinitiativen fest in unserer Unternehmensstrategie verankert, so etwa das Aufforstungsprojekt „Zurich Forest“ oder die kürzlich bekanntgegebene Nachhaltigkeits-Partnerschaft mit Weltumsegler und Klima-Botschafter Boris Herrmann.

Im Rahmen unserer neuen Partnerschaft mit Klima-Botschafter Boris Herrmann und seinem Team Malizia haben wir den Planet Hero Award ins Leben gerufen, welcher ab 2021 jährlich für besonders klimafördernde Initiativen ausgelobt wird. Der Planet Hero Award zeichnet Engagements aus, die dazu beitragen die Klimaerwärmung auf 1,5 Grad zu beschränken, Biodiversität zu fördern oder die Ozeane zu schützen. Mit der Vergabe möchten wir wichtige Beiträge zum Klimaschutz sowohl wertschätzen als auch fördern. Wir als Zurich freuen uns, die besten und wirkungsvollsten Projekte und Initiativen zur Verbesserung des Klimaschutzes kennenzulernen und zu unterstützen.

Wer darf teilnehmen?
Zur Teilnahme in der Kategorie „Beste Klima-Initiative“ sind in Deutschland ansässige Privatpersonen über 18 Jahren, Universitäten, Schulen, Vereine oder gemeinnützige Organisationen berechtigt. Wirtschaftliche Unternehmen (u.a. auch Start-ups) sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Womit kann ich mich bewerben?
Du kannst dich mit jeder Initiative bewerben, durch die bereits nachweisbar/messbar positive Auswirkungen auf den Klimaschutz, Biodiversität oder die Bekämpfung von Umweltverschmutzung erzielt wurden.

Wie ist der Ablauf?
Die Bewerbungsphase startet am 08.06.2021 und endet am 30.09.2021. In diesem Zeitraum kannst du deine Initiative einreichen und dich über unseren Online-Fragebogen um den ersten Planet Hero Award bewerben.

Anschließend sichtet eine Jury aus Zurich Vertretern, Boris Herrmann und anerkannten KlimaexpertInnen die Bewerbungen und wählt die Nominierten sowie die finalen Gewinner aus.

Die Favoriten werden zur Verleihungsveranstaltung am 17.11.2021 eingeladen.
Dort werden die besten Klima-Initiativen im Rahmen der Verleihung des Planet Hero Awards in Köln ausgezeichnet.
Wir behalten uns vor, die Veranstaltung digital durchzuführen, falls notwendig.
Zurich unterstützt damit 4 herausragende Projekte für einen Zeitraum von insgesamt 3 Jahren mit den ausgeschriebenen Fördersummen. Auszahlung und gemeinsame Kommunikationsmaßnahmen werden im Nachgang mit den Gewinnern durchgeführt.

Wie hoch sind die Fördersummen?
Die Gewinner erhalten ein attraktives Fördergeld, das – auch hier zählt Nachhaltigkeit – pro ausgezeichneter Initiative für einen Zeitraum von drei Jahren genutzt werden muss, um laufende Projekte auszubauen oder weiterzuentwickeln. Je nach Umfang der Initiative steht den 3 Erstplatzierten ein Förderbetrag in Höhe von bis zu 100.000 Euro, 60.000 Euro oder von 30.000 Euro zur Verfügung.

Neben der Auszeichnung für die „Beste Klima-Initiative“ wird es auch einen Sonderpreis der Zurich Gruppe Deutschland geben, der Personen oder gemeinnützige Vereine oder Institutionen, die besonders das gemeinnützige Klima-Engagement in den Fokus stellen, auszeichnet. Diese werden von Zurich Mitarbeitenden, Zurich Vermittlern oder kooperierenden Maklern nominiert. Der Sonderpreis beträgt 15.000 Euro.

Jeder Gewinner erhält eine Trophäe und Urkunde – zusätzlich werden für jeden Gewinner 100 Bäume im Zurich Forest gepflanzt!

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Bewerbung finden Sie hier

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Das GLASHAUS steht für den strukturellen Wandel, von der Brachfläche zur Pionierwerkstatt. Hier ist ein Experimentierraum für Kunst, (elektronische) Musik, politische Bildung, Kultur und Kulinarik mit...

Das GLASHAUS steht für den strukturellen Wandel, von der Brachfläche zur Pionierwerkstatt. Hier ist ein Experimentierraum für Kunst, (elektronische) Musik, politische Bildung, Kultur und Kulinarik mit immer wieder neuen Veranstaltungsformaten. Wir suchen die, die wollen, dass sich etwas verändert, die wollen, dass ihre Kommune und ihr Landkreis lebenswerter und spannender wird. Wir sprechen die an, die sich schon engagieren und sich über Räume und Austausch freuen. Wir suchen aber auch die, die sich heute vielleicht noch nicht trauen, selbst die Initiative zu ergreifen und eigene Impulse zu setzen.

