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Das E-WERK Luckenwalde hat ein ökologisch und ökonomisch innovatives Modell, indem es regenerativen Kunststrom produziert und in das Gebäude und das öffentliche Netz liefert. Als gemeinnützige Institu...

Das E-WERK Luckenwalde hat ein ökologisch und ökonomisch innovatives Modell, indem es regenerativen Kunststrom produziert und in das Gebäude und das öffentliche Netz liefert. Als gemeinnützige Institution reinvestiert das E-WERK alle Einnahmen aus der Energieproduktion in sein Programm für zeitgenössische Kunst. Das E-WERK Luckenwalde veranstaltet ein vierteljährliches Programm und ist weltweit das erste Zentrum für zeitgenössische Kunst, das mit eigener Produktion Strom erzeugt. E-WERK Luckenwalde befindet sich in einem ehemaligen Kohlekraftwerk aus dem Jahr 1913, das 1989 nach dem Fall der Berliner Mauer seine Produktion einstellte. E-WERK Luckenwalde liegt 30 Minuten südlich von Berlin und wird gemeinsam von Pablo Wendel und Helen Turner geleitet. 2017 erwarb das Kunstkollektiv Performance Electrics gGmbH unter der Leitung von Pablo Wendel das ehemalige Braunkohlekraftwerk mit der Vision, es als nachhaltiges Kunststrom-Kraftwerk wiederzubeleben und sowohl Strom für das nationale Netz zu produzieren, als auch die Funktion eines zeitgenössischen Kunstzentrums zu erfüllen. Im Rahmen der POWER NIGHT 2019 schaltete die Performance Electrics gGmbH die Stromversorgung des ehemaligen Werks offiziell wieder ein.

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Das Grün muss zurück in die Stadt. Anbau von Obst und Gemüse in Stadtgärten ermöglicht die Selbstversorgung mit Lebensmitteln (L. Migge), regional und saisonal, mit kurzen Lieferketten.  Die Revoluti...

Das Grün muss zurück in die Stadt. Anbau von Obst und Gemüse in Stadtgärten ermöglicht die Selbstversorgung mit Lebensmitteln (L. Migge), regional und saisonal, mit kurzen Lieferketten. 

Die Revolutionen unserer Zeit vollziehen sich in Gesundheit, Ernährung, Lebensstil und schaffen eine Balance zwischen individueller kultureller Autonomie und kollektiver, sozialer Kooperation. Lebensreform- und Gartenstadtbewegung (H. Tessenow) stehen der technisierten, als entfremdet und naturfern empfundenen Lebenswelt der Moderne gegenüber. Ernährungsräte thematisieren gutes Essen für alle - gesund, klimaverträglich und für jeden erschwinglich (EAT Lancet Studie, 2019).

Das neue Paradigma menschlicher Aktivität erfordert Bewertungskriterien jenseits von Lohn für Erwerbsarbeit. Daneben müssen Reproduktionsarbeit, kulturelle (Selbst-) Verwirklichung und Gemeinwesensarbeit gleichberechtigt gedacht und realisiert werden (F. Haug, Vier-in-einem-Perspektive). Das Ziel ist, jedem Menschen nicht nur ein materielles Auskommen, sondern einen Lebensinhalt zu geben, der für unsere Art essentielle Daseinsgrundlage ist. Entsprechend der Idee der sozialen Plastik von Joseph Beuys wird der Kunst nun genau diese Rolle zufallen und das, um es mit Bruno Latour zu sagen, im terrestrischen Zusammenhang.

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Seit 1997 wird das über 800 Jahre alte Schloss Hohenerxleben im ländlichen Raum zwischen Magdeburg und Halle von der gemeinnützigen Schloss Theatrum Herberge Hohenerxleben Stiftung wieder aufgebaut un...

Seit 1997 wird das über 800 Jahre alte Schloss Hohenerxleben im ländlichen Raum zwischen Magdeburg und Halle von der gemeinnützigen Schloss Theatrum Herberge Hohenerxleben Stiftung wieder aufgebaut und mit Leben erfüllt. Restaurant, Theater, Hotel, Künstlerwerkstatt und Garten laden zu Entschleunigung, Einkehr & Begegnung, Kultur & Bildung, Genuss & Erholung ein.

Die Stiftung prägt bewusst ein offenes Haus mit sinnstiftenden Inhalten – in der Verbindung aus Ost und West, alter Familientradition und neuen, kulturellen Werten, dem achtungsvollen Zusammenleben verschiedener Kulturen und Genera­tionen.

Dabei ist unter dem Dach der Stiftung eine Vielzahl an lebendigen und selbstständigen Projekten entstanden, die sich am Schloss, aber auch in der Region einbringen, besonders in den Bereichen Teilhabe, Pädagogik, bildende und darstellende Kunst.

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Das Zusammenleben in der Region Lenzburg Seetal soll noch aktiver und attraktiver werden. In Zusammenarbeit mit dem Gemeindeverband Lenzburg Seetal lancierten die Gemeinden Fahrwangen, Lenzburg, Meist...

Das Zusammenleben in der Region Lenzburg Seetal soll noch aktiver und attraktiver werden. In Zusammenarbeit mit dem Gemeindeverband Lenzburg Seetal lancierten die Gemeinden Fahrwangen, Lenzburg, Meisterschwanden, Möriken-Wildegg, Sarmenstorf und Schafisheim gemeinsam die lokale und vertrauenswürdige Online-Plattform “Digitaler Dorfplatz”. Die Plattform ist für Einwohnerinnen und Einwohner, Vereine, Institutionen, Behörden und Gewerbe zugänglich. Sie erleichtert die Kommunikation in den einzelnen Gemeinden und der ganzen Region. Durch die vereinfachte digitale Vernetzung soll der persönliche Kontakt im reellen Alltag gefördert werden – für eine nachhaltige Stärkung des lokalen Zusammenlebens. 

Der digitale Dorfplatz ist eine soziale Netzwerkplattform. Sie verfolgt das Ziel, das Engagement und die Partizipation in Gemeinden und neu auch in ganzen Regionen zu vereinfachen. Die nutzerfreundliche Anwendung ermöglicht es, den Zusammenhalt unter den Einwohnerinnen und Einwohnern auch im digitalen Zeitalter zu stärken.

Der digitale Dorfplatz von Crossiety unterscheidet sich in wesentlichen Punkten grundlegend von herkömmlichen sozialen Netzwerken wie Facebook: So fokussiert sich Crossiety klar auf das lokale Zusammenleben, verzichtet auf Werbung und garantiert einen hohen Datenschutz. Vertrauenswürdig und sinnvoll – eine ideale Kombination zwischen technologischen Möglichkeiten und lokalen Bedürfnissen.

