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Die Vogelherdhöhle im Lonetal ist eine der derzeit bekannstesten Fundstellen ältester figürlicher Kunst weltweit und gehört seit dem Jahr 2017 zum UNESCO-Welterbe "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbis...

Die Vogelherdhöhle im Lonetal ist eine der derzeit bekannstesten Fundstellen ältester figürlicher Kunst weltweit und gehört seit dem Jahr 2017 zum UNESCO-Welterbe "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb". In den Grabungskampagnen der Eberhard Karls-Universität Tübingen 1931 und 2006-2012 wurden u.a. zahlreiche kleine Elfenbeinfiguren aus Mammutelfenbein entdeckt, die rund 40.000 Jahre alt sind. Zwei dieser Funde, das Mammut und der Höhlenlöwe, die bei den Ausgrabungen 2006 zutage kamen, sind im Original in der Schatzkammer des Informationszentrum zu sehen. Das Besucher- und Informationszentrum, ein architecktonisches Highlight wurde als Foyer zur Steinzeit konzipiert und ist Start- und Endpunkt durch das Parkareal. Im Innern des Gebäudes sind filmische Dokumentationen und wechselnde Ausstellung angesiedelt.

Der Archäopark Vogelherd, in dem Höhle eingebettet ist, veranschaulicht durch verschiedene Themenplätze eindrucksvoll das Leben der Menschen während der letzten Eiszeit und lässt ihre Kultur durch wissenschaftlich fundierte Darstellung lebendig werden. Auf dem Rundweg zur Vogelherdhöhle laden verschiedene Mitmachstationen die Besucher dazu ein die steinzeitlichen Techniken auszuprobieren. Zahlreiche Tierspuren, Nutz- und Heilpflanzen, Geräusch- und Duftstationen säumen den Weg zur Höhle und ein lebensgroßes Mammutmodell im Innenhof des Archäopark Vogelherd vermittelt einen Eindruck vom Giganten der Eiszeit. Im Archäopark Vogelherd werden erlebnisreiche Wissensvermittlung durch den Einsatz moderner Technik begleitet. So zählt zum interaktiven Begleitprogramm die speziell entwickelte Vogelherd-App, die interessierten Besuchern kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Mit Hörgeschichten, Videosequenzen, Informationen zu Tier- und Pflanzenwelt,sowie Hintergründen zu einzelnen Themenbereichen im Archäopark Vogelherd und einem QR-Code Scanner richtet sich das Angebot speziell an Besucher, die selbstständig auf Zeit- und Entdeckungreise durch den Archäopark Vogelherd gehen möchten. Im September 2020 wurde das digitalle Angebot um eine weitere Attraktion erweitert: Mittels Augmented Reality können längst ausgestorbene Tiere, wie der Höhlenbär, der Höhlenlöwe, das Wollnashorn oder das Mammut, virtuell wieder zum Leben erweckt werden.

Geführte Begehungen für Gruppen und betreute Aktionen an den Themenplätzen sind auf Voranmeldung buchbar. Besichtigungstouren für Einzelgäste und Sonderveranstaltungen finden regelmäßig statt. Das öffentliche Parkcafé am Vogelherd bietet eine feine Auswahl an Speisen und Getränken. Im Innenhof kann über zwei offenen Feuerstellen in steinzeitlicher Manier gegrillt werden. Im Außenbereich lädt der Wassererlebnisbereich kleine Besucher dazu ein sich spielerisch mit dem Element Wasser auseinander zu setzen. Der Archäopark Vogelherd befindet sich inmitten eines wunderschönen Naturpanoramas mit weiteren archäologischen Fundstellen nahe der Ausfahrt Niederstotzingen an der A 7 zwischen Ulm und Heidenheim.

 

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Bei dem Projekt handelt es sich um ein Modell- und Demonstrationsvorhaben, bei dem mit ca. 60 Landwirten aus ganz Deutschland der Anbau von Getreide mit einem erweiterten Saatreihenabstand und einer b...

Bei dem Projekt handelt es sich um ein Modell- und Demonstrationsvorhaben, bei dem mit ca. 60 Landwirten aus ganz Deutschland der Anbau von Getreide mit einem erweiterten Saatreihenabstand und einer blühenden, leguminosendominierten Untersaat getestet wird. Der Weite-Reihe-Anbau soll sich positiv auf die Feldflora und -fauna auswirken, indem verschiedene Faktoren zusammenwirken: die mikroklimatischen Verhältnisse verbessern sich durch die luftigere weite Saatreihe, die Untersaat bringt einen für Bestäuber wichtigen Blühaspekt in das Feld, der sich durch verschiedene Blühzeitpunkte der in der Mischung befindlichen Pflanzen über einen großen Teil der Vegetationsperiode erstreckt, auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln wird weitestgehend verzichtet, die Düngemengen sollen und können um 30-50% reduziert werden, da die Leguminosen mittels Knöllchenbakterien Stickstoff im Boden binden, die Saatstärke wird um 30-50% reduziert.

Das Projektsetting sieht vor, dass jeder Teilnehmer sowohl im Sommer- als auch im Wintergetreide jeweils eine 0,25 ha große Versuchsparzelle in weiter Reihe mit Untersaat, eine 0,25 ha große Versuchsparzelle in weiter Reihe ohne Untersaat und mindestens weitere 0,25 ha in konventioneller Dichtsaat (im gleichen Schlag) einsät. Im Verlauf der Vegetationsperioden werden regelmäßig Bonituren durchgeführt und die Insektenvorkommen ermittelt. Auf ausgewählten Flächen von 10 ha Größe wird im Jahr 2021 auch die Wirkung auf Brutvögel ermittelt.

Nach der Getreidernte kann die Untersaat als Zwischenfruchtersatz im Feld verbleiben und mit der Durchwurzelung weiterhin den Boden lockern und die Erosion aufhalten. Weitläufiges Ziel ist, zu ermitteln, ob sich diese Form der in-crop-Maßnahme als politisches Instrument zur Steigerung und Stärkung der Biodiversität in der Agrarlandschaft eignet. Im Gegensatz zu den bisher geförderten off-crop-Maßnahmen, liegt bei diesem Ansatz der große Vorteil darin, dass die Maßnahme auf einer große Fläche umgesetzt werden kann, was zudem förderlich für die Vernetzung von Biotopen ist. Der Landwirt hat bei der Anlage des Feldes einen erhöhten Arbeitsaufwand, kann dafür im Jahresverlauf aber auch einige Arbeitsgänge sparen. Eine genaue Kosten-Nutzen-Analyse soll Aufschluss darüber geben, welche Fördersummen vonnöten wären, um das Projekt attraktiv zu machen.

 

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Das Projekt liefert eine gemeinschaftliche Antwort auf die brennende Frage der zukünftigen demografischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung des inneralpinen Teils des Süd Alpen Raum...

Das Projekt liefert eine gemeinschaftliche Antwort auf die brennende Frage der zukünftigen demografischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung des inneralpinen Teils des Süd Alpen Raums.

Der inneralpine Süd Alpen Raum hat sich in den letzten Jahren verzögert entwickelt, das notwendige Humanpotential fehlt. Entscheidend für die Wahl des Lebensmittelpunktes sind neben den harten Standortfaktoren emotionale „Triebfedern“ wie Familie, Freunde landschaftliche Bezugspunkte und vor Ort gelebte Werte. Auf beiden Ebenen, den Triebfedern und den Standortfaktoren setzt das Projekt an. Inhalt ist es, die aus der jeweiligen Landessicht peripheren Bereiche Kärntens, Tirols, Südtirols, mit den Städten Spittal, Hermagor, Lienz und Bruneck zu einer gemeinsamen Plattform/Marke/Präsenz zusammenzuführen. Das Projekt ist der organisatorische und strategische Startpunkt, um den Süd Alpen Raum aufzuwerten und zukunftsorientiert auszurichten.

