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Die Mewa (ein Freibad in Ostritz) ist im Sommer der Dreh- und Angelpunkt des gesellschaftlichen Lebens in Ostritz und der Umgebung. Egal wer in den vergangenen Jahren durch wissenschaftliche Umfragen ...

Die Mewa (ein Freibad in Ostritz) ist im Sommer der Dreh- und Angelpunkt des gesellschaftlichen Lebens in Ostritz und der Umgebung. Egal wer in den vergangenen Jahren durch wissenschaftliche Umfragen in der Ostritzer Bevölkerung befragt wurde – ein Ergebnis blieb immer gleich: „Die Mewa muss erhalten bleiben“. Da die Stadt Ostritz in der Haushaltskonsilidierung steckt, hat sich vor fünf Jahren eine Initiativgruppe gegründet. Ein enormes zivilgesellschaftliches Engagement hat sich entwickelt. Daran sind Menschen quer durch die Gesellschaft gemeinsam engagiert – das ist auch das ganz besondere an dieser Initiative. Kleinunternehmer, Gewerbetreibende und Stadträte sitzen in einem Boot mit Harz IV Empfängern, Rentnern und Lehrern. Hier wird gesellschaftlicher Zusammenhalt praktisch gelebt!!!

Wartungs- und Pflegearbeiten werden genauso ehrenamtlich übernommen, wie Reinigungs- und Kassiereraufgaben. Selbst der Großteil der Rettungsschwimmer verrichten den Dienst ehrenamtlich. Also schon jetzt ist das Engagement – quer durch die Generationen – enorm! Viele Hunderte Stunden werden jährlich ehrenamtlich geleistet. Hier wird Zusammenhalt in der Bevölkerung spürbar und zeigt sich im Gemeinwohl fruchtbar. Ein Freibad ist ein idealer Sympathieträger der von allen akzeptiert ist und es keine ideologischen „Kämpfe“ gibt, wie bei vielen kulturellen - , religiösen - oder Umweltprojekten.

Seit 2019 wird dieser Zusammenhalt dazu genutzt auch Gesprächsformate zu etablieren, bei dem noch mehr Menschen miteinander ins Gespäch kommen. Neben Kinoabenden mit Filmdiskussionen inkl. Referierenden gab es Politiktalks mit Kommunal- Landes- und Bundespolitikerinnen und -politikern sowie offene Gesprächsabende.

 

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Bewerbungsschluss: 30.09.2021 | Förderung: Bis zu 50.000 € |  Mit „Profil: Soziokultur“ legt der Fonds Soziokultur eine neue Förderung im Rahmen des Rettungs- und Zukunftsprogramms NEUSTART KULTUR de...

Bewerbungsschluss: 30.09.2021 | Förderung: Bis zu 50.000 € | 

Mit „Profil: Soziokultur“ legt der Fonds Soziokultur eine neue Förderung im Rahmen des Rettungs- und Zukunftsprogramms NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) von bis zu 20 Millionen Euro auf. Es erfolgt eine einmalige Ausschreibung vom 01.08.2021 bis 30.09.2021 für Vorhaben, die in 2022 umgesetzt werden. Die Pandemie hat bei allen Kulturakteur*innen viele Fragen zu Angebot, Programm, Personal, Kooperationspartner*innen, Plattformen, Zielgruppen und der Finanzierung aufgeworfen. Hierauf reagiert „Profil: Soziokultur“.

Gefördert werden Entwicklungsprozesse und die Organisationsentwicklung von freien, gemeinnützigen Trägern und Einrichtungen des soziokulturellen und kulturellen Feldes. Die Prozessvorhaben sollen dazu dienen, dass Kulturelle Teilhabe und Mitgestaltung auch in unsicheren Zeiten auf der Basis eines klaren Profils und einer Finanzierungs- und Vernetzungsstrategie strukturell stabilisiert werden. Dies geschieht nach lokal unterschiedlichen Fragestellungen und diversen gesellschaftlich-kulturellen Bedingungen sowie bestenfalls unter Einbindung freier Kulturschaffender als Expert*innen der soziokulturellen Praxis und Strukturen.

Ziel ist es, freie Träger der Soziokultur, Kulturellen Bildung und Medienkulturarbeit auf der Basis der Pandemie-Erfahrungen bei Entwicklungsprozessen zu unterstützen, die ihrer mittelfristigen Stabilisierung und strukturellen Verankerung vor Ort dienen. Es können einzelne oder Verbundvorhaben mit bis zu drei Kooperationspartnern beantragt werden.

Was wird gefördert? Prozesse statt Projekte!
Beantragte Vorhaben sind Aktivitäten zur eigenen Entwicklung, die auf der Basis von Fragestellungen der antragstellenden Träger dazu beitragen, dass

  • das eigene Profil und Potenzial für gesellschaftlich relevante, partizipative Kulturarbeit geschärft wird
  • gesellschaftlich drängende Fragen und Aufgaben aufgegriffen und die Bedeutung/Bedarfe für Organisation, Angebote, Personal und Zielgruppen geklärt werden
  • Ressourcen und mögliche Synergien mit anderen Einrichtungen/Partnern untersucht werden: Räume, Orte, Material, Ideen, Konzepte, Ausstattung, Finanzen, Personal, Administration etc.
  • Sichtbarkeit erhöht wird und Kommunikation und Austausch mit lokalen oder regionalen Stakeholdern, der Verwaltung und Kooperationspartnern funktioniert
  • Finanzierungs- und Beschäftigungsmodelle ggf. im Verbund mit Kooperationspartnern und/oder der Verwaltung entwickelt werden

Die Zusammenarbeit mit öffentlichen Träger*innen insbesondere mit Kulturverwaltung oder freien Kollektiven/Initiativen ist mit Blick auf örtliche Verankerung ausdrücklich erwünscht.

Wer ist antragsberechtigt?

  • freie gemeinnützige juristische Träger, d.h. eingetragene Vereine (e.V.), gGmbH, gUG und gemeinnützige Stiftungen mit mindestens zweijähriger Existenz (seit 2020 oder früher) und aus den Feldern der Kulturarbeit, der Soziokultur, der Kulturellen Bildung sowie der Medienkulturarbeit aus Deutschland
  • Kooperationsverbünde aus bis zu drei Trägern/Partnern, bei denen der Hauptantragstellende gemeinnütziger juristischer Träger (mind. 2 Jahre Existenz, s.o.) ist. Verbundpartner können gerne (jüngere) freie Initiativen/Arbeitskreise sowie GmbH/GbR sein. Einzelpersonen, öffentliche und kirchliche Träger sind sowohl als Hauptantragstellende als auch als Verbundpartner ausgeschlossen

Förderhöhe

  • mind. 5.000 Euro bis zu 30.000 Euro / max. 80% der Gesamtsumme
  • mind. 5.000 Euro bei Verbundvorhaben von zwei Partnern bis zu 40.000 Euro / max. 80% der Gesamtsumme
  • mind. 5.000 Euro bei Verbundvorhaben von drei Partnern bis zu 50.000 Euro / max. 80% der Gesamtsumme

Weitere Infromationen und die Möglichkeit zur Bewerbung finden Sie hier

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Bewerbungsschluss: 03.09.2021 | Förderung: bis zu 60.000 € je Projekt |  Die European Cultural Foundation und die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) haben eine neue, interregionale Förderung...

Bewerbungsschluss: 03.09.2021 | Förderung: bis zu 60.000 € je Projekt | 

Die European Cultural Foundation und die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) haben eine neue, interregionale Förderung für kulturelle Initiativen ins Leben gerufen. Schwerpunkt der Förderung sind regionale Transformationen und europäische Solidarität im Nachgang der Corona Krise.

Was wird gesucht?
Diese Ausschreibung wendet sich an Kulturorganisationen sowie in anderen Arbeitsfeldern tätige Initiativen, die in Ostdeutschland oder vergleichbaren Regionen Europas arbeiten und sich mit den lokalen Folgeerscheinungen von Deindustrialisierung, Bevölkerungsschwund, wachsender sozialer Ungleichheit zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen, maroder öffentlicher Infrastruktur sowie den Auswirkungen ökologischer Krisen beschäftigen.

Im Rahmen dieser spezifischen Förderrunde des Culture of Solidarity Funds unterstützen die Bundeszentrale für Politische Bildung und die European Cultural Foundation kurz- und längerfristige europäische Kooperationsprojekte, die im Rahmen von grenzüberschreitender Kulturarbeit sozioökonomische Veränderungsprozesse in ihren Heimatregionen thematisieren. Unser besonderes Augenmerk gilt dabei den im Kontext der Corona-Pandemie nochmals virulenter gewordenen gesellschaftspolitischen Herausforderungen in solchen Regionen. Für diese Spezialausgabe des Culture of Solidarity Funds suchen wir nach Kulturprojekten, die sich unter anderem besonders mit den folgenden Fragestellungen beschäftigen:

