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Mit dem Projekt "Young Talents" setzt CLASSICAL BEAT neue Impulse für den Einsatz digitaler Medien im Musikunterricht. SchülerInnen ab der neunten Jahrgangsstufe werden eingeladen, die Geräuschkulisse...

Mit dem Projekt "Young Talents" setzt CLASSICAL BEAT neue Impulse für den Einsatz digitaler Medien im Musikunterricht. SchülerInnen ab der neunten Jahrgangsstufe werden eingeladen, die Geräuschkulisse in ihrem Alltag bewusst zu erforschen. Ausgestattet mit ihrem Smartphone wird jedes noch so alltägliche Geräusch aufgenommen, das die teilnehmenden SchülerInnen interessant finden. So zum Beispiel das schlagartige Schließen einer Tür oder das Tippen auf einer Tastatur.

Nach der kreativen Reise werden die gesammelten „Samples“ in einer Workshopreihe unter Anleitung von Tutoren zu mitreißenden Beats arrangiert. Die Musikpädagogen bringen den SchülerInnen den Umgang mit der professionellen Musiksoftware Ableton bei und zeigen technische Tipps und Tricks. Ein für sie aufregendes Erlebnis, ihre ursprünglichen Sounds in einem Gesamtwerk herauszuhören.

Weiterer Aspekt ist, dass die teilnehmenden SchülerInnen im Workshop explizit in Re- Kompositionen eines bekannten Werkes des Barocks oder der Romantik eingebunden werden. Sie werden in diesem Kontext intensiv mit unserem musikalischen Kulturerbe vertraut gemacht und bekommen lebendige Einblicke in den kreativen Prozess einer komplexen Kompositionsentwicklung und in die Nutzung der Instrumentenwelt. Am Ende des Projekts performen die SchülerInnen ihre vollendeten Sound-Symphonien zusammen mit den CLASSICAL BEAT Musikern live. So kann hier auch ohne Vorkenntnisse jeder Teilnehmer zum DJ seines Werks werden.

Pädagogische Leiter Leonard Klotz: „Da der Schulunterricht ausfiel, verlegten wir die Workshops zu den Jugendlichen nach Hause. Wir haben damit eine tolle Lösung gefunden“. Zusammen mit seinem Kollegen, dem Musiker und Pädagogen Kirill Mikhnevich aus den Niederlanden, arbeiteten beide nach Ostern mit den Schülern im Online-Format. 
Da gemeinsame Probentage mit den Musikern des Festivals nicht stattfinden durften, wurden die von den Schülern erarbeiteten Tracks digital und instrumental von zwei Musikern aus dem Prinz Claus-Konservatorium in Groningen begleitet. 
Das Ergebnis wurde beim Projektfinale vor 25.000 Endgeräten aufgeführt: auf dem Livestream-Konzert „BRKN mit dem CLASSICAL BEAT Ensemble“. Unter dem Motto: „CLASSICAL BEAT meets Hip-Hop“ trafen das CLASSICAL BEAT Ensemble, bestehend aus internationalen Profi-Musikern, auf den Berliner Rapper BRKN zusammen und spielten seine neu für diesen Auftritt komponierten Stücke in neuem musikalischem Gewand. Und streamten das Event aus dem Rittersaal des Schloss Eutin. Mit BRKN hat das Festival einen deutschlandweit bekannten Musiker gewonnen, der bereits mit Größen wie Herbert Grönemeyer, Prinz Pi, Alligatoah oder K.I.Z. die Bühne geteilt und mehrere Millionen Aufrufe auf YouTube erreicht hat. Die digitale Alternative ermöglichte auch unter den Corona-Bedingungen ein mitreißendes Konzerterlebnis. 

Erweiterung
Dieses Projekt zielt darauf ab, ländliche Gebiete durch Kultur zu entwickeln und so nachhaltige Gemeinschaften in diesen Gebieten zu stärken und wirksame Wege zu finden, um das Leben dort lebenswert zu machen. Nach dreijähriger Pilotphase soll das Projekt auf europäischer Ebene (vorzüglich Schweiz und Österreich) erweitert. Hierbei soll speziell Virtual Reality Technologie einen besonderen Impuls bieten. Historisch geprägte Stätten und Gebäude im ländlichen Raum bieten eine Bühne für innovative Veranstaltungen. Dies gibt in Zukunft Antrieb für Investition zu Sanierungen und setzt auch kulturtouristische Impulse frei. Das Projekt verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz (kulturell, touristisch, menschlich, wirtschaftlich, digital-technologisch, architektonisch).

CLASSICAL BEAT
Das CLASSICAL BEAT Festival sieht sich insbesondere in der Herausforderung, ein junges Publikum für das Crossover von klassischer und elektronischer Musik zu begeistern. An neuen Schauplätzen, nah an den Künstlern, in informeller Atmosphäre, spannend moderiert und auch zu ungewöhnlichen Zeiten. Mit CLASSICAL BEAT wird die HanseBelt-Region durch eine junge kreative und interkulturelle Veranstaltungsreihe bereichert. Die Stiftung Neue Musik-Impulse Schleswig-Holstein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die klassische Musikszene gerade auch im ländlichen Raum mit einem innovativen Angebot zu stärken und das CLASSICAL BEAT Festival ins Leben gerufen. Hierbei wird der Austausch und die Erfahrung aus dem städtischen Kulturangebot aktiv genutzt. Um das innovative Kulturangebot weiterzuentwickeln und zu etablieren, arbeitet die Stiftung seit 2016 mit ausgewiesenen Partnerinstituten aus Lübeck, Finnland und den Niederlanden zusammen.

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Das kulturelle Leben im Kreis Rendsburg-Eckernförde ist lebendig und facettenreich, doch viele kulturelle Angebote und Veranstaltungen bleiben von einem breiten Publikum unentdeckt. Die flächenmäßige ...

Das kulturelle Leben im Kreis Rendsburg-Eckernförde ist lebendig und facettenreich, doch viele kulturelle Angebote und Veranstaltungen bleiben von einem breiten Publikum unentdeckt. Die flächenmäßige Größe des Kreises und der ausbaufähige ÖPNV erschweren die kulturelle Teilhabe der Bewohner*innen. Das will das Projekt Kreiskulturreporter ändern und für mehr Öffentlichkeit und Reichweite über die Kunst und Kultur in der Region sorgen. 

Das Projekt ruft Menschen jeden Alters - insbesondere Jugendliche - dazu auf, mitzumachen und als Kreiskulturreporter*in Kulturthemen in ihrem eigenen lokalen Umfeld aufzuspüren und darüber zu berichten. Die Reporter*innen erhalten im Vorfeld eine kompakte Radioschulung, durch die sie dazu befähigt werden, selbstständig Radiobeiträge zu produzieren - die technische Ausrüstung wie: Mikrophone und Schnittsoftware werden ihnen dabei dauerhaft als Leihgabe zur Verfügung gestellt. 