Das Projekt verfolgt folgende strategische Ansätze:

  • Eine klare Positionierung und Kommunikation des Raumes als lebenswerten Kontrapunkt zu den Ballungsräumen wie Bozen, Innsbruck oder Klagenfurt.
  • Entwicklung von mindestens 3 Themen, die künftig entlang der Hauptachse Spittal/Hermagor – Lienz – Bruneck gemeinsam verfolgt werden. So können zukünftig Themen wie höhere Bildung, Mobilität oder Wertschöpfungsnetzwerke gemeinsam bearbeitet bzw. dargestellt werden.
  • Gemeinsame Aufbereitung des Themas Bleiben & Kommen (Stichwort: Humanpotential). Der räumliche Fokus wird auf die Achse Spittal/Hermagor – Lienz – Bruneck gelegt. Dies ist die Achse mit den stärksten verkehrstechnischen und funktionalen Verflechtungen.

Außerdem werden die Ergebnisse und Inhalte als Basis für die CLLD-Strategien der neuen Periode gesehen und dort auch verankert werden. 3 Themen für die konkrete Zusammenarbeit werden definiert, mit Zielen beschrieben und auch mit mitarbeitenden Personen (bzw. Abteilungen) hinterlegt.

Projektpartner sind das Regionsmanagement Osttirol und die LAG Regionalmanagement Pustertal

Als assoziierte Partner im Projekt unterstützen die vier Städte Lienz, Bruneck, Spittal an der Drau und Hermagor sowie die folgenden sechs LAGs: LAG Region Hermagor, LAG Nockregion Oberkärnten, LAG Großglockner Mölltal-Oberdrautal, LAG Alto Belluno, LAG Open Leader, LAG Euro Leader.

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Die Idee zur Sozialplattform „Cura“ entstand während eines Treffens von Vernetzungspartnern, die in unterschiedlich schwierigen Zeiten den BewohnerInnen des Bezirks Kitzbühel hilfreich zur Seite stehe...

Die Idee zur Sozialplattform „Cura“ entstand während eines Treffens von Vernetzungspartnern, die in unterschiedlich schwierigen Zeiten den BewohnerInnen des Bezirks Kitzbühel hilfreich zur Seite stehen. Das Projekt „Cura“ Sozialplattform Bezirk Kitzbühel ist ein EU gefördertes LEADER-Projekt in Zusammenarbeit mit den regionalen Serviceclubs.
Handelt es sich um Schwierigkeiten des Alltags, Fragen zur Unterstützung von alten, behinderten oder hilfsbedürftigen Menschen oder sollen situationsbezogene
Probleme vorgebeugt bzw. verhindert werden, so spielen oft die Möglichkeiten des regionalen Angebots eine wichtige und entscheidende Rolle. Auf der Website „Cura“ und dieser Broschüre werden unterschiedliche Beratungsstellen, soziale Vereine und Dienstleistungsanbieter des Bezirk Kitzbühel zusammengefasst.
Diese Anbieter sind den Menschenrechten verpflichtet und stellen unabhängig von Weltanschauung, Kultur und Nationalität die soziale Gerechtigkeit in den
Mittelpunkt ihres Tuns: soziale Vereine wie Gesundheits- und Sozialsprengel, Lebenshilfe Tirol, die Beratungsstellen der öffentlichen Hand und der  Blaulichtorganisationen, die Nichtregierungsorganisationen und Serviceclubs des Bezirks.

Grundsätzlich wurde entschieden, gewerblich tätige und demzufolge auf Gewinn ausgerichtete Organisationen und Einrichtungen nicht in diese Plattform  aufzunehmen.
Wir behalten uns das Recht vor, Aktualisierungen, Änderungen oder Ergänzungen an den bereitgestellten Informationen bzw. Inhalten dieser Website vorzunehmen.

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Durch die Darstellung von altem Kräuterwissen• in einem Buch "Kräuterwissen aus dem Lammertal"• durch die Vermittlung in Workshops• in Gesprächsrunden von Jung und Altwerden verwurzelte Traditionen de...

Durch die Darstellung von altem Kräuterwissen
• in einem Buch "Kräuterwissen aus dem Lammertal"
• durch die Vermittlung in Workshops
• in Gesprächsrunden von Jung und Alt
werden verwurzelte Traditionen des Lammertales archiviert, weitergegeben und erhalten.
Regionale Bevölkerung und Gäste werden mit den Projektaktivitäten informiert und damit die regionale Identität gestärkt.

 

Altes Heilwissen von Menschen aus dem Lammertal ist in unserem Buch gesammelt und aufbereitet. 
Damit erfahren diese Menschen mit ihren Methoden sich zu heilen, zu helfen oder einfach nur das Leben besser zu gestalten, eine große Wertschätzung. 
Gleichzeitig werden diese Erfahrungen von jüngeren Menschen, meist Frauen, aufgegriffen und mit heutigen Zugängen verbessert. 

  • In Kräuterwanderungen lernen Teilnehmende besondere Pflanzen kennen und erfahren über mögliche Anwendungen.
  • Workshops erklären, wie man selbst Salben, Pflanzenöle und andere wohltuende 'Wässerchen' mit den lokalen Kräutern herstellt.
  • Kurse, in denen Brotbacken in den verschiedensten Varianten wieder belebt und geübt wird, vermengen alte Traditionen mit neuen Geschmäckern.
  • Kochkurse verwenden alte Rezepte und Zutaten und bereichern sie mit dem Wissen von Ernährungstrainerinnen.
  • Die Begegnung von Jung und Alt in den Gesprächsrunden schafft viele wunderbare Momente, die man erleben muss.

 

Besonderheiten:

Kultur und Natur:
Modelle der Zusammenarbeit der regionalen Kultur werden entwickelt und gefestigt, neue und innovative Nutzungen ermöglichen den Erhalt und die Belebung regionaler Kultur.

Förderung der Region:
Das Angebot richtet sich vor allem an Frauen, Kinder, Senioren, Seniorinnen.
Über die Workshops, die Kräuterwanderungen und die Lesungen/Gesprächsrunden werden Erfahrungen von alten Menschen mit dem Interesse von jungen Menschen verbunden. Bäuerinnen, die oft Herstellerinnen der Produkte sind, haben ein zusätzliches Standbein, eine zusätzliche Einnahmequelle.

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„Apokalypse Münsterland“ ist ein Kooperationsprojekt von Museen und Ausstellungshäusern, die digitale Vermittlungsmethoden und besucherorientierte Ansätze ausprobieren, um sich zukunftsfähig aufzustel...

„Apokalypse Münsterland“ ist ein Kooperationsprojekt von Museen und Ausstellungshäusern, die digitale Vermittlungsmethoden und besucherorientierte Ansätze ausprobieren, um sich zukunftsfähig aufzustellen. Unter der Projektleitung des Münsterland e.V. arbeiteten über 25 kulturelle Einrichtungen im Münsterland mit den Kooperationspartnern FH Münster, Fachbereich Architektur (Münster School of Architecture, MSA), BOK + Gärtner GmbH (Agentur für Kommunikationsdesign und Szenografie) und dem FabLab des münsterLAND.digital e.V. zusammen.

Zentrale Handlungsfelder des Projekts waren Kooperation, Partizipation, Digitalisierung und Mobilisierung von Kulturangeboten. Vor dem Hintergrund einer digitalen Apokalypse und einem Hilferuf aus der Zukunft stellten die Museen und Ausstellungshäuser folgende Leitfrage an ihre Besucher: „Welches Kulturgut willst du bewahren und warum?“. Das konnte ein Ausstellungsstück sein, aber auch Ideen, Konzepte und andere Schätze kamen infrage.

Als konkretes Ergebnis entstand eine digitale und mobilisierte Ausstellung. Sie tourte im Sommer 2019 zu 16 Stationen im Münsterland und verhalf den beteiligten Einrichtungen zu mehr Sichtbarkeit in der Region. Darüber hinaus zielte sie auf die Ansprache von neuen Besuchergruppen ab.

