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Erlebnisse täglich inklusive! Seit 2010 ist die Hochschwarzwald Card nicht nur das Leitprodukt der Region, sondern auch Vorreiter zahlreicher anderer Gästekarten im all-inclusive-Konzept. Der Gast wä...

Erlebnisse täglich inklusive!

Seit 2010 ist die Hochschwarzwald Card nicht nur das Leitprodukt der Region, sondern auch Vorreiter zahlreicher anderer Gästekarten im all-inclusive-Konzept. Der Gast wählt aus über 500 Gastgebern aller Kategorien (vom Campingplatz bis zum Sterne-Hotel) seinen Wunschgastgeber aus und erhält ab der zweiten Übernachtung die Card kostenlos. Mit der Card kann er an allen Urlaubstagen sowie entweder bei An- oder Abreise über 100 Attraktionen im Sommer wie im Winter überwiegend kostenlos besuchen. Dazu gehören zum Beispiel Freizeitparks, Bootsfahrten, Freibäder, Museen und vieles mehr.

So funktionierts:

Die Hochschwarzwald Card ist eine Umlagefinanzierte Gästekarte. Die teilnehmenden Gastgeber entrichten also pro Gast und Übernachtung eine Umlage an die Hochschwarzwald Tourismus GmbH (HTG). Dafür bekommt jeder Gast eine Hochschwarzwald Card. Der Gastgeber profitiert davon, dass Gäste gezielt nach der Card fragen sowie der Möglichkeit am starken Marketingkonzept der HTG Online und in Printmedien teilzunehmen. Zudem entsteht durch die Card eine starke Stammgästebildung. Die über 100 Leistungspartner wiederum erhalten aus der Umlage heraus eine prozentuale Vergütung ihres regulären Eintrittspreises. Sie profitieren von der Regionalität der Card und vor allem von der Einbindung in ein ganzheitliches Marketingkonzept. Der Gast kann mit der Card einfach durch das eletronische Zutrittssystem direkt die Leistung betreten oder legt die Card an der Kasse vor. Die dabei erfassten Akzeptanzen werden dann an die HTG übermittelt und generieren die Auszahlung an den Leistungspartner. Jede Attraktion kann während des Aufenthalts durch den Gast jeden Tag einmal genutzt werden. Diverse attraktive und hochwertige Printprodukte, aber auch vor allem die hochschwarzwald.de/card-Homepage und die kostenlose Reiseführer-App informieren über alles Wissenswerte bezüglich der einzelnen Leistungspartner.

Übrigens profitieren nicht nur die direkten Teilnehmer an der Hochschwarzwald Card: Die ganze Region ist Teil des Mehrwerts der Card, da die Gäste, die die Attraktionen besuchen in der Regel länger am jeweiligen Ort verweilen und somit auch die Gastronomie und der Einzelhandel entsprechend profitieren. Durch die regionale Beschränkung und die damit sehr gute, über meist kurze Wege Erreichbarkeit der Leistungen bleibt dieser Mehrwert auch in der Region.

Zahlen, Daten, Fakten:

Die Card generierte zuletzt rund 5,5 Millionen Euro Umsatz aus der Gastgeberumlage. Mehr als 4,6 Millionen Euro davon werden wieder an die Leistungspartner ausgeschüttet. Rund 308.000 Gäste (Tendenz steigend) urlauben mit der Card; somit hat jeder dritte Gast die Card. Im Schnitt werden 2,3 Attraktionen während eines Aufenthalts genutzt. Mehr als 1,38 Millionen Übernachtungen finden jährlich bei Card-Gastgebern statt. Insgesamt konnte die Anzahl der Übernachtungen mit der Card fast verdoppelt werden in der nunmehr zehnjährigen Bestandszeit. 

 

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Insekten zum Leben zu verhelfen, statt nur über das Insektensterben zu reden, das haben sich die fünf Regionen in Österreich zum Ziel gesetzt. In einem Pilotprojekt arbeiten sie daran ein Mosaik von F...

Insekten zum Leben zu verhelfen, statt nur über das Insektensterben zu reden, das haben sich die fünf Regionen in Österreich zum Ziel gesetzt. In einem Pilotprojekt arbeiten sie daran ein Mosaik von Flächen aufzubauen, in denen Insekten Rückzugs- und Fortpflanzungsmöglichkeiten finden. Mitmachen sollen dabei möglichst viele, vom Balkongärtner bis zur Bäuerin.

Im Projekt Insekten-Leben! entwickeln 26 Projektpartnerinnen und -partner in sechs Regionen Österreichs praktikable Maßnahmen, wie Insekten durch Gemeinden, Bäuerinnnen und Bauern, Schulen und jeden Einzelnen gefördert werden können. Dabei soll mit möglichst vielen Partnern in den jeweiligen Projektregionen zusammengearbeitet werden.

Mit Spaß zum Insektenschutz

In den Regionen wird drei Jahre lang intensiv über das Leben und die Bedürfnisse von Insekten informiert. Dies erfolgt über teils unkonventionelle Medien wie Infotafeln, Bierdeckeln oder einer Insekten-Leben-Show, einer Art „Wissens-Kabarett“ in der mit viel Spaß und Lachen Erstaunliches und Bemerkenswertes über die Insektenwelt erzählt wird. Eine intensive Beschäftigung mit der Insektenwelt erfolgt in Wiesen-, Bauhof- und Schulseminaren. Dabei werden verschiedene Maßnahmen zur Förderung von Insekten entwickelt und erprobt. Bestehende und neu gewonnene Erfahrungen werden unter den Projektregionen ausgetauscht. Im Zuge einer großen Veranstaltung zum Abschluss des Projekts präsentieren die Projektregionen bei bunten Rahmenprogramm ihre Erkenntnisse.

Die Vielfalt macht's

Durch die Wahl unterschiedlichster Projektpartner mit jeweils sehr spezifischen Wirkungsbereichen können breit aufgestellte Zielgruppen erreicht werden. So erreicht der Naturpark ein anderes Publikum als der Imkereiverband oder der Obstbauverein und das jeweilige Zielpublikum kann wiederum weitere Personen aktivieren. Auf diese Weise entstehen neue Kommunikationsketten entlang dieser vielfältige und an die Region angepasste insektenfördernde Maßnahmen umgesetzt werden können.

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Bist Du ein Schlampertatsch? Nein! Schade! Denn für unsere Tier- und Pflanzenarten ist es überlebensnotwendig, dass wir ein wenig schlamperter werden. Biodiversitätsflächen wie Altgrasstreifen und "w...

Bist Du ein Schlampertatsch? Nein! Schade! Denn für unsere Tier- und Pflanzenarten ist es überlebensnotwendig, dass wir ein wenig schlamperter werden.

Biodiversitätsflächen wie Altgrasstreifen und "wilde Ecken" sind in unserer Landschaft wichtige Lebensräume, in denen viele Tierarten Zeit für ihre Reproduktion finden. In Beratungsgesprächen zeigen LandwirtInnen auch oft Verständnis dafür. Dann kommt aber das "Aber": "...aber wie schaut das denn dann aus. Das ist ja schlampig. Und was werden da die Nachbarn sagen?" 

Diese Ablehnung von scheinbar ungepflegter Landschaft sitzt tief im Bewusstsein in unserer Gesellschaft. LandwirtInnen, die derartige Strukturen anlegen, müssen dabei nicht nur gegen ihre eigenen Wertvorstellungen ankämpfen, sie müssen häufig ihr Tun auch gegenüber anderen rechtfertigen. An dieser emotionalen Ablehnung konnten bisher auch zahlreiche Informationskampagnen, nur wenig ändern, da bisher der emotionalen Komponente im Denken von Bäuerinnen und Bauern viel zu wenig Beachtung geschenkt wurde.

Neue Wege der Komunikation

Genau hier setzt das Projekt „Ordentlich! Schlampert.“ an, indem es einen völlig neuen Weg der Kommunikation wählt. Mit verschiedenen, innovativen Elementen werden die Menschen mit ihren eigenen Emotionen konfrontiert und ihnen eine anderer emotionale Wahrnehmung geboten. Gearbeitet wird dabei viel mit Karikaturen, die ein Quäntchen Humor in sich tragen. Die Zeichnungen machen eigene Vorurteile plötzlich sichtbar und bieten Gelegenheit, die eigenen Wertvorstellungen mit einem Lächeln auf dem Gesicht zu überdenken.