  • Wie können von der Corona-Krise besonders betroffene jüngere Generationen sowie an den sozialen Rand gedrängte Gesellschaftsgruppen ihre im Rahmen der Pandemie verlorenen Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten wieder aufholen?
  • Wie können Bürgerinnen und Bürger individuell wie kollektiv auch in abgelegenen Landstrichen von durch Corona beschleunigten Digitalisierungsprozessen in der Arbeitswelt und den sich verändernden Gegebenheiten am Arbeitsmarkt profitieren?
  • Wie kann einer wachsenden gesellschaftlichen Polarisierung, politischer Radikalisierung und populistischen Bewegungen auf regionaler Ebene am besten begegnet werden?
  • Wie können etablierte Medieninstitutionen und digitale Plattformen zu mehr öffentlicher Aufmerksamkeit und Engagement für die Belange, Probleme und bereits bestehenden Lösungsansätze von Menschen in den Peripherien Europas und deren Communities beitragen?
  • Wie können kulturorientierte Revitalisierungsstrategien und Kreativwirtschaft für Regionen, die mit den Folgen von Deindustrialisierung kämpfen, nachhaltig Ressourcen für erfolgreiche Veränderungsprozesse freisetzen?
  • Wie können jahrzehntelang von Ressourcenausbeutung und Umweltzerstörung geprägte Orte in ökologisch, kulturell und gesellschaftlich vielfältigere Landschaften verwandelt werden? Wie könnten neue europäische Kulturlandschaften aussehen, die sowohl im Kampf gegen die Klimakrise als auch für eine höhere Lebensqualität der Bevölkerung vor Ort wirksam werden?
  • Wie können lokale kulturelle Traditionen und Fertigkeiten als Ressource für innovative Architektur, Design, Raumplanung und die praxisbezogene Erforschung einer klimaschützenden Zukunft Europas genutzt werden? (z.B. im Rahmen der EU-Initiative Neues Europäisches Bauhaus)
  • Welche Rolle spielen kulturelle und soziale Fragen der grenzüberschreitenden Mobilität, neue Verkehrskonzepte und die Zukunft des Reisens (nach der Corona-Krise) für Regionen im Strukturwandel? Wie können solche Regionen zu Zukunftsmodellen für gesamtgesellschaftliche und europäische Zielsetzungen hinsichtlich der Gestaltung klimaneutraler, Biodiversität erhaltender und für alle Menschen attraktiverer Lebensräume werden?

Alle im Zuge dieser Ausschreibung eingereichten Projektvorschläge haben die folgenden inhaltlichen Rahmenbedingungen zu erfüllen. Der Culture of Solidarity Fund fördert Projektinitiativen, die …:

  • … direkt vor Ort in einer Transformationsregion arbeiten, dabei aber eine enge Zusammenarbeit mit lokalen Initiativen aus anderen Regionen Europas mit ähnlichen Herausforderungen eingehen und im Sinne einer nationale Grenzen überwindenden europäischen Solidarität unter Gleichgesinnten tätig werden.
  • … an der Entwicklung von zukunftsorientierten, von kulturellen Fragen und Entwicklungsstrategien inspirierten Lösungen für tiefgreifende gesamtgesellschaftliche und europäische Herausforderungen arbeiten.
  • … an und mit neuen inter-regionalen Modellen für einen nachhaltigen Austausch von professionellem Wissen und praktischen Erfahrungen arbeiten und damit gesellschaftspolitische und kulturelle Veränderungsprozesse in Europa positiv beeinflussen.

Was wird geboten?
Ausgewählte Projekte können grundsätzlich mit zwei verschieden hohen Fördersummen unterstützt werden - jeweils abhängig von der am Projekt beteiligten

Anzahl von Partnerorganisationen:

  • €40.000 – zwei Partnerorganisationen;
  • €60.000 – mindestens drei Partnerorganisationen;

Der maximale Förderzeitraum für alle ausgewählten Projekte beträgt 12 Monate, beginnend mit dem 1. November 2021 und endend mit dem 31. Oktober 2022. Die Projektaktivitäten müssen in diesem Zeitraum durchgeführt werden.

Eigen- und Drittmittel sind keine Voraussetzung für die Projektförderung, eine ausgewogene und diversifizierte Finanzplanung kann jedoch die Beurteilung der Umsetzbarkeit Ihres Projekts wesentlich verbessern. Alle weiteren Details hinsichtlich Projektlaufzeit, zulässigen Projektkosten, sowie den Ablauf und die Umsetzung der Fördervereinbarungen finden sich im Abschnitt Frequently Asked Questions.

Alle geförderten Projektorganisationen und deren Partner werden im Herbst 2022 zu einem vertiefenden Netzwerktreffen in einer der teilnehmenden Regionen in Ostdeutschland eingeladen. Unser Ziel ist es, damit einen nachhaltigeren Lerneffekt und Wissenstransfer zwischen den unterstützten Projekten und Regionen zu gewährleisten.

Weitere Informationen zum Förderprogramm in Deutsch und Englisch finden Sie hier

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Bewerbungsschluss: 17.09.2021 | Förderung: Zuschuss |  Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert im Rahmen der Mobilfunkstrategie ab sofort Forschungs- und Entwicklungsvor...

Bewerbungsschluss: 17.09.2021 | Förderung: Zuschuss | 

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert im Rahmen der Mobilfunkstrategie ab sofort Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur "Einrichtung von Experimentierfeldern als Zukunftsbetriebe und Zukunftsregionen der Digitalisierung in der Landwirtschaft sowie in vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsketten". Projektskizzen können bis zum 17. September 2021 bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) eingereicht werden.

Die Digitalisierung in der Landwirtschaft hilft, konkrete Zielkonflikte zwischen Umwelt-, Natur-, Klimaschutz, Tierwohl und Produktivität zu lösen. Gleichzeitig trägt sie zur Arbeitserleichterung in der Landwirtschaft bei. Ebenso lassen sich auch die vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsketten in der Region mittels Digitalisierung optimieren. Damit hat die Digitalisierung großes Potenzial, die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen aufzugreifen und sowohl eine ressourcenschonendere Landwirtschaft möglich zu machen als auch ländliche Regionen zu stärken. Zudem strebt die Bundesregierung eine flächendeckende Versorgung mit leistungsstarken, mobilen und breitbandigen Sprach- und Datendiensten an. Im Rahmen der Mobilfunkstrategie soll dabei die Nutzung von Mobilfunknetzen in der Landwirtschaft und den ländlichen Räumen ermöglicht werden.

Dementsprechend fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit der neuen Bekanntmachung neben den bereits etablierten Experimentierfeldern jetzt Zukunftsbetriebe und erstmals auch Zukunftsregionen, welche Ideen und Handlungsansätze identifizieren, um die nachhaltige digitale Transformation im Agrarbereich voranzutreiben und zudem auch die landwirtschaftlich geprägten ländlichen Räume zu stärken.

Die Fördermaßnahme soll einen Beitrag zu einer nachhaltigen und regionalen Landwirtschaft sowie zur Stärkung der vor- und nachgelagerten Bereiche und Wertschöpfungsketten leisten. Dabei sollen insbesondere Möglichkeiten berücksichtigt werden, die sich durch die Verfügbarkeit von leistungsstarken Mobilfunknetzen oder einer sehr guten Breitbandinfrastruktur ergeben. Die zu fördernden Vorhaben orientieren sich an den Bedarfen der Praxis, erproben bereits entwickelte digitale Anwendungen und sorgen für einen Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praktikern vor Ort

Zwei Module: Zukunftsbetriebe und Zukunftsregionen
Mit den Zukunftsbetrieben und Zukunftsregionen gibt es zwei Zielrichtungen dieser Förderrichtlinie.

  • Modul 1 (Zukunftsbetriebe)
    Kern eines jeden zu fördernden Vorhabens ist ein landwirtschaftlicher Zukunftsbetrieb mit digitaler Ausrichtung.Ziel der Einrichtung der Zukunftsbetriebe ist es, den Nutzen der Digitalisierung für die heimische Landwirtschaft weiter zu erforschen und damit eine zukunftsfähige Entwicklung dieser zu unterstützen. Dadurch sollen landwirtschaftliche Betriebe aller Größen produktiver und wettbewerbsfähiger werden. Ebenso sollen Nachhaltigkeit, Tierwohl, Umwelt-, Natur- und Klimaschutz verbessert werden. Dabei werden die wesentlichen Aufgaben im landwirtschaftlichen Betrieb sowohl für die Pflanzenproduktion als auch für die Tierhaltung in den geförderten digitalen Zukunftsbetrieben abgebildet.
  • Modul 2 (Zukunftsregionen)
    Modul zwei fördert digital ausgestaltete regionale Wertschöpfungsketten, die möglichst in räumlicher Nähe zu einem Zukunftsbetrieb bzw. Experimentierfeld angesiedelt sind und wiederum eine Zukunftsregion prägen. Im Fokus des Moduls zwei steht die Digitalisierung und damit einhergehend die Förderung der Digitalisierung im gesamten ländlich geprägten Raum, mit der Absicht zu erproben, wie digital geprägte Zukunftsregionen funktionieren. Es wird angestrebt, dass Zukunftsregionen mit den Zukunftsbetrieben beziehungsweise mit bereits bestehenden Experimentierfeldern eng verzahnt werden. Daher ist eine räumliche Nähe und die Bildung von Verbundvorhaben von Vorteil.

Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier

 

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Bewerbungsschluss: 05.09.2021 | Preis: 2.500 € je Projekt |  Die neue Ausschreibungsrunde für den FAIRWANDLER-Preis läuft! Du bist richtig beim FAIRWANDLER-Preis, wenn dein Engagement dazu beiträgt, ...

Bewerbungsschluss: 05.09.2021 | Preis: 2.500 € je Projekt | 

Die neue Ausschreibungsrunde für den FAIRWANDLER-Preis läuft! Du bist richtig beim FAIRWANDLER-Preis, wenn dein Engagement dazu beiträgt, dass wir in Deutschland den nachhaltigen Entwicklungszielen der Weltgemeinschaft einen kleinen Schritt näher kommen.  

Dein Engagment wird finanziell (2.500 € pro Kategorie) und praktisch unterstützt. Der Preis bietet dir und deinem Team die Möglichkeit, junge Engagierte aus ganz Deutschland kennen zu lernen und euch zu vernetzen.