 

Ein wichtiger Baustein im GLASHAUS ist die Bildungsmanufaktur, eine experimentierfreudige Kreativwerkstatt. Dorthin laden wir junge Menschen auf der Suche nach Berufsorientierung ein, an unserem handwerklich-kreativen Orientierungskurs teilzunehmen. Das Angebot ist eine informale Entdeckungsreise der eigenen Talente.

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Das Projekt mobile Käserei beabsichtigt die Wertschöpfungsketten auf Bäuerlichen Familienbetreiben durch den Aufbau und Ausbau der Direktvermarktung und eine somit einhergehende Einkommenssteigerung z...

Das Projekt mobile Käserei beabsichtigt die Wertschöpfungsketten auf Bäuerlichen Familienbetreiben durch den Aufbau und Ausbau der Direktvermarktung und eine somit einhergehende Einkommenssteigerung zu etablieren.

Das Angebot soll mit einem Rohmilchkäse starten und über weitere Ausbaumaßnahmen auf andere Käsesorten ausgebaut werden.

Das besondere an unserer mobilen Käserei obliegt bei der Verarbeitung. Es wird auf dem landwirtschaftliche Betrieb die Milch ohne lange Transportwege sofort verarbeitet. Am Ende des Tages werden die Käselaibe in eine Sammellager gebracht und dort auch gepflegt. Die Betriebe bekommen ihren Käse nach entsprechender Reifezeit wieder und vermarkten ihn selber. 

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Die zentrale Frage für uns lautet: Wie können wir das Dorf Wichmar so gestalten, dass ein nachhaltiger Austausch zwischen Alteingesessenen und Zuziehenden entsteht und Menschen gerne Verantwortung für...

Die zentrale Frage für uns lautet: Wie können wir das Dorf Wichmar so gestalten, dass ein nachhaltiger Austausch zwischen Alteingesessenen und Zuziehenden entsteht und Menschen gerne Verantwortung für ihren Lebensort übernehmen? Wir möchten Wichmar als gemeinsames Commons begreifen und es zusammen mit Menschenvor Ort gestalten. Unser Projekt soll die sozialen Grundlagen dafür legen, dass in einer partizipativen Vorgehensweise (materielle wie soziale) Infrastrukturen geschaffen werden können, welche Bedürfnisse vor Ort erfüllen und attraktiv auf Menschen in der Umgebung wirken.

Dies möchten wir erreichen, indem wir einen Community Organizing -Prozess anregen, in der Bedürfnisse vor Ort gehört und gemeinsam ausgewertet werden - daraus sollen konkrete Projekte entstehen, die gemeinsam von Menschen vor Ort getragen und umgesetzt werden.

Die soziale Basis für diesen Prozess möchten wir durch unterschiedliche Möglichkeiten der Begegnung schaffen - sei es bei einem Lindenforum zum Austausch zwischen den generationen, gemeinsamem Apfelsaft Treffen, einem Workshopwochenende zum Austausch von vielfältigen Wissen und Fähigkeiten oder gemeinsame Arbeitseinsätze.

 

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Die beiden Kommunen Osterburg und Seehausen liegen im Landkreis Stendal in der Altmark, im Norden von Sachsen-Anhalt. Beide Kommunen setzen sich aus einer Vielzahl von kleineren Ortschaften zusammen, ...

Die beiden Kommunen Osterburg und Seehausen liegen im Landkreis Stendal in der Altmark, im Norden von Sachsen-Anhalt. Beide Kommunen setzen sich aus einer Vielzahl von kleineren Ortschaften zusammen, die teilweise stark vom demografischen Wandel betroffen sind und die bereits heute lokale Mängel in der örtlichen Nahversorgung aufweisen. Sowohl für Osterburg als auch für Seehausen ist bereits eine anteilige Unterversorgung in zahlreichen Ortsteilen zu konstatieren: ein stationärer Nahversorger ist im Ort nicht mehr vorhanden, die nächsten Märkte sind mehr als 5 km entfernt und somit fußläufig nicht erreichbar und aufgrund des nur spärlich ausgebauten ÖPNV ist ein Einkauf in vielen Orten nur noch per PKW möglich. Da in den meisten dieser Ortsteile weniger als 500 Einwohner leben, lässt sich hier nach aktuellem Stand der Versorgungsforschung kein Dorfladen – auch nicht Non-Profit -  wirtschaftlich betreiben.