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Im Rahmen des Großprojektes "Kunst bereichert - Kultur á la Couleur in Lehre" entstehen in der Gemeinde Lehre immer wieder kleine Unterprojekte mit Bezug auf die Themen Kunst und Kultur für jedermann ...

Im Rahmen des Großprojektes "Kunst bereichert - Kultur á la Couleur in Lehre" entstehen in der Gemeinde Lehre immer wieder kleine Unterprojekte mit Bezug auf die Themen Kunst und Kultur für jedermann - selbstverständlich Inklusiv. 

In den Herbstferien 2020 konnte erstmalig eine Ferienfreizeit in Form von zwei Kreativtagen in der Gemeinde Lehre angeboten werden. Das Feedback hierzu war überwältigend, wenngleich die Corona-Auflagen eine Durchführung erschwert haben. Zusammen mit ausgebildeten Pädagog*innen, Trainer*innen und lokalen Künstler*innen konnte den teilnehmenden Kindern ein buntes Programm angeboten und nach allen erforderlichen Hygienestandards durchgeführt werden.

Auch in den kommenden Ferien nach dem zweiten Lockdown sollen wieder solch spaßige und gleichzeitig lehrreich gestalteten Kreativtage angeboten werden. Im Angebot sind z.B. Theatertage, Stadtrallyes, Gullydeckel-Printing, Spiel- und Sportaktionen (z.B. Hockey, Fußball, Discgolf) und vieles mehr für Kinder (7-12 Jahre) mit und ohne Migrationshintergrund / mit und ohne Beeinträchtigung. Sie finden in der Gemeinde Lehre statt - Exkursionen nach Braunschweig sind ebenfalls möglich.   

 

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Das Denkmal-Ensemble Wassermühle Karoxbostel besteht aus dem Wohn- und Wirtschaftsgebäude von 1817, der Mühle aus dem Jahr 1893 (mit drei Schrotgängen, einem Walzenstuhl und einem Quetschstuhl; alle k...

Das Denkmal-Ensemble Wassermühle Karoxbostel besteht aus dem Wohn- und Wirtschaftsgebäude von 1817, der Mühle aus dem Jahr 1893 (mit drei Schrotgängen, einem Walzenstuhl und einem Quetschstuhl; alle können durch das oberschlächtige Wasserrad angetrieben werden), den drei Mühlenteichen, der 1900 gebauten Sägerei (mit Venezianischem Gatter), einem Backhaus sowie dem in den 1920er Jahren gebauten Schweinestall. Der Hof wurde 1366 erstmals urkundlich erwähnt, die Mühle 1438.

Der Verein Wassermühle Karoxbostel e.V. wurde am 22. Februar 2012 gegründet und ist als gemeinnützig anerkannt. Die Mitgliederzahl liegt im Moment bei über 1100 Personen. Der Verein ist damit der größte Mühlenverein in Deutschland. Seit August 2017 ist der Verein als außerschulischer Lernort in einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) vom Kultusministerium zertifiziert. Seit Januar 2018 ist eine Lehrkraft für einen Tag in der Woche an die Wassermühle abgeordnet. Seit 2013 bietet der Verein ein umfangreiches Natur- und Umweltprogramm an.

 Die Mitglieder des Vereins Wassermühle Karoxbostel e.V. identifizieren sich mit den Zielen einer nachhaltigen Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs). Das denkmalgeschützte Hof-Ensemble der Wassermühle Karoxbostel und Doras Garten liegen in der Gemeinde Seevetal. Der Verein wird ehrenamtlich geführt, er führt seit seiner Gründung zahlreiche Umwelt und Naturprojekte mit seinen Kooperationspartnern zum Erhalt und Verbesserung der Biologischen Vielfalt auf dem insgesamt 45.000 m² großen Vereinsgelände durch. Der Verein Wassermühle Karoxbostel e.V. ist seit 2017 ein vom Kultusministerium zertifizierter außerschulischer Lernstandort in einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Seither nutzten über 5000 Kinder und Jugendliche die Natur- und Umweltangebote. Die Gruppen werden von zirka 20 Ehrenamtlichen betreut. Unser Umgang mit anderen Menschen ist gekennzeichnet durch Achtung und Respekt unabhängig von sozialem Status, nationaler, religiöser und geschlechtlicher Zugehörigkeit. Wir verfolgen eine Strategie der Inklusion und kooperieren seit der Vereinsgründung mit zwei Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Ausgehend von der Ungleichheit der Menschen, ihrer Lebensverhältnisse, Orientierungen und Bedürfnisse erkennen wir die Verschiedenheit an und begreifen sie als Bereicherung. Doras Garten ist auf dem 2 Hektar großen ehemaligen Garten, Hofweide und Hofgehölz der Wassermühle Karoxbostel entstanden. Besuchern aller Altersstufen soll ermöglicht werden, die biologische Vielfalt der Natur- und Kulturlandschaften der Region mit allen Sinnen wahrzunehmen und zu erleben. Die Gestaltung und das Konzept des Erlebnisgartens wurde von den Mühlenaktiven gemeinsam entwickelt. Doras Garten ist frei zugänglich und barrierefrei. Im Karoxbosteler Kultur- und Mitmach-Garten gibt es viel zum Mitmachen und entdecken: In Müllerin Doras Nutzgarten werden alte Gemüse- und Obstsorten angebaut. Die Beete werden von Schülern und Mühlenaktiven mit und ohne Behinderung betreut. Die bestehende Streuobstwiese wurde erweitert. Alle Produkte werden geerntet und verarbeitet. An den Garten schließen sich kleine naturnahe Lebensräume der Region Nordheide und Winsener Elbmarsch an. In und an den neu geschaffenen Wiesentümpeln, der Marschwiese und auf der nährstoffarmen Geest-Fläche findet sich die ganze Artenvielfalt dieser Lebensräume. Die Flächen werden landwirtschaftlich genutzt bei gleichzeitigem Erhalt ihrer biologischen Vielfalt. Der Verein hat sich für die Biozertifizierung der Flächen entschieden. Kontrollnummer: DE-NI-039-01803-A. Die Betreuung des sensiblen Waldbiotops übernimmt ehrenamtlich eine junge Waldökologin. Auf dem Weg durch Wiese,Wald und Garten gibt es viel zu entdecken: Hecken, heimische Sträucher, Tümpel, Storchenmast, Lesesteinhaufen, Nisthilfen für Insekten, Fledermäuse und Vögel, alte Baumriesen und vieles mehr. Menschen mit und ohne Behinderung können den Weg mit ihren jeweils besonderen Möglichkeiten, Begabungen und auch Einschränkungen gemeinsam durchlaufen, einen spannenden Tag erleben und das Gelände auf spielerische Weise erkunden. Interaktive Tafeln erklären die verschiedenen Lebensräume und geben Antworten auf Fragen wie "Was bewirken Pflügen und Umgraben?", "Wie kann ich Wasser sparen?", "Muss ich düngen?", "Was treibt Familie Maulwurf?", "Warum sind Regenwürmer wichtig?", "Was sind Hybride?", "Was zeichnet alte Obstsorten aus?", "Wer lebt im Tümpel", "Was ist Kompost?", usw.. Zusätzliche Informationen bietet die Internetseite www.doras-garten.de. Die Informationen können in einfacher Sprache gehört werden. Im Garten gibt es auch einige "selbsterklärende" Objekte wie beispielsweise große geschnitzte Käfer, die in einen Totholzhaufen krabbeln. Doras Garten ist für alle Besucher mit allen Sinnen zu begreifen und zu erfahren. Wir hoffen, dass viele Gartenbesitzer durch Doras Garten angeregt werden, naturfreundlicher zu gärtnern. Hierzu werden auch Führungen und Seminare angeboten. Zusätzlich veranstaltet der Verein seit vier Jahren die Aktion „Seevetal summt“ bei der kostenlos Blumensaat von standortangepassten Pflanzen ausgegeben wird und Impulsreferate von Experten (Imker, Biologen, Landwirte) gehalten werden. Von der Aussaat bis zur Ernte erleben die Menschen in Doras Garten den gesamten Produktionsprozess. Neben der Kornmühle und der Manufaktur gibt es auf dem Mühlenhof auch eine mit Wasserkraft angetriebene Sägemühle, wo die nachhaltige Nutzung von Holz erlebbar wird. Die Wassermühle Karoxbostel hat sich seit 2012 zu einem lebendigen Ort der Begegnung entwickelt. Von Anfang an bemüht sich der Verein, Besucher für den Erhalt der biologischen Vielfalt zu begeistern und bietet deshalb beispielsweise Nistkastenbau, Pflanzaktionen und Veranstaltungen zu Themen wie "Insektensterben", "Schutz von Hornissen, Wespen und Wildbienen", "Biodiversität erhalten" und "Nachhaltigkeit" an. Die Namen der Kooperationspartner finden Sie unter www.wassermuehle-karoxbostel.de.

