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Der Allerhand e.V. bietet ein in der Gegend einmaliges Angebot kultureller und soziokultureller Bildung für viele Menschen ganz unterschiedlicher Hintergründe. Wir betreiben in Qualitz eine Werkstatt...

Der Allerhand e.V. bietet ein in der Gegend einmaliges Angebot kultureller und soziokultureller Bildung für viele Menschen ganz unterschiedlicher Hintergründe.


Wir betreiben in Qualitz eine Werkstatt für freies gemeinsames Lernen auf, die inklusiv und generationenübergreifend arbeitet - und stetig weiter wächst und sich wandelt. Ziel ist es, diese Werkstatt auf dem Land nachhaltig als Alternative zu weit entfernten Angeboten zu etablieren. Ebenso soll sie kulturelle Bildung für Menschen aus sogenannten bildungsfernen Schichten finanziell und örtlich erreichbar machen. Hierfür wird auf Annäherungsarbeit mit der Gemeinde, den neuen und alten Landbewohnern und die Zusammenarbeit mit Partnern und Verbänden im näheren und weiteren Umkreis gesetzt.


Der Allerhand organisiert mit verschiedenen Menschen vor Ort im ländlichsten Raum kulturelle Bildung für alle sozialen Schichten und Altersgruppen. Aktiv sind Handwerker*innen, Künstler*innen, IT-Leute, Lehrer*innen, Rentner*innen, viele Kinder und Jugendliche. Bei regelmäßigen Treffen werden Themen und Ideen besprochen und aufgegriffen, um sie in Workshops, Vorträgen, Gesprächsrunden, Kinoabenden zu vertiefen. Wöchentlich finden regelmäßige Malzeiten, ein Chor, eine Mathewerkstatt, eine Schmiede, eine Holzwerkstatt und ein Bildhaukurs statt. 


Zusätzlich werden wöchentliche kostenlose Angebote für Kinder und Jugendliche gemeinsam mit regionalen Kooperationspartner*innen organisiert.


In unseren Angeboten begegnen sich Menschen. Sie schaffen und erleben gemeinsam durch Mittel und Methoden der Kunst und Kultur. Der Austausch, Abgleich und die Auseinandersetzung die dabei unwillkürlich passiert läuft über die Grenzen von Generationen, sozialen Schichten und politischen Einstellungen hinweg. Da die Menschen immer wieder aufeinandertreffen, kommt es zu Aushandlungsprozessen, tieferem gegenseitigem Verständnis und gemeinsamer Lösungsfindung. Auf diese Art ist unser Angebot auch immer Förderung der Demokratiefähigkeit.


 

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Bewerbungsschluss: 2. Mai und 2. November eines Jahres | Preis: Max. 4.000 € | Im Förderprogramm werden junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren finanziell unterstützt, die im Engagementfeld der Sozi...

Bewerbungsschluss: 2. Mai und 2. November eines Jahres | Preis: Max. 4.000 € |

Im Förderprogramm werden junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren finanziell unterstützt, die im Engagementfeld der Soziokultur Projekte planen. Der Fonds Soziokultur möchte zur kulturellen Chancengleichheit beitragen und die demokratische Kultur in Deutschland entwickeln. 

Antragsfristen:
2. Mai und 2. November eines Jahres
(Tag, an dem der Antrag spätestens abgeschickt werden muss)

Antragssumme:
Max. 4.000 Euro, jedoch max. 80 % der Projektgesamtkosten

Antragsberechtigt:

  • Junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren, die gemeinsam mit
    anderen ein Soziokultur-Projekt verwirklichen möchten
  • Vereine können den Antrag stellvertretend für jungen Menschen stellen (z.B. für FSJler*innen), wenn das beantragte Projekt ein eigentständiges und selbtändiges Projekt dieser jungen Menschen ist und der Verein "nur" die finanztechnische Abwicklung für das Projekt übernimmt.
  • es muss aus dem Antrag (Selbstdarstellung) erkennbar sein, dass das Projekt in eigener Verantwortung der Jugendlichen geplant und realisiert werden soll

Kosten-/Finanzplan:

  • Ausweis der gesamten Kosten des Projektes im Kostenplan
  • keine Quotenvorgabe für die Bereitstellung von Eigen- und Drittmitteln
  • Drittmittel müssen zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht bewilligt sein

Projektbeginn:

  • Die Vorhaben dürfen (einschl. der Vorbereitungsarbeiten) nicht vor den
    Entscheidungssitzungen der zuständigen Kuratoriumskommission beginnen
  • Antragsfrist 2. Mai: Projektbeginn frühestens Mitte Juli des Jahres
  • Antragsfrist 2. November: Projektbeginn frühestens Ende Januar des Folgejahres
  • Die Projektmittel sind nicht an das Haushaltsjahr gebunden

Projektende:
Die Projekte müssen nicht im laufenden Jahr abgeschlossen werden

Förderentscheidung:
Ca. 8 bis 10 Wochen nach Ablauf der Antragsfristen durch eine
Kuratoriumskommission (2 Kuratoriumsmitglieder und 2 stimmberechtigte junge Personen)

Weitere Informationen und die Antragsunterlagen finden Sie hier

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Bewerbungsschluss: 30.11.2020 | Preis: Insgesamt 60.000 € | Novartis verleiht am 18. März 2021 mit seiner Tochtergesellschaft Sandoz/Hexal den Digitalen Gesundheitspreis 2021 und fördert Start-ups un...

Bewerbungsschluss: 30.11.2020 | Preis: Insgesamt 60.000 € |

Novartis verleiht am 18. März 2021 mit seiner Tochtergesellschaft Sandoz/Hexal den Digitalen Gesundheitspreis 2021 und fördert Start-ups und innovative Konzepte im Bereich Health, die das Potenzial haben, die Gesundheitsversorgung in Deutschland zu verbessern. Start-ups und Innovatoren können sich ab sofort bewerben.

Für das Jahr 2021 sind folgende Trending Topics relevant: DiGA, Gründerinnen, Kindergesundheit, Nachhaltigkeit und Selbstbestimmt im Alter.

Der Digitale Gesundheitspreis ist mit einer Gesamtsumme von 60.000 € dotiert und wird wie folgt an drei Gewinnerprojekte verteilt:

  • 25.000 € für den ersten Platz
  • 15.000 € für den zweiten Platz
  • 10.000 € für den dritten Platz
  • 10.000 € für den Sonderpreis

Weitere Informationen zum Digitalen-Gesundheitspreis und die Möglichkeit der Bewerbung finden Sie hier

  1.   Projekte
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Klein Leppin – ein Dorf macht Kultur Kultur auf dem Dorf, da denkt jeder zuerst an Schützenfeste, Trachten, Erntedankfest, aber Hochkultur erwartet keiner auf dem Lande. Doch auch dort macht sie sich...

Klein Leppin – ein Dorf macht Kultur


Kultur auf dem Dorf, da denkt jeder zuerst an Schützenfeste, Trachten, Erntedankfest, aber Hochkultur erwartet keiner auf dem Lande. Doch auch dort macht sie sich immer mehr breit. In der Prignitz, auf dem platten Land, irgendwo „In de Middle of Nüscht“, ist so eine kleine Oase erblüht. Das Dörfchen Klein Leppin in Brandenburg hat sich aufgemacht, diese Hochkultur für sich zu erobern und neu zu definieren. 2003 wurde hier der Verein FestLand e.V. gegründet und das Projekt „Dorf macht Oper“ ins Leben gerufen.


Initiiert durch den Klein Leppiner Musiker Steffen Tast, findet unter seiner musikalischen Leitung seither fast jedes Jahr eine neue Opernaufführung statt. Mit ins Boot holte er sich viele der 60 Einwohner*innen Klein Leppins, Schüler*innen und Lehrer*innen der umliegenden Schulen, die Gemeinde Plattenburg, die Kreismusikschule, aber auch viele Interessierte aus der ganzen Prignitz. Alles entstand aus dem Nichts – Bühnencrew, Chor, Orchester, Cateringteam, Sänger*innen ...