 

Möglichkeiten auf dem digitalen Dorfplatz

Die Nutzerinnen und Nutzer gestalten und beleben die Plattform, indem sie eigene offene oder geschlossene Gruppen gründen, Anliegen und Informationen mitteilenund auf Veranstaltungen hinweisen. Es werden lokal-relevante Diskussionen geführt, Umfragen gestartet und Beiträge wie „Ich suche/biete“ aufgegeben.

 „Der Lebensraum Lenzburg Seetal ist mit seinen Menschen und der Region etwas besonders. Um diese Besonderheit weiter zu fördern, wollen wir einen Beitrag für die Verkürzung der Kommunikationswege leisten. Trotz des gesellschaftlichen Wandels soll damit die Attraktivität des Lebensraums Lenzburg Seetal hochgehalten werden.“
Gérald Strub, Vorstandsmitglied LLS

Online werden Beiträge erstellt, die ungefiltert die Einwohnerinnen und Einwohner aus der Gemeinde und der Region erreichen. Mit der innovativen App ist es zudem möglich, in Echtzeit zu kommunizieren und sich anhand von Push-Benachrichtigungen über die neuesten Geschehnisse im Dorf und in der Region zu informieren. Wer Crossiety nutzen will, registriert sich kostenlos mit seinem Wohnort.

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Die beiden Rheinfelden haben sich entschieden, ihren Einwohnerinnen und Einwohnern grenzüberschreitend den digitalen Dorfplatz von Crossiety zur Verfügung zu stellen. Crossiety ist eine lokale und ver...

Die beiden Rheinfelden haben sich entschieden, ihren Einwohnerinnen und Einwohnern grenzüberschreitend den digitalen Dorfplatz von Crossiety zur Verfügung zu stellen. Crossiety ist eine lokale und vertrauenswürdige App. Sie eröffnet der Bevölkerung einen neuen digitalen Kanal, um sich über Veranstaltungen und Neuigkeiten in den Städten zu informieren, effizienter miteinander zu kommunizieren und sich einfacher zu engagieren. Der digitale Dorfplatz des Schweizer Startups Crossiety ist eine lokale Kommunikationslösung für Gemeinden, Städte und Regionen, die bereits von zahlreichen Gemeinden und Städten in der Schweiz und in Deutschland genutzt wird. Gerade in Zeiten von «Corona» haben der direkte Draht zur Bevölkerung sowie die Vernetzung von Hilfsangeboten an Bedeutung gewonnen. 

 

Lokale und geschützte Plattform

Im Unterschied zu herkömmlichen sozialen Medien ist der digitale Dorfplatz von Crossiety eine lokale, werbefreie und sichere Kommunikationsplattform. Crossiety setzt dabei auf einen hohen Datenschutz. Mit Hilfe der interaktiven App können die Städte ihre Bevölkerung schnell und zielgerichtet erreichen und bieten zugleich ihren Einwohnerinnen und Einwohnern einen Ort des Austausches und der Vernetzung. «Wir sind davon überzeugt, dass es gelingen wird, über dieses digitale Angebot auch Menschen im echten Leben zu vernetzen», sind sich die beiden Stadtoberhäupter, Stadtammann Franco Mazzi und Oberbürgermeister Klaus Eberhardt, sicher.

 

Auftakt mit digitalen Workshops

Um Institutionen und Vereinen die Möglichkeiten von Crossiety aufzuzeigen, haben die Städte zu Workshops eingeladen. Im Schweizerischen Rheinfelden finden diese aufgrund der Corona-Pandemie im eingeschränkten Teilnehmer-Rahmen im Bahnhofsaal und als digitale Workshops im virtuellen Raum statt. «Wir haben rund 120 Vereine, Gruppen und Engagierte angeschrieben und hoffen auf eine rege Beteiligung», erklärt Stadtschreiber Roger Erdin. Interessierte Einwohnerinnen und Einwohnern können sich bereits ab heute kostenlos auf der Plattform registrieren unter www.crossiety.app. Da sich die Plattform in den beiden Rheinfelden noch im Aufbau befindet, sind jedoch noch keine Inhalte eingestellt. Diese werden aber in den kommenden Wochen wachsen. Der grosse Start ist für Mitte Januar 2021 geplant.

 

Wunsch nach gemeinsamer Informationsplattform

Die Initiative für die Einführung einer übergreifenden Kommunikationslösung der beiden Rheinfelden ging in den Städten von mehreren Bereichen aus. So wurde beispielsweise beim grenzüberschreitenden Dialog mit der Bevölkerung beider Rheinfelden der Wunsch nach einer gemeinsamen Informations-Plattform geäussert. Ausserdem wollen die beiden Städte die Plattform für die Einwohnerbeteiligung und die Förderung des lokalen Engagements nutzen.

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Wir leben in einem Zeitalter des optimierten „mobilen Lifestyles“. Der Weg zur Arbeit und Schule wird immer öfter für einen Coffee 2 go genutzt - bislang meist in  Wegwerfbehältnissen. Nach und nach r...

Wir leben in einem Zeitalter des optimierten „mobilen Lifestyles“. Der Weg zur Arbeit und Schule wird immer öfter für einen Coffee 2 go genutzt - bislang meist in  Wegwerfbehältnissen. Nach und nach regt sich Widerstand gegen diese Abfallkultur. Durch die Einführung eines regionsweiten Mehrweg-Bechersystems, in Kooperation mit verschiedensten teilnehmenden Betrieben, wird nun an Müll und Geld gespart.
So kann ein starkes Statement gegen die Umweltverschmutzung und für ein nachhaltiges Handeln gesetzt werden. Durch kleine Veränderungen im Alltag können die KonsumentInnen dabei bereits Großes bewirken. 

Fotocredit: Alexander Gretter/Standortmarketing Kufstein

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pampa ist die Smartphone-App für das gegenseitige Mitnehmen im Dorf und auf dem Land. Gemeinsam können Familien, Berufstätige, junge und ältere Menschen Wege teilen, die sie bisher einzeln im PKW ...

pampa ist die Smartphone-App für das gegenseitige Mitnehmen im Dorf und auf dem Land. Gemeinsam können Familien, Berufstätige, junge und ältere Menschen Wege teilen, die sie bisher einzeln im PKW gefahren sind. Die App wurde entwickelt, um dies so pragmatisch wie möglich zu gestalten, Zeit, Emissionen, Kosten zu sparen – und gleichzeitig das nachbarschaftliche Miteinander zu stärken.

Zunächst ist die App für den Landkreis Märkisch-Oderland im östlichen Brandenburg eingerichtet. Bereits jetzt gibt es viele Anfragen pampa auf andere Regionen zu übertragen. Pampa ermöglicht das Teilen von Fahrten für private Netzwerke innerhalb einer Dorf-, Kita- Gemeinschaft oder auch eines Vereins. Die Nutzenden können sich zusammenschließen und mit wenigen Klicks Fahrten zu Orten des Alltags teilend organisieren. 

Die Pampa-App befindet sich derzeit im Teststadium (Beta-Version) und kann kostenlos für Android installiert werden.