Weitere Informationen, Presseberichte, Fotos und eine aktuelle

Sponsorenliste finden Sie im Internet unter www.wassermühle-karoxbostel.de.

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Das Regionalmanagement regio³ Pillerseetal-Leukental hat zusammen mit der Wirtschaftskammer Kitzbühel und der Standortagentur Tirol das LEADER-geförderte Projekt „iNK Innovationsnetzwerk Bezirk Kitzbü...

Das Regionalmanagement regio³ Pillerseetal-Leukental hat zusammen mit der Wirtschaftskammer Kitzbühel und der Standortagentur Tirol das LEADER-geförderte Projekt „iNK Innovationsnetzwerk Bezirk Kitzbühel“ ins Leben gerufen.

Der Fokus liegt dabei auf der Unterstützung der heimischen Betriebe bei neuen Innovationen und Digitalisierungsmaßnahmen. Das Netzwerk dient als Anlaufstelle für Innovationsthemen, Förderungen, etc. und organisiert zu spezifischen Themen Events und Workshops. So soll der Wirtschaftsstandort Bezirk Kitzbühel nachhaltig gestärkt und die Unternehmen sollen zur Weiterentwicklung angeregt werden.

Gerade auch durch die Corona-Krise wurde uns allen aufgezeigt, wie wichtig eine innovative Unternehmenskultur und ein hoher Digitalisierungsgrad für ein Unternehmen im ländlichen Raum ist. Deshalb ist auch die digitale Transformation der heimischen Betriebe ein wichtiger Bereich des Netzwerks.

Zusätzlich wird die kleine aber feine Startup-Szene im Bezirk gestärkt und unterstützt. Ziel ist es eine Startup-Kultur zu schaffen und innovativen Vorreitern im Bezirk eine Bühne zu bieten. Innovative Unternehme und Startups werden besser vernetzt und man soll voneinander profitieren.

Des Weiteren gibt es für innovative und digitale Projekte sehr interessante Fördermöglichkeiten. Der dichte "Förderdschungel" ist für Unternehmen jedoch oft sehr unübersichtlich - das Netzwerk dient hier als Anlaufstelle und berät die heimischen Betriebe. 

Das Netzwerk beinhaltet zusammengefasst folgende Bereiche:

  • Innovation
  • Digitalisierung
  • Kooperationen
  • Förderungen
  • KMUs und Großunternehmen
  • Startups

Die Besonderheit am Innovationsnetzwerk Bezirk Kitzbühel ist die Verortung einer Anlaufstelle für Innovation und Digitalisierung im reinen ländlichen Raum. Die größte Gemeinde im Bezirk hat ca. 9.500 Einwohner, es gibt keine Hochschule und der Branchemix ist sehr einseitig mit Schwerpunkten im Bereich Tourismus und Handel und wenigen Industriebetrieben. Somit fehlen wichtige Innovationstreiber. Mit dem Innovationsnetzwerk wird das Thema Innovation gezielt im ländlichen Raum verankert. In dieser Konstellation ist das Projekt einzigartig in Österreich und ist somit als Pilotprojekt zu sehen.

 

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Ziel des Vorhabens Die Region Mittleres Fuldatal mit ihren kulturellen Schätzen soll über eine neue Kultur-App "stibbIn"  und Portal www.stibbin.de multimedial erlebbar werden und junge Menschen akti...

Ziel des Vorhabens

Die Region Mittleres Fuldatal mit ihren kulturellen Schätzen soll über eine neue Kultur-App "stibbIn"  und Portal www.stibbin.de multimedial erlebbar werden und junge Menschen aktiv an Geschichte und Kultur mittels neuer Medien herangeführt werden.

Im Fokus des knapp zweijährig (11.2018 - 03. 2020) angelegten Vorhabens stand die Beteiligung von Jugendlichen. Ziel war, die Teilhabe am kulturellen Erbe für junge Menschen zu verbessern und für alle Interessierten, unabhängig vom Alter, eine multimediale zeit- und ortsunabhängige Nutzung per App und Portal via Smartphone / Internet vorzuhalten. Im Projektzeitraum April 2019 bis Februar 2020 meldeten sich von 5 ausgewählten und angesprochen Schulen aus der Region, drei Gesamtschulen aus Spangenberg, Melsungen und Guxhagen, um am Projekt teilzunehmen. Insgesamt konnten 70 Schüler*innen im Alter zwischen 11 und 16 Jahren von Medienpädagogen in Medienkompetenz geschult und an Geschichte und Kulturgut herangeführt werden.

Besonderheiten des Projekts

Die Schulleitungen und betreuenden Lehrer konnten aus dem Projekt mit den Film- und Anwendungsmethoden via Smartphone für den allgemeinen Schulunterricht für sich wertvolle Anregungen ziehen und mit der Vermittlung der Medienkompetenz und des Storytellings wichtige Erkenntnisse für die allgemeine Schulpraxis gewinnen.

Mit dem Besuch der Workshops wurden die Jugendlichen in die Lage versetzt, kritischer mit Medien umzugehen aber auch ihr eigenes Smartphone gestalterisch zu nutzen, und wie hier zu historischen Ereignisse zu recherchieren, Daten zu sammeln, Inhalte zu entwickeln und umzusetzen. Mit diesem Rüstzeug begaben sich die Schüler*innen in der Region auf die Spuren des kulturellen Erbes. Dazu interviewten sie und sprachen u.a. mit älteren Erwachsenen und Experten aus Vereinen und Hochschule. Sie suchten bekannte Orte unter einem neuen Blick- und Wertewinkel auf.

Die betreuenden Lehrer stellten für die Themenauswahl Sparringpartner dar. Lehrer und Schüler erarbeiteten gemeinsam die Recherchethemen und diskutierten diese für eine Produktion mit dem Medienpädagogen. Anschließend produzierten die Schüler*innen unter medienpädagogischer Fachleitung 24 Filmclips. Dazu wendeten sie verschiedener Methoden an, um die Filme mit dem Smartphone zu drehen. Es kamen die Methoden Interview, Erklärfilm, Stop-Motion-Film, Spielszene und Nachrichtensendung zum Einsatz. Sie erlernten die Clips zu schneiden, Musik einzuspielen und Texte einzusprechen sowie eine Audiobearbeitung vorzunehmen. Die Teamarbeit stellte ein wichtiges pädagogisches Instrument dar.

Aufgrund der geschichtlichen Recherche mit Vorortbesichtigung und eigenem Filmen gewannen die Schüler*innen ein neues Verständnis für die kulturellen Besonderheiten ihrer Heimat. Sie bekamen einen neuen Blickwinkel auf die Bedeutung der Geschichte. Bei den schulinternen Präsentationen wurden auch andere, jüngere Kinder auf die gefilmten Themen neugierig, die nicht an den Workshops teilgenommen hatten. Aufgrund der altersadäquaten Präsentation traten die Schüler*innen nicht nur als „Film-Produzenten“, sondern auch als Botschafter auf.