Die Insekten-Leben Wirtshausshow

Völlig einzigartig ist die "Insekten - Leben Wirtshausshow“, mit der das Thema an den Stammtisch ins Wirtshaus gebracht wird. Die Show ist aber kein Vortrag oder eine Diashow – Wissens-Kabarett trifft es wohl am besten. Denn mit viel Spaß und Lachen - und unter Einbeziehung des Publikums - wird Erstaunliches und Bemerkenswertes über die Lebewelt von Tieren erzählt, die in diesen „schlamperten Ökoflächen“ vorkommen. Das negativ behaftete Gefühl der Schlampigkeit soll dabei durch Staunen und Neugierde ersetzt werden.

Wie kritische Menschen erreichen?

Eine zentrale Frage des Projekts war, wie können wir Menschen erreichen, die uninteressiert oder kritisch dem Thema gegenüber sind? Entwickelt wurde aus der Frage der "Schlampertatsch". Dieser mobile, begehbare Infostand sieht aus wie ein Stück ungemähte Wiese, nur dass sie ein lustiges Gesicht hat. Mit diesem auffälligen Äußern steht er auf Bauernmärkten und Veranstaltungen und weckt die Neugierde der Besucher. Im Inneren des Infostandes tauchen die Menschen ein, in die Ordnung der Natur, die in solch "schlampigen" Wiesen lebt. Im Dunkeln können beleuchtete Bilder von kunstvolle Spinnenkokons, architektonisch aufgebaute Schmetterlingseier, oder in Reih und Glied abgelegte Käfereier entdeckt werden. Damit wird emotional erlebt, dass die Natur ihre ganz eigene Ordnung hat. Aus dem Schlampigen wird Ordnung, es wird Ordentlich! Schlampert.

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Mit „Dahoam im Inntal“ entwickelt die InnZeit Bau GmbH in der Gemeinde Brannenburg in Oberbayern (Landkreis Rosenheim) ein Generationenwohnprojekt in idyllischer Voralpenlage für Menschen jeden Alters...

Mit „Dahoam im Inntal“ entwickelt die InnZeit Bau GmbH in der Gemeinde Brannenburg in Oberbayern (Landkreis Rosenheim) ein Generationenwohnprojekt in idyllischer Voralpenlage für Menschen jeden Alters und jeder gesundheitlicher Voraussetzung. In respektvollem Umgang mit der Natur wird hier Lebensraum mit Herz, ein echtes „Dahoam“ und eine lebendige Gemeinschaft aller Generationen geschaffen. Rund 1.000 Menschen werden nach Fertigstellung im Jahr 2022 in den modernen Wohneinheiten – von 1-Zimmer-Appartments und nach EOF geförderten Einheiten bis hin zu großzügigen Penthäusern – in dem Quartier leben, das auf einem ehemaligen Kasernengelände entstanden ist und sich als neuer Ortsteil „Sägmühle“ harmonisch in die vorhandene Gemeindestruktur einfügt. Im Städtedreieck München–Salzburg–Innsbruck gelegen und mit hervorragender Anbindung und Infrastruktur bietet „Dahoam im Inntal“ gleichzeitig beste Voraussetzungen für Unternehmen und ihre Arbeitnehmer, die hier nicht nur Familie und Beruf leicht miteinander vereinen können, sondern auch innerhalb kürzester Zeit im urbanen Zentrum oder etwa auch am Flughafen sind. Daher verfügt das Areal auch über ideale Bedingungen für Gewerbe, das nach einem Standort sucht, der sowohl harte als auch weiche Faktoren erfüllt und dessen Struktur auf dem Grundsatz beruht, dass nachhaltiger und sozialer Anspruch und Rendite keine Widersprüche sind.
Für die unterschiedlichen Bedürfnisse seiner Bewohner bietet das Konversionsprojekt dabei vielfältige Wohn-, Pflege- und Betreuungsangebote: Familien finden im Montessori-Kinderhaus eine ganztägige Kinderbetreuung, Menschen mit Beeinträchtigung können in Behindertenwohngruppen gemeinschaftlich zusammenleben und Senioren erfahren mit betreutem Wohnen oder der Demenz-Pflege der Sägmühle INNklusiv die Unterstützung, die sie individuell benötigen – und das, ohne ihre gewohnte Umgebung verlassen oder die Nähe zu ihrer Familie aufgeben zu müssen. Auf dem rund 16 Hektar großen Areal, von dem aus sämtliche Einkaufs- und Versorgungseinrichtungen fußläufig zu erreichen sind, bieten u. a. Gemeinschaftsgärten, eine Boccia-Bahn, ein Bürgercafé und Grill- und Spielplätze Raum für Begegnung der Generationen. Die Bewohner können sich außerdem in einem Nachbarschaftsforum oder in Arbeitsgruppen austauschen und gegenseitig unterstützen, etwa mit Hausaufgabenhilfe, dem Ausleihen von Werkzeug oder der Betreuung der Nachbarskinder. Die Hausverwaltung Sägmühle hilft bei der Vernetzung unterschiedlichster Interessengruppen und Akteure und unterstützt bei der Aktivierung der Gemeinschaft im Quartier.
Neben dem sozialen ist auch der ökologische Anspruch bei „Dahoam im Inntal“ hoch. So sind Streuobstwiesen, Bienenweiden, Habitate für heimische Fledermäuse und Echsen, aber auch verkehrsberuhigte Wege und Anschlüsse für E-Mobilität Teil des ganzheitlichen Konzepts. Ein eigenes Blockheizkraftwerk und eine Solarthermieanlage liefern zudem die Heizwärme für alle Haushalte im Quartier.
Mit seinem deutschlandweit einzigartigen Wohn- und Lebenskonzept gibt „Dahoam im Inntal“ eine Antwort auf aktuelle gesellschaftliche Fragen, wie etwa den demografischen Wandel und die Sehnsucht nach Gemeinschaft und nach einem engeren Miteinander im besten Sinne eines dörflichen Zusammenlebens. Als Musterbeispiel für die positive Nutzung und behutsame Revitalisierung brachliegender Flächen sowie die Schaffung von wertvollem Lebensraum für sämtliche Bevölkerungsgruppen zeigt „Dahoam im Inntal“, wie wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Mehrwert miteinander Hand in Hand gehen können – und vor allem auch, wie der ländliche Raum gegenüber urbanen Zentren deutlich an Attraktivität gewinnt. Daher ist die Projektentwicklungsgesellschaft InnZeit Bau GmbH deutschlandweit auf der Suche nach Kommunen, die nach diesem Vorbild risikofrei und für alle Seiten wertschöpfend freie Flächen entwickeln möchten.

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Die Abwanderung von Jugendlichen aus der Region ist ein wichtiges Thema. Profitieren Schüler noch vom guten Bildungsangebot der Region, so ziehen ältere Jugendliche oft nach Wien oder andere Ballungsz...

Die Abwanderung von Jugendlichen aus der Region ist ein wichtiges Thema. Profitieren Schüler noch vom guten Bildungsangebot der Region, so ziehen ältere Jugendliche oft nach Wien oder andere Ballungszentren. Neben der Infrastruktur sowie Arbeitsplätze sind vor allem Angebote für Jugendliche sowie deren sozialen Kontakte wesentlich.

In zahlreichen Workshops in den Jahren 2016 und 2017 haben daher Jugend-Gemeinderäte u. -Vertreter Projekt-ideen erarbeitet, um das regionale Angebot für die Jugend zu verbessern, wie z.B. ‚Informationen über regionale Jugend-Veranstaltungen und -angebote‘ sowie einen ‚Jugend-Shuttle zu diesen Veranstaltungen und Angeboten‘.