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Kurs Elbe ist ein seit 2012 bestehendes bundeslandübergreifendes Kooperationsprojekt zwischen sechs Landkreisen aus fünf unterschiedlichen Bundesländern entlang der Elbe. Es wurde von 2012-2017 von de...

Kurs Elbe ist ein seit 2012 bestehendes bundeslandübergreifendes Kooperationsprojekt zwischen sechs Landkreisen aus fünf unterschiedlichen Bundesländern entlang der Elbe. Es wurde von 2012-2017 von der Metropolregion Hamburg als Leitprojekt gefördert und wird seit 2017 von den Landkreisen eigenständig weitergeführt.

Bundeslandübergreifendes Kooperationsprojekt:

  • Niedersächsische Landkreise Harburg und Lüneburg
  • Schleswig-holsteinische Kreis Herzogtum Lauenburg
  • Mecklenburgische Landkreis Ludwigslust-Parchim
  • Brandenburgische Landkreis Prignitz
  • Bezirk Bergedorf der Freien und Hansestadt Hamburg

Ziel:

  • Entwicklung des Elbabschnitts zwischen Hamburg und Wittenberge als Naherholungs- und Tourismusregion
  • Vernetzungsfunktion von bundeslandübergreifenden touristischen Angeboten

Erfolge:

  • Netzwerkbildung und Verstetigung des Projektes
  • Aktivitäten auf verschiedenen Marktingkanälen, u.a.:
    • Homepage www.kurs-elbe.de
    • Social-Media (Facebook, Instagram)
    • Broschüren & Flyer (Pocketplaner, Die Elbe)
    • Messen (Reisen Hamburg, Hafengeburtstag)
  • Etablierung der Veranstaltung: DAS ELBFEST Kurs Elbe. Tag. Die Verantsaltung wird seit 2013 jährlich Ende April durchgeführt und zieht ca. 10.000 Besuchern in Lauenburg und Hohnstorf (gegenüberliegende Elbstädte) an. Es gibt ein Abwechslungsreiches Programm auf beiden Seiten der Elbe mit Livemusik, Bands, Show-Acts, bunten Märkten mit vielfältigem Angebot und Aktionen zum Mitmachen. Es hat sich zu einem kulturellen Highlight zum Saisonauftakt entwickelt welches immer mehr zum Reiseanlass in die Region genutzt wird!
  • Entwicklung eines Storytelling Projektes, „ENNI der lebendige Wassertropfen“:
    Teilnahme an Leitprojekt der Metropolregion Hamburg (MRH) „Kulturlandschaftsrouten“ mit dem Ziel, gemeinschaftliche touristische Positionierung von 5 verschiedenen Kulturlandschaften durch erlebbare Hörgeschichten zu erzeugen. Für Kurs Elbe geht der kleine Wassertropfen ENNI auf Entdeckertour auf und an der Elbe und reist dabei in Fließrichtung der Elbe von Wittenberge bis nach Hamburg. Insgesamt werden 20 Einrichtungen, Sehenswürdigkeiten und Erlebnisorte besucht (Ziel: Etablierung eines Netzwerkes unter allen Stationen). Die Hauptzielgruppe sind Familien mit Kindern bis 12 Jahre (Gäste und Einwohner). Insgesamt soll das Projekt ENNI mit einem neuen Format simpel aber effektiv eine relevante Zielgruppe (Familien) mit dem zentralen Thema (Wasser/ Elbe) und dem Tourismus nachhaltig über Erlebnisse und Angebote informieren. Das Projekt wurde für den ADAC Tourismuspreis Hamburg 2019 nominiert.
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In Altenburg wächst das teuerste Gewürz der Welt – Safran!  Mit Safran verbinden sich Frohsinn und Energie, er macht erwiesenermaßen glücklich – und er wächst in Altenburg. Historische Urkunden beleg...

In Altenburg wächst das teuerste Gewürz der Welt – Safran! 

Mit Safran verbinden sich Frohsinn und Energie, er macht erwiesenermaßen glücklich – und er wächst in Altenburg. Historische Urkunden belegen, dass bereits im 15. und 16. Jahrhundert ein „köstlicher Land-Saffran“ großflächig in Ostthüringen angebaut und „die Gegend daher die güldene Aue“ genannt wurde. Laut einem Rechnungsbuch aus dem Jahr 1500 nahm die Stadtkasse Altenburg „mehrere Tausend Taler aus den Safrangärten“ rund um die Stadt ein. Seit 2016 kehrt das „rote Gold“ nach Altenburg zurück. Safran wächst auf Schau- und Versuchsbeeten in der Geraer Straße, im historischen Schlossgarten und in Kleingartenanlagen. Als „roter Faden“ bildet er eine Kommunikationsbrücke zwischen den Generationen – beim gemeinsamen Kochen, Pflanzen, Ernten und Verarbeiten.

Safran - der Name steht sowohl für die Pflanze als auch für das Gewürz. „Crocus Sativus“ ist ein violett blühender Herbst-Krokus. Das Gewürz wird aus dem in drei Narben verzweigten Griffel gewonnen – dafür werden in Handarbeit die Blüten gepflückt, daraus die Fäden gezupft und getrocknet. Safran ist das teuerste Gewürz der Welt und macht den Kuchen „gel“.

Ursprünglich stammt die Pflanze aus Griechenland, sie wurde erstmals vor ca. 3.500 Jahren schriftlich erwähnt. Laut altägyptischen, griechischen und römischen Überlieferungen wurde Safran sowohl als Gewürz und zum Färben, hauptsächlich aber als Heilmittel eingesetzt.

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Traditionelle landwirtschaftliche Praktiken wurden im letzten Jahrhundert vor allem in den gemäßigten Breiten der nördlichen Hemisphäre durch eine deutlich intensivierte und auf großflächigen Monokult...

Traditionelle landwirtschaftliche Praktiken wurden im letzten Jahrhundert vor allem in den gemäßigten Breiten der nördlichen Hemisphäre durch eine deutlich intensivierte und auf großflächigen Monokulturen basierende Landwirtschaft ersetzt. Stickstoff- und Phosphorverfügbarkeit im Boden wirken dabei für Nutzpflanzen häufig als limitierende Wachstumsfaktoren, weshalb in der industriellen Landwirtschaft große Düngermengen ausgebracht werden. Dies hatte und hat verschiedene negative Auswirkungen auf Boden- und Wasserqualität, Klima, Menschen und nicht-menschliche Tiere. Phosphor (P) ist zudem eine knappe, endliche Ressource und gleichzeitig ein lebensnotwendiges Element, das nicht ersetzt werden kann. Eine Landwirtschaft, die eine Reduktion des Düngereinsatzes ermöglicht, ist daher unabdingbar. Mischkulturen könnten eine Möglichkeit sein, dies zu erreichen. Im Projekt werden die Ertragssteigerungen und die zugrundeliegenden potentiellen Mechanismen der Nährstoff-Akquise von Nutzpflanzen in Mischkulturen untersucht, um so zur Erforschung der wissenschaftlichen Grundlagen beizutragen, die eine zukunftsfähige und ressourcenschonende Landwirtschaft ermöglichen.