Die hergestellten Videos zeigen sich im jugendlichen Design. Geschichte und Kulturgut wird damit für junge und ältere Menschen neu erlebbar.

Die Schülervideos werden in ein bewegtes mit fröhlicher Musik unterlegtem Intro und Outro eingepasst und in die davor vorgesehene App eingepflegt. Per Vimeo und den offenen Kanal Kassel werden sie über das Internet verbreitet. https://www.mediathek-hessen.de/index.php?ka=1&ska=medienview&idv=22259

Angebote des Projekts

Die App und das Kulturportal wurden für die multimediale Darstellung und Nutzung programmiert. Damit ist gewährleistet, dass der Zugriff auf Beiträge zeit- und ortsunabhängig nachhaltig ermöglicht wird. Für die App und das Portal wurde in einem partizipativen Prozess die Wort-Bild-Marke "stibbIn" mit einem Farbkonzept entwickelt, abgestimmt und beschlossen. Der Name der App „stibbIn“ wurde in einem Arbeitsprozess kreiiert und leitet sich aus dem nordhessischen Dialektwort „instibben“ ab, was so viel wie „eintauchen“ bedeutet. Das Farbkonzept lehnt sich an die Farbe der durch die Region fließenden Flüsse Fulda und Eder und den Waldfarben ab. Diese Farben von blau bis türkis ineinanderüberlaufend assoziieren im übrigen eine spirituelle Bedeutung. Wasser speichert Eindrücke aus der Umgebung, Wald und Bäume geben Ruhe, stillen die Sehnsucht zum Durchatmen und zaubern ein entspanntes Lächeln auf das Gesicht; der eingepasste Spritzer (splash) deutet auf das „Eintauchen“ hin; die Wasserspritzer sollen symbolisch auf die Schätze des kulturellen Erbes hinweisen, welche bisher für die breite Allgemeinheit verborgen waren und durch das Eintauchen über die Wasseroberfläche kommen.

Die App ist darauf ausgelegt, sich inhaltlich und geographisch auszuweiten. So könnten sich viele Orte, Regionen und Länder daran beteiligen. Die gewählte Karte ist eine OpenStreetMap. Über ein diffiziles Rechtemanagement im gewählten Contentmanagementsystem ist die Möglichkeiten gegeben, dass weitere Inhaltspartner die App selbsttätig nach vorgegebenen Kriterien bespielen könnten. Auch das Konzept der Schülerworkshops bietet Potenzial zum Adaptieren durch andere Schulen oder / und Jugendeinrichtungen etc.

Zielgruppe

Geschichtsinteressierte, Jugendliche, Einwohner und Touristen, die mehr über die Region wissen wollen - was im Reiseführer nicht zu finden ist

Dem Nutzer werden somit neben den Schülervideos eine breite Vielfalt an Beiträgen und Medien angeboten, um in das kulturelle Erbe der Region eintauchen zu können. Dazu werden Inhalte auch aus anderen Archivquellen eingebracht. In einem Redaktionsteam wurden Filter und Themenkategorien erarbeitet, die für die Menueführung Touren und Orte die maßgeblichen Parameter darstellen.

Die ersten 20 Touren mit den entsprechenden Beiträgen rund um die Schülervideos wurden definiert, Inhaltspartner ausgewählt, die Rechtefrage diskutiert und geklärt, Beiträge und Texte redigiert und kuratiert.

Die App beinhaltet neben einem unterhaltenden und informativen Part auch einen pädagogischen Ansatz zum forschenden Lernen.

Für die öffentliche Präsentation im Oktober 2020 wurde die Zielgröße von mind. 70 Beiträgen übertroffen und rd. 180 Beiträge konnten präsentiert werden. Die öffentliche Präsentation wurde kurzfristig aufgrund der coronabedingten Einschränkung von einer rd. 100 personenstarken Veranstaltung begrenzt auf 45 Personen und live in YouTube übertragen unter https://www.youtube.com/watch?v=QCHS6oMfMgk .

Unter der Homepage der Region Mittleres Fuldatal gibt es weiteres zu erfahren

http://www.foerderregion-mittleres-fuldatal.de/kultur-online.html

Derzeit findet die erste Jugend-Challenge über Instagram vom 13.11. bis 20.12 2020 statt. Jugendliche können mit der App die Region entdecken und ihre Fotos, Videos und Geschichten auf Instagram unter stibb_in posten. Die Idee zählt. Das Projekt läuft unter"KuKma#stibbin"

 

 

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Die wunderschöne und lebenswerte Temnitzregion liegt inmitten des Landkreises Ostprignitz-Ruppin. Wie lebenswert, nachbarschaftlich, kulturell und wirtschaftlich es entlang der Temnitz ist, wird nun i...

Die wunderschöne und lebenswerte Temnitzregion liegt inmitten des Landkreises Ostprignitz-Ruppin. Wie lebenswert, nachbarschaftlich, kulturell und wirtschaftlich es entlang der Temnitz ist, wird nun in einem eigenen Podcast des Amtes Temnitz erzählt. In insgesamt 6 Folgen wird der Zuhörer durch die Gemeinden und deren Orte mitgenommen und die Menschen vorgestellt, die durch ihr Engagement und die Liebe zu Ihrer Region diese so besonders machen.


Was macht das Leben auf dem Land attraktiv, welche Potentiale gibt es? Wer sind die Menschen, die anpacken und das Leben auf dem Dorf aktiv mitgestalten? Vor welchen Herausforderungen stehen sie täglich? – Mit genau diesen Fragen, Mikrofon und Aufnahmegerät war die Journalistin Sandra Jütte in der Region rund um die Temnitz unterwegs. Für die erste Staffel ist sie von Norden nach Süden, von Temnitzquell über Storbeck-Frankendorf nach Walsleben gereist. Immer auf der Suche nach Landhelden, die mit ihren Ideen und ihrer Initiative das Leben in der Region bereichern. 


Seit dem 30. Mai 2020 erscheinen hier im 14-Tage-Rhythmus die ersten 3 Folgen von Staffel 1. Im Winter wird es dann mit Staffel 2 und den Folgen 4 bis 6 weitergehen.


Beratende Unterstützung bekommt Sandra Jütte von dem Regisseur und Grimme-Preisträger Daniel Abma, der mit seinen Filmen schon öfter in der Region zu Gast war. Die Musik für Staffel 1 steuerten die Musiker Stephan Ziron und Anja Dolak bei. Der Jingle wurde produziert von Daniel Grodzki. 


Das Projekt wird gefördert vom Landkreis Ostprignitz-Ruppin und unterstützt von der REG.

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Das Projekt „Dorfgespräche – drei Abende für die Zukunft“ lädt ALLE Bewohner*innen eines Dorfes zu drei moderierten Dialogabenden ein. Sie bieten die Möglichkeit in lockerer und gemütlicher Atmosphäre...

Das Projekt „Dorfgespräche – drei Abende für die Zukunft“ lädt ALLE Bewohner*innen eines Dorfes zu drei moderierten Dialogabenden ein. Sie bieten die Möglichkeit in lockerer und gemütlicher Atmosphäre mit dem ganzen Dorf ins Gespräch zu kommen. Es geht darum, Stärken und Möglichkeiten im Dorf zu erkennen, die Dorfgemeinschaft und die Zusammengehörigkeit zu stärken und den Wohnort gemeinsam durch kleinere und größere Projekte mitzugestalten.

Wir bieten für 9 Dörfer in Sachsen-Anhalt und Thüringen Dorfgespräche an. Sie folgen im Aufbau einem Konzept des bayerischen Interpunktionen e.V. und bestehen aus vier Schritten:

Schritt 1 „Beteiligung“
Mit einer kleinen Gruppe von Initiator*innen eines aus dem Dorf wird eine Stakeholderanalyse durchgeführt: Hier werden Personen im Ort gesucht, die als Brückenbauer*innen zwischen verschiedenen Menschen, Gruppen und Institutionen im Dorf agieren werden. Sie werden zu einem Stakeholdertreffen eingeladen, bei dem Dorfgespräche geplant werden. Die Werbe- und Öffentlichkeitsarbeit beginnt.