Die fertigen Sendebeiträge werden anschließend auf dem Online-Kulturradiosender Kulturhelden.radio ausgestrahlt, der Inhalte aus Schleswig-Holstein sendet. Das Musikprogramm umfasst dabei ausschließlich regionale Musik aller Genres aus dem Land und weitere bereits bestehende Sendeformate sind von Schleswig-Holsteinischen Kulturschaffenden produziert. 

 

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Das Modellprojekt „Landluft 2.0 – Vernetzungsprojekt mit innovativen Impulsen für Amateurtheaterbühnen im ländlichen Raum“ wurde im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) des Bundesmi...

Das Modellprojekt „Landluft 2.0 – Vernetzungsprojekt mit innovativen Impulsen für Amateurtheaterbühnen im ländlichen Raum“ wurde im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft ausgewählt.

In Kooperation mit sechs seiner Landesverbände wird der Bund Deutscher Amateurtheater e. V. (BDAT) in einem Zeitraum von zwei Jahren insgesamt 20 Einzelprojekte fördern.

Ziel des Projekts ist es, die kulturelle Vielfalt des Amateurtheaters auf dem Land hervorzuheben, eine Verbesserung des regionalen wie überregionalen Austausches zu erreichen und weitere Impulse für innovative Theaterformate mit allen Menschen in ländlichen Regionen Deutschlands zu geben. Dabei sollen die Themen der in der ländlichen Region lebenden Menschen im Vordergrund stehen.

Mit jeweils 2000 Euro vom BDAT aus Mitteln des Bundesprogramms „Ländliche Entwicklung“ (BULE)  des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und unseren fünf kooperierenden Landesverbänden werden ab Februar 2020 zunächst 9 Projekte gefördert. In einem zweiten Durchlauf ab Oktober 2020 folgen dann weitere 11. Der Bewerbungsschluss für die erste Runde war der 14.12.2019.

Die zweite Bewerbungsphase läuft noch bis 31.08.2020.

Bewerbungsvoraussetzungen
Die Ausschreibung richtet sich an alle im ländlichen Raum (Dörfer oder Kleinstädte bis 35.000 Einwohner*innen) angesiedelten Mitgliedsbühnen der Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern oder Rheinland-Pfalz.
Ein großes Interesse an Vernetzungsarbeit und Erfahrungsaustausch innerhalb der ländlichen Amateurtheaterszene wird vorausgesetzt. Hierzu steht Ihnen u.a. die projekteigene Homepage zur Verfügung. Die Teilnahme an der Austausch-Veranstaltung mit allen beteiligten Gruppen ist verpflichtend (Ort und Datum werden noch bekannt gegeben).

Was wird gefördert?
Es gibt drei verschiedene Fördermöglichkeiten:

// Inszenierung bzw. Erarbeitung eines Minidramas, das sich mit Aspekten der jeweiligen Region auseinandersetzt und dabei auch globale Themen und ihre lokale Verankerung mitbedenkt

oder

// Durchführung eines Minifestivals, das im Zeichen der Zeit steht und zwei bis drei Gruppen (Heimatvereine, Tanz- und Bewegungsgruppen, Kultur- und Geschichtsvereine etc.) aus der Region mit einem kulturellen Beitrag zum gemeinsamen Austausch vor Ort einlädt

oder

// Teilnahme an einem Coaching-Prozess für Minidramen/Minifestivals, der die beantragende Mitgliedsbühne dabei unterstützt, z. B. auch mit losen Stoff-Sammlungen theatrale Impulse für ihre Region zu entwickeln.

Um den Projektbeteiligten die Möglichkeit eines gemeinsamen regionalen und überregionalen Austausches zu bieten, wurde die projekteigene Internetplattform www.landluftzweipunktnull.de errichtet.

Darüber hinaus bietet der BDAT die Teilnahme an Austausch-Veranstaltungen an, bei denen die Projektakteur*innen über ihre Erfahrungen sprechen und von Expert*innen weitere Impulse oder Ideen erhalten können.

Die Bewerbungsunterlagen stehen unter www.landluftzweipunktnull.de/#aktuell zum Download bereit.

 

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Vereinsfinder Fichtelgebirge ist ein Projekt zur Förderung und Unterstützung der Vereinskultur und der kulturell aktiven Vereine und Initiativen in der Region.Auf der Projektwebsite Vereinsfinder Fic...

Vereinsfinder Fichtelgebirge

ist ein Projekt zur Förderung und Unterstützung der Vereinskultur und der kulturell aktiven Vereine und Initiativen in der Region.
Auf der Projektwebsite Vereinsfinder Fichtelgebirge können Vereine und mögliche Mitglieder schnell und unkompliziert zueinander finden: Vereine können sich und ihre Aktivitäten ansprechend präsentieren, Menschen, die auf der Suche nach einem Verein sind, können schnell und auf einen Blick feststellen, welcher Verein zu ihnen passt.
Aktuell erlebt der ländliche Raum ein gewaltiges Vereinssterben. Laut ZiviZ haben sich in Deutschland zwischen 2008 und 2018 über 15.500 Vereine im ländlichen Raum aufgelöst. Doch gerade auf dem Land sind die Vereine oft der wichtigste Faktor im Kultur- und Gemeinschaftsleben der Orte. Viele Vereine haben Nachwuchsprobleme und es fehlen Menschen, die sich einem Verein so verbunden fühlen, dass sie auch gerne ein Ehrenamt übernehmen.
Der Vereinsfinder Fichtelgebirge möchte genau diesem Trend entgegenwirken: Der Nachwuchs soll sich für die Vereinskultur begeistern und die Vereine werden in ihrem Bestreben gefördert, einen guten Weg zwischen Tradition und moderner Kultur zu finden, um auch in der heutigen Gesellschaft ihre wichtige Funktion zu behalten.
Der ländliche Raum braucht die Vereine als Treffpunkt, zur Talentförderung, zur Entwicklung und zum Erleben von Interessen und Leidenschaften, wie auch zur Steigerung von Lebensfreude und Gemeinschaftssinn.
Deshalb ist es das Ziel des Vereinsfinders Fichtelgebirge, Vereine wieder sichtbar und attraktiver zu machen. Er will Menschen, die gerne gemeinschaftlich ihren Interessen nachgehen möchten, mit den passenden Vereinen zusammenbringen.
Die Website www.vereinsfinder-fichtelgebirge.de ist das erste Angebot dieses Modellprojekts an die kulturellen Vereine des Fichtelgebirges. 165 Vereine wurden dafür angeschrieben, eine erste Netzwerk-Konferenz fand im Dezember 2019 statt, und derzeit werden die Verantwortlichen der Vereine zu ihrer Situation befragt.
Es folgen ab Herbst 2020 Impuls- und Vernetzungsworkshops mit interessierten Vereinen. In einem »RealLabor« soll untersucht werden, ob Kreativschaffende im ländlichen Raum Unterstützung anbieten können, die Vereinen nützlich sind, um attraktiver und lebensfähiger zu werden. Das studentische Forschungsprojekt 'FichtelLab' unter Leitung von Prof. Rothfuß & Dr. Dörfler der Universität Bayreuth begleitet das Projekt.
Förderprogramm BMEL 'Landkultur': Ziel ist es die 'kulturelle Teilhabe' in ländlichen Räumen zu stärken. Projektträger: Universität Bayreuth. Künstlerische Projektleitung: Sabine Gollner, Kreativagentur It's About Time. Partner: Netzwerk KÜKO e.V., Landkreis Wunsiedel, Landkreis Bayreuth.