Im Klein Leppiner FestSpielHaus, einem unter der Leitung der langjährigen, engagierten Vorstandsvorsitzenden Christina Tast von den Klein Leppinern zum „Opernhaus“ umgebauten Schweinestall, kommen auch immer wieder die aktuellen Themen der Prignitzer*innen auf die Bühne. Ob nun Don Quichotte im Kampf gegen die Windräder oder auf Wanderschaft mit syrischen Flüchtlingen, die Kinder der Opernwerkstatt und des SommerKunstCamps auf den Spuren der Schöpfung und des Klimawandels oder Orpheus, durch die öffentliche Meinung der modernen Medien in die Unterwelt getrieben.


2020/21 widmet sich der Verein FestLand e.V. einem Rückkehrer, der in der Prignitz und der Gemeinde Plattenburg die Menschen polarisiert. Mit dem Themenjahr zum Wolf machen sich die Mitstreiter*innen des Vereins auf den Weg, seinen Spuren zu folgen. Schon immer hat der Wolf die Menschen, ihre Mythen und Geschichten, ihre Kunst und Literatur inspiriert. Immer wieder spiegelte sich hier die Ambivalenz im Verhältnis von Mensch und Wolf. Der Wolf, verehrt und bewundert – gehasst und gefürchtet.


Mit der Märchenoper „Das Rotkäppchen“ des russischen Komponisten César Cui unter der Regie von Mira Ebert startet das Themenjahr in Klein Leppin. Die Musik zur Oper „Das Rotkäppchen“ ist lediglich in einer Fassung für Solisten, Chor und Klavier überliefert. Doch aus den wenigen überlieferten Noten strahlt die Erfindungsgabe eines sehr besonderen und zu Unrecht vergessenen Komponisten. Um dem Stück den instrumentalen Glanz, die musikalische Farbpalette wiederzugeben, wird die Oper komplett neu instrumentiert. Somit wird die Wiederentdeckung von César Cui und seiner Märchenoper bei „Dorf macht Oper“ zu einer musikalischen Einzigartigkeit. Eine deutsche Erstaufführung und eine Welt-Uraufführung in einem.


In den Opernwerkstätten und im SommerKunstCamp setzen sich die Kinder der Region auf ihre eigene Weise mit dem Wolf auseinander: forschen dem Wolf und seinem Verhalten nach, fragen Expert*innen und schaffen Skulpturen, Geschichten, Comics und mehr. Mit dem Projekt „SchwatzFest“ wagen sich die Beteiligten an ein neues Format zwischen Aufklärung, Diskussion und Kunst.


Mit ihren Projekten schafft es der Verein seit vielen Jahren, die verschiedensten Akteur*innen zusammenzubringen, sie in der gemeinsamen Arbeit zu vereinen, Gemeinschaft und unerwartete Freundschaften, wie die zwischen der Rentnerin aus Klein Leppin und der japanischen Pianistin, zwischen der Köchin und der ukrainischen Studentin, zu ermöglichen. Künstler*innen finden einen Ort, an dem sie sich ausprobieren, eigene Projekte verwirklichen können. Die Prignitzer*innen sind dabei nicht nur die Zuschauer*innen, sondern die Macher*innen auf und hinter der Bühne. Kunst wird so zum Teil ihres Lebens, ihrer Kultur, ihrer Traditionen.

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Unser Projekt in zwei Sätzen In der kleinen Ortschaft Welzin (Mecklenburg-Vorpommern, ca. 150 km nordwestlich von Berlin) hat unser Verein „Actiontouren – leben. lernen. e.V.“ ein über zwei Hektar gr...

Unser Projekt in zwei Sätzen

In der kleinen Ortschaft Welzin (Mecklenburg-Vorpommern, ca. 150 km nordwestlich von Berlin) hat unser Verein „Actiontouren – leben. lernen. e.V.“ ein über zwei Hektar großes, verwildertes Grundstück mit einem alten Gutshaus samt Feldsteinscheune gepachtet.

Nachdem wir dort in den vergangenen Jahren ein Feuchtbiotop, einen Gemüsegarten mit Streuobstwiese angelegt und das Grundstück mit bunten Bauwagen und Baumhäusern für actionreiche Sommerferien bewohnbar gemacht haben, ist das Gutshaus nun auf dem besten Wege, zu einer Ganzjahresunterkunft für Kinder und ihre Familien aus Städten, Land und Ländern und zu einer Umweltbildungsstätte für kleine Naturforscher und Entdeckerinnen ausgebaut zu werden.

 

Was bisher geschah

Möglichst viele Schritte der Planung und Sanierung des Gutshauses werden mit Kindern und deren Familien durchgeführt (jährlich nehmen ca. 200 Teilnehmende an unseren Angeboten teil). Experten verschiedener Gewerke begleiten – wo nötig – den Prozess des gemeinsamen Bauens. Unsere handlungsorientierte Pädagogik leiten Ansätze eines ganzheitlichen Lernens und eigenverantwortlich organisierten, gemeinsamen Lebens auf Zeit. Aktiv sind ehrenamtliche Vereinsmitglieder und andere Ehrenamtliche, die von der Idee des gemeinsamen Lebens, Lernens und Bauens begeistert sind, sowie Architekten und Pädagog*innen. Dieses Netzwerk engagierter Menschen aus mehreren Bundesländern ermöglicht eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Projektes.

 

Nachdem die Erhaltung der alten Bausubstanz des wunderschönen Fachwerk-Gutshauses Dank einer ersten große Baumaßnahme im Rahmen der europäischen LEADER-Förderung abgeschlossen werden konnte – es wurden die tragenden Mauern wiederhergestellt und Fenster eingesetzt, der Dachstuhl rekonstruiert und das Dach gedeckt – , werden nun diejenigen Bauabschnitte im Hause in Angriff genommen werden, die nicht von Ehrenamtlichen und im Rahmen unserer erlebnispädagogischen Arbeit mit Kindern und deren Familien durchgeführt werden dürfen.

 Es geht um die Erschließung des Gutshauses mit Strom, Wasser, Abwasser sowie um die Heizungsversorgung. Und es werden zwei Dusch-/Waschräume und Toiletten sowie eine behindertengerechte Dusche/Toilette entstehen. Dabei wird soweit wie möglich auf regenerative Energien und die Zweitnutzung von Regenwasser gesetzt. Mit den beiden LEADER-Förderungen vergaben wir Bauaufträge an Handwerksbetriebe aus der Region im Gegenwert von rund 500.000 Euro.

 

So geht´s weiter:

Nach Abschluss dieser dringend erforderlichen Baumaßnahmen wird das Gutshaus so einfach wie möglich und so komfortabel wie nötig barrierefrei ausgestattet. Gemeinsam mit Kindern und ihren Familien werden sämtliche Renovierungsarbeiten (wie z.B. das Abschleifen der Holzdielen, die Innendämmung der Wände und der Einbau funktionaler Holzmöbel) durchgeführt, bis die schönen alten Räume für ihre neue Nutzung zur Verfügung stehen:

Eine geräumige Küche macht Lust auf Selbstverpflegung. Der angrenzende Speiseraum bietet 30 Kindern und ihren ehrenamtlichen Leiter*innen Platz für gemeinsame Mahlzeiten.

Zwei Seminarräume und eine Bibliothek stehen für Gruppenarbeiten zur Verfügung. Die Sanitäranlage ermöglicht das Waschen nach einem actionreichen Tag auf dem Gelände (mit Gartenarbeit und Obsternte, Klettergarten und Lagerfeuer) und in der landschaftlich reizvollen Umgebung (mit Kanu-Touren, Schwimmen, Radfahren und Besuch beim Bio-Bauern).