Schritt 2 „Motivation“
Die Stakeholder*innen machen intensiv Werbung für die Dorfgespräche. Je nach Ort werden verschiedene Kanäle genutzt (Flyer, persönliche Gespräche, Video-Interviews, Homepage, Aushänge etc.). Alle Einwohner*innen des Ortes werden eingeladen. Außerdem werden Räumlichkeiten für die Dialogabende gesucht, die einen neuen Treffpunkt im Dorf inszenieren können. Auch ein gutes Catering für die Dialogabende wird organisiert.

Schritt 3 „Dialog“
Die Bewohner*innen des Dorfes kommen an drei Dialogabenden in einen unmittelbaren und persönlichen Austausch:

Das Motto des ersten Abends lautet „Miteinander – Füreinander“. Die Grundfrage ist: „Was verbindet uns eigentlich?“ Ziel ist es, möglichst viele unterschiedliche Bewohner*innen miteinander in einen Austausch zu bringen. Der erste Abend ist sehr interaktiv, personenfokussiert und ressourcenorientiert angelegt.

Auf dieser Basis wird der zweite Dialogabend unter dem Motto „Meine Werte – Deine Werte“ möglich. Die Teilnehmer*innen diskutieren die Frage: „Wer seid ihr denn eigentlich?“ Ziel ist es, die Unterschiede innerhalb des Dorfes erkennbar zu machen und Konflikte anzusprechen.

Das Motto des dritten Abends lautet „Frische Ideen – Neue Wege“. Es geht um die Grundfrage: „Was haltet ihr denn eigentlich davon?“ Ziel ist die Entwicklung von konkreten Projekten und die Gründung aktiver und selbst-organisierter Arbeitsgruppen, die Vorhaben in die Hand nehmen, die für sie selbst wichtig sind.

Schritt 4 „Verstetigung"
Gemeinsam mit den Stakeholder*innen und weiteren Interessierten werden bei einem Nachtreffen die Erfolge und die Wirkungen des Projekts eingeschätzt. Die Ergebnisse werden an alle Teilnehmenden der Dialogabende kommuniziert.

Auf unseren Homepages können Sie Einblicke in bereits durchgeführte Dorfgespräche in Bayern und Thüringen bekommen.

https://www.dorfgespraech.net/

https://vimeo.com/dorfgespraech

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DorfMuseumSchule DorfMuseumSchule ist ein Projekt des Landschaftsverbands Südniedersachsen e.V.. Das Projekt möchte Modelle für die langfristige Zusammenarbeit zwischen ehrenamtlichen Museen und Schu...

DorfMuseumSchule

DorfMuseumSchule ist ein Projekt des Landschaftsverbands Südniedersachsen e.V.. Das Projekt möchte Modelle für die langfristige Zusammenarbeit zwischen ehrenamtlichen Museen und Schulen entwickeln und umsetzen. Durch die Förderung von Kooperationen zwischen Heimatmuseen und Schulen im ländlichen Raum soll es zum Erhalt und Ausbau der ehrenamtlich getragenen kulturellen Infrastruktur beitragen und damit insbesondere Kindern und Jugendlichen den Zugang zu kultureller Bildung erleichtern.

 

Modell Primarstufe (Hattorf am Harz)

Für die Zielgruppe Grundschul- und Kindergartenkinder wird das Dorfmuseum Meierhof in Hattorf am Harz mit seiner klassischen Sammlung von land- und hauswirtschaftlichem Gerät zu einem modernen aktiven Vermittlungsort entwickelt. Das Museum wird so zum selbstverständlichen Lernort für Kinder und zum dauerhaften Kooperationspartner für die beteiligten Einrichtungen. Am Ende des Prozesses steht die Entwicklung eines Leitfadens für vergleichbare Museen, der auch eine Empfehlung zur gemeinsamen Umsetzung der Lernziele des niedersächsischen Kerncurriculums in einem dörflichen Museum enthält.

 

Modell Sekundarstufe I (Moringen-Fredelsloh)

Im Rahmen einer Kooperation zwischen der Kooperativen Gesamtschule Moringen (KGS) und dem Keramik.um in Fredelsloh wird eine spielbasierte Museumsführung auf dem Smartphone entstehen, deren Herzstück der Kurzfilm "Die Spur führt nach Fredelsloh" ist. Das Drehbuch dazu haben Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Wahlpflichtkurses an der KGS entwickelt. Auch beim Dreh waren sie dabei. Entlang dieser Geschichte wird nun ein Smartphonegame entwickelt, das die Besucherinnen und Besucher interaktiv durch das Museum führen soll. Das Grundgerüst des Spiels soll zudem mit einer Open-Source Lizenz veröffentlicht und einfach anpassbar sein, sodass auch andere kleine Museen mit verhältnismäßig wenig Kosten und Aufwand ähnliche Projekte starten können.

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Urban Gardening geht aufs Land:  Dies war der Projekttitel eines Modell- und Demonstrationsvorhaben  „Soziale Dorfentwicklung“ des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung. Es wurde im Zeitraum von März...

Urban Gardening geht aufs Land: 

Dies war der Projekttitel eines Modell- und Demonstrationsvorhaben  „Soziale Dorfentwicklung“ des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung. Es wurde im Zeitraum von März 2017 - bis Februar 2019 im Naturpark Dübener Heide und in Trägerschaft des Vereins Dübener Heide gefördert und umgesetzt (Endbericht siehe hier - Endbericht Urban Gardening).
Das Projekt diente dazu zu prüfen, ob die generationen- und sozialmilieuübergreifenden kommunikativen, integrativen und gemeinschaftlichem Lernen förderlichen Potenziale von Gemeinschaftsgärten resp. des Urban Gardening auch für den ländlichen Raum erschlossen werden können. Dazu wurden versuchsweise zwei Gemeinschaftsgartenprojekte aufgebaut. Beide Standorte liegen im Naturpark Dübener Heide: Einer in dessen anhaltinischen Teil bei Kemberg - der "Gemeinschaftsgarten Gniester Schweiz" - und einer im Sächsischen Teil, in Bad Düben - der "Gemeinschaftsgarten am Wasserturm - Bad Düben". Beide Gärten konnten die Fragestellungen des Projektes positiv beantworten und bestehen bis heute (Nov. 2020)  fort. Sie versuchen im Rahmen von Anschlussprojekten und des Aufbaus von formalisierenden Strukturen auch zukünftig fortzubestehen.
 
Hier wird zunächst nur der aus dem Projekt hervorgegangene Gemeinschaftsgraten im sächsischen Teil der Dübener Heide vorgestellt:
 

Der Gemeinschaftsgarten am Wasserturm Bad Düben

Der „Gemeinschaftsgarten am Wasserturm - Bad Düben" liegt im sächsischen Teil des Naturparks Dübener Heide unter dem Dach des Vereins Dübener Heide. 

Ende 2018 wurde der Gemeinschaftsgarten, ebenfalls unter dem Dach des Vereins Dübener Heide e.V. - als "Ortsgruppe Gemeinschaftsgarten am Wasserturm - Bad Düben" gegründet, um ihm auch nach Projektende einen dauerhaften Rahmen zu geben, in dem fortlaufend weitere Teilprojekte im Sinne der Zielsetzungen des Gemeinschaftsgartens umgesetzt werden sollen. Die Ortsgruppe besteht derzeit (Nov. 2020) aus acht ordentlichen Mitgliedern und etwa ebenso vielen gelegentlichen TeilnehmerInnen.
 