Die bisherigen Ergebnisse eines zweijährigen Feldversuchs zeigen gegenüber Mais-Monokulturen enorme Ertragssteigerungen sowie signifikant höhere Nährstoffvorräte der Maispflanzen in Mischkulturen. Diese sind in Mischkulturen von Mais mit Sojabohne oder Blauer Süßlupine besonders deutlich. Zudem deutet ein erster Gewächshausversuch darauf hin, dass diese Effekte größtenteils auf förderliche (im Englischen „facilitative“) und komplementäre Prozesse zwischen Mais und Nebenkulturen zurückzuführen sind. So zeigen die verwendeten Nebenkulturen (Ackerbohne, Sojabohne, Blaue Süßlupine und Weißer Senf) in unterschiedlichem Ausmaß verschiedene Mechanismen der Nährstoffakquise. Mithilfe dieser können sie Stickstoff und Phosphor im Boden mobilisieren, d.h. pflanzenverfügbar machen können, wovon in Mischkulturen auch die Maispflanzen profitieren. Dazu zählt beispielsweise die symbiotische Fixierung atmosphärischen Stickstoffs, die mit einem Transfer des Stickstoffs von den Leguminosen zu den Maispflanzen einhergeht. Auch eine hohe Aktivität sogenannter Phosphatasen – Enzyme, die zur Mobilisierung organischer Phosphorformen beitragen – sowie pH-Änderungen in den wurzelnahen Bereichen der Nebenkulturen konnten beobachtet werden. Zudem deuten die Ergebnisse darauf hin, dass Maispflanzen schnell-verfügbare (labile), Süßlupinen organische und Ackerbohnen und Senf gebundene Phosphorformen bevorzugen – und damit chemisch komplementär sind.

Zusammenfassend lässt sich demnach feststellen – bzw. mit Blick auf den aktuellen Forschungsstand auch bestätigen –, dass Mischkulturen im Vergleich zu Monokulturen auf verschiedenen Ebenen vorteilhaft für die landwirtschaftliche Produktion sind. Im Projekt ist dies vor allem darauf zurückzuführen, dass Erträge und Nährstoffvorräte in Mischkulturen deutlich gesteigert werden konnten. Mischkulturen könnten somit potentiell den Düngerbedarf in der Landwirtschaft senken – und sollten folglich als ressourcenschonende, umweltverträgliche und gleichzeitig profitable landwirtschaftliche Praxis in Betracht gezogen werden, auch wenn hier weiterhin Forschungsbedarf besteht. Das Projekt zeichnet sich dabei insbesondere aufgrund der Aktualität und Dringlichkeit des Themas einerseits sowie der Nutzung neuester wissenschaftlicher Methoden andererseits aus. So werden für die Untersuchung zwei In situ-Methoden – namentlich das pH-Imaging und die Boden-Zymographie – genutzt, um die räumliche und zeitliche Veränderung von pH-Werten und Phosphatase-Aktivitäten entlang der Wurzeln verschiedener Nutzpflanzen genau zu untersuchen. Zudem wurden im Projekt Feld- und Labor- bzw. Gewächshausversuche kombiniert, um umfassendere Erkenntnisse zu erhalten.

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Gegen den demografischen Wandel-im l(i)ebenswerten Spanbeck ist alles möglich!Der Ort Spanbeck liegt im Landkreis Göttingen, Gemeinde Bovenden, in einer idyllischen, ruhigen, dörflichen Gegend, aber t...

Gegen den demografischen Wandel-
im l(i)ebenswerten Spanbeck ist alles möglich!
Der Ort Spanbeck liegt im Landkreis Göttingen, Gemeinde Bovenden, in einer idyllischen, ruhigen, dörflichen Gegend, aber trotzdem mit guter Verkehrsanbindung. Das z.Zt. ca. 350 Einwohner zählende Spanbeck lässt sich seine Schönheit nicht vom demografischen Wandel nehmen. Im Gegenteil: mit vielen Ideen steigern wir die Attraktivität unseres Dorfes, mit dem Ziel, uns zu einem Mehrgenerationendorf zu entwickeln. Ein gutes Zusammenleben von Jung und Alt, Neubürgern und Alteingesessenen, möglichst lange im eigenen Haus, und auch mit Beeinträchtigungen soll ein Leben im Ort weiterhin möglich sein.
Dazu haben wir systematisch begonnen, Teilschritte zu planen und umzusetzen, um eine gute Infrastruktur und damit eine Basis für ein angenehmes und langes Miteinander zu schaffen.
Der im Jahr 2015 gegründete Verein Gemeinsam für Spanbeck e.V. hat sich das Motto: "mit den Bürgern-für die Bürger" auf die Fahne geschrieben. Denn, was wir allein nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen.
Eine Initialzündung lieferte der 2010 ins Leben gerufene Winterwald. Mit Live-Musik an den vier Adventssamstagen in weihnachtlich stimmungsvoller Kulisse am Spanbecker Thie und die Teilnahme am Leitbildprozess Bovenden 2030 im Jahr 2012 mit der sich daraus ergebenden Frage, wie wir im Jahr 2030 in Spanbeck leben möchten. Dies waren ausschlaggebende Gründe, den Verein Gemeinsam für Spanbeck e.V  im Jahr 2015 zu gründen und ihn mit seinen Aktivitäten für das Dorf über die Ortsgrenze hinaus bekannt zu machen.
Mit Unterstützung von zwei Ehrenamtlichen die sich zu Dorfmoderatoren haben qualifizieren lassen, stieß der Verein u.a. die gemeinsame Nutzung des Gemeindehauses Alte Schule, zwischen der örtlichen Kirchengemeinde und dem Verein durch einen lang angelegten Kooperationsvertrag an. Die Alte Schule wurde durch vom Verein beantragte Fördergelder barrierefrei umgebaut und eine Begegnungsstätte für Jung und Alt ist entstanden. Der ebenfalls entstandene kleine Bürgerpark komplettiert das Gelände um die Alte Schule und lädt mit einem Bouleplatz, Bücherzelle, Outdoor-Fitnessgeräten für Klein und Groß sowie gemütlichen Sitzgelegenheiten im Schatten der Bäume, neben den ansässigen Bürgern, auch Wanderer und Radfahrer zum Verweilen ein. Eigens aufgestellte Schilder an prägnanten Orten des Dorfes weisen Besucher auf interessante und geschichtliche Plätze hin. Dort hat auch unser regelmäßig stattfindender Bürgertreff, ein zwangloses Treffen, teils mit, teils ohne besondere Themen, sein Zuhause gefunden. In diesem Rahmen werden auch Konzerte, Lesungen, Kochabende u.v.m. durchgeführt. Die Kommunikation ist wichtig und dient als Ideengeber für weitere Schritte zu unserem Mehrgenerationendorf.
Weitere Etappen waren und sind der Ausbau der digitalen Kommunikation. Dazu haben wir einen digitalen Dorfplatz (www.corssiety.app/dorfplatz/bovenden) in Kooperation mit unserem Nachbarort ins Leben gerufen. Über diese digitale Pinnwand können wichtige Nachrichten, Hilfegesuche und-gebote, Termine, aber auch in einer Chatfunktion die Kommunikation in Vereinen, Gruppen aber auch Privatpersonen erfolgen. An einem aktuellen Auftritt unserer Dorfseite auf der Homepage des Flecken Bovenden arbeiten wir gerade.
Erste Gespräche, hierüber auch eine digitale Arztsprechstunde anzubieten sind ebenfalls bereits erfolgt. Hier haben wir bereits das Angebot ältere Personen mit unserem E-Dorfauto mit ehrenamtlichen Fahrern zum Arzt, Physiotherapeuten, Einkaufen oder auch nur für einen Ausflug zu fahren. Das E-Auto (Leasing) bietet so aktiven Nutzern und Passivfahrern eine zusätzliche Möglichkeit weiterhin flexibel mobil zu bleiben.
Ein weiterer wichtiger Punkt im l(i)ebenswerten Spanbeck ist uns das Thema Klimaschutz und haben dazu bereits einige Flächen erfolgreich bienen- und blühfreundlich umgestaltet. Hier werden weitere Flächen hinzukommen.
Als nächsten großen Meilenstein verfolgen wir jetzt ein altersgerechtes Wohnprojekt. Die Planungen stecken noch in den Kinderschuhen da aufgrund der derzeitigen Corona-Pandemie Treffen schwer möglich sind. Zeitnah werden aber die Planungen voran getrieben, die ersten Interessierten haben sich bereits dazu gemeldet.