 

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Der Anspruch des Projektes ist es, entlang eines Baches Kunst zu schaffen, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf natürliche Art miteinander verbindet. Dabei nehmen die Bewohner der Gemeinde Neb...

Der Anspruch des Projektes ist es, entlang eines Baches Kunst zu schaffen, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf natürliche Art miteinander verbindet. Dabei nehmen die Bewohner der Gemeinde Nebelschütz in fünf Dörfern eine zentrale Rolle ein. In drei Dörfern, die mit Wanderwegen entlang des Jauerbaches verbunden sind, werden sie selbst Bereiche des LandArt Wanderweges "Njebjesa" laienkünstlerisch gestalten. An ausgewählten Standorten, werden internationale Künstler eingeladen Werke, entstehen zu lassen, welche Spaziergänger zu sinnlicher Erfahrung einladen. Dabei geht es um Kunst, die eine positive, sogar regenerative Wirkung auf ihre Umwelt ausübt bzw. ökologische Zusammenhänge ganzheitlich erfahrbar macht und auf künstlerische Weise Umwelt- und Gemeinschaftsfragen in den Blickpunkt rückt. Dieser Grundanspruch wird Dorfbewohner als kreative Laienkünstler mit regionalen und internationalen Künstlern in gemeinsamen Kunstobjekten zusammenführen. Das zugrunde liegende Thema soll 'Dankbarkeit' sein. Dankbarkeit an einem Ort, der im Gegensatz zum weitläufigen Umland zurück findet zur Ausgewogenheit zwischen Mensch und Natur. Dieser dann entstandene LandArt Bereich der Aue am Jauerbach wird so umso mehr ein beliebter Ort zum Spazierengehen für die Bewohner entlang des idyllischen Wasserlaufes und ein Ausflugsziel für Besucher der Region aus der gesamten Region 'Oberlausitz'. Das Zusammenspiel von Mensch und Natur, nachhaltige Landnutzung und Ressourcenschonung, das Werden und Vergehen werden als fester Bestandteil der Natur und des Menschen visualisiert erlebbar.

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«Weidebilder» ist ein transdisziplinäres Projekt, in dem KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen im Austausch Tier-Mensch-Beziehungen untersuchen. Im Fokus stehen dabei Landschaften des Münsterlandes, ...

«Weidebilder» ist ein transdisziplinäres Projekt, in dem KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen im Austausch Tier-Mensch-Beziehungen untersuchen. Im Fokus stehen dabei Landschaften des Münsterlandes, in denen der Wandel und die Ambivalenz im Umgang mit Tieren deutlich werden. Der Blick in die Vergangenheit und Gegenwart werfen die Frage nach der Gestaltung der Zukunft auf.

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Ostbevern bioinspirativ – dieses Projekt verknüpft zwei Kernkonzepte der Arbeitsstelle Forschungstransfer: Citizen Science und Bioinspiration. Finanziert durch Fördermittel aus dem  Bundesprogramm Lä...

Ostbevern bioinspirativ – dieses Projekt verknüpft zwei Kernkonzepte der Arbeitsstelle Forschungstransfer: Citizen Science und Bioinspiration.

Finanziert durch Fördermittel aus dem  Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BMEL) für Projekte unter dem Titel „LandKULTUR“ wird die AFO gemeinsam mit der Gemeinde Ostbevern und zahlreichen weiteren Kooperationspartnern in den kommenden zwei Jahren eine Reihe von Veranstaltungen anbieten, die die drei Bereiche Kunst, Kultur und Wissenschaft miteinander verknüpfen.

Wie viele andere Projekte der Expedititon Münsterland soll einerseits die Attraktivität des ländlichen Raumes herausgestellt werden, um Abwanderung in urbane Zentren entgegenzuwirken. Andererseits soll auch die Wissenschaft der Universität für die BürgerInnen zugänglich gemacht werden. Geprägt werden die Veranstaltungen von der Zusammenarbeit unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen: WissenschaftlerInnen der WWU, KünstlerInnen, Studierende, BürgerInnen der Gemeinde.

Dieser ko-kreative Prozess soll durch Bioinspiration in Gang gesetzt werden, das heißt, die Natur dient als Lehrer. Aber auch das Verantwortungsbewusstsein des Menschen gegenüber der Natur soll gestärtk werden. Da sich die AFO die Umsetzung der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele zur Aufgabe gemacht hat, werden auch in diesem Projekt Ziele wie SDG 14 Life below water federführend sein.

Die Gemeinde Ostbevern bietet hierzu vielfältige Möglichkeiten. Vor allem der Fluss Bever, der die Kulturlandschaft prägt, wird dabei im Mittelpunkt stehen. Die Gemeinde bemüht sich beispielsweise durch Maßnahmen zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie die Längsdurchlässigkeit der Bever zu gewährleisten. Und vielleicht kommt sogar das Tier zurück nach Ostbevern, das sich bisher noch im Namen versteckt hält: der Biber.

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KulTour Cloppenburg – Eine digitale Stadtführung für Cloppenburg   Das Ziel von KulTour Cloppenburg ist, zusammen mit den Menschen vor Ort eine digitale Stadtführung zu entwickeln, die über QR-Codes...

KulTour Cloppenburg – Eine digitale Stadtführung für Cloppenburg

 

Das Ziel von KulTour Cloppenburg ist, zusammen mit den Menschen vor Ort eine digitale Stadtführung zu entwickeln, die über QR-Codes an interessanten Orten (Points of Interest) einfach und kostenlos mit dem Smartphone oder Tablet abgerufen werden kann. Dazu wird eine Web-App erstellt mit Audiobeiträgen, Bildern, Texten und weiteren Information zu diesen Orten.