Nach der Sanierung nutzen wir den Kinder- und Familienhof Welzin auch weiterhin für eigene erlebnispädagogische Projekte und stellen ihn selbstverständlich anderen Nutzern im Rahmen unserer Satzung (z. B. Schulen, Berufsschulen, Vereinen und gemeinnützigen Organisationen) für ihre Projekte zur Verfügung. Zusammen mit allen interessierten Nutzergruppen werden Außenarbeiten auf dem Grundstück abgeschlossen und das Grundstück (Garten, Streuobstwiese etc.) nachhaltig „bewirtschaftet“. Der Weg zu diesen Zielen ist das Programm unseres Vereins für die nächsten Jahre. Gemeinsam mit Menschen aus Berlin, Hamburg und der Umgebung von Welzin wird das Projekt Stück um Stück in die Tat umgesetzt:  Kinder, Jugendliche und Erwachsene kommen nach Welzin und finden dort eine einladende, anregende, sinnstiftende Baustelle. Seit neuestem nehmen auch jugendliche unbegleitete Geflüchtete an unseren Angeboten teil und bereichern unsere interkulturelle und intergenerative pädagogische Arbeit vor Ort, die sich ausschließlich der ehrenamtlichen Arbeit vieler hochengagierte Mitarbeiter*innen rund um den Verein „Actiontouren“ verdankt.

 

Über uns: Actiontouren – leben.lernen. e.V.

 Seit 2004 arbeiten wir ehrenamtlich mit Kindern, Jugendlichen und deren Familien. Der ursprünglich losen Kooperation dreier evangelischer Kirchen-gemeinden gaben wir im September 2008 eine feste Struktur durch Gründung eines gemeinnützigen eingetragenen Vereins, der erlebnisorientierte Reisen und weitere Aktionen anbietet, damit die Teilnehmenden Selbstbewusstsein, Sozialkompetenzen und neue Handlungsspielräume in der Gestaltung von Alltags- und Konfliktsituationen gewinnen, aber auch Kreativität in künstlerischen und handwerklichen Bereichen ausbilden und einen sinnvollen Umgang mit der Natur, der Zeit und anderen Ressourcen lernen. Darüber hinaus machen wir Kinder und Jugendliche mit einer Lebenshaltung vertraut, die Offenheit und Toleranz, Wahrhaftigkeit und Mut als grundlegend ansieht.

2010 haben wir den Gutshof in Welzin entdeckt und konzentrieren uns mit unseren pädagogischen Angeboten auf die notwendigen Arbeiten an Hof und Haus. Viele Kinder und ihre Familien erleben hier die Nachhaltigkeit ihrer Unternehmungen zum Wiederaufbau dieses wunderschönen Anwesens und entwickeln über die Jahre eine besondere Nähe zu diesem mit ihrer Hilfe so liebevoll gestalteten Ort.

Unsere Arbeit stößt mittlerweile auch auf positive Resonanz und viel Unterstützung im Dorf Welzin und Umgebung. Über die Jahre nehmen immer mehr Kinder und Jugendliche aus der Region an unseren Angeboten teil. Gute Kontakte zur Gemeinde Passow, den naheliegenden Städten Lübz und Goldberg sowie dortigen sozialen Trägern und Kirchgemeinden sind etabliert. Gemeinsam feiern wir das jährliche Dorffest rund um das Gutshaus.

2019 fand im alten Welziner Dorfgemeinschaftshaus erstmals der „Welziner Kultursommer“ statt, an dem sich unser Verein maßgeblich beteiligte.

In diesem Sommer verlagerte sich das Programm des Kultursommers coronabedingt auf eine Open Air-Bühne vor dem Gutshaus. Zu jedem der 12 Abendprogramme kamen durchschnittlich 140 BesucherInnen aus Welzin, Passow und der weiteren Umgebung.

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Die Kultur- und Bildungsstätte Kloster Posa in Zeitz   Posa, das sind engagierte Menschen und ein historischer Ort mit vielfältigen Potenzial. Mit der Vision, das Arial zu entwickeln und kulturell z...

Die Kultur- und Bildungsstätte Kloster Posa in Zeitz

 

Posa, das sind engagierte Menschen und ein historischer Ort mit vielfältigen Potenzial. Mit der Vision, das Arial zu entwickeln und kulturell zu bespielen, hat sich im Jahre 2013 der Verein gegründet. Schritt für Schritt werden seither die alten Gebäude verschiedener Bauzeiten renoviert, umgenutzt und mit neuem Leben gefüllt. Posa zeigt einen Weg auf, wie Leerstand mit Hilfe von zivilgesellschaftlichen Engagement, nachhaltig und auf kreative Weise genutzt werden kann.    

Es sind Orte für Kunst und Handwerk sowie Wohn- und Gewerberäume für die ehrenamtlich agierenden Vereinsmitglieder entstanden. Der Verein selbst betreibt eine Siebdruckwerkstatt sowie die Dunkelkammer und pflegt die umliegenden Streuobstwiesen. Mit Kulturveranstaltungen, historischen Führungen und Workshop-Angeboten im Kreativ- und Umweltbereich möchte Posa ein Ort des Austauschs sein und lädt Besucher/Innen und Kreative ein, den vielfältigen Ort zu nutzen. Darüber wirkt Posa im Stadtraum selbst: Die von Leerstand geprägte Stadt im südlichen Burgenlandkreis wird durch künstlerische Zwischennutzungskonzepte bespielt. Durch Open Space Zeitz wurde die Stadt zur Praxis für Künstler aus Deutschland und anderen Ländern. Das Projekt ergänzte das Kulturprogramm des Posa e.V. durch eine interdisziplinäre Sommerakademie mit einem umfangreichen Rahmenprogramm als Plattform für Studierende, Professor*innen und Künstler*innen.

Seit Mai 2019 führen wir das Projekt KONNEX durch, das durch die Fördermaßnahme LandKULTUR des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für 2 Jahre und 8 Monate finanziert wird. Durch KONNEX fördern wir generationsübergreifende partizipative Vermittlungsarbeit für kulturelle Teilhabe in Zeitz. Durch das geschaffene Projektbüro auf Kloster Posa agieren wir als Vermittler und Ansprechpartner und bauen Kloster Posa als Kultur- und Bildungsstätte durch verschiedene Angebote weiter aus. Durch Veranstaltungsformate im Stadtraum wie Pecha Kucha Nächte, fördern wir den Dialog mit den Bürger_innen, um über die Entwicklungspotenziale und Chancen der Region zu sprechen. Die Potenziale des Stadtraums werden darüber hinaus auch künstlerisch durch die Stadtraumgallerie sichtbar gemacht. Durch die Entstehung von Wandgemälden, bei dessen Motivwahl die Bewohner_innen partizipieren, soll KONNEX als Bindeglied zwischen Zivilgesellschaft und Kultur agieren.

 

 

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Bewerbung: laufend | Zuschuss: Bis zu 20.000 € pro Jahr |  Mit den Fördermaßnahmen im Bundesprogramm "Zusammenhalt durch Teilhabe" (Z:T) soll ein Beitrag zur Stärkung und Weiterentwicklung der Infras...

Bewerbung: laufend | Zuschuss: Bis zu 20.000 € pro Jahr | 

Mit den Fördermaßnahmen im Bundesprogramm "Zusammenhalt durch Teilhabe" (Z:T) soll ein Beitrag zur Stärkung und Weiterentwicklung der Infrastruktur des bürgerschaftlichen Engagements und der Potentiale der Zivilgesellschaft und der Kommunen geleistet werden. Zu diesem Zweck fördert Z:T bundesweit Projekte für demokratische Teilhabe und gegen Extremismus.

In ländlichen Räumen tragen viele Menschen durch ihr ehrenamtliches Engagement zu einer lebendigen Gemeinwesenkultur bei. Kleine Vereine haben oft ungewöhnliche Ideen, wie sie ihre Struktur engagierter gestalten, ihre Mitglieder motivieren, das Gemeinwesen demokratischer gestalten können.

Im Rahmen des Ideenfonds „Engagement in ländlichen Räumen stärken“ können regionale Vereine und Initiativen gefördert werden, die gezielt lokale Impulse zur Demokratiestärkung umsetzen wollen und die aufgrund ihrer Struktur bisher für eine Förderung im Bundesprogramm nicht berücksichtigt werden konnten.

Eine Antragstellung in diesem Programmbereich (3B: Modellprojekte zur Stärkung von Teilhabe und Engagement) ist ab dem 01.07.2019 laufend möglich. Bitte beachten Sie: Aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage und den damit einhergehenden Einschränkungen und Unsicherheiten für die Projektplanung kann Ihr beantragter Projektbeginn ggf. nicht realisiert werden. Bei Neuanträgen bitten wir Sie, einen Projektstart ab frühestens 01.01.2021 zu wählen.