Mitmachen kannst du, wenn …

  • du 18-32 Jahre alt bist
  • mind. drei Monate im Ausland warst
  • diese Erfahrung dich inspiriert hat
  • du dich jetzt in einem Projekt / einer Initiative für ein faires globales Miteinander engagierst

Zeig dein Engagement und bewirb dich!
Wir suchen junges Engagement aus allen Bereichen nachhaltiger Entwicklung, die Deutschland fair ändern.
Z.B. in den Bereichen

  • Klimaschutz
  • Gleichstellung der Geschlechter
  • Generationengerechtigkeit
  • Faire Handelsstrukturen
  • Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Solidarität
  • Bildung für alle
  • Nachhaltiger Lebensstil

Unterstützung gewinnen!
Wir unterstützen dein Engagement finanziell (2.500 Euro pro Projekt) und praktisch.
Der Preis bietet dir (und deinem Team) die Möglichkeit, junge Engagierte und spannende Projekte aus ganz Deutschland kennen zu lernen und euch miteinander zu vernetzen. Darüber hinaus erhältst du individuelle praktische Unterstützung aus dem FAIRWANDLER-Netzwerk.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Bewerbung findest du hier:  www.fairwandler-preis.org

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Bewerbungsschluss: 04.10.2021 | Förderung: Öffentlichkeitsarbeit | Auch 2021 zeichnet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wieder innovative Netzwerke aus. Gesucht werden Netzwerke, die n...

Bewerbungsschluss: 04.10.2021 | Förderung: Öffentlichkeitsarbeit |

  • Auch 2021 zeichnet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wieder innovative Netzwerke aus.
  • Gesucht werden Netzwerke, die neue und kreative Wege zur Gewinnung und Sicherung von Fachkräften und zum Wandel der Arbeit in ihrer Region gehen.
  • Die Teilnahme am Wettbewerb ist bis zum 4. Oktober 2021 möglich. Die Auszeichnung findet im Rahmen der Aktionswochen „Menschen in Arbeit – Fachkräfte in den Regionen“ vom 8. bis 21. November 2021 statt.

Ob Digitalisierung, Fachkräftesicherung oder eine neue Arbeits- und Führungskultur: Auch in diesem Jahr können sich Netzwerke mit ihren innovativen Projekten rund um die Themen Fachkräftesicherung und gute Arbeit für die Auszeichnung als „Innovatives Netzwerk“ bewerben. Diese wird seit 2012 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales vergeben.

Gesucht werden Netzwerke, die mit ihrer Arbeit neue Wege zur Gewinnung und Sicherung von Fachkräften in ihrer Region gehen und mit ihren Ideen und Maßnahmen den Wandel der Arbeit begleiten.

Sie betreiben erfolgreiche Netzwerkarbeit in Ihrer Region? Sie führen innovative Projekte durch und setzen frische Ideen um? Sie haben kreative Lösungen für die Herausforderungen der Coronapandemie gefunden? Ihre Maßnahmen haben sich in der Praxis bewährt und können als gutes Beispiel für andere Netzwerke und Regionen dienen?

Dann beteiligen Sie sich mit Ihrem Netzwerk am Wettbewerb „Innovative Netzwerke 2021“ und nutzen Sie die Chance, der Öffentlichkeit Ihr nachhaltiges und wichtiges Engagement vorzustellen.

Bewerben Sie sich bis zum 4. Oktober 2021 mit Ihrem Netzwerk, Ihrem Projekt oder Ihrer Maßnahme. Weitere Informationen, die Teilnahmebedingungen und die Online-Bewerbung finden Sie hier.

Die Auszeichnung „Innovatives Netzwerk 2021“ wird im Rahmen der diesjährigen Aktionswochen „Menschen in Arbeit – Fachkräfte in den Regionen“ erfolgen, die vom 8. bis 21. November 2021 stattfinden. Weitere Informationen zu den Aktionswochen finden Sie hier.

Sie haben Fragen zum Wettbewerb und der Teilnahme? Dann helfen wir Ihnen gerne und freuen uns über eine E-Mail an netzwerkbuero@inqa.de oder über Ihren Anruf unter 030/20619-546.

Weitere Informationen fnden Sie hier

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Bewerbungsschluss: 22.08.2021 | Preis: 2 x 10.000 € | Der Preis der Digitalen WocheMit dem Digitalen Vereinsmeier prämiert Deutschland sicher im Netz (DsiN) engagierte Vereine und Initiativen, die si...

Bewerbungsschluss: 22.08.2021 | Preis: 2 x 10.000 € |

Der Preis der Digitalen Woche
Mit dem Digitalen Vereinsmeier prämiert Deutschland sicher im Netz (DsiN) engagierte Vereine und Initiativen, die sich digital neu aufstellen oder anderen dabei helfen. Der Preis ist mit 20.000 € dotiert, würdigt herausragende Projekte im Bereich Digitalisierung und Ehrenamt und bekräftigt damit den Wert digitaler Lösungen. Voraussetzung für eine Teilnahme ist die Registrierung einer Aktion auf der Plattform der Digitalen Woche mit einer eigenen Veranstaltung oder einem eigenen Vorhaben für die Digitale Woche 2021.

Kategorien des Wettbewerbs
Im Mittelpunkt des Digitalen Vereinsmeiers stehen zwei Kategorien zu denen laufende Vorhaben und Projekte eingereicht werden können:

  • Kategorie 1: Projekte und Vorhaben zum Thema Digitaler Wandel in Vereinen oder Initiativen, die innovative Veränderungsansätze aus den Feldern Strategie, Arbeitskultur, Organisationsstruktur, Technologie und Kommunikation verbinden.
  • Kategorie 2: Projekte und Vorhaben zum Thema Digitale Inklusion, die dazu beitragen, dass alle gesellschaftlichen Gruppen an der digitalen Welt teilhaben können. Es geht sowohl um Inklusion in die digitale Gesellschaft als auch um Inklusion mit digitalen Medien.

Euer Weg zum „Digitalen Vereinsmeier“

  • Schritt 1: Registriert Euch hier und tragt Eure Aktion ein.
  • Schritt 2: Das Bewerbungsformular wird Euch automatisch per E-Mail zugeschickt. Bis zum 22.08.2021 könnt Ihr dieses Formular ausfüllen und an info [at] digitale-woche.de  senden.
  • Schritt 3: Daumen drücken und mit etwas Glück den Preis und 10.000 Euro gewinnen! 

Weitere Informationen zum "Digitalen Vereinsmeier" findet ihr hier

 

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Gredlbauer-on-tour ist eine innovative Vertriebsschiene für regionale, biologische Lebensmittel im Süden von Graz. Wir arbeiten mit 7 verschiedenen Bio-Landwirtschaften aus der näheren Umgebung zusamm...

Gredlbauer-on-tour ist eine innovative Vertriebsschiene für regionale, biologische Lebensmittel im Süden von Graz. Wir arbeiten mit 7 verschiedenen Bio-Landwirtschaften aus der näheren Umgebung zusammen und stellen deren Produkte CO2-neutral mit zwei Lastenrädern zu. Unsere Produktpalette umfasst Milchprodukte, Gemüse, Obst, Honig, Fleisch, Säfte, Getreideprodukte, Eier, Nudeln, Pilze, etc. an zwei Tagen pro Wochen werden auf 2 Routen unsere Kunden mit den Produkten versorgt. In Thermoboxen kann die Kühlkette aufrecht erhalten werden.  

Ziel des Unternehmens ist es so nachhaltig als möglich biologische Lebensmittel unseren Kunden zu liefern. Unser Fokus liegt auf wertvollen Lebensmitteln aus biologischer Produktion, Verwendung von Lebensmittel in Glaspfandsystemen (Milchprodukte, Honig, Getreideprodukte, Nudeln, Säfte), Co2-neutrale Zustellung mittels Lastenrad und Förderung regionaler landwirtschaftlicher Kleinbetriebe. 

Ein weiteres wichtiges Anliegen ist unseren Kunden einen direkten Kontakt zu den Produzenten zu ermöglichen. Hier geht es um Wissensvermittlung, Verständnis für landwirtschaftliche Tätigkeiten, Preisgestaltung und Fragen zu Tierwohl.

 

 

 

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Rund 4.000 Kleinwasserkraftwerke sind in Österreich in Betrieb. Diese sind sehr gleichmäßig über das Bundesgebiet verteilt. Aufgrund ihrer technischen Voraussetzungen eignen sich Kleinwasserkraftwerke...

Rund 4.000 Kleinwasserkraftwerke sind in Österreich in Betrieb. Diese sind sehr gleichmäßig über das Bundesgebiet verteilt. Aufgrund ihrer technischen Voraussetzungen eignen sich Kleinwasserkraftwerke optimal zur Bereitstellung von erneuerbarer Energie, um eine 100% emissionsfreie Elektromobilität zu gewährleisten. Durch die Errichtung von E‐Tankstellen bei Kleinwasserkraftwerken können bestehende Netzinfrastruktur genutzt, Netzverluste minimiert und damit eine effiziente Bereitstellung von 100% Ökostrom garantiert werden.

Ziel des Projektes sind die technisch/wirtschaftliche Potentialermittlung, Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit und bei relevanten Stakeholder*innen, sowie die Information und Beratung von Kleinwasserkraftbetreiber*innen. Die Tätigkeiten im Projekt dienen insbesondere dazu, einen deutlich sichtbaren Impuls für den Ausbau von Stromtankstellen an Kleinwasserkraftwerken zu setzen. Weiteres können durch das Geschäftsmodell E-Tankstelle Ertragsschwankungen beim Verkauf des Ökostroms ausgeglichen werden. Gleichzeitig sollen regulatorische Hemmschwellen aufgezeigt werden.