 

PROJEKTZIELE

  • Verbesserung der Angebote für die Jugend der Region
  • Verbesserung der Lebensqualität für die Jugend
  • Vernetzung und Pflege sozialer Kontakte in der Region
  • Laufende Weiterentwicklung der Jugendangebote und der Vernetzung
  • Verbesserung der Mobilität von Jugendlichen

 

MASSNAHMEN

Erstellung einer Informationsplattform mit regionaler Webseite mit allen relevanten Angeboten für Jugendliche. Erstellung einer Facebookseite mit laufenden Postings. Verbreitung der Angebote mittels Social Media Programmen wie Instagram oder WhatsApp.
Im Sommer 2018 werden drei Jugend-Veranstaltungen in der Region von drei Buslinien, die vom Pulkautal, von Retz und im Schmidatal zur jeweiligen Veranstaltung fährt, angeboten. Es wird 2x hin- und zurück gefahren und in den Folgejahren fortgesetzt.

Zum dritten besteht der Wunsch der Jugendvertreter und -Gemeinderäte, sich regelmäßig zu treffen und gegenseitig über aktuelle Angebote, etc. zu informieren.

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"Kuckucksnester Design Apartments Hochschwarzwald" heißt die eigens für den Hochschwarzwald entwickelte Ferienwohnungsmarke. In die Jahre gekommene Ferienunterkünfte werden in ein langfristiges Pachtv...

"Kuckucksnester Design Apartments Hochschwarzwald" heißt die eigens für den Hochschwarzwald entwickelte Ferienwohnungsmarke. In die Jahre gekommene Ferienunterkünfte werden in ein langfristiges Pachtverhältnis übernommen und einheitlich im "modernen Hochschwarzwaldstyle" eingerichtet und vermietet.

Mit dem Angebot unterstützt die Hochschwarzwald Tourismus GmbH Ferienwohnungsbesitzer mit Nachfolgeproblemen, Schwierigkeiten in der Vermarktung oder nicht mehr zeitgemäßer Ausstattung. Die Ferienwohnungen werden von der gegründeten Ferienwohnung-Hochschwarzwald-Betriebs-Gesellschaft vertrieben, an die die Eigentümer das komplette Handling von der Buchung über Einkauf bis Reinigung abgegeben werden.

Jedes Kuckucksnest ist inklusive Hochschwarzwald-Card auf www.kuckucksnester.de sowie über gängige Buchungsplattformen buchbar. Die Design Apartments sind von Handwerkern, Architekten und Herstellern aus der Region nach einem modularen Einrichtungskonzept mit regionalen Naturmaterialien gestaltet.

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Ziel Bis Ende 2021 haben insgesamt 60 PongauerInnen im Alter von 16 -  29 Jahre mit Hilfe des Projekts CoWorkingHub+ ihre digitalen-Kenntnisse erweitert.    Warum? Ibis Acam hat dieses Projekt mi...

Ziel

Bis Ende 2021 haben insgesamt 60 PongauerInnen im Alter von 16 -  29 Jahre mit Hilfe des Projekts CoWorkingHub+ ihre digitalen-Kenntnisse erweitert. 

 

Warum?

Ibis Acam hat dieses Projekt mit Hilfe einer Leader-Förderung (EU-Förderprogramm für den ländlichen Raum) ins Leben gerufen, um das Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten mit Schwerpunkt Digitalisierung im Pongau zu erweitern und zu erhöhen.

Der EU-Kompetenzrahmen für Digitalisierung dient als Rahmen für die angebotenen Inhalte.

 

Was wird geboten?

  • Kompetenzerheben (Was kann ich schon? Worin habe ich schon Erfahrung?)
  • Mithilfe der Lernplattform Blackboard erarbeitet sich der/die TeilnehmerIn Inhalte wie:
    • Suchen und finden im Internet
    • Sicheres Surfen trotz Fake News, Phishing etc.
    • Grundlagen der Digitalisierung
    • Begrifflichkeiten zu EDV, Internet und Digitalisierung
    • Technische Anforderungen und Problemlösungen
    • Daten verwalten, speichern und finden
    • Kommunikationsmöglichkeiten im Internet
    • Social Media
    • Gesundes Arbeiten am PC und mit dem Smartphone
    • Online-Lernen
    • Digitalisierung im Alltag (hilfreiche Homepages)
  • Lernen und Üben mit der Lernseite Quizlet
  • Auswahl und Lernen mit kostenlosen Online-Webinaren (MOOC)
  • Erweitern der Soft Skills wie Kommunikation und allgemeine Arbeitsfähigkeit
  • Erstellung optisch und inhaltlich ansprechender Bewerbungsunterlagen
  • Erarbeiten eines sicheren und umsichtigen Umgangs mit Internet, EDV, Social Media uvm
  • Lerntypentest und Tipps und Tricks zur Umsetzung

Wer kann daran teilnehmen?

Jede/r im Alter von 16 – 29 Jahre mit Interesse am Arbeiten am und mit dem PC

  • Junge Menschen ohne Arbeit
  • Frauen mit Kindern (Kinderbetreuung muss organisiert sein)
  • MigrantInnen mit ausreichend Deutsch-Kenntnisse
  • Start-up-GründerInnen
  • Lehrlinge
  • SchülerInnen

 

Mögliche Ausbildungsthemen im Selbststudium

Online, die sehr oft nur in urbanen Zentren stattfinden:

  • SAP
  • Webdesign-Grundlagen
  • Word
  • Excel
  • Power Point
  • Access
  • Photoshop
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Let´s travel the last mile together! Das Projekt hat die Zielsetzung, innovative und flexible Lösungen für eine nachhaltige regionale Mobilität zu finden. Es soll dabei insbesondere sichergestellt w...

Let´s travel the last mile together!

Das Projekt hat die Zielsetzung, innovative und flexible Lösungen für eine nachhaltige regionale Mobilität zu finden. Es soll dabei insbesondere sichergestellt werden, dass sowohl Touristen, wie auch die lokale Bevölkerung die „letzte Meile“ ihrer Reise bzw. ihrer Fahrt nachhaltig und damit ohne eigenen Pkw zurücklegen können. Das Projekt LAST MILE unterstützt dabei die Regionen, maßgeschneiderte Lösungen für verschiedene Nutzergruppen zu entwickeln. Der Fokus liegt dabei vor allem auf der Entwicklung von bedarfsorientierten Mobilitätslösungen, die sich an den Bedürfnissen und Wünschen von potentiellen Nutzern orientieren.

Der Austausch von ‚Best practice‘-Beispielen innerhalb der Projektpartner und der jeweiligen Regionen, soll durch Know-how- und Ideentransfer dazu beitragen, die Situation hinsichtlich nachhaltiger Mobilität in Osttirol zu verbessern.

In der ersten Phase des Projekts liegt daher der Fokus auf der Entwicklung eines Maßnahmenplans für die jeweiligen Regionen wie ein nachhaltiges Mobilitätsangebot zum Lückenschluss gelingen kann, der in der zweiten Phase als Grundlage für die Umsetzung von Maßnahmen dienen sollen.

Finanziert durch das INTERREG EUROPE-Programm handelt es sich beim Projekt LAST MILE um ein europaweit interregionales Projekt mit sieben Partnern aus sechs unterschiedlichen Ländern (Österreich, Polen, Slowakei, Bulgarien, Spanien, Luxemburg). Die Partnerschaft besteht dabei hauptsächlich aus lokalen Institutionen, die im Bereich regionaler Politik und regionaler Entwicklung tätig sind und die mit wichtigen Akteuren wie Transport-, Tourismuseinrichtungen und den Gemeinden vernetzt sind. Das Projekt läuft dabei in Anlehnung an die „CO2-reduktionsstrategie” (=Low carbon economy) der Europäischen Union mit Fokus auf den Tourismus.

 

Nähre Infos unter: www.interregeurope.eu/lastmile/

 

Osttiroler Projektpartner von LAST MILE ist das Regionsmanagement Osttirol: www.rmo.at

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Demografischer Wandel und Strukturveränderungen stellen besonders Dörfer im ländlichen Raum vor große Herausforderungen. Sie sind vermehrt auf das Engagement der Menschen, die dort leben, angewiesen, ...

