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Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer nachaltigen Strategie für den Tagestourismus und die Naherholung im Landsch...

Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer nachaltigen Strategie für den Tagestourismus und die Naherholung im Landschaftsraum "Kinzigtal". Der Bearbeitungsraum Kinzigtal erstreckt sich von Hanau bis Steinau an der Straße im Main-Kinzig-Kreis (Hessen). Er liegt damit an der Schnittstelle zwischen dem Ballungsraum RheinMain und dem ländlichen Raum im Spessart/Vogelsberg. Regionaler Tourismus ist bundesweit stark im Aufschwung, es ist davon auszugehen, dass die Nachfrage regionaler Erholungsmöglichkeiten auch in dem Kinzigtal in den nächsten Jahren weiter erheblich ansteigen wird. Dies ist eine Konsequenz der wachsenden Bevölkerung im Ballungsraum, vor allem auch in der Stadt Hanau. Außerdem haben die Pandemie und die Wirtschaftskrise den Druck auf regionale Erholungsmöglichkeiten erheblich erhöht. Es geht darum dies verträglich für den Natur- und Kulturraum zu gestalten und Mehrwert in der Region zu erzielen.

Im Rahmen des Regionalpark RheinMain wurde in den letzten Jahrzehnten die Infrastruktur für landschaftsbezogene Erholung im Ballungsraum und angrenzenden ländlichen Räumen ausgebaut. Auch für das Kinzigtal ist eine Regionalparkroute geplant und ist ein Baustein des angestrebten Tourismuskonzeptes.

Durch das Kinzigtal laufen große überregionale Verkehrsinfrastrukturen wie Autobahnen und ICE Strecken, sie vernetzen den ländlichen Raum mit dem Ballungsraum. Sie erzeugen allerdings auch massive Belastungen, es gibt erhebliche Konflikte im Spannungsfeld von Natur- und Landschaftsschutz, dem weiteren Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, der Siedlungsentwicklung, der Perspektiven von Land- und Forstwirtschaft und der Erholungsnutzung. Gleichzeitig hat das Kinzigtal, insbesondere die Kinzigaue, eine hohe Naturschutzbedeutung und ist ein großer Hochwasserretensionsraum. Es bedarf eines regionalen Lösungsansatzes, wobei der Tourismus mit Fokus auf landschaftsbezogene Erholung als ein Anknüpfungspunkt dienen kann, der für einen Interessenausgleich der Akteure im Raum besonders geeignet erscheint. Das geplante nachhaltige Tourismus- und Erholungskonzept will ein regionales Netzwerk mit einer Trägerkooperation für Erholungsinfrastruktur aufbauen. Es wird dabei versucht exemplarische Lösungsansätze im Spannungsfeld von Ballungsraum und ländlicher Raum zu erarbeiten.

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  • Nachhaltiges Tourismuskonzept für Hanau und den westlichen Teil des Main-Kinzig-Kreises im Kontext des Regionalparks RheinMain

    Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer nachaltigen Strategie für den Tagestourismus und die Naherholung im Landschaftsraum "Kinzigtal". Der Bearbeitungsraum Kinzigtal erstreckt sich von Hanau bis Steinau an der Straße im Main-Kinzig-Kreis (Hessen). Er liegt damit an der Schnittstelle...

    Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer nachaltigen Strategie für den Tagestourismus und die Naherholung im Landschaftsraum "Kinzigtal". Der Bearbeitungsraum Kinzigtal erstreckt sich von Hanau bis Steinau an der Straße im Main-Kinzig-Kreis (Hessen). Er liegt damit an der Schnittstelle zwischen dem Ballungsraum RheinMain und dem ländlichen Raum im Spessart/Vogelsberg. Regionaler Tourismus ist bundesweit stark im Aufschwung, es ist davon auszugehen, dass die Nachfrage regionaler Erholungsmöglichkeiten auch in dem Kinzigtal in den nächsten Jahren weiter erheblich ansteigen wird. Dies ist eine Konsequenz der wachsenden Bevölkerung im Ballungsraum, vor allem auch in der Stadt Hanau. Außerdem haben die Pandemie und die Wirtschaftskrise den Druck auf regionale Erholungsmöglichkeiten erheblich erhöht. Es geht darum dies verträglich für den Natur- und Kulturraum zu gestalten und Mehrwert in der Region zu erzielen.

    Im Rahmen des Regionalpark RheinMain wurde in den letzten Jahrzehnten die Infrastruktur für landschaftsbezogene Erholung im Ballungsraum und angrenzenden ländlichen Räumen ausgebaut. Auch für das Kinzigtal ist eine Regionalparkroute geplant und ist ein Baustein des angestrebten Tourismuskonzeptes.

    Durch das Kinzigtal laufen große überregionale Verkehrsinfrastrukturen wie Autobahnen und ICE Strecken, sie vernetzen den ländlichen Raum mit dem Ballungsraum. Sie erzeugen allerdings auch massive Belastungen, es gibt erhebliche Konflikte im Spannungsfeld von Natur- und Landschaftsschutz, dem weiteren Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, der Siedlungsentwicklung, der Perspektiven von Land- und Forstwirtschaft und der Erholungsnutzung. Gleichzeitig hat das Kinzigtal, insbesondere die Kinzigaue, eine hohe Naturschutzbedeutung und ist ein großer Hochwasserretensionsraum. Es bedarf eines regionalen Lösungsansatzes, wobei der Tourismus mit Fokus auf landschaftsbezogene Erholung als ein Anknüpfungspunkt dienen kann, der für einen Interessenausgleich der Akteure im Raum besonders geeignet erscheint. Das geplante nachhaltige Tourismus- und Erholungskonzept will ein regionales Netzwerk mit einer Trägerkooperation für Erholungsinfrastruktur aufbauen. Es wird dabei versucht exemplarische Lösungsansätze im Spannungsfeld von Ballungsraum und ländlicher Raum zu erarbeiten.

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