Hemmschwellen für die Errichtung von E‐Tankstellen an Kleinwasserkraftwerken sind, abgesehen eines womöglich technisch/wirtschaftlich ungeeigneten Standortes, zu entrichtende Gebühren (z.B. Ökostrompauschale) sowie das fehlende Know‐how der Betreiberinnen und Betreiber bei der Umsetzung.

Ziele des Projekts:

  • Ermittlung des technisch/wirtschaftlichen Potentials von E-Tankstellen an Kleinwasserkraftwerken, insbesondere unter Berücksichtig der verfügbaren elektrischen Leistung sowie des wirtschaftlichen Einzugsgebiets des Kraftwerkstandorts.
  • Abwicklung von 7 Work-Shops im gesamten Bundesgebiet für Kraftwerksbetreiber*innen zur Vermittlung von Erfahrungen und Aufbau von Know-How bezüglich der Umsetzung von E-Tankstellen an Kleinwasserkraftwerken. Darüber hinaus sollen die Work-Shops einen Erfahrungsaustausch zwischen den Betreiber*innen ermöglichen und als Ideenschmiede für neue Möglichkeiten dienen.
  • Vor Ort Beratung von Kleinwasserkraftbetreiber*innen zur Abschätzung der praktischen Umsetzbarkeit (rechtlich, wirtschaftlich, technisch).
  • Bewusstseinsbildung bei relevanten Stakeholdern (Politiker, Branchenvertreter, Marktteilnehmer, KEM-Manager, etc.) für den notwendigen Abbau von Hemmschwellen bei der Umsetzung von E-Tankstellen an Kleinwasserkraftanlagen.
  • Durchführung einer zielgerichteten PR-Kampagne (Print, Web, P2P etc.) zur Darstellung der Synergien und positiven Effekte für Kraftwerksbetreiber*innen und E-Auto Besitzer*innen durch die Nutzung von 100% Ökostrom „direkt von der Quelle“
    • Darstellung von Best-Practice-Beispielen
    • Kommunikation des ermittelten Potentials in der breiten Öffentlichkeit
    • Kommunikation von Lösungsvorschlägen zum Abbau möglicher regulatorischer Hemmschwellen
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Bewerbungsschluss: 31. Juli | Förderung: Coaching |  Bis zum 31. Juli könnt ihr euch bei uns als Projektteam für ein individuelles Coaching oder eine Beratung zur digitalen Transformation bewerben. D...

Bewerbungsschluss: 31. Juli | Förderung: Coaching | 

Bis zum 31. Juli könnt ihr euch bei uns als Projektteam für ein individuelles Coaching oder eine Beratung zur digitalen Transformation bewerben. Dabei bearbeitet und löst ihr gemeinsam mit je einem oder einer Expert:in am 9. und 10. September eine von euch gewählte, möglichst konkrete Herausforderung.

Sei es die lang überfällige Überarbeitung eurer Website, die Konzeption einer konkreten Digitalveranstaltung oder der Auftaktworkshop zu eurer Digital- oder Social Media-Strategie: Wir bieten gemeinnützigen Organisationen die Chance auf 1,5 individuelle Coaching- oder Beratungstage zu einer (digitalen) Herausforderung eurer Wahl.

Am 9./10. September werden rund 12 Teams dezentral an Level up! teilnehmen. In einem hybriden Setting werdet ihr als ausgewähltes Team gemeinsam mit eurem oder eurer zugeteilten Expert:in vor Ort, in eurer Stadt oder Dorf zusammenarbeiten – oder entscheiden, die rund 12 Stunden digital zusammen zu wirken. Wir von D3 bauen den digitalen Rahmen und bringen euch ausgewählte Teams punktuell zusammen und in den Austausch. Der Fokus liegt jedoch auf konzentrierter Arbeit in eurer Kleingruppe gemeinsam mit den durch uns vermittelten Expert:innen.

Wie läuft das ab?
Bewerbung: Als Projektteam könnt ihr euch bis zum 31. Juli über untenstehendes Formular bewerben. Hier fragen wir vor allem, welche Herausforderungen in der digitalen Transformation ihr bei Level up! angehen wollt und warum. Ein paar denkbare Herausforderungen haben wir bereits genannt, viele weitere Beispiele sind weiter unten aufgelistet. Die Bewerbung ist eher kurz gehalten – dient aber als Grundlage für unsere Auswahl. Je präziser ihr antwortet, um so greifbarer wird eure Bewerbung.

Auswahl: Nach Eingang prüfen wir eure Bewerbung und euer Vorhaben und beraten uns mit Expert:innen, welche Bewerbungen einen der rund 12 Intensivbegleitungen erhalten. Dabei achten wir auf gute Wirkhebel und Machbarkeit – sowie in zweiter Reihe auch darauf, ob wir den oder die passende Expert:in für die Werkstatt und eure Herausforderung gewinnen konnten. Möglicherweise melden wir uns in dieser Zeit, um einen Telefontermin zu vereinbaren und mehr zu erfahren.

Nach der Auswahl: Ihr wurdet ausgewählt? Dann erhaltet ihr spätestens in der ersten Augustwoche eine Zusage (und andernfalls eine Absage). Damit wir am 9./10. voll durchstarten können, kommen eure jeweiligen Expert:innen vor der Veranstaltung vermutlich noch einmal auf euch zu, um beispielsweise mehr Informationen zu erhalten oder um zu besprechen, ob gewisse Dinge vorbereitet werden sollten, um das meiste aus dem Umsetzungssprint herauszuholen. In der Zeit bis zur Veranstaltung ist es an euch, einen geeigneten Arbeitsraum in eurer Nähe für euer Team und den/die Expert:in und ggf. eine weitere Begleitperson zu reservieren

Umsetzung: Am 9. September geht es am frühen Nachmittag mit einem gemeinsamen digitalen Auftakt los, bei dem die ausgewählten Teams jeweils an ihrem Arbeitsort sitzen und sich virtuell zusammenschalten. Nach einem gemeinsamen Start aller Teams geht es dann schnell ab an das Arbeiten in den Projektteams! Wir kappen die Internetverbindung und ihr taucht mitten hinein in eure Herausforderung, begleitet von den Expert:innen, die euch dabei unterstützen, eure selbst gesetzte Herausforderung zu bewältigen. Am Abend machen wir einen kurzen virtuellen Check-In mit allen Teams und beenden Tag 1 gemeinsam. An Tag 2 ist nun deutlich mehr Zeit, die an Tag 1 gemeinsam in die Zange genommenen Aufgaben zu bewältigen. Gemeinsam wendet ihr euch in dem zweitägigen Sprint in rund 10-12 Stunden Arbeitszeit eurer jeweiligen Herausforderung zu und werdet dabei durch erfahrene Berater:innen oder Coaches an die Hand genommen.

Denkbare Themenfelder für Herausforderungen sind

  • digitale Kommunikation (z.B. das Entwickeln einer Social Media-Strategie, die Erstellung eines textlichen und graphischen Kommunikationspakets für euer Projekt, das inhaltliche Überarbeiten eurer Website (Nutzer:innenführung, Entschlackung, etc.), die Optimierung eures Websiten-SEOs, die Barrierebefreiung eurer digitalen Kanäle)
  • Kickoff Digitalstrategie (Bestandsaufnahme, erste Analyse, Erarbeitung eines Fahrplans)
  • digitales Zusammenarbeiten (die richtigen Tools für eure innerorganisationale Zusammenarbeit, das Umstellen eures Tool-Portfolios auf Programme mit Nachhaltigkeits- und Open Source-Schwerpunkt)
  • digitale Veranstaltungen (das Andenken oder Konzipieren eines digitalen oder hybriden Events für euer Projekt)
  • Online-Fundraising (erste strategische Überlegungen zum Brand Building und zu eurer digitalen Spendenkampagne, das Aufsetzen eurer Online-Fundraising-Kampagne im Netz)
  • Datennutzung (die ersten Schritte hin zur Automatisierung von Arbeitsprozessen, Ordnung in den Excel-Dschungel bringen, tiefergehende Datenanalysen, -aufbereitungen und -verarbeitungen)
  • Agiles Arbeiten (grundlegende Auseinandersetzung mit agilen Methoden, Vermittlung und erste Implementierung von SCRUM oder anderen agilen Arbeitsweisen)
  • u.v.m.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Bewerbung findet ihr hier

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Fördermittel rund 12 Milliarden Euro | Die Digitalisierung eröffnet den Menschen und Unternehmen in Deutschland neue Chancen und verändert das tägliche Leben und Wirtschaften stetig. Eine flächendeck...

Fördermittel rund 12 Milliarden Euro |

Die Digitalisierung eröffnet den Menschen und Unternehmen in Deutschland neue Chancen und verändert das tägliche Leben und Wirtschaften stetig. Eine flächendeckende Versorgung mit leistungsstarken Gigabitnetzen, die allen Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen zur Verfügung stehen, ist die Basis für eine erfolgreiche Umsetzung digitaler Möglichkeiten in allen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft in Stadt und Land.

Für die Wirtschaft sind Gigabitnetze ein wichtiger Standortfaktor im globalen Wettbewerb. Sie sind unter anderem Voraussetzung für neue Formen der Produktion, intelligente Mobilität, die Nutzung künstlicher Intelligenz, digitale Bildung und vernetztes Arbeiten.

Schon heute lasten die bestehenden Dienste wie zum Beispiel Videostreaming, sowie die parallele Nutzung von Homeoffice, Homeschooling oder Spielekonsolen und nicht zuletzt der Mobilfunk die verfügbaren Netzkapazitäten stark aus. Diese Entwicklung wird weiter an Dynamik gewinnen. Die Netzinfrastruktur muss den wachsenden Anforderungen jederzeit gerecht werden.