Weitere Informationen, den vollständigen Ausschreibungstext und das Antragsformular zum Förderprogramm finden Sie hier

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Das Verbundprojekt „ReKuTe – Partizipative Wissenschaft für Region, Kultur und Technik“ wird seit Juni 2018 durch das Land Niedersachsen und die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Fonds fü...

Das Verbundprojekt „ReKuTe – Partizipative Wissenschaft für Region, Kultur und Technik“ wird seit Juni 2018 durch das Land Niedersachsen und die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert und hat zum Ziel, den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft in der Region Nord-West-Niedersachsen auszubauen.


Bis Februar 2021 wird sich die Universität Vechta zusammen mit der Jade Hochschule, der Universität Oldenburg und der Hochschule Emden/Leer daran beteiligen, die Zivilgesellschaft durch innovative Ansätze und Methoden in wissenschaftliche Forschungsprojekte einzubinden. Im Zentrum der gemeinsamen Arbeit wird stehen, Wissens- und Forschungsbedarfe aus der Region zu erkennen und Wege zu finden, Erkenntnisse durch die aktive Beteiligung zivilgesellschaftlicher Akteure zu erarbeiten. Zusammen mit lokalen Initiativen und Vereinen, Kulturträgern, kommunalen Einrichtungen, Schüler- und Studierendengruppen, sowie interessierten BürgerInnen wird es in unterschiedlichen Pilotprojekten darum gehen, Antworten auf soziale und ökologische Probleme und Herausforderungen unserer Zeit zu finden: Wie ermöglicht man die kulturelle Teilhabe dementiell erkrankter Menschen? Wie lassen sich gesundheitliche Präventionsmaßnahmen durch technische Innovationen in den Lebensalltag von älteren Menschen integrieren? Welche Anforderungen und Bedürfnisse bestehen in der Region zu nachhaltigen Lebensweisen und dem Umgang mit ökologischen Problemen? Welche demografischen Herausforderungen gilt es in der Region zu meistern? Diese und andere Fragen sollen durch einen offenen Zugang zu Wissenschaft und interdisziplinäre Zugangsweisen beantwortet werden.


Anlaufstelle für den Austausch und die Kommunikation von Bedarfen sowie Ergebnissen in Form von Bürgerdialogen, Workshops und Konferenzen ist der Science Shop Vechta/Cloppenburg.

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Das Netzwerk Zukunftsorte ist ein Zusammenschluss von Impulsorten, die die Möglichkeiten des kollaborativen Lebens und Arbeitens praktizieren, testen und weiterentwickeln. Im Zuge dessen beschäftigen ...

Das Netzwerk Zukunftsorte ist ein Zusammenschluss von Impulsorten, die die Möglichkeiten des kollaborativen Lebens und Arbeitens praktizieren, testen und weiterentwickeln. Im Zuge dessen beschäftigen wir uns täglich mit der Beantwortung folgender Fragen:
Wie verwandle ich Leerstand in einen zukunftsfähigen Ort zum Wohnen und Arbeiten auf dem Land? Wie finde ich die richtigen Akteure und Mitstreiter? Wie binde ich Ort und Region ein?
Was wir lernen, wollen wir nicht für uns behalten, sondern an möglichst viele Interessierte weiter geben.

Das geht besser
So gut es Deutschland geht, es gibt auch gesellschaftliche Probleme.
Und diese lassen sich teils geografisch verorten: Auf der einen Seite haben wir übervolle Städte mit überteuerten Mieten, Wohnungsmangel, hohen Feinstaubwerten, zu wenig Kitaplätzen und sozialen Brennpunkten. Andernorts sehen wir ländliche Regionen, deren Orten es oft an Infrastruktur und sozialen Treffpunkten fehlt, die überaltern und/oder an massivem Fachkräftemangel leiden. Das Auseinanderklaffen der Lebensrealitäten von Stadt und Land fördert rechtspopulistische Tendenzen, gefährdet gar die Demokratie. Doch was, wenn sich das Beste von Stadt und Land miteinander verbinden ließe?

Stadtkultur trifft Landpotenzial
Es gibt viele Städter, die sich für das Leben auf dem Land interessieren. Sie sehen die Vorzüge eines Lebens in der Natur mit Raum für eigene Ideen. Doch scheuen sie oft die Abgeschiedenheit, die fehlende Infrastruktur und das Fehlen Gleichgesinnter.
Das muss nicht so sein! Denn es gibt bereits Beispiele dafür, dass sich das Beste aus beiden Welten miteinander verbinden lässt – Zukunftsorte, welche die lebendigen sozialen Netzwerke der Stadt mit den gestalterischen Freiräumen des Landes verbinden, kreatives Unternehmertum mit verbindlichen Dorfstrukturen, digitale Arbeitskultur mit idyllischer Natur und handfestem Zupacken.
Diese Zukunftsorte sind wir!

Vernetzte Zukunftsorte
Wir sind das Netzwerk dieser Zukunftsorte, welche das Leben auf dem Land mit digitaler Arbeitskultur verbinden: Coworking im ehemaligen Landhotel, genossenschaftliche Wohn- und Gewerbeprojekte auf dem Gutshof, Kunst, Kultur und Kulinarik im Plattenbau – so verschieden diese Orte sind, uns eint das Wissen um die Chancen der Digitalisierung auf dem Land. Deren größtes Potenzial liegt unserer Erfahrung nach in der Möglichkeit des ortsunabhängigen und kollaborativen Arbeitens sowie im Aufbau offener und lebendiger sozialer Räume vor Ort.

Das Netzwerk Zukunftsorte hat sich zusammengefunden um diese Expertise zu bündeln und weiterzugeben. Sei es an kommunale Vertreter, die sich einen Zukunftsort in ihrer Gemeinde wünschen, oder an Initiativen und Macher, die selbst einen solchen Ort aufbauen wollen. Denn wir sind überzeugt: Das Land braucht mehr als neue Straßen und Breitbandanbindung: es braucht Unterstützung für Menschen mit Energie und Ideen, die Lust haben, etwas Neues aufzubauen, dass allen nützt!

Best Practice? Next Practice!
Software-Entwickler, Politikerinnen, Handwerker, Fab-Lab-Betreiberinnen, Kultur-Experten, Prozessgestalter, Programmiererinnen, Designerinnen, Unternehmensberater … Das Wissen der Zukunftsort-Akteure ist breit gefächert, doch was uns wirklich besonders macht, ist unsere Praxiserfahrung. Wir verlassen uns nicht auf erprobte Konzepte, sondern testen vor Ort, was funktioniert.

Wie baue ich einen zukunftsfähigen Ort zum Leben und Arbeiten auf? Wie finde ich die richtigen Akteure und Mitstreiter? Wie binde ich Ort und Region ein? Welche Art von Projekt passt zu welchem Ort? Wie kann ich selbst fehlende Infrastruktur entwickeln? Welche Art von (Gewerbe-) Projekt passt zu welchem Ort? Wie kann ich selbst fehlende Infrastruktur entwickeln? Welche Möglichkeiten gibt es im Denkmalschutz?

Darum bauen wir eine Wissensplattform, in der alle voneinander lernen und sich inspirieren können. Denn wir wissen: in der Crowd ist man schlauer als allein! 

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Bewerbungsschluss: 15.12.2020 | Preis: Bis zu 25.000 € | Fairness in der Wertschöpfungskette vom Landwirt bis zur LadenthekeDer Wettbewerb in der Wertschöpfungskette „Lebensmittel“ ist vielschichtig ...

Bewerbungsschluss: 15.12.2020 | Preis: Bis zu 25.000 € |

Fairness in der Wertschöpfungskette vom Landwirt bis zur Ladentheke
Der Wettbewerb in der Wertschöpfungskette „Lebensmittel“ ist vielschichtig und hart. Dennoch ist der Zusammenhalt in der Kette besser als sein Ruf. Partnerschaftliches Handeln entlang der Wertschöpfungskette vom Landwirt bis zur Ladentheke ist gefordert, um

  • mit Wetter- und Umwelteinflüssen, neuen Produkt- und Lieferspezifikationen oder Markt- und Preisvolatilitäten zurecht zu kommen und
  • den Verbraucherinnen und Verbrauchern stets erstklassige Qualitätsprodukte frisch und zuverlässig anzubieten.