Demografischer Wandel und Strukturveränderungen stellen besonders Dörfer im ländlichen Raum vor große Herausforderungen. Sie sind vermehrt auf das Engagement der Menschen, die dort leben, angewiesen, damit ein attraktives Dorfleben aufrecht erhalten werden kann. Ein wesentlicher Faktor für eine hohe Lebensqualität liegt in der Gestaltung der Dorfgemeinschaft, dem Miteinander der Bewohnerinnen und Bewohner. Lebendiges Dorfleben entsteht, wenn unterschiedliche Gruppen zusammenkommen, sich austauschen und etwas miteinander Vorhaben. Dem Heimatverein Bavenhausen liegt die Vernetzung dieser Gruppen am Herzen, denn sie fördern ein lebendiges Zusammenkommen und stärken so den kulturellen Zusammenhalt des Dorfes. Im Rahmen des Projekts "DorV HS" sollen sich daher die Teilnehmenden, unabhängig ihres Alters oder der Frage, ob mit Handicap oder ohne, begegnen und miteinander in einen gemeinsamen Lernprozess treten, um vorhandenes Wissen zu teilen, voneinander zu lernen und Inhalte zu erarbeiten.

Wer kennt es nicht, das Gefühl, dass früher einmal mehr im Dorf los war. Zumindest scheint das nach den Erzählungen der älteren Dorfbewohner so gewesen zu sein und der Zusammenhalt damals war deutlicher stärker. Ist das nur eine Wahrnehmung oder war das wirklich so? Auf diese Frage gibt es kein richtig oder falsch, aber sie hat den Impuls für die„DorV HS“ gegeben. Eine intakte Dorfgemeinschaft stützt sich auf vier Säulen, die auf dem soliden Fundament von engagierten Dorfbewohnern aufsetzen. Wertschätzung, Identität, Ehrenamt und Transparenz, darauf baut das Projekt auf: Die Jüngeren erklären den Älteren die DorfApp, die wiederum den Umgang mit Werkzeugen oder das Kochen eines Eintopfes erläutern – Wertschätzung und Ehrenamt. Das Erlernte in der Praxis umsetzen, z. B. bei der Errichtung des Backhauses den letzten Holznagel im Fachwerk einschlagen - „Ich war damals dabei!“ – Identität. In Dorfwerkstätten und Flyern über Projekte informieren und um das Mitwirken werben – Transparenz.

In Bavenhausen sind Jung und Alt wahre Musterschüler. Hier drücken Nachbarn in der „DorV HS“ gemeinsam die Schulbank. Im Kalletaler Ortsteil Bavenhausen (NRW) lernen Jung & Alt gemeinsam in der neuen Mehrgenerationen-Schule. Und das ganz ohne Prüfungsstress und Leistungsdruck! Der Heimatverein hatte Anfang 2018 die zündende Idee einer Dorf-Hochschule in Bavenhausen und begeisterte damit die Bewohner. Bereits im Mai wurde eine Kooperationsvereinbarung mit der „VHS Detmold-Lemgo“ unterzeichnet. Zahlreiche Nachbarn nahmen teil und feierten die Gründung ihrer Mehrgenerationen-Schule. Besonders ältere Nachbarn schätzen die kurzen Wege und die vielfältigen kostenlosen Angebote.Sie bringen sich aber auch aktiv ein, indem sie ihr gesammeltes Wissen über die Geschichte des Dorfes weitergeben. Die Leitung der Kurse übernehmen engagierte Dorfbewohner in Eigenregie. Nachbarn aller Nationalitäten lernen hier von- und miteinander und teilen eine Vision: „Wir machen das Dorf lebenswert!

Nachdem die ersten Events der DorV HS (Klimafreundliches Kochen mit regionalem Gemüse, Strickkurse, Werkkurse wie z. B. der Bau von Fledermauskästen) vollständig ausgebucht waren, ist das Angebot erweitert worden. So gibt es jetzt auch einen Discofox-Kurs auf dem Festsaal der Dorfkneipe, Historisches über das Wahrzeichen Bavenhausens, die Windmühle, unter dem Titel „Mahle, Mühle, male ...“. Dazu ist Plattdeutsch unter dem Titel „Kür mol wedder Platt“ genauso im Angebot wie konzentrative Wahrnehmung für Kinder in der Unterrichtseinheit „Ohne Augen durch den Tag". Damit soll das Projekt durch die Integration aller Altersgruppen gezielt nachhaltig verstetigt werden, damit der nachbarschaftliche Zusammenhalt im Dorf weiterhin kontinuierlich merklich steigt.

Die „DorV HS“ ist in Kooperation mit der VHS bewusst als Leuchtturmprojekt angelegt, da es viele Anknüpfungspunkte zum Bildungsauftrag der Volkshochschule gibt, denn Bildungsarbeit in diesem Sinne zeichnete sich immer schon besonders dadurch aus, dass sich Teilnehmende begegnen und miteinander in einem gemeinsamen Lernprozess treten.Volkshochschulen sind regional, haben alle Einwohner ihres Einzugsgebietes im Fokus, und wollen dazu beitragen, allen einen niederschwelligen Zugang zu den Angeboten zu ermöglichen. Dieses soll nach den über aus positiven Erfahrungen in Bavenhausen auf andere Dörfer übertragen werden, denn das Bewusstsein für die dörfliche Lebenskultur gilt es zu erhalten,die Einbindung verschiedener gesellschaftlicher Gruppierungen und Generationen stehen daher im Zentrum des Projektes.Für eine erfolgreiche, vor allem soziale Dorfentwicklung ist das aktive Mitwirken der vor Ort lebenden Menschen unverzichtbar – das wird in Bavenhausen „gelebt“ – daher Vorbildwirkung.

Im Oktober 2020 berichtete das ZDF in seiner Sendung plan b über das Thema "Nachbarschaft" neben Paris, München und Hamburg auch aus dem ländlichen Bavenhausen: https://www.zdf.de/gesellschaft/plan-b/plan-b-neues-von-nebenan-100.html (ab Minute 8:46)

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Der Verein bezweckt die Förderung der regenerativen Land- und Ernährungswirtschaft. Er unterstützt Projekte mit gemeinnützigem Charakter, die dem Zweck dienen. Er organisiert und vernetzt die Akteure ...

Der Verein bezweckt die Förderung der regenerativen Land- und Ernährungswirtschaft. Er unterstützt Projekte mit gemeinnützigem Charakter, die dem Zweck dienen. Er organisiert und vernetzt die Akteure der ganzen Wertschöpfungskette, die sich für die regenerative Landwirtschaft einsetzen. Er verhilft der regenerativen Land- und Ernährungswirtschaft zu Wahrnehmung und Wertschätzung in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik.

Wir wollen Menschen aufzeigen, wie wertvoll eine naturfördernde, lokale, regenerative Land- und Ernährungswirtschaft für ihr Essen und die Gesundheit ist. Wir machen die regenerative Land- und Ernährungswirtschaft bekannter und unterstützen Bauernfamilien dabei , ein für ihren Betrieb optimales regeneratives System zu finden und umzusetzen. Wir stärken Betriebe, um unabhängiger von externen Hilfsmitteln wirtschaftlicher zu produzieren und Produkte mit hohem inneren Wert möglichst direkt zu vermarkten.

Was will der Verein „Agricultura Regeneratio“ erreichen?

Der Verein „Agricultura Regeneratio“ will den regenerativen Methoden in der Schweiz, aber auch darüber hinaus zu mehr Beachtung verhelfen. Die regenerative Landwirtschaft wird in der Gesellschaft und in der Wirtschaft besser bekannt gemacht. Bauernfamilien profitieren von Trainings, Informationen und Unterstützung, Verarbeiter und Händler werden sensibilisiert, und Konsumentinnen und Konsumenten erhalten wertvolle, praktische Informationen zum Thema. Wir werden zudem durch aktive Arbeit mit Politik und Verwaltung die Basis für klare und wirksame Förderinstrumente schaffen und Projekte zur regenerativen Landwirtschaft fördern.

Wir wollen eine Landwirtschaft mit einem deutlichen Mehrnutzen gegenüber der heutigen Situation – jenseits von Bio und Nachhaltigkeit. Neben der Produktion von gesünderen Nahrungsmitteln wird die Natur wirksam gefördert, die Biodiversität gestärkt, das Insektensterben reduziert, und nicht zuletzt auch die Möglichkeit geschaffen, dass so wirtschaftende Bauernbetriebe Kohlenstoff aus der Atmosphäre in den Boden bringen und dafür entschädigt werden können. Anders gesagt: die Landwirtschaft kann zum Klimaschutz beitragen.