Das Graue-Flecken-Förderprogramm
Digitalpolitisches Kernziel der Bundesregierung ist es deshalb, gigabitfähige Internetverbindungen für alle Haushalte und Unternehmen in Deutschland zu schaffen. In Gebieten, in denen sich der Ausbau nicht rentiert und ein Marktversagen festgestellt wird, unterstützt die Bundesregierung mit einer Neuauflage der Breitbandförderung, dem sogenannten Graue-Flecken-Förderprogramm.

Insgesamt stellt der Bund rund 12 Milliarden Euro für die Förderung von Glasfaseranbindungen zur Verfügung. Mit diesen Mitteln werden 50 bis 70 Prozent der Kosten des Gigabitausbaus als Wirtschaftlichkeitslücken- oder Betreibermodell sowie bis zu 100 Prozent der Ausgaben für externe Beratungs- und Planungsleistungen finanziert. Die Bundesländer beteiligen sich ebenfalls an den Kosten des Gigabitausbaus, sodass die Finanzierung der Förderprojekte gesichert ist.

Die bisherige Aufgreifschwelle von 30 Mbit/s wurde auf 100 Mbit/s erhöht.
Alle Anschlüsse, denen im Download weniger als 100 Mbit/s zuverlässig zur Verfügung stehen (sogenannte graue Flecken), sind förderfähig.

Die sozioökonomische Schwerpunkte eines Fördergebiets, hierzu zählen neben Schulen, Krankenhäusern und Gewerbegebieten auch Verkehrsknotenpunkte, Behörden sowie kleine und mittlere Unternehmen, sind unabhängig von der Aufgreifschwelle grundsätzlich förderfähig, solange sie nicht bereits gigabitfähig erschlossen sind. Darüber hinaus sind Einzelanschlüsse von Schulen, Krankenhäusern und Unternehmen in Gewerbegebieten jederzeit und bundesweit förderfähig sofern ihnen im Download weniger als 500 Mbit/s zuverlässig zur Verfügung stehen. Die örtlich verfügbare Datenrate ist im Breitbandatlas hinterlegt.

Anträge können seit dem 26.April 2021 gestellt werden!
Förderanträge zur Unterstützung des Gigabitausbaus können im Graue-Flecken-Förderprogramm von Kommunen, Landkreisen, kommunalen Zweckverbänden, anderen kommunalen Gebietskörperschaften sowie Unternehmen in ausschließlich öffentlicher Trägerschaft gestellt werden.

Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier

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Die Geo-Naturpark-App hat sich als attraktiver, praktischer und umfassender Tourenbegleiter vor allem bei Aktiv- aber auch Kulturreisen in den Geo-Naturpark Frau-Holle-Land in der GrimmHeimat NordHess...

Die Geo-Naturpark-App hat sich als attraktiver, praktischer und umfassender Tourenbegleiter vor allem bei Aktiv- aber auch Kulturreisen in den Geo-Naturpark Frau-Holle-Land in der GrimmHeimat NordHessen erwiesen. Sie ist inzwischen in der Version 3.0.0 für Android und iOS kostenfrei in den Stores erhältlich.

Besonders beliebt ist die Funktion des Tourendownloads. Auch ohne hinreichende Netzabdeckung sind dann die Tagesetappen abrufbar, können Wanderparkplätze, Einkehrmöglichkeiten und Hofläden angesteuert und Zusatzinformationen zu Natur, Geologie und Kultur über QR-Codes abgerufen werden. Tourenangebote bestehen für alle zertifizierten Wanderwege (25 Premiumwege, Werra-Burgen-Steig Hessen, GrimmSteig), ausgewählte weitere Wanderwege (Kirschwanderwege, Familienpfad Point India, TramWanderTouren, Lehrpfade und Panoramawege), den Werratal-Radweg, einen Abschnitt der EuroVelo-Route 13 Iron Curtain Trail, Radrundtouren, Loipen sowie das Kanurevier Werra.

Über die Kartenfunktion lassen sich Informationen zu sehenswerte Ausflugsziele anzeigen und zu diesen navigieren. Sie sind selektierbar nach Freizeiteinrichtungen/Museen/Naturschauspiele, Städten und Gemeinden, aber auch Orte der Frau Holle oder der früheren deutsch-deutschen Grenzgeschichte. Über die Service-Karten lassen sich Tourist-Informationen, Rad- und Kanuverleiher, Radwerkstätten oder auch die Treffpunkte der vom Geo-Naturpark angebotenen geführten Wanderungen aufrufen und navigieren.

Für weiterführende Links wird dann jedoch eine online-Verbindung benötigt, ebenso für die tagesaktuellen Auskünfte - vom Veranstaltungskalender, über die Unterkunftssuche, die Fahrplanauskunft bis in den Online-Shop "Holles Schaf".
Die App hat noch Potentiale, z.B. sind die Einbindung von Audio- und Videoformaten wie auch das Anlegen urbaner Touren, z.B. geführte Stadtrundgänge, technisch möglich, bislang aber noch nicht angewendet.

 

 

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Bündnis zum geplanten Amazon – Verteilzentrum in Memmingerberg: Die Berichterstattung über das geplante Verteilzentrum des US - Konzern Amazon in Memmingerberg, sowie die damit einhergehenden Bauvorh...

Bündnis zum geplanten Amazon – Verteilzentrum in Memmingerberg:

Die Berichterstattung über das geplante Verteilzentrum des US - Konzern Amazon in Memmingerberg, sowie die damit einhergehenden Bauvorhaben mögen für Außenstehende fast wie ein wirtschaftliches Wunder klingen: Neue Arbeitsplätze, mehr Raum für Parken, ein Verteilzentrum, das unsere bestellten Waren bald noch schneller vor die Haustüre liefert. Denkt man das Projekt nun aber bis zum Ende hat man schnell keinen Grund mehr zum Jubeln…

Der US – Konzern mischt in vielen Bereichen mit und geht dabei in den seltensten Fällen mit gutem Beispiel voran. Ausgehend von der vor einigen Monaten öffentlichen Diskussion zur Ansiedlung des Unternehmens haben sich daher Organisationen aus unterschiedlichen, gesellschaftlichen Bereichen zusammen geschlossen um gemeinsam auf die Konsequenzen hinzuweisen, die die Ansiedelung eines Unternehmens wie Amazon bringen wird. Die Allianz besteht aus der Gewerkschaft Ver.di, der Katholischen Arbeitnehmer – Bewegung, dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt der Evang.- Luth. Kirche in Bayern, der Betriebsseelsorge in der Diözese Augsburg, dem Bund Naturschutz in Bayern, der Partei Bündnis90/Die Grünen in Memmingen, sowie der Bürgerinitiative Bürger gegen Fluglärm.

Beim Bau eines Verteilzentrums spielt für Amazon die direkte Anbindung an die A96 und die A7 bei Memmingen eine große Rolle. Laut Amazon sind mehrere hundert Touren im normalen Betrieb am Tag geplant. Die Lieferfahrzeuge sollen in kleinen Wellen eintreffen, in Gruppen abgefertigt und auf die Straßen geschickt werden. Zu beachten ist hierbei auch, dass Amazon in der Regel nicht nur mit seinen eigenen Fahrzeugen unterwegs ist. Durch das Heranziehen mehrerer Subunternehmen und privater Fahrer*Innen durch Amazon Flex wird ein Vielfaches der Fahrzeugmenge auf den Straßen unterwegs sein. Bei diesem Vorhaben ist mit einer massiven Erhöhung des Verkehrsaufkommens zu rechnen. Dabei werden nicht nur die Autobahnen von den LKW und PKW stärker frequentiert, sondern auch die Zufahrtsstraßen.

Wer die Entwicklungen der Wohnungssituation im Raum Memmingen verfolgt, weiß, dass der Raum Memmingen längst zum Speckgürtel Münchens zählt und die Mieten dahingehend steigen. Ebenso kämpfen die Kommunen bei uns mit akutem Wohnungsmangel. Wie Erfahrungen aus anderen Standorten von Amazon Zentren zeigen, arbeitet das Unternehmen und deren Subunternehmen mit einem geringen Teil ortsansässiger Arbeitnehmer*Innen. Der größte Teil der Beschäftigten wird „billig“ aus Nachbarländern wie z.B. Polen, Rumänien oder Litauen rekrutiert. Diese Arbeitskräfte müssen dann auch irgendwo untergebracht werden. In der Folge wird nicht der hiesige Arbeitslosenmarkt entlastet, sondern der Wohnungsmarkt nur weiter unter Druck gesetzt.

Uns ist es wichtig zu zeigen, dass Konzerne wie Amazon wesentliche Teile unserer Wirtschaft, unserer Gesellschaft und unserer Natur zerstören könnten, sollte ihnen kein konsequenter Rahmen gegeben werden, in denen sie sich mit ihrem Handeln bewegen. Um diesen zu erreichen ist das Handeln der Politik, der einheimischen Unternehmen, aber auch der Konsument*Innen selbst nötig.  Wir stehen für Regionalität, faire Arbeitsbedingungen und nachhaltigen Konsum, daher unser Motto:

Guck’sch do, kauf’sch dahoim!

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Bewerbungsschluss: 15.09.2021 | Förderung: bis zu 200.000 € |  Das Abstandsgebot als soziale Rahmenbedingung in der Coronakrise hat das gesellschaftliche Zusammenleben massiv verändert. Andere Formen...