Ziel des „Preises für partnerschaftliches Handeln“, der von Franz-Josef Möllers, Ehrenpräsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes, und Josef Sanktjohanser, Präsident des Handelsverbands Deutschland – HDE, initiiert wurde, ist es, Leuchttürme der partnerschaftlichen Zusammenarbeit ins Rampenlicht zu stellen.

Der Preis ist mit 25.000 EUR dotiert und kann auf ein oder mehrere Preisträger aufgeteilt werden. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der Jahrestagung des Lebensmittelverbandes voraussichtlich im April 2021.

Die eingereichten Projekte und Maßnahmen werden von einer unabhängigen Jury bewertet. Diese besteht aus führenden Persönlichkeiten aus Landwirtschaft, Lebensmitteleinzelhandel, Ernährungswirtschaft und Wissenschaft.

Ihre Bewerbung
Der „Preis für partnerschaftliches Handeln“ ruft Personen, Organisationen und Unternehmen der Wertschöpfungskette „Lebensmittel“ (Landwirtschaft, Verarbeitung, Handel) sowie deren Partner auf, sich für die Auszeichnung zu bewerben.

Ausgezeichnet werden Projekte und Maßnahmen, bei denen vertrauensvoll, zuverlässig und partnerschaftlich am gemeinsamen wirtschaftlichen Erfolg gearbeitet wird. Dahinter stehen Geschäftsbeziehungen, bei denen sich Abnehmer und Lieferanten gleichgewichtig gegenüberstehen.

Bitte gehen Sie in Ihrer Bewerbung auf folgende Punkte der partnerschaftlichen Zusammenarbeit ein:

  • Beschreibung der Produkt- bzw. Produktbereiche
  • Anlass / Initiative
  • Umfang und Ausmaß (beteiligte Stufen der Wertschöpfungskette)
  • Räumliche und finanzielle Dimension
  • Laufzeit (Verlässlichkeit)
  • „Spielregeln“ für die partnerschaftliche Zusammenarbeit und deren Verbindlichkeit (z.B. Abrechnungs- und Kündigungsmodalitäten)

Ihre Bewerbung sollte deutlich machen, was das Besondere und das Neue der Initiative ist und wie ein Gleichgewicht zwischen den Partnern erzeugt wird. Besonders auszeichnungswürdige Projekte legen neben dem partnerschaftlichen Miteinander zusätzlich besonderes Augenmerk auf die Themen Umwelt- und Klimaschutz, Tierwohl, Regionalität und Arbeitsbedingungen.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 15. Dezember 2020 an:

Stiftung LV Münster
Hülsebrockstr. 2 – 8
48165 Münster

Das erforderliche Bewerbungsformular steht hier zum Download bereit.

Dort erhalten Sie auch weitere Informationen zum Preis, der Jury sowie den Projektpartnern und können weitere Dokumente (z.B. ausführliche Projekt- und Konzeptbeschreibungen, Vereinbarungen, Fotos etc.) hochladen.

Um unnötigen Druck- und Papieraufwand zu vermeiden bitten wir um digitale Bewerbungen (PDF-Dateien, JPG-Dateien, per E-Mail oder über WeTransfer)

Hinweis: Mit Ihrer Bewerbung erlauben Sie den Preisgebern und deren Medienpartnern den Wettbewerbsbeitrag (inkl. übersandter Fotos) medial zu nutzen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Sie haben Fragen?
Frau Uenning von der Stiftung LV Münster (kirsten.uenning@lv.de
Telefon: +49 2501/801-1870) steht Ihnen gerne für Rückfragen zur Verfügung.

Die Initiatoren

Franz-Josef Möllers, Ehrenpräsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes
Josef Sanktjohanser, Präsident des Handelsverbandes – HDE

Weitere Informationen zur Wettbewerb finden Sie auf der Webseite der Stiftung LV Münster

 

Die Partner

  • Die Stiftung LV Münster wurde 2012 vom Landwirtschaftsverlag Münster gegründet. Sie fördert insbesondere die Kommunikation zwischen Stadt und Land.
  • Der Lebensmittelverband Deutschland e.V. bündelt und vertritt die Interessen der wichtigsten Akteure der Lebensmittelwirtschaft in Deutschland.
  • Die QS Qualität und Sicherheit GmbH setzt sich seit 2001 für eine umfassende Prozess- und Herkunftssicherung der Lebensmittelproduktion in Deutschland ein.
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Bewerbungsschluss: 09.11.2020 | Gewinn: 4 Wochen Coworking-Container in der eigenen Region | Ein Wettbewerb im LandFrauen-Projekt „Coworking im ländlichen Raum – Vereinbarkeit leben, neue Arbeitsorte...

Bewerbungsschluss: 09.11.2020 | Gewinn: 4 Wochen Coworking-Container in der eigenen Region |

Ein Wettbewerb im LandFrauen-Projekt „Coworking im ländlichen Raum – Vereinbarkeit leben, neue Arbeitsorte schaffen!“

Der NLV ruft seinen Wettbewerb CoWork: für dich – fürs Land! im Projekt „Coworking im ländlichen Raum – Vereinbarkeit leben, neue Arbeitsorte schaffen!“ aus.

Kreisverbände und Ortsvereine können ab jetzt ihre Bewerbungsunterlagen einreichen, um im Zeitraum April bis Juni 2021 einmalig für insgesamt 4 Wochen einen Coworking-Container als Coworking-Space vom NLV in Zusammenarbeit mit CoWorkLand gestellt zu bekommen.

Eine gute Gelegenheit, auch Ihren Menschen vor Ort einen Einblick in Coworking zu geben! Deshalb bewerben Sie sich mit Ihrem Kreisverband oder Ortsverein. Die Bewerbungsfrist des Wettbewerbs läuft vom 22.09.2020 bis 09.11.2020.

Eine Jury entscheidet, welche Kreisverbände oder ggf. Ortsvereine den Zuschlag erhalten und für 4 Wochen den Coworking-Container gestellt bekommen. Die Kosten für die Bereitstellung des Coworking-Containers werden aus Projektmitteln des NLV getragen.

Formalitäten und Prozedere zum Wettbewerb:
Hinter jedem gut besuchten Coworking-Space steht eine starke Gemeinschaft, die die Idee des Coworking weiterträgt und verbreitet. Daher möchten wir als Coworking-Arbeitsgemeinschaft Sie gerne persönlich kennenlernen und Sie im Rahmen des Wettbewerbs zu einem Zoom-Meeting einladen. Denn ein Gespräch ist manchmal mehr wert als 1000 geschriebene Worte. Der erste Schritt ist jedoch eine schriftliche Bewerbung.

Unter folgendem Link erhalten Sie die Bewerbungsunterlagen: https://www.dropbox.com/s/nxdzp9rvfbmmmf3/Wettbewerb_final.docx?dl=0

Einreichung der Bewerbung bitte bis spätestens 09.11.2020 beim NLV.

Fotos geben einen lebendigen Einblick und können hinzugefügt werden, sind aber nicht ausschlagend und zwingend erforderlich.

Sie erklären sich mit der Einreichung der Wettbewerbsunterlagen zudem damit einverstanden, dass Ihre Daten zur Organisation und Durchführung des Wettbewerbs verarbeitet, gespeichert und an Dritte (Jurymitglieder, Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, CoWorkLand) weitergeleitet werden dürfen.

Notwendige Kriterien, um einen Coworking-Container aufzubauen:

Platzbedarf und -anforderung

  • mindestens 150 qm
  • Ort muss mit einem LKW befahrbar sein
  • Traglast des Platzes 16 Tonnen
  • Rangierfläche von insgesamt 17 m durchgehend erforderlich.