Der Gemeinschaftsgarten befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Bahnlandwirtschaft, die inklusive Wasserturm in Kooperation mit der Bahnhofsgenossenschaft Dübener Heide gepachtet wird. Das Gelände liegt gegenüber dem Bahnhofsgebäude von Bad Düben, direkt auf der anderen Seite der Schienen. Auf diesem 5.000 qm großen Areal belegt der Gemeinschaftsgarten ca. 1.000 qm. Ein besonderes Wahrzeichen des Gartens ist nicht nur der Wasserturm, sondern auch das Gewächshaus, das die Projektgruppe aus einer verfallenen DDR-Gewächshausanlage bei Laußig aufgebaut hat (siehe  Foto und Gartenplan unter https://naturpark-duebener-heide.de/gardening/).
Durch die Einrichtung des Gemeinschaftsgartens konnte die vormals vermüllte und seit etwa 10 Jahren ungenutzte Bahnlandwirtschaftsfläche zu einem spannenden Erholungs- und Kommunikationsraum entwickelt werden.
 
In der Gartensaison von März bis Oktober treffen sich die Mitglieder der Ortsgruppe und Interessierte regelmäßig am sog. Gartentag, der einmal pro  Woche stattfindet. An diesem Termin bestellen und pflegen die TeilnehmerInnen ihre Einzel- und Gemeinschaftsbeete, führen Reparaturen am Gewächshaus und den Gerätschaften durch, planen die nächsten Aktionen wie Workshops, Feste oder Exkursionen, bereiten meist ein gemeinsames Abendessen im Gewächshaus zu.
Bisweilen sitzen die TeilnehmerInnen auch abends an der Feuerschale neben dem Nussbaum, plaudern über die Welt und genießen das abendliche Vogelgezwitscher. Jeder, der teilnehmen oder zu Besuch kommen möchte, ist an diesem Termin herzlich willkommen. Die Gartengruppe ist ausdrücklich interkulturell orientiert, kinderfreundlich und freuen uns über neue Mitgärtner aus allen Altersgruppen.
Die Teilnahme ist auch kostenlos möglich. Eine Unterstützung durch Ratschläge, tatkräftiges Anpacken oder auch Zutaten für das gemeinsame Abendbrot sind immer sehr willkommen. Der Jahresbeitrag entspricht dem des Vereins Dübener Heide e.V. (erwerbstätige Erwachsene 30 €) und ist in der Beitragsordnung des Vereins Dübener Heide e.V. geregelt.
 

Die Ziele 

Die Ziele der Ortsgruppe setzen an den Zielen des Vereins Dübener Heide e.V. und des Naturparks an. Insbesondere geht es den Mitgliedern neben dem Interesse am gemeinsamen Gärtnern um:
  • die Schaffung eines Ortes gemeinwohlorientierter Kommunikation,
  • (interkulturelle) Integration resp. die Völkerverständigung, auch durch Einbindung von Flüchtlingen
  • die Förderung einer neuen Stadt-Land-Verbindung,
  • die Einrichtung eines Attraktionsraumes auch für junge Leute,
  • umweltgerechte Landnutzung, ökologische Gartenbewirtschaftung,
  • gemeinschaftliches Kochen,
  • die Entwicklung von Bildungsangeboten durch die Mitglieder an der Schnittstelle von Umwelt- und politischer Bildung und zu kulturellen Themen
  • Erarbeitung passender Förderanträge zur Finanzierung,
  • die Belebung von Eigeninitiative, Eigenarbeit und den Austausch von Wissen und sozialen Fähigkeiten,
  • die Förderung von handwerklichen und hauswirtschaftlichen Kompetenzen etwa im Rahmen der Durchführung von Workshops.
Darüber hinaus steht der Gemeinschaftsgarten für unterschiedliche Veranstaltungen des Naturparks bzw. des Vereins Dübener Heide e.V. zur Verfügung . Das von der Gartengruppe  errichtete Gewächshaus kann diesbezüglich als Veranstaltungsraum auch bei schlechtem Wetter genutzt werden. Entsprechende Möglichkeiten und Ideen werden von der Ortsgruppe entwickelt.
 
 
Workshops und Veranstaltungen
Im Gemeinschaftsgarten am Wasserturm fanden zahlreiche Veranstaltungen und Workshops statt, an denen bis zu 60 Personen teilnahmen. Diese waren  z.B.:
- Bau einer Kompost-Trenntoilette
- Kompostieren
- Permakultur
- Brunnenbau und Bewässerung
- Einweihungsfest 2018 
- Bau Insektenhotel
- Sommerfest 2018 u. 2019 mit Musik und inhaltlichen Beiträgen
- Gartenbrunch
- essbare Pflanzen
- Gewächshausbau in Theorie und PRAXIS
- Exkursionen und Empfang anderer Gemeinschaftsgartengruppen
 
 
Kommunikations-Kluster - Ort der Toleranz und Synergien
Eine der wichtigsten Wirkungen des Projektes besteht - neben dem Gärtnern - im Aufbau eines "Kummunikations-Klusters" in der Region; auf Grund der verschiedenen Anlässe - Gartentag, Workshops, Feste - hat der Gemeinschaftsgarten dazu beigetragen, unterschiedliche Akteure zu vernetzen und ist auf dem Sprung mit ihnen neue Projekte zu entwickeln. Zu diesen Akteuren gehören etwa: Verein Dübener Heide, Stadtverwaltung Bad Düben, Diakonie, AWO, Jugendmigrationsdienst, mobile Jugendarbeit, Anstiftung München, Bahnhofsgenossenschaft Dübener Heide, Gartenbaubetrieb Michael Kühn, Gemeinschaftsgarten Gniester Schweiz, Leipziger Volkszeitung aber auch Menschen mit z.T. sehr unterschiedlichen Auffassungen (die sich dennoch am Lagerfeuer über die Welt unterhalten). Die Kooperationen finden nicht selten als Mischung aus persönlichem und beruflichem Engagement statt.
Durch dieses Kluster wurde auch die Idee "Kulturbahnhof Bad Düben" entwickelt, der auch von der Gartengruppe unterstützt wird (siehe hier www.bahnhofsgenossenschaft-duebenerheide.de ).
 
 
Besucheradresse des Gemeinschaftsgartens:
Wirtschaftsweg am Bahnhof, 04849 Bad Düben
Koordinaten: 51.587784, 12.599410
 
 
Presse:
Die Aktivitäten des Gartenprojektes wurden ausführlich von der Leipziger-Volkszeitung verfolgt. Die Presseberichte sind hier:
 
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Ziel des Vorhabens ist die Verbindung von historischen Dorfkirchenbauwerken mit hochwertigen Kulturangeboten, wodurch die kulturelle Teilhabe gewährleistet und qualitativ weiterentwickelt wird. Zudem ...

Ziel des Vorhabens ist die Verbindung von historischen Dorfkirchenbauwerken mit hochwertigen Kulturangeboten, wodurch die kulturelle Teilhabe gewährleistet und qualitativ weiterentwickelt wird. Zudem sollen Bürger und Bürgerinnen angeregt werden, am Kulturgeschehen teilzunehmen und sich mit ihrer eigenen kulturellen Vergangenheit zu beschäftigen. Generell wird dadurch das Kulturangebot innerhalb der Verbandsgemeinde Wörrstadt gesteigert und Strahlkraft auf den angrenzenden Großraum Rhein-Main-Frankfurt ausgeübt. Mit diesem Vorhaben ist pro Jahr eine historisch-musikalische Veranstaltungsreihe an vier Sonntagen in jeweils einer anderen Dorfkirche im Zeitraum von September bis November vorgesehen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Musizieren mit historischen Instrumenten, der Beteiligung von nationalen sowie internationalen Künstlern und Künstlerinnen und jungen Musikstudierenden. Kinder aus Grund- und weiterführenden Schulen der Verbandsgemeinde Wörrstadt sollen in das kulturelle Programm mit eingebunden werden.

 

 

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In unserem Projekt „mitgemacht – Partizipationswerkstatt Kita“ bieten wir Prozessbegleitung, Fortbildung und Organisationsentwicklung für Kindertagesstätten-Teams in Thüringen zum Thema „Partizipation...