Bewerbungsschluss: 15.09.2021 | Förderung: bis zu 200.000 € | 

Das Abstandsgebot als soziale Rahmenbedingung in der Coronakrise hat das gesellschaftliche Zusammenleben massiv verändert. Andere Formen des Dialogs und des Austauschs müssen gefunden und praktiziert werden, wenn der soziale Zusammenhalt im Leben auf Abstand nicht gefährdet werden soll. Es zeichnet sich ab, dass der digitale Raum dafür innovative Möglichkeiten bietet, die bislang nicht ausgeschöpft werden.

Seit Beginn der Pandemie beschäftigen sich Kulturinstitutionen damit, auf welche Weise sie fortan ihr Publikum erreichen und mit ihm interagieren können: Wie lässt sich zielgruppenspezifische und aktive Vermittlung – als Format der Teilhabe oder als künstlerisch-partizipative Praxis – ins Digitale überführen oder aber im digitalen Raum erweitern? Mit „dive in. Programm für digitale Interaktionen“ will die Kulturstiftung des Bundes daher bundesweit Kulturinstitutionen darin unterstützen und motivieren, mit innovativen digitalen Dialog- und Austauschformaten auf die aktuelle pandemiebedingte Situation zu reagieren.

Das Programm richtet sich an gegenwartsorientierte Kulturinstitutionen aller künstlerischen Sparten sowie an Gedenkstätten, Bibliotheken, Soziokulturelle Zentren, Archive mit Archivgut in künstlerischen Sparten und an Festivals. Es möchte diesen Institutionen ermöglichen, bis Ende des kommenden Jahres innovative Ideen und Vorhaben der digitalen Vermittlung umzusetzen, Formate zur Ansprache eines neuen Publikums zu erproben, mit neuen digitalen Anwendungen zu experimentieren und vorhandene Angebote weiterzuentwickeln. Auch will die Kulturstiftung des Bundes sie mit dem Programm dive in darin unterstützen, analoge und digitale Vermittlungsformate miteinander zu verbinden, um neue Zugänge zu künstlerischen Produktionen sowie vielfältige Formen der Interaktion mit dem Publikum und Teilhabe für Nutzer zu ermöglichen.

Programmbegleitend veranstaltet die Kulturstiftung des Bundes Ideenwerkstätten sowie Workshops zum bundesweiten Wissenstransfer, um die interdisziplinäre Entwicklung digitaler Vermittlungskonzepte sowie deren Umsetzung in den Kulturinstitutionen zu flankieren.

Für dive in. Programm für digitale Interaktionen erhält die Kulturstiftung des Bundes insgesamt 31,3 Mio. Euro aus dem Rettungs- und Zukunftspaket der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien NEUSTART KULTUR.

Was wird gefördert?
Das Programm fördert die Entwicklung und Umsetzung von digitalen Projekten und Formaten, die Kulturinstitutionen neue Wege des Austauschs und der Interaktion mit ihrem Publikum ermöglichen. Die digitalen Vorhaben wie etwa Games, Virtual Reality- und Augmented Reality-Anwendungen, Motion Capture sowie Apps, interaktive Webseiten, Plattformen, Citizen Science Projekte oder KI müssen neue Formen der Vermittlung, der spielerischen Aneignung oder der Partizipation mit Besucherinnen und Besuchern erproben. Gefördert werden zudem eigenständige digitale Projekte und Prototypen, die auf bereits bestehende Anwendungen der Kulturinstitutionen aufsetzen und diese mit neuen Features weiterentwickeln.

Weitere Informationen zu dive in und die Möglichkeit zur Bewerbung finden Sie hier

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Bewerbungsschluss: 18. Juli | Preis: Insgesamt 57.000 € |  Der Deutsche Nachbarschaftspreis geht in die fünfte Runde: Auch 2021 verleiht die nebenan.de Stiftung den mit insgesamt 57.000 Euro dotierte...

Bewerbungsschluss: 18. Juli | Preis: Insgesamt 57.000 € | 

Der Deutsche Nachbarschaftspreis geht in die fünfte Runde: Auch 2021 verleiht die nebenan.de Stiftung den mit insgesamt 57.000 Euro dotierten Preis an Nachbarschaftsprojekte mit Vorbildcharakter, die sich vielerorts für ihr lokales Umfeld einsetzen, das Miteinander stärken und das WIR gestalten.

Die Idee dahinter
Jeden Tag engagieren sich in ganz Deutschland Menschen für ihr lokales Umfeld. Damit leisten sie im Kleinen einen großen und unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft. Wir finden dieses Engagement (gehört) ausgezeichnet! Die nebenan.de Stiftung hat daher 2017 den Deutschen Nachbarschaftspreis ins Leben gerufen, um diesem wichtigen Engagement mehr Sichtbarkeit zu geben und den vielfältigen Einsatz für lebendige Nachbarschaften zu würdigen.

Stellvertretend für alle engagierten Nachbar:innen zeichnet der Deutsche Nachbarschaftspreis einmal im Jahr Projekte und Initiativen mit Vorbildcharakter aus, die sich vielerorts für ihr lokales Umfeld einsetzen, das Miteinander stärken und das WIR gestalten. Der Preis ist mit insgesamt 57.000 Euro dotiert und wird auf Landeseben und in fünf Themenkategorien vergeben. Mit dem Preis möchten wir deutschlandweit Nachbar:innen motivieren, sich für ihr Umfeld und ihre Mitmenschen einzusetzen. Dabei dienen die ausgezeichneten Projekte als Inspiration, aber auch als konkrete Handlungsvorschläge.

Die fünf Themenkategorien

  1. Generationen
  2. Kultur und Sport
  3. Nachhaltigkeit
  4. Öffentlicher Raum
  5. Vielfalt

So könnt ihr mitmachen
Ihr gestaltet mit eurem Projekt aktiv eure Nachbarschaft? Ihr engagiert euch als Nachbar:innen für eure Nachbar:innen? Euer Projekt trägt dazu bei, das Miteinander in eurem lokalen Umfeld zu verbessern? Dann bewerbt euch für unseren Preis!

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Bewerbung zum Deutschen Nachbarschaftspreis 2021 finden Sie hier

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Bewerbungsschluss: 11.07.2021 | Föderung: bis zu 75.000 € |  Ehrenamtliche kommen zusammen, lernen voneinander und miteinander, machen sich fit für die Herausforderungen in ihren Organisationen und b...

Bewerbungsschluss: 11.07.2021 | Föderung: bis zu 75.000 € | 

Ehrenamtliche kommen zusammen, lernen voneinander und miteinander, machen sich fit für die Herausforderungen in ihren Organisationen und blicken gemeinsam in die Zukunft. Fort- und Weiterbildungsangebote sind ein wesentlicher Bestandteil eines gelingenden, kreativen und wirksamen Engagements.

Zivilgesellschaftliche Akteure haben in der Zeit der Pandemie vielfach ihre Veranstaltungs- und Fortbildungsprogramme in kurzer Zeit mit viel Engagement auf neue Füße gestellt. Jetzt ist es an der Zeit, den sich abzeichnenden dauerhaften Änderungen im Teilnehmer:innenverhalten Rechnung zu tragen. Neue Formen der Wissensvermittlung wie digitale und hybride Veranstaltungsformate werden ihren neu eroberten Platz im Veranstaltungskanon auch weiterhin beanspruchen.

Bei den damit verbundenen Herausforderungen setzt die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt mit dem Förderprogramm Bildungsturbo an: So wird mit dem Bildungsturbo die Fort- und Weiterbildungslandschaft in der Zivilgesellschaft bei der qualitativen Weiterentwicklung, der Verstetigung der Angebote und der Einbeziehung von bislang nicht – beziehungsweise zu wenig – berücksichtigten Zielgruppen unterstützt.

Der Bildungsturbo: Förderung und Vernetzung
Die Förderung im Rahmen des Bildungsturbos ermöglicht den geförderten Organisationen, ihre Fortbildungsprogramme qualitativ maßgeblich weiterzuentwickeln sowie durch die Kooperation untereinander und mit der DSEE, neue und bislang nicht berücksichtigte Zielgruppen zu erschließen und das Angebot so zu verstetigen.

Durch ein gemeinsames Transferhandbuch zu guter Fortbildung, das in Kooperation mit den geförderten Organisationen unter der Schirmherrschaft der DSEE entsteht, werden auch Effekte für den gesamten Fortbildungssektor im Engagement erreicht und zu innovativem Handeln angeregt – besonders für kleinere Vereine und Organisationen. Die geförderten Projekte wirken aktiv an der Erstellung des Handbuchs mit und stellen in diesem Zuge ihre Konzepte und Erfahrungen in der Projektumsetzung zur Verfügung.

Gefördert werden im Rahmen des DSEE-Programms Bildungsturbo digitale und hybride Vorhaben der Fort- und Weiterbildung sowie Coachings im Bereich Engagement und Ehrenamt zu den drei Schwerpunkten der DSEE:

  • Innovation und Digitalisierung in der Zivilgesellschaft
  • Struktur- und Innovationsstärkung von Engagement und Ehrenamt in strukturschwachen und ländlichen Räumen
  • Nachwuchsgewinnung

Was beninhaltet die Förderung?
Mit dem Förderprogramm Bildungsturbo unterstützt die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt bis zu 25 Organisationen mit jeweils bis zu 75.000 Euro dabei, ihre Fort- und Weiterbildungsprogramme sowie Coachings im bürgerschaftlichen Engagement und Ehrenamt im Jahr 2021 qualitativ maßgeblich weiterzuentwickeln.

Beim Bildungsturbo handelt es sich um eine Anteilsfinanzierung. Die Zuwendung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt beträgt regelmäßig bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Es muss ein finanzieller Eigenanteil durch die Zuwendungsempfängerinnen und Zuwendungsempfänger von 10 Prozent erbracht werden.