Notwendige Infrastruktur

  • Stromanschluss in der Nähe des Coworking-Containers (Mindeststandard haushaltsübliche Steckdose; eine Anschlussmöglichkeit an Starkstrom bspw. über Stromkasten Marktplatz/Betriebsgelände wäre vorteilhaft)
  • Zugang zu Sanitäranlagen
  • Internetfähige Verbindung vor Ort (Verfügbarkeit mind. 20 Mbit/s)(bspw. über einen Telefonanschluss oder über Einwahl in mobiles Netz (LTE))

Weitere Informationen finden Sie auf der CoWorkLand Webseite

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DAS LEBEN KANN SO EINFACH SEIN … … wenn Nachbarn verlässliche Menschen sind. … wenn die Kinder immer einen Ansprechpartner haben. … wenn die Tiere und der Garten gemeinsam gepflegt werden. … wenn ...

DAS LEBEN KANN SO EINFACH SEIN …

… wenn Nachbarn verlässliche Menschen sind.

… wenn die Kinder immer einen Ansprechpartner haben.

… wenn die Tiere und der Garten gemeinsam gepflegt werden.

… wenn Kunst und Kultur nicht zu kurz kommen.

… wenn wir gemeinsam die Feste feiern, wie sie fallen.

… wenn wir Aufgaben teilen und die Ressourcen schonen.

… wenn wir die Vielfalt der Anschauungen, Meinungen, Lebenserfahrungen respektieren und uns in der Auseinandersetzung damit selbst erkennen.

 

Wir wollen mit unseren unterschiedlichen Lebenserfahrungen und Kompetenzen unser Miteinander bunt gestalten und mit unserem Wohnprojekt die Grundlage für ein gemeinschaftliches, generationenübergreifendes, sozial gemischtes und interkulturelles Wohnen für ca. 25 - 30 Erwachsene + Kinder und Jugendliche schaffen. Das Wohnprojekt ist offen für die verschiedensten Lebensmodelle der heutigen Zeit; für Menschen, die bewusst eine Gemeinschaft suchen, um sich gegenseitig zu unterstützen und zu helfen. Diese Vielfalt setzt gegenseitige Toleranz und höchste Wertschätzung voraus. Zusammenhalt in der Gruppe ist dabei genauso wichtig, wie Eigenständigkeit und Selbstbestimmung.

Wir sind eine Gruppe von Menschen, die das generationenübergreifende Wohn-, und Lebensprojekt Hausland realisieren wollen. Dazu haben wir im Coburger Stadtteil Scheuerfeld einen ehemaligen Bauernhof mit ca. 8.000 m² Grundstück zur Realisierung unserer Wohnzukunft erworben. Hier gibt es die Möglichkeit sowohl im Bestand als auch Neu zu bauen und viel Platz für Entfaltung und Kreativität. Die aktuelle Planung beinhaltet 17 Wohneinheiten unterschiedlicher Größen und Gemeinschaftsflächen, die im Bestandsgebäude umgesetzt werden sollen. Um das soziale Miteinander auch in das Quartier hinein zu tragen, haben wir zusätzlich einen gemeinnützigen Verein gegründet. 

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Der Marienhof ist der Öko-Bauernhof der Evangelischen Stiftung Neinstedt (ESN). Er liegt am Ortsrand des inklusiven Dorfes Neinstedt und umfasst neben Stallungen, einen Wohnbereich für Menschen mit Be...

Der Marienhof ist der Öko-Bauernhof der Evangelischen Stiftung Neinstedt (ESN). Er liegt am Ortsrand des inklusiven Dorfes Neinstedt und umfasst neben Stallungen, einen Wohnbereich für Menschen mit Behinderungen. Diese arbeiten zum Teil als Beschäftigte der Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM). Die barrierefreie Erreichbarkeit des Marienhofes und des benachbarten Naturschutz- und Wandergebietes „Teufelsmauer“ war unzureichend. Dies beeinträchtigte die Inklusion und die touristische Erschließung für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung.

Mit Hilfe der barrierefreien Fußgängerbrücke sollten die Inklusion und touristische Erschließung des Marienhofes und der Teufelsmauer gefördert werden. Zudem standen die Schaffung und nachhaltige Sicherung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung im Marienhof im Fokus. Damit sollten der Marienhof als inklusiver, generationsübergreifender Treffpunkt gestärkt werden und Touristen insbesondere an die Inklusion sowie die nachhaltige, ökologische Land- und Viehwirtschaft herangeführt werden.

Die Projektidee entstand während eines internen Brainstormingprozesses zur strategischen Entwicklung des Marienhofes in der ESN. Die Fußgängerbrücke war ein erstes Hauptziel des Gesamtvorhabens.

Die Projektumsetzung erfolgte vom 01.08.2017 bis zum 31.10.2018. Während des Projektes wurde die barrierefreie Brücke in Zusammenarbeit mit einer Fachfirma unter Beachtung der genehmigungsrechtlichen Inhalte geplant und umgesetzt. Die verbesserte Erreichbarkeit förderte die Weiterentwicklung des Marienhofes: Ein größerer Hofladen sowie ein Hofcafé mit Bäckerei wurden eröffnet. Ein inklusiver Treff- und Begegnungsort entstand. Zusätzlich wurde die Nahversorgung in der ländlichen Harzregion verbessert.

Mit der Fußgängerbrücke wurden die Gemeinschaft, das Zusammenleben und die Inklusion im Dorf/ Region herausragend gefördert. Inklusion wird hier erlebbar, indem Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen im Marienhof tätig sind, mitwirken und diesen in der Freizeit besuchen. Die Impulsgebung des Projektes initiierte Folgeprojekte, wie die Imkerei, mobile Mosterei, den Gemüseanbau sowie Kooperationen mit regionalen Erzeugern. Mit der zunehmenden Themenvielfalt wurden weitere Zielgruppen erschlossen.

Neben neuen Betriebszweigen entstanden ein Außenterrasse mit Holzbackofen und ein Streichelgehege. Mit dem ersten Abschnitt der inklusiven, generationsübergreifenden Naturerlebnisspiellandschaft „Engelsmühle“ entstehen derzeit Spielstationen, die die Interaktion der NutzerInnen fördern. Für den geplanten Ausbau des Dachgeschosses, u. A. zum „Raum der Begegnung“ mit einer Personanaufzuganlage und die Personalstelle eines ErlebnisGestalters wurden weitere ESF-Fördermittel beantragt. Diese Folgeprojekte sollen die Weiterentwicklung des Marienhofes zum generationsübergreifenden, inklusiven Treffpunkt fördern. Die Verbesserung der Kommunikation zwischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung sowie des ehrenamtlichen Engagements stehen dabei im Fokus.

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Wir verbessern mit dem Projekt ländliches Lebenszentrum die öffentliche Daseinsvorsorge und steigern die Lebensqualität der Menschen über gezielte Angebote in den Grundbedürfnisse. Der Versorgungs-Rad...

Wir verbessern mit dem Projekt ländliches Lebenszentrum die öffentliche Daseinsvorsorge und steigern die Lebensqualität der Menschen über gezielte Angebote in den Grundbedürfnisse. Der Versorgungs-Radius umfasst 15 km mit 18 Ortschaften in denen ca. 28 000 Menschen wohnen. Die Region ist seit drei Jahren von starkem Zuzug geprägt.

Die Angebote im LTM sind generationenübergreifend, mit KITA, Seniorentagesstätte, Regionalladen mit Begegnungsstätte, ärztliche Versorgung: Allgemein Medizin, Neurologie/Psychiatrie, Zahnarzt, Ergo- Physiotherapie und barrierefreies Wohnen. Eine Frischküche versorgt die umliegenden KITAs, die Senioren, örtliche Tagesessen mit ca. 300 Essen.  

Regelmäßige kulturelle Veranstaltungen und sportliche Begegnung laden regional ein und fördern die dörflichen Gemeinschaften mit ihren wachsenden sich verjüngenden Generationen. Der Aufbau eines koordinierten Ehrenamtsnetzwerkes wird zukünftig in den Dörfern häusliche Besuchsdienste organisieren. 

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Passfähige logistische Lösungen für den ländlichen Raum bilden eine zentrale Voraussetzung für wirtschaftli­che Aktivitäten. Geringe oder schwankende Mengen und weite Entfernungen machen den Transport...