In unserem Projekt „mitgemacht – Partizipationswerkstatt Kita“ bieten wir Prozessbegleitung, Fortbildung und Organisationsentwicklung für Kindertagesstätten-Teams in Thüringen zum Thema „Partizipation“ an. Mit den Kita-Teams entwickeln wir Konzepte für mehr Partizipation der Kinder im Alltag. Dabei spielt auch die Teamentwicklung im Sinne einer Partizipation der Mitarbeiter*innen eine Rolle. Seit 2016 begleiten wir über 20 Thüringer Kitas. 

Im „mitgemacht-Austauschnetzwerk“ lernen unsere Projekt-Kitas ganz praktisch voneinander, wie Partizipation im Alltag umgesetzt werden kann. Die neuen Impulse werden in die Organisationsentwicklungsprozesse der Kitas einbezogen und weiterbearbeitet.

In der Prozessbegleitung legen wir den Fokus auf Kitas im ländlichen Raum. Stärker als bei städtischen Kitas ist es hier nötig, das Umfeld der Kita, die individuelle Ausgangslage, die Bedingungen und die Herausforderungen bei der Organisationsentwicklung hin zu mehr Partizipation im Kita-Alltag mitzudenken. Dabei werden wir vom Kompetenzzentrum Frühe Bildung der Hochschule Magdeburg/Stendal wissenschaftlich begleitet.

 

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Bei dem Projekt „quillo LANDQULTOUR - Kleinste Kunsthalle Brandenburgs“ ist das Ensemble Quillo mit einer mobilen Bühne in Brandenburg unterwegs. Musikerinnen und Musiker des Ensembles für zeitgenössi...

Bei dem Projekt „quillo LANDQULTOUR - Kleinste Kunsthalle Brandenburgs“ ist das Ensemble Quillo mit einer mobilen Bühne in Brandenburg unterwegs. Musikerinnen und Musiker des Ensembles für zeitgenössische Musik machen an öffentlichen Plätzen Station und präsentieren musikalische Produktionen.

LANDQULTOUR will Hemmschwellen und Berührungsängste gegenüber zeitgenössischen Kunstformen, speziell der Neuen Musik, in der ländlichen Uckermark im Flächenland Brandenburg abbauen und einem großen Personenkreis - es gibt keinen zu zahlenden Eintritt, jeder kann teilhaben, unabhängig von der sozialen und geografischen Herkunft, unabhängig vom Bildungshintergrund - die Teilhabe an neuen Kunstprojekten und Formaten durch kleine Produktionen ermöglichen.

Als innovatives Format will LANDQULTOUR neue Türen nachhaltig für ALLE in der Wahrnehmung von Kunst öffnen und durch neue Formate die Auseinandersetzung über/mit Kunst provozieren und Diskussionen anregen. Mit dem ungewohnten Erscheinungsbild weist LANDQULTOUR zudem auf unkonventionelle Art auf die Projekte des Ensembles und den Kulturstandort Quillo in Falkenhagen/Uckermark hin.

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Das Projekt ist eine innovative Maßnahmen zur Verbesserung von Agrar-Ökosystemen oder Ökosystemleistungen. Es dient dem Schutz und derWiederherstellung wichtiger Ökosystemdienstleistungen in Fließgewä...

Das Projekt ist eine innovative Maßnahmen zur Verbesserung von Agrar-Ökosystemen oder Ökosystemleistungen. Es dient dem Schutz und der
Wiederherstellung wichtiger Ökosystemdienstleistungen in Fließgewässern, die u.a. durch Nährstoffeinträge aus der landwirtschaftlichen Nutzung des Einzugsgebietes eutrophiert sind. Eutrophierung führt zu Algenmassenentwicklungen und zum Verstopfen des Kieslückensystems, was letztendilch eine massive Reduktion der Biodiversität zur Folge hat.

Eine Möglichkeit zur Verbesserung der Habitatqualität des Kieslückensystems ist die sogenannte Nahrungsnetzsteuerung (Biomanipulation). Durch die gezielte Förderung der Ökosystemdienstleistung „benthisches Grazing“ (Abweidung des Bodengrundes) lassen sich die Eutrophierungserscheinungen (Verstopfung des Kieslückensystems) trotz teilweise erheblicher Belastungen reduzieren. Das Projekt wird
die bundesweite Anwendbarkeit der Nahrungsnetzsteuerung in Mittelgebirgsflüssen, vor dem Hintergrund der bereits experimentell nachgewiesenen Wirksamkeit der Nahrungsnetzsteuerung durch den Aufbau eines hohen Bestandes großwüchsiger Fische unter realen Bedingungen untersuchen. In diesem Zusammenhang soll außerdem geklärt werden, ob die Prädation durch den Kormoran eine erhebliche
Auswirkung auf die für solch eine Steuerung wichtigen Fischbestände hat. Das Projekt wird dazu beitragen, Erkenntnisse zur Wirksamkeit der Biomanipulation im praktischen Gewässerschutz anzuwenden. Damit wird es wegweisend für Anstrengungen zum Erhalt der Biodiversität in anderen landwirtschaftlich geprägten Einzugsgebieten sein.

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Um die Menschen in unserer dünn besiedelten Region zu erreichen haben wir uns im Frühjahr 2019 einen mobilen Aktions- u. Kommunikationsraum anschaffen können. „ Kultur auf’s Dorf“  war dabei der Ausga...

Um die Menschen in unserer dünn besiedelten Region zu erreichen haben wir uns im Frühjahr 2019 einen mobilen Aktions- u. Kommunikationsraum anschaffen können. „ Kultur auf’s Dorf“  war dabei der Ausgangspunkt unserer Überlegung. Unsere Einrichtung in der Hansestadt Salzwedel liegt im ländlichen Raum, unmittelbar an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Größere Städte wie Wolfsburg oder Braunschweig im Westen,  Magdeburg im Süden, Berlin im Osten und Lüneburg im Norden sind nur über Bundesstraßen zu erreichen, denn Salzwedel ist der am weitesten von einer Autobahnauffahrt entfernte größere Ort Deutschlands.  Diese fehlende Anbindung, die eingeschränkte Mobilität und fehlende berufliche Perspektiven leiten insbesondere Jugendliche in die Städte abzuwandern und aus diesen nicht zurückzukehren. Weiter sinkende Einwohnerzahlen, geringe Geburtenraten und langfristig gesehen eine geringe Bevölkerungsdichte sind die Folgen.  Für unsere Kernzielgruppen der Kinder, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und älteren Kultur- und Kreativschaffenden (im Schnitt sind die Kultur- und Kreativschaffenden in ländlichen Regionen älter als in urbanen Räumen) bedeutet das aktuell: kein Jugendtreff bzw. nur in den nächst größeren Städten, kein Bus nach 17 Uhr, kaum WLAN, fehlende Lehrstellen sowie fehlende  Auszubildende die sich im ländlichen Raum ansiedeln. Wohnortnahe Freizeitangebote jenseits von Schützenvereinen und freiwilliger Feuerwehr fehlen. Dabei existiert insbesondere in der Region inmitten des Vierländerecks Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern eine starke Verbundenheit mit dem regionalen Umfeld. Aufgrund von fehlenden Ausbildungsmöglichkeiten und Perspektiven sind jedoch insbesondere junge Menschen dazu gezwungen, in die Städte umzusiedeln, wobei nicht unbedingt die Motivation dazu besteht. Mit dem Projekt soll u.a. der jugendlichen Landflucht entgegengewirkt werden.  Der KulTourDOM  mit seiner Grundfläche von 75 qm ist von der Art der Nutzung so angelegt, dass er sowohl bestuhlt für Poetry Slam, Kino, Theater usw. als auch für Stehveranstaltungen wie Ausstellungen, Musik, Song-Slam usw. genutzt werden kann. Auch als „Bildungsstätte“ für div. Workshop- oder Seminarangebote oder als Musik-Übungsraum, WLAN- und Street Art-Stützpunkt ist der KulTourDOM  geeignet.

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