Die geförderten Organisationen vernetzen sich untereinander. Sie wirken unter Schirmherrschaft der DSEE aktiv an der Erstellung eines Transferhandbuchs mit, welches die Erfahrungen, Ansätze und Tipps zur Durchführung guter Fort- und Weiterbildungsprogramme bündelt.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Bewerbung finden Sie hier

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Bewerbungsschluss: 15.08.2021 | Förderung: bis zu 2.500 € |  Herausforderung „Nachwuchs gewinnen“. Bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt tragen insbesondere in ländlichen und strukturschwachen R...

Bewerbungsschluss: 15.08.2021 | Förderung: bis zu 2.500 € | 

Herausforderung „Nachwuchs gewinnen“. Bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt tragen insbesondere in ländlichen und strukturschwachen Regionen tragen dazu bei, dass das Leben vor Ort attraktiv bleibt. Aber gerade in diesen Regionen führt der demografische Wandel dazu, dass es in ehrenamtlich getragenen Organisationen immer schwieriger wird, Engagierte und Ehrenamtliche zu finden. Egal, ob es darum geht, bereits Engagierte davon zu überzeugen, sich weiterhin einzubringen, oder darum, neue Ehrenamtliche zu gewinnen. Diese Herausforderungen erschweren zunehmend den Erhalt der Strukturen für Engagement und Ehrenamt.

Vor Ort gibt es dabei viele Ideen, wie Menschen für Engagement begeistert werden können. Oft fehlt es nur an kleinen Summen, mit denen die Organisationen ihre Strukturen stärken könnten.

Das Programm „Ehrenamt gewinnen. Engagement binden. Zivilgesellschaft stärken“ im Überblick
Mit dem Programm Engagement gewinnen. Ehrenamt binden. Zivilgesellschaft stärken. unterstützt die DSEE ehrenamtlich getragene Organisationen in ländlichen und strukturschwachen Regionen. Dies wird mit bis zu 2.500 Euro je Organisation ermöglicht. Mit dem Geld können Projekte durchgeführt werden, die entweder dazu dienen, die Strukturen für Engagement und Ehrenamt vor Ort zu verbessern oder die dazu dienen, Ehrenamtliche zu gewinnen und zu binden.

  • Anträge zum Förderprogramm Engagement gewinnen. Ehrenamt binden. Zivilgesellschaft stärken. können voraussichtlich ab dem 15. Juli 2021 über ein digitales Antragssystem eingereicht werden. Antragsschluss ist der 15. August 2021
  • Ehrenamtlich getragene Organisationen können sich um eine Projektförderung von bis zu 2.500 Euro bewerben.
  • Die DSEE übernimmt bis zu 90 Prozent der Projektkosten.
  • Projekte können in der Regel ab dem 1. Oktober 2021 starten, müssen aber in jedem Fall bis zum 31. Dezember 2021 abgeschlossen sein.
  • Der Antrag kann ausschließlich über das digitale Antragssystem der DSEE gestellt werden.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Bewerbung finden Sie hier

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Bewerbungsschluss: 15.08.2021 | Förderung: Bis zu 150.000 € | Gerade Kinder und Jugendliche haben in der Zeit der Corona-Pandemie wahre Größe gezeigt. Sie haben auf Freizeitaktivitäten in ihren Verei...

Bewerbungsschluss: 15.08.2021 | Förderung: Bis zu 150.000 € |

Gerade Kinder und Jugendliche haben in der Zeit der Corona-Pandemie wahre Größe gezeigt. Sie haben auf Freizeitaktivitäten in ihren Vereinen verzichtet, den Kontakt zu Gleichaltrigen in den digitalen Raum verlagert und Geduld und Verständnis für die pandemiebedingten Einschränkungen gezeigt. Jetzt heißt es Danke sagen, Zuversicht geben und Neues ermöglichen.

Mit dem Programm ZukunftsMUT unterstützt die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt konkret vor Ort. Gefördert werden Projekte für junge Menschen in strukturschwachen und ländlichen Räumen, innovative Bildungs-, Gesundheits-, Lern- und Freizeitangebote sowie die Verbreitung sozialer Innovationen für Kinder, Jugendliche sowie deren Familien.

Der Stiftung stehen hierfür zusätzliche 30 Millionen Euro für die Jahre 2021 und 2022 aus dem Aktionsprogramm der Bundesregierung „Aufholen nach Corona“ zur Verfügung. Die Mittel sollen bis Ende 2022 an gemeinnützige, vorrangig ehrenamtlich getragene, Organisationen ausgeschüttet werden.

Die Handlungsfelder im Programm ZukunftsMUT
Gefördert werden sollen Projekte für junge Menschen und Familien, die in den folgenden drei Handlungsfeldern Wirkung entfalten:

  • Handlungsfeld A: Strukturstärkung von bürgerschaftlichem Engagement und Ehrenamt für Kinder und Jugendliche in strukturschwachen und ländlichen Räumen.
  • Handlungsfeld B: Stärkung von Innovationen zum Aufholen pandemiebedingter Rückstände bei Kinder, Jugendlichen und Familien.
  • Handlungsfeld C: Unterstützung bei der Verbreitung sozialer Innovationen

Anträge zum Förderprogramm ZukunftsMUT können ab dem 15. Juli 2021 über das digitale Antragssystem der DSEE eingereicht werden. Antragsschluss ist der 15. August 2021.

Zur Vorbereitung der Antragstellung können schon vor dem 15. Juli 2021 alle notwendigen Unterlagen (insbesondere Freistellungsbescheid sowie Handels- oder Vereinsregisterauszug) auf Aktualität geprüft und bereitgelegt werden. Darüber hinaus lohnt sich die aufmerksame Lektüre der Förderrichtlinie, sodass die Vorhaben auf Passung zum Programm überprüft und auch schon erste Kalkulationen für einen Ausgaben- und Finanzierungsplan erstellt werden können.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass Projekte in den Handlungsfeldern A und B bis zum Jahresende abgeschlossen sein und die Mittel aus Zuwendungen der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt bis spätestens zum 15. November 2021 abgerufen werden müssen.

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Bewerbungsschluss: 25.07.2021 | Förderung: Bis zu 100.000 € |  Der digitale Wandel verändert nicht nur unser Leben in allen Bereichen, sondern auch das Ehrenamt und das bürgerschaftliche Engagement i...

Bewerbungsschluss: 25.07.2021 | Förderung: Bis zu 100.000 € | 

Der digitale Wandel verändert nicht nur unser Leben in allen Bereichen, sondern auch das Ehrenamt und das bürgerschaftliche Engagement in Organisationen. Viele Tätigkeiten werden vermehrt digital erledigt. Dadurch entstehen neue Formen der Kommunikation, Beteiligung und Zusammenarbeit. Gleichzeitig gibt es viele unbeantwortete Fragestellungen:

  • Wie können digitale Lösungen und Werkzeuge dazu beitragen, dass Aufgaben von Kommunikation bis Projektumsetzung besser erfüllt werden können?
  • Wie können Vereine oder Stiftungen die Relevanz verschiedener Bereiche der Digitalisierung für sich einschätzen?
  • Wie kann man sich als Organisation gut auf die Veränderungen vorbereiten?
  • Wie gestaltet man eine IT-Landschaft und wie intensiv und abgestimmt werden digitale Technologien genutzt?
  • Welche Hürden stehen den Digitalisierungsbemühungen entgegen und welche Fähigkeiten und Kompetenzen sind vorhanden und sollten durch Weiterbildungs- und Unterstützungsmaßnahmen gefördert werden?

Mit dem Programm 100xDigital unterstützt die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt gemeinnützige Organisationen dabei, Lösungen für die Herausforderungen des digitalen Wandels zu entwickeln.

  • Warum gibt es 100xDigital? 
    Die Corona-Pandemie hat verdeutlicht, dass die bestehenden Strukturen des bürgerschaftlichen Engagements und des Ehrenamts sich zur Sicherung ihrer Zukunftsfähigkeit und Krisenfestigkeit dem digitalen Wandel aktiv stellen müssen. Dies erfordert eigene Digitalisierungskompetenz, versierte fachliche Begleitung sowie Förderung bei der Realisierung konkreter Maßnahmen. Auf diesem Wege können die Grundvoraussetzungen für digitale Teilhabe in der Zivilgesellschaft geschaffen werden.
  • Ziel
    100xDigital unterstützt gemeinnützige Organisationen in ganz Deutschland bei den Herausforderungen des digitalen Wandels. Im Programm wird Grundlagenwissen zu den Themen des digitalen Wandels vermittelt. Die individuellen digitalen Herausforderungen werden identifiziert, Lösungsansätze entwickelt und konkret umgesetzt. Das Programm zielt auf eine Vernetzung der teilnehmenden Organisationen untereinander ab.
  • Voraussetzungen
    Antragsberechtigt sind gemeinnützige Organisationen, die zwei Ansprechpartner:innen benennen, die das Qualifizierungsprogramm durchlaufen und die Umsetzung der Projekte begleiten. Organisationen müssen in der Lage sein, einen finanziellen Eigenanteil gemäß der nachstehenden Staffelung zu erbringen:
    • Bei einer Förderung bis zu 20.000 Euro beträgt die Förderung regelmäßig bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.
    • Bei einer Förderung bis zu 100.000 Euro beträgt die Förderung regelmäßig bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.

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Elektroautos für alle. In diesem Sinne wurde bei ÖkoFEN Ende 2017 das Clean Mobility Program gestartet. Ziel war es die Elektromobilität für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zugänglich zu machen ...