Ein besonderer Fokus ist auf der Tierhaltung: Hier wird eine konsequente Weide- und Freilandhaltung gefördert, z.B. mit mobilen Ställen für Schweine und Hühner, und Verzicht auf Anbindehaltung. Wir sind überzeugt, dass die Tierhaltung ein unverzichtbarer Teil eines funktionierenden Agrarsystems ist, und die Tiere sich grundsätzlich immer bewegen dürfen.

Nicht zuletzt ist der Verein die Antwort auf die vielen Initiativen, die in der Vergangenheit und in Zukunft zum Thema vors Volk kamen und kommen. Chancen und Potentiale nutzen und damit die Probleme lösen; ein Ansatz der wohl alle überzeugt. Wir wollen den Bauernfamilien neue Perspektiven ermöglichen, wie sie ihre Betriebe selbstbestimmt und zukunftsorientiert entwickeln können. Wir haben keine Richtlinien, sondern zeigen Wege zur stetigen Verbesserung auf. Ob konventionell, IP oder Bio: alle haben ein Potential!

Was ist regenerative Landwirtschaft?

Der Begriff regenerative Landwirtschaft wurde ursprünglich in den USA geprägt, v.a. geprägt vom bekannten Pionier Robert Rodale. Über lange Jahre geriet dieser Begriff in Vergessenheit und wurde von einigen Jahren wieder aufgegriffen, vor allem dank der Klimadiskussion. Im Gegensatz zum Biolandbau ist regenerative Landwirtschaft nicht durch ein gesetzliches und privatrechtliches Regelwerk reglementiert. Es ist ein wachstumsorientiertes, offenes und betriebsindividuelles System. Dabei sind folgende Themen oder Ansätze zentral:

  1. Möglichst geringe Störung des Bodens, das heisst möglichst wenig wendende Bodenbearbeitung, möglichst keine Pestizide und Kunstdünger einsetzen.
  2. Eine möglichst ständige Bodenbedeckung anstreben, z.B. durch Zwischenfrüchte oder Pflanzenrückstande, mehrjährige Pflanzen, Permakultur oder Agroforstwirtschaft.
  3. Möglichst immer lebende Wurzeln im Boden belassen (Wurzelexsudate ernähren das Mikrobiom im Boden)
  4. Eine möglichst hohe Diversität in der Fruchtfolge und eine hohe Biodiversität anstreben.
  5. Integration der Tierhaltung im System mit optimalem Weidemanagement.
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Mit Datum vom 09.09.2016 wurde durch die Gemeinde Kalletal ein Antrag auf vorzeitigen Maßnahmenbeginn bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Bonn gestellt. Diesem Antrag wurde mit Sch...

Mit Datum vom 09.09.2016 wurde durch die Gemeinde Kalletal ein Antrag auf vorzeitigen Maßnahmenbeginn bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Bonn gestellt. Diesem Antrag wurde mit Schreiben vom 21.09.2016 entsprochen. Beweggrund für die Beantragung des vorzeitigen Beginns der Maßnahme war die Durchführung eines Informationsabends für die Bürgerinnen und Bürger zur sozialen Dorfentwicklung am 22.09.2016. 

Am 09.02.2017 wurde durch den parlamentarischen Staatssekretär, MdB Peter Bleser, der Zuwendungsbescheid persönlich in der Gemeinde Kalletal, Ortsteil Lüdenhausen, übergeben.

Am 07.04.2017 erfolgte die Gründungsveranstaltung einer Dorfgenossenschaft im Dorfgemeinschaftshaus Lüdenhausen. Unter Beteiligung von 88 Anwesenden fand auf Einladung der Vereinsgemeinschaft Lüdenhausen e.V. und unter Moderation ihres 1. Vorsitzenden die Gründungsversammlung der Genossenschaft "Zukunft Lüdenhausen e.G." statt. Die Genossenschaft ist das Fundament für das, durch den Bund mit rd. 75.000 € geförderten Projekt zur "Sozialen Dorfentwicklung". 52 der erschienen Personen wurden an diesem Abend Gründungsmitglieder, im Übrigen nicht ausschließlich Lüdenhauser, sondern auch Kalletaler weiterer Dörfer.

Im Herbst 2017 folgten dann weitere Projektbausteine:

So hatte beispielsweise die neunjährige Beyza aus Lüdenhausen an der Grundschule eine Unterschriftenliste gesammelt und an den Bürgermeister geschickt, verbunden mit dem Wunsch einer Basketballanlage im Dorf. Über das Projekt konnte eine mobile Basketballanlage finanziert werden und Beyza und den weiteren Unterzeichnern der Unterschriftenliste übergeben werden.

Eine mobile Seniorenberatung wurde ebenfalls ins Leben gerufen. In Kooperation mit dem Kreis Lippe und der Gemeinde Kalletal konnte der Vorsitzende der Zukunft Lüdenhausen 2050 eG einen Vertrag für einen gemeinsamen "Senioren Informationsdienst Lippe (SInfoL)" unterzeichnen. SInfoL bietet älteren Menschen die Möglichkeit, sich über spezifische Angebote und Dienstleistungen vor Ort zu erkundigen. Über das Modellvorhaben konnte hierzu eine Mitarbeiterin für die Dauer von drei Jahren im Rahmen eines Minijobs finanziert werden, die Hausbesuche bei den Seniorinnen und Senioren durchführte und entsprechend informierte. Ein Elektroauto wurde ihr für diese Termine aber auch für Fahrten des täglichen Bedarfs mit den älteren Einwohnern über das Projekt ergänzend zur Seite gestellt.

Ein weiteres Elektroauto sollte die Mobilität verschiedener Gruppen in Lüdenhausen sichern. So konnte der Sportverein beispielsweise dieses für Fahrten mit den Jugendlichen zu den umliegenden Sporthallen nutzen, da Lüdenhausen eben über diese nicht verfügt. Ehrenamtliche boten Fahrten zum Zentralort Hohenhausen an, um Einkäufe durchzuführen oder Bankgeschäfte abzuwickeln, denn einen Bankautomaten gibt es in Lüdenhausen schon lange nicht mehr.

Ergänzend sollte zukünftig ein Dorfinfoportal in Form eine App einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten im Dorf und darüber hinaus, z. B. einen mobilen Wochenmarkt, geben. Mit der Programmierung wurde gestartet. In Kürze soll unter dem Titel "Das DORFnet wahr sein … die App für das Kalletal" eine entsprechende mobile Anwendung zum Download bereitstehen. Highlight neben zahlreichen Angeboten wie dem Buchungsportal für das Elektroauto sollte der digitale Müllkalender sein, einem Pushdienst, der die Bürgerinnen und Bürger an die Abholung des Mülls am Abend zuvor entsprechend erinnert. Das Logo dieser App sollte der "Nordlippische Yeti" zieren, entnommen aus der DORFschatzkarte, als Synonym für selten Gesichtetes stehen soll (siehe Logo). 

Am 04.05.2018 wurden die beiden Elektroautos an die „Zukunft Lüdenhausen e.G.“ übergeben. Bei diesem Termin waren Vertreter aller beteiligten Vereine der Vereinsgemeinschaft Lüdenhausen e.V. ebenso anwesend wie die mobile Seniorenberatung und die weiteren handelnden Akteure der im Dorf ansässigen Pflegeeinrichtungen (siehe Titelbild).

Mit Datum vom 23.08.2018 wurde aufgrund des überaus großen Zuspruches das „Einzugsgebiet“ des „Senioren Informationsdienst Lippe (SInfoL)" neben Lüdenhausen, Asendorf, Henstorf, Niedermeien und Herbrechtsdorf auch auf die Dörfer Bavenhausen, Talle, Westorf und Osterhagen ausgeweitet.

 Am 24.10.2018 besuchte der parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Hans-Joachim Fuchtel, das Kalletal und verschaffte sich einen Überblick über den Umsetzungsstand der „Sozialen Dorfentwicklung“ in der Gemeinde.