Im Mittelpunkt steht, was aus Sicht von Hobby-Heimatkundlerinnen, Amateurarchäologen, ehrenamtlichen Stadtarchivaren und Touristenführerinnen oder anderen ortskundigen Bürger*innen relevante Einrichtungen, Anlaufstellen und Kenntnisse der Regionalkultur sind, welches geografische und historische Wissen darüber existiert oder fehlt und was als erhaltenswert erachtet wird: Wie wird die niederdeutsche Sprache praktiziert und übermittelt? Welche Orte der lokalen Architektur sind wichtig? Welche öffentlichen Kunstwerke werden zum Thema gemacht? Was für lokalgeschichtliche Ereignisse und Familienbiographien sind für Bürger*innen interessant?

Die digitale Stadtführung soll nach Fertigstellung einer ersten Version von den Beteiligten langfristig weiter genutzt, aktualisiert und um weitere Inhalte ergänzt werden. Aus diesem Grund wird für die Entwicklung der Web-App auf Open Source Software zurückgegriffen und alle Inhalte werden langfristig frei zugänglich sein. Bei Bedarf wird der Science Shop Vechta/Cloppenburg auch über die Projektlaufzeit hinaus beratend tätig sein. Somit ist die KulTour Cloppenburg Web-App ein flexibles Tool zur Auseinandersetzung mit Geschichte und Kultur der Region, welches auf Wandel in der Stadt, Veränderungen und auch unterschiedliche Interessen von Nutzer*innen reagieren kann.

Das Projekt will:

  • den Nutzerinnen und Nutzern der Stadtführung einen direkten Zugang zu Informationen über bestimmte Orte und deren Geschichte ermöglichen
  • für die Interessierten eine Möglichkeit schaffen, sich mit ihrer Stadt auseinanderzusetzen, mehr über sie zu lernen, neues Wissen zu entdecken und es anderen Menschen weiterzugeben
  • Wissen über Stadtgeschichte(n) mittels neuer Medien zugänglich machen
  • Menschen bei der Nutzung sowie der gemeinsamen Erstellung der Web-App Lernerfahrungen im Umgang mit digitalen Medien ermöglichen
  • Wissenschaft und Gesellschaft miteinander in Kontakt bringen und den Dialog über historische und kulturelle Besonderheiten der Stadt im Rahmen einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung stärken
  • bürgerschaftliches Engagement im Hinblick auf die lokale Kultur und Bildung sowie die Pflege und den Erhalt des kulturellen Erbes in der Region stärken

KulTour Cloppenburg wird vom Science Shop Vechta/Cloppenburg als Außenstelle der Universität Vechta koordiniert. Es wird gefördert durch die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Programms LandKULTUR – kulturelle Aktivitäten und Teilhabe in ländlichen Räumen. Projektleiter an der Universität Vechta ist der Designpädagoge Prof. Dr. June H. Park.

 

Wer kann mitmachen und wie?

Die Erarbeitung der Inhalte und die Umsetzung des digitalen Stadtführers erfolgt zusammen mit Interessierten aus unterschiedlichen Bereichen: lokalen Initiativen und Vereinen, kommunale Einrichtungen, Kulturträgern, engagierten Bürger*innen, Studierenden, Lehrkräften sowie Schüler*innen.

Die Anlaufpunkte der Tour werden von Beteiligten selbst ausgewählt und stellen ortshistorische, architektonische, geographische oder kulturelle Aspekte des Heimatortes vor. Gemeinschaftlich werden verschiedene Materialien (Texte und Audiobeiträge, Fotografien, historische Ansichtskarten, Zeitungsartikel und Literaturhinweise) zusammengetragen und aufbereitet. Der Science Shop unterstützt die Engagierten dabei durch die Koordination des Entwicklungsprozesses, bei der technischen und gestalterischen Umsetzung, durch Kontakte zur Universität sowie durch die Veranstaltung von dialogbasierten Beteiligungsformaten.

Aus den vielfältigen Anlaufpunkten lassen sich dann thematische und zielgruppengerechte Routen zusammenstellen, etwa eine historische, architektonische und kulturelle Route, Routen für Familien oder Schulklassen, oder auch eine plattdeutsche Variante. Es sind auch Geo-Caching-Routen, Krimi- oder Rätseltouren möglich, die unterschiedliche Zielgruppen zur aktiven Beschäftigung mit der Region einladen.

Alle, die Interesse haben mitzuwirken, sind herzlich eingeladen, sich an den Science Shop zu wenden. Ideen und Feedback sind stets willkommen, damit die Stadtführung ein nachhaltiges Gemeinschaftsprojekt wird.

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Anmeldeschluss: 12. Juli | Förderung: Max. 8.000 € Corona: Schnelle Hilfe für helfende Hände auf dem Land - die Sonderförderung "Ehrenamt stärken. Versorgung sichern." Das Bundesministerium für Ernä...

Anmeldeschluss: 12. Juli | Förderung: Max. 8.000 €

Corona: Schnelle Hilfe für helfende Hände auf dem Land - die Sonderförderung "Ehrenamt stärken. Versorgung sichern."

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Landkreistag die Sondermaßnahme "Ehrenamt stärken. Versorgung sichern." gestartet. Bewerben können sich insbesondere ehrenamtliche Initiativen in ländlichen Regionen, die z.B. in der nachbarschaftlichen Lebensmittelversorgung engagiert sind – wie Dorfläden oder die Tafeln.

Die Initiativen müssen überwiegend in Städten und Gemeinden mit maximal 50.000 Einwohnern aktiv sein. Der mögliche Förderbetrag liegt zwischen mindestens 2.000 und maximal 8.000 Euro. Interessenbekundungen sind von 24. Juni 2020 bis 12. Juli 2020 über ein Online-Formular möglich. Für die Vergabe der Fördermittel zählt der Eingangszeitpunkt der Interessenbekundung. Geplant ist, dass für die meisten Zuwendungsempfänger der Förderzeitraum im August/September 2020 beginnen kann. Der Förderzeitraum endet für alle Zuwendungsempfänger spätestens am 30. November 2020.

Gefördert werden Neuanschaffungen wie z.B. im:

  • Bereich Gesundheitsschutz: u.a. Schutzmasken, Handschuhe, Desinfektionsmittel, Material für die Selbstmontage von Trennwänden oder deren Anbringen durch Handwerker.
  • Bereich Transport: u.a. Fahrräder, Transportboxen, Kühlboxen, Dienst-Handys und -Tablets und die Anmietung von E-Bikes, E-Rollern, Lastenfahrrädern, Autos oder Transportern.
  • Bereich digitale Ausstattung: u.a. Kameraequipment und Headsets mit Mikrofon für das Abhalten von Videokonferenzen und Honorarkosten für Schulungen zum Einsatz von Hard- und/oder Software.

Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

 

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Der Bayerische und Oberpfälzer Wald gelten als traditionsreiche Glasregion. Sie sind nicht nur Standort für Industriebetriebe für Kristallglas und technisches Glas, sondern beheimaten auch die letzten...