Elektroautos für alle. In diesem Sinne wurde bei ÖkoFEN Ende 2017 das Clean Mobility Program gestartet. Ziel war es die Elektromobilität für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zugänglich zu machen um analog zum Unternehmensziel Öl beim Heizen (Wärmewende) zu ersetzen auch für die tägliche Mobilität der Mitarbeiter ein Umstiegsszenario für die Mobilitätswende anzubieten.

Mit einer Informationskampagne im Unternehmen wurden den Mitarbeitern der Umstieg auf eAutos vorgestellt und ein Angebot für ein eAuto unterbreitet.

Durch die überwältigende Resonanz wurde auf einen Schlag einem Viertel der Belegschaft an den beiden Standorten im Mühlviertel der Traum von der Elektromobilität erfüllt. Mit dieser Umstellung von fossilen Energieträgern auf Elektroautos wird auch ein bedeutender Beitrag zum Umweltschutz geleistet. Denn schätzungsweise 65% des zum Laden benötigten Stroms werden durch Photovoltaik, Wasserkraft und stromerzeugende Pelletsheizungen an den Unternehmensstandorten Niederkappel und Lembach selbst und vor Ort erzeugt

Das Besondere an ÖkoFENs Clean Mobility Program ist, dass die Anregungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berücksichtigt wurden. Seit geraumer Zeit war der Wunsch der Belegschaft groß im Bereich Mobilität eine Initiative zu starten. So wurde die Idee an die Geschäftsführung herangetragen, Elektro-Dienstautos mit Privatnutzung anzuschaffen. Die Geschäftsführung war von Beginn an von der Idee begeistert, jedoch war eine lange und genaue Prüfung der Umsetzbarkeit notwendig. Nach aufwändigen Analysen und Berechnungen gab es grünes Licht für das besondere Angebot für die Mitarbeiter. Der Vorschlag wurde beständig weiterentwickelt bis ein durchdachtes Konzept fertig war und den Mitarbeitern die positive Botschaft überbracht werden konnte: Fast der gesamten Belegschaft (Voraussetzung mehr als 3 Jahre Unternehmenszugehörigkeit) wurde die Möglichkeit angeboten, in Kombination mit den Vorteilen des sachbezugsfreien Elektroautos und einen geringen monatlichen Selbstbehalt ein modernes Elektro-Auto zur Verfügung gestellt zu bekommen.

Da im Unternehmen kein Mitarbeiter einen persönlichen Dienstwagen hatte, handelte es sich nicht um eine Umstellung der Dienstwagenflotte, sondern um die Möglichkeit ein Privatauto auf ein dienstliches Elektroauto umzustellen.

Projektziel

  • Hauptziel:
    Für die Geschäftsführung von ÖkoFEN war die Motivation für dieses Projekt, den „Raus aus dem Öl“ Gedanken, der Unternehmensgrundlage ist, auch bei der Mobilität umzusetzen.
  • Unterziel 1:
    Ein zweites Ziel war, die Frage zu beantworten ob es möglich ist, einen großen Teil einer Gruppe zu einem Systemwechsel zu bewegen, was der Umstieg auf ein Elektroauto zweifellos ist, denn der Umstieg bedeutet Veränderung auf vielen Ebenen.

Ein weiteres Ziel war

  • Unterziel 2:
    Die Elektroflotte muss in Zukunft möglichst wenig CO2 emittieren, dh. eine Versorgung der Fahrzeuge mit dezentral erzeugtem Strom aus erneuerbaren Quellen muss sichergestellt sein.

 

Projektumfang

Um die Mitarbeiter dazu zu motivieren, baut das Modell auf mehreren Säulen auf:

  1. Leistbarkeit
    Es war von Beginn an klar, dass durchschnittliche Arbeitnehmer kein neues Elektroauto mit einem Anschaffungspreis von ca. 40.000 annehmen werden. Durch ein Operating-Leasing (dh. nach 4 Jahren Vertragslaufzeit nimmt der Händler das Auto wieder zurück) über das Unternehmen wurde es ermöglicht günstige Leasingverträge zu bekommen. Die Leasingkosten werden beim Gehalt des Mitarbeiters abgezogen. Da die 12 Leasingraten auf 14 Gehälter aufgeteilt werden und das Unternehmen auch die eingesparten Dienstgeberbeiträge an die Mitarbeiter weitergibt, bleiben je Mitarbeiter (variabel je nach inkludierter Kilometerleistung) etwa 160 Euro netto je Gehalt als Abzug.
    Als weiteres finanzielles Zuckerl hat das Unternehmen 20 neue Ladepunkte installiert und stellt den Strom kostenlos zur Verfügung.
  2. Information
    Bei der Elektromobilität handelt es sich um den Umstieg von einer bekannten, vertrauten Technologie auf etwas vollkommen Neues. Der Umstieg bedeutet einen Systemwechsel und ist vergleichbar mit dem Wechsel von einer Öl- auf eine Pelletsheizung und deshalb ist die Situation im Unternehmen bestens bekannt.
    Es verändern sich nicht nur die Fahrzeuge und ihre Handhabung, sondern auch die Infrastrukturen, Marktakteure und Geschäftsmodelle, welche den Konsumenten vertraut sind und die sie gewohnt sind. Ein solcher Systemwechsel hat nur dann eine Chance auf Erfolg, wenn er von den Nutzern (Mitarbeitern) mitgetragen wird, nicht nur im Sinne einer reaktiven Duldung, sondern vielmehr in Form einer aktiven Bereitschaft. Deshalb muss der Umstieg intensiv mit Information und Aufklärung begleitet werden. Deshalb wurde das Programm und die Autos in einer Mitarbeiterinformation vorgestellt. Es gab auch die Möglichkeit die beiden zur Verfügung stehenden Automodelle (BMW i3 und Renault Zoe) ausgiebig zu testen und Nutzererfahrungen einzuholen.
  3. Infrastruktur
    Im Rahmen des Projekts wurden 20 neue Ladepunkten (zusätzlich zu 9 schon vorhandenen) an zwei Standorten gebaut. Da die Ladesäulen am Arbeitsplatz angeboten werden und sich niemand zu Hause die Infrastruktur schaffen muss, ist dies natürlich ein weiterer wesentlicher Bestandteil des Programms.
  4. Umweltschutz
    Durch die Lademöglichkeit am Arbeitsplatz wird es möglich, dass die Fahrzeuge während des Tages über die dezentralen Stromerzeugungen des Unternehmens versorgt werden. An den beiden Firmensitzen in Niederkappel und Lembach sind mehrere stromerzeugende Pelletsheizungen in Betrieb und zusätzlich wurden die PV-Flächen erweitert und Batteriespeicher installiert. Ein eigenes Wasserkraftwerk unterstützt die Versorgung zusätzlich. Zusätzlich dazu wurde eine eigene Software selbst entwickelt , die die Stromerzeugung an den beiden Standorten misst und die Ladeleistung der eAutos so steuert, dass nach Möglichkeit nur selbst erzeugter erneuerbarer Strom getankt wird. So werden nach eigener Schätzung ca. 65% des gesamt zum Laden benötigten Stroms aus diesen Quellen bereitgestellt.

Innovationsgehalt des Projekts

Die große Innovation dieses Projekts ist, dass erstmals eine große Gruppe zu einer Mobilitäts-Systemänderung (Verbrennungsauto auf eAuto) bewegt werden konnte. Neu ist auch, dass jeder (Staat durch steuerliche Begünstigung, Mitarbeiter durch Gehaltsabzug, Unternehmen durch Investitionen) einen kleinen Beitrag leistet, um im Gesamten etwas großes zu schaffen.Eine weitere Innovation ist die Verwirklichung einer erneuerbaren und dezentralen Stromversorgung der Fahrzeuge. Diese Lösung ist die Antwort auf die Frage der Versorgung und Verteilung des Stroms für die Elektromobilität. Und sie ist die Antwort auf die Frage ob eAutos wirklich besser (dh. umweltfreundlicher) sind als jene, die mit fossilen Treibstoffen betrieben werden.

Die Zusammenführung der Teilbereiche der Elektromobilität ist unseres Wissens weltweit in dieser Form noch nicht umgesetzt worden:

  1. Informationskampagne für eAutos
  2. Finanziell attraktives Angebot durch das Zusammenführen von vorhandenen „Vergünstigungen“unter Einsatz des Unternehmens, der Mitarbeiter und des Staates
  3. Schaffung von Ladeinfrastruktur
  4. Ausbau der dezentralen und erneuerbaren Stromerzeugung
  5. Einsatz von Smarten Ladestationen
  6. Programmierung von Laderegelungs-Software um erneuerbare Versorgung zu optimieren

Resümee des Projekts

Das Clean Mobility Program löste unglaublich positive Resonanz aus. Auch wenn viele Mitarbeiter das Angebot nicht annehmen konnten, weil für längere Fahrten kein zweites Auto zur Verfügung steht oder aus Platzgründen, waren alle Mitarbeiter von dem Angebot positiv überrascht. („Unglaublich, dass ein eAuto für alle zu diesen Konditionen überhaupt angeboten werden kann.“).
In (über-)regionalen Medien wurde detailliert über dieses innovative Projekt berichtet. Darüber hinaus wirkt sich dieses Projekt auch positiv auf die Mitarbeiterbindung aus, da andere Unternehmen in der Region dieses Angebot nicht machen.

Nicht zu vergessen ist jedoch der positive Effekt auf die Umwelt. Zusammen mit den vier bereits vorhandenen Elektroautos im ÖkoFEN-Fuhrpark werden dank des innovativen Konzepts etwa 23.000 Liter fossiler Treibstoff eingespart. Zudem haben sich seitdem einige Mitarbeiter zu Fahrgemeinschaften zusammengeschlossen, sodass Autos mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren stehen bleiben können.

 
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