 „kalletal3 - dörflich leben – ländlich wohnen – stadtnah arbeiten“ lautete der Titel einer Veranstaltung über das dörfliche Leben der Gemeinde Kalletal am 23.01.2019 in der ev.-ref. Kirche in Lüdenhausen, die dem Anstoß neuer Dorf Impulse galt. Unter anderem wurde "Das DORFnet wahr sein … die App für das Kalletal" an diesem Abend offiziell zum Download freigeschaltet. Die App „DORFnet“ ist seitdem sowohl im Play Store und App Store verfügbar. Ende März stellten sich Daten hierzu wie folgt dar: 

iOS:

  • Gesamte Installationen: 248
  • Aktive Geräte (Nutzer, die in den letzten 30 Tagen mindestens einmal aktiv waren): 33
  • Tag mit den meisten Installationen: 24.01.2019 mit 52 Downloads

 Android:

  • Gesamte Installationen: 456
  • Aktive Geräte (Nutzer, die in den letzten 30 Tagen mindestens einmal aktiv waren): 392
  • Tag mit den meisten Installationen: 23.01.2019 mit 65 Downloads

Der „Tag der Nachbarn“ wurde in Kalletal auf Initiative der mobilen Seniorenberatung und unter Beteiligung des Seniorenbeirates am 24.05.2019 gefeiert. Leider fanden sich auf dem Marktplatz vor dem Bürgerhaus in Hohenhausen nur wenige „Nachbarn“ ein. Dennoch wurde auch für dieses Jahr durch die mobile Beratung ein „Tag des Nachbarn“ für den 24.05.2020 vorbereitet – leider musste dieser aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden.

In Zusammenarbeit mit der Finke-Stiftung konnte die mobile Seniorenberatung 1.000 sogenannter Notfalldosen an die Seniorinnen und Senioren im Rahmen ihrer Beratungsangebote übergeben. Am 11.07.2019 wurde das Projekt vorab der Presse vorgestellt.

Am 07.11.2019 war das Projekt „Zukunft Lüdenhausen 2050 eG“ Thema im Rahmen der „Veener Dorfgespräche“ am Niederrhein. Hier stellte die Gemeinde Kalletal den mehr als 200 Gästen die einzelnen Projektbausteine vor (siehe https://www.dorfgespraeche.org/rueckblick).

Am 28.11.2019 waren dann die Projektträger anlässlich des Vernetzungstreffens in Kalletal zu Gast. In der Kirche Lüdenhausen wurde den Teilnehmern die „Zukunft Lüdenhausen 2050 eG“ vorgestellt.

Zum Ende des Jahres 2019 musste dann leider festgestellt werden, dass der avisierte Projektbaustein „Wohnen für Hilfe“ nicht zur Umsetzung gelangen konnte, da der AWO Bezirksverband OWL die Gebietskulisse aus seiner Sicht als zu klein einstufte und damit der Projektpartner entfiel.

Glücklicherweise konnte mit der Erweiterung der DORFnet-App um die Bausteine „Streuobstwiese“ sowie „Tausch und Plausch“ adäquater Ersatz geschaffen werden. Worum geht es hierbei? Bei „Tausch und Plausch“ handelt es sich um eine lokale „Community“. Die Nutzer können hierbei jederzeit miteinander kommunizieren und sich informieren. Neben den Unterpunkten „Mitfahren & Mobilität“ sowie „Tauschbörse“ sollen aber in der aktuellen Krisensituation insbesondere „Gegenseitige Hilfe“ und vor allem „Ehrenamtsbörse“ (Einkaufshilfen etc.) im Vordergrund stehen. In der „Streuobstbörse“ können Nutzer einzelne Bäume oder ganze Grundstücke zum Abernten suchen und anbieten. Nach und nach sollen die angebotenen Sorten mit den Untersuchungsergebnissen der BUND-Studie „Äpfel für Allergiker“ und der „Datenbank alter Obstsorten“ hinterlegt werden. Hierzu hat der BUND Lemgo bereits seine Bereitschaft zur Mitwirkung signalisiert. Aufgrund des Kontaktverbotes In Folge des Coronavirus erfolgte die offizielle Freischaltung in Form einer Videokonferenz zu der die Vertreter der Presse zugeschaltet wurden.

Anhand einer Auswertung vom 31.03.2020 sind durchschnittlich bis zu 1.000 Zugriffe täglich von Usern auf der App zu verzeichnen.

Das Projekt schloss zum 30.06.2020 mit einem Abschlussgespräch aller beteiligten ab. Ergänzend verfügt die App jetzt noch über den Baustein "Kalletal bewegt", der einen Image Clip der Gemeinde Kalletal bereit hält.

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Die Gemeinden stehen, wie viele andere Akteure auch, vor einer digitalen Transformation. Die Umstellung der Verwaltungsprozesse und -dienstleistungen in den Gemeinden (z.B. eUmzug, Tageskarten Gemeind...

Die Gemeinden stehen, wie viele andere Akteure auch, vor einer digitalen Transformation. Die Umstellung der Verwaltungsprozesse und -dienstleistungen in den Gemeinden (z.B. eUmzug, Tageskarten Gemeinden, Einwohnerportal, Objekt.LU, digitale Langzeitarchivierung, eBAGE+ und weitere) sind bereits weit vorangeschritten.

Anders sieht es bei der digitalen Transformation der Gemeinden im Bereich Dialog und Kommunikation aus. So stehen die Verwaltung und die Gemeindepolitik vor der Herausfoderung, ihre bisherigen Kommunikationskonzepte, ihren Bürgerdialog und allenfalls sogar bis anhin konventionell geführte demokratische Prozesse kritisch zu hinterfragen. In diesen Bereichen ist der Transformationsprozess in den Gemeinden bislang kaum gestartet. Entsprechender Handlungsbedarf wird nicht nur seitens Gemeinden laut, sondern insbesondere auch seitens der Wirtschaft und der Gesellschaft.

Bei der Herausforderung der Gemeinden, ihre Organisation auf neue Kommunikationskanäle hin auszurichten, setzt dieses Projekt an. Stichworte dazu sind: Einbezug von social media, digitaler Dorfplatz, Gemeinde-App, Village Office, Meinungsbildung digital unterstützen, Aufbau von Netzwerken etc.

Im Rahmen dieses Projektes sollen individuelle Ansätze in den Gemeinden herausgeschält werden und anschliessend bedarfsorientierte, gemeindeeigene Projekte ausgelöst werden. Neben dem initiieren von verschiedenen Projekten in den Gemeinden soll im Speziellen mindestens in einer Gemeinde ein Pilotversuch gestartet werden, raumplanerische, demokratische Prozesse digital zu unterstützen um damit eine höhere Akzeptanz für Entwicklungsprojekte herbeizuführen. In diesem speziellen Handlungsfeld arbeiten die Projektverantwortlichen mit Prof. Edy Portmann von der Universität Freiburg zusammen. Er hat in diesem speziellen Bereich Methoden entwickelt, welche innerhalb dieses Projektes einem Praxistest unterzogen werden sollen. Edy Portmann ist in der Region wohnhaft. Dieser Umstand begünstigt die Gewinnung mindestens einer Pilotgemeinde.

Nicht zuletzt sollen die gemachten Erfahrungen aller Gemeinden an Wissensgemeinschaften untereinander anhand von best-practice-Beispielen weitergegeben werden. In einem Konzept soll aufgezeigt werden, wie die gemachten Erfahrungen über den Projektperimeter hinaus nutzbar gemacht werden können.

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Die Hochschwarzwald Tourismus GmbH geht neue Wege und investiert in hochwertige Toilettenanlagen im Schwarzwalddesign. Im Zentrum des beliebten Ferienortes Titisee am Busparkplatz wurde im April 2019 ...

Die Hochschwarzwald Tourismus GmbH geht neue Wege und investiert in hochwertige Toilettenanlagen im Schwarzwalddesign. Im Zentrum des beliebten Ferienortes Titisee am Busparkplatz wurde im April 2019 die erste „Erlebnistoilette“ eröffnet. Durch diese ideale Lage, nahe des Kurhauses und der Seestraße, kommen jährlich alleine mehr als 400.000 Bustouristen vorbei.

Um den Bedürfnissen und Ansprüchen der zahlreichen Besucher aus dem In- und Ausland nachhaltig gerecht zu werden, errichtete die Hochschwarzwald Tourismus GmbH in Kooperation mit der Kramer GmbH aus Umkirch Erlebnis-Toilettenanlagen in hochwertiger Qualität. Die hochwertige und innovative Ausstattung bietet einen idealen Rückzugsraum mit Schwarzwaldatmosphäre. Betrieben werden die mobilen Einrichtungen von einer Tochtergesellschaft der Hochschwarzwald Tourismus GmbH.