Passfähige logistische Lösungen für den ländlichen Raum bilden eine zentrale Voraussetzung für wirtschaftli­che Aktivitäten. Geringe oder schwankende Mengen und weite Entfernungen machen den Transport durch einzelne Unternehmen jedoch oft unrentabel und ökologisch fragwürdig. Insbesondere regionale Lebens­mittel stellen zudem spezielle Anforderungen an logistische Lösungen, z.B. Gewährleistung von Frische, ge­schlossene Kühlkette, Hygienemaßnahmen.
Zahlreiche private und öffentliche Initiativen entwickeln daher bereits Lösungen für die nachhaltige regiona­le Versorgung auf dem Land. Digitale Instrumente bergen Potenziale für eine Steigerung der Effizienz logisti­scher Lösungen (ibs. durch die transparente Bündelung der Bedarfe mehrerer Unternehmen und die besse­re Auslastung von Fahrten, die „sowieso“ stattfinden). Doch welche Lösungen funktionieren wie, und unter welchen Bedingungen?

Ziele des Vorhabens

Die Systematisierung verschiedener mikrologistischer Lösungen und ihrer digitalen Elemente soll Entschei­dungsträger auf verschiedenen Ebenen eine Wissensbasis für entsprechende förderliche Maßnahmen lie­fern und den Akteuren in ländlichen Räumen eine Entscheidungsgrundlage für die Wahl geeigneter mikrolo­gistischer Lösungen unter ihren spezifischen regionalen Bedingungen bieten.

Ergebnisse

  • eine Online-Datenbank innovativer mikrologistischer Lösungen in Deutschland und darüber hinaus
  • eine Entscheidungshilfe für Akteure, die mikrologistische Lösungen im ländlichen Raum planen und umsetzen
  • Policy Paper: Empfehlungen für die Gestaltung von Rahmenbedingungen durch übergeordnete Ak­teure (Kommunen, Landkreise, Bundesländer, BMEL)
  • Förderung des Wissensaustauschs zwischen Logistik-Initiativen, Multiplikator*innen in Verbänden und anderen Akteur*innen ländlicher Räume, u.a. in Logistikforen
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Ziel des Projektes: Unseren älteren bzw. hilfebedürftigen Mitbürgern den Verbleib in ihrer eigenen Häuslichkeit so lange als möglich mit unserer Unterstützung zu sichern. Keiner möchte in ein Pflegehe...

Ziel des Projektes: Unseren älteren bzw. hilfebedürftigen Mitbürgern den Verbleib in ihrer eigenen Häuslichkeit so lange als möglich mit unserer Unterstützung zu sichern. Keiner möchte in ein Pflegeheim, allerdings sind sehr viele Senioren alleinstehend und benötigen alltägliche Unterstützung. Außerdem sollte eine dauerhafte Einkaufsmöglichkeit im Dorf installiert werden, nachdem das letzte Einzelhandelsgeschäft 2017 geschlossen wurde. Auch einer drohenden Vereinsamung (die es tatsächlich auch in ländlichen Regionen gibt) sollte entgegengewirkt werden.

Unser Angebot: Quirnbach inTakt ist ein Angebot der Ortsgemeinde Quirnbach/Pfalz und besteht aus mehreren Bausteinen. Zum einen wird Unterstützung im Alltag für Senioren und andere Hilfebedürftige angeboten, zum anderen ein wöchentlicher Markttag organisiert, um die Grundversorgung im Dorf sicher zu stellen. Durch die Unterstützung im Alltag wird älteren bzw. hilfebedürftigen Mitbürgern der Verbleib in der eigenen Häuslichkeit ermöglicht. Heimunterbringung wird zeitlich hinausgezögert/ vermieden. Unsere Leistungen umfassen Hilfestellung bei der Haushaltsbewältigung (kochen, einkaufen, reinigen, Wäschepflege etc.), der Tagesstrukturplanung, individuelle Fahrdienste (zu Ärzten, Verwandten), Begleitung zu Veranstaltungen, Mithilfe bei der Pflege/Instandhaltung der Außenanlagen u.v.m. Unsere Projektkoordinatorinnen besuchen Interessierte in ihrer Häuslichkeit und ermitteln/bereden den jeweiligen Bedarf. Da es sich um Pflegefachkräfte handelt, können sie auch schon beratend tätig werden und weitergehende Angebote initiieren. Jeden Donnerstag findet ab 14 Uhr ein Markttag statt, bei dem ein Bäcker, ein Metzger, ein Obst- und Gemüsehändler, mehrere regionale Selbstvermarkter, ein Schuhhändler, ab und an eine Blumenhändlerin und verschiedene Handwerkskünstler ihre Waren feil bieten. Im Bürgerhaus findet derweil ein gemütliches, generationsübergreifendes Zusammensein bei Kaffee und Kuchen statt. Dabei werden auch Fachvorträge (Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Pflegegrade, Nutzung Smartphone etc.), Vorführungen (Kinderchor, Lesungen, Sketche) und gemeinsame Aktivitäten, wie Singen und Bewegungsübungen angeboten.

Besonderheiten des Projekts: Als eine der ersten Gemeinden in Rheinland-Pfalz haben wir 2018 eine Anerkennung für Angebote zur Unterstützung im Alltag beantragt und erhalten. Diese Anerkennung ermöglicht der Gemeinde die Abrechnung der o.g. Leistungen mit den Pflegekassen (sog. Entlastungsbetrag). Voraussetzung ist, dass die Projektkoordination fachlich geeignet ist und die "Mitarbeiter" eine entsprechende Schulung vorweisen. All dies haben wir eigeninitiativ umgesetzt. Wir "betreuen" mittlerweile ca. 60 Kunden mit ungefähr 25 Mitarbeitern (3 festangestellt, 12 geringfügig beschäftigte, 10 Ehrenamtler). Schon jetzt zeichnet sich ab, dass das Projekt (nach Ablauf der Förderung) aus eigener Kraft weiter finanziert werden kann. Unser Markttag dient anderen Gemeinden als Vorbild und wird bereits kopiert.

 

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Landwirtschaftliche Familienbetriebe, Kleinerzeuger und Manufakturen können oft aus Zeit- und Kostengründen ihre Produkte nicht online vermarkten. Aus dem gleichen Grund ist auch eine ständige Präsenz...

Landwirtschaftliche Familienbetriebe, Kleinerzeuger und Manufakturen können oft aus Zeit- und Kostengründen ihre Produkte nicht online vermarkten. Aus dem gleichen Grund ist auch eine ständige Präsenz auf kleinen Wochenmärkten vielfach nicht möglich. Auch das Verbraucherverhalten hat sich in den letzten Jahren verändert. Das zeigt sich durch eine verstärkte Nachfrage nach regionalen Produkten. Dieses veränderte Verhalten beruht auf verschiedene Aspekte. Ein wesentlicher Faktor ist ein verändertes Wertesystem. Viele Menschen fühlen sich in dieser Welt verunsichert und haben Sehnsucht nach Halt und Sicherheit. Aus diesem Grund gibt es eine Rückbesinnung auf Werte und Inhalte. Unter bestimmten Voraussetzungen können regionale Produkte als Mittler dienen, die Geborgenheit, Wurzeln und Heimat vermitteln. Wieder andere Verbraucher wollen Ihre Region durch den Kauf von regionalerzeugten Produkten unterstützen und die Wirtschaftskraft stärken.

Im ländlichen Raum liegen Liefer- und Empfangspunkte dieser Produkte oft weit auseinander. Mit dem Online-Marktplatz wurde ein integrierter Lösungsansatz für die Logistik gefunden, der sowohl die Bedürfnisse der Erzeuger als auch die Bedürfnisse der Verbraucher berücksichtigt. Durch die Zusammenarbeit mit Kramer und Konsorten entstehen Kooperationen, die auch den Handlungsrahmen der Akteure in der Region erweitert.Ein weiterer Aspekt des Projektes soll der Aufbau von regionalen Wertschöpfungsketten sein. Aus vorhandenen Rohstoffen neue Produkte kreieren, die den Verbraucher begeistern und die Wirtschaftskraft im ländlichen Raum stärken.Bisher gibt es noch wenige Konzepte, wie kleine Shops im Internet wahrnehmbar sind und schnell gefunden werden. Aus diesem Grund wurde eine Marktpositionierungsstrategie entwickeln. Das Ziel ist es, durch Suchmaschinenoptimierung  die Besucherzahl auf der Webseite zu steigern.