 
Unser Projekt Mehrgenerationendorf geht immer weiter und wird durch die Wünsche der Bürger*innen immer wieder vor neue interessante Aufgaben gestellt die wir gern gemeinsam im Dorf umsetzen.

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Der Verein Willisau Tourismus betreibt eine Geschäftsstelle in Willisau, welche gleichzeitig als Tourismusbüro dient. Nebst Beratungen von Einzelgästen gelangen auch Gruppen ans Tourismusbüro. Firmen ...

Der Verein Willisau Tourismus betreibt eine Geschäftsstelle in Willisau, welche gleichzeitig als Tourismusbüro dient. Nebst Beratungen von Einzelgästen gelangen auch Gruppen ans Tourismusbüro. Firmen und Vereine fragen oft nicht nur nach Tipps für ihren nächsten Ausflug, sondern wünschen sich individuell und fertig zusammengestellte Angebotspakete, welche sie einfach über eine Stelle buchen können. Diese Pakete beinhalten dann verschiedene Leistungen wie beispielsweise eine Aktivität (z.B. E-Bike-Tour), einen Apéro, eine Betriebsbesichtigung und ein Abendessen. Es ist für dieses Gästesegment ein Bedürfnis, individuelle Pakete zusammenzustellen, aber alles über eine Person zu organisieren und zu buchen.

Diese Anfragen sind fürs Tourismusbüro zwar sehr spannend, können aber heute aufgrund der fehlenden Ressourcen und des fehlenden Prozesses kaum gewinnbringend und nicht professionell abgewickelt werden.

Ziel des Projekts ist, ein strategisches Geschäftsfeld «Gruppentourismus» zu entwickeln. Das Projekt soll Modellcharakter haben und anwendbar auf andere Regionen sein.

Mit dem Resultat will die Region Willisau einem Gästebedürfnis gerecht werden und eine intern oder extern Anlaufstelle für Gruppenanfragen anbieten können.

Es sollen dadurch neue, attraktive Angebote für den Gast entstehen, aber natürlich soll auch die Wertschöpfung für die Leistungsträger der Region erhöht werden, da sie Zugang zu einem neuen Markt und zu einer neuen Zielgruppe erhalten.

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Haldern ist ein Dorf am unteren Niederrhein, mit knapp 6000 Einwohnern, einer fast 1000-jährigen Geschichte, einem Kloster, fetten Wiesen, drei Kirchen und einem Dorfbrunnen. Der Niederrhein ist eine ...

Haldern ist ein Dorf am unteren Niederrhein, mit knapp 6000 Einwohnern, einer fast 1000-jährigen Geschichte, einem Kloster, fetten Wiesen, drei Kirchen und einem Dorfbrunnen. Der Niederrhein ist eine durch den Rhein geprägte Kulturlandschaft, durch diesen mächtigen Strom bedingt, auch eine über Jahrhunderte, sogar Jahrtausende gut erreichbare und gern besuchte Region. Mitten in Haldern, zwischen Brunnen und Kirche, Rayland Baxter und BADBADNOTGOOD, liegt die Bar, der Plattenladen und unser Haldern Pop Haus - ein Teil des Ganzen und für viele Grund genug, zu kommen und zu bleiben. Es ist das Herzstück unseres jahrelangen Wirkens, unser Zuhause, die Arbeit und seine bestäubenden Verwirbelungen, eine lebendige Unruhe, drei in eins. Es kann Tradition, Irritation, laut und leise. Es kann zuhören, applaudieren und manchmal auch nur zusehen. Wir bauten es um, ohne es neu zu bauen. Es war uns wichtig, das Gewesene erkennbar zu lassen und das Kommende zu gestalten.

Wir haben mit Haldern Pop die Gastfreundschaft als Zugang zur Welt gefunden und die Musik als Sprache und kraftvolle Zuversicht für eine gemeinsame Zukunft entdeckt. Wir haben gelernt, dass es keine Menschen gibt, die keine Fähigkeiten besitzen. Nur die Frage der Fähigkeit ist weiter zu fassen, als das es vielleicht ein Ökonom machen würde. Wir wissen, dass Leute, die gute Witze erzählen können für diesen Organismus genauso wichtig sind, wie die Leute, die eine Bühne bauen können. Gleichzeitig haben wir gelernt, dass eine scheinbar intakte ländliche Kulturlandschaft nicht selten museal und statisch ist und damit aber dem täglichen Leben junger und alter Menschen zu fern erscheint. Was häufig fehlt, ist der Kulturtransfer ins Hier und Jetzt. Wo schaffe ich Punkte der Teilhabe und wo und in welchem Kontext findet man selber statt? Haldern Pop schließt genau die Lücke zwischen dem Gestern und dem Gegenwärtigen. Seit 36 Jahren ist hier mit uns etwas gewachsen, was durchaus das Potential zum Modellcharakter zur Wiederbelebung sterbender Dörfer bundesweit hat. Ein Beispiel, wie, mit gezielter Kulturarbeit, in einem Dorf eine Identität entstehen kann, die, Menschen unterschiedlicher Generationen zusammenbringt, neue Perspektiven aufzeigt und soziokulturelle Teilhabe auf dem Land ermöglicht. Durch Diversität entsteht Reibung, sie erzeugt Energie die durch Erfahrung kanalisiert werden kann.