Der Bayerische und Oberpfälzer Wald gelten als traditionsreiche Glasregion. Sie sind nicht nur Standort für Industriebetriebe für Kristallglas und technisches Glas, sondern beheimaten auch die letzten Handglashütten wie auch viele kleine und mittelgroße Glasateliers. Um diesen wichtigen Wirtschaftszweig weiterhin zu stärken sowie das immaterielle Kulturgut Glasgestaltung für künftige Generationen zu erhalten, zielt das Projekt „Zukunft Glasgestaltung“ darauf ab, Schüler*innen, wie Lehrkräfte für die gestalterische Arbeit mit dem Werkstoff Glas und die Bedeutung von Design zu begeistern.


In Zusammenarbeit mit der Glasfachschule Zwiesel und dem Glasmuseum Frauenau, veranstaltet die ARBERLAND REGio GmbH hierzu sowohl Lehrerfortbildungen als auch Schülerworkshops an Schulen und im Glasmuseum. Beide Veranstaltungsformate zeigen Wege auf, wie der Werkstoff Glas, seine Historie und wirtschaftliche Bedeutung sowie praktische Gestaltungsmöglichkeiten Einzug in das Unterrichtsgeschehen finden können. Ein jährlicher Designwettbewerb für Schüler*innen soll zusätzliche gestalterische Impulse geben und das Netzwerk zwischen weiterführenden Schulen und Glasfachschule stärken. Hierdurch soll sowohl das kreative Potenzial als auch die Nachwuchsfindung in den Glasberufen gefördert werden.

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Anmeldeschluss: 15. Juli | Preis: Insgesamt 200.000 € | The Power of the Arts ist eine Initiative der Philip Morris GmbH und zeichnet seit 2017 jährlich Projekte mit einer Fördersumme von insgesamt 2...

Anmeldeschluss: 15. Juli | Preis: Insgesamt 200.000 € |

The Power of the Arts ist eine Initiative der Philip Morris GmbH und zeichnet seit 2017 jährlich Projekte mit einer Fördersumme von insgesamt 200.000 Euro (10x 20.000 €) aus, die sich mittels der Kultur für soziale und kulturelle Gleichberechtigung einsetzen und Barrieren abbauen, um die Verständigung aller Menschen zu fördern.

Mit der Fördersumme unterstützt The Power of the Arts berufliche und gesellschaftliche Teilhabe sowie Bildungsmöglichkeiten und stärkt wirtschaftliche Chancen in Deutschland. Angesprochen sind Projekte und Initiativen aus den Sparten Musik, Theater, Kunst, Tanz, Literatur, Film und angewandte Künste.

Eine unabhängige Jury, bestehend aus Personen aus dem Kunst- und Kulturumfeld und der Wissenschaft, wählt die Projekte aus.

Mehr Information zum Wettbewerb finden Sie auf der Webseite https://www.thepowerofthearts.de/

 

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Anmeldeschluss: 15. Nov. | Förderung: Bis zu 150.000 €   Wie kann eine umwelt- und klimafreundliche Mobilität in Zukunft aussehen? Welche Herausforderungen und Lehren ziehen wir aus der aktuellen C...

Anmeldeschluss: 15. Nov. | Förderung: Bis zu 150.000 €

 

Wie kann eine umwelt- und klimafreundliche Mobilität in Zukunft aussehen? Welche Herausforderungen und Lehren ziehen wir aus der aktuellen Corona-Pandemie? Machen Sie mit! Gesucht werden Ideen mit Innovationscharakter für eine nachhaltige Mobilität im Jahr 2035. Reichen Sie Ihre Projektskizze bis zum 15. November 2020 ein und sichern Sie sich die Chance auf eine Förderung.

Schwerpunkte:

  • Verkehr im ländlichen Raum
  • Digitalisierung des Verkehrs
  • Pendelverkehr
  • Wirtschaftsverkehr


Bis zu 10 Projekte erhalten in der ersten Förderphase bis zu 150.000 €, um für ihre Idee ein Zielbild zu erarbeiten. Weitere Fördermittel stehen bereit, um erste Maßnahmen umzusetzen.

Mitmachen können Kommunen, regionale Netzwerke, Unternehmen, Hochschulen, Vereine oder Verbände.

Weitere Informationen zum Förderprogramm Mobilwandel2035 finden Sie auf der Webseite des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit: https://www.bmu.de/mobilwandel/

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Hohlwege sind seltene und besonders geschützte Lebensräume.Sie beherbergen eine große Vielfalt an Tieren und Pflanzen der Kulturlandschaft. Auf elf Thementafeln entlang des gekennzeichneten Weges wer...

Hohlwege sind seltene und besonders geschützte Lebensräume.Sie beherbergen eine große Vielfalt an Tieren und Pflanzen der Kulturlandschaft.

Auf elf Thementafeln entlang des gekennzeichneten Weges werden Entstehung, Pflegemaßnahmen, Pflanzen und Tiere sowie die Geschichte von Tairnbach erläutert.

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Partizipativ und innovativ dem Klimawandel die Stirn bieten Hitze, Dürre und Starkregen – die Jahre 2017 und 2018 waren bereits von Extremwetter-Ereignissen geprägt. Die Folgen des Klimawandels werde...

Partizipativ und innovativ dem Klimawandel die Stirn bieten

Hitze, Dürre und Starkregen – die Jahre 2017 und 2018 waren bereits von Extremwetter-Ereignissen geprägt. Die Folgen des Klimawandels werden sich in den nächsten Jahren Prognosen zufolge immer stärker bemerkbar machen. So ist Angaben des Umweltbundesamtes zu entnehmen, dass in Niedersachsen bei einem „weiter-wie-bisher-Szenario“ mit einem Anstieg der Jahresmitteltemperatur von ca. +1,1 bzw. +1,3 Grad bis 2050 zu rechnen ist, und auch die Anzahl der Tage mit Starkniederschlägen wird voraussichtlich zunehmen. Für die Agrar- und Ernährungswirtschaft im Oldenburger Münsterland ergeben sich daraus verschiedene Herausforderungen, für die die Entwicklung von Klimaanpassungsstrategien sinnvoll und notwendig erscheint.

Hier setzt das im Januar 2019 gestartete Projekt TeRRIFICA (Territorial Responsible Research and Innovation fostering Innovative Climate Change Action) an, das im Förderrahmenprogramm Horizon 2020 von der Europäischen Kommission für eine Projektdauer von dreieinhalb Jahren gefördert wird. TeRRIFICA zielt darauf ab, den Erwerb von Kompetenzen im Bereich Klimaanpassungsstrategien in verschiedenen europäischen Regionen zu unterstützen. Es sollen Aktionspläne gemeinsam mit einer Vielzahl von Akteur*innen aus Politik, Verwaltung, Industrie, Verbänden, Wissenschaft und der Zivilgesellschaft entwickelt werden, wie regionale Klimaanpassungsstrategien umgesetzt und wie diese Strategien auch auf andere Regionen übertragen werden können. Außerdem werden neue Formen der Zusammenarbeit erprobt und Methoden identifiziert, die bei den verschiedenen Zielgruppen Interesse und Bereitschaft für Engagement rund um das Thema Klimaanpassung wecken.