Damit fördert der Hochschwarzwald seine Willkommenskultur und verbessert den Service für die zahlreichen Gäste aus dem In- und Ausland. Die hohe Qualität und die Sauberkeit der Toilettenanlagen werden durch das rund um die Uhr anwesende Reinigungspersonal stetig gesichert. Für die Nutzung bezahlen Gäste je einen Euro.

Generell ist geplant, dass auch künftige Anlagen an so genannten „Hot Spots“ errichtet werden, um auf wirtschaftlicher Seite möglichst schnell positive Zahlen schreiben zu können.

 

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Die Vogelherdhöhle im Lonetal ist eine der derzeit bekannstesten Fundstellen ältester figürlicher Kunst weltweit und gehört seit dem Jahr 2017 zum UNESCO-Welterbe "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbis...

Die Vogelherdhöhle im Lonetal ist eine der derzeit bekannstesten Fundstellen ältester figürlicher Kunst weltweit und gehört seit dem Jahr 2017 zum UNESCO-Welterbe "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb". In den Grabungskampagnen der Eberhard Karls-Universität Tübingen 1931 und 2006-2012 wurden u.a. zahlreiche kleine Elfenbeinfiguren aus Mammutelfenbein entdeckt, die rund 40.000 Jahre alt sind. Zwei dieser Funde, das Mammut und der Höhlenlöwe, die bei den Ausgrabungen 2006 zutage kamen, sind im Original in der Schatzkammer des Informationszentrum zu sehen. Das Besucher- und Informationszentrum, ein architecktonisches Highlight wurde als Foyer zur Steinzeit konzipiert und ist Start- und Endpunkt durch das Parkareal. Im Innern des Gebäudes sind filmische Dokumentationen und wechselnde Ausstellung angesiedelt.

Der Archäopark Vogelherd, in dem Höhle eingebettet ist, veranschaulicht durch verschiedene Themenplätze eindrucksvoll das Leben der Menschen während der letzten Eiszeit und lässt ihre Kultur durch wissenschaftlich fundierte Darstellung lebendig werden. Auf dem Rundweg zur Vogelherdhöhle laden verschiedene Mitmachstationen die Besucher dazu ein die steinzeitlichen Techniken auszuprobieren. Zahlreiche Tierspuren, Nutz- und Heilpflanzen, Geräusch- und Duftstationen säumen den Weg zur Höhle und ein lebensgroßes Mammutmodell im Innenhof des Archäopark Vogelherd vermittelt einen Eindruck vom Giganten der Eiszeit. Im Archäopark Vogelherd werden erlebnisreiche Wissensvermittlung durch den Einsatz moderner Technik begleitet. So zählt zum interaktiven Begleitprogramm die speziell entwickelte Vogelherd-App, die interessierten Besuchern kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Mit Hörgeschichten, Videosequenzen, Informationen zu Tier- und Pflanzenwelt,sowie Hintergründen zu einzelnen Themenbereichen im Archäopark Vogelherd und einem QR-Code Scanner richtet sich das Angebot speziell an Besucher, die selbstständig auf Zeit- und Entdeckungreise durch den Archäopark Vogelherd gehen möchten. Im September 2020 wurde das digitalle Angebot um eine weitere Attraktion erweitert: Mittels Augmented Reality können längst ausgestorbene Tiere, wie der Höhlenbär, der Höhlenlöwe, das Wollnashorn oder das Mammut, virtuell wieder zum Leben erweckt werden.

Geführte Begehungen für Gruppen und betreute Aktionen an den Themenplätzen sind auf Voranmeldung buchbar. Besichtigungstouren für Einzelgäste und Sonderveranstaltungen finden regelmäßig statt. Das öffentliche Parkcafé am Vogelherd bietet eine feine Auswahl an Speisen und Getränken. Im Innenhof kann über zwei offenen Feuerstellen in steinzeitlicher Manier gegrillt werden. Im Außenbereich lädt der Wassererlebnisbereich kleine Besucher dazu ein sich spielerisch mit dem Element Wasser auseinander zu setzen. Der Archäopark Vogelherd befindet sich inmitten eines wunderschönen Naturpanoramas mit weiteren archäologischen Fundstellen nahe der Ausfahrt Niederstotzingen an der A 7 zwischen Ulm und Heidenheim.

 

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Bei dem Projekt handelt es sich um ein Modell- und Demonstrationsvorhaben, bei dem mit ca. 60 Landwirten aus ganz Deutschland der Anbau von Getreide mit einem erweiterten Saatreihenabstand und einer b...

Bei dem Projekt handelt es sich um ein Modell- und Demonstrationsvorhaben, bei dem mit ca. 60 Landwirten aus ganz Deutschland der Anbau von Getreide mit einem erweiterten Saatreihenabstand und einer blühenden, leguminosendominierten Untersaat getestet wird. Der Weite-Reihe-Anbau soll sich positiv auf die Feldflora und -fauna auswirken, indem verschiedene Faktoren zusammenwirken: die mikroklimatischen Verhältnisse verbessern sich durch die luftigere weite Saatreihe, die Untersaat bringt einen für Bestäuber wichtigen Blühaspekt in das Feld, der sich durch verschiedene Blühzeitpunkte der in der Mischung befindlichen Pflanzen über einen großen Teil der Vegetationsperiode erstreckt, auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln wird weitestgehend verzichtet, die Düngemengen sollen und können um 30-50% reduziert werden, da die Leguminosen mittels Knöllchenbakterien Stickstoff im Boden binden, die Saatstärke wird um 30-50% reduziert.

Das Projektsetting sieht vor, dass jeder Teilnehmer sowohl im Sommer- als auch im Wintergetreide jeweils eine 0,25 ha große Versuchsparzelle in weiter Reihe mit Untersaat, eine 0,25 ha große Versuchsparzelle in weiter Reihe ohne Untersaat und mindestens weitere 0,25 ha in konventioneller Dichtsaat (im gleichen Schlag) einsät. Im Verlauf der Vegetationsperioden werden regelmäßig Bonituren durchgeführt und die Insektenvorkommen ermittelt. Auf ausgewählten Flächen von 10 ha Größe wird im Jahr 2021 auch die Wirkung auf Brutvögel ermittelt.

Nach der Getreidernte kann die Untersaat als Zwischenfruchtersatz im Feld verbleiben und mit der Durchwurzelung weiterhin den Boden lockern und die Erosion aufhalten. Weitläufiges Ziel ist, zu ermitteln, ob sich diese Form der in-crop-Maßnahme als politisches Instrument zur Steigerung und Stärkung der Biodiversität in der Agrarlandschaft eignet. Im Gegensatz zu den bisher geförderten off-crop-Maßnahmen, liegt bei diesem Ansatz der große Vorteil darin, dass die Maßnahme auf einer große Fläche umgesetzt werden kann, was zudem förderlich für die Vernetzung von Biotopen ist. Der Landwirt hat bei der Anlage des Feldes einen erhöhten Arbeitsaufwand, kann dafür im Jahresverlauf aber auch einige Arbeitsgänge sparen. Eine genaue Kosten-Nutzen-Analyse soll Aufschluss darüber geben, welche Fördersummen vonnöten wären, um das Projekt attraktiv zu machen.

 

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Das Projekt liefert eine gemeinschaftliche Antwort auf die brennende Frage der zukünftigen demografischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung des inneralpinen Teils des Süd Alpen Raum...

Das Projekt liefert eine gemeinschaftliche Antwort auf die brennende Frage der zukünftigen demografischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung des inneralpinen Teils des Süd Alpen Raums.

Der inneralpine Süd Alpen Raum hat sich in den letzten Jahren verzögert entwickelt, das notwendige Humanpotential fehlt. Entscheidend für die Wahl des Lebensmittelpunktes sind neben den harten Standortfaktoren emotionale „Triebfedern“ wie Familie, Freunde landschaftliche Bezugspunkte und vor Ort gelebte Werte. Auf beiden Ebenen, den Triebfedern und den Standortfaktoren setzt das Projekt an. Inhalt ist es, die aus der jeweiligen Landessicht peripheren Bereiche Kärntens, Tirols, Südtirols, mit den Städten Spittal, Hermagor, Lienz und Bruneck zu einer gemeinsamen Plattform/Marke/Präsenz zusammenzuführen. Das Projekt ist der organisatorische und strategische Startpunkt, um den Süd Alpen Raum aufzuwerten und zukunftsorientiert auszurichten.