Seit den frühen 80ern investieren wir in unserem Dorf in Menschen, deren Kunst, auch in die Kunst des Zuhörens. Mit dieser Aufmerksamkeit sind wir eine stetige Nachricht, uns verfolgt ein großes Interesse, wir erleben erfrischenden Gemeinsinn und eine prosperierende, lokale Wirtschaft, sowie viele junge Menschen, die bleiben oder wiederkommen. Das Medieninteresse an dem Ort und seinen populären Gästen schafften diesen oft zitierten „Mythos“ Haldern Pop. Der Guardian zählt Haldern Pop zu einem der 5 innovativsten Festivals in Europa. Wir führen nicht nur zukünftige Weltstars an den ländlichen Niederrhein, sondern auch ein ganzes Dorf zusammen. In diesem Milieu gedeiht dieser Geist, er steckt in den Köpfen und stärkt die Identität.

Das Haldern Pop Haus ist eine Schnittstelle von Künstlern, Handwerkern, Filmemachern, Bäckerinnen, Begeisterungsaktivisten und unserem Publikum. Es ist ein kultureller „Hochseehafen“ mit einer künstlerischen Frequenz auf internationalem Niveau, auf dem Land. Regionale Unternehmen wie Katjes, Probat und Brauner Mikrofone nutzen die Aufmerksamkeit als Standortreferenz. Haldern Pop ist eine Frucht der Dorfgemeinschaft, führt diverse Interessen und Fähigkeiten seiner Region spitz und international sichtbar zusammen. Mit der Formel "Energie und Erfahrung" konnten wir Abwanderung aus der Generationskette verhindern. Der Effekt Haldern Pop ist in diesem Dorf spürbar, jung und alt haben Platz, finden statt und das ganzjährig ohne Reglementierung.

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DAS ECK, ein offener Kunstraum für Grevesmühlen bietet allen Interessierten einen Freiraum, künstlerisch zu arbeiten. Eine ehemalige Gaststätte am Busbahnhof ist der Treffpunkt sich generationsübergre...

DAS ECK, ein offener Kunstraum für Grevesmühlen bietet allen Interessierten einen Freiraum, künstlerisch zu arbeiten. Eine ehemalige Gaststätte am Busbahnhof ist der Treffpunkt sich generationsübergreifend auszutauschen, voneinander zu lernen, gemeinsam zu gestalten. Dabei geht es neben individueller künstlerischer Arbeit primär um gemeinsame Aktivitäten, wie beispielsweise eine Zaungestaltung entlang des Grundstückes. Der künstlerische auf Teilhabe angelegte Weg bringt die unterschiedlichsten Menschen von jung bis alt, mit und ohne Migrationshintergrund, mit Fluchterfahrungen sowie Menschen mit Unterstützungsbedarf zusammen. Die Arbeitsergebnisse bilden interkulturelle Begegnungen ab. Künstlerische Freiräume, wie DAS ECK wirken positiv in unsere Gesellschaft hinein. Es sind Räume für das kreative, schöpferische Denken und Handeln. Individuelle Fähigkeiten können ausgebildet, das Zusammenleben fantasievoll bereichert werden. Dies zu stärken ist  unser Anliegen.


DAS ECK ist jeden Mittwoch ab 14.00 Uhr geöffnet. Oft werden weitere Termine am Wochenende verabredet. Jeder ist eingeladen, zu kommen, sich einzubringen. Auch nehmen wir als ECK gemeinsam und aktiv an den Veranstaltungen der Stadt Grevesmühlen teil.


Das Besondere des ECK ist es, dass Berührungspunkte zwischen Einheimischen und Menschen anderer Herkunft geschaffen werden. Dadurch bleibt der Andere nicht fremd. Unsicherheiten, kulturelle Mißverständnisse können angesprochen und verhindert werden. Eine Angst gegenüber Fremden muss garnicht erst entstehen. Gemeinsam aktiv zu werden und auch an kulturellen Veranstaltungen in Grevesmühlen teil zu nehmen, verbindet. Wir wünschen uns eine Atmosphäre, in der wir miteinander reden statt übereinander.


 

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Innovationen brauchen Raum zur Entfaltung! Im Westen der Stadt St.Gallen befindet sich, umgeben von Pfeilern der Forschung und konkreten Umsetzung, das Startfeld Innovationszentrum – der Hub des Start...

Innovationen brauchen Raum zur Entfaltung! Im Westen der Stadt St.Gallen befindet sich, umgeben von Pfeilern der Forschung und konkreten Umsetzung, das Startfeld Innovationszentrum – der Hub des Start-up-Ökosystems der Ostschweiz. Geballte Innovationskraft und Jungunternehmer-Spirit an einem aussergewöhnlichen Ort.

Das Innovationszentrum verfügt über eine Infrastruktur, die auf die Bedürfnisse von Start-ups und KMU abgestimmt ist und Innovationen vorantreibt. So werden Begegnungszonen geschaffen, die kreative und strategisch denkende Köpfe zusammenführen, um gemeinsam Neues anzugehen und umzusetzen.

Das umfassende Angebot an Räumlichkeiten mit inspirierendem Ambiente bietet unzählige Formen für Anlässe und Zusammenarbeit. Egal ob Workshop, Sitzung, Seminar, Co-Working oder gemietete Büroräume: im Innovationsnetzwerk findet sich ein passender Arbeitsplatz mit weitereichendem Ökosystem.

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Die Theatergruppe „Gerswalder Spielmut“ ist eine 12-köpfige Theatergruppe in Gerswalde (Uckermark), welche im Rahmen des Projektes Landkultur entstand. Seit 2019 treffen sie sich Spieler*innen aus Be...

Die Theatergruppe „Gerswalder Spielmut“ ist eine 12-köpfige Theatergruppe in Gerswalde (Uckermark), welche im Rahmen des Projektes Landkultur entstand.

Seit 2019 treffen sie sich Spieler*innen aus Berlin und Gerswalde regelmäßig, um gemeinsam zu proben, zu improvisieren, zu diskutieren und zu singen. Das daraus entstandene Theaterstück „Wa(h)lverwandschaften“ haben sie aus ihren eigenen Erfahrungen heraus entwickelt und geschrieben, wobei es sich sowohl um Sehnsüchte als auch um die Vergangenheit dreht, die nie vergeht. Es feierte am 26.9.2020 in Gerswalde Premiere.