Dafür ist das Projekt in drei Phasen gegliedert: Zunächst findet in der ersten Phase der Aufbau einer Wissensbasis statt. In sechs Modellregionen in Frankreich, Polen, Serbien, Spanien, Weißrussland und Deutschland – hier das Oldenburger Münsterland – werden dafür Good-Practice-Beispiele in Bezug auf Klimaanpassungsstrategien identifiziert und in Bezug auf Erfolgsfaktoren, Kommunikationsstrukturen und die Art der Zusammenarbeit von verschiedenen Akteur*innen untersucht. Der regelmäßige internationale Austausch über diese regionalen Beispiele bietet schon in einer frühen Projektphase die Möglichkeit, von anderen Regionen zu lernen und Übertragungspotentiale zu diskutieren. In drei Workshops mit regionalen Akteur*innen aus allen sechs Modellregionen wird zudem die Verknüpfung des Ansatzes der „Verantwortungsvollen Forschung und Innovation“ (englisch: Responsible Research and Innovation, RRI) mit Klimaanpassungsstrategien diskutiert. Wesentliche Dimensionen des RRI-Konzepts sind u.a. Nachhaltigkeit, Beteiligung der Bevölkerung an Forschungsprozessen, freier Zugang zu Forschungsergebnissen und wissenschaftliche Bildung. Außerdem sollen in den internationalen Workshops auf Basis der Good-Practice-Beispiele Erfolgsfaktoren für Klimaanpassungsstrategien auf regionaler und nationaler Ebene identifiziert werden und in einem Szenario-Workshop die Frage bearbeitet werden, wie Übereinkommen auf Bürgerebene in lokale, inter-regionale und europäische Kontexte adaptiert werden können. Die Einbindung der Bevölkerung erfolgt zunächst über ein Crowd Mapping: Hier sind alle Einwohner*innen der Pilotregionen gefragt, über eine Online-Karte Orte in der jeweiligen Region zu markieren, an denen sich die Auswirkungen des Klimawandels auf besondere Art und Weise bemerkbar machen. So können Bürger*innen direkt dazu beitragen, „Brennpunkte“ zu identifizieren, die dann als Grundlage für die Entwicklung von Projektideen für Klimaanpassungsstrategien fungieren.

In der zweiten Projektphase – dem Kompetenzaufbau – sollen alle Akteur*innen, die sich an der Entwicklung von Projekten beteiligen, befähigt werden, gemeinsam an adäquaten Lösungsstrategien für Folgen des Klimawandels arbeiten zu können. Dafür finden maßgeschneiderte Fortbildungen, regionale Workshops und Exkursionen statt.

Abschließend werden in der dritten Projektphase aus den gesammelten Ideen, konkrete Handlungsstrategien – mit Blick auf eine Klimalandschaft im Jahr 2030 – entwickelt und ihre Umsetzung durch die Einbindung verschiedener Akteur*innen angestoßen. Auch hier sollen die sechs Modellregionen in Europa von den Zukunftsvisionen der anderen Projektpartner profitieren und beispielsweise entwickelte Methoden auch für andere Regionen zur Verfügung gestellt werden. Klimaanpassungsstrategien in einem internationalen Kontext und auf Grundlage von kontrastierenden Ökosystemen zu diskutieren, stellt für die regionalen Akteur*innen eine wertvolle Möglichkeit dar, Impulse für ihren eigenen (Geschäfts-) Bereich zu bekommen.

Basierend auf diesen vielfältigen Aktivitäten sollen allgemeine Kommunikationsstrategien, Aktionspläne und Empfehlungen für politisches Handeln abgeleitet werden. Dadurch wird das Bewusstsein für den Klimawandel und die damit verbundenen notwendigen Anpassungsmaßnahmen lokal, national und international gesteigert. Entscheidungsträger*innen bekommen entsprechende Leitlinien zur Verfügung gestellt.

Das Oldenburger Münsterland – Modellregion im landwirtschaftlich geprägten Raum

Neben der Metropolregion Barcelona (Spanien), den Großstädten Belgrad (Serbien), Posen (Polen) und Minsk (Weißrussland), den ländlichen Regionen Bretagne, Normandie und Pays de la Loire (Frankreich) wurde das Oldenburger Münsterland als landwirtschaftliche geprägte Modellregion ausgewählt. Überschneidungen gibt es vor allem mit den französischen Regionen in Bezug auf die Geografie und den Fokus auf landwirtschaftliche Fragestellungen. Das Oldenburger Münsterland zeichnet sich durch die hohe Vielfalt an Betrieben und Unternehmen auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette der Agrar- und Ernährungswirtschaft aus. Kombiniert mit der hohen Innovationsfähigkeit, die sich unter anderem durch eine der höchsten Patentanmeldungsraten in Niedersachsen zeigt, ergeben sich so ideale Anknüpfungspunkte für TeRRIFICA. Neben den Landkreisen Cloppenburg und Vechta haben bereits eine Vielzahl von Verbänden, Organisationen und Vereinen großes Interesse an einer Mitarbeit im Projekt bekundet, so dass auf der Grundlage dieser Bandbreite an Erfahrungen und Expertise sehr gute Voraussetzungen für eine kollaborative Arbeit an innovativen Klimaanpassungsstrategien für das Oldenburger Münsterland bestehen.

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Im Projekt „Grenzkultur“ haben sich Akteure aus dem Emsland, der Grafschaft Bentheim und der Provinz Drenthe in den Niederlanden zu gemeinsamen Arbeitsgruppen zusammengeschlossen, um Themen des immate...

Im Projekt „Grenzkultur“ haben sich Akteure aus dem Emsland, der Grafschaft Bentheim und der Provinz Drenthe in den Niederlanden zu gemeinsamen Arbeitsgruppen zusammengeschlossen, um Themen des immateriellen Kulturerbes wie „Raum“, „Sprache“, „Handwerk“ und „Feste“ in grenzüberschreitender Perspektive zu erarbeiten. In unterschiedlichen Formaten werden die Ergebnisse dieser Arbeitsgruppen in gemeinsamen Veranstaltungen einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Die Verbindung von Tradition und Moderne, die Vermittlung immateriellen Kulturgutes, kulturelle Bildung und die Entwicklung gemeinsamer Zukunftsstrategien im Umgang mit dem Kulturerbe stehen im Mittelpunkt des Vorhabens. Die Verbindung von Kulturerbe und Gegenwartskultur, die Nutzung moderner Medien sowie der partizipative Ansatz des Projektes spiegeln eine moderne Auseinandersetzung mit lebendigen Traditionen im Wandel der Zeit wider.