Das Projekt verfolgt folgende strategische Ansätze:

  • Eine klare Positionierung und Kommunikation des Raumes als lebenswerten Kontrapunkt zu den Ballungsräumen wie Bozen, Innsbruck oder Klagenfurt.
  • Entwicklung von mindestens 3 Themen, die künftig entlang der Hauptachse Spittal/Hermagor – Lienz – Bruneck gemeinsam verfolgt werden. So können zukünftig Themen wie höhere Bildung, Mobilität oder Wertschöpfungsnetzwerke gemeinsam bearbeitet bzw. dargestellt werden.
  • Gemeinsame Aufbereitung des Themas Bleiben & Kommen (Stichwort: Humanpotential). Der räumliche Fokus wird auf die Achse Spittal/Hermagor – Lienz – Bruneck gelegt. Dies ist die Achse mit den stärksten verkehrstechnischen und funktionalen Verflechtungen.

Außerdem werden die Ergebnisse und Inhalte als Basis für die CLLD-Strategien der neuen Periode gesehen und dort auch verankert werden. 3 Themen für die konkrete Zusammenarbeit werden definiert, mit Zielen beschrieben und auch mit mitarbeitenden Personen (bzw. Abteilungen) hinterlegt.

Projektpartner sind das Regionsmanagement Osttirol und die LAG Regionalmanagement Pustertal

Als assoziierte Partner im Projekt unterstützen die vier Städte Lienz, Bruneck, Spittal an der Drau und Hermagor sowie die folgenden sechs LAGs: LAG Region Hermagor, LAG Nockregion Oberkärnten, LAG Großglockner Mölltal-Oberdrautal, LAG Alto Belluno, LAG Open Leader, LAG Euro Leader.

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Die Idee zur Sozialplattform „Cura“ entstand während eines Treffens von Vernetzungspartnern, die in unterschiedlich schwierigen Zeiten den BewohnerInnen des Bezirks Kitzbühel hilfreich zur Seite stehe...

Die Idee zur Sozialplattform „Cura“ entstand während eines Treffens von Vernetzungspartnern, die in unterschiedlich schwierigen Zeiten den BewohnerInnen des Bezirks Kitzbühel hilfreich zur Seite stehen. Das Projekt „Cura“ Sozialplattform Bezirk Kitzbühel ist ein EU gefördertes LEADER-Projekt in Zusammenarbeit mit den regionalen Serviceclubs.
Handelt es sich um Schwierigkeiten des Alltags, Fragen zur Unterstützung von alten, behinderten oder hilfsbedürftigen Menschen oder sollen situationsbezogene
Probleme vorgebeugt bzw. verhindert werden, so spielen oft die Möglichkeiten des regionalen Angebots eine wichtige und entscheidende Rolle. Auf der Website „Cura“ und dieser Broschüre werden unterschiedliche Beratungsstellen, soziale Vereine und Dienstleistungsanbieter des Bezirk Kitzbühel zusammengefasst.
Diese Anbieter sind den Menschenrechten verpflichtet und stellen unabhängig von Weltanschauung, Kultur und Nationalität die soziale Gerechtigkeit in den
Mittelpunkt ihres Tuns: soziale Vereine wie Gesundheits- und Sozialsprengel, Lebenshilfe Tirol, die Beratungsstellen der öffentlichen Hand und der  Blaulichtorganisationen, die Nichtregierungsorganisationen und Serviceclubs des Bezirks.

Grundsätzlich wurde entschieden, gewerblich tätige und demzufolge auf Gewinn ausgerichtete Organisationen und Einrichtungen nicht in diese Plattform  aufzunehmen.
Wir behalten uns das Recht vor, Aktualisierungen, Änderungen oder Ergänzungen an den bereitgestellten Informationen bzw. Inhalten dieser Website vorzunehmen.

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Durch die Darstellung von altem Kräuterwissen• in einem Buch "Kräuterwissen aus dem Lammertal"• durch die Vermittlung in Workshops• in Gesprächsrunden von Jung und Altwerden verwurzelte Traditionen de...

Durch die Darstellung von altem Kräuterwissen
• in einem Buch "Kräuterwissen aus dem Lammertal"
• durch die Vermittlung in Workshops
• in Gesprächsrunden von Jung und Alt
werden verwurzelte Traditionen des Lammertales archiviert, weitergegeben und erhalten.
Regionale Bevölkerung und Gäste werden mit den Projektaktivitäten informiert und damit die regionale Identität gestärkt.

 

Altes Heilwissen von Menschen aus dem Lammertal ist in unserem Buch gesammelt und aufbereitet. 
Damit erfahren diese Menschen mit ihren Methoden sich zu heilen, zu helfen oder einfach nur das Leben besser zu gestalten, eine große Wertschätzung. 
Gleichzeitig werden diese Erfahrungen von jüngeren Menschen, meist Frauen, aufgegriffen und mit heutigen Zugängen verbessert. 

  • In Kräuterwanderungen lernen Teilnehmende besondere Pflanzen kennen und erfahren über mögliche Anwendungen.
  • Workshops erklären, wie man selbst Salben, Pflanzenöle und andere wohltuende 'Wässerchen' mit den lokalen Kräutern herstellt.
  • Kurse, in denen Brotbacken in den verschiedensten Varianten wieder belebt und geübt wird, vermengen alte Traditionen mit neuen Geschmäckern.
  • Kochkurse verwenden alte Rezepte und Zutaten und bereichern sie mit dem Wissen von Ernährungstrainerinnen.
  • Die Begegnung von Jung und Alt in den Gesprächsrunden schafft viele wunderbare Momente, die man erleben muss.

 

Besonderheiten:

Kultur und Natur:
Modelle der Zusammenarbeit der regionalen Kultur werden entwickelt und gefestigt, neue und innovative Nutzungen ermöglichen den Erhalt und die Belebung regionaler Kultur.

Förderung der Region:
Das Angebot richtet sich vor allem an Frauen, Kinder, Senioren, Seniorinnen.
Über die Workshops, die Kräuterwanderungen und die Lesungen/Gesprächsrunden werden Erfahrungen von alten Menschen mit dem Interesse von jungen Menschen verbunden. Bäuerinnen, die oft Herstellerinnen der Produkte sind, haben ein zusätzliches Standbein, eine zusätzliche Einnahmequelle.

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„Apokalypse Münsterland“ ist ein Kooperationsprojekt von Museen und Ausstellungshäusern, die digitale Vermittlungsmethoden und besucherorientierte Ansätze ausprobieren, um sich zukunftsfähig aufzustel...

„Apokalypse Münsterland“ ist ein Kooperationsprojekt von Museen und Ausstellungshäusern, die digitale Vermittlungsmethoden und besucherorientierte Ansätze ausprobieren, um sich zukunftsfähig aufzustellen. Unter der Projektleitung des Münsterland e.V. arbeiteten über 25 kulturelle Einrichtungen im Münsterland mit den Kooperationspartnern FH Münster, Fachbereich Architektur (Münster School of Architecture, MSA), BOK + Gärtner GmbH (Agentur für Kommunikationsdesign und Szenografie) und dem FabLab des münsterLAND.digital e.V. zusammen.

Zentrale Handlungsfelder des Projekts waren Kooperation, Partizipation, Digitalisierung und Mobilisierung von Kulturangeboten. Vor dem Hintergrund einer digitalen Apokalypse und einem Hilferuf aus der Zukunft stellten die Museen und Ausstellungshäuser folgende Leitfrage an ihre Besucher: „Welches Kulturgut willst du bewahren und warum?“. Das konnte ein Ausstellungsstück sein, aber auch Ideen, Konzepte und andere Schätze kamen infrage.

Als konkretes Ergebnis entstand eine digitale und mobilisierte Ausstellung. Sie tourte im Sommer 2019 zu 16 Stationen im Münsterland und verhalf den beteiligten Einrichtungen zu mehr Sichtbarkeit in der Region. Darüber hinaus zielte sie auf die Ansprache von neuen Besuchergruppen ab.

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