Die Gründung der Theatergruppe geht auf Initiative des Theaters der Erfahrungen zurück. Das Berliner Altenkultur-Projekt, in dem ältere Menschen aus dem eigenen Erleben heraus Programme entwickeln, hat sich nach Brandenburg aufgemacht. Es ging mit einer Gruppe an Orte abseits der sogenannten Hochkultur, um besonders älteren sowie beeinträchtigten Menschen die Auseinandersetzung mit brisanten Themen und gesellschaftlichen Fragen zu ermöglichen, aber auch Vergnügen und Abwechslung zu bereiten. Mit einem kombinierten 'Paket' – Aufführung mit anschließenden Werkstattangeboten - wurde in der Partner-Kommune Gerswalde eine sozial-kulturelle Initiativen angeschoben, die nach der begleiteten Einführungsphase selbständig weiter agiert und in ihrem jeweiligen Umfeld kreativ tätig ist.

Ziel des Projekts ist es, ältere Menschen zu aktivieren und zu eigenem Engagement zu ermutigen. Für Senior*innen im ländlichen Raum wachsen mit dem Alter die Schwierigkeiten, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Stichworte dazu sind zunehmende Immobilität, sich auflösende Familienstrukturen, schwierige medizinische Versorgung, mangelnde Einkaufsmöglichkeiten und natürlich auch wenig kulturelle Teilhabe. Hier setzt das Vorhaben an. Unterstützt von den ehrenamtlichen Multiplikator*innen aus Berlin sowie Fachkräften vor Ort ist in der Werkstatt in einem Prozess von mehr als 12 Monaten eine erste selbst entwickelte Aufführung entstanden. Diese erste Theatersaison bildet den Auftakt, die Aktuer*innen vor Ort weiter zu aktivieren und damit sozial-kulturelle Angebot für die eigene Umgebung selbst zu schaffen. So kann Nachhaltigkeit entstehen und der Ort seine eigene Theatergruppe etablieren und weiterentwickeln. Das gesamte Vorhaben wird in Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule filmisch begleitet und erforscht, so dass auch andere Projekte sowie Studierende von diesem Modell profitieren können.

Das in Berlin angesiedelte Theater der Erfahrungen erarbeitet seit Jahren in vielen Kooperations-Zusammenhängen Modelle für eine sinnvolle, nachhaltige Kulturarbeit in sozialen Feldern. Partnereinrichtungen sind die Alice Salomon Hochschule, die öffentliche Verwaltung, die Berliner Stadtteileinrichtungen sowie kirchliche und soziale Träger in der Region. Hier sind langjährige Erfahrungen im Bereich bürgerschaftliches Engagement und Kulturarbeit gemacht worden, die nun auf Arbeitsfelder im ländlichen Raum übertragen wurden. Die besondere Qualität dieses Arbeitsansatzes ist das kontinuierliche Zusammenwirken mit ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen. Diese 'Ressource', die vom Einsatz und der Begeisterung der älteren Akteur*innen lebt, wird u.a. für die Gruppe in Gerswalde genutzt und dient dort als lebendiges Vorbild für weitere Aktivitäten.

Nach der ersten Theatersaison hat das Vorhaben zum Ziel, in Gerswalde die Theatergruppe von älteren Menschen dauerhaft zu etablieren und als partizipatorisches Angebot dauerhaft verfügbar zu machen.

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Wir machen Staßfurt bunter – machst du mit? Mit zwei Ferienwerkstätten im Sommer 2017 fing alles an: Staßfurter Kinder gestalteten unter Anleitung der Künstlerinnen Nikoline F. Kruse und Janette Ziege...

Wir machen Staßfurt bunter – machst du mit? Mit zwei Ferienwerkstätten im Sommer 2017 fing alles an: Staßfurter Kinder gestalteten unter Anleitung der Künstlerinnen Nikoline F. Kruse und Janette Zieger riesige Holztafeln mit eigener Malerei für die Fenster eines leerstehenden Kaufhauses in zentraler Lage. Die Staßfurter Straßengalerie war geboren. Die Resonanz bei den Staßfurtern war so positiv, dass im nächsten Jahr zwei weitere Ferienwerkstätten stattfanden: für das gegenüberliegende Gebäude. 2018 wurde "Licht in allen Läden" gemacht: Über 200 Kinder und Jugendliche gestalteten in Ferienwerkstätten, Workshops an Schulen und wöchentlichen Kunstkursen leuchtende Kunstobjekte, die in den Schaufenstern von 26 Läden und Institutionen der Innenstadt von Dezember bis Februar ausgestellt wurden. Für "Licht in allen Läden" wurde ein leerstehender Laden als Projektbüro im Zentrum angemietet: die "Bunte Insel". Seither bieten dort die Künstlerinnen regelmäßige Mal-, Bastel- und Werkenkurse für Kinder an, meist mit einem Bezug zum öffentlichen Raum. 2019 gestalteten Staßfurter Kinder im Rahmen der Kunstaktion "Der Stoff aus dem die Träume sind" 15 Kinderfahnen mit ihren Träumen und Wünschen für die Stadt. Am 1. Juni zum Kindertag wurde die erste Fahne vorm Staßfurter Rathaus gehisst. Weitere Institutionen schlossen sich an und im September wehten für 10 Tage alle Fahnen in Staßfurt und Ortsteilen: Vor der Stadtverwaltung, der Sparkasse, den Stadtwerken, der Wohnungsbaugesellschaft, dem Finanzamt ... Im Ortsteil Hohenerxleben laden Kinder in jedem Sommer die Besucher des verwilderten Schlossparks zum Spielen und Verweilen an besonderen Kunstobjekten ein: Hampeltiere, Vögel aus Fundholz und seit 2020 auch selbstgestaltete Murmelbahntürme locken immer mehr kleine und große Gäste zu "Kunst im Park".

Als Kreativbüro begleiten und entwickeln wir auch Projekte von BürgerInnen: im Moment das "Integrative Kindercafé". Kinder wollen ein eigenes Café betreiben, um einen Ort der Begegnung für alle BürgerInnen zu schaffen – inklusiv und integrativ. In Workshops lernen sie langsam, die Gastgeberrolle einzunehmen, sie lernen Backen und Service, Hygiene und Buchhaltung.

2021 wird die "Bunte Insel" größere Räumlichkeiten beziehen und gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt Salzlandkreis und der Stadt Staßfurt den "Kaiserhof", ein früheres Hotel mit Gaststätte und späteres Kreiskulturhaus, zu einem soziokulturellen Zentrum entwickeln.

Die Bunte Insel Staßfurt ist eine Initiative der gemeinnützigen Schloss Theatrum Herberge Hohenerxleben Stiftung und wird vom Zweckbetrieb Künstlerwerkstatt verantwortet.