Der Online-Marktplatz Kramer und Konsorten soll Verbraucher in den Landkreisen Wittenberg, Anhalt-Bitterfeld, der Stadt Dessau-Roßlau und Nordsachsen ansprechen. Er bietet ein vielfältiges Angebot und ist praktisch und einfach zu benutzen. Der Nutzer kann aus verschiedenen Shops einkaufen und bekommt eine Rechnung und die Bestellung wird in einem Paket zugeschickt. Das Team von Kramer und Konsorten hat ein einzigartiges Kennzeichnungsmodell entwickelt, dass dem Verbraucher Transparenz und  Sicherheit über die Herkunft der Rohstoffe und des Produktionsstandortes bietet. Neben dem Online Handel haben wir auch den stationären Handel im Blick. Wir haben Regale angeschafft, die an verschiedenen Orten aufgestellt werden. Aus dem Regional-Regal kann der Verbraucher Produkte wählen, die er dann später auch online kaufen kann. Das Regal ist ein Werbeträger für den Marktplatz.

 

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Bewerbungsschluss: 31.12.2020 | Preis: 5.000 € | Der Soil Award zeichnet landwirtschaftliche Betriebe, Landbesitzende oder landwirtschaftliche Kooperativen aus, die nachhaltige Formen der Boden- und ...

Bewerbungsschluss: 31.12.2020 | Preis: 5.000 € |

Der Soil Award zeichnet landwirtschaftliche Betriebe, Landbesitzende oder landwirtschaftliche Kooperativen aus, die nachhaltige Formen der Boden- und Landnutzung entwickeln oder anwenden. Gesucht werden innovative Ansätze, die den Boden schonen oder den Aufbau organischer Substanz im Boden verbessern.

Ausschreibung in Englisch: The prize rewards land use and soil management practices mitigating soil threats i.e. soil degradation, erosion, reduction of organic matter content, diffuse contamination, and compaction as well as the reduction of soil biodiversity, salinization, sealing, flooding and landslides. In doing so, the award sheds light on outstanding achievements, encouraging new concepts of land and soil protection and their implementation in land management, as well as enhancing awareness about the importance of land and soil functions.

Who can apply?
Farmers, landowners, land managers, groups of farmers, on their own or in collaboration with research institutes, universities and/or private companies.

Why to apply?
To recognize the great value of the farmer’s work, by promoting the winning project as a good practice at the EU level. Also, to enhance the visibility of such ways of farming at the local, national as well as European scale and to encourage the farmers to further develop their work in a sustainable path.
5.000 € is awarded to the winning project every year. The Jury can also award a Diploma of Recognition.

How to apply?
The call for application is open from October 1, you need to send the filled-out application form latest on December 31. The award is bestowed to the winner every year during the Forum for the Future of Agriculture (FFA) Gala Dinner.

Please note: the application should preferably be filled out in English. If the application chooses another language a well-structured English summary of the project should be enclosed. Submit your project via e-mail to the Award Coordinator at This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. and share your success!

Weitere Informationen und die Anmeldung zum Soil Award finden Sie hier

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Das Projekt der Energieagentur Rheinland-Pfalz „KlikK aktiv – Klimaschutz in kleinen Kommunen durch ehrenamtliche Klimaschutzpaten“ richtet sich an kleine Gemeinden in den Pilotregionen Pfälzerwald, M...

Das Projekt der Energieagentur Rheinland-Pfalz „KlikK aktiv – Klimaschutz in kleinen Kommunen durch ehrenamtliche Klimaschutzpaten“ richtet sich an kleine Gemeinden in den Pilotregionen Pfälzerwald, Mittleres Moseltal und Osteifel und verknüpft die Themen Klimaschutz und Ehrenamt.

Die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements im Klimaschutz ist ein innovativer Ansatz, um die Energiewende flächendeckend voranzutreiben. In kleinen Gemeinden schlummern im Bereich Klimaschutz große Potenziale, die nicht nur die Haushaltskasse entlasten, sondern auch einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Gemeinde leisten können. Um die Potenziale zu nutzen, fehlen in diesen kleinen Kommunen jedoch oft die Infrastruktur, das Personal und Geld, um konkrete Klimaschutzprojekte umzusetzen.

"KlikK aktiv" bietet kleinen Gemeinden mit weniger als 5.000 Einwohnern die Möglichkeit, diese Potenziale mit Hilfe von ehrenamtlichen Kümmerern vor Ort auszuschöpfen und im Klimaschutz aktiv zu werden.

Mit einer individuellen Beratung durch die zuständigen Projektmanager werden in der Kommune Handlungsmöglichkeiten im Klimaschutz identifiziert und ehrenamtliche Unterstützer gesucht. Neben der Beratung zu Fördermitteln unterstützt die Energieagentur Rheinland-Pfalz, gemeinsam mit den ehrenamtlichen Klimaschutzpaten, dann individuell bei der Beantragung von Fördergeldern und der konkreten Umsetzung von Projekten. Dazu werden die ehrenamtlichen Kümmerer vor Ort regelmäßig informiert, geschult und miteinander vernetzt.

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Die Mitgliedsgemeinden der Gemeinde-Allianz Hofheimer Land verfolgen seit 2008 eine gemeinsame Innenentwicklungsstrategie, um dem Problem ländlicher Räume, dem sich ausbreiteneden Leerstand in Ortsker...

Die Mitgliedsgemeinden der Gemeinde-Allianz Hofheimer Land verfolgen seit 2008 eine gemeinsame Innenentwicklungsstrategie, um dem Problem ländlicher Räume, dem sich ausbreiteneden Leerstand in Ortskernen, konsequent entgegenzutreten. Zwei Grundsätze stehen im Mittelpunkt dieser Strategie: 1.) Bauen bzw. Renovieren im Ortskern muss günstiger sein als ein vergleichbares Objekt im Siedlungsgebiet und 2.) Jeder Siedlungsneubau verursacht einen Leerstand im Altort und verbraucht wertvolle Bodenresourcen.

Um diesen Grundsätzen Rechnung tragen zu können, gibt es ein ausgereiftes Leerstandsmanagement im Hofheimer Land, beginnend bei der qualifizierten Erfassung von Wohngebäudeleerständen und Baulücken. In jeder Gemeinde gibt es zudem Leerstandslotsen, die dabei unterstützen, Innenentwicklungspotenziale zu ermitteln und die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren. Verkaufsbereite Eigentümer unterstützt die Gemeinde-Allianz bei Verkauf und Vermarktung der Gebäude, u.a. mit der Erstellung von Exposés und einer eigenen kostenlosen Immobilienbörse.

Um potenzielle Käufer vom Erwerb eines Bestandsgebäudes zu überzeugen, hat die Gemeinde-Allianz ein umfangreichesd Maßnahmenpaket geschnürt, bestehend aus einer kostenlosen Erstberatung durch einen Architekten, einer kostenlosen Energieberatung und einem Förderprogramm, das Investitionen in bestehende Bausubstanz im Ortskern mit bis zu 15.000 Euro unterstützt. Durch das Förderprogramm wurden bereits etwa zwei Mio. Euro Fördergelder für Bauherren bereitgestellt und insgesamt über 300 Leerstände beseitigt. Das Hofheimer Land hat sich ganz dem Motto "Innen statt Außen" verschrieben. Dazu gehört nicht nur, die Ortskerne zu beleben, sondern auch das Angebot außerhalb der Ortskerne zu verknappen. Daher werden neue Bauplätze im Hofheimer Land nur mit Bedacht ausgewiesen. Im Gegenteil: Es wurden sogar Bebauungspläne aufgehoben und Flächennutzungspläne geändert. Ergebnis war die Rücknahme von knapp 100 Bauplätzen auf einer Fläche von ca. 8 Hektar.

 

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