Projektpartner sind die Emsländische Landschaft e.V., Provinz Drenthe, K&C Drenthe und das Emslandmuseum Lingen. Gemeinsam mit vielen Teilnehmern der Region haben sie über 30 grenzüberschreitende interdisziplinäreTeilprojekte im Rahmen von Grenzkultur durchgeführt.

Das Projekt läuft seit 2018 und endet im Juni 2021. Es wird gefördert durch Mittel des Interreg V A-Programms.

 In vier Innovation Labs werden gemeinsam mit interessierten Teilnehmern neue Wege und Mittel der kulturellen Bildung, des Kultur-Marketings und der Kulturvermittlung erarbeitet. Ein Bildungsprojekt für deutsche und niederländische Schüler*innen eröffnet den Blick über die Grenze und ermöglicht die Kultur des Nachbarlandes besser kennenzulernen. Vereine, Künstler*innen, Musiker*innen und Kulturschaffende aller Sparten aus beiden Ländern treffen aufeinander und arbeiten gemeinsam an neuen Startegien für die Bewahrungund Vermittlung des kulturellen Erbes der Region.

 

 

  1.   Projekte
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Es gibt zahlreiche ländliche Regionen abseits der Metropolen in Deutschland, die eine positive wirtschaftliche Entwicklung aufweisen. Diese Regionen stehen bisher wenig im Fokus von Forschung und Öffe...

Es gibt zahlreiche ländliche Regionen abseits der Metropolen in Deutschland, die eine positive wirtschaftliche Entwicklung aufweisen. Diese Regionen stehen bisher wenig im Fokus von Forschung und Öffentlichkeit bzw. wenn dann als gute Beispiele, um strukturschwächeren Regionen mögliche Entwicklungspfade aufzuzeigen.

Jüngere Forschungsarbeiten weisen insbesondere die Bindung von Humankapital sowie Netzwerkstrukturen und Kooperationsbeziehungen als Erfolgsfaktoren regionaler Entwicklung aus. Vor diesem Hintergrund werden Kooperationsregionen, die ihre Lösungskompetenzen in größeren Zusammenschlüssen bündeln, besonders große Entwicklungspotenziale zugeschrieben. In diesem Zusammenhang standen innerhalb der letzten Jahre insbesondere die Potenziale von Metropolregionen im Fokus von Politik und Forschung. Strategisch gebildete Regionen der „mittleren Ebene“ (oberhalb der Landkreise/Kreise) existieren jedoch auch in ländlichen Räumen. Ihre Herausforderungen und Lösungskompetenzen stellen den Untersuchungsgegenstand des Forschungsprojekts „Strategische Kooperationsregionen in ländlichen Räumen“ dar.

Im Projekt wurden sieben Kooperationsregionen in ländlichen Räumen ausgewählt, die in den nächsten zwei Jahren im Rahmen anwendungsorientierter Forschung begleitet werden. Es wird untersucht, welchen spezifischen Herausforderungen ländliche Regionen gegenüberstehen und welche Faktoren bei der Entwicklung von Handlungsansätzen und Lösungsstrategien maßgeblich sind. Förderliche Organisationsstrukturen und Akteurskonstellationen sollen identifiziert und zentrale Erfolgsfaktoren anderen Nachahmer-Regionen zugänglich und nutzbar gemacht werden.

Um von und mit den Regionen zu lernen, wird ein Forschungsdesign gewählt, in welchem praktisches Handeln und wissenschaftliches Arbeiten einen kooperativen Prozess bilden. Dies wird in verschiedenen Bausteinen umgesetzt:

  • Akteurinnen und Akteure der Kooperationsregionen erkunden in Vernetzungstreffen gemeinsame Herausforderungen und Lösungsstrategien.
  • „Gute Beispiele“, d.h. konkrete Maßnahmen zu den bearbeiteten Themen, werden recherchiert, aufgearbeitet und auf der Projekt-Homepage veröffentlicht.
  • Im Rahmen regionaler Fallstudien werden qualitative Interviews mit regionalen Stakeholdern genutzt, um Herausforderungen, Strategien und Lösungskapazitäten zu verstehen und zu analysieren.
  • Zentrales Instrument für den Wissenstransfer ist – neben Veröffentlichungen und der Teilnahme an Veranstaltungen – der Aufbau einer Online-Werkzeugkiste.

Die intensive Kooperation zwischen Forschung und Praxis soll einen kontinuierlichen Dialog und ein direktes Feedback aus der Forschung in die Praxis und umgekehrt ermöglichen. Dieses Vorgehen stellt eine Grundlage für die praktische Anwendbarkeit der Forschungserkenntnisse dar.

Verbundpartner des Projektes sind die Wachstumsregion Ems-Achse GmbH (Praxispartner) und die SPRINT – Wissenschaftliche Politikberatung PartG (Forschungspartner).

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Anmeldeschluss: 15. Juli | Förderung: Bis zu 600.000 € Ziel von "Heimat 2.0" ist es, in ausgewählten Modellvorhaben den Einsatz digitaler Technologien für die Sicherung der Daseinsvorsorge zu unterst...

Anmeldeschluss: 15. Juli | Förderung: Bis zu 600.000 €

Ziel von "Heimat 2.0" ist es, in ausgewählten Modellvorhaben den Einsatz digitaler Technologien für die Sicherung der Daseinsvorsorge zu unterstützen und Verbesserungs- und Entwicklungspotenziale für die Akteure vor Ort bzw. in der Region zu realisieren. Das kann zum Beispiel über konkrete digitale Anwendungen in den zentralen Bereichen der Daseinsvorsorge wie Bildung, Gesundheit, Pflege oder bei Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung erfolgen.

Bis 2023 sollen rund acht Modellvorhaben die Möglichkeit erhalten, die Entwicklung oder Verbreitung solcher innovativen digitalen Anwendungen zu erproben, die langfristig geeignet sind, durch eine Sicherung und Verbesserung von Angeboten der Daseinsvorsorge die Lebensqualität zu sichern.

Weitere Informationen zum Förderprogramm "Heimat 2.0" finden Sie hier

 

  1.   Projekte
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– Bewusstsein für den Naturschutz vor der eigenen Haustüre schaffen   – Entwicklung eines Leitfadens für Neubürger zum Thema ökologische Gartengestaltung und -pflege   – Schaffung von Lebensraum f...