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mira!cultura ist die Dachmarke einer Gruppe von motivierten Persönlichkeiten aus der Talschaft Surselva, die ihr langjähriges Interesse an der Kultur, der Geschichte und am Alltagsgeschehen in den Gem...

mira!cultura ist die Dachmarke einer Gruppe von motivierten Persönlichkeiten aus der Talschaft Surselva, die ihr langjähriges Interesse an der Kultur, der Geschichte und am Alltagsgeschehen in den Gemeinden gerne mit den Feriengästen oder auch den Einheimischen in der Region Surselva teilen. Um gute Kulturführerinnen und Kulturführer (kurz "Guides" genannt) zu werden, haben die 16 Guides eine intensive Ausbildung hinter sich, in der sie von Fachleuten dazu befähigt wurden, eine eigene Führung mit individuellem Schwerpunkt und gemäss eigenem Interessensgebiet auszuarbeiten. Diese Führungen dauern 90 Minuten und können von Gruppen, beispielsweise Familien, Ferienwohnungsbesitzern und ihren Freunden, Klassentreffen, Vereinsreisen, Studiengruppen gebucht werden zum Wunschtermin. Die Guides begleiten ihre Gäste bei jedem Wetter und zu allen Jahreszeiten. mira!cultura Ortsführungen, Sprachführungen, Schulprogramme und Betriebsbesuche sind beliebte Angebote und erhalten in der Onlineumfrage sehr positive Bewertungen. Zu Ferienzeiten finden sie im Gästeprogramm der Tourismusorganisation statt. Die Guides sind wichtige Botschafter für die einheimische Kultur und bauen den Gästen Brücken, um mit der Ferienregion vertraut zu werden.

Die neue Webseite miracultura.ch geht Mitte Dezember online. Informationen sind bis dann noch auf www.museumregiunal.ch/mira-cultura zu finden.

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Die PFS Heinersdorf  - auf dem Land und für das Land - will passgenaue Konzepte für ein gutes Älterwerden im ländlichen Raum entwickeln. Die Unzufriedenheit und ein Gefühl des Abgehängtseins der Land...

Die PFS Heinersdorf  - auf dem Land und für das Land - will passgenaue Konzepte für ein gutes Älterwerden im ländlichen Raum entwickeln.

Die Unzufriedenheit und ein Gefühl des Abgehängtseins der Landbevölkerung führen zu Desinteresse bis hin zu Ablehnung demokratischer Prozesse und Prinzipien. „Neue Ideen und innovative Modelle sind nötig, um das Leben auf dem Land attraktiver zu machen und die Demokratie zu stärken“ (Bundespräsident F.-W. Steinmeier auf dem Zukunftsforum ländliche Entwicklung am 21.01.2019). Gefordert ist eine Strategie, die diesen Problemen in systemischer Weise entgegenwirkt. Maßnahmen, die auf die Verbesserung nur eines Problemkreises zielen, sind nicht geeignet, die Attraktivität des Dorflebens nachhaltig zu erhöhen. Der siebte Altenbericht der Bundesregierung formuliert klar, dass hier komplexe Akteurskonstellationen entstehen und wirksam werden müssen.

Die genannten Herausforderungen führen zu folgenden Fragen:

  1. Wie können sich ältere Menschen aktiv in die Gestaltung des Alltagslebens auf dem Land heute und in Zukunft einbringen?
  2. Wie können sie heute und morgen gut in den Dörfern älter werden, sozial und kulturell teilhaben?
  3. Wie können sich Akteure vor Ort stärken, Netzwerke schaffen und alle Bevölkerungsgruppen einbeziehen, um den demografischen Wandel zu gestalten?
  4. Was kann von guten Modellen anderer Regionen und Länder gelernt und übertragen werden und in passgenaue Lösungen für unsere Region überführt werden?
  5. Wie können Lösungsansätze der Praxisforschungsstelle in den öffentlichen Diskurs eingespeist werden?

Gesucht wird also ein innovativer, neuer Ansatz zur Stärkung der Lebensgemeinschaft Dorf.

Die PFS Heinersdorf will Ideenschmiede und Impulsgeber für gutes Älterwerden im ländlichen Raum durch Austausch von Wissenschaft und Praxis sein. Sie will den Raum bieten, in dem sich Menschen vor Ort, Seniorenvertretungen regional und überregional, Hochschulen und Forschungsinstitute sowie Stakeholder der Region auf Augenhöhe austauschen.

Geplant ist partizipative Forschung zu relevanten Themen wie:

  • Tätigkeitsmodelle 65+,
  • solidarisches Wohnen 55+,
  • Mobilität
  • digitale Werkzeuge zur Vernetzung und Alltagsgestaltung
  • neue Formen von Versorgungsstrukturen,
  • Gesundheitsförderung und Pflege
  • Umnutzungskonzepte für Gebäude und Höfe etc.
  • vergleichende Forschung mit Polen und anderen europäischen Ländern

Gerade die spezifischen Gegebenheiten der Grenzregion Deutschland – Polen soll besonders in den Blick genommen werden. Dies ermöglicht vergleichende Forschungen mit anderen europäischen Grenzregionen, etwa Luxemburg und Rheinland-Pfalz oder die Niederlande und Nordrhein-Westfalen.

 

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Ziel des Projekts ist es, Teile der ärztlichen Grundversorgung auch für mobilitätseingeschränkte Personen in der dünn besiedelten Uckermark sicherzustellen. Mobilitätseineschränkung entsteht nicht nur...

Ziel des Projekts ist es, Teile der ärztlichen Grundversorgung auch für mobilitätseingeschränkte Personen in der dünn besiedelten Uckermark sicherzustellen. Mobilitätseineschränkung entsteht nicht nur durch Pflegedürftigkeit, sondern auch durch Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr. Zahngesundheit ist ein wesentlicher Bestandteil des allgemeinen Wohlbefindens und der Teilhabe im Alter. Im Sinne der Initiative "Daheim statt Heim" verfolgt das Projekt ebnso das Ziel, Menschen die Möglichkeit zu geben, so lange sie es wollen in ihrer vertrauter Umgebung bleiben zu können.

Als Antwort auf die demografische Entwicklung und die Situation der Pflegesysteme in der Uckermark habe ich vor 10 Jahren einen zahnärztlichen Hausbesuchsdienst aufgebaut. Wir haben dazu eine mobile zahnärztliche Behandlungseinheit in Verbindung mit einem kleinen Vorrat an Materialien und Geräten in einem Auto. Der Behandlungsplatz wir jeweils in der Wohnung oder dem Pflegeort aufgebaut. Es können alle Behandlungen der Grundversorgung durchgeführt werden. Dabei wird die Belastung für die oft vulnerablen Patienten reduziert. Diesen Dienst bieten wir regelmäßig an Dienstagen vormittags an. In Notfällen fahren wir auch außerhalb der Sprechzeiten zu den Patienten.

Das Besondere am Projekt ist die Einzigkeit im Land Brandenburg! Es bringt die Leistung zum Bedürftigen. Vor allem ist es gelungen über 10 Jahre Kontinuität aufzubauen und einen zusätzlichen Arbeitsplatz zu schaffen. Das Projekt ist wegweisend für die Zusammenarbeit von ambulanten und stationären Pflegesystemen und erfüllt auch in Hinblick auf die ZUsammenarbeit mit kommunalen Verantwortlichen die Kriterien partizipativer Projektgestaltung.

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