Diese Situation war Anlass für Osterburg und Seehausen, sich im Rahmen des Bundesprogramms „LandVersorgt“ des BMEL mit einer Idee für eine neue Form der Nahversorgung zu bewerben. Mit dem Projekt „MONA LiSA – Neue Formen der mobilen Nahversorgung im ländlichen Raum Sachsen-Anhalts“ soll das nachfolgende Versorgungsszenario erforscht werden:

Frau K. ist Rentnerin und lebt in einem kleinen Ort, mehr als 5 km vom nächsten Nahversorger entfernt. Sie ist nicht gut zu Fuß, die ÖPNV-Anbindung ihres Heimatortes ist suboptimal. Sie war bislang auf die Hilfe ihrer Nachbarn und Familie für den Einkauf angewiesen. Vor kurzem ist in ihrem Heimatort eine autonome MONA LiSA – Verkaufsstation errichtet worden. Frau K. kann nun über eine App alle Waren, die sie benötigt, bestellen. Ihre Bestellung wird bei einem klassischen Nahversorger in der Nähe bearbeitet. Dieser packt eine wiederverwendbare Kiste mit den Waren von Frau K., die am nächsten Tag von einem Physiotherapeuten, der für Hausbesuche durch den Wohnort von Frau K. fährt, abgeholt. Der Physiotherapeut stellt die Kisten in die MONA LiSA – Verkaufsstation, Frau K. erhält über die App die Benachrichtigung, dass ihre Kiste angekommen ist. Diese kann sie jederzeit dort abholen. Gleichzeitig stellt sie nicht mehr benötigte Kisten wieder in die Station, damit diese bei der nächsten Warenlieferung mitgenommen werden können. Die Waren wurden vorab per App bezahlt, die Verkaufsstation ist gekühlt, die Abholung ist via PIN oder Chipkarte möglich.

Für MONA LiSA soll ein aussagefähiges Konzept erstellt werden, wie diese Idee in die Praxis umsetzbar ist. Das Projekt besteht aus 4 Arbeitspaketen zur Bedarfsermittlung, Konzeptentwicklung, Aufbau einer Koalition und der Projektkoordination.

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Vor über 10 Jahren wurde die Pfarrscheune als Veranstaltungsraum der Pfarrgemeinde mit viel ehrenamtlichem Einsatz liebevoll restauriert und hergerichtet. Sie wird seither für Fastnachts- und Erntedan...

Vor über 10 Jahren wurde die Pfarrscheune als Veranstaltungsraum der Pfarrgemeinde mit viel ehrenamtlichem Einsatz liebevoll restauriert und hergerichtet. Sie wird seither für Fastnachts- und Erntedankveranstaltungen genutzt. Darüber hinaus kann sie auch für private Feiern gemietet werden. Damit die schönen Räume der Scheune noch mehr mit Leben erfüllt werden, kamen vor einigen Jahren vier Männer der Pfarrgemeinde auf die Idee dort 3 - 4 Konzerte im Jahr zu veranstalten.

Am 29. März 2014 war es dann soweit. Mit Jürgen Schwab, den wir über unseren damaligen Pfarrer Thomas Catta kennen gelernt hatten engagierten wir den ersten Künstler. Der Auftritt war ein voller Erfolg. Die „Macher“ der Initiative „Kultur in der Pfarrscheune“ suchten nach weiteren Interpreten und Gruppen aus der näheren Umgebung. Die Begeisterung über die bei Konzerten herrschende „Wohnzimmeratmosphäre“, die schöne „Location“ und positiven Berichte in der Presse machten auch überregionale Künstler auf uns aufmerksam. Vom Erfolg angetan wurde in Verbindung mit dem Leinpfadverlag Ingelheim und dem Team der kath. Bücherei eine Lesereihe initiiert. Diese hatte aber leider nicht den erhofften Erfolg, so dass sie nach 2 Jahren wiedereingestellt wurde. Neben bekannten „Namen“ ist es uns auch ein Anliegen „Newcomern“ einen ersten öffentlichen Auftritt zu ermöglichen. Im Jahr 2015 trat die Gruppe „The Early Times“ aus Heidesheim mit großem Erfolg in der Pfarrscheune auf.

Für 2022 stehen die Termine und Künstler noch nicht fest. Weitere Informationen gibt es unter www.bistummainz.de/pfarrei-heidesheim und www.facebook.com/Kultur in der Pfarrscheune.

 

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