– Bewusstsein für den Naturschutz vor der eigenen Haustüre schaffen

 

– Entwicklung eines Leitfadens für Neubürger zum Thema ökologische Gartengestaltung und -pflege

 

– Schaffung von Lebensraum für die lokale und regionale Pflanzen- und Tierwelt

 

– Verbesserung des „Lebensraum Dorf“

 

– Förderung des Ehrenamts und Durchführung gemeinsamer Aktionen innerhalb des Dorfes zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls

 

– Bewusstseinsbildung für den Wert von Dorfbiotopen schärfen

 

– Möglichkeit sich für den Erhalt der Mitwelt einzusetzen, z.B. durch Bau von Nistkästen

 

– Angebot zu diversen Workshops

 

– Förderung wirtschaftlicher und artenschonender Methoden, beispielsweise der Grünflächen- und Streuobstpflege

 

– Ermittlung von potenziellen Flächen durch Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger – Verbesserte Identifi zierung der Bevölkerung mit ihrem Wohnumfeld

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Bewerbungsschluss: 31.07 | Preis: 5.000 bis 15.000 € Bürgerschaftliches Engagement und eine starke Zivilgesellschaft sind wichtige Säulen für die Demokratie und den Zusammenhalt in unserer Gesellscha...

Bewerbungsschluss: 31.07 | Preis: 5.000 bis 15.000 €

Bürgerschaftliches Engagement und eine starke Zivilgesellschaft sind wichtige Säulen für die Demokratie und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.

Der rasante Strukturwandel der ostdeutschen Bürgergesellschaft hat vielerorts neue Initiativen hervorgebracht, die sich nicht in festen Strukturen organisieren, sondern die projekt- und themenorientiert eine wachsende Zahl engagierter Menschen gewinnen. Doch oft fehlt es an der notwendigen Unterstützung. In vielen ostdeutschen Regionen wird das bürgerschaftliche Engagement als wichtige Stimme und Ressource für die Bearbeitung gesellschaftspolitischer sowie sozialräumlicher Herausforderungen noch zu wenig erkannt, genutzt und gefördert.

Der Ideenwettbewerb des Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer will genau hier ansetzen: Machen!2020 soll den Gestaltungswillen, den Ideenreichtum und das Engagement ostdeutscher Bürger*innen zum Wohle der Gemeinschaft würdigen sowie mit einem Preisgeld unterstützen. Dabei können Sie unkompliziert teilnehmen.

Ziel des Wettbewerbs ist es, das vielfältige bürgerschaftliche Engagement in den neuen Bundesländern sichtbarer zu machen und zu stärken. Er rückt die Menschen in den Vordergrund, die mit ihrem freiwilligen Engagement unser Zusammenleben besser machen.

Antragsberechtigt sind Initiativen von mindestens drei volljährigen Personen sowie gemeinnützige Organisationen wie Vereine, Bürgerstiftungen, Bürgergenossenschaften und non-profit-Organisationen, die ihren Sitz in einer ostdeutschen Landgemeinde, Klein- oder Mittelstadt mit bis zu 50.000 Einwohnern haben.

Für alle drei Wettbewerbskategorien gilt: Das Projekt muss sich an den Themen der jeweiligen Kategorie orientieren und innerhalb eines Jahres umsetzbar sein. Alle Projekte müssen gemeinwohlorientiert sein und von freiwillig Engagierten getragen werden.

Wettbewerbskategorie 1: „Lebensqualität stiften und Zusammenhalt vor Ort stärken“
Zeigen Sie, wie Sie ganz praktisch etwas bewegen und die Welt ein bisschen besser machen wollen. Schildern Sie Ihre Aktivitäten und Ideen, die das Gemeinwohl und den Zusammenhalt in den neuen Bundesländern stärken. Die Themen und Bereiche Ihres Wirkens bestimmen Sie, damit die ganze Vielfalt bürgerschaftlichen Engagements vor Ort widergespiegelt wird.

Wettbewerbskategorie 2: „Ost-West-Partnerschaften – Gemeinsamkeiten entdecken“
Beschreiben Sie Ihr Vorhaben, das das Zusammenwachsen von Ost- und West fördert und dem Dialog über Erfahrungen und Erlebnisse der Nachwendezeit neue Impulse gibt. Auch hier gilt, dass Sie entscheiden, ob für diese Begegnungen Kultur-, Bildungs-, Sportveranstaltungen oder noch ganz andere Aktivitäten genutzt werden.

Wettbewerbskategorie 3: „Grenzüberschreitende Partnerschaften – Zusammenarbeit verbindet“
Erläutern Sie Ihr Vorhaben, das Bürger*innen aus den neuen Bundesländern mit Menschen aus europäischen Ländern zusammenbringt. Wie kann man voneinander lernen und gemeinsame Projekte zur Stärkung grenzüberschreitender Partnerschaften umsetzen, um an der demokratischen Gestaltung europäischer Entwicklungen mitzuwirken.

Die Teilnahme am Wettbewerb ist nur online über ein Antragsformular möglich. Sämtliche Wettbewerbsbeiträge, Rückfragen und Informationen laufen online über die Wettbewerbsseite.

Sie füllen das Bewerbungsformular mit den darin verlangten Angaben vollständig aus und laden über die Eingabemaske zudem auch die strukturierte Projektbeschreibung hoch. Das Formular zur Projektbeschreibung können Sie offline ausfüllen. Gehen Sie bei der Beschreibung bitte so konkret wie möglich auf die Bewertungskriterien des Wettbewerbs ein. Das Portal erlaubt auch eine Zwischenspeicherung. Also keine Angst vor dem Verfahren!

Die Bewerbung ist bis zum 31. Juli 2020 möglich.

Es gelten folgende Bewertungskriterien:

  1. Inhalt: Die Projektidee verwirklicht die Ziele der jeweiligen Wettbewerbskategorie in besonderer Weise.
  2. Kreativität und Strahlkraft: Die Projektidee reagiert kreativ auf eine konkrete Herausforderung vor Ort, erzielt eine hohe Breitenwirkung, hat das Potential zu wachsen und ist beispielgebend.
  3. Praktische Umsetzbarkeit: Die Projektidee ist klar beschrieben und innerhalb eines Jahres umsetzbar. Die Kostenschätzung ist plausibel.

Gewichtung: Bewertungskriterium 1 mit 50 Prozent, Kriterien 2 und 3 jeweils mit 25 Prozent.

Um die Preisträger zu ermitteln, werden in einer ersten Stufe von den eingereichten Beiträgen die 100 formal und inhaltlich besten Projekte ausgewählt (Shortlist). Auf der Basis dieser Shortlist wählt in einer zweiten Stufe eine unabhängige Jury die Preisträger aus. Es werden 50 Preisgelder vergeben, um möglichst vielen Ideen zur Umsetzung zu verhelfen.

Die Preisverleihung findet im November 2020 in Berlin statt.

Weitere Informationen zum Ideenwettbewerb finden